Vielen Dank für die lieben Rewivs.

Dumbledore kann ich leider nicht zum erwürgen freigeben, denn brauch ich leider noch. Außerdem sind Draco und Alexander schon auf dem weg. sadistisch grins

9. Treffen

Draco hatte sich, seitdem er Hedwig losgeschickt hatte, nicht mehr von Harrys Seite bewegt.
Er erzählte Harry alles Mögliche und hatte auch begonnen ihm die Geschichte Hogwarts vorzulesen. Er war gerade beim siebten Kapitel als Hedwig durchs Fenster geflogen kam und auf Harrys Bett landete. Nachdem Draco ihr den Brief abgenommen hatte, flog sie wieder auf dem Fenster um sich womöglich einen Platz zum schlafen zu suchen. Mit zitternden Händen öffnete Draco den Brief und begann zu lesen.

Sehr geehrter Mr. Draconis Malfoy,
ich danke Ihnen sehr für Ihren Brief. Ich hatte schon seit langem jegliche Hoffnung aufgegeben Harry je wieder zu sehen. Ich bin, um es milde zu sagen, erschüttert über das was meinen Bruder angetan wurde. Selbstverständlich werde ich ihn besuchen. Es gibt jedoch einige kleinere Probleme bei der Sache, jedoch bin ich zuversichtlich, dass Sie mir dabei helfen können. Da mein Haus geschützt ist kommt man nur über den Kamin hierher. Die Adresse lautet: Potter Manor, Kanada, Empfangshalle
Bis hoffentlich bald
Alexander Potter

Draco atmete erleichtert aus. Alexander würde ihnen bestimmt helfen können. Er beschloss Alexander selbst abzuholen. Solange würde er Jens bitten bei Harry zu bleiben. Er würde ja nicht lange weg sein und seit Jens' Unschuld, an dem Zwischenfall Anfang April, bewiesen war verstanden Harry und er sich blendend. Nicht nur wegen Hermine und ihrer Beziehung zu Jens.

Draco gab Harry noch einen Kuss und erzählte ihm, das er jemanden abholen würde, aber so schnell wie möglich wieder bei ihm sein würde und das Jens, solange bei ihm bleiben würde. Draco war sich nämlich sicher, dass sein Harry alles mitbekam, was um ihn herum passierte. Mit diesen Worten verließ Draco das Zimmer um Jens Bescheid zu sagen und dann nach Kanada zu flohen.

Als er aus dem Kamin trat wurde er schon erwartet. Ein Mann mit einem kleinen Kind auf dem Arm stand neben dem Kamin um ihn zu begrüßen. „Mr. Potter", grüßte Draco den Mann, der Harry ziemlich ähnlich, jedoch nicht zu ähnlich sah, „es freut mich, dass Sie zugestimmt haben Harry zu helfen. Mein Name ist Draconis Malfoy. Ich hatte Ihnen geschrieben."
Mit diesen Worten reichte Draco Alexander die Hand. „Schön Ihre Bekanntschaft zu machen Mr. Malfoy, obwohl es mir unter anderen Umständen wirklich lieber gewesen wäre, aber kommen sie doch ins Wohnzimmer." Im Wohnzimmer angekommen setzte Alexander das kleine Mädchen zu einigen Spielsachen, die in einer Ecke lagen, und setzte sich dann Draco gegenüber, jedoch so, dass er die Kleine immer im Auge hatte. „Mr. Malfoy, ich denke, dass es am besten ist, wenn wir so schnell wie möglich abreisen. Doch wie ich Ihnen schon in meinem Brief mitgeteilt habe, gäbe es da ein kleines Problem. Ich müsste meine Tochter mitnehmen. Ich weiß jedoch nicht wie Harry reagieren würde. Kennen Sie jemanden der vielleicht auf sie aufpassen würde? Sie ist wirklich einfach zu handhaben." Alexander sah Draco schulbewusst an. „Das muss Ihnen doch nicht leid tun. Ich bin sicher meine Mutter freut sich mal wieder ein Kind im Haus zu haben. Wir sollten jetzt aber wirklich los! Haben Sie irgendwelches Gepäck?" „ Das ist alles schon verkleinert und verstaut. Meinetwegen kann es los gehen." Mit diesen Worten ging er zu seiner Tochter und hob sie wieder auf. „Komm Marie, es geht los."

