Save the world and survive with me!
Kapitel 10
Ja, ihr seht richtig. Es geht weiter. Nach so langer Zeit, nach über einem Jahr. Der Grund für die neue Motivation sind die netten Reviews, die ich auch in letzter Zeit noch bekommen habe. Ich habe mich jetzt um ein neues, sogar relativ langes Kapitel bemüht und hoffe, es wird einigen gefallen.
Zu den Reviews:
Nici Cavanaugh: Danke für dein Review. Vor so langer Zeit! Eine ganz große Entschuldigung, ich habe dich so ewig warten lassen! Ich bezweifle auch, dass du das jetzt noch dringend lesen willst, hoffe es aber dennoch! Tut mir echt leid, aber irgendwie hatte ich gar keine Motivation mehr. Doch jetzt habe ich versucht, mich nach einem Jahr (ohoh) in die Story zurückzufinden und werde probieren, weiter zu schreiben! Ich hoffe das funktioniert!
Zu deinem Review: Ich dachte mir, dass Crabbe und Goyle die drei Buchstaben vielleicht noch hinkriegen, unter Anweisung. Nach langem überlegen
Viel Spaß dir beim lesen jedenfalls, falls du weiter liest! Danke für deine Treue! Bis dann!
Sabine2307: Na ja, so schnell ist das nicht geworden... aber dennoch, ich konnte mich endlich aufraffen und hoffe, dass das so bleibt und dass du noch Interesse hast! Was mit denen passiert, wirst du dann ja lesen :)
Celina-HP: Hm, also zur Zeit deines Reviews waren die 8 Kapitel ja vorhanden, ich hoffe du hast sie gelesen. Na ja, falls du noch da bist, viel Spaß weiterhin (hoffentlich!)
Gertrud-Eveline: Wie ich ihr das antun konnte? Na ja, ein bisschen Grausamkeit gehört ja dazu, wenn es spannend sein soll :D
Und ob er sie da rauskriget, wirst du lesen können, alle Möglichkeiten sind offen, bis zum Ende!
Na ja, natürlich nimmt Dumbledore Harry mit, denn 1. stand dieser Voldemort schon mehrmals gegenüber und hat Erfahrung, 2. würde Harry es doch nie auf sich sitzen lassen, zurückzubleiben, und 3. wenn Harry der einzige ist, der Voldemort besiegen kann, dann wäre das doch genausogut zu diesem wie zu jedem anderen Zeitpunkt möglich. Von daher hat er ihn mitgenommen... Oho, du stellst viele gute Fragen! Ich hoffe, du bleibst dran, so dass sie dir beantwortet werden! Nur eins: Es wird noch ein wenig grausamer! Danke für dein Review!
Saxas13: So, dein Review war nun das endgültig ausschlagebende dafür, dass ich mich jetzt hier hinsetze und weiter schreibe! Ihr habt mich alle motviert und dein Review hab ich jetzt als letztes bekommen und es ist schon wahr: Ich sollte versuchen, weiter zu schreiben. Ich hoffe sehr, dass du auch weiterhin mitliest und mitgrübelst :D
So jetzt soll es weiter gehen. Mal sehen, ob das was wird. Puh, ich hoffe, ihr seid noch dabei und reviewt, sonst könnte die neu gefundene Motivation schnell wieder verloren gehen, vor allem bei dem Wetter!
Albus Dumbledore blickte ihn die Ferne. Er sah jetzt, am frühen Morgen, schon den Vulkan vor sich, der an seinem Fuße von Wald und unzähligen naturbelassenen Höhlen bedeckt war, die, wie Dumbledore wusste, sehr tief in den Berg hineinragen konnten.
Das ideale Versteck für eine Horde mordlustiger Todesser. Oder einer Horde von vom Reisen geschwächter Todesser. Oder ein Versteck für Hermine und Severus. Ein perfekter Treffpunkt für Verräter. Für einen Hinterhalt. Oder, oder, oder...
