Es beginnt

Die beiden Elben liefen seit Stunden durch die Ebene Lebennins(1). Sie sprachen nicht. Hin und wieder versicherten sie sich der Fährte und nahmen die Spur wieder auf.

Sie waren wachsam, denn Dor-en-Ernil(2) war nicht unbewohnt.

Sollte also ein Bauer, Händler oder Hirte sie auch nur von weiten sehen, konnten sie einfach nicht so dumm sein um nicht zu erkennen, dass die zwei Gestalten, welche sich dort mit einer leichten Eleganz bewegten, etwas anderes als Elben wären.

Und das galt es zu verhindern.

Seit sie begonnen hatten, ihre Stachel zu zücken und Gondor zu stechen, galt es Legolas oberste Direktive zu befolgen: niemand darf euch sehen, sie müssen unwissend bleiben.

So also begannen Geschichten zu kursieren, Gerüchte, Vermutungen. Jeder kannte einen der jemanden kannte der genau gesehen hatte wie schwarze gedrungene, schlanke lichte, durchscheinende oder beflügelte Kreaturen die Morde begingen. Sie töteten Menschen und nahmen die Sklaven um sie in ihrem Reich zu nutzen.

Die Elben hörten diesen Geschichten gerne zu.

Denn sie stahlen sich unter die verhassten Menschen. Tranken in Tavernen, ähnelten interessierten Händlern an Häfen oder schafften es in Arenen Wetten zu platzieren. Letzteres kostete sie viel Überwindung, weil natürlich auch elbische Sklaven dort kämpfen mussten. Doch es half nichts. An solchen Orten fanden sich immer Männer, deren Zungen sich lösten.

So hatte es sich auch ergeben, dass die beiden Elben seit der kleinen Handelsstadt die Verfolger dieser Grenzwacht waren. Die Männer waren zwar zu Pferd, doch es trieb sie keine Eile, wussten sie doch nichts von ihren Schatten.

Die Elben hatten keine Schwierigkeiten den Berittenen zu folgen, sie waren es gewohnt lang und ausdauernd zu laufen und hier, im Dor-en-Ernil war es ein leichtes.

An einem schmalen Bach hielten sie und tranken. Legolas sah auf zur Sonne und dann in die Ferne zu ihrer Beute. /Sie werden wohl bald ihr Nachtlager suchen./

Nadan erhob sich vom Wasser und wischte mit dem Ärmel die letzten klaren Tropfen fort. /Und da sie so mutig und klug sind, anders als wir dummen Elben, nehmen sie Schutz in den Bäumen./

Legolas` Lachen perlte leise mit dem Wind fort in die Ebene.

Auch auf der Ebene wäre es der Tod für die Männer geworden. Doch Bäume begünstigten ihr Vorhaben.

Es war egal, die Elben hatten diese Männer als Beute auserkoren und sie würden sterben.

Vier Jahre waren vergangen, seit Legolas auf die Rebellen gestoßen war und seitdem erreichten Berichte von Überfällen Minas Anor(3). Gerne stellte sich Legolas vor, wie Faramir die Berichte seiner Grenzwacht durchging und weitere Verluste notieren durfte in einem Kampf, in welchem der Gegner unsichtbar war.

Für eine offene Rebellion waren sie zu wenig, auch wenn ihre Zahl inzwischen beträchtlich gestiegen war durch Befreite. Und würden die Menschen dahinter kommen, wer die Morde beging, müssten mit Sicherheit die Sklaven dafür zahlen.

So also galt es eher einen Angriff abzubrechen, wenn die Gefahr bestand, entdeckt zu werden.

Legolas war zufrieden. Sie waren jetzt überall in Gondor aktiv, meist zu fünft. Gruppen die klein genug waren um auch weiterhin unentdeckt bleiben zu können und groß genug um effektiv zu töten. Befreite Sklaven wurden ins Tal des Lefnui(4) gebracht und konnten dort zurück in ein freies Leben finden. Nur sehr wenige waren so verstört, dass sie zum Versteck der Elbinnen gebracht werden mussten.

