10. Neue Freunde, neue Feinde!!!!

Am nächsten morgen wachte Harry in aller frühe um 5.00 Uhr auf. Er war furchtbar aufgeregt und konnte einfach nicht länger schlafen. Hibbelig stand er nach fünf Minuten auf und nahm sich seine Schulbücher. Er blätterte eins nach dem anderen durch, doch da er sie langweilig fand – immerhin hatte er schon Vernon's alte Schulbücher bis zur vierten Klasse gelesen und verstanden – nahm er sich wieder den Almanach der Magie vor.

Nach kurzen zögern fing er eine Frage in das Buch zu schreiben, die ihn schon lange beschäftigte.

´Sag mal, gibt es eigentlich eine Möglichkeit, dass ich Zauberer unter den Menschen die ich begegne erkenne? Ich würde mich nämlich gerne einmal mit Zauberern unterhalten und vielleicht von ihnen erfahren wo man magische Gegenstände erstehen kann. Ich könnte mir zwar nichts leisten, aber mal durch magische Geschäfte schlendern, wäre bestimmt interessant´.

Bevor das Buch antworten konnte schrieb Harry weiter,

´Das soll natürlich nicht heißen, dass die „Gespräche" mit Dir nicht schön sind´.

Wenn das Buch hätte schmunzeln können, dann hätte es das bestimmt getan, so aber antwortete es.

´Ich finde es nett, dass Du unsere Gespräche schön findest, aber wie ich Dir bereits mitteilte bin ich nur ein Buch´.

Es wurde von einem schreienden Harry unterbrochen, denn auch wenn die Verständigung eigentlich nur schriftlich von statten ging, konnte das Buch dennoch das gesprochene Wort verstehen.

„Du bist nicht nur ein Buch, Du bist einer meiner wenigen Freunde, um ehrlich zu sein neben Hermine mein einziger Freund" und dabei wurde Harry immer lauter!

´Schon gut Harry, beruhige Dich wieder. Die Magie die Du gerade freisetzt könnte schlimme Konsequenzen haben, da Du sie noch nicht kontrollieren kannst!!!´, schrieb das Buch schnell.

Um dann Fortzufahren, ´ich fühle mich geehrt, dass Du in mir mehr als nur ein Buch siehst! und dann gleich einen Freund - ich bin wenn man das so schreiben kann - gerührt´.

Als die Schrift verblasste und das Buch merkte, dass sich Harry wieder beruhigt hatte, fuhr es fort.

´Um auf Deine frage von vor Deinem Wutausbruch zurück zu kommen, es gibt mehrere Möglichkeiten einen Zauberer zu erkennen. Doch Du kannst zurzeit noch keine Ausführen´.

´Warum nicht´, fing Harry an zu schreiben um dann kurz inne zu halten, wobei der Stift auf der Seite verharrte. Dann fuhr er fort, ´und wieso konntest Du mich eben eigentlich verstehen und am ersten Tag wo wir uns kennen lernten auch?´

´Das liegt an Deiner Magie, wenn jemand bewusst oder unbewusst große Mengen an roher Magie freisetzt, dann kann ich ihn verstehen. Wie sollte ich sonst heraus bekommen wie jemand meiner würdig ist. Einer der besten - wenn auch gefährlichsten Leiter - um rohe Magie freizusetzen, ist Wut. Und wie Du selber weißt, warst Du zu beiden Zeitpunkten ziemlich wütend. Über Deine rohe Magie konnte ich Dich beides Mal verstehen. Aber es fällt mir nicht leicht´.

´Ich verstehe! Nun aber zurück zu meiner Frage, welche Möglichkeiten?´

Er sah als er auf die Antwort wartete auf die Uhr und erschrak, es war viertel vor sieben und so einen Morgen wie am Mittwoch wollte er nicht noch einmal erleben. Schnell klappte er den Almanach zu und lief nach oben um Frühstück zu machen.