Die Zweifel machten ihm sehr zu schaffen. Immer öfter fragte er sich nun, ob das ganze eine sinnvolle Idee gewesen war. Wobei, wirklich sinnvoll war der Plan nie gewesen, nur eben nützlich. Nur wurde jetzt auch dieser Nutzen in Frage gestellt.
Denn wenn sein Überraschungsangriff keiner mehr war, dann... ja, dann waren sie alle absolut verloren, noch mehr, als es ihm vor dem Unternehmen bewusst gewesen war. Und dann wüsste Voldemort auch von Hermine und Severus.
Nein, er wollte nicht mehr darüber nachdenken. Er konnte nicht mehr darüber nachdenken, er musste seine Gruppe führen und ihnen nicht Zweifel und Angst auf dem Silbertablett präsentieren.
Severus wachte auf. Nach seinem inneren Zeitgefühl musste es gegen 4 Uhr morgens sein. Er hatte wenige Stunden geschlafen - wenn man das überhaupt schlafen nennen konnte. Einen Großteil der Zeit hatte er mit erfolglosem Nachdenken verbracht, bis er dann gewaltsam versucht hatte, einzuschlafen.
Allerdings gelang ihm das auf diesem engen, improvisiertem Lager schlecht, vor allem, weil links und rechts von ihm und eigentlich überall um ihn herum schnarchende, stinkende Todesser lagen. Nur Zwei hielten am Eingang Wache und wurden ab und zu abgelöst. Er musstekeine Wache halten. Immerhin.
Hermine war nicht unter ihnen. Wo mochte sie nur sein? Er hatte keine Ahnung. So viele Möglichkeiten gab es da eigentlich doch gar nicht, und doch konnte er es sich nicht denken. Jedenfalls waren ihre widerlichen Folterknechte, wie er sie im Geheimen zu bezeichnen pflegte, irgendwo hier im Raum.
Er wusste, er würde nun nicht mal mehr in einen Dämmerschlaf übergehen können und so stand er leise auf und stieg über die Leiber der anderen Todesser hinweg zum Ausgang der Unterkunft. An diesem traf er auf die zwei Wachen. Er konnte sie nicht identifizieren, sie hatten ihre Kapuzen tief ins Gesicht gezogen, aber einer von ihnen stellte sich ihm in den weg.
"Wo wollen wir denn so früh am Morgen hin, Snapey?"
Snape überlegte nicht lange.
"Pissen."
Innerlich zuckte er beim Gebrauch dieses Wortes zusammen, aber unter den normalen Todessern war diese Ausdrucksweise so üblich und er musste sich - nun ja - den gegebenen Umständen anpassen.
Hämisch schnaubend machte die Wache den Weg frei und Severus trat in den Gang. Er lief bis zu Kreuzung um sich dann auf dem Weg zum endgültigen Höhlenausgang zu machen. Irgendwie fühlte er sich beobachtet. Verfolgt. Bestimmt war das nur eine seiner Paranoia-Attacken.
Einen Augenblick spielte er mit dem Gedanken, einfach zu gehen. Zu fliehen. Aber natürlich war das eine Frage der Unmöglichkeit. Er hatte keinen Besen, höchstwahrscheinlich würde irgendjemand - von Voldemort beauftragt - darauf achten, dass genau das nicht geschah und außerdem... außerdem war da Hermine.
Sie würde getötet werden, nachdem alle nützlichen Informationen aus ihr herausgefoltert worden wären. Höchstwahrscheinlich würde sie auch noch bei der Misshandlung durch die perversen Schweine umkommen.
Snape rückte den Fluchtgedanken und den Gedanken an Hermine beiseite. Da führte zu nichts. Nachdem er dem wirklich vorhandenen Drang, seine Blase zu leeren, nachgekommen war, schlich er wieder hinein. Diesmal bog er jedoch in den Gang ab, durch den man zu dem Raum mit dem steinernen Altar kam. Niemand war dort.
