Hallo!

Mal kurz eine Ankündigung: in den nächsten drei Wochen wirds leider keine neuen Kapitel geben, ich bin in Urlaub und von da aus geht das (leider) nicht.
Aber ich verspreche das ich mich trotzdem schonmal ans Schreiben gebe und ein paar Kapitel auf Vorrat schreibe ;)

Also, wie immer bitte reviewn!!!

Kapitel 10

Selbstständig - Große Pläne

Nachdem Hermine und Hilary am vorigen abend ordentlich gefeiert hatten und auch nicht allzu früh ins Bett gefallen waren, verbrachten die zwei ihren Vormittag weitläufig im Bett.

„Hermine?Telefon!", rief ihre Mutter von der Küche aus.

"Hmmhm", murmelte Hermine nur im Schlaf und drehte sich auf die andere Seite.

„Hermine! Hast du nicht gehört?Telefon für dich!", rief ihre Mutter nun schon deutlich lauter (für Hermine eindeutig zu laut)

„Ja, ich bin ja auf dem Weg.", rief sie verschlafen zurück und hievte sich aus ihrem bequemen Bett.

In Gedanken arbeitete sie schon an einer Liste mit Beschimpfungen, die sie ihrem (gerade sehr unbeliebten) Anrufer direkt zur Begrüßung an den Kopf schmeißen konnte.
Wem fiel es bitteschön ein sie in einer solchen herrgotts Frühe aus dem Bett zu jagen?

Sie sah auf die Uhr. Halb 12.Naja, vielleicht keine herrgotts Frühe trotzdem eine Frechheit, sagte sie sich und nahm den Hörer von ihrer Mutter entgegen.

„Hallo?", krächtzte sie ins Telefon.Ihre Stimme hatte gestern abend wohl auch etwas gelitten...
„Hey Mine! Du hörst dich richtig wach an und so als wärst du gerade in bester Verfassung.", ertönte Harrys Stimme vom anderen Ende der Leitung.
Sie konnte sich sein Grinsen schon förmlich vorstellen.

„Hahaha.Sehr witzig.Also, um mal eins klarzustellen: du hast mich gerade aus dem Bett gejagt und dir sollte jetzt ein sehr guter Grund einfallen warum, denn sonst hast du in Hogwarts mehr als ein blaues Auge.Lassen die Dursleys dich jetzt eigentlich telefonieren?Das wäre ein echtes Wunder.", begrüßte Hermine ihren besten Freund forsch und ließ sich auf die Couch fallen.
Sie stöhnte auf.
Das nächste Mal sollte sie es mit 'sich langsam setzen' versuchen...

„Die Dursleys sind gerade einkaufen.Naja, ich wollte fragen ob du mir helfen willst."
„Helfen?Wobei?", fragte Hermine argwöhnisch.Sie ahnte nichts Gutes.

„Na, du weißt schon.Ich bin jetzt 17, erwachsen! Ich will nicht länger bei den Dursleys wohnen.
Ich hab jetzt ein gutes Recht dazu, mir eine eigene Wohnung zuzulegen.Ich hab mir mal im Tagespropheten ein paar Anzeigen für magische wohnungen in London angesehen.
Ich würd die gern besichtigen, aber nicht alleine.Also, wie stehts, kommst du mit?", erklärte Harry.

„Ja klar.Hilary kommt wohl auch mit , okay?"

„Geht klar.Um 1 Uhr im Tropfenden Kessel, unser erster Termin ist um halb 2.Bis dann."
„Ja, bye", sagte Hermine und legte auf.

Dann wählte sie die Nummer von Hilary.
Nach einer Weile nahm auf der anderen Seite jemand ab.
„Was willst du?", fragte Hilary müde ins Telefon.

„Wir treffen uns um 1 mit Harry in der Stadt, Wohnungssuche.Komm aus den Federn." , erklärte Hermine in knappen Worten.

„Wohnungssuche?", fragte Hilary nur dumpf.

„Ja, das ist das wo man von A nach B latscht und sich alte dreckige Wohnungen zu horrenden Preisen anguckt. Um 1.Wir müssen uns beeilien.", erklärte Hermine ungeduldig.
„Okay ich... um 1?! Beim Barte des Merlin, verdammt!"

Hilary war endlich richtig aufgewacht.

„Genau, Hil.Ich komm gleich rüber, ich muss selbst noch duschen gehen damit ich nicht ganz so aussehe wie einer von Voldemorts untoter Armee...bis dann!"

Hilary streckte sich.
Irgendwie hatte sie das ungute Gefühl das das heute ein ziemlich langer Tag werden würde...

oOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOo

„Also, ich hatte vor, die Fenster vergrößern zu lassen, die Wände von diesem dunklen grün zu befreien und sie hellgelb oder weiß zu streichen, die kalten Fliesen müssen raus und natürlich neue Möbel." , erklärte ihm seine Mutter strahlend als sie in das große Wohnzimmer gelangten.

Sie hatte sich wirklich viel vorgenommen.
Draco versuchte sich den Raum heller vorzustellen und mit den von seienr Mutter geplanten Dingen.
Große Veränderung.
Eigentlich hasste er Veränderungen.

„Dann haben wir aber noch viel Arbeit vor uns.", sagte er und seuftze.

