Die blaue Schneeblume 10

Nach einem unspektakulären Rückweg auf sein Zimmer erwartete ihn eine faustdicke Überraschung. Denn sein Bett war bereits belegt.

Von Miss Drake.

„Hermine?!", wisperte er überrascht, als er die Bettdecke aufschlug, „Was tust Du hier?"

Doch statt einer Erklärung murmelte sie, „Noch fünf Minuten…"

Na, was auch sonst!

„Hermine!", gab er aber trotzdem nicht nach und bewegte seine Gattin schließlich mit sachtem Geruckel dazu, wenigstens ein Auge aufzumachen.

„Was is´ los? Is´ was mit den Mädchen?", nuschelte sie undeutlich.

„Nein, wir sind im Himalaja und das streng geheim", rief er ihr in Erinnerung, „also, was tust Du hier?"

„Wie? Oh! Ja, genau, ich…", sie streckte sich, rieb sich die Augen und sah auch als Miss Drake herrlich verschlafen aus. Verdammte Mission.

„Also?"

„Wo warst Du?", antwortete sie mit herzhaftem Gähnen ärgerlicherweise mit einer Gegenfrage.

„Das erzähle ich Dir später, erst Du!", verlangte er gespannt.

„Also, mir ist da etwas ganz Wichtiges eingefallen, Severus!", begann sie und zog sich die Bettdecke enger um die Schultern.

„Und das wäre?", hakte er ungeduldig nach.

„Mister Vasiri hat den Kricket-Anstecker auch nicht berührt", wisperte sie und sah ihn aus großen grünen Augen an.

„Was?"

„Er hat ihn nicht berührt", wiederholte sie, „außerdem hat er Deine Medizin bemerkt."

„Willst Du mir etwa damit sagen, dass dieser schöngeistige Blödmann…", schluckte Severus entsetzt.

„Genau", nickte Hermine heftig, „ich denke, er ist ein Zauberer!"

„Bei Merlin!", verdammt! Das wurde ja immer schlimmer, er raufte sich das blonde Haar und ließ sich auf die Bettkante sinken, „das denkt unser Wirt übrigens auch!"

„Unser Wirt?"

„Ja, aber nur, weil er hinter Dir her ist!", grummelte er ärgerlich.

„Wie bitte?"

Nun, es war wohl einfacher, ihr die Geschichte von Anfang an zu erzählen und am Ende raufte sich nicht nur Hogwarts Tränkemeister das Haar.

„Verdammt, verdammt, verdammt!", war auch Hermine ganz seiner Meinung.

„In der Tat! Hättest Du Dich nicht in Tante Vera oder sonst wen verwandeln können!", schimpfte er und rieb sich über die müden Augen.

„Ach, jetzt bin ich also wieder schuld?", schnappte Hermine.

„Natürlich, wer sonst!"

„Na, klasse!", schnaubte Hermine und schob beleidigt ihre Unterlippe vor, ihr Humor ließ nach Mitternacht grundsätzlich zu wünschen übrig, „Dann geh ich jetzt besser wieder in mein Zimmer, Mister King, nicht, dass ich noch mehr Schaden anrichte!"

„Nein, nein! Wir müssen erst überlegen was wir jetzt machen", hielt sie Severus zurück.

„Also, wenn Du mich fragst", meinte sie mit leicht schnippischem Unterton, „dann gibt es nur zwei Möglichkeiten."

„Und die wären?"

„Angriff oder Verteidigung", sie sah ihn herausfordernd an.

„Gut, Du meinst also, wir tun entweder so, als wenn wir nichts bemerkt hätten und ziehen unseren Zeitplan einfach weiter durch…"

„Oder…", sie zog mit bezeichnendem Blick ihre linke Augenbraue in die Höhe.

„Oder wir schnappen uns in einem ersten Schritt diesen Wirt, um ihn mit einem kleinen Legilimentikzauber näher kennenzulernen, bevor wir dann überlegen, was wir mit Mister Casanova tun."

