I do not own Twilight


„Ja, aber.. Ja? Edward hat dir gezeigt wie man jagt?", fragt Jasper ungläubig.

„Wer den sonst? Jesus Christus?", frage ich ironisch zurück.

Ich weiß selber, dass es Edward nicht leicht gefallen ist, mir das alles zu zeigen, aber darauf müssen die Anderen jetzt nicht auch noch herum reiten.

„Aber Bella! Du bist eine Neugeborene! Wie konntest du das mit Charlie eben so locker durchhalten? Wieso warst du dabei so entspannt? Und wieso hast du keinen Durst? Neugeborene haben ANDAUERND Durst!", ruft Jasper aus.

„Du musst bedenken, Jasper, das Bella keine normale Neugeborene ist. Sie hat sich aus eigener Kraft verwandelt...", hält Carlisle dagegen.

„Ich denke mal, das sollte jetzt eher nebensächlich sein. Bella hat im Moment keinen Durst und damit basta! Wir sollten uns lieber überlegen, was wir wegen ihrer Familie, ihren Freunden machen...", weißt Alice sie zurecht.

„Naja, zurück kann ich ja wohl nicht. Ich meine: Charlie ist zwar nicht der Aufmerksamste, aber alle Anderen werden schon merken, das ich mich verändert habe. Und Charlie mit Sicherheit auch irgendwann...", stimme ich ihr zu.

„Naja, ich hätte da so eine Idee...", meint Edward zaghaft.

Alice kreischt plötzlich freudig los. Ich sehe nur zwischen den Beiden hin und her. Was ist das für eine Idee?

„Hallo! Wir sind auch noch da! Werden wir vielleicht auch mal eingeweiht?", sagt Rose ärgerlich.

„Also... Edward hatte die Idee, dass er und Bella doch heiraten könnten... Dann wären sie erstmal in den Flitterwochen und hinterher wäre es nur normal wenn sie zusammen ziehen...", erklärt Alice.

Ich bin ziemlich geschockt, und auch Jasper sieht geschockt aus.

„WAS?", rufe ich.

„Ach Bella, ich weiß, das so was nicht gerade ein romantischer Antrag ist, aber warum bist du so geschockt?", fragt Jasper mich.

„Heiraten ist doch etwas schönes!", meint Rose doch allen ernstes.

„Und die Flitterwochen erst!", fügt Emmett hinzu.

„EMMETT!", ruft Rose und schlägt ihn gegen den Arm.

„AUA! Wofür war das denn jetzt?", fragt der, doch er wird großzügig ignoriert.

„Das ist jetzt nicht euer Ernst, oder? Sagt BITTE, dass das NICHT euer Ernst ist!", rufe ich aus.

Ich spüre, wie Jasper mich beruhigen will, aber ich werfe ihm nur einen bitterbösen Blick zu, woraufhin er damit aufhört.

„Aber natürlich ist das mein Ernst, Bella.", sagt Edward leicht entrüstet.

„Es ist die einzige Möglichkeit, dich schmerzlos von deiner Familie zu trennen.", sagt Esme liebevoll.

Ich fange hysterisch an zu lachen. Alle sehen mich fragend an. Ich kriege mich langsam wieder ein.

„Schmerzlos? Das ich nicht lache! Das ist so ziemlich das schlimmste, was ich meiner Mutter antun könnte!", sage ich.

„Aber woher willst du das wissen? Ich meine, ich liebe dich doch, Bella. Und das wird sie spüren!", meint mein Engel.

„Hast du ne Ahnung. Du kennst meine Mutter nicht! Sie hat mich mein ganzes Leben lang davor gewarnt, jung zu heiraten! Sie selber hat es schließlich getan und war in der Beziehung dann total unglücklich!", erkläre ich mich.

Ich habe Angst, dass mir das auch passiert, füge ich in Gedanken noch hinten an.

„Daher weht der Wind!", sagt Jasper, „Ich spüre es doch ganz deutlich. Du hast Angst davor, wie deine Mutter reagieren wird und du hast Angst davor, dass mit dir und Edward das gleiche passiert wie mit deinen Eltern! Und jetzt versuche ja nicht zu leugnen! Ich spüre es!"

„Meine Güte noch mal, JA! Ich habe panische Angst vor dem Gedanken zu heiraten!", gebe ich zu.

„Aber Bella. Was ist so schlimm am heiraten? Es wäre doch nur ein Versprechen, dass wir für immer zusammen bleiben! Und genau das würde ich mir wünschen!", raunt mir mein Engel ins Ohr.

„Aber das werden wir doch sowieso! Wozu denn heiraten?", frage ich ihn.

Ich in einem Hochzeitskleid? Von dem Traum bin ich nachts einmal schreiend aufgewacht. Ich war ungefähr sieben Jahre alt und sah mich in einem kleinen weißen Prinzessinenkleid auf einen Jungen zuschreiten.


Und wieder ein Chapi, von dem ich denke, dass es zu kurz geraten ist...

Krieg ich trotzdem Reviews? *bettel*