Immer noch kam er sich verfolgt vor. Das war doch nicht normal. Blitzschnell drehte er sich herum under sah- nichts. Er suchte den Raum nochmal im Lichte seines Zauberstabs ab. Weder Hermine noch sonst jemand war hier. Als er sich auf den Rüclweg machen wollte, hörte er ein Geräusch, das nicht von ihm stammte. Etwas wie einen Atemzug, aber so schwach, dass er es für eine Illusion seiner überreizten Sinne hielt.
Er überlegte weiter. Hermine war also nicht in diesem Altarraum und nicht in der Unterkunft. Im Versammlungsraum war sie auch nicht geblieben, er hatte ja gesehen, wie sie dort weggeschleift worden war. Blieben die Abzweigung, die zu den Essensvorräten führte und der Gang von Voldemort höchstpersönlich, den er auszuschließen wagte. Außerhalb der gesamten Höhle würde sie sich ja wohl kaum befinden.
Also im Essenslager? Er runzelte die Stirn. Was für ein Unsinn, aber dennoch: die einzige, für ihn übrige Möglichkeit. Er würde es wohl herausfinden müssen. Aber nicht jetzt, das Risiko war zu hoch. Er wusste, bald würde hier reger Betrieb herrschen und immer noch fühlte er sich unwohl. Als wenn ein stechender Blick sich in seinen Rücken bohrte. Ein Schaudern unterdrückend ging er zurück zur Unterkunft.
"Du warst aber lange... weg", begrüßte ihn der Posten.
Snape ließ sich nicht dazu herab, darauf zu antworten sondern begab sich an seinen Platz, um wenigtens seinem Körper noch ein wenig Ruhe zu gönnen.
Hermine riss die Augen auf, als sie einen Tritt in die Seite bekam. Sie war so erschöpft gewesen, dass sie sogar unter diesen Umständen geschlafen hatte. Die Umstände beinhalteten eine Sitzposition, gefesselte Hände und Füße und einige körperliche Beschwerden.
Sie atmete tief ein und der Schmerz flaute langsam ab.
"Steh auf, Schlammblut."
Es war hier drinnen stockfinster und ihr Bewacher hielt es nicht für nötig, Licht zu machen. Es war allerdings nicht mehr der widerliche Kerl, bei dem sie zu Anfang auf dem Besen gesessen hatte. Dafür war er brutaler.
Mühsam versuchte Hermine, sich hochzustemmen, was ihr natürlich auf Grund der Fesseln und ihrer körperlichen Verfassung vollkommen misslang.
"Ich kann nicht. Nicht mit-"
"Natürlich kannst du. Du willst nur nicht, du spielst ungehorsam und aufmüpfig, du dreckiges, wertloses Ding. Das werde ich dir schon noch austreiben!"
Er trat abermals zu und traf diesmal ihren Oberschenkel. Sie unterdrückte Schmerzens- und Zornestränen und setzte erneut alles daran, aufzustehen.
"Die Fesseln... sie hindern mich!", versuchte sie es erneut, als sie wieder an der Wand herunterrutschte.
Sie bekam keine Antwort mehr. Er war gegangen ohne dass sie es bemerkt hatte.
Nach einiger Zeit kamen die zerklüfteten Felsen des Vulkans immer mehr in Sicht. Dumbledore begab sich in einen leichten Sinkflug. Wenn sie so weit oben am Himmel waren, konnten sie viel leichter entdeckt werden. Kurz über den Baumwipfeln waren sie besser getarnt. Er vermutete, dass die Todesser noch an diesem Tag aufbrechen wollten. Es war noch sehr früh am Morgen, sie würden also gerade noch rechtzeitig kommen.
Rechtzeitig. Wie das klang, als könnten sie noch viel bewirken. Sie waren eine Chance für Severus und Hermine, sie waren da, um Voldemort an der Machtergreifung über die ganz Welt zu hindern und er, Dumbledore, hatte all seine Reserven aufgeboten.
