So gingen die Jahre in das Land, allgegenwärtig war nun die Gefahr Morgoths, denn ungehindert stand ihm fast ganz Beleriand offen und niemand war mehr, der ihm hätte nennenswerten Wiederstand leisten können. Túrin erschlug Glaurung und fand selbst den Tod. Doriath wurde von den Zwergen verwüstet und Thingol erschlagen. Melian verließ daraufhin von Kummer gezeichnet diese Lande, auch wenn Dior Eluchíl das Reich seines Großvaters wieder aufzubauen versuchte. Meine Onkel und ihre Brüder schmiedeten ihre Pläne zum Wiedererlangen des Silmaril … Maeglin verliebte sich unrechtmäßig in Idril Celebrindal, die Königstochter …

In dieser Zeit ordnete Gil-galad sein Leben neu. All die Ereignisse, die sein Leben grundlegend verändert hatten, waren sehr plötzlich und sehr rasch aufeinander auf ihn eingestürmt. Weiterhin verfolgte er seine Waffenübungen und übrigen Studien, diese nun auch mit besonderem Eifer, und in allem wurde er immer besser. Seine Mutter fand aus ihrer selbst gewählten Isolation und ging nun auch dazu über, aktiv an Círdans Politik teilzunehmen. Bis jetzt hatte sich Elloth nur als vorübergehenden Gast betrachtet, doch mit dem Fall der Häfen hatte sich für sie und Gil-galad alles geändert. Ihre Heimat, ihr Exil, war nun Balar.

Die Jahre vergingen, ohne dass eine Hoffnung auf Rettung aus dem Westen bestand. Sie waren Morgoth ausgeliefert und konnten sich nur hinter ihren Mauern verschanzen, darauf hoffend, dass sie stark genug waren. Doch nichts feite sie gegen Verrat von innen und sich plötzlich überschlagenden Ereignissen. Ja, es war Verrat, als meine Onkel 506 Doriath angriffen, ich kann es nicht schönreden. Doch der Eid trieb sie. Natürlich ist das keine Entschuldigung, nur eine Erklärung. Die Überlebenden flohen überwiegend zu den Sirionmündungen und in Círdans Schutz; nur wenige gingen nach Ossiriand. Die Eldar waren erschüttert von dieser Tat, doch ihnen blieb kaum Zeit, darauf zu reagieren, denn Morgoth nutzte die Situation aus, um nur ein Jahr später Gondolin zu vernichten. Man hörte jenseits der Echoriath nicht viel davon, die Nachricht wurde erst mit den Flüchtenden unter der Führung meiner Großeltern Tuor und Idril Celebrindal jenseits der Berge getragen.

Gil-galad empfing die Krone der Hohen Könige aus Tuors Händen, denn nun musste er wider Erwarten sein Erbe antreten, nun war er der Hohe König der Noldor Beleriands.

Diese Nachricht kam für Gil-galad völlig überraschend. Am 5. coire des Jahres 507 erreichte Tuor Balar und trat vor Gil-galad. Er kniete nieder, reichte ihm die Krone und nannte ihn als erster Aran Meneltyalda. Es ist wohl verständlich und nachvollziehbar, dass Gil-galad in diesem Moment wie versteinert war und zunächst nicht verstand, was da soeben geschehen war. Gil-galad lag auch später nie etwas an der Macht, die mit seinem Amt verbunden war, sondern nur etwas an der Möglichkeit, sein Volk zu schützen und ihm zu helfen. Erst allmählich wurde dies Gil-galad in dem Moment bewusst, als Tuor vor ihn trat, und ebenso, welch hohe Verantwortung ihm auf seine Schultern gelegt worden war.

Am Abend weinte er still und für sich, denn er glaubte, dass mit dieser Krone sein Todesurteil unterschrieben worden sei.4 Dem nächsten Morgen und allen folgenden trat er dennoch mit Fassung entgegen. Er würde jetzt nicht aufgeben, er musste das Beste daraus machen. Immerhin hatte auch sein Vater nicht aufgegeben, und er als Sohn Fingons musste dessen Erbe gerecht werden.