„Ich weiß", sagte seine Mutter „aber um sich...davon zu befreien, um diese grauen Zeiten wirklich hinter uns zu lassen denke ich das es wirklich nötig ist.
Wir brauchen einen Neuanfang, Draco und nicht düstere Räume, die uns zur Verzweiflung bringen."

Die Stimme seiner Mutter war energisch geworden und ihre Augen sprühten fast vor Entschlossenheit.
Er hatte sie noch nie so an einem Projekt arbeiten gesehen.

Um ehrlich zu sein hatte er sie überhaupt noch nie arbeiten sehen, immer nur Befehle erteilend.

„Na gut.Ich würde sagen, wir fangen mit dem Wohnzimmer an.Die Hauselfen können uns dabei helfen, die Möbel hier raus zuschaffen.", sagte Draco.

Es stand außer Frage, irgendwelche Handwerker dafür ins Haus zu holen.
Sie mussten das alleine schaffen.Und damit fingen sie an.

oOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoO

„Also.Wir waren bisher in 3 Wohnungen.Wie viele haben wir noch?", fragte Hilary auf dem Weg zu der nächsten Wohnung.

„Noch 5.", meldete sich Harry zu Wort, während er eine Anzeige in der Zeitung durchstrich.

„Also, von den dreien die wir jetzt gesehen haben kommt nur die Zweite in die engere Wahl.
Die anderen zwei waren nichts.", sagte Hermine, ein wenig außer Atem.

„Wir werden ja sehen.", meinte Hilary und drückte auf eine Klingel.

„Ah, guten Tag!Sie hatten angerufen?", ein kleiner alter Mann hatte ihnen die Türe geöffnet.
„Ja. Harry Potter.", sagte Harry und gab dem Mann die Hand.

„Na dann, würde ich sagen kommen sie direkt mit.Ladys first.", sagte er und hielt die Tür für Hermine und Hilary offen .

Sie mussten vier Treppen steigen , bis der Mann keuchend vor einer Tür hielt.

„Haben sie hier drin gewohnt?", fragte Harry interessiert.

„Ja, aber wissen sie, ich lebe alleine und mit dem Alter wird auch das treppensteigen immer schwieriger.Ich habe mir eine neue Wohnung besorgt, und nun will ich diese hier verkaufen.
Sie ist wirklich noch in einem sehr guten Zustand.", sagte der Mann und schloss die Türe auf.

Sie betraten einen kleinen weißen Flur.

„Gerade aus kommen sie in die Küche, rechts ist das Wohnzimmer, daneben das Badezimmer und links das Schlafzimmer.Kommen sie.", der Mann winkte sie heran und führte sie durch alle Räume.

Sie waren gerade wieder im Wohnzimmer angelangt, als Harry sich erwartungsvoll zu den beiden Mädchen umdrehte. „Und? Was sagt ihr?"

„Also ich finde das Wohnzimmer hier sehr schön.Diese große Fensterfront, da kannst du auf ganz London runtergucken, das ist wirklich cool.", meinte Hilary und schaute fasziniert aus den riesigen Fenstern hinunter auf die kleine Straße. „Und hier ist alles schön hell." , fügte sie hinzu.

„Ja... außerdem bist du mit der Wohnung sehr zentral.Zwei Straßen weiter ist die Winkelgasse.", äußerte Hermine sich.

„Ich finde die Wohnun ideal.", sagte Harry mit glänzenden Augen.
„Leute, ich glaube wir müssen die anderen Wohnungen nicht mehr angucken.", meinte er plötzlich.

„Bist du sicher?Ich meine, schaden könnte es nicht, oder?", warf Hermine skeptisch ein.

„Nein.", sagte Harry entschieden. „Ich will die Wohnung hier, bevor sie weg ist.So was kriegt man nicht alle Tage geboten!"

„Sehr richtig.", lächelte der alte Mann. „Solche Wohnungen sind ratzfatz weg.Aber ich möchte ihnen nicht reinreden.
Die Wohnung hat übrigens einen sehr aktualisierten Apparierschutz, nur der Besitzer kann hier rein oder raus apparieren."

„Na dann.Wollen wir mal zu den Verträgen kommen.", sagte Harry und folgte dem Mann.

oOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoO

Eine halbe Stunde später sprang Harry in der Winkelgasse umher und sang:
„Ich hab eine Wohnung , ich hab eine Wohnung!"

„Harry, hör auf ,die Leute denken noch du wärst hirnkrank.", lachte Hermine.
„Denken die doch eh.Ein Hirnkranker mit einer neuen Wohnung!", Harry grinste und sang weiter.

Die drei setzten sich in ein naheliegendes Cafe.

„Aber die Wohnung ist echt schön, Harry . Ich glaube von mir kriegst du jetzt öfters Besuch.", grinste Hilary und bestellte eine sich eine Cola.

"Hmm...Mädels ihr habt diese Woche noch nichts vor, oder?
Ich muss diese Wohnung nur noch mit Möbeln ausstatten, die Wände können weiß bleiben.
Aber ich würde sie gerne einigermaßen fertig haben bevor ich nach Spanien fahre.
Denkt ihr, ich schaffe das?", fragte er nachdenklich.

„Klar, wir helfen dir.", sagte Hermine.
„Ja!Kommt, morgen gehen wir Sofas ausprobieren!", rief Hilary begeistert und sie machten sich einen Plan, was sie noch alles zu erledigen hatten.

Harry freute sich.

Nie wieder Dursleys!