„Richtig!"

„Nun, beide Varianten haben was", murmelte Severus und ging einige Schritte vor seinem Bett auf und ab, „und zu was tendierst Du?", wollte er nach einigen Minuten konzentrierten Nachdenkens von seiner Frau wissen.

„Ach, Mister King will meine Meinung, damit er nachher wieder alles auf mich schieben kann!", meinte sie süffisant.

„Aber selbstverständlich, wozu habe ich Dich sonst mitgenommen!", zuckte Severus grinsend mit den Schultern und fragte dann erneut, „also, was denkst Du?"

„Ich hätte große Lust mir den Wirt zu schnappen!", antwortete Hermine wie aus dem Zauberstab geschossen.

„Ja, das hätte ich auch", nickte Severus mit grimmiger Entschlossenheit, „Aber nicht hier!"

„Nein", sie deutete mit dem Daumen zum Fenster und ihre Augen blitzten, „wir locken ihn in den Stall."

„Ja, wenn wir uns beeilen, kann man die Magiemuster nicht unterscheiden und wir machen niemanden auf uns aufmerksam."

„Korrekt!"

„Aber dass das klar ist, es gibt in diesem Fall kein ‚wir', das mache ich alleine", bestimmte er kategorisch, als Hermine sich schon aus dem Federbett schälen wollte, „Du gehst in Dein Bett und schläfst!"

„Was? Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich mich hier in aller Seelenruhe ins Bett lege während Du Dich in Gefahr begibst?!", erboste sich seine Frau.

„Nun, doch…"

„Auf keinen Fall!", schüttelte Hermine entschieden den Kopf, „Außerdem wäre es viel klüger, wenn wir uns zusammen um den Wirt kümmern würden, denn er hat ja Deinen Informationen zu Folge eine Schwäche für mich und nicht für Dich! Zudem ist da ja noch Mister Vasiri. Auch dort wäre eine Zusammenarbeit durchaus hilfreich, wie mir scheint, denn ich kann nicht einfach so ins Männerklo marschieren und Du hast nichts, womit Du ihn dann außer Gefecht setzt. Oder?"

„Du denn?"

„Natürlich!"

„Hm… Vielleicht ist Deine Argumentation schlüssig", gab Severus widerwillig zu, „also, was hast Du, um ihn außer Gefecht zu setzen, wie Du es ausdrückst."

„Das hier!", strahlte Hermine und suchte ein wenig in ihrer Gürteltasche herum, „Äther, ganz unmagisch, habe ich aus dem Medizinschrank meines Vaters. Dazu ein spezielles Zerstäubungsgerät, denn Äther ist nicht ungefährlich."

„Nicht ungefährlich?", horchte Severus alarmiert auf.

„Bei unsachgemäßer Anwendung!", sie verdrehte die Augen, „Aber da ich mich mit meinem Vater eingehend darüber beraten habe, kann gar nichts schief gehen."

„Bist Du Dir sicher?", fragte er skeptisch.

„Aber ja doch!", das Augenrollen wurde heftiger.

„Nun denn", gab Severus nach einigem Überlegen nach, „zudem habe ich bereits eine sehr konkrete Idee, was wir danach mit diesem Menschen tun werden."

„Aber nicht, dass er Schaden nimmt!", mahnte seine allzu gutherzige Frau.

„Wie könnte ich", höhnte ihr Mann und rollte nun seinerseits mit den Augen. Als er Hermine aus dem Bett half, ging ihm allerdings ein netter Gedanke durch den Sinn und er fragte sich, ob sie eine kleine Kastration einen ernsten Schaden nennen würde.

Nun, wahrscheinlich schon …

„Hallo, hallo?", hauchte Hermine eine halbe Stunde später in die Muschel des Uralttelefons auf ihrem Zimmer (es hatte sogar noch eine Wählscheibe…).