Die Krönung fand sobald als möglich statt, und wie es Gil-galads Eigenschaft war, erwartete er diesen Tag nicht gerade mit Spannung; er hasste ja die Zeremonielle, das hatte er schon kurz nach seiner Geburt unter Beweis gestellt. Er hatte mir später immer vieles scherzhaft über den Tag seiner Krönung erzählt, denn wie so vieles ertrug er auch das mit Fassung, auch wenn dieser Tag bedeutete, dass der Großteil seiner Familie nunmehr den Tod gefunden hatte. Er hatte erkannt, dass es ihm nichts nutzte, gegen das Offensichtliche anzukämpfen, dass es sinnlos war, in Trauer daran festzuhalten, dass sein Vater diese Krone halten sollte und nicht er. Und so begann er schon an jenem Tag, an dem er gekrönt wurde, all das, was damit verbunden war, mit jener Art zu behandeln, die so typisch für ihn und nun auch seinen Führungsstil werden sollte: Er nahm es mit dem nötigen Ernst und doch vor allem mit Humor. Manche mochten sich gewundert haben, dass er an diesem Tag so viel lachte und scherzte, immerhin war ihm in kurzer Zeit so viel Unglück geschehen, doch so war er nun einmal, ich erwähnte es bereits.

Damit war Gil-galad mit 63 coranári, ein noch sehr junger erwachsener Elb, der Jüngste in der Reihe der Hohen Könige, als er die Krone von Círdan empfing; dieser war es, der ihn offiziell krönte, denn Gil-galad war immerhin sein Mündel und alle männlichen Verwandten des jungen Elben gestorben. Es gab natürlich manch einen, der wegen Gil-galads noch beinahe jugendlichen Alters munkelte, er sei dieser Aufgabe nicht gewachsen, doch Gil-galad nahm sich fest vor, all jene vom Gegenteil zu überzeugen. Natürlich war dies ein enormer Vorsatz, denn immerhin war es nun ihm zugefallen, Beleriand gegen Morgoth zu verteidigen, eine eigentlich unlösbare Aufgabe.

Es zeigt sich also, dass eine von Gil-galads herausragenden Eigenschaften als Hoher König neben seinem Humor sein großer Ehrgeiz war. Er war bestrebt, dem Erbe seiner Vorgänger gerecht zu werden und alles dafür zu tun, dass sein Volk nicht dem Untergang preis gegeben wurde, weshalb er schon bald darauf, als Earendil mit seinen Fahrten begann, diesen in allem unterstützte, wo es ihm möglich war. Allerdings sprach Gil-galad dafür später vor mir seine Entschuldigung aus, denn es ist ja immerhin allgemein bekannt, dass ich diese Fahrten als Earendils schlechteste Eigenschaft auffasse. Meine Onkel lehrten meinen Bruder und mich, dass man nie das Allgemeinwohl über das der eigenen Familie stellen darf, findet man sich in einer Führungsposition wieder. Man muss immer einen gesunden Mittelweg finden. Earendil tat genau dies nicht.

Auch wenn Gil-galad damit durchaus seiner Krone würdig war, so sagte er mir gegenüber manches Mal, welch Last sie doch für ihn sei. Ja, er nannte sie eine Last, denn allzeit erinnerte sie ihn daran, unter welchen Umstände er sie erlangt hatte: unter dem Verlust von Heimat und Familie, unter dem Verlust von Kindheit und dem Gefühl, behütet zu sein.

Zwar war Gil-galad ein König im Exil, ein König ohne Königreich, doch er lernte sich gegen alle Widrigkeiten zu stemmen und sie zu meistern, seien sie nun struktureller oder personeller Art. Er bewies auch dem letzten Zweifler, dass er trotz seines jungen Alters seines Amtes als Hoher König würdig und fähig war, es angemessen auszuführen. Gemeinsam mit Círdan arbeitete er Pläne aus, um sich gegen Morgoth zu verteidigen, denn auch wenn er vollstes Vertrauen in Earendil setzte, so wollte er doch nicht darauf bauen, dass sein Ziel gelänge. Zwar hieß es, dass Tuor und Idril schließlich Valinor erreicht hätten, doch die Erinnerungen an jene sieben Schiffe, die Círdan 474 ausgesandt hatte, waren noch stark. Er sprach seine Zweifel zu dieser Zeit nie aus, doch er hoffe im tiefsten Inneren seines Herzens nicht darauf, dass Earendil gelingen würde, was dieser sich erhoffte.

In all der Zeit stand Elloth allzeit ihrem Sohn mit Rat und Tat zur Seite, denn sie war einst die Gemahlin des Hohen Königs gewesen und nun Königinmutter. Bis zum Ende seiner Tage blieb seine Mutter für Gil-galad seine wichtigste Bezugsperson – zugegebener Maßen neben mir, was mich durchaus immer wieder irritiert hatte. Ich war am Ende doch nur sein Berater und doch erfragte er meinen Rat ebenso oft wie den Elloths.

