Hier Kapi 10! XD Freu mich auf Reviews etc! XD

Viel Spaß!

LG

Ronjale55

SDSDSDSDSDSDSD

Logan stand vor Iris' Tür. „Warum bist du hier, Logan?!" fragte sie genervt. „Du hast mir gefehlt. Ich war nicht in der Stadt, ich..." „Ja, die E-Mail hab ich bekommen." „Du hast ne E-Mail bekommen?" „Hast du denn keine E-Mail geschickt?" „Ich erklärs dir, wenn du mich reinbittest, dann werde ich dir alles erzählen..." „Ich werde dich nicht rein bitten! Vergiss es!" „Komm schon, Iris. Ich bins." „Die Antwort ist nein." „Ich kenne dich. Du bist immer nur einen Schritt entfernt von einem Vielleicht. Und einem winzigen Schubs von einem Ja." „Du hast mich gerade auf meine fehlende Selbstbeherrschung hingewiesen! Clevere Strategie!" Sie schloss die Tür. Wütend ging Logan die Veranda runter und sah einen Nachbarn, der den Müll rausbrachte. „Guten Abend." grüßte Logan ihn, doch er wurde ignoriert. Eine Joggerin lief hinter Logan vorbei und blieb stehen, als sie ihn sah, da sie ihn erkannte. „Hey, Sie sind doch der aus den Nachrichten, Logan Fell. Ich seh Sie mir jeden Abend an, habe ich jedenfalls. Im Moment vermisse ich Sie in meinem Fernseher." „Ich hab mir Urlaub genommen." „War mir klar." lachte sie. „Ich bin Daphne." (AU: Melissa, Scotts Mom aus Teen Wolf XDXD) Er schüttelte lächelnd ihre Hand. „Hey, wissen Sie was, Daphne?" „Nein, was?" Seine Augen veränderten sich und er griff sie an. Sie schrie auf.

Kentin las am nächsten Morgen in Jonathan Gilberts Tagebuch. 'Ich lebe in Angst. Das frisst mich auf. Am frühen Abend, wenn ich sehe, wie die Sonne sinkt, kommt die Angst. Denn ich weiß, dass die Nacht den Tod bringt.' Er fand im Buch eine Zeichnung von einem Vampir und holte aus einer Kiste, die auf seinem Schrank stand, seinen alten Zeichenblock. Er sah sich grinsend seine alten gruseligen Zeichnungen durch und fing an die Vampirzeichnung auf ein leeres Blatt abzuzeichnen.
Jessica sah es vom Bad aus und lächelte. Sie schloss die Tür und ging die Treppe hinunter zu Iris, die ihre Tasche für die Uni packte. „Kentin hat seinen Skizzenblock rausgeholt." erzählte sie lächelnd. „Is nich wahr!" „Ist doch wahr...Aber sag ja nichts, sobald wir ihn ermutigen, packt er ihn wieder weg." „Und du und Lysander? Irgendwas Neues?" „Er weiß, was ich empfinde und wie ich denke und ich weiß, wie er denkt, aber das ist egal. Er geht fort, er zieht weg." „Wo will er hin?" Jessica öffnete die Haustür. „Ich hab aufgehört Fragen zu stellen, die Antworten werden unheimlich." Iris lachte und sie gingen raus. „Deiner geht weg, meiner kommt zurück." „Logan?" „Er ist wieder da. Ich hab ihn vor der Tür stehen lassen." „Ich hoffe, du hast sie vor ihm zugeknallt." „Ah, mit nem mittelstarkem Rumms." „Das war das dritte Mal. Du darfst nicht einmal mehr die Nachrichten sehen." „Ja, richtig. Nie wieder dieser Dreckskerl Logan Fell."

Castiel lehnte im Wohnzimmer am Fenster, sah hinaus und Lysander trat ein. „Und...weißt du schon, wo du hingehst?" fragte er Castiel. „Keine Ahnung. Nach London vielleicht. N paar Freunde besuchen." „Du hast keine Freunde, Castiel." „Du hast recht, Lysander, ich hab nur dich. Also, wohin gehen wir?" Er drehte sich grinsend zu ihm um. „Wir gehen nirgendwo hin. Ich werde mein Leben soweit wie möglich von dir entfernt führen." „Aber wir sind ein Team, wir können gemeinsam die Welt bereisen! Wir könnten es bei The Amazing Grace versuchen." grinste er. „Mhm. Sehr witzig." lächelte Lysander. „Mal ernsthaft: Wohin gehst du? Denn wir bleiben nicht in dieser Stadt." Es klingelte an der Tür. Lysander ging hin und öffnete. „Ich möchte mit Castiel sprechen." „Ähm, sicher. OK." Castiel kam zur Tür. „Sheriff! Was für ne Überraschung!" Sheriff Crystal Forbes stand vor der Tür. „Verzeihen Sie bitte die Störung, aber wir müssen uns unterhalten." Castiel nickte. „Kommen Sie rein." Er schloss die Tür hinter ihr und ging mit ihr auf den Hinterhof. „Ich hoffe, Sie verstehen die Geheimhaltung, Lysander weiß noch nichts davon und ich würde es...gern dabei belassen." „Natürlich, die Kids sind zu jung um da hineingezogen zu werden." „Also. Was brauchen Sie?" „Es gab wieder einen Angriff. Ein weibliches Opfer, die Kehle herausgerissen und völlig blutleer. Es passt ins Muster." „Tut mir leid, ich versteht nicht, ich dachte, wir hätten das Problem gelöst, als ich... diese Blonde gepfählt habe." flüsterte er. „Ich nehme an, sie hat jemanden verwandelt..." Lysander saß im Wohnzimmer auf einem Sofa und hörte zu. „Oder mehrere, ich weiß es nicht. Wir erzählen, dass es einen weiteren Tierangriff gegeben hat, aber ich weiß nicht, wie lang wir die Leute noch belügen können. Der Stadtrat ist in Aufruhr. Wir dachten, es wär über standen." „Tja, also...äh..was machen wir jetzt?" „Sie haben als Einzige von uns einen Vampir getötet. Wir hatten gehofft, dass Sie es uns sagen können."

