10.

Lucius Hände glitten in ihr Haar. Langsam ließ er ihre braune Mähne durch seine Finger fließen. Er unterbrach ihren Kuss und rückte etwas ab.

Hermine sah in seine ausdrucksvollen Augen, die sie begehrlich musterten.

Lucius eisgraue Augen strahlten die gleiche Erregung und das Verlangen nach ihr aus, welches auch sie fühlte. Hermine versank in diesem glitzernden See der Leidenschaft.

Langsam, ohne seine Augen von ihr zu lösen, sank sein Mund auf ihren, nur um einige leichte Küsse auf ihre Lippen zu setzen. Ebenfalls leicht fuhr seine Zunge über ihre Lippen. Ihr Mund öffnete sich erwartungsvoll, doch Lucius verweilte nicht lange dort. Er küsste und leckte über die Haut ihrer Wangen. Setzte federleichte Küsse auf ihre Augen, die sie ergeben für ihn schloss. Er küsste ihre Nase und ihre Stirn.

Hermine genoss diese sanften Liebkosungen und schmiegte sich noch fester an den großen Mann. Ihre Hände streiften ruhelos über seinen Oberkörper. Er strahlte eine Hitze aus, die sie selbst durch seine Kleidung fühlen konnte.

Lucius war, wie immer perfekt gewandet. Sie hatte noch niemals einen Mann gesehen, der in allen Lebenslagen so gut gekleidet war. In diesem Fall jedoch, störte sie die vielen Schichten edlen Stoffes, die seinen Körper bedeckten. Sie wollte ihn fühlen, ihn erforschen, über seine nackte Haut streifen.

Lucius spürte ihr Drängen und lächelte.

"Nicht so eilig, mein Herz. Wir haben Zeit...viel Zeit." Wisperte er ihr zu. Sein warmer Atem strich liebkosend über ihr Ohr und wieder erschauerte sie.

Angesichts Lucius unheimlicher Präsenz spürte sie, wie er zunehmend alle ihre Sinne beeinflusste. Sie verlor zunehmend die Fähigkeit bewussten Denkens. Alles Denken und Fühlen war auf Lucius ausgerichtet. Nichts wollte sie in diesem Moment mehr, als diesen Mann. Es war falsch, so falsch, aber gleichzeitig fühlte es sich so richtig an.

Als ob Lucius ahnte, was für Gedanken in ihrem Kopf herumspukten, kehrte sein, ihr Gesicht erforschender Mund zu ihren Lippen zurück. Sanft knabberte er zuerst an der Oberlippe, bevor er dasselbe mit ihrer Unterlippe tat. Ein kleines Seufzen entkam ihr. Noch niemals zuvor hatte es ein Mann vermocht mit diesen kleinen Zärtlichkeiten solche Gefühle in ihr auszulösen. Ein warmes Kribbeln durchfuhr sie und begann sich einen Weg zu diesem einen Ort zwischen ihre Schenkel zu bahnen, gleichzeitig hatte sie das Gefühl den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Und ob das noch nicht reichen würde, senkte er nun seinen Mund ganz auf ihren, seine warme, glatte Zunge fand ihre und neckte und liebkoste sie. Immer tiefer und leidenschaftlicher wurde ihr Kuss. Keine noch so kleine, verborgene Stelle in ihrem Mund blieb unerforscht.

Dieser Kuss war eine einzige sinnliche Erfahrung. Sie hatte sich nicht ansatzweise vorstellen können, dass er so phantastisch küssen konnte. Schon gar nicht nach ihrem letzten recht unsanften Erlebnis mit ihm. Sie konnte sich jetzt nur lebhaft an seine Zähne erinnern, die ihre Spuren auf ihrer Haut hinterlassen hatten. Umso mehr genoss sie diese Liebkosungen jetzt. Sie hatte das Gefühl, als würde sie nicht nur jegliches Denken einstellen, sondern die Fähigkeit sich zu bewegen gleich mit. Sie war so in die erotische Erscheinung Lucius eingehüllt, jede kleine Berührung, jede Liebkosung seines Mundes ließ sie mehr in einen tranceartigen Zustand fallen.

