10.Kapitel
Hogsmeade
Es war eine Woche vor Halloween als Hermine den Krankenflügel wieder verlassen durfte.
"Denken sie dran. Sie müssen einmal am Tag kommen. Die Augentropfen sind wichtig."
"Natürlich Madam Pomfrey." Mit diesen Worten ging sie in die Große Halle.
°°°°
"Hermine? Warum hast du nicht gesagt das du heute wieder raus darfst?" wollte Ginny verwirrt wissen.
"Das wusste ich bis gerade ja auch nicht." Entgegnete diese und umarmte Ginny.
"Aber gerade rechtzeitig. Heute ist doch Hogsmeade Wochenende und du brauchst doch noch ein Kleid für die Halloween Party."
"Nein, ich kaufe mir kein Kleid. Ich hatte ja genug Zeit mir ein Outfit auszudenken."
"Wirklich? Könntest du mir vielleicht bei meinem Outfit helfen? Ich möchte mir eigentlich nichts neues Kaufen, denn ich brauche das Geld für Weihnachten."
"Klar. Aber bitte lass mich erst essen."
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Im Gemeinschaftsraum trafen sie auf Ron und Harry, die genauso verwundert waren wie Ginny das Hermine schon draußen war.
"Warum durftest du denn schon gehen?", erkundigte sich Harry.
"Ich muss einmal am Tag in denn Krankenflügel. Aber sie sahen wohl keinen Sinn mehr darin mich da zu behalten. Gehen wir gleich zusammen nach Hogsmeade?"
"Klar, aber wir gehen vorher noch Frühstücken."
"OK. Bis dann."
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Die drei saßen in den Drei Besen und tranken ein Butterbier, während sie über Gott und die Welt redeten.
"Ich muss gleich noch in denn Schreibwahren Handel."
"Ich möchte noch in den Honigtopf"
"Und du, Harry?"
"Ich muss noch in die Apotheke." Antwortete Harry.
"Mir sind die Zutaten ausgegangen."
"Und ich würde gerne noch in die Bücherei."
"Na dann lass uns gehen."
Somit machten sie sich auf denn Weg.
Sie wahren auf dem Weg zur Apotheke, als Hermine plötzlich stehen blieb. Verwirrt sahen ihre beiden Freunde sie an.
"Hermine? Wo gehst du hin?", wollte Harry verwirrt wissen. Diese wurde leicht rot und antwortete verlegen:
"Ich wollte in denn Schmuckladen. Ich habe Ginny doch beim Wichteln und ich wollte auch mal für mich selbst gucken."
Die Jungs hatten Hermine erzählt das Dumbledore mal wieder eine Geniale Idee hatte.
----Rückblick -----
"Guten Abend meine lieben Schüler." Ihr Direktor hatte sich nach dem Abendessen erhoben und wie immer, die Arme gehoben als wollte er alle umarmen.
"Ich habe mir für dieses Jahr etwas ganz besonderes für Weihnachten ausgedacht. Ich habe beschlossen, um die Gemeinschaft zu stärken, werden wir dieses Jahr Wichteln. Für diejenigen die nicht wissen was das ist:
Es werden alle Namen auf einen Zettel geschrieben und dann in einen Holen Gegenstand gelegt.
Danach werden die Zettel gemischt und jeder muss einen Zettel ziehen. Die Person, die man gezogen hat muss man zu Weihnachten etwas schenken. Aber diese Person darf nicht erfahren von wem sie gezogen worden ist. Erst zu Weihnachten, da ich mir von euch wünsche, das ihr das Geschenk persönlich übergibt. Ob ihr das vor allen macht oder heimlich ist euch überlassen
Ich werde nun einen Gegenstand mit den Zetteln herbei Zaubern und dann möchte ich, das ihr dann der Reihe nach aufsteht und einen Zettel zieht."
----- Rückblick Ende -----
"Stimmt. Ich könnte auch schon etwas Kaufen.", stimmte Harry ihr zu. Hermine wurde Neugierig:
"Wenn habt ihr denn gezogen?"