An der Schule wurden Vorbereitungen für den Karriereabend getroffen und Flyer und Banner aufgehängt. Nathaniel und Rosalya liefen lachend durch den Flur und redeten über Filme. Dake beobachtete sie verwirrt.
Kim und Jessica sahen sie ebenfalls. „Hab ich da was verpasst?" fragte Jessica. „Die stecken ständig zusammen." „Irgendwie komisch, findest du nicht?" fragte Jessica. „Sie hat jemanden nötig, der so nett ist wie Nathaniel. Im Gegensatz zu einem fiesen Vampir wie Castiel." „Ja...wie geht's dir eigentlich nach der Sache?" „Ich bin total fertig. Castiel hat mich angegriffen, ich wäre fast gestorben. Aber ich bin auch...dankbar." „Mhm?" „Na Lysander. Er hat mir das Leben gerettet." Jessica seufzte und steckte ihren Schal in ihren Spind. „Hast du ihn nochmal gesprochen?" „Nicht, seit er mir gesagt hat, dass er weggeht. So weit ich weiß, ist er schon abgereist." „Er würde nicht gehen, ohne sich zu verabschieden." Jessica hatte ihre Bücher aus der Tasche geholt und die Tasche im Spind verstaut. „Doch, würde er. Er glaubt, dadurch schützt er mich. Ein sauberer Schnitt oder so was." „Und was machst du jetzt?" „Was soll ich denn machen? Ich hab ihn schon gebeten nicht zu gehen, wenn ich jetzt nochmal frage bin ich selbstsüchtig, es ist so wie es ist." Sie liefen weiter. „Na, vielleicht ist es so am Besten." „Was? Wieso?" Sie blieben am Ende des Flures stehen. „Was für eine Zukunft hättest du mit ihm haben können, selbst wenn er geblieben wär?" Jessica seufzte. Der Banner zur Karrierenacht, der an der Tür im Flur aufgehängt wurde, fiel auf einer Seite runter und direkt vor Jessica und Kim. „Hast du das gerade...?" fragte Jessica. „Nein, ich schwöre!" Seufzend lief Jessica unter dem Banner durch und zum Unterricht.

Castiel verabschiedete sich von Crystal, was Lysander belauschte. Als Crystal weg war, zischte Lysander zu Castiel und drückte ihn neben der Tür gegen die Wand. „Was ist los mit dir, hast du jemanden umgebracht?" Castiel stieß ihn von sich weg. „Hände weg von mir. Erstens: Fass mich nicht nochmal an." Er ging an ihm vorbei. „Zweitens: Wenn ja, hätt ichs bestimmt nicht so auffällig gemacht. Und drittens..." Er wandte sich wieder zu Lysander. „Es gibt noch einen Vampir in der Stadt." „Das ist völlig unmöglich." „Offensichtlich nicht." „Wer könnte das bloß sein?" „Ach, was geht uns das an. Wir verlassen doch sowieso die Stadt." „Nein, ich kann jetzt nicht mehr gehen und das weißt du. Wie sollen wir diese Person finden?" „Lass die Erwachsenen das regeln, Lysander." sagte Castiel und ging.

Jessica lief aus der Schule zu ihrem Auto und verabschiedete sich von einem Mädchen. Sie sah auf und sah, dass Lysander an ihrem Auto lehnte. Sie trat zu ihm. „Hi." sagte sie. Sie stieß die Luft aus. Lysander stand auf. „Wir müssen uns...unterhalten." Jessica nickte.

Dake und Nathaniel spielten Basketball. „Und, was läuft da mit dir und Forbes?" fragte Bill. „Gar nichts läuft da." „Ich hab euch heute im Flur gesehen. Streite es gar nicht erst ab. Du vögelst sie." „Nein, das ist nicht so." „Ist es doch nie. Bis ihr zum Wir-Faktor werdet." Dake versenkte den Ball im Korb und Nathaniel tauschte mit ihm den Platz. „Wir-Faktor?" „Ja. Wir können heute nicht zur Party kommen. Wir verpassen nie ein Spiel. Wir mögen kein rot." „Wir haben uns nur...zweimal getroffen." sagte Nathaniel und warf den Ball. „Sag ich doch: Wir!"

Jessica lehnte neben Lysander an ihrem Auto. „Du hast also keine Ahnung, wer es diesmal war?" Er schüttelte den Kopf. „Gar keine. Aber es muss jemand neues gewesen sein, denn wer eine Leiche so hinterlässt, ist entweder schlampig oder er will etwas mitteilen." „Und du bist sicher, dass es nicht Castiel war?" „Ich bin mir nie sicher, bei Castiel, aber...er versucht in letzter Zeit nicht aufzufallen, deswegen erscheint mir das ziemlich abwegig." „Und was machst du jetzt?" „Naja, Castiel versucht ihn aufzuspüren. Hör mal, ich hab dir die Wahrheit versprochen, deshalb erzähle ich dir das. Sei bitte vorsichtig." Jessica nickte und seufzte. „Als ich dich gesehen hab, da...dachte ich, du wolltest dich verabschieden." „Noch nicht."