Man hoffte sie irgendwann nach Valinor bringen zu können.

Nadan und Legolas bewegten sich lautlos am Saum des Waldes bis sie einen Feuerschein erkannten. Ungläubig schüttelten sie den Kopf. Sogar nach vier Jahren war diesen Soldaten noch immer ein sehr starkes Selbstbewusstsein zu Eigen.

Die beiden Elben trennten sich und jeder nahm eine Seite des Lagers in Augenschein. Die Dämmerung hatte eingesetzt, die Soldaten aßen, lachten und spielten.

Die Elben hatten das Gelände untersucht und ihr Plan war abgesprochen als Legolas einen deutlichen Blick auf einen Mann erhaschte, der ans Feuer getreten war. Der Mann war zuvor näher an Nadan gewesen, doch Nadan kannte ihn nicht.

Aber Legolas erkannte ihn und augenblicklich sah er sich wieder in der Kaserne Osgiliaths vor dem Mann knien. Seine Hände in die Haare des Elben gekrallt. Er war es, der Boromir inspirierte hatte den Sklaven nackt zur Selbstbefriedigung zu zwingen.

Legolas wurde eiskalt.

/Der/, er nickte zum Offizier, /gehört mir. Er bleibt bis zum Schluss./

Nadan nickte. Er fragte Legolas nicht warum.

Der Mond schien nur als Sichel als die dritte Wachablösung mit durchschnittener Kehle zu Boden ging. Dann huschten, ohne jegliches Geräusch, Schatten zu den Schlafenden. Der Tod kam schnell und leise. Den letzten Mann entwaffneten sie und entfachten das Feuer wieder.

Das Knacken der frischen Holzscheite ließ den Mann blinzeln. Dann wurde er wach.

Vor ihm hockte ein Elb.

Ein freier Elb.

Keine Halskette, keinerlei Eisen trug er. Die Haare zum Teil offen, die Kleidung ordentlich. Ohne ein Wort zu sagen, strömte der Elb eine Bedrohung für den Offizier aus, dass er Gefahr lief sich einzunässen, denn er hatte den Elb erkannt.

Legolas roch es eher als das er es sah. Verächtlich verzogen sich seine Mundwinkel und er sah mit Abscheu in den Schoß des Mannes.

„Du bist Faramirs Sklave", bekam der Offizier heraus.

Legolas seufzte. Er zog seine langen Messer und begann damit zu spielen. Er überging den Satz des Mannes. „Wisst ihr, als ich euch sah, da malte ich mir viel aus, sehr viel. Mir fiel manch eine langsame Todesart ein. Wir hätten es über Tage hinaus zögern könne. So was lernt man, wenn man über Wochen gefoltert wird."

Der Atem des Mannes ging stoßweise. Er lächelte gezwungen. „Aber du bist zum Schluss gekommen, dass ich ein gutes Wort bei deinem Herrn einlegen kann? Richtig? Er wird nachsichtig sein. Oder ... oder ich nehme dich."

Legolas starrte diesen dummen Menschen an und steckte seine Messer dann wieder fort. Er hob ein Schwert auf, welches einem der Soldaten gehört hatte.

Und bevor der Offizier wusste wie ihm geschah, schob sich der scharfe Stahl langsam und unerbittlich in seinen Leib. Legolas sah ihm in die Augen. „Es reicht, dass ihr tot seid und wisst, wer euch tötete: Prinz Legolas Thranduilion." Er erkannte, dass der Mann etwas sagen wollte und so riss er das Schwert mit einer schnellen Bewegung nach oben bis der Hals sich teilte. Der Sterbende gluckste, hustete und sackte zusammen.

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Am frühen Morgen erreichten sie ihr Lager. Mit einem leisen Pfeifton hatten sie sich zu erkennen gegeben. Mathrenor und Elrohir sahen ihnen entgegen. /Da ist noch ein wenig Kaninchen, da Elrohir es bereitet hat, sollte es essbar sein./ Mathrenor grinste. Seine Kochkünste waren grauenhaft und reichten gerade zum Überleben. Einige Besitzer hätten ihn wohl schon blutig geprügelt, weil sie gedacht hatten, er hätte ihr Essen mit Absicht verhunzt, hatte er sie zu Beginn gewarnt. Die Elben hatten gelacht und ihn kochen lassen. Anschließend waren sie überein gekommen, dass Mathrenor zwar die besten Bogen herstellte, aber vom Kochen lieber die Finger lassen sollte.