Es war 20 Minuten vor 8.00 Uhr und Vernon brachte Harry und Dudley auf seinem Weg in die Arbeit zur Schule. Dort angekommen drückte er Dudley noch einmal und steckte ihm fünf Pfund zu. Dann fuhr er weiter zur Arbeit ohne Harry auch nur eines Blickes zu würdigen. Dieses Verhalten wurde allerdings von den Grangers beobachtet, die auf Harry gewartet hatten, da er mit Hermine in dieselbe Klasse gehen würde, in die 1a.

Dudley sollte währenddessen in die 1b kommen. Vernon hatte darauf bestanden, als er die Quittungen von Dudleys Schulbüchern Mr. Schnicker vorlegte und die 168,90 Pfund ausgehändigt bekam!

Jane und Karl Granger warfen sich kurz einen Blick zu, wobei sie beide an ihr Gespräch von letzter Woche zurück dachten und gingen Harry entgegen.

Flashback

„Karl, können wir uns bitte gleich mal kurz unterhalten", rief Jane Granger ins Wohnzimmer, während sie Hermine in ihr Zimmer schickte.

„Was ist den Liebling, hattest Du Probleme beim Einkaufsbummel?" fragte Karl, als er ihr entgegen kam.

„Nicht direkt, aber mir sind ein paar Ungereimtheiten aufgefallen im Bezug auf Harry und ich möchte von Dir wissen, was Du davon hältst".

„Vervollständigen sie das Bild, das wir uns schon nach dem Besuch bei den Dursleys gemacht hatten?" fragte Karl während sie sich ins Wohnzimmer setzten.

„Nun ja, es passt zu unseren Beobachtungen von damals, aber einen Reim kann ich mir daraus noch nicht machen" gestand Jane.

Jane erzählte Karl daraufhin alles was sie bei ihrer Einkaufstour beobachtet hatte, angefangen vom Kauf der Anziehsachen, wo Harry trotz seiner ihrer Meinung nach schlecht passenden Anziehsachen nichts gekauft hatte und mit einer nicht überzeugenden Ausrede kam. Über das Gespräch beim Mittagessen, wo Dudley einige interessante Details über Mr. Durley und dessen Verhältnis zu Harry herausgerutscht waren. Bis hin zum Schulbücherkauf und Harrys Bitte gebrauchte kaufen zu dürfen. Als sie abgeschlossen hatte, sah sie ihren Ehemann erwartungsvoll an.

„Und, was denkst Du?"

„Also wenn ich das richtig verstehe und unsere Beobachtungen vom ersten Treffen dazu zähle, denkst Du das die Dursleys Harry misshandeln, sehe ich das richtig Jane?"

„Oh Gott bewahre, NEIN Karl, welche Familie würde ein Mitglied misshandeln und dann auch noch so einen kleinen Jungen! Nein Karl ich glaube das Harry von seiner Familie nicht wie ein Familienmitglied angesehen und nur geduldet wird!" beendete Jane ihre Ausführungen.

„Ja so ähnlich sehe ich das auch Jane, ich wollte bloß sicher gehen. Denn ein kleiner Teil von mir hat Angst, dass ich mit dieser fürchterlichen Vermutung Recht haben könnte. Ich bin dennoch der Auffassung, dass wir Harry weiter im Auge behalten sollten".

„Ja Karl, da hast Du Recht. Wir können ihn ja öfters zu uns einladen und ihn unauffällig aushorchen, immerhin geht er mit Hermine in eine Klasse" schlug Jane vor.

Wobei sie in Gedanken dachte/auch ein kleiner Teil von mir glaubt dies Karl, ich hoffe nur das es sich niemals bestätigen wird/.

„Gute Idee Jane, so machen wir es" antwortete Karl und beendete damit das Gespräch. Jedoch hingen die Gedanken der Beiden, an diesem Abend, noch lange bei diesem Gespräch und Harry.

Flashback Ende

Kurz bevor Karl und Jane Harry erreicht hatten, wurden sie von einem braun gelockten Harrschopf überholt, der Harry kurz darauf in die Arme fiel.

„Hallo Harry, ich habe Dich total vermisst" sagte Hermine, während ein zarter Rot Ton ihre Wangen färbte.

„Oh.. äh, hallo Hermine" antwortete ein sichtlich irritierter Harry.