Das nun war also der Punkt, wo ich das erste Mal ins Spiel komme und wofür ich Gil-galad am meisten verfluchte, diesen manchmal einfach nur wahnsinnigen Elb. Elros und ich wurden am 26. coire 525 geboren. Als Gil-galad davon erfuhr, versprach er, sobald es ihm möglich war, uns in Arvernien zu besuchen, und das Versprechen hielt er. Elwing hatte uns zu dem Zeitpunkt noch nicht unsere Namen gegeben. Als Gil-galad uns auf seinem Besuch sehen wollte, drückte Elwing ihm einen von uns in die Arme. Natürlich weiß niemand, wer von uns beiden das gewesen sein mochten, wir hatten ja noch keine Namen und sahen für alle anderen völlig gleich aus. Gil-galad hat dennoch in späteren Jahren Stein und Bein geschworen, ich sei es gewesen, und nahm das als sein liebstes Argument, wenn er wieder einmal bekräftigen wollte, ich allein sei würdig genug, sein Erbe anzutreten. Verfluchter Elb! Es war immer so ungemein peinlich, wenn er mal wieder vor versammelter Mannschaft mit dieser alten Kamelle anrückte. Ich wäre dann immer am liebsten in das nächstbeste Loch im Boden gesprungen …

Gil-galad hatte sich nun also in seiner Rolle als Hoher König behaupten können und unterhielt enge Kontakte zu Arvernien und Earendil und Elwing. Bei diesem ersten (und für mich katastrophalen) Besuch beließ er es nicht und viele weitere sollten folgen. Besonders mit Elwing schloss er eine gute Freundschaft, denn sie teilten in gewisser Weise dasselbe Schicksal. Earendil war schlicht und ergreifend nicht oft genug da, um diese Freundschaft mit ihm ebenfalls zu teilen. Gil-galad schätzte die geistreichen Unterhaltungen und Diskussionen mit Elwing, ob nun im Gespräch oder in brieflicher Form; immerhin konnte er nicht täglich auf einen reinen Spaziergang Arvernien besuchen, er hatte seine Pflichten zu erfüllen.

Und das ist der Punkt, an dem ich Elwing vollends nicht mehr verstehen kann. Als an jenem schicksalhaften Tag im Jahre 529 Onkel Maedhros Elwing Nachricht schickte und den Silmaril verlangte, riet Gil-galad ihr eindringlich, dem Schreiben meines Onkels nachzugeben. Immerhin kannte er ihn sowohl aus den Erzählungen seiner Eltern als auch persönlich gut genug, um zu wissen, dass Onkel Maedhros durchaus zu den äußersten Mitteln greifen würde, um den Eid zu erfüllen; Doriath hatte es erneut bewiesen. Elwing blieb aus mir völlig unerfindlichen Gründen stur und verweigerte Onkel Maedhros den Silmaril.

Just an jenem Tag, als die Nachricht Arvernien erreichte, war Gil-galad zu Besuch. Unverzüglich segelte er zurück nach Balar, um Unterstützung nach Arvernien zu senden. Zudem hoffte er auf eine diplomatische Lösung des Dilemmas, wenn er es nur rechtzeitig zurück schaffte; vielleicht würde Onkel Maedhros ihn ja anhören, den Jungen, der ihn früher immer Geschichtenonkel genannt und dem mein Onkel so viele Abenteuer erzählt hatte. Die Hoffnung war umsonst, denn schon längst hatten die vier letzten Feanorer mit ihrem Heer Arvernien erreicht, hielten sich aber noch verborgen. Als sie Elwings Absage und die Kunde von Gil-galads Abfahrt erreichten, griffen sie im Schutze der Nacht an.

Ich werde oft gefragt, ob ich mich erinnern kann, was damals geschah; meine Gegner benutzen oftmals dieses Argument, um mich einen Narr zu schelten, Onkel Maglor und Onkel Maedhros wie meine Väter zu lieben. Meine Antwort darauf lautet: Nein. Wir waren einfach noch viel zu jung, um uns an irgendetwas aus dieser Zeit zu entsinnen. Meine frühesten Erinnerungen sind solche an Tage auf dem Amon Ereb, die wir spielend mit Onkel Maglor verbracht haben. Nur ganz vage glaube ich manchmal verschwommen eine Elbin in meinen Erinnerungen zu finden, von der ich aber nur vermuten kann, dass es Elwing ist; ich kann nicht einmal sagen, wie ihr Gesicht aussieht.