/Und?/, Elladan tauchte aus dem Frühnebel auf.

Legolas freute sich noch immer sehr, ihn wohlauf zu sehen.

/Dreizehn. Grenzwacht. Wir müssen ein wenig Abstand gewinnen./

Es ging schnell und sie waren schon auf dem Weg als die Sonne vollends über den Horizont schien.

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Zwei Tage später stand Legolas auf einem Hügelkamm und sah in die aufgehende Sonne. Leichter Wind strich über das Gras. Er erlaubte sich der Erinnerung hinzugeben. Doch im Gegensatz zum Beginn seiner Gefangenschaft, vermochten ihm jetzt nur wenige Fragmente seiner Erinnerung Ruhe und Freude bereiten. Dazu gehörte sein Vater.

Wenn er eines Tages zurück kehrte, dann würde er ihn dort lebend vorfinden.

Er musste nicht zur Seite sehen um zu wissen, wer sich zu ihm gesellte.

/Es ist soweit?/

Legolas holte tief Luft, bevor er Elladan antwortete. /Ein wunderschöner Sonnenaufgang, nicht wahr?/

Elladan hatte es befürchtet, er blinzelte eine Träne fort.

Es hatte begonnen.

Sie alle hatten versucht, Legolas von dem Plan abzubringen. Er hatte eingewilligt, sofern sie ihm eine andere Lösung boten.

Es gab keine.

/Du musst es nicht tun. Vielleicht ... vielleicht wenn wir noch einmal alle .../

Legolas wandte sich ihm zu. Er lächelte traurig. /Elladan, du vor allen anderen müsstest es doch besser wissen. Habe ich dich nicht an meiner Seite?/

Elladan sah zu Boden. /Für immer, und das weißt du auch./

Legolas sah zum Lager. /Dann lass uns aufbrechen./

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Mathrenor und Nadan sträubten sich. Legolas hatte lange nicht mehr von dem Plan gesprochen und so hatten sie gehofft, er wäre zur Vernunft gekommen.

/Wir werden wieder frei sein. Somit ist es jedes Risiko wert. Und wenn wir Erfolg haben, so werdet ihr es wissen./ Legolas gab den Zwillingen durch ein Nicken das Zeichen zum Aufbruch. Nadan und Mathrenor wussten nichts zu sagen, sie machten ein paar Anläufe und schwiegen dann doch.

/Macht weiter wie bisher. Lasst Sauron nicht merken, dass wir jetzt eine Änderung planen./ Legolas nahm die Sehne vom Bogen, entspannte ihn und befestigte ihn hinter seinen Messern.

Mathrenor schluckte. /Passt auf diesen verdammten Tawarwaith auf/, presste er hervor und drehte dann den Zwillingen den Rücken zu. Er wollte dem nicht weiter zusehen.

Nadan sah ihm nach, dann umfasste er Elrohirs und Elladans Arme nacheinander zum Abschied. /Er hat Recht. Passt auf unseren sturen Prinzen auf./

Elrohir lächelte schwach. /Wir geben unser bestes./

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Sie saßen am Hang eines Ausläufers des Amon Dîn(5). Ihr Blick war auf Minas Anor gerichtet.

Noch einmal gingen sie den weiteren Plan durch. Denn sehr viel Zeit gemeinsam blieb ihnen nicht mehr. Morgen würden sie das Versteck aufsuchen, in welchem Legolas die Krone hinterlegt hatte und dann würden sie sich trennen.

/Wie gut, dass wir dich nicht aus Minas Anor heraus holen mussten/, murmelte Elrohir.

Legolas und Elladan tauschten nur einen kurzen, wissenden Blick. Elladan aus der Arena Minas Anors befreien? Unmöglich.