Er hatte Harry Potter, den einzigen Menschen, der Voldemort eventuell besiegen konnte. Und er hatte Unterstützung für diesen. Wenn es misslang, dann hätte er auch sonst nicht meht tun können. Natürlich, einen günstigeren Ort hätte er sich schon gewünscht, aber das war nun nicht mehr zu ändern.
Severus war seltsamereise doch noch eingeschlafen, denn als er die Augen aufschlug, waren die meisten Todesser schon aufgestanden. Fluchend erhob er sich und machte seinen Weg nach draußen, vor die Höhle, umnach einer Wasserquelle zu suchen.
Einige Zeit später machte er sich auf den Weg zum Versammlungsraum. Er war sich sicher, dass nun die letzte Lagebesprechunhg statt finden würde. Er wunderte sich, dass Dumbledore nicht über Nacht angegriffen hatte.
Anscheinend hatte Voldemort auch das gewusst, ansonsten hätte er sie kaum so "friedlich" schlafen lassen. Woher er nur die ganzen Informationen hatte? Severus wusste nicht, wer in der Gruppe ein Verräter oder eine Verräterin sein könnte.
Er hatte richtig geraten, Nach und nach füllte sich der Raum. Hermine wurde nicht hereingeführt. Er wusste jetzt, wann er zum Essenslager gehen würde. Wann er seinen vollkommen wahnsinnigen Fluchtplan durchziehen wollen würde. Er hoffte, dass er Erfolg haben würde.
Hermine war jetzt klar, warum ihr Bewacher sie genötigt hatte, aufzustehen. Er hatte einzig und allein testen wollen, ob es ihr möglich war, und nachdem er sich vom Gegenteil überzeugt hatte... nun ja, nun brauchte sie scheinbar keinen Bewacher mehr. Wahrscheinlich hatten sie gerade wieder eine Versammlung.
Hass loderte in ihr auf. Tiefer Hass. Auf Snape. Am Anfang war sie sich noch unsicher gewesen, ob er nicht nur schauspielerte, aber hätte er sie dann nicht schon längst befreit oder ihr geholfen, ihr irgendein Zeichen gegeben, dass er noch auf ihrer Seite stand? Sie wusste es nicht. Sie wusste nur, dass sie ihn hasste.
Dumbledore landete zwischen den Bäumen. Sie waren nahe dran. Zu nah. Alles sah so still und friedlich aus. Es war ein wenig neblig. Er drehte sich um und sah, das gerade die letzten Schüler sicher am Boden ankamen. Sie rückten zusammen, Nun würden sie zum letzten Mal ihr weiteres Vorgehen beraten. Noch einmal schloss er die Augen und hoffte innig, dass es keinen Verräter geben möge.
Die Todesser schlichen nach der Versammlung aus der Höhle und postierten sich in näherer Umgebung. Im Höhleneingang brannte ein unübersehbares, rauchendes Feuer. Snape wusste, dass Hermine noch in der Höhle war. Er selbst war nahe dem Eingang zwischen einem dichten grünen Busch und einem Felsen postiert, von wo aus er gut sehen aber nicht gesehen werden konnte. Nun warteten sie auf Dumbledore und seine Truppe. Sie mussten ganz in der Nähe sein.
So, wir nähern uns dem Kampf. Ob Severus Hermine wohl befreien können wird? Ob sie das beide überhaupt überleben werden und wenn ja, ob sie es dann auch schaffen zu fliehen und ihre Mission zu erfüllen? Und wie wird es den anderen ergehen?
Das alles und mehr (-g-) könnt ihr erfahren, wenn ihr mir schön reviewt und mich motiviert, hoffentlich. Ich danke euch nochmal für eure lieben Reviews und sage auf Wiedersehen,
mrsgaladriel