„Hm… ja, was?…" murrte der Mann am anderen Ende der Leitung sehr verschlafen…

„Hallo, spreche ich mit unserem lieben Wirt? Hier ist Francis Drake, Sir!", sie war sich sicher, dass Severus erschüttert gewesen wäre, wenn er sie in diesem Kleinmädchenton gehört hätte.

„Miss Drake? Aber ja, gewiss, gewiss!", sogleich war der Mann am anderen Ende der Leitung deutlich wacher und deutlich freundlicher. Nun, wirkte doch!

„Es tut mir so schrecklich leid Sie zu stören, wo Sie den ganzen Tag so hart arbeiten und sich mühen, aber Sie müssen sich das ansehen! Im Stall dort drüben scheint etwas nicht in Ordnung zu sein!", wisperte sie ängstlich in den Hörer.

„Wie, im Stall?"

„Ja, dort unten, wo die Mulis stehen, dort brennt Licht. Als ich zu Bett gegangen bin war es noch nicht an. Sie müssen einfach nachsehen gehen, nicht, dass es Diebe sind oder dass eine Lampe vergessen wurde."

„Aber nein, nein, meine Liebe, dort ist bestimmt alles in Ordnung. Sie müssen sich keine Gedanken machen, schlafen Sie besser, morgen werden Sie sehen, dass sie das nur geträumt haben."

„Aber nein, mein Guter! Sehen Sie doch nur, da ist ein Licht, das träume ich doch nicht", legte Hermine nach, dieser Wirt war wirklich nicht gerade der eifrigste, „Sie müssen einfach nachsehen gehen, bitte, sonst muss ich es tun, es lässt mir keine Ruhe, nicht dass ein Unglück geschieht!"

„Wie? Oh nein, nein, meine Liebe, das ist nichts für junge Frauen, nachts alleine durch die Gegend zu stromern, besser ich tue das", antworte er, „Machen Sie sich keine Sorgen, Miss Drake, ich gehe ja schon."

„Danke, danke, Sie Guter", frohlockte Hermine, „aber bitte rufen Sie mich an, wenn Sie wieder zurück sind, damit ich gewiss bin, dass Ihnen nichts geschehen ist und auch sonst alles in Ordnung ist! Oder noch besser, kommen Sie doch schnell vorbei…"

„Oh, vorbeikommen… aber natürlich werde ich das tun", versicherte er, mit hörbarer Begeisterung. Schon klar, was der sich sonst noch so erhoffte…

„Sehr gut! Ich warte auf Sie! Danke nochmals!", damit legte sie den Hörer auf und fragte sich mal wieder, warum Männer als das starke Geschlecht galten, wo es doch so leicht war, sie um den Finger zu wickeln!

Schnell gab sie Severus, der bereits im Stall wartete, das verabredete Zeichen.

Der tigerte nämlich schon eine Weile ungeduldig zwischen den stinkenden Mulis auf und ab und harrte auf Hermines Wink. Ah, da war es, also dann, mit einem kleinen Grinsen erwartete er das Erscheinen des dicken Herbergvaters.

Doch zu Severus großer Verwunderung trat nicht dieser wenige Augenblicke später durch die Stalltüre, sondern Mister Schöngeist Vasiri schlich sich durch den Spalt.

Verflixt, was tat der denn hier? Schnell duckte sich Severus erneut zwischen die Heuballen und lugte vorsichtig durch eine kleine Ritze in der Wand. Wie gut, dass er sich noch nicht aus dem Futterraum gewagt hatte. So konnte er leicht erkennen, dass Mister Vasiri wirklich ein Zauberer war, denn er besaß einen Zauberstab, mit dem er den Stall sorgsam abscannte. Dabei kam er seinem Versteck besorgniserregend nah und Severus war drauf und dran herauszuspringen und ihn vorsorglich mit einem schnellen Fluch unschädlich zu machen.

