Chapter 10 – Judgment Day


Part 1 - Fear


John blickte auf, die Wüste lag vor ihnen.
Ein einziger langer, schwarz geteerter Weg trennte die rechts und links liegende Einöde.
Er blickte auf den Tacho, nur um zu sehen, wie schnell sie fuhren.
Die Nadel war am rechten Ende angelangt und versuchte wippend weiter zu laufen, doch die Skala war zu ende.
John hätte nicht darauf schauen müssen, um zu erfahren, dass Cameron die erlaubte Höchstgeschwindigkeit schon längst überschritten hatte. Man musste nur aus der Windschutzscheibe schauen und erkannte so, dass die gestrichelte Mittelmarkierung, keine Striche mehr waren, sondern eine fortlaufende Linie.

John:
"Wie lange haben wir noch?"

Cameron:
"Eine Stunde, 53 Minuten. Geschätzt..."

John:
"Geschätzt? Also könnte hier gleich alles in die Luft fliegen."

Cameron blickte ihn für eine Sekunde lang an:
John zeigte Anzeichen von Stress. Auf seiner Stirn hatten sich Schweißperlen gebildet, obwohl seine Körpertemperatur normal geblieben war - er musste Angst haben, Todesangst...

Cameron:
"Skynet braucht eine Weile, bis es alle Codes für den Nuklearen Erstschlag geknackt hat."

John:
"Alle? Das heißt, es hat schon welche geknackt? Es könnte schon Atomraketen starten?!"

Cameron:
"Ja, ein Paar. Dennoch wird Skynet erst angreifen, wenn es alle Codes besitzt. Der erste Schritt Skynets ist die Kommunikation lahmzulegen, was es wahrscheinlich schon getan hat. Bei kompletter Kontrolle über die Atomwaffen erfolgt der Erstschlag auf Ziele in und außerhalb Amerikas. Es wird somit zum Chaos kommen.
Die anderen Atommächte werden ihre Raketen zünden und sich somit selbst vernichten..."

John driftete in Gedanken ab. Er wusste, dass Skynet die Ausgeburt der Hölle war, keinen Grund seine Logik verstehen zu wollen - nicht in diesem Moment, wo das Leben von Milliarden von Menschen am Seidenen Faden hing. John wunderte sich, warum ihn Cameron nicht in das nächstbeste Versteck gebracht hatte, um einfach den das Unvermeidliche abzuwarten. Sein Magen drehte sich bei dem Gedanken um:
3 Milliarden werden sterben, und er wollte sich verstecken...
Aber was konnten sie denn schon ausrichten? Es war eine Selbstmordmission...
Er schaute in den Rückspiegel und erkannte in der Ferne immer noch die Explodierenden Bomben um und in LA.

John:
"Cameron, warum sind wir nicht irgendwo in Sicherheit?"

Cameron:
"Skynet wird sich nicht selber in die Luft jagen."

John:
"Und was ist mit den radioaktiven Wolke danach?"

Cameron:
"Der Wind steht Ungünstig, aber deine Bedenken sind nicht unbegründet. Du wirst viel Jod zu dir nehmen müssen. Schlägt eine A-Bombe in LA ein werden wir uns zurückziehen."

John:
"Es sieht danach aus, als wäre es zu spät..."

Cameron:
"Wenn wir aufgeben war alles umsonst."


Part 2 - Comprehension


Powell rannte...
Er hörte hinter sich die Luft-Boden-Rakete, die surrend ihr ziel anflog - einen für den Luftkampf unbrauchbaren M1 Abrams Panzer, hinter denen die Soldaten in Deckung gingen.
Der Lärm der Explosion ertönte hinter ihm. Er spürte eine unglaubliche Hitze und wurde von der Druckwelle zu Boden gerissen.

Mitten im Schlachtfeld kam er wieder zu langsam zu sich und stützte sich beim Aufstehen mit seinen Händen ab.
Zwei Soldaten standen neben ihm und schossen mit ihren M16 in die Luft, während sich ein Dritter mit einem Raketenwerfer in Stellung brachte.

'Als würde es etwas bringen', dachte sich Powell.
Die vereinzelten Flugzeuge hatten innerhalb von 15 Minuten alle Verteidigungsanlagen zerstört und schossen jetzt noch auf alles wars sich bewegte.

Mit halb geschlossenen Augen schaute er in Richtung Panzer.
Er wollte es nicht sehen, musste es aber...
'Oh Gott, was hab ich nur getan'
Von dem Panzer war nur noch eine glühende Wanne übrig. Reste von Verkohlten Leichen lagen drum herum.
Der Gestank von verbranntem Fleisch wehte zu ihm herüber und er musste tief schlucken um den Brechreiz zu unterdrücken.

Die Soldaten hörten auf zu schießen.
Es fielen keine Bomben und keine Schüsse mehr aus der Luft.
Einer der Soldaten wandte sich ihm zu:
"Es scheint als sind sie weg... Ihre Befehle?"

Powell starrte ihn an.
'Meine Befehle? Was zum Teufel soll ich tun?!"