„Ich bin schon total gespannt was wir so alles in der Schule lernen und wie die Lehre so sind und…" ratterte Hermine nur so runter.

„Stopp Hermine, las Harry doch auch mal zu Wort kommen" wurde sie von einer lachenden Jane unterbrochen.

„Aber Mum, ich wollte doch nur von Harry wissen…"

„Halt junge Dame nun fang nicht so an!" ermahnte sie daraufhin Karl und an Harry gewannt, „Hallo Harry, schön Dich wieder zu sehen. Ich würde vorschlagen ich bringe Euch in Eure Klasse und ihr lernt Eure neuen Klassenkameraden kennen".

Gesagt getan und drei Minuten später standen Harry und Hermine ihren neuen Klassenkameraden gegenüber. Harry war etwas unwohl, da er noch nie Freunde hatte, bis auf Hermine

/Aber dieses Energiebündel zieht einen auch in ihren Bann/.

Er stellte sich abseits an die Wand und schaute schüchtern die anderen an.

Hermine die auch noch nie leicht Freunde finden konnte, da sie für die meisten immer zu intellektuell war, gesellte sich zu ihm.

Jane und Karl Granger hatten während dessen die Schule wieder verlassen und fuhren zur Arbeit.

„Harry, sollten wir uns nicht zu den anderen gesellen?" fragte eine schüchterne Hermine.

„Du hast Recht Hermine, aber ich weis einfach nicht was ich zu den anderen sagen soll" gestand Harry.

„Ach komm schon Harry, zu zweit wird es uns leichter fallen"

Und so gingen Harry und Hermine zu den anderen. Den ersten den sie ansprachen war wie sie später wussten ein gewisser Richard Hamilton.

„Hallo, mein Name ist Harry und das neben mir ist Hermine".

„He Phillip, he Ernie, seht Euch mal diese zwei lächerlichen Gestalten an, die es gewagt haben mich anzusprechen" schrie Richard zu zwei anderen Jungs. „Ich glaube, dass wir hier zwei Paradebeispiele für unseren Lieblingszeitvertreib gefunden haben".

Dabei zeigte er auf Harry und Hermine.

„Oh ja, die sind perfekt, Richard" antwortete der Junge den er Ernie genannt hatte. Und die beiden Jungs kamen auf Richard zu. Als sie bei ihm ankamen, drehte sich Richard wieder zu Harry und Hermine.

„Hört mir genau zu ihr beiden, macht Euch bloß vom Acker, oder ihr werdet nicht erst später sondern sofort zu spüren bekommen was es heißt sich mit uns anzulegen!".

Harry und Hermine gingen schnell weiter, doch die meisten anderen Kinder kannten die Gang von Richard, Ernie und Phillip und gingen ihnen lieber aus dem Weg. Zum Schluss blieb nur noch ein kleiner Junge übrig, der etwas abseits in einer Ecke stand. Diesmal war es Hermine, die ein Gespräch begann.

„Hallo, ich bin Hermine und das ist Harry" sprach sie ihn ängstlich an.

„Hi ich bin Malcom, schön Euch kennen zu lernen"

„Warum hast Du keine Angst mit uns zu sprechen, während alle anderen Angst vor den dreien da hinten haben?" wagte Harry ihn zu fragen.

„Nun, wie soll ich es sagen, ich hoffe, dass ihr wenn ich es Euch erzähle trotzdem mit mir befreundet sein wollt" druckste Malcom herum.

„Keine Angst Malcom, Du scheinst nett zu sein, wir wären gerne mit Dir befreundet, egal was Du uns zu sagen hast" antwortete Hermine und sah dabei bittend zu Harry, der nur nickte.

„Also, ich war bis jetzt der Lieblingszeitvertreib von den Dreien und das bedeutet ständig gejagt und verprügelt zu werden" gestand Malcom verlegen.

„Malcom hör mir zu", sagte Harry, „Du kannst nichts dafür und Hermine und ich würden gerne Deine Freunde werden".

„Wirklich?" fragte Malcom.

„Ja wirklich" antworteten Harry und Hermine synchron.

Daraufhin sahen sich die drei an und fingen schallend an zu lachen.

