Ich danke noch einmal allen kommi-schreibern:

Schwarze elfe: hermine ist in ravenclaw und nicht in gryffindor gelandet, weil sie mit der zeit ruhiger geworden ist und (ich weiß ist unlogisch) sie ist ja auch irgendwie eingeschüchtert durch das passierte

Nici1807: meiner auch! ;-)

Queen Bonnie/ Herm84/ nachtschatten: danke für alle reviews und die ehrlichen reviews!!!!

Diese geschichte ist nicht aus dem englischen übersetzt!!!

Viel Spaß!!! Hoffe es gefällt euch, und wie immer rechts unten drauf klicken ( ~~~~~~~~~~+~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

James verwandelte sich zurück und schaute zu Peter. „Was ist? Komm, jeder von uns muss eine Aufgabe erfüllen! Es ist auch nicht schwer! Die Weide wehrt nur größere Tiere und Menschen ab. Sie beachtet Ratten überhaupt nicht."Die Ratte zitterte immer noch, aber schaute ein wenig mutiger zu James. „Ehrlich! Sie wird überhaupt nichts machen. Oder glaubst du Dumbledore würde so etwas machen. Komm mach! Wir wissen, dass du es kannst! Du bist ja auch sonst wendig und kannst dich gut bewegen!"

Snape hätte am Liebsten laut aufgelacht. Pettigrew und sich gut bewegen oder wendig sein. Der Junge war so plump wie ein Teigklumpen und konnte sich genauso gut bewegen. Nämlich gar nicht. Als er zum 1.Mal auf dem Besen gesessen hatte, war er so oft runtergefallen oder war ziellos herum geschossen, dass man ihn vom Flugunterricht befreit hatte zum Schutz von ihm selbst und von seinen Mitschülern.

„Wir brauchen dich Peter! Ohne dich schaffen wir es nicht. Du bist jetzt die wichtigste Person!"Auch Sirius hatte sich zurück verwandelt und bearbeitete Peter.

Severus rollte mit den Augen, was aber niemand sehen konnte, da di anderen mit dem Rocken zu ihm standen. Er wusste zwar, dass es auf die Art sicher funktionieren würde, aber er selbst würde nie soviel Schwachsinn sagen, um jemand zu einer Aktion zu überreden. Es waren Lügen, die jeder Blinde hätte sehen können. Aber solange man Peter überreden konnte, war es James und Sirius anscheinend egal, wie viel Honig sie um sein Maul schmieren mussten.

Das war auch der Grund, wieso der Slytherin Peter nie dazu genommen hätte. Peter tat alles solange man ihm genug Beachtung schenkte, und dass war gefährlich. Pettigrew würde alles erzählen und alles verraten, um genug Beachtung bei anderen zu finden, wenn ihm die von James und Sirius nicht mehr reichte. Aber das war nur seine Meinung und vielleicht täuschte er sich ja auch.

Die graue Ratte schaute die beiden Jungen mit glänzenden Augen an. „Komm, Peter, mach es für uns. Wir brauchen dich!"

Die Ratte nickte langsam. Die beiden Gryffindors hatten ihr Ziel erreicht und verwandelten sich zurück. Langsam lief Peter auf die Weide zu und als er merkte, dass die Weide nicht auf ihn reagierte wurde er mutiger und lief zu den Wurzeln.

Die Weide, die sich bis jetzt die ganze Zeit leicht bewegt hatte, erstarrte total. Die 3 Animagi liefen nun auch zu den Wurzeln.. James und Sirius nickten der grauen Ratte, die sie mit glänzenden stolzen Augen anschaute, anerkennend zu. Dann verschwanden sie in dem Loch, dass sich neben dem Baumstamm befand. Langsam liefen sie den dunklen Gang entlang. James voraus, hinter ihm Sirius, dann Severus und schließlich Peter.

Sie hatten sich den Gang und die Hütte schon einmal bei Tageslicht angeschaut, um in etwa zu wissen wie lange der Gang war, wo sie aufpassen mussten und wie die Hütte aufgebaut war.