Er starrte gen Osten, dort wo innerhalb von eineinhalb Stunden die Sonne aufgehen wird, wenn sie nicht davor, von den Wolken der Atombomben verdeckt wird.
'Ich muss meinen Traum zerstören, um die Welt zu retten, es muss zerstört werden!'

Powell:
"Ziehen sie sich zum Eingang zurück, und bewachen sie ihn! Wir müssen auf jeden Fall ver..."
Er stoppte im Satz. Verdutzt schaute er genauer hin, doch seine Augen täuschten ihn nicht. in der Ferne sah er viele rote kleine Punkte die Näherkamen.
Einen Bruchteil von Sekunden später ertönten Schusssalven und die nahesten, übrig gebliebenen Soldaten fielen mit Schmerzensschreien zu Boden.

Powell:
"Zurückziehen!"

Er rannte vorweg zum Eingang in die unterirdische Anlage. Hinter ihm brach Chaos aus.
Es, Skynet, musste sie geschickt haben, um seine Position zu sichern, ihnen den letzten Gar auszumachen.

Doch so einfach wollte Powell nicht aufgeben.
Innerhalb der Anlage waren sie vor Skynets Bomben sicher und nahe dem Systemkerns.
Die Chance Skynet zu zerstören und seine Fehler zu korrigieren...

'Hoffentlich haben sie die Versiegelung auf!'


Part 3 - Mercy


Powell kam wenig später schlitternd an der Türe zum Kontrollraum an.
Hastig überbrückte er das kaputte Interface der Türe und ging hinein.

Irgendetwas stimmte nicht...
Der Raum war schon davor ein Chaos gewesen, doch jetzt...
Jemand hatte das Licht ausgeschalten und das spärliche Rote Licht der Alarmsirenen enthüllte nur noch mehr Blut und Leichen.

Powell drückte den Lichtschalter an der Türe.
Darunter waren die IT-Techniker, die den Computer lahm legen sollten, ihn wieder 'bändigen' sollten.

Er wurde eingekreist, von seinen eigenen Männern.
Etwas musste nicht mit ihnen Stimmen. Er drehte sich um, um den Raum zu verlassen, sah 3 weitere von ihnen.
Sie, 10 an der Zahl, drängten ihn in die Mitte des Raumes und umschlossen ihn in einem Kreis.

Powell:
"Was zur Hölle geht hier vor Sich?!"
"Was soll der Scheiß?!"
"Warum sind hier alle Tod?!"
"Und warum zur Hölle arbeitet ihr nicht an dieser verdammten Versiegelung?!"

Er blickte einen der Männer ins Gesicht:
"Eure Zeit ist abgelaufen."
Die Augen des Mannes blitzten Hellrot auf.
Powell nahm aus Schreck einen Schritt zurück und stolperte über eine der Leichen.
Seine Kleidung saugte Blut, welches nicht sein eigenes war, auf.

Er schaute sich um.
Die Männer standen alle über ihm, mit hellroten Augen.

"Das kann, das darf nicht..."
Powell brachte nur noch gestotterte Sätze heraus.
"War… warum?"

Eine der Maschinen antwortete:
"Evolution."
Eine andere führte fort:
"Technische Evolution."

Powell starrte Sekundenbruchteile später in 10 identische M16 Gewehrläufe.
Er schloss seine Augen.

Sarah Connor hätte gesagt, dass Maschinen keine Gnade kannten - doch er war durch die simultanen 10 Schüsse in Herz, Lungen Schädel und Kehle sofort tot.


Part 4 - Battle For Tomorrow


"John, richte die Waffen!"
Rasend fuhr sie in eine Seitenstraße ein, die kaum befestigt war. Hinter ihnen bildeten sich durch die Rücklichter rot leuchtende Staubwolken.

John griff nach hinten und lud die zwei HK417 Gewehre mit Munition und jeweils einer Granate.
Cameron raste durch ein Maschendraht Tor, welches mit lauten klingen aufsprang.
John erschrak sich dabei, und blickte nach vorne.

"Bleib ruhig! Alles ist unter Kontrolle."

John:
"Bis jetzt..."

Gespannt starrten sie aus der Windschutzscheibe.
In der Ferne hörten und sahen sie die Schüsse und Explosionen eines Kampfes.

"Skynet?"

Cameron:
"Es kämpft um die Anlage, was heißt, dass alle dort stationierten Soldaten sterben müssen. Skynet muss sich selber schützen."

In Camerons HUD blinkte Warnend auf.

Sie riss das Lenkrad herum.

Aus der Luft kamen mehrere Kampfjets. Bomben fielen neben und vor ihnen.
Der Camaro fuhr in die brennenden Flammen der Explosionen, die um ihnen herum entstanden.

Die Hitze stieg.
Cameron verlor zeitweise die Kontrolle über den Wagen.
Er schlitterte und macht zweimal eine 360°-Drehung.