Aber Merlin sei Dank, das blieb ihm erspart, denn Mister Vasiri hatte augenscheinlich genau das gefunden, was er gesucht hatte. Gespannt sah Serverus zu, wie er über einer dunklen Ecke voller Gerümpel mehrmals seinen Stab schwang und dabei unverständliche Worte murmelte.

Als Ergebnis seiner Bemühungen erschien dort auf dem Boden der Griff einer Falltüre und einen weiterer Zauberstabwisch später öffnete sich die Bodentüre, über deren steinerne Stufen ein hochzufrieden drein schauender Mister Vasiri vorsichtig hinab stieg. Kaum, dass der Pakistani verschwunden war, schloss sich die Falltüre wieder und nichts deutete auf den verborgenen Raum unter dem Stall hin.

Unglaublich! Diese Nacht brachte eine Überraschung nach der anderen! Severus war nahe daran sich erneut die Haare zu raufen, während er sich fieberhaft überlegte, was nun als nächstes zu tun sei, als er einen Lichtschein vom Haupthaus aus näher kommen sah.

Oh, verflixt! Der Wirt. Den hatte er ja beinah vergessen.

Entgegen seines ursprünglichen Plans blieb er auch während der oberflächlichen und sichtlich lustlosen Stallkontrolle des Wirts sorgsam in seinem Versteck verborgen, denn viel interessanter als des fetten Wirts Gedanken, war doch wohl, was sich in dem geheimen Kellerraum befand und was dieser balzende Pakistani dort zu suchen hatte.

Zum Glück trollte sich der Herbergsvater schnell wieder. Gut, so konnte Severus in Ruhe einige präzise Schutz- und Alarmzauber sprechen, die ihm die nötige Sicherheit geben würden, wenn der Pakistani wieder aus seinem Keller stieg. Das dauerte allerdings ziemlich lange! Stunde um Stunde zog dahin und Severus klapperten immer stärker die Zähne, denn in dem Stall war es zwar deutlich wärmer als draußen, wo der eisige Wind um die Gebäude pfiff, aber angenehm war anders!

Seine Abwesenheit dauerte wohl auch seiner ungeduldigen und unvernünftigen Ehefrau zu lange, denn seine Prüf- und Alarmzauber zeigten ihm die Gestalt, die sich gegen drei Uhr durch die kalte Winternacht schlich, sogleich als Hermine Granger an. Verdammt!

„Was tust Du hier?", fing er sie knurrend ab, kaum, dass sie sich durch die Stalltüre gequetscht hatte und zog sie energisch zwischen die beiden blöden Pferdeverschnitte.

„Nach Dir sehen, was sonst!", wisperte sie zurück und drückte das eine Muli ein wenig zur Seite.

„Du solltest doch auf mich warten!", schimpfte er.

„Du spinnst wohl!", schnappte sie, „Unser Wirt kam freudestrahlend in mein Zimmer, nur wenige Minuten nachdem ich ihn mühsam in den Stall geschickt hatte und wollte und wollte nicht gehen und als ich ihn endlich dazu bewegt hatte sich zu verabschieden, musste ich feststellen, dass Mister Vasiri weder im Bad noch in seinem Zimmer war!"

„Das kann er auch nicht, denn er befindet sich in einem geheimen Versteck genau dort unter all dem Kram", er deutete ärgerlich auf die gegenüberliegende Ecke.

„Was? Ein geheimes Versteck?", echote Hermine entsetzt.

„Ja, Du hattest bedauerlicherweise Recht, er ist ein Zauberer und wusste wohl, dass es einen solchen Raum hier gab."

„Aber woher?", verstand Hermine nicht.

„Das werden wir hoffentlich herausfinden, sobald dieser Kerl verdammt noch mal aus seinem Loch herauskommt", antwortete Severus verdrießlich. Ihm passte es gar nicht, dass seine Frau hier auftauchen musste.