Ohne seinen Mund von ihrem zu lösen, begann Lucius Hermines Sachen abzustreifen. Geschickt öffnete er ihre Bluse, den BH, wie selbstverständlich und ohne ihren Sachen diesmal dieselbe raue Behandlung zuteil werden zu lassen, wie beim letzten Mal. Ein Kleidungsstück nach dem anderen fand sich zu ihren Füßen wieder.

Schließlich war sie nackt.

Sie fühlte sich wieder hoch gehoben und sanft auf das Bett, welches riesige Ausmaße hatte, abgelegt. Ihr Unterbewusstsein registrierte die zartgrüne Bettwäsche, die leicht über ihre bloße Haut strich. Lucius saß ruhig neben ihr auf der Bettkante. Mit begehrlichen Blicken musterte ihren nackten Körper. Leichte Scham überkam sie. Sie fühlte sich so schutzlos und ausgeliefert.

Ein Blick in sein Gesicht aber, ließ sie die Luft scharf einatmen.

Er hatte seine Maske fallen lassen. Alles was sie sehen konnte war ein Lucius Malfoy, der sie ganz offen zärtlich und bewundernd anblickte. Er offenbarte ihr den privaten, inoffiziellen Lucius, den kaum jemand jemals zu Gesicht bekam.

"Hermine Du bist wunderschön."

Er flüsterte, als ob er fürchtete, dass, würde er diese Worte laut aussprechen, die Einmaligkeit dieses Augenblick dahin wäre.

Sie lächelte und strich an seinem Oberarm entlang.

"Ich wünschte, ich könnte das Gleiche von Dir sagen...aber Du lässt mich Dich ja nicht ansehen." Verschmitzt grinste sie ihn an, als er bei ihren anfänglichen Worten kurz zusammengezuckt war. Dieser Mann war ja so eitel. Nach so vielen Jahren in Gefangenschaft und erzwungener Einsamkeit legte er immer noch sehr viel Wert auf sein gutes Aussehen.

"Zieh Dich aus..." Forderte sie ihn auf.

Er kam ihrer Bitte nur zu gern nach. Schnell, mit ein paar geübten Griffen entledigte er sich seiner Robe und knöpfte sich sein weißes Hemd auf. Seine Blicke verließen keine Sekunde ihren Körper. Auch Hermine beobachtete ihn. Ihre Augen verfolgten jede Bewegung des Blonden.

Hermine setzte sich auf. Ihre Hand glitt in die Lücke, die das bereits offene Hemd hinterlassen hatte. Sanft glitten ihre Fingerspitzen über klar definierte Körperformen. Er mochte die 50 zwar weit überschritten haben. Aber sein Körper war immer noch glatt und fest. Sie zog ihm das Hemd über die Schultern nach unten. Mit einer Hand schob sie seine langen, blonden Haare über seine Schultern nach hinten. Sie beugte sich nach vorn und begann mit ihrem Mund seinen Oberkörper zu erforschen. So wie er es mit ihrem Gesicht gemacht hatte, arbeitete sie sich langsam von seinem Hals über das Schlüsselbein nach unten zu seiner Brust, während ihre Hände sich unter seinen Armen hindurch schlängelten und über seinen Rücken fuhren.

Da waren sie wieder, die langen Narben, die ihr schon früher, als sie den halbnackten Malfoy im Bad gesehen hatte, aufgefallen waren. Während ihr Mund einen seiner Nippel in den Mund nahm und daran zu saugen anfing, fuhr sie jede dieser langen Narben auf seinem Rücken mit den Fingern nach. Mit geschlossenen Augen und halb geöffnetem Mund, legte Lucius den Kopf in den Nacken und genoss Hermines Liebkosungen. Sein Atem ging nun etwas schneller. Das Gefühl ihrer sanft streichelnden Hände auf seinem Rücken gefiel ihm allerdings weniger. Da waren die Narben, die er eigentlich vergessen wollte. Sie sollte sie nicht in einer solchen Deutlichkeit fühlen.

Sanft nahm er ihre Arme und entzog ihr dadurch die Berührung seines Rückens. Ihr Kopf ruckte nach oben. Forschend sah sie ihm in die Augen. Hatte sie etwas falsch gemacht? Er lächelte, jedoch und erneut nahm sein Mund ihren gefangen. In seinen Mund auf seufzend, ließ sie sich nach hinten in weiche Kissen fallen und zog ihn mit. Ihre Hände glitten wieder über seinen Oberkörper, hielten sich dort aber nicht lange auf. Sie wollte ihn endlich nackt. Sie wollte die Erfüllung ihrer lang gehegten Träume.