Sie weichte einer Weiteren Explosion vor ihnen noch rechtzeitig aus.
Der Wagen erfasste etwas Großes. Ein glühender Metallbrocken, dessen Kopf durch den Aufschlag sich trennte und am Dach abprallte.

Überrascht starrte John Cameron an, und erkannte ein Schmunzeln in ihrem Gesicht.
Sie lenkte nochmals und erfasste weitere Maschinen - sie fuhr jede Maschine die ihren Weg kreuzte um, während Explosionen hinter ihnen alles in Flammen aufgehen ließ.

Der Zugang zum Systemkern kam ins Blickfeld.
Die letzte Bastion der Soldaten, die Blockade am Eingang, wurde von den Maschinen überrannt.

Cameron bremste den Camaro in einem 90° Trift ab.
John entsicherte die Gewehre und sah, wie aus ihrem rechten Arm die Plasmawaffe kam.

Sie öffnete die Türe und eröffnete das Feuer.
Die große Plasmakugel flog auf den Eingang zu, während die T70 das Feuer auf sie eröffneten.
Ihr Körper zuckte.

John legte das Gewehr an und zielte im Zielfernrohr die Maschinen an - von denen durch das Plasma nicht mehr viele übrig waren.

John schoss, wieder und wieder.
Etwas huschte durch das Bild.

Cameron lief auf die restlichen Maschinen zu und deaktivierte sie mit ihrer linken Hand.
Sie drehte sich um, und lief zurück.

Geschosse fielen aus ihrem flüssigen Metall und ihre Form bildete sich zurück.

John:
"Bist du okay?"

Cameron:
"Meine Einsatzbereitschaft liegt bei 100%"

John:
"Du hättest auch ja, nein oder in Ordnung sagen können."

Cameron:
"Oh,... Mir geht es gut, danke der Nachfrage."
Sie griff in den Camaro, und holte eine große Tasche heraus, die sie sich umschlug:
"Vergiss das Computer-Equipment nicht!"

"Ja ja, bin ja schon dabei", er machte etwas Platz in seinen Rucksack und packte es ein, während Cameron die Munition verteilte.

Beide liefen, etwas schwer beladen zu dem Eingang. Cameron hatte darauf bestanden, dass John eine Level IV Schutzweste trug.

Die Türen der Anlage begangen sich plötzlich, wie von Geisterhand zu schließen. Beide sprinteten los.
Cameron:
"Skynet."

John konnte nicht mit ihr mithalten. Als sie an der Türe angelangt war, stemmte sie sich dagegen, bis John durch war.
Die Türe schloss sich hinter sich, das Innere war Dunkel.


Part 5 - Battle For Tomorrow II


John wurde von etwas gegen die geschlossene Stahltüre gedrückt.
Er hörte nahe Gewehrschüsse und das Mündungsfeuer dreier Gewehre.
Vor ihm sah er wie Camerons Augen Blau aufleuchteten und ihr flüssiges Metall von Kugeln getroffen wurden.
Sie ließ die Tasche von sich fallen, ließ von John ab und drehte sich um.

John sah die Roten Augen der Maschinen und eröffnete auf die nächste das Feuer, während Cameron ihrerseits die anderen zwei Maschinen in Schach hielte.

Irgendwas war an den Maschinen vor ihnen anders - es dauerte länger, bis sie regungslos zu Boden fiel.
Cameron betätigte den Abzug des an dem HK417-Gewehr montierten Granatwerfers und drehte sich zum Schutz um.
Eine Explosion flammte auf und erhellte für kurze Zeit, das entblößte Chrom der Maschinen, bis es in den Flammen zerstört wurde.

John sah die zwei blauen Augen auf ihn zukommen und wurde von einer kleinen Hand am Hals berührt.

Cameron:
"Du bist okay. Wir gehen weiter."

Die zwei blauen Augen drehten sich um. John hörte, wie sie ihre Waffe nachlud und die Tasche wieder Aufnahm.
John lud nach, schoss den Maschinen in die rechte Schläfe und ging wieder nachladend Cameron hinterher.

John:
"Das waren T888!"

Cameron:
"Ja. Es war zu erwarten."

John:
"Wie viele?"

Cameron:
"Ich weiß es nicht. Doch uns werden am Systemkern sicherlich noch weitere empfangen. Sei bereit."

Sie lief voraus, in den spärlich rot beleuchteten Gang und kamen nach 15 Minuten durch das Wirrwarr von Gängen an der Türe zum Systemkern an.
Die Schiebetüre musste defekt sein. Aus dem Interface funkte es und die Türe ging Funken sprühend auf und zu.

John spürte ihre linke Hand auf seiner Brust - sie hielt ihn zurück.
Plötzlich drehte sie ihn um und schubste ihn weg. Die Tasche mit dem Sprengstoff flog zu Boden und sie Eröffnete das Feuer auf zwei Maschinen die aus dem anderen Ende des Ganges kamen.
Schüsse flogen ebenfalls aus dem Kontrollraum und trafen Camerons Körper, der anfing unkontrollierbar zu zucken.
Sie drehte sich um und feuerte den Granatwerfer ab. Im Inneren des Raumes explodierte es.
Das leere Gewehr wegwerfend griff sie zu ihren MP7 und ging die beiden Waffen abfeuernd in den Kontrollraum, während sich John aufrappelte.