Als der Gang schließlich wieder aufwärts führte, waren alle mehr als nur angespannt. Sie hatten alle mehr als einmal das Heulen des Werwolfs vernommen. Würde Remus sie wirklich erkennen? Wie groß war er als Werwolf? Und vor allem wie stark? Was wäre, wenn er sie angreifen würde?

Schließlich kamen sie zu der Klappe, die der Eingang zur Heulenden Hütte war. Man konnte ein Kratzen und Jaulen vernehmen, dann ein langgezogener Heuler. Der Werwolf musste im 2. Stock eingeschlossen sein. Es war sowieso ein Wunder, dass er sie noch nicht wahrgenommen hatte. James schaute die anderen 3 Jungs noch einmal an und stieß dann die Klappe auf.

Laut schlug sie auf den Boden auf. Es wurde totenstill. Das Kratzen und Jaulen, was man noch vor ein paar Sekunden hören konnte, hatte aufgehört.

Der Werwolf hatte sie wahrgenommen. Man hörte das Krachen, als sich der Werwolf gegen die offenbar verschlossene Tür, die das 1. und das 2. Stockwerk von einander trennte, warf. Die Tür würde halten. Dumbledore hatte sie 100% magisch verschlossen, da waren sich alle sicher. Sie hatten schon damit gerechnet und hofften inständig, dass Dumbledore keine all zu komplizierten Zauber benutzt hatte.

Zögernd liefen sie die Treppe hoch. Oben angekommen, standen sie vor einer Tür, die schon beachtlich mitgenommen aussah. James und Sirius drehten sich zu Severus um. Sie hatten abgesprochen, dass er den Teil übernahm, da der Slytherin, durch seine Eltern, die meiste Erfahrung hatte. Der schwarzhaarige Animagi verwandelte sich zurück und ging an die Tür.

Der Werwolf hatte sein Verhalten immer noch nicht veränderte, was entweder bedeutete, dass er sie nicht am Geruch erkannte, oder, dass die Tür auch keine Düfte durchlies, was wiederum bedeuten musste, dass es kein einfacher Alohomora- Zauber war.

Severus schätze, dass Remus sie am Geruch erkannt hätte, was für ihn hieß, dass die Tür keine Düfte durchlies. Das hielt er auch für wahrscheinlich, der Werwolf würde sich nur noch mehr quälen, wenn er den Geruch von Tieren oder Menschen wahrnehmen könnte. Trotzdem hatte das Tier auf das Geräusch der Klappe reagiert, was hieß, dass das Zimmer nicht schalldicht verschlossen war. Da di Tür auch schon mitgenommen aussah, konnte der Slytherin davon ausgehen, dass es sich eher um einen Bann handelte, als um einen Zauber, der die Tür schützte.

Also fielen für Severus die meisten aus. Es blieben nur 3 Zauber, die er kannte, übrig. Alle hatten die gleiche Funktion. Sie wirkten alle stark und konnten jedoch auch eine falsche Reaktion auslösen, wenn sie nicht passten. Für Severus hieß das nachdenken.

Einer viel schon einmal aus, da er mit schwarzer Magie funktionierte und Dumbledore würde NIE schwarze Magie benutzen...zumindest nicht für so etwas. Die anderen beiden waren zu ähnlich. Snape lies sich noch einmal alle ihm bekannten Details von den beiden Zaubern durch den Kopf gehen das einzigste, was ihm sie unterschied war, dass der eine um 50 Jahre älter war. Also hieß es raten.

Die anderen hatten still gewartet wurden aber langsam unruhig. Ihnen gefiel es nicht gerade warten zu müssen. Sie waren schon aufgeregt genug. Als Severus immer noch nicht, dass Schloss öffnete, bellte Sirius. Sofort fuhr der schwarzhaarige Slytherin herum und machte eine Schweige-Geste. Aber das brachte auch nichts mehr. Der Werwolf wusste jetzt, dass da draußen ein Hund sein musste. Anscheinend ermutigte es ihn, denn er warf sich mit noch mehr Kraft als zuvor gegen das Schloss.