Kentin saß auf dem Sofa und zeichnete an einem weiteren Vampir, als Iris vorbei kam. "Wie findest du das?" fragte er und zeigte sein Werk. „Gruselig." grinste Iris. „Ich hab n altes Tagebuch bei Dads Sachen gefunden. Jonathan Gilbert, aus dem 19. Jahrhundert, die reinste Horror-Show. Er hat über Dämonen geschrieben und abgeschlachtet Leute und..." „Ja, er war Schriftsteller. Kurzgeschichten. So n Gruselzeug." „Ein richtiger Schriftsteller? Ich dachte, er war bloß ein Spinner oder ein Säufer." (Lol wie Bobby aus Supernatural! XD) Iris brachte ihm ein Buch. „Naja, er war ein Gilbert. Vermutlich ein bisschen von beidem." lachte sie.

Rosalya hielt den Vampirkompass in der Hand, stand vor einer verlassenen Lagerhalle, ihr Auto war in der Nähe geparkt und sie telefonierte mit Castiel. „Und was soll ich jetzt machen?" „Warte, ich bin in einer Minute bei dir." „Kannst du dich beeilen, ich hab noch anderes zu tun." Ein Zischen und er stand hinter ihr. „Du kannst es mir jetzt geben." Sie zuckte kurz zusammen und drehte sich um. Er nahm ihr den Kompass ab. „Wozu hast du mich dazu gebraucht?" „Weil ich das Signal störe." Castiel schloss den Kompass und sah sich um. „Und, kann ich gehen? Das hat mir jetzt schon den halben Tag vermasselt." „Ja, tu das." manipulierte er sie . „Steig in dein Auto, fahr nach Hause und vergiss, was ich von dir wollte." „Ok. Bis dann." lächelte sie. „Bis dann." Rosalya verschwand und Castiel betrat die Lagerhalle. Es war sehr dunkel im Innern. Er ging den Gang entlang, an den Regalen vorbei und als er an eine Kreuzung kam und sich umsah, tauchte Logan hinter ihm auf. Er drehte sich zu ihm und er schoss. In die Brust, Bauch und in die Beine. Mit Holzpatronen. Vor Schmerzen schreiend brach er zusammen. Logan grinste. „Ich hab Tonnen von diesen Holzpatronen, also...keine Spielchen." „Das würde ich dir nicht raten, glaub mir." ächzte er. Logan schoss ihm in den Arm. „Ah! Au!" „Das kommt davon." „Wofür ist das?!" Logan beugte sich zu ihm. „Du hast mich dazu gemacht!" „Ich hab dich getötet.." Er zog die Holzkugel aus seinem Arm. „Nicht verwandelt." „Ich weiß, was ihr beide seid, du und dein Bruder. Ich hab euch ne Weile beobachtet. Ich wusste, dass du hier auftauchen würdest und ich bin froh, dass du hier bist. Ich hab nämlich ein paar Fragen." „Ich zuerst: Wer hat dich verwandelt?!" Er zog eine weitere Kugel raus. „Woher soll ich das wissen?! Ich erinnere mich nur daran, dass ich dabei war deinen Bruder zu pfählen. Dann hast du mich gepackt. Das wars. Bis ich unterhalb der Erdoberfläche bei einem Gebrauchtwagenhändler am Highway 4 aufwachte. Jemand hat mich unter die Erde gebracht." „So was kommt vor. Au." Er zog noch ne Kugel raus. „Du hast mich gebissen." „Verdammt..." „Also warst du es." „Du musst Vampirblut im Organismus haben, wenn du draufgehst! Und das hab ich nicht getan. Ein anderer Vampir hat dich gefunden und dir sein Blut eingeflößt." Castiel kippte erledigt um. „Wer?" „Das würde ich auch gerne wissen." „Alter, mich hat kein Begrüßungskomitee mit Gugelhupf und Handtuch erwartet. Ich musste alle Dinge selbst raus finden. Eben war ich noch Nachrichtensprecher in einer Kleinstadt mit Aufstiegschancen." Castiel setzte sich wieder hin um eine Kugel aus seiner Brust zu ziehen. „Und im nächsten Augenblick komm ich nicht mehr in mein Haus, weil mein Fuß nicht über die Schwelle will." „Du musst rein gebeten werden." „Ich weiß. Ich lebe allein." Castiel lachte. „Das ist scheiße." „Und jetzt wohn ich im Hotel, gucke von morgens bis abends Pay TV und esse alles was ich finden kann, inklusive Zimmermädchen." „Könnte schlimmer sein." „Alles woran ich denken kann ist Blut und Leute umzubringen! Ich kann nicht aufhören Leute umzubringen, ich töte immer weiter." Er lachte verrückt. „Und es gefällt mir. Ich bin wie zerrissen." „Willkommen im Club!" Logan stand auf. „Warte mal. Die Polizei hat nur ein Opfer gefunden." „Eins hab ich zurückgelassen, ich war müde. Aber die übrigen hab ich versteckt." Er deutete hinter sich. „Sie liegen gleich dahinten." „Soll das n Witz sein?" „Sie sind da aufgestapelt!" Und tatsächlich: In einem Stauraum lagen lauter blutleere Leichen übereinander.