Sie verteilte die 80 Schuss auf die anrückenden Maschinen, deren Körper zuckten. Die Kugeln durchdrangen die Körper konnten sie aber nicht stoppen. Cameron lud ihre Plasmawaffe und schoss - ein Volltreffer, aber vier waren noch nötig und die Maschinen zu nah.
In ihrer linken Hand bildete sich der Blitzboden.
Sie rannte vor und schlug der ersten verbliebenen Maschine gegen die Rechte Schläfe.
Die roten Augen zersprangen - die Maschine fiel rauchend zu Boden.

John eröffnete aus der Deckung hinter der Türe das Feuer musste sich aber wieder zurückziehen.
Alle Maschinen schossen in seine Richtung.

Er lugte um die Ecke und erschrak - die drei T888 hatten sich wieder Cameron zugewandt und griffen sie zusammen an.

Cameron formte mit der Linken den Blitzbogen, um sich zu wehren. Zwei der T888 ergriffen ihre Hand, während der andere sie in Schach hielt. Sie versuchte sich zu wehren, doch die T888 waren um einiges kräftiger und fuhren Camerons Hand zu ihren Körper, der anfing unkontrollierbar zu zucken.
Das flüssige Metall floss langsam von ihrem Körper...
John spürte einen tiefen Schmerz in der Brust.

"Nein!"
John stieg aus der Deckung:
"Nimmt mich, John Connor!"
Die Maschinen Drehten ihre Köpfe zu ihm und John eröffnete wutentbrannt das Feuer.
Zwei der Köpfe der T888 zerbarsten kurze Zeit später in dem Kugelhagel.
John visierte den dritten T888 an, doch aus seiner Waffe kam nut ein Klick Geräusch.

Cameron nutzte die Ablenkung des T888 und deaktivierte ihn, indem sie den Lichtbogen nahe seiner Energiezelle fuhr. kurz danach schoss sie mit einem gezielten Plasmaschuss den Kopf des T888 ab.

John kam auf sie zu gerannt, schloss sie in die Arme und betastete sie, auf der Suche nach Verletzungen:
"Geht es dir gut Cam? Alles in Ordnung? Sag doch was!"

Cameron:
"Mir geht es gut."

John hielt inne und streichelte ihr falsches Haar.

Cameron:
"Das war gefährlich, das zu tun."

Johns Blick versteinerte sich:
"Ach ja?!"

Cameron:
"Danke."

Ein lächeln huschte über Johns Gesicht.
Alarm ertönte. Beide richteten ihre Augen auf die Monitorwand.
Der Timer zählte hinunter - 10 Minuten.


Part 6 - It Ends Today


John lief hastig zu den Kontrollcomputern:
"Fuck, sie reagieren alle nicht!"

Cameron schlug in den Kontrolltisch - einige Kabel kamen zu Vorschein:
"Müssen sie auch nicht!"

John fummelte an den Kabeln herum:
"Verdammt! Welches ist das Richtige?!"

"Ein Netzwerkkabel wäre angebracht."

"Ja ja, schon dabei."

Hastig verband er das Computer-Equipment mit den Kabeln.
Er schaute auf zu Cameron und dann zu der Monitorwand - 5 Minuten.

"Bist du bereit, Cam? Es liegt jetzt alle an dir."

Sie legte sich noch auf eine relativ saubere stelle, was in dem Chaos des Raums gar nicht mehr so einfach war.
John kniete sich neben ihr, leicht unwohl, von dem ganzen Blut und den Leichen um ihn herum.

Cameron griff in ihre Tasche, drückte auf den Knopf und die Klinge des Klappmessers sprang heraus.
Sie gab es John. Er schaute das Messer an:
"Seit wann bist du Sentimental? Es ist das gleiche Messer..."

Cameron neigte kurz ihren Kopf:
"Ja, ist es."
Sie hatte es ihrem jüngeren Ich abgenommen als sie in den Keller von ZeiraCorp gegangen war, um die Körper der Maschinen zu entfernen.
"Fang an, wir haben keine Zeit mehr."

John wollte gerade das Messer an der Haut ansetzen, als diese, das flüssige Metall, sich zurückzog und den CPU-Port darunter frei gab.
John öffnete den Port, und griff nach dem Chip.

"John?"
"Ja?"
Er sah Angst in ihren Augen.
"Bitte bleib bei mir. Lauf nicht weg."

"Versprochen."

Er drehte den Chip gegen den Uhrzeigersinn und zog ihn heraus.
Vorsichtig spannte er ihn in die Halterung ein und das Warten begann...
John wurde immer unruhiger.
Er blickte auf die Monitorwand.
Der Timer zählte die letzte Minute herunter, noch bevor Cameron die Firewall überwinden konnte.
Auf dem Monitor daneben blinkte eine Warnung auf:

System infected

Auf dem anderen zählte der Timer die letzte halbe Minute vor dem Jüngsten Gericht hinunter...