Snape drehte sich wieder um und atmete langsam aus. Er entschied sich schließlich dafür, den Zauber zu nehmen, der ihm leichter über die Lippen kam. Es wäre absolut dumm, wenn es nicht klappen würde, weil er einen Teil falsch ausgesprochen hatte.

Er stellte sich vor die Tür, ging den Zauber noch einmal im Kopf durch und sprach ihn dann langsam aus. Während des Zaubers war auf beiden Seiten Ruhe. Gerade als Snape seinen Zauber beendet hatte fing es auf der anderen Seite. Der Werwolf winselte erst doch schnell verwandelte es sich in ein Knurren und Heulen. Die Tür barste als dem Slytherin gerade das Fell über die Ohren wuchs.

In der Tür stand ein riesiger aufgerichteter Werwolf. Den Animagis saß der Schreck in den Knochen und keiner konnte auch nur ein Schritt machen. Der Werwolf heulte laut auf und zeigte dabei seine langen messerscharfen Reißzähne. Seine gelben Augen waren zu bösartigen Schlitzen verkleinert.

Sowohl Sirius wie auch Severus sträubte sich das Nackenhaar. Der Werwolf heulte noch einmal auf, fixierte den Hirsch und sprang. Severus reagierte blitzschnell. Er schnellte hoch in die Luft und biss sich im Nacken seines Freundes fest. Auch Sirius reagierte und stand keine Sekunde später zwischen dem Werwolf und James.

Der Werwolf warf sich auf den Rücken um den lästigen Panther von seinem Rücken zu bekommen, was aber eine schlechte Idee zu sein schien. Sofort war sowohl der Hund, wie auch der Panther wieder über ihm.

Das wildgewordene Tier zeigte immer noch keine Anzeichen von Erkennen. Doch Severus wurde klar, dass er jetzt auf keinen Fall mehr den Rückzug antreten würde. Man sah dem Werwolf an, dass er sich selbst verwundet hatte, da er niemanden anderen hatte. Und auch wenn es nun eine Bestie war, gab es immer noch ihren Freund Remus, der aber im Moment ins Unterbewusstsein gedrängt war. Dieses Mal würde er sich nicht selbst verletzen müssen um sich auszutoben. Dieses Mal hatte er gleich 4 Tiere, mit denen er seine Kräfte messen und sich austoben konnte.

Anscheinend dachten die anderen, James und Sirius(Peter hatte sich in eine kleine Ecke verzogen), genauso. James sprang zwar die Treppe hinunter, wartete aber und röhrte, als die anderen nicht nachkamen. Der Werwolf nahm wieder seine Beute war, wandte sich unter seinen beiden Gegnern durch und stürzte die Treppe runter. Sofort folgten Sirius und Severus. Doch die beiden anderen jagten schon durch den Gang auf das Hogwartsgelände. Sirius tauchte sofort in den Gang hinab und Severus wollte ihm folgen, als er die Ratte sah. Sie würde den größeren Tieren nie nachkommen und würde hier wahrscheinlich noch vor Angst eingehen. Severus drehte sich zu ihr, nahm die Ratte mit seinen Zähnen am Nacken und jagte den anderen hinterher.

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Am nächsten Morgen saß Severus schon bei Sirius, James und Peter, als Remus in die Große Halle kam. Wie immer hatte er Augenringe, obwohl dies nicht weiter auffiel, da auch die anderen Jungs einen eindeutig müden Eindruck machten. Aber er schlich nicht, wie immer nach diesen Tagen zum Tisch, sondern lief ruhig und mit einem Funkeln in die Augen zu ihnen. Beim Tisch angekommen setzte er sich zu ihnen. „Danke!"Alle wussten wofür dies war, doch niemand ging weiter darauf ein. Es war einfach keiner Worte bedarf