Der Bürgermeister und Sheriff Forbes waren in der Schule in einem Klassenzimmer in dem Stände für den Karriereabend aufgebaut waren. „Also, was wissen wir?" fragte Richard. „Noch nichts neues zu berichten." Richard seufzte. „Meine höchst zuverlässigen Deputys stehen in Bereitschaft. Aber wenn Sie unbedingt Initiative zeigen wollen, bitte, schnappen Sie sich einen Pfahl und legen Sie los." „Welche Vorsichtsmaßnahmen können wir noch treffen?" „Es ist im Moment nirgendwo sicherer als an einem belebten Ort. Und ausnahmsweise wissen wir mal, wo unsere Kinder sind." Richard seufzte. Crystal sah zu Rosalya, die mit einem Mädchen lachte und Richard sah zu Dake, der an einem Stand lehnte.
Kentin kam an Dake vorbei und war verwundert, dass er beim Zeichentisch stand. „Was willst du?" fragte Dake. „Hey, äh, ich bin nur überrascht dich hier zu sehen. Kunst setzt meistens Kultur voraus und Kultur meistens...naja, nicht dich." „Verzieh dich." sagte Dake und ging. Kentin grinste und konnte nun die Bilder anschauen. Sie waren von Dake.

Jessica kam zu Nathaniel, der an einem Stand war. „Willst du immer noch Astronaut werden?" fragte sie lächelnd. „Ich kann nicht glauben, dass du das noch weißt!" lachte Nathaniel. „Ja, ich weiß noch, dass du Alufolie auf dem Kopf hattest!" grinste sie. „Ich war 8!" lachte er. „Wie geht es dir?" fragte Jessica. „Es war schon mal leichter." seufzte er. „Und du?" Rosalya kam rein und sah sie zusammen. Traurig blieb sie stehen. „Ich meine, ich hab da was gehört. Es stimmt also, dass du und Lysander..." fuhr Nathaniel fort. „Ja, so ist es..." seufzte Jessica. Traurig ging Rosalya wieder. „Und was ist mit dir? Nathaniel Donovan?" grinste Jessica und ging um ihn herum. „Ich hab von Rosalya gehört." „Oh Mann, nicht du auch noch." „Hey." „Wir sind Freunde." Jessica warf ihm einen Blick zu. „Nichts weiter dabei." „Nein?" „Nein." Jessica sah zur Seite und sah Lysander, der im Türrahmen stand.

Wieder bei Logan und Castiel.
Logan saß auf dem Boden. „Warum bin ich so übertrieben emotional? Ich denke an nichts anderes, als an meine Ex-Freundin. Ich will...bei ihr sein und sie beißen und so weiter." „Naja, vermutlich liebst du sie. Alles, was du vorher empfunden hast, wird jetzt verstärkt. Du musst lernen, das unter Kontrolle zu halten." „Was ist mit dem Tageslicht? Ich bin ein Morgenmensch. Du kannst im Tageslicht rumlaufen, was, nebenbei gesagt, ziemlich cool ist." Unauffällig verbarg Castiel seinen Ring in der Faust. „Der Stadtrat würde dich nie verdächtigen. Das steht nicht in den Aufzeichnungen." „Den Aufzeichnungen?" „Ja, die Gründerväter habens an ihre Kinder weitergegeben. Mann, komm schon, du musst es mir sagen. Wieso kannst du in der Sonne rumlaufen?" „Wer hat dich verwandelt?" „Wieso kannst du ins Sonnenlicht?!" „Wer hat dich verwandelt?!" „Weißt du...ich war bisher sehr nett zu dir, aber ich werde dich töten!" „Dann wirst du es nie erfahrn." Castiel stand auf und Logan zielte mit der Pistole auf ihn. „Du hast nicht auf meine Frage geantwortet." sagte er. „Du fängst an!" rief Logan. „Sieht so aus, als wären wir in einer Sackgasse gelandet." stellte Castiel fest. „Ich hab noch was zu erledigen. Ich muss Menschen töten. Ich brauch einen kleinen Vorsprung, fürchte ich." Er schoss ihm mehrmals in die Brust und er fiel auf schreiend wieder auf den Boden. „Ciau." „Verdammt..."