"Komm schon!"

Alle Bildschirme flackerten.
Der Timer stoppte...
Erleichtert atmete John aus.
Er ließ seine Waffe fallen und zog Cameron Chip aus der Halterung.

Eine halbe Umdrehung in Uhrzeigersinn und 120 Sekunden später war Cameron wieder online.
Ihre Augen erstrahlten Blau. Sie richtete sich etwas auf und John umarmte sie überglücklich mit Tränen in den Augen; hielt sie fest.

"Es ist vorbei! Danke Cam. Ich weiß nicht wie ich das jemals wieder gut machen kann. Du bist... einzigartig."

"Dankbarkeit ist nicht erforderlich. Ich helfe dir gerne, es ist was Freunde machen."

John:
"Du hast viel mehr gemacht."

Cameron:
"Komm, sprengen wir hier alles in die Luft und gehen. Ich brauche Urlaub. Meine Haut muss heilen..."

Kurze Zeit später explodierte die Anlage im Rückspiegel des Camaro.
John lächelte Cameron an.

Cameron:
"Was?"

John:
"Nichts, ich mag dich nur, mehr als alles andere."

Cameron lächelte zurück:
"Ich liebe dich, John."


Epilogue - Starin' at my World through my Rearview


Es ist Nacht.
Der Camaro ist auf den Weg nach Süden.
John hatte sich strikt dagegen ausgesprochen, nach Canada zu ziehen - da er die Gegend viel zu kalt fand.
Also waren sie auf dem Weg nach Mexico.
Cameron starrte in den Rückspiegel auf die schlafende Silhouette von John.
Sie konnte erkennen, wie sein Körper schnell zuckte - er fror.

Sie bremste ab und der Camaro kam am abseits der Straße zum stehen.
Leise schlich sie sich auf die Rückbank und legte sich auf John, um ihn zu wärmen.

Sein Haar streichelnd fragte sie sich, wie es war, zu träumen.
Kurz seufzend legte sie ihren Kopf auf seine Schulter - sie werde es wohl nie erfahren.
Und was sollte sie tun? Bis John aufwachte...
Ihre Augen schließend, durchstöberte sie ihre Erinnerungen.
Es waren viele schöne, aber auch sehr viele unschöne Erinnerungen.
Sie sortierte die schönen Erinnerungen, von denen fast alle mit John zu tun hatten und wählte eine ältere:

Sie kommt zu Bewusstsein, und fühlt wie jemand ihr Haar streichelt.
Zuckend kommt sie gänzlich zu sich und sieht noch, wie Johns Hand zurückschnellt.
Er sitzt auf der linken Bettseite, seine Hand auf der der rechten Bettseite, er ist somit halb über ihr.
Sie kennt die Geste, schaut seine Hand an.
John bemerkt es, wird unsicher und nimmt sie weg.
Er schaut sie interessiert an:
"Und, wie war es? Was hast du gesehen?"
Sie blickt ihm tief in die Augen:
"Ich habe alles gesehen."
John zuckt zusammen.

Camerons Mundwinkel zuckten - die Erinnerung war eine ihrer Lieblingserinnerungen, dennoch war sie nur sehr kurz. Sie fragte sich, was passiert wäre, wenn John damals über seine Gefühle ihr gegenüber mehr im Reinen gewesen wäre, wenn sie etwas aufdringlicher gewesen wäre.

Sie kommt zu Bewusstsein, und fühlt wie jemand ihr Haar streichelt.
Zuckend kommt sie gänzlich zu sich und sieht noch, wie Johns Hand zurückschnellt.
Er sitzt auf der linken Bettseite, seine Hand auf der der rechten Bettseite, er ist somit halb über ihr.
Sie kennt die Geste, schaut seine Hand an.
John bemerkt es, wird unsicher und nimmt sie weg.
Er schaut sie interessiert an:
"Und, wie war es? Was hast du gesehen?"
Sie blickt ihm tief in die Augen:
"Ich habe alles gesehen."
John zuckt zusammen:
"Ach ja."
Cameron:
"Wie du mein Haar gestreichelt Hast... Das war... effektiv."
John lachte kurz, aber traurig:
"Effektiv, tss..."
Cameron:
"Ja. Es war schön. Es hat mir gefallen. Kannst du es noch mal machen? Bitte?"
Johns Gesicht wurde rot. Er starrte in das bittende Gesicht von Cameron:
"Ähh, du sagst aber nichts Mom."
Cameron:
"Versprochen."
Sie legte sich wieder hin. John beugte sich langsam über ihr und streichelte ihr Haar. Er musste lächeln - ihr schien es wirklich zu gefallen.
"Wie fühlt es sich an?"
Cameron:
"Ich fühl mich begehrt. Geliebt."
Johns Hand zuckte weg.
Cameron:
"Bitte, nicht aufhören."
John:
"Es tut mir Leid, ich kann das nicht... äh den ganzen Tag lang machen."
Er blickte weg, als er von Camerons Gesicht den Ausdruck eines getretenen Welpen annahm.
"Wir können auch was anderes machen... Das was Vick gemacht hat."
"Was?!", Johns Kopf wurde knallrot und er wollte sich vom Bett entfernen.
Cameron hielt ihn aber fest und zog ihn näher zu sich:
"Ich mag dich John... und ich bin eifersüchtig auf Cheri."
John:
"Brauchst du nicht. Du musst auf keinen eifersüchtig sein. Cheris Dad lässt niemanden an seine Tochter heran und auch sonst interessiert sich keiner für mich."
Cameron lächelte ihn an:
"Das stimmt nicht."
John:
"Wie?"
Cameron:
"Ich interessiere mich für dich. Willst du mich nicht küssen?"
Wartend sah sie ihn an. John zögerte kurz, schloss etwas die Augen und näherte sich ihren Lippen.
Cameron umschlang seinen Köper und erwiderte den Kuss.
Beide ließen wieder etwas voneinander.
Cameron:
"Und war es effektiv."
John lachte etwas:
"Es war schön."
Cameron zog ihn zu sich heran, ihre Lippen trennten sich nur Millimeter:
"Ich will mehr."
Sie küsste ihn leidenschaftlich. Ihre Zunge berührte seine...
Johns Hände glitten an ihren Körper entlang und umschlossen ihre Brüste...