Im Grunde hatten sie ihn ja nicht mal aus einer anderen Arena befreit. Legolas und Mathrenor waren, nachdem die freien Elben in Erfahrung gebracht hatten, wo Elladan gerade kämpfen musste, in die kleine Stadt gegangen und hatten eigentlich vorgehabt nach Schwachstellen in der Arena zu suchen. Doch ein Glücksfall war es, als sie in der nächsten Schenke erfuhren, dass die Elben schon zwei Tage später in einen anderen Ort gebracht werden sollten.

Die Rebellen hatten also nur zwei Tage später dem Wagen und seinen zwei Begleitern folgen und bis zum Abend warten müssen.

Wachen und Wagenführer starben, wie so viele nach ihnen: schnell und unwissend.

Elladan hatte sie angestarrt. Unglaube hatte sich in seinen Augen gespiegelt. Und dann war Elrohir bei ihm gewesen, hatte die Ketten gelöst und war mit seinem Bruder fort gegangen. Legolas hatte ihnen nachgesehen, die beiden mussten einiges aufholen.

Haldir war aus seiner Apathie nicht zu erlösen. Sie hatten ihn in ihr Lager im Tal des Lefnui gebracht.

Elladan hatte sich ihnen sofort, gegen den Willen seines Bruders, angeschlossen. Er brannte vor Zorn.

/Ich übernehme die erste Wache./ Legolas schlang den Mantel enger und erhob sich um einen geeigneten Posten für die Wacht zu finden. Die Zwillinge rollten sich ein und schliefen fast augenblicklich.

Dass dem nicht so war, stellte Legolas fast eine Stunde später fest, als sich Elladan erhob und zu ihm herüber kam, leise um seinen Bruder nicht zu wecken.

/Ein wenig früh für die Ablösung/, schmunzelte Legolas.

/Sauron/, begann Elladan.

Legolas Kopf fuhr herum.

/Wenn er doch Körper in Besitz nehmen kann. Hat er nie .../, Elladan begann leise zu drucksen.

Legolas erstarrte. Bilder zuckten vor seinem inneren Auge auf. Er, stehend zwischen die Bettpfosten gefesselt. Legolas wollte es nicht wieder sehen, wieder fühlen. Doch Sauron war und blieb in seinen Gedanken, seine Taten an ihm in seinen Erinnerungen: Der Morgen graute draußen schon während Faramir immer noch nicht satt war für diese Nacht. Dreimal hatte er den Elben genommen und blutig gerissen, sich an dessen geknebelten Schreien erfreut. Die Hand oft über den mit einem Lederriemen straff gebundenen erregierten Penis des Elben streichelnd.

Gerade drehte sich Sauron ihm wieder zu und suchte, wo er den weiß glühenden halben Ring platzieren könnte. Schweiß und Blut glänzten auf dem Körper seines Spielzeugs. Hinter dem Knebel war nur noch ein Wimmern zu vernehmen, was nach einer ganzen Nacht der Lust, seiner, Saurons Lust, auch kein Wunder war. Immerhin war der Sklavenprinz noch bei Bewusstsein.

Faramirs Blicks ging zu den Brustwarzen. „Ts, das müssen wir korrigieren", lächelte er und drang durch die rechte Brustwarze, in welcher erst zwei andere steckten. Es zischte, der Elbenkörper zuckte. Faramir trat einen Schritt zurück. Der Sklave atmete schwer, starrte zu Boden. Sein Herr war zufrieden. Er würde ihn jetzt noch einmal nehmen können.

Hinter dem Elb stehend, begannen seine Finger mit den Halbringen in den Nippeln, dem Hoden und dem Penis zu spielen.

„Weißt du, es ist schade, dass ich euch Elben versklaven ließ, wenn ich mir deinen Körper so ansehe", keuchte Sauron zwischen den Stößen in Legolas Ohr. „Dein Körper wäre sicher fantastisch zu nutzen über die Jahrtausende."