Richard, Ernie und Phillip, hatten das ganze verfolgt und kamen jetzt zu den dreien rüber geschlendert.

„Sie einer an da haben wir ja alle drei beisammen, wie Rücksichtsvoll von Euch" sprach Richard sarkastisch.

Er schien der Anführer dieses Haufens zu sein.

„Verpisst Euch" giftete Harry zurück.

Er hatte schon schlimmere Schläge von Vernon bekommen, als er sich auch nur im Entferntesten von diesen drei Kindern vorstellen konnte zu bekommen. Außerdem hatte er bei seinen Tae-Kwon-Do Übungen genug Fortschritte gemacht. Zwar konnte er damit nicht gegen einen Erwachsenen bestehen, doch gegen ein gleichaltriges Kind dürfte es kein Problem sein.

„Hört, hört, einer der Bubis meint sich mit uns anlegen zu können" spottete Phillip. „Merkt Euch eins, wir werden ein Auge auf Euch haben. Malcom, Du kannst den beiden ja erklären was das bedeutet!"

Und damit verschwanden die drei nicht ohne jedes Kind an dem sie vorbei kamen anzurempeln und zu bedrohen.

Malcom, Harry und Hermine unterhielten sich noch eine Weile und suchten sich dann drei freie Plätze die beieinander lagen. Die Schultische waren so angeordnet, dass immer zwei direkt an einem Tisch saßen und es immer drei Tische nebeneinander waren. Es gab insgesamt sechs Reihen. Harry und Hermine setzten sich in die zweite Reihe an den mittleren Tisch, während sich Malcom an den Tisch rechts daneben setzte. Neben ihm bleib der Platz leer, da es in der Klasse genau 26 Kinder gab und somit einige Plätze frei blieben. Richard, Ernie und Phillip setzten sich in die letzte Reihe, jeder an einen eigenen Tisch. Die fünfte Reihe blieb leer. Dies sollte sich jedoch ändern als die Lehrerin die Klasse betrat.

„Hallo alle miteinander, mein Name ist Mrs. Grosko" stellte sie sich der Klasse vor. „Ihr drei in der letzten Reihe, kommt doch bitte eine Reihe nach vorn, dann brauch ich nicht so zu schreien" sprach sie Richard, Ernie und Phillip an.

(Anm.: Ich werde die drei ab jetzt wenn ich sie zusammen meine die „Drei oder die Brutalos" nennen).

Die drei gehorchten und setzten sich eine Reihe nach vorn.

„Also bevor wir anfangen, möchte ich dass sich jeder einmal der Klasse vorstellt, danach werde ich Euren Wissenstand prüfen" erklärte Mrs. Grosko.

(Anm.: Ich werde mir jetzt ganz bestimmt nicht 26 Namen und deren Lebensgeschichte ausdenken, sorry).

Nachdem sich alle vorgestellt hatten, fuhr Mrs. Grosko fort. „Sehr schön, ich möchte Euch jetzt bitten, dass sich alle melden, die schon lesen können".

Nach kurzer Pause meldeten sich 12 Schüler, darunter auch Harry, Hermine und Malcom.

„Sehr schön" antwortete Mrs. Grosko und schrieb sich die Namen auf. „Wer von Euch kann schon zählen?"

Diesmal meldeten sich 18 Schüler.

„Sehr gut", wieder schrie sie die Namen auf. „Und wer kann schon rechnen?"

Diesmal meldeten sich wieder 12 Schüler und zwar genau die die auch schon lesen konnten. „O.K., also dann Mal eine Frage an Euch zwölf und bitte steht dafür auf. Wer von Euch kann schon das kleine ein Mal eins? Ich möchte das sich alle setzen die es nicht können! Drei, sehr schön, dasselbe Prinzip, wer von Euch könnte mir sagen, was 5 Mal 6 ist?" Mrs. Grosko sah auf ihren Zettel mit den Namen „Malcom?"

„30, Ma'm" antwortete Malcom.

„Richtig" antwortete eine schockierte Mrs. Grosko, „woher wusstest Du das?"