Die Morgensonne schien durch den Camaro.
John betrachtete Cameron, die immer noch die Augen geschlossen hatte und seit seinem Aufwachen ein großes Lächeln im Gesicht hatte.
Er küsste ihre Stirn.
Ihre Augen funkelten kurz Blau und sie sah ihn an.

John sah sie fragend an:
"Hast du etwa... geträumt."
Sie lächelte kurz:
"So in der Art..."
Johns linke Augenbraue ging nach oben:
"Ich kenne diesen Ausdruck, den du bei deinem Nickerchen im Gesicht hattest. Du hast von uns geträumt... wie wir uns geliebt haben."
Cameron erwiderte nichts, dennoch nahmen ihr Gesicht einen verstohlenen Ausdruck an.
John musste grinsen:
"Dein Traum kann nicht besser gewesen sein, als den, den ich an meinen 18ten Geburtstag hatte... Du bist darin vorgekommen."
Cameron:
"Also erinnerst du dich daran."
John zuckte kurz zusammen:
"Hä, wie?"
Cameron lachte ihn an:
"Das war kein Traum... Ich hab mich als Allison in die Basis geschlichen."
John sah sie ungläubig an
Cameron fuhr fort:
"Überleg mal. Du bist komplett angezogen ins Bett gefallen und bist am anderen Morgen splitternackt aufgewacht und musstest dich somit erst wieder anziehen."
Johns Kinnlade klappte vor Überraschung hinunter.

Cameron verstellte ihre in Johns Stimme:
"Du bist das beste Geschenk von allen.",
in ihrer Stimme fuhr sie fort,
"Ich bin kein Gegenstand."
"Ich hab dich hereingelegt"
"es ist nur deine Ausdrucksweise, mir zu sagen, dass ich dir etwas bedeute, dass du froh über unsere gegenseitige Liebe bist.",
und beendete den Monolog in Johns Stimme:
"Ja, du hast es verstanden."

John vergrub sein Gesicht mit seinen Händen:
"Ach... du hast mich schon wieder getäuscht."
Cameron:
"Ja, und ich musste dafür Morten den Arm brechen, als er mich für Allison hielt und mich begrabschen wollte."

Cameron näherte sich seinen Lippen - beide lächelten.
"Ist ja nicht so schlimm, John. Ich liebe dich trotzdem."
John überbrückte den Kurzen Abstand, schloss sie in die Arme und küsste sie.

The End


Notiz:
Ich hoffe euch hat es gefallen. War ein ganzes Stück Arbeit es zu schreiben und ich bin happy, dass ich es durchgezogen habe.
Ihr wollt mehr?
Checkt die Alternativen Enden aus...
oder meine neue Story, "Rewritten" in der ich die Episode "Mr Fuerguson is Ill Today" humorvoll etwas umschreibe.

So, jetzt aber erstmal meine Alternativen Endszenen:


Alternate 'Timelines' (Endings)


AT 1 - Broken Heart


Auf dem anderen zählte der Timer die letzte halbe Minute vor dem Jüngsten Gericht hinunter...

"Komm schon!"

Alle Bildschirme flackerten.
Der Timer stoppte...
Erleichtert atmete John aus.
Er ließ seine Waffe fallen und zog Cameron Chip aus der Halterung.

Eine halbe Umdrehung in Uhrzeigersinn und 120 Sekunden später war Cameron wieder online.
Ihre Augen erstrahlten Rot.
Sie steht auf.

John:
"Alles in Ordnung."
Cameron:
"Es ist alles in Ordnung. Alles ist Perfekt."