Sie zog und zerrte an seiner Hose, bis sie sie schließlich über seine schmalen Hüften gezerrt hatte. Keine Minute länger wollte sie noch warten.

"Du hast es schon wieder viel zu eilig, mein Herz", belustigt klang seine Stimme an ihrem Ohr.

"Ich will Dich spüren, ganz und gar", hauchte sie zurück. Ihre Hand griff zwischen ihre Körper und schloss sich um sein voll erigiertes Glied.

"Ich denke zumindest ein Teil von Dir will es auch."

Hermine begann ihn langsam zu reiben. Es fühlte sich so wundervoll an in ihrer Hand. Sein Penis war so warm und die Haut glich weichem Samt. Trotzdem spürte sie, wie groß und hart er war. Aufstöhnend beugte sich Lucius nach vorn und nahm eine ihrer Brustwarzen in den Mund. Seine Zunge umspielte ihre Knospe, während er vorsichtig an ihr zu saugen begann. Auch Hermines Atem wurde schneller. Sie bäumte sich auf, seinem saugenden Mund entgegen. Ihre andere Hand versank in seinen langen blonden Haaren, die wie ein weicher Teppich über ihren Körper ausgebreitet waren. Sie strich sie zurück. Sie wollte sehen, was sein talentierter Mund mit ihrer Brust anstellte. Sie fühlte wie sie immer feuchter wurde, bei dem Gedanken, was dieser Mund zwischen ihren Beinen anrichten würde.

Und wieder schien es eine Art Gedankenübertragung zu sein. Den just in diesem Moment wanderten Lucius Hände, die bis jetzt rechts und links auf ihrer Hüfte gelegen hatten nach unten und schoben sanft ihre Schenkel auseinander. Sanfte Hände erkundeten ihre Scham. Überrascht hob Lucius den Kopf.

"Du bist rasiert," stellte er erstaunt fest. Ein Hauch von rosa überzog ihr Gesicht. Scham war jetzt wirklich nicht angebracht, nicht in dieser Position und in diesem Augenblick. Und trotzdem war ihr seine Feststellung im ersten Augenblick peinlich.

Lucius grinste leicht, als er ihre Reaktion sah. Wieder beugte er sich über sie und flüsterte ihr ins Ohr.

"Miss Granger, Miss Granger...sie sind ja so eine verruchte Person, das hätte ich nicht von Ihnen gedacht." Etwas vorwurfsvoll hatte es geklungen, doch mit vor Erregung heiserer Stimme gestand er:

"Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich eine rasierte Scham geil finde?"

"Nein, ich glaube dieses Gespräch hatten wir noch nicht." Hermine lächelte und hatte sich wieder gefangen und ihre unangebrachte Befangenheit abgelegt. Einladend öffnete sie ihre Schenkel und gewährte ihm so besseren Zugang. Seine Finger erforschten nun weiter ihre Spalte. Zärtlich streichelte er immer wieder über ihre Schamlippen, nahm dabei ihre Feuchtigkeit auf, die bereits überreichlich vorhanden war. Hauchzart strich er über ihren Kitzler, der prall und angeschwollen war und nass rosa glänzte von ihrem Saft. Ihr Keuchen verwandelte sich bereits in ein Wimmern. Sie merkte, wie sich ein Orgasmus in ihr aufzubauen begann. Auch Malfoy spürte anhand des Drehens und Hebens ihrer Hüften gegen seine Hand, dass sie nicht mehr weit von ihrem Höhepunkt entfernt war. Doch er wollte noch nicht, dass sie kam. Erst wollte er sie noch anders verwöhnen.

Sanft aber bestimmt löste er seinen Mund von ihrer Brustwarze, die mittlerweile ebenso wie ihr Kitzler keck vom Körper ab standen. Ebenso sanft, aber bestimmt löste er ihre Hand von seinem Glied. Hermine jammerte nun protestierend. Doch sogleich begann sie sich unter ihm zu winden. Küssend, eine heiße, feuchte Spur hinter sich herziehend arbeitete sich Lucius über ihren flachen, festen Bauch nach unten.