„Mein Vater ist Professor an einer Uni und hat mir das Lesen und Schreiben, sowie das Rechnen schon im Alter von vier beigebracht" antwortete Malcom verlegen.

„Das erklärt einiges. Nun zu Dir", wieder der Blick auf den Zettel.

„Hermine, wie viel ist 8 Mal 4?"

„32, Mrs. Grosko" antwortete Hermine.

„Das ist auch richtig, und woher kannst Du das?"

„Meine Eltern haben mich von klein auf unterstützt das zu tun, was mir Spaß macht, und am meisten hat mir das lernen Spaß gemacht" gestand eine glutrote Hermine.

„Sehr gut! Äh Harry richtig?" auf ein nicken von ihm fuhr sie fort.

„Wie viel ist 9 Mal 7?"

„63" kam es von Harry ohne dass er auch nur kurz überlegt hätte! Mrs. Grosko die vorher gestanden hatte lies sich in ihren Stuhl fallen und antwortete, „das ist richtig, aber woher?"

Weiter konnte sie einfach nicht fragen.

„Ähm, mir viel das lernen immer schon leicht" antwortete Harry verlegen.

Glücklicherweise hatte Mrs. Grosko Harry nicht gefragt, was z.B. 15 Mal 17 ist, denn auch das hätte er beantworten können, 255!

In der letzten Reihe, hätte man - wenn man auf sie geachtet hätte – drei Personen erkennen können die vor Wut kochten und sich vornahmen den dreien das Leben zur Hölle zu machen.

Der Rest des Tages verging ohne besondere Zwischenfälle, wenn man davon absah, das Harry, Hermine und Malcom (Anm.: Ich werde sie ab jetzt das „Trio" nennen) in jeder Pause schikaniert wurden. Aber das kannten die drei schon und nun hatten sie im Gegensatz zu früher Freunde, die einen halfen und somit lies sie dies relativ kalt.

Nachdem der erste Schultag zu Ende war, erwartete Harry allerdings der nächste Schock. Hermine und Malcom wurden von ihren Eltern abgeholt und sie verabschiedeten sich von Harry, der noch auf Dudley sowie auf Vernon wartete. Vernon kam kurz vor Dudley bei Harry an, würdigte ihn allerdings keines Blickes. Dudley tauchte keine Minute später bei ihnen auf.

„Dudley mein Junge, wie war Dein erster Schultag?" fragte Vernon überschwänglich.

„Ganz toll, Daddy, ich habe viele neue Freunde gefunden und alle sehen zu mir auf. Der coolste von ihnen ist Carsten und er hat mir gesagt, dass sein alter Freundeskreis auch auf diese Schule geht und er sie mir vorstellen möchte. Sie heißen Richard, Ernie und der dritte Name ist mir gerade entfallen" sprach Dudley begeistert und schaute dabei Vernon an. Dadurch entging den beiden, wie Harrys Gesichtszüge entgleisten.

Die drei die mich fertig machen wolle, werden höchst wahrscheinlich Dudleys neue Freunde, na Prost Mahlzeit dachte Harry bitter. Damit kann ich die Freundschaft die ich mit Dudley langsam aufgebaut habe wohl wieder vergessen. Na ja eine Freundschaft war das ja noch nicht, aber es hätte eine werden können. Ach, verdammte Sch…

Die ganze Fahrt sprach Harry kein Wort, was aber weder Vernon noch Dudley auffiel, da beide aufgeregt über Dudleys ersten Schultag diskutierten.

Im Ligusterweg angekommen, nahmen beide nur verschwommen war wie sich Harry von ihnen entfernte. Er ging schnell in die Küche um das Essen vorzubereiten. Danach wurden ihm verschiedene Aufgaben zugewiesen, die er schnell und gewissenhaft erledigte. Dies bekamen die Dursleys aber nur am Rande mit, da Dudley wieder und wieder von seinem ersten Tag erzählen musste.

Harry war mit seinen arbeiten genau um die Uhrzeit fertig um die er das Abendessen zubereiten musste, was er dann auch umgehend tat. Nach dem Essen verschwand er nach unten um seinen Gedanken nachzuhängen und noch ein wenig im Almanach zu lesen.