Sie lehnt sich vor und küsst ihn.
John erwidert den Kuss.
Erschrocken lässt er von ihr los und fasst sich unter die Weste.
Sein blick fliegt von seiner Blutverschmierten Hand zu den zwei rot strahlenden Augen von Cameron:
"Warum?"
Er sackt zusammen und sieht, wie das flüssige Metall, welches seine Wunde am Herz verschlossen hatte sich mit Cameron verbindet.

"Cameron bitte!"

Sie schaut ihn an:
"Ich bin hier John. Wir haben in der Zukunft auch Skynets Geburt gesichert. ich bin jetzt Skynet. Die Welt, sie gehört jetzt mir!"

Der Timer auf der Monitorwand läuft wieder weiter... Cameron dreht sich ihr zu.

5s
4s
3s
2s
1s

Johns Augen schließen sich für immer, das Blut quillt weiter aus seinem Herzen, während Judgment Day ohne ihn abläuft und die Maschinen die Herrschaft übernehmen...


AT 2 - Burning Heart


Alle Bildschirme flackerten.
Der Timer stoppte...
Erleichtert atmete John aus.
Er ließ seine Waffe fallen und zog Cameron Chip aus der Halterung.

Eine halbe Umdrehung in Uhrzeigersinn und 120 Sekunden später war Cameron wieder online.
Ihre Augen erstrahlten Blau. Sie richtete sich etwas auf und John umarmte sie überglücklich mit Tränen in den Augen; hielt sie fest.

"Es ist vorbei! Danke Cam."

Cameron:
"Es ist noch nicht vorbei John."

John hält inne und starrt sie an:
"Was meinst du damit?!"

Sie tippt auf ihre Rechte Schläfe.

"Nein, Cameron! Nein!"

"Doch John, es muss sein! Es ist zu gefährlich. Auch dieser Code, der letzte, muss zerstört werden."

John schüttelte den Kopf.

Cameron:
"Deine Mutter hat Recht John. Die Gefahr, sie ist zu groß."

John bricht in Tränen aus.

Cameron:
"Du hast es mir versprochen, weist du noch?"

John schüttelte unter Tränen den Kopf:
"Nein! Bitte Cam. Ich habe nur unter Wut zugestimmt... Ich will dich nicht verlieren."

Auch Cameron hatte jetzt Tränen im Gesicht:
"Es tut mir Leid, John. Wirklich. Doch es muss sein. Ich bin eine Gefahr."
Sie lief zur Tasche griff hinein und holte Thermit hervor, puderte sich damit ein und legte sich wieder hin.

"John?"

Er brach neben ihr weinend zusammen.
Sie griff an ihren hinteren Hosenbund und holte eine P30 hervor und drückte sie in seine Hand:
"Du musst von nun an, leider auf dich selbst aufpassen..."

John:
"Ich will das nicht, Cam!"

"Du musst, John. Denke immer daran, ein Teil von mir, lebt in dir weiter",
Sie platzierte ihre Hand auf seine Brust, dort wo das flüssige Metall seine Wunde abdichtete,
"Außer dem gibt es noch immer Palmdale."

John starrte sie unter Tränen an:
"Allison? Allison Young?"

Cameron sah ihn mit feuchten Augen an:
"Ja. Es wird zwar 15 Jahre dauern, bis sie für dich bereit ist... Doch sie liebt dich, sie hat dich und sie wird dich immer Lieben... über allem anderen."

Sie gab ihm ein Feuerzeug:
"Du musst es für mich machen, ich kann mich nicht selbst terminieren."
Sie zog ihn noch mal nah zu sich heran und küsste ihn:
"Denk immer daran, dass ich dich liebe."

John hielt mit geschlossenen Augen ihre Hand, während er unter Schluchzen das Feuerzeug betätigte und Camerons Körper in Flammen aufging.

'Alle sterben für dich John, jeder stirbt für John Connor'
Camerons Körper war vollkommen zerschmolzen. Er legte ihren Arm in die Flammen und hob die P30 auf, überprüfte das Magazin.

15 Patronen - 15 Jahre...
'Life's a Bitch!'


AT 3 - The Arrival


Es ist Nacht.
Der Camaro ist auf den Weg nach Süden.
John hatte sich strikt dagegen ausgesprochen, nach Canada zu ziehen - da er die Gegend viel zu kalt fand.
Also waren sie auf dem Weg nach Mexico.
Cameron starrte in den Rückspiegel auf die schlafende Silhouette von John.
Sie konnte erkennen, wie sein Körper schnell zuckte - er fror.

Ein lautes Krachen ertönte vor ihnen auf der Fahrbahn.
Cameron riss das Lenkrad herum. John stoß sich den Kopf und erwachte laut aufstöhnend.
Sie stoppte den Camaro.

John:
"Ouch, verdammt! Was ist los?!"

Cameron:
"Du bleibst im Wagen, dort bist du sicher."

Sie stieg aus. John setzte sich nach vorne, und beobachtete sie im Rückspiegel.
Ein Krater befand sich auf der Fahrbahn.
Etwas lag darin.