Trotz aller Schmerzen, Erschöpfung und vor allem der zu Boden schmetternden Demütigungen, durchzuckte Legolas heiße Angst, dass Sauron einen Weg finden könnte, seinen Körper fortan als Hülle zu nutzen.

„Aber wie sollte ich den Menschen plötzlich einen Elben vorsetzen?", seufzte Sauron und erhöhte die Härte seiner Stöße. Legolas zuckte verzweifelt.

„Wenn ihr Elben nur nicht so stur gewesen wäret, dann ... ahhh", er entlud sich wieder in dem wundgestoßenen Elben.

Schluchzend fiel Legolas` Kopf nach vorn.

Legolas sah alles wieder vor sich und meinte es sogar zu spüren. Er verkrampfte sich.

/Er hat es sich gewünscht/, flüsterte er.

Elladan starrte ihn an. Sein Mund klappte auf. Aber kein Ton entwich ihm.

/Aber er selbst hatte ja dafür gesorgt, dass die Elben nur noch als Sklaven existieren dürfen./ Legolas zuckte die Schultern. /Pech gehabt./

Elladan schüttelte den Kopf. Dann bebten seine Schultern. Legolas kniff die Augen zusammen. Schließlich erkannte er, dass der andere Elb still lachte.

Elladan hob den Kopf. /Ja wirklich, ziemlich dumm von Sauron. Und wie sehr hat er sich wohl in den vergangen Jahren gewünscht es doch getan zu haben./

/Weniger. Mit wem hätte er damals spielen sollen? Hätte er sich selbst das alles angetan?/ Es war ein bitterer, nur den ehemaligen Sklaven, eigener Humor. Doch hinter dem Lachen versteckte er die Taten, welche ihm angetan worden waren und er verschwieg sein Bedürfnis, welches Sauron ihm beigebracht hatte, bei Schmerz selber zu spritzen. Eisern hatte er in den vergangenen Jahren versucht es seinem Körper wieder abzugewöhnen. Es ... hatte nicht vollends geklappt.

Legolas erhob sich. /Wenn du schon nicht schlafen kannst, dann darfst du auch weiter aufpassen./

Elladan lachte leise.

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Sie trennten sich.

Vor zehn Tagen hatten sie die Krone aus dem Versteck geholt und waren in Richtung Mordor gelaufen. Jetzt standen sie in den Wäldern Nord-Ithiliens und verabschiedeten sich voneinander. Elladan und Elrohir würden weiter zum Schwarzen Tor ziehen. Legolas wusste, dass das Tor hier nicht existierte. Genauso wenig wie Mordor düster und dunkel war. Gerade jetzt zogen einige, versprengte Regenwolken über den Ephel Duath(6). Legolas fluchte. Als ob Mordor ein nettes Land wäre für Ackerbau und Viehzucht. Und, ach ja, ein wenig Zauberei und einen feuerspuckenden Vulkan. Ein sehr gutes Weinanbaugebiet, das hörte er über Mordor.

Legolas verspürte den Drang zu schreien.

Bei all diesen Gegebenheiten war es klar, dass er lange und intensive Gespräche mit den anderen Elben benötigt hatte um sie zu überzeugen. Sauron hatte recht in diesem Punkt: Elben waren stur.

Die Zwillinge hatten nicht mehr viel gesagt.

Legolas gab den Weg vor und nichts auf der Welt würde ihn davon abbringen. Die Noldor hatten noch ein letztes mal versucht das ganze zu drehen und zu wenden, doch Legolas hatte alle Punkte wiederlegt.

So stand der blonde Prinz zwischen den Bäumen und sah Elladan und Elrohir nach.

Dann wandte er sich Minas Ithil(7) zu, er würde den Pass nehmen.

TBC

(1)Lebennin – ein Lehen Gondors

(2)Dor-en-Ernil – ein Fürstentum Gondors

(3)Minas Anor – Minas Tirith

(4)Lefnui – Fluss, der im Weißen Gebirge entspringt

(5)Amon Dîn – Leuchtfeuerberg Gondors

(6)Ephel Duath – Schattengebirge

(7)Minas Ithil – Minas Morgul