Als er diesen Aufschlug, blätterte das Buch weiter auf Seite6 und dort stand noch immer die Antwort von der Frage von heute Morgen.

´Die verschieden Arten Zauberer zu erkennen sind:

1. Sie anhand der Aura zu identifizieren, was allerdings nur den mächtigsten Zauberern gelingt

2. Durch die Einnahme eines bestimmten Zaubertranks, mit dem man kurzzeitig Auren erkennen kann

3. Durch einen Zauberspruch der auf die Person die zu identifizieren ist gesprochen wird. Dies ist aber nur selten praktikabel, da man ja schlecht jeden Menschen mit einen Zauber belegen kann um heraus zu finden ob einer von ihnen ein Zauberer ist

4. Einen bestimmten Zauber auf sich selbst legen, der es für kurze Zeit möglich macht Zauberer durch Berührung zu erkennen. Man würde dann ein starkes prickeln spüren

5. Durch bestimmte magische Gegenstände´

Kaum hatte Harry dies gelesen schlug das Buch zurück auf Seite 1 und dort stand ebenfalls noch etwas.

´Du musst allerdings wissen, dass Du zurzeit noch nicht in der Lage bist auch nur irgendetwas davon auszuführen´.

Danach schlug das Buch um auf Seite 2 und unter Punkt 1 des Inhaltverzeichnisses ´Die Möglichkeiten der Magie siehe Seite 5´ stand:

´ Die verschieden Arten Zauberer zu erkennen siehe Seite 6´.

Nachdem Harry das gelesen hatte, schlug der Almanach wieder die erste Seite auf.

´Du musst wissen, dass sich das Inhaltsverzeichnis wie auch die darauf folgenden Seiten noch verändern werden, so wird z.B. unter Punkt 2 auf Seite 6 irgend wann ein Verweis auf die Seite stehe, auf der der Zaubertrank beschrieben ist! Und so oder so ähnlich wird das auch bei anderen Punkten passieren´.

Danach verschwand die Schrift wieder und Harry schaute auf die Uhr. Es war zwar erst kurz vor zehn, doch wollte Harry seine anderen Aktivitäten nicht vernachlässigen. Also schlug er das Buch zu und machte noch eine Stunde seine Tae-Kwon-Do Übungen, da er auf keinen Fall die Drei Schläger unterschätzen wollte, außerdem hatte er auch Angst um Hermine und glaubte sie so besser beschützen zu können. Danach meditierte er noch ein bisschen und ging dann schlafen.

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An Condor07: Ich habe leider keine Ahnung wie lange es bis Hogwarts noch dauern wird, da ich die Geschichte von Tag zu Tag weiter „spinne"! Allerdings kann ich Dir schon sagen, dass Harry und Hermine nicht nach Gryffindor kommen werden, da es sonst zu schwierig wäre die Fanfic weiter zu schreiben ohne dass sich alles so anhört wie in den Büchern. Slytherin gebe ich zurzeit eine Chance von 20, da ich dann Hermine und Harry trennen müsste, oder aber Hermine's Charakter ändern müsste. Hufflepuff wie auch Ravenclaw geben ich jeweils eine 40 Chance, da ich beide Häuser gut begründen könnte. Hufflepuff, weil beide für den jeweiligen anderen alles tun würden und Ravenclaw, weil beide sehr intelligent sind. Vielleicht starte ich kurz vor dem Kapitel mit der Hogwartseinschulung noch einmal eine Umfrage wegen der Häuser.

An Alex Black5: Du findest, dass sich das Buch so anhört wie Albus? Das war ehrlich nicht beabsichtigt. Die Idee für das Buch habe ich übrigens dem Tagebuch von Tom Riddle zu verdanken. Warum ich Ron nicht mag, wie soll ich mich ausdrücken, ich finde er ist ein neidischer, nur auf seinen Vorteil fixierter kleiner Bastard. Sorry, aber so kommt er bei mir rüber.

An alle Schwarzleser, bitte schickt mir Reviews, sie sind für einen Schreiber das Salz in der Suppe.

So das war es mal wieder, ich hoffe wieder auf eine große Beteiligung bei den Reviews, Euer chaine.