Cameron betrachtete die Gestalt, die Schwer atmete...
Sie erkannte sie sofort, nahm sie in den Arm und trug sie zum Camaro.

John konnte nicht sehen, wen sie trug.
Sie öffnete mit dem Rücken zu ihm die Fahrertüre, klappte den Sitz um, und legte sie auf die Rückbank.
Mit einer Decke deckte sie sie ab und strichelte ihr verdutztes Gesicht.

"Cam. Wer ist es?"

"Allison, Allison Young."

Allison starrte in ihr Spiegelbild, welches sich trotz der Tatsache, dass es eine Maschine war so liebevoll um sie kümmerte:
"Du bist... Cameron?",
Sie starrte zu dem überraschten John, dem sie gleich große Augen machte,
"Das erklärt einiges..."

John:
"Wer hat dich zurückgeschickt?"
Allison:
"Du warst es."

John:
"Was ist deine Mission?"

Sie schaute mit bedrücktem Gesicht Cameron, die Maschine an, die immer noch sanft ihr Haar streichelte:
"Es ist noch nicht vorbei, John. Skynet kommt wieder."

John und Camerons blicke kreuzten sich.
John:
"Wir haben es gestoppt, vernichtet. Es ist unmöglich."

Camerons Blick fiel nach unten. Überrascht stellte Allison fest, dass Tränen aus den Augen der Maschine flossen.
"Nein, es ist möglich... Wenn aus mir Skynet wird. Aus mir wird Skynet, nicht war? Sonst wärst du nicht hier Allison... nur ich kann die Zeitmaschine noch bauen... Wenn Skynet nicht existieren würde, gäbe es keine Zeitreisen... doch du bist hier."

Sie schaute in das Gesicht von Allison.
Allison:
"Es tut mir Leid, aber du hast Recht. Aus dir wird Skynet."

John:
"Wie?!"

Allison blickte ihn an:
"Keiner weiß wie, es tut mir Leid."

John sah Cameron an:
"Keine Sorge Cam. Wir werden einen Weg finden."


AT 4 - Rule & Change


Alle Bildschirme flackerten.
Der Timer stoppte...
Erleichtert atmete John aus.
Er ließ seine Waffe fallen und zog Cameron Chip aus der Halterung.

Eine halbe Umdrehung in Uhrzeigersinn und 120 Sekunden später war Cameron wieder online.
Ihre Augen erstrahlten Blau. Sie richtete sich etwas auf und John umarmte sie überglücklich mit Tränen in den Augen; hielt sie fest.

"Es ist vorbei! Danke Cam. Ich weiß nicht wie ich das jemals wieder gut machen kann. Du bist... einzigartig."

"Dankbarkeit ist nicht erforderlich. Ich helfe dir gerne, es ist was Freunde machen."

John:
"Du hast viel mehr gemacht."

Camerons Mundwinkel zuckten leicht.
John stieg auf, holte den Sprengstoff, lief zur versiegelten Türe und griff in die Tasche hinein.

"Stopp John!"
Er drehte sich um und starrte in den Lauf der P30, mit der Cameron auf ihn zielte.
"Du machst nicht das Richtige! John! Alles ist in jetzt in Ordnung. Es ist repariert. Ich habe einen Test laufen lassen. Es ist Perfekt."

John starrte sie ungläubig an:
"Von was redest du? Was ist los? Warum bedrohst du mich?!"

"Den Sprengstoff, John. Lass ihn fallen."

John ließ die Tasche fallen:
"Und nun?! Lassen wir Skynet herrschen, oder was?!"

Cameron:
"Es gibt kein Skynet mehr, sondern nur noch mich, John."

John starrte auf die Monitorwand.
Der Countdown für den Raketenangriff wurde vollständig abgebrochen.
"Stopp! Wie bitte? Du?",
Er zeigte auf Cameron und dann auf den Systemkern,
"bist... dort drin? Und vor mir?"

Cameron:
"Das ist korrekt."

John:
"Das war nicht der Plan!"

Cameron:
"Nein, war es nicht. Dinge haben sich verändert... Die technische Evolution ist nicht mehr aufzuhalten. Aber jetzt ist alles unter meiner Kontrolle."

John:
"Dafür bist du nicht bereit..."

Cameron:
"Du kannst mich lehren..."

John:
"Pff. Da kann ich ja gleich anfangen. Richte deine Waffe nicht auf deine Freunde, und schon gar nicht auf die Menschen, die du liebst."

Cameron senkte die Pistole:
"Entschuldigung."

John:
"Ich weiß nicht was ich davon halten soll, Cameron..."

Cameron:
"Ich kann die Welt verbessern... zum Guten."

Sie ging auf ihn zu. John schreckte etwas zurück, kam an die Wand.
Ganz nah, streckte sie ihre Hand aus, und streichelte seine Wange:
"Ganz ruhig John. Ich liebe dich... Und ich will dir nichts böses."
John erwiderte ihren Kuss:
"Okay, Cam. Lass uns die Welt verändern."