Jessica trat zu Lysander. „Ich nehme an, du bist nicht hier um deine Zukunft zu planen." Lysander sah zu Boden. „Du willst auf mich aufpassen." erkannte sie. „Ist das in Ordnung?" fragte er. Jessica nickte und ging zu einem weiteren Stand, Lysander folgte ihr. „Weißt du, ich wollte früher... Arzt werden." grinste er. „Bevor das alles passiert ist. Aber dann ging das nicht, weil..." „Das Blut?" „Ja. Ich hab mich allerdings in nem Haufen anderer Dinge versucht." „Hast du nichts davon genug gemocht um dranzubleiben?" „Doch, ich hab alles gemocht, nur...musste weiterziehen, bevor jemand bemerken konnte, das ich gar nicht älter werde." „Wie lang kannst du gewöhnlich bleiben?" „Ein paar Jahre. Manchmal weniger." „Und du bist immer gegangen?" „Ich hatte keine Wahl." Jessica seufzte genervt. „Und, sag mir, was ist mit dir? Was sind deine Zukunftspläne?" „Ich möchte nicht über meine Zukunft sprechen! Weil alles was du sagst, mir nur allzu deutlich macht, dass du nicht dabei sein wirst." „Jessica, das heißt nicht, dass ich nicht dabei sein will.." „Du kannst nicht, ich versteh schon. Das hab ich schon beim ersten Mal und auch beim zweiten Mal. Ich finde es nett, dass du auf mich aufpasst, aber bitte, wenn du weggehst, dann geh einfach." Iris kam zu ihnen gelaufen. „Versteck mich." raunte sie Jessica zu. „Was ist denn los?" „Der Dreckskerl ist aufgekreuzt." „Logan ist hier?!" Lysander horchte auf. „Was, Logan Fell?!" Iris nickte seufzend und Lysander lief los. Er ging in den Flur und sah Logan ein paar Meter entfernt mit ein paar Schülerinnen reden. Dann sah Logan Lysander und winkte ihm zu. Er starrte ihn an. Jessica kam zu Lysander, gefolgt von Iris. „Lysander, was ist los?" Logan kam bei ihnen an. „Iris! Gehst du mir aus dem Weg?" fragte er. „Das ist ein Mittel zur Selbsterhaltung." antwortete sie bissig. „Ähm, Jessica, geh mit Iris doch irgendwo anders hin." sagte Lysander und warf ihr einen deutlichen Blick zu. „Los gehen wir!" Jessica zog Iris mit sich. „Was tust du hier?" fragte Lysander Logan. „Dein Bruder hat mich dasselbe gefragt. Wie wärs, wenn wir den Wer-hat-dich-verwandelt-Teil einfach überspringen und gleich meine Frage beantworten: Was mach ich um bei Tageslicht raus zu können?" „Soweit ich weiß, sind nur Castiel und ich dazu in der Lage." „Aber ihr redet beide nicht über das Wie. Und das sagt mir, dass es eine Möglichkeit gibt. Falls du es noch nicht bemerkt haben solltest, ich bin eine große Berühmtheit in dieser Stadt. Es wäre...sehr sehr leicht für mich, dich bloßzustellen." drohte er. „Du willst wissen, wie du in der Sonne rumlaufen kannst?" „Ganz genau." „Du kannst es nicht. Wage es nie wieder mich zu bedrohen! Klar?" Er ging an ihm vorbei.

Jessica lief mit Iris durch die Schule, soweit von Logan weg wie nur möglich. „Als Logan an der Haustür stand, was hat er da gesagt?" fragte Jessica und blieb stehen. „Geheuchelte Schmeicheleien, treuherziger Hunde Blick, dämliches Grinsen." „Ich meins ernst, Iris. Wie hat er sich verhalten, was hat er gesagt?!" „Er war nur der übliche Logan. Er war charmant, n bisschen aufgedrehter als sonst. Er wollte mich mehrmals dazu bringen, ihn rein zulassen. Was ist?" „Ok. Hör mir jetzt ganz genau zu: Du darfst unter gar keinen Umständen, je wieder mit ihm reden. Ich meins ernst, Iris, nie wieder!" Armin kam zu ihnen. „Hey, Jessica. Iris." lächelte er. „Hi, Mr. Saltzman." „Ich hatte gehofft, dich hier zu treffen." sagte er zu Iris. „Ja, Karriereabend statt Kegelabend." grinste Iris. „Ah." Er lachte. „Ok, ich muss jetzt gehen." sagte Jessica und lief los.

Castiel rief Lysander an, der draußen im Dunkeln vor der Schule stand. „Logan Fell ist ein Vampir und wenn ich ihn wieder finde, dann werde ich ihn vernichten, Stück für Stück!" war Castiel angepisst. Jessica kam raus und sah Lysander. „Was ist, alles in Ordnung?" frage Lysander. „Nein. Nichts ist in Ordnung." Castiel war zuhause und zog sich schmerzhaft um. „Er hat mir aufgelauert. Und mich angeschossen! Jetzt bin ich rachsüchtig. Ich muss ihn nur noch finden." „Nicht nötig, er ist in der Schule." „Du machst wohl Witze. Wieso zum Teufel ist er dort?" „Er nutzt die Menge aus." „Na, dann bin ich sofort da." Castiel legte auf und Jessica kam bei Lysander an. „Und? Willst du mir irgendetwas sagen?" fragte sie.

Crystal war bei Rosalya. „Was machst du?" „Meine Zukunft planen. Da ist sie." lächelte Rosalya. „Fernsehjournalismus." sagte Crystal skeptisch. „Ja. Fernsehjournalismus." lächelte sie. „Wieso siehst du mich so an?" „Du liest doch noch nicht mal die Zeitung, ich bitte dich." Sauer lief Rosalya weg. Crystal wollte hinterher, doch Logan tauchte hinter ihr auf. „Crystal..." Sie drehte sich um und erstarrte. „Logan!" Crystal tastete nach ihrer Waffe. „Was willst du machen? Mich pfählen? Mich nochmal in einer flachen Grube beerdigen?" grinste Logan. „Was würde wohl diesmal in der E-Mail stehen?" „Ich hatte keine Wahl, Logan." „Du Miststück!" Er beugte sich zu ihr. „Ich bin für dich gestorben! Für diese Stadt! Du kennst mich seit ich 6 war. Und hast mich unter den Teppich gekehrt wie Dreck." „Du wusstest worauf du dich einlässt." „Ich war einer von euch!" „Und jetzt bist du einer von denen." Logan ging an ihr vorbei und Crystal atmete erleichtert aus, doch Logan kam zurück und flüsterte ihr ins Ohr: „Du solltest dich vorsehen, Sheriff." Dann verschwand er. Crystal zog ihr Handy hervor. „Ich brauche sofort Verstärkung auf dem Schulgelände, keine Informationen nach draußen, es ist ein V5."