„Wie lange ist er denn schon dort drin?", erkundigte sich Hermine nach einer sehr langen Weile des eisigen Schweigens und schob mal wieder das Muli ein wenig Beiseite, es hatte offensichtlich eine Vorliebe für sie oder aber es war ihm so kalt wie seinen menschlichen Besuchern und suchte einfach die Nähe eines warmen Körpers.

Severus funkelte sie unleidlich an und zückte seine Uhr, „Insgesamt schon länger als zwei Stunden!"

„Hier ist es aber sehr ungemütlich!", war Hermines nächster Kommentar und zog den Reißverschluss ihres Anoraks höher.

„Dann hättest Du eben auf Deinem Zimmer bleiben sollen!", schnauzte sie Severus an.

„Schon gut!", fauchte Hermine zurück, „Das war nur eine Feststellung!"

„Eine völlig überflüssige und…" kommentierte Severus, hielt aber inne, als ein leises Knarren zu vernehmen war.

Aha, die Bodentüre öffnete sich und er drückte sofort sich und seine Frau noch tiefer zwischen die Tiere.

Hermine sah ihn fragend an. Doch er schüttelte nur leicht mit dem Kopf. Nein, noch nicht. Er wartete geduldig ab, bis Mister Schöngeist ganz aus dem Verschlag getreten war.

Dieser murmelte undeutliche, fremde Worte vor sich her, als er die Falltüre wieder schloss und magisch verriegelte. Dann überprüfte er noch mit einem schnellen Blick und ohne Licht zu machen den Stall und drehte sich zur Türe. Als er die Hand schon zum Griff ausstrecken wollte traf ihn ein sehr gezielter Stupor und er stürzte erst leicht gegen die Stalltüre und dann wie ein gefällter Baum auf den staubigen Boden.

Mit einer herrischen Geste bedeutete Severus Hermine eindringlich zu warten und still zu sein. Er musste sich erst selbst überzeugen, ob sein Fluch die gewünschte Wirkung hatte erzielen können, denn sein Zauber war nicht stark gewesen, er wollte nicht, dass der Pakistani zu viel Lärm verursachte. Doch ein kritischer Blick auf den Bewusstlosen überzeugte ihn, dass sein Zauber doch gelungen war.

„Jetzt kannst Du kommen!", flüsterte er aufatmend und durchsuchte bereits Mister Vasiris Kleider. Dabei beförderte er viele interessante Dinge zu Tage. Unter anderem ein Weasley Bauchwehkonfekt, einen Zauberstab aus Palmholz, ein Notizblock, dessen Seiten dicht beschrieben waren und das Bild einer verschleierten schönen jungen Frau.

„Hier!", er reichte Hermine den Zauberstab und den Notizblock und deutete dann auf die Ecke unter der sich der geheime Raum befand, „Versuche hineinzukommen und wenn es gelingt, untersuche alles genau. Ich muss wissen was er dort gesucht oder gemacht hat."

„Geht klar!", versprach Hermine, erkundigte sich aber noch kritisch, „Und was machst Du in der Zeit?"

„Ich schaue mir das Gedächtnis unseres Helden hier einmal etwas genauer an", antwortete er und drehte energisch den Pakistani vom Bauch auf den Rücken.

„Gut!", nickte sie entschlossen, aber Severus hielt sie mahnend zurück.

„Sei bitte vorsichtig, nicht dass dort Sicherungszauber aktiv sind, die Du mit Unachtsamkeit auslöst!"

Mit einem bissigen Gegrummel, das sich sehr nach „Ich bin doch nicht blöd!" anhörte, machte sie sich sofort ans Werk und wie nicht anders zu erwarten gewesen war, dauerte es keine zehn Minuten und die Falltüre öffnete sich.

Ausgezeichnet, jetzt war er dran. Er lehnte Mister Vasiri an einen Pfosten, konzentrierte sich und drang dann mit einem gewisperten „Legilimens", in den Geist des Zauberers ein.