Es war eine schwierige Situation für Gil-galad und er musste lange überlegen, wie er auf diesen Sippenmord reagieren soll. Natürlich erfuhr er bald, dass sich Onkel Maglor unserer angenommen und meinen Bruder und mich bei sich aufgenommen hat, und das trug viel dazu bei, wie Gil-galad sich daraufhin verhielt. Er überlegte lange hin und her, ließ sich all das durch den Kopf gehen, was er über Onkel Maedhros von seine Vater gehört und wie er ihn persönlich kennen gelernt hatte.

Am Ende ließ er Gnade vor Recht walten. Er wusste, dass sich, da Onkel Maglor sich unserer erbarmt hatte, es auch irgendwann einmal Onkel Maedhros tun würde. Er wusste, dass unsere Onkel uns ein besseres Zuhause gaben, als es unsere Eltern taten; er hatte es mir tatsächlich so gesagt, damals, kurz bevor uns Celebrimbors Bitte um Hilfe gegen Sauron erreichte. Zwar bat er mich damals, dass es unter uns bleiben müsse, doch ich denke, es ist Zeit, dass dies nun endlich an die Öffentlichkeit gelangt, denn es ist notwendig, um zu verstehen, warum Gil-galad Gnade vor Recht walten ließ. Er wusste ebenso, dass Onkel Maglor und Onkel Maedhros genug unter ihrem Gewissen zu leiden hatten, und das war ihm Strafe genug.

Dies sind die Gründe, warum Gil-galad ihnen allein einen mahnenden Brief geschickt hatte, in welchem er sie für ihr Handel tadelte, und selbst dieser Brief war nur reine Formsache für jene, die sonst gesagt hätte, er hätte sich sehenden Auges blind gestellt für die Ereignisse in Arvernien. Onkel Maglor antwortete ihm darauf mit einem äußerst reumütigen Brief, in dem er sich für all seine Taten entschuldigte und untertänig um Gnade bat, die Gil-galad ihm schon lange gewährt hatte. Onkel Maedhros wagte es nicht einmal brieflich, dem Sohn seines besten Freundes unter die Augen zu treten. Nach dieser Antwort Onkel Maglors führten Gil-galad und meine Onkel unter der Hand noch eine lange Briefkonversation, von der nur wenige wussten. Gil-galad erfuhr auf diese Weise viel über die Gedankenwelt meiner Onkel, und ich kann beteuern, dass es dort, wo es nun allmählich auf das Ende zuging, nicht gerade rosig aussah. Immerhin hatten mein Bruder und ich oftmals erleben müssen, wie Onkel Maedhros immer wieder völlig über dem verzweifelte, was er getan hatte, und Onkel Maglor ging es oftmals nur deswegen unwesentlich besser, weil er uns hatte, seine Söhne. Umgekehrt versicherte Onkel Maedhros Gil-galad daher Unterstützung zu, sollte er ihrer jemals bedürfen; immerhin war es Onkel Maedhros gewesen, der damals seine Krone, die Krone seines Vaters und Großvaters an Fingolfin weitergegeben hatte, um ihm und Fingon für seine Errettung vom Thangorodrim zu danken.

Ja, es ging auf das Ende zu, welcher Art auch immer es sein mochte. Doch Earendil gelang tatsächlich sein Streich und er erreichte Aman und erbat die Hilfe der Valar, da er in seiner Natur als Halbelb für beide Geschlechter sprechen konnte, die der Eldar und die der Edain. Als Gil-galad schließlich die Kunde vom Heer der Herren des Westens erreichte – er erfuhr zusammen mit den Falathrim 547 als erster davon, da die Falathrim noch immer die Küsten patrouillierten –, sann er zunächst darüber nach, ob er ihnen Unterstützung senden sollte, doch er entschied sich schließlich dagegen. Eonwe und Ingwiel hatten ihm offiziell keinerlei Nachricht über ihr Kommen und Unterfangen zukommen lassen, und da sprach dann wohl der Stolz und vielleicht auch Trotz aller Noldor auch aus Gil-galad, als er ihnen zwar nicht seine Unterstützung in dem Sinne entsagte, jedoch auch nichts zur Hilfe tat. Wenn sie sich nicht helfen lassen wollten, dann war es eben so.

Gil-galad mochte zwar zunächst die Hände in den Schoß legen und Ingwiel, Prinz aller Eldar, in seinem Handeln freie Hand lassen, als er schließlich in Eglarest landete und in einer großen Schlacht die Orks vor sich her trieb, doch stets hielt sich Gil-galad bereit, notfalls doch einzugreifen sollte in irgendeiner Weise seine Hilfe von Nöten sein. Auf diese Weise gingen fünfzig Jahre ins Land, in denen beinahe unbemerkt die Belagerung Angbands von den Herren des Westens vorangetrieben wurde. Die Grundfesten