Kurz darauf auf Malfoy Manor

„Mutter, kommst du bitte mal." Schon im nächsten Moment trat Narzissa in die Empfangshalle, die Gäste nicht wahrnehmend, wies sie Draco für sein Verhalten zurecht: „Draco, ich weiß ja, das deine Nerven wegen der Sache mit Harry angespannt sind, aber bitter vergiss dabei nicht die Etikette! Was wäre, wenn wir Besuch hätten? Hast du überhaupt eine Ahnung wie peinlich mir das wäre?" „Mutter", hier gelang es Draco den Wutausbruch seiner Mutter zu unterbrechen, „wir haben Besuch, also Bitte. Ich bin auch eigentlich nur gekommen um dich zu bitten für einige Zeit auf Alexanders Tochter Marie aufzupassen. Um genau zu sein, solange, wie wir bei Harry sind." Erst jetzt bemerkte Narzissa den jungen Mann und das Kleine Mädchen, die noch neben dem Kamin standen. Der Mann sah sie eher belustig, das kleine Mädchen neugierig an. „Entschuldigen Sie bitte Mr. Potter, aber wir sind im Moment alle nicht ganz wir selbst. Natürlich werde ich mich um Marie kümmern." Sie wandte sich jetzt direkt an das kleine Mädchen, welches immer noch neben seinem Vater stand und sich an dessen Hose fest hielt und sie aus großen grünen Augen ansah; „Was hältst du davon, wenn wir mal nach einigen Spielsachen suchen und uns damit solange die Zeit vertreiben bis dein Papa wieder kommt?"
„Wir haben für den Notfall auch noch einige Dinge eingepackt", mit diesen Worten reichte Alexander Narzissa eine von ihm soeben vergrößerte Tasche. „Ich danke Ihnen, dass sie sich um Marie kümmern, sonst hätte ich sie mit zu Harry nehmen müssen. Ich glaube jedoch, dass das etwas viel auf einmal gewesen wäre. Und bitte nennen sie mich Alexander. Ich komme mir sonst so alt vor, das gleiche gilt selbst verständlich auch für dich Draco." Nach diesen Worten ging er neben seiner Tochter, welche ihn mit großen Augen ansah, auf die Knie: „Marie, Daddy muss jetzt für einige Zeit weg, bitte sei ein liebes Mädchen und hör auf Narzissa. Sie wird auf dich aufpassen bis Daddy wieder kommt. Versprichst du mir, dass du keinen Ärger machst? Daddy kommt bald wieder!" Marie schien einen Moment zu überlegen, gab Alex dann einen Kuss und lief zu Narzissa und nahm ihre Hand. Alexander atmete erleichtert auf. „So einfach war das noch nie. Sie müssen irgendetwas an sich haben, was Marie fasziniert." Nach diesen Worten stand er auf und trat wieder zum Kamin.