Ja, er würde es tun, mit seinem talentierten Mund. Voller Vorfreude reckte Hermine ihm ihren Unterkörper entgegen und im nächsten Moment spürte sie seine Zunge, wie sie durch ihre feuchte Spalte glitt. Er nahm ihren Saft in sich auf, er trank ihn, er schmeckte sie, er roch sie und er berauschte sich an ihrem moschusartigen Geruch. Fest schloss sich sein Mund über ihrer Klitoris und er begann an ihr zu saugen, während gleich 2 seiner Finger in sie eindrangen und sie von innen stimulierten.

Jetzt verabschiedete sich Hermines Denken endgültig, auch der Sprache schien sie nicht mehr mächtig zu sein. Alles, was noch aus ihrem Mund kam, waren laute Seufzer, die an Lautstärke immer mehr zunahmen, je mehr sie ihrem Orgasmus näher kam. Und dann war es soweit, in heißen Wellen überrollte er sie. Mit aller Macht drängte sie sich Lucius entgegen. Krallte ihre Hände in die Laken und schrie ihre Lust laut heraus.

Noch ehe die letzte Welle sie überrollte war er über ihr. Nicht mehr ganz so sanft, aber eindeutig leidenschaftlich und lustvoll küsste er sie und Hermine schmeckte sich selbst in seinem Mund. Diese Erfahrung hatte sie noch niemals mit einem Mann geteilt, um so überraschter war sie, als sie feststellen musste, dass sie dieser Geschmack, das Zeichen ihrer eigenen Erregung so sehr anmachte, dass sie wie eine Ertrinkende an Lucius Mund hing, um jeden Tropfen, den er ihr bot, in sich aufzunehmen.

Lucius, überwältigt von soviel Leidenschaft, konnte sich nun kaum noch zurückhalten. Sein steinharter Schwanz fand ohne weiteres Zutun ihren Eingang und mit einem tiefen, kehligen Stöhnen drang er mit einem einzigen harten Stoß in sie ein. Einen kurzen Moment hielt er inne. Er wollte ihr wenigstens eine kurze Zeit einräumen, um sich an ihn zu gewöhnen. Dieses Mal sollte sie es so sehr genießen. Er wollte ihr eine solche Lust und Befriedigung verschaffen, dass sie ihn niemals wieder vergessen würde.

Wenn dieses eine Mal alles war, was sie jemals haben würden, dann musste dieses eine Mal für immer reichen. Dieses war der letzte bewusste Gedanke in Lucius Kopf, ehe auch er sein bewusstes Denken ausschaltete. Alles in ihm war auf die Frau in seinen Armen gerichtet. Die sich leidenschaftlich unter ihm wand. Ihre Beine fest um ihn geschlungen hatte und ihren Mund immer noch auf seinen gepresst hatte.

Lucius begann sich mit langen, harten Stößen in Hermine zu bewegen. Er konnte sich im Moment nichts Schöneres vorstellen, als in ihrer warmen, feuchten Enge zu versinken. Aufstöhnend und nach Luft schnappend vergrub er seinen Kopf an ihrer Halsbeuge. Unterbewusst nahm er die fast verheilten Bisspuren und blauen Flecken war. Später, nahm er sich vor, später war Zeit. Er musste ihr erklären, musste sich entschuldigen, doch jetzt, jetzt wollte er nur noch fühlen, streicheln, sich bewegen, ihr Befriedigung verschaffen, sich Befriedigung verschaffen. Seine Stöße wurden hektischer, unkontrollierter. Hermine klammerte sich mit aller Kraft an ihn, kam ihm mit jedem Stoß entgegen. Und dann war es soweit. Tief stieß er in sie hinein, seine Hoden zogen sich zusammen und in mehreren Schüben ergoss er sich in sie, laut stöhnend, den Kopf immer noch an ihrem Hals und in ihrem wunderschönen Haar vergraben. Hermine hielt Lucius fest umschlungen. Auch wenn sie dieses mal nicht zum Höhepunkt gekommen war, war sie doch äußerst zufrieden. Sie genoss diese angenehme Schwere auf ihrem erhitzten Körper. Leicht zuckte er immer noch. Sie lächelte glücklich und wischte ihm ein paar Strähnen aus dem Gesicht und küsste seine schweißnasse Stirn.

Tbc