Vielen Dank für die Reviews und Dank an die anderen Leser. Ich wollte zwar etwas mehr vor Weihnachten schaffen, aber wie das so ist. Ich wünsche deshalb schon mal ein schönes Fest und viele Geschenke. Viel Spaß beim Lesen. Bis zum nächsten Kapitel.
PS Ich habe eine kleine Homepage zu GSR-Christmas-Geschichten gemacht. Ihr findet sie auf meiner grissomandsara.de Seite. Hängt einfach version3.htm an die Adresse.

Teil 10

Grissom steckte das Handy weg. Sara hatte aufgelegt bevor er noch etwas sagen konnte. Er sah sich um.

Warrick und Nick hätten sich auch mehr als gewundert, wenn er „Ich liebe Dich" ins Telefon gesagt hatte.

Rasch ging er seinen Kollegen herüber.

„Wie weit seit ihr? Ich müsste einen wichtigen Termin wahrnehmen. Kommt Ihr allein klar?", fragt er die beiden.

„Klar Grissom. Wir bringen alles ins Labor.", erwiderte Nick.

„Danke."
Grissom drehte sich um und ging schnell zum Auto. Er wollte unbedingt pünktlich beim Arzt sein.

Zzzzzzzz

Nervös blätterte Sara in der Zeitung. Der Termin war in 5 Minuten und noch immer kein Grissom. Die Schwester schaute sie schon ganz mitleidig an. Hatte das etwas zu bedeuten?

„Miss Sidle, Sie könnte jetzt zur Ärztin oder soll ich noch jemanden vorziehen?"

„Ja bitte. Danach können Sie mich auf jeden Fall hereinrufen."

Die Schwester nickte.

„Hoffentlich kommt Ihr Mann dann, unsere Sprechstunde ist bald zu Ende."

„Er ist auf dem Weg."

Zzzzzzzz

Trotz des dichten Verkehrs war Grissom fast pünktlich. Erst auf dem Weg vom Parkplatz in die Praxis, hatte er Zeit nervös zu werden. Die nächsten Minuten würden sein und Saras Leben verändern.

Das Telefonat mit ihr war keine Show gewesen. Er glaubte wirklich daran, dass alles gut würde.

Sie hatten beide soviel erlebt und so viel überwinden müssen um endlich zusammen zu sein. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass Gott oder das Schicksal oder die Biologie gegen sie sein könnten.

Als Grissom das Ärztehaus betrat kam er auch an einem Geschenk-Shop vorbei. Und obwohl es ihm verrückt erschien betrat der den Laden und kaufte einen weichen Plüschhasen. Es war ganz spontan, aber nichts schien ihm richtiger als dieser Kauf.

Und so tauchte er in letzter Sekunde mit einem Plüschhasen in der Hand im Wartezimmer auf.

„Miss Sidle, Sie können jetzt herein."

Sara schaute ihn stumm an.

„Was ist? Kommst du?", fragte Grissom und zog sie vom Stuhl hoch.

Sie nickte und zeigte auf den Hasen.

„Oh, der ist nicht für dich, sondern für Baby."

Die Ärztin bekam den letzten Satz von Grissom mit.

„Der ist aber süß. Haben Sie ihn gerade gekauft?"

„Ja, unten in dem Geschenkeladen gab es einiges. Aber der hat mich sofort angesprochen."

„Ein hübscher Hase."

Sara räusperte sich.

„Sie wollten uns die Testergebnisse erläutern?"

Die kleine Gruppe setzte sich und die Ärztin begann in ihren Unterlagen zu blättern.

„Sie haben alle wichtigen Untersuchungen machen lassen. Um ganz sicher zu gehen, soll ich Ihnen die Ergebnisse vortragen oder wollen Sie mir Fragen stellen?"

„Vielleicht erzählen Sie uns das wichtigste."

Grissom und Sara sahen sich an.

„Gut, das wichtigste zuerst. Sara, Sie sind vollkommen gesund und es dürfte kein Problem sein das Kind auszutragen."

Sara lächelte Grissom an.

Dann sah sie wieder zu ihrer Ärztin.

„Und das Baby ist ebenfalls gesund. Alles ist in Ordnung..."

Bevor sie weiterreden konnte, fielen sich Sara und Grissom in die Arme.

„Sara, wir bekommen unser Baby. Ist das nicht wunderbar?"

„Aber das wussten Sie doch schon", meldete sich eine verwirrte Ärztin.

Die beiden lösten sich von einander.

„Das schon", erklärte Grissom. „Aber wir wollten uns keine falsche Hoffnungen machen und dann enttäuscht werden. Aber wenn jetzt alles in Ordnung ist, dann haben wir allen Grund zur Freude. Der Hase hat uns Glück gebracht."

„Auf jeden Fall. Wollen Sie wissen ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?"

Diesmal antwortete Sara. „Ja. Bitte sagen Sie es uns. Grissom, bitte. Ich möchte es gern wissen."

TBC