Als sie kurz darauf über die Flure der Klinik gingen stellte Draco Alexander eine Frage, die ihm schon die ganze Zeit auf der Zunge lag: „Alexander, auch wenn es mich nichts angeht, wer ist Maries Mutter?" Alexanders Augen verdunkelten sich bei dieser Frage und er antwortete mit einer ziemlich harten Stimme: „Sie hat uns verlassen an dem Tag als sie mit Marie aus dem Krankenhaus kam. Seitdem habe ich nichts mehr von ihr gehört." Bevor einer der Beiden noch weiter sprechen konnte standen sie vor Harrys Tür und traten nach einem Klopfen Dracos ein.
Harry hatte sich in der Stunde, in der Draco weg war nicht einen Millimeter bewegt. Draco ging auf ihn zu und gab ihm einen liebevollen Kuss, während Alex immer noch an der Tür stand und erschrocken auf seinen Bruder sah. Das also war er der Held aller Zauberer. Oh, wie hasste er alle die Schuld am Leiden seines Bruders waren.
Draco winkte ihn jetzt zu sich und wandte sich dann wieder Harry zu. „Engel, ich habe dir Besuch mitgebracht. Darf ich vorstellen Alexander Potter, dein Bruder." Mit diesen Worten machte er Platz und deutete Alexander an, seinen alten Platz einzunehmen. „Bitte sei vorsichtig. Er reagiert immer noch empfindlich auf die Berührungen von Menschen, die er ''nicht" kennt. Rede einfach mit ihm. Erzähl ihm über dein Leben. Über eure Familie. Am besten, dass was du über eure Eltern weißt. Keine Angst ich bleibe in der Nähe" Draco setzte sich ans Fenster, am anderen Ende des Zimmers und begann in einem mitgebrachten Buch zu lesen. Ab und zu warf er einen Blick auf die beiden. Es war nicht zu verkennen, dass sie Zwillinge waren. Die einzigen Unterschiede waren die Größe und die Haare. Alexander war mindestens einen Kopf größer als Harry, was Draco auf Harrys Unterernährung zurück führte. Die Haare waren bei beiden gleich schwarz, nur hatte Alexander es irgendwie geschafft sie auch im kurzen Zustand zu zähmen, während Harrys selbst im Pferdeschwanz noch unordentlich wirkten.

Draco wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, in der er, das Buch war längst vergessen, nach draußen gestarrt hatte, ein ihm bekanntes Schluchzen hörte. Es war das von Harry. Er war aufgewacht. Alexander hatte es geschafft.

„Harry!" Mit einem Satz war Draco bei seinem Liebsten und schloss ihn in die Arme. Er spürte, wie Harrys Tränen langsam sein Shirt durchweichten, doch es machte ihm nichts aus. Er war froh, dass es Harry wieder besser ging. Harry wandte sich jetzt Alexander zu. „Alex. Dich gibt es also wirklich. Ich dachte immer ich würde es mir nur einbilden, das Gefühl, dass mir etwas fehlt." Mit diesen Worten machte er sich auf Dracos Umarmung los und schmiss sich in die Arme seines ''großen" Bruders.

Einige Tage später auf Hogwarts

Zwei ziemlich geladene Personen waren auf dem Weg zum Büro des Schulleiters, dieser kam ihnen nichts ahnend auf halbem Wege entgegen. „Mr. Malfoy, Harry was kann ich für euch tun?" Noch bevor Draco etwas antworten konnte schrie Alexander den alten Zauberer schon an: „Was fällt Ihnen eigentlich ein? Meinen kleinen Bruder so zu behandeln? Nein, ich bin nicht Harry! Mein Name ist Alexander! Wieso haben Sie ihm nie von mir erzählt? Wieso durfte ich ihm nicht schreiben? Ich dachte Harry sei Tod!" Hier brach Alex zusammen. Draco konnte ihn gerade noch halten, bevor er auf dem Boden aufschlug. Er war froh, dass Ferien waren, sonst würden sie bestimmt von Unmengen Schülern umgeben sein. Da Alex nicht mehr konnte, fauchte jetzt Draco seinen alten Mentor an. „Ist ihnen eigentlich bewusst, was Sie Harry damit angetan haben? Ich versichere Ihnen, wenn sie sich ihm noch einmal in irgendeiner Weise nähern bekommen Sie es mit uns zu tun! Gibt es sonst noch irgendetwas, was Sie verheimlicht haben?" Wütend sah er den alten Mann an. Dumbledore schüttelte nur den Kopf. Bevor er noch etwas sagen konnte, hatten Draco und Alex, welcher sich wieder einigermaßen beruhigt hatte, abgewandt und machten sich auf den Weg zurück zu Harry

Bis zum nächsten mal

Vielleicht krieg ich diesmal ein paar mehr Kommis? lieb guck

Sternchen