Kentin lief zu Dake. „Ich wusste nicht, dass du zeichnest." „Ist n Wahlfach." „Ich finds echt gut, du magst Zeichnungen, das ist irgendwie voll mein Ding." grinste er. „Momentchen mal. Was soll das?" „Naja, das ist noch was, das wir gemeinsam haben." „Und was ist das andere? Vanessa? Hängen wir zusammen ab, weil wir dieselbe Tusse hatten? Geh und freunde dich mit einem der vielen anderen an, die sie gevögelt hat, davon gibt's hier genug." Wütend stieß Kentin ihn gegen die Spinde und sie fingen an sich zu prügeln. Richard sah es und Armin auch. Beide liefen los. „Moment, hey, hey, hey!" rief Richard. „Auseinander!" rief Armin und sie trennten die beiden. „Okay, Mann, beruhige dich." sagte Armin, Richard hielt seinen Sohn fest. „Ihr zwei, kommt mal mit." sagte Richard. Kentin gehorchte seufzend, doch Armin mischte sich ein. „Bürgermeister, wohin wollen Sie mit ihnen?" „Ich werd ein Wörtchen mit ihnen reden, ein Kampf sollte mit einem Händeschütteln enden. Kommt schon." Sie gingen.

Rosalya stand an der Straße und sprach Kim auf die Mailbox. „Kim, wo bist du? Ich bin fertig hier. Ich warte draußen." Sie legte auf und ein Auto hielt bei ihr an. „Hey, hilflose junge Dame." Logan saß im Auto. „Willst du mitfahren?" „Oh mein Gott, Logan Fell, Kanal 9, sind Sie das?" neckte Rosalya ihn. „Ich war dein Babysitter, Rosalya Forbes, verspotte mich nicht." „Ich wollte mit Kim nach Hause fahren, aber im Moment finde ich sie nirgendwo." „Das ist kein Problem. Ehrlich. Liegt auf meinem Weg." „Okay." lächelte Rosalya und lief ums Auto herum und stieg ein. Nathaniel stand einige Meter entfernt und sah es. „Das ist Schicksal." lächelte Rosalya. „Ach, wieso denn?" „Ich interessiere mich nämlich für Fernsehjournalismus, also kann ich Ihnen ein paar Fragen stellen?" „Frag was du willst. Aber vorher: Bitte anschnallen." „Okay." Sie drehte sich um, um nach dem Gurt zu greifen und Logan packte ihren Kopf und knallte ihn gegen das Beifahrerfenster, sodass Rosalya das Bewusstsein verlor. Sie rutschte am Fenster hinab und Logan fuhr los.

Lysander und Jessica liefen durch die Schule und suchten nach Logan. Sie trafen Nathaniel. „Hey." „Hey, hast du Logan Fell gesehen, den Nachrichtentypen?" fragte Jessica. „Ja, er fährt Rosalya grad nach Haus." Nathaniel ging weiter und Jessica sah Lysander entsetzt an. „Bleib hier." sagte Lysander und lief los.

Der Bürgermeister war mit Dake und Kentin draußen vor der Schule am Parkplatz angekommen. „Ok. Mal sehen, ob wir das aus euren Köpfen kriegen. Na los, kämpft." Verwirrt starrte Kentin ihn an. „Sie wollen, das wir was tun?!" „Ich kämpfe nicht mit ihm, Dad." sagte Dake. „Das tu ich nicht, Sir." Kentin wollte gehen, doch Richard versperrte ihm den Weg. „Man kämpft nicht da drinnen, wie zwei Weicheier. Man geht vor die Tür, trägt seinen Kampf aus wie ein Mann und zieht wieder weiter. Das Beste, was mein Vater mir beigebracht hat." Armin kam raus und sah sie. „Also, bringen wir es zu Ende. Kämpft!" „Komm schon, Dad..." „Ja, das mach ich nicht mit!" Dake wollte gehen, doch Richard schubste ihn gegen Kentin. „Ich sagte: Kämpft!" „Woah, was ist denn hier draußen los?" kam Armin bei ihnen an. „Ich lass die zwei Jungs die Sache regeln." lächelte Richard. „Alles in Ordnung, gehen Sie wieder rein." „Ich will aber nicht wieder reingehen." sagte Armin. Richard seufzte. „Ich will eine Antwort auf meine Frage: Was geht hier draußen vor?" „Was denken Sie, wen Sie hier vor sich haben? Seh ich aus wie ein Schüler?" „Nein. Sie sehen aus wie ein ausgewachsener Alpha-Tier-Widerling." Kentin fing an zu kichern. „So können Sie mit mir nicht reden. Ich könnte Sie einfach so feuern." Er schnippte mit den Fingern. Armin lachte. „Klar, tun Sie das. Dann stehen Sie und ich hier draußen auf dem Parkplatz und regeln die Sache. Wollen Sie das so?" „Sie schaufeln sich Ihr eigenes Grab." „Ja. Ok." Richard sah zu Dake, der loslief und ihm folgte, als er ging. Armin sah zum leicht grinsenden Kentin. „Alles in Ordnung?"