"Ich habe Professor Dumbledore.", Harry konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.
"Ich habe Cho.", kam es gequält von Ron.
"Was kann ich ihr schenken?"
"Wir wäre es mit Süßigkeiten?", erkundigte sich Harry belustigt. Hermine sah ihn verwirrt an.
"Empfindest du nichts mehr für Cho?"
"NÖ."
"Ist auch besser so." versicherte Ron. Er regte sich immer noch über ihre Freundin auf.
"Schmuck ist das einfachste. Mädchen freuen sich über so was." Erklärte Hermine. Ron musste grinsen.
"Gut dass wir eine Expertin haben."
Also wurde das Ziel geändert.
"Ich habe was für Ginny. Wie sieht es bei dir aus Ron?"
"Wie wäre es hiermit?", er zeigte auf eine grob gegliederte silberne Kette.
"Die sieht gut aus." Stimmte Hermine ihm zu.
"Aber ich glaube, sie mag momentan eher auffallende Sachen." Harry spürte die fragenden Blicke seiner Freunde und erklärte:
"Sie hat sich in einer der Extrastunden bei Snape zu mir runtergebeugt, sie sitzt ja über mir, und da hat mir mit ihren riesigen Anhänger, denn sie an ihrer Kette hat, fast ein Loch in den Kopf geschlagen."
"Das heißt, ich brauche nur einen großen Anhänger und die Kette kann sie sich dann selbst aussuchen."
"Das geht auch." Beschloss Hermine.
Während Ron mit Harry einen großen Anhänger suchten, hatte Hermine ein Auge auf eine Kette geworfen.
Sie war aus Weiß- Gold und hatte einen Augengroßen, schwarzen Anhänger der Mandelförmig war mit rotem Rauch. Hermine wand sich an denn Verkäufer.
"Kann der etwas Besonderes?" Ron und Harry, die mitlerweile etwas gefunden hatten, stellten sich zu ihr.
"Ja. Er ist in der Lage, Gefühle zu zeigen und Fragen zu beantworten, vorausgesetzt man kennt die antwort."
"Können sie das mal zeigen", wollte Ron neugierig wissen.
"Natürlich." Er holte den Anhänger hervor woraufhin der Rauch gelb wurde.
"Gelb bedeutet Glücklich. Welche Augenfarbe hat das Fräulein vor mir?" Langsam sammelte sich der Rauch und bildete schließlich das Wort °braun°.
"Solang man selbst, egal ob versteckt oder nicht, die Antwort kennt, wird er ihn einem sagen."
Hermines Augen strahlten.
"Das ist ja genial!" mit strahlenden Augen sah sie auf den Preis und das strahlen verschwand.
"Denn kann ich mir nicht leisten." Nun sahen auch die Jungs auf den Preis.
"25 Galleonen und 6 Sickel!", keuchte Ron
"Die sind so teuer, da diese Ketten limitiert sind." Erklärte der Verkäufer. Während Ron den Anhänger für Cho bezahlte, warf Hermine noch einen letzten Blick auf die Kette.
"Was hast du denn für Ginny?" erkundigte sich Harry und hoffte Hermine so etwas abzulenken.
"Sag ich nicht." antwortete sie keck. Sie hatte einen Bauchnabel Piercing gekauft, aber die Jungs wussten nicht, das Ginny so was besaß. Als Ron bezahlt hatte verließen sie denn Laden.
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Severus ging nun zu dem Verkäufer.
"Ich möchte diesen Anhänger mit der Kette."
"Natürlich. Soll ich ihn einpacken."
"Ja bitte."
"Ist er für ihre Freundin?" wollte der Verkäufer wissen während er den Anhänger einpackte.
"Sie ist nicht meine Freundin. Danke." Er nahm das Geschenk entgegen und verließ den Laden.
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Freu mich über Kommis : p
