„Was bleibt, wenn all das, was unser Leben gewesen war, unter unseren Füßen wie ein Kartenhaus zusammenbricht?", setzte Maedhros fort. „Welch niederschmetternde Erkenntnis, eine, die in den Wahnsinn treiben kann. Tat sie es vielleicht gar schon? Womöglich …"

Er redete einfach daher, was ihm gerade in den Sinn kam, vielleicht zusammenhangslos, vielleicht irre, doch hatte nun so oder so nichts mehr einen Sinn.

Maglor wünschte, er könne irgendetwas tun, irgendetwas, allein, damit sein Bruder seelisch nicht mehr leiden musste. Doch was sollte er tun? Nichts war ihnen mehr geblieben. Alles hatten sie verloren: Familie, Freunde, Ehre. Sie waren zur Nichtigkeit verkommen.