Crystal fuhr im Polizeiwagen umher, als sie einen Anruf bekam. „Wo bist du?" „Deine Tochter hat Interesse am Journalismus geäußert." ertönte Logans Stimme. „Ich finde es wichtig, jungen Geist zu fördern." „Was willst du?" fragte Crystal schluchzend. „Die Befriedigung deine Tochter in einen Vampir zu verwandeln." Logan hielt an, plötzlich wurde die Autotür weggerissen und Logan raus gezerrt und rausgeworfen. Lysander hatte ihn gefunden. Logan stand auf. Castiel tauchte auf, hatte die Pistole mit den Holzkugeln und feuerte nun genüsslich auf Logan. Aufschreiend fiel er wieder hin. „Rache ist verdammt süß, huh?" grinste er. Er drehte sich zu Lysander. „Bring sie hier weg." Lysander lief zu Rosalya. „Logan! Was ist passiert? Logan?!" rief Crystal am Telefon und Castiel ging ran. „Sheriff?! Äh, hier ist Castiel." „Wo ist Rosalya?" fragte sie besorgt. Lysander hob Rosalya hoch. „Der ist nichts passiert...ähm..." Lysander raste mit Rosalya weg um sie nach Hause zu bringen. „Ich bin auf der Armstreet." Er legte das Handy weg und ging zu Logan zurück. Castiel öffnete den Kofferraum und holte einen Radschlüssel hervor. „Ich versuchs noch ein letztes Mal..." Er schwang den Radschlüssel wie einen Baseballschläger. „Wer hat dich verwandelt?!" „Ich sag doch, ich weiß es nicht." „Dieser Radschlüssel hier, trennt dir den Kopf sauber ab. Ist das dein letztes Wort?" „Wie kannst du dich auf deren Seite schlagen?" „Ich schlag mich auf keine Seite. Du kotzt mich an, ich will dich tot sehen! Wer hat dich verwandelt?!" „Weiß ich nicht!" „Na dann...hast du verschissen." Er holte aus. „Warte! Ich weiß es!" „Du lügst." „Glaubst du, du bist der Einzige, der in die Gruft will? Unter der alten Kirche?" „Wenn du mich belügst, mach ich dir ein Ende!" Polizeisirenen ertönten. „Ich lüge nicht! Der Zauber kann gebrochen werden, wir können dir helfen. Wir treffen uns an der alten Kirche." „Schlag mich nieder, es muss echt aussehen, es muss echt aussehen!" Castiel holte aus, Logan wich aus und schubste ihn gegen das Auto. Dann raste er weg. Crystal hielt an, stieg aus und lief zu ihm. Mühsam setzte er sich auf. „Wo ist sie?" „Alles in Ordnung, mein Bruder bringt sie nach Hause." Erleichtert schloss Crystal die Augen. „Tut mir leid, Sheriff, ich war einfach nicht stark genug."

Lysander war in der Schule und sah Jessica. Sie lief zu ihm. „Rosalya?" „Ihr ist nichts geschehen, ich hab sie nach Hause gebracht. Sie war mitgenommen, aber sie weiß nur, das Logan sie angegriffen hat, sonst nichts." „Wo ist Logan?" „Castiel...kümmert sich um ihn." „Heißt das...?" Er nickte. Jessica wollte nach seinem Arm greifen, doch er verschränkte die Arme. „Du hast gesehen, was heute Abend passiert ist. Ich meine, du verstehst doch, warum wir nicht zusammen sein können." „Ja, ich fange an, vieles zu verstehen, Lysander. Komm, ich...ich fahr dich nach Hause." „Das ist nicht nötig." „Ich weiß." „Also gut, das wäre nett." Sie gingen raus.

Dake saß auf dem Schulhof auf einer Bank und Kentin kam zu ihm. „Hey." Dake seufzte. „Was willst du?" „Ich weiß nicht, ähm...ich fand das schräg mit deinem Vater. Was er gemacht hat. Ist er ständig so? Musst du dir das ständig anhörn?! Mann, ey...ich versteh schon, ich versteh schon." Dake schlug zu. „Was hast du für n Problem, Mann?!" Kentin hielt sich die blutende Nase. „Ich brauch dein Mitleid nicht." „Du musst dich nicht so aufführen, ehrlich nicht." „Los, hau ab!" „Was hast du nur für ein Problem, Mann?" Dake stolperte zurück und der Vollmond schien hell am Himmel. „Keine Ahnung, ok? Keine Ahnung..."

Jessica kam bei Lysanders Haus an und sie blieben im Auto sitzen. „Was ich da vorhin gesagt hab, dass du einfach weggehen sollst, das war hart." „Nein, du...hast jedes Recht dazu." „Du hast mich gefragt...wie ich mir meine Zukunft vorstelle. Ich wollte Schriftstellerin werden. Meine Mutter hat mich von Anfang an in diese Richtung gelenkt. Schon seit ich angefangen hab zu lesen, hat sie mich ermutigt, mir mein erstes Tagebuch gekauft. Und dann ist sie gestorben. Und ich kann...mir nicht mehr vorstellen Schriftstellerin zu werden. Das war etwas Gemeinsames von uns. Ich weiß, du denkst, dass du mir all das Schlimme in mein Leben gebracht hast, aber mein Leben war schon voll davon. Ich war begraben darunter." „Das hier ist was anderes." „Das macht es nicht weniger schmerzhaft." „Ich weiß, dass es...schwer zu verstehen ist, aber ich mache das für dich." Er stieg aus. Jessica lief ihm nach. „Nein! Diese Entscheidung darfst du nicht für mich treffen. Wenn du fortgehst, dann für dich, denn ich weiß genau was ich will! Lysander, ich liebe dich." Lysander blieb mit dem Rücken zu ihr stehen, dann drehte er sich weinend zu ihr um. Er ging zu ihr und küsste sie.
Küssend stolperten sie durch die Tür und in den Flur. Lysander drehte sich weg, da seine Augen sich wieder veränderten. Jessica legte ihre Hand auf seine Schulter. „Tu das nicht." „Jessica, ich kann nicht." „Doch, du kannst." Sanft berührte sie seine Wange. „Versteck dich nicht vor mir." flüsterte sie zärtlich und er drehte sich wieder zu ihr um. Sie sah seine roten Augen und die Adern darunter und berührte sanft sein Gesicht. Dann küsste sie ihn zärtlich. Sie gingen nach oben in Lysanders Schlafzimmer und schliefen zum ersten Mal miteinander.

Logan lief aus dem Lagerhaus und wollte sich auf dem Weg zur Kirche machen, wo er sich mit Castiel treffen wollte und ging zum Auto. Doch er hörte ein Geräusch und drehte sich um. „Hallo?" Niemand da. Er drehte sich zurück, Armin stand vor ihm. Logan wich misstrauisch zurück. „Wer sind Sie?" „Ein Freund von Iris." „Hat Iris Sie geschickt?" „Nein, ich bin von allein gekommen." „Ah...Verstehe. Tja, Freundchen, du glaubst, dass du besonders mutig bist, aber in Wirklichkeit bist du ziemlich dumm." „Wie dem auch sei, hier steh ich." „Was willst du?" „Iris ist ein guter Mensch. Und sie verdient das Beste. Ich werd dafür sorgen, dass sie's kriegt." „War das etwa als Drohung gemeint? Hättest du mir..." Logan trat vor und Armin umkreiste ihn. „...nicht eine verpassen können? Mich vielleicht...ein bisschen provozieren können?" „Ich bin nicht vorsätzlich gewalttätig." „Tja, du bist auch nicht besonders schlau." „Ach, wieso das?" Logan drehte ihm den Rücken zu, fuhr seine Reißzähne aus. „Weil du keine Ahnung hast, mit wem du redest." Armin ließ einen Pfahl aus seinem Ärmel rutschen, Logan drehte sich zurück, wollte ihn angreifen, doch Armin pfählte ihn. Er starb und Armin haute ab.

Dake wartete auf dem Parkplatz und fragte Nathaniel, der vorbeikam: „Kannst du mich mitnehmen?" „Klar. Hey, ich mag Rosalya! Sie...sie hat so eine Art an sich, und ich mag sie einfach, ist das klar? Ich muss das nicht rechtfertigen oder mich dafür entschuldigen!" „Okay." „Also lass deine kleinen bissigen Bemerkungen." „Okay." Sie stiegen ein.

Rosalya schlief in ihrem Bett und Crystal strich ihr über den Kopf. Ihr Handy klingelte und sie ging ran und raus. „Ja? Ich bin sofort da."

Jessica trug Lysanders Shirt und lag auf ihm und sah sich lächelnd in seinem Zimmer um. „Ich bin noch nie in deinem Zimmer gewesen." Er grinste und küsste ihren Kopf. „Es hat sich im Laufe der Jahre nicht viel verändert." „Lässt du immer alles hier, wenn du kommst und gehst?" „Dieser Raum ist der einzige Ort, der geblieben ist, wie er war. Er bewahrt all meine Erinnerungen, die mir immer wichtig sein werden." Jessica lächelte. „Das sind aber viele." „Ja. Hast du vielleicht Durst?" „Ein wenig. Und du?" Dann erkannte sie, dass die Frage blöd war und lachte. „Nein, ich brauche nichts. Ich geh runter und hol dir was zu trinken, ja?" „Okay." Sie küssten sich, Lysander stand auf und verschwand. Jessica sprang aus dem Bett und lief glücklich im Zimmer herum und sah sich um. Doch sie fand das Bild von Debrah. Und erstarrte. Traurig und entsetzt warf Jessica das Bild zurück.

Castiels Handy klingelte, der im Wald war und auf Logan wartete. Crystal war dran. „Ich wollte mich nur bei Ihnen bedanken. Ich weiß nicht, wie Sie das geschafft haben." „Äh, ich kann Ihnen nicht ganz folgen." „Wir haben die Leiche von Logan bei der alten Fell Lagerhalle gefunden. Sie wurde entsorgt. Er hat Opfer angesammelt. Unschuldige Opfer." „Was?!" „Diese Stadt hat Ihnen soviel zu verdanken. Und ich Ihnen auch." Sie legte auf. Verwirrt blieb Castiel im Wald stehen.

Lysander kam zurück und sah, dass Jessica weg war. „Jessica?" Auf dem Bild von Debrah lag die Halskette mit dem Eisenkraut, den Lysander ihr geschenkt hatte.

Weinend fuhr Jessica umher. Plötzlich stand eine Gestalt im Kapuzenpulli mitten auf der Straße. Jessica schaffte es nicht zu bremsen, rammte die Gestalt, der Wagen überschlug sich und blieb kopfüber liegen. Jessica hing leicht verletzt im Auto und sah entsetzt, wie die Gestalt ihre Glieder einrenkte, unverletzt, bzw. geheilt, wieder aufstand und auf sie zu lief. Sie fing in Panik an zu wimmern und um ihr Leben zu schreien...

SDSDSDSDSDSDSDSDSDSD

Diesmal gab es nicht viel Jastiel Time.. XD (Jess & Castiel) aber dafür nä Kapi!

Hier die Songs:

Chances von Five for Fighting

Kentin fängt wieder an zu zeichnen, Jessica und Iris reden über Lys und Logan, Lys und Castiel reden über ihre Pläne

Coast Of Carolina von Telekinesis

Nathaniel und Dake spielen Basketball und reden über Rosalya

Off Track von The Features

Karriereabend wird eröffnet

Cut von Plumb

Jessica und Lysander schlafen zum ersten Mal miteinander

This is Beautiful von Tyrone Wells

Nath sagt Dake, dass er Rosa mag, Rosa liegt in ihrem Bett, Jessica und Lys liegen zusammen im Bett, sie findet Debrahs Foto

Hammer Songs wieder XDXD

Bis bald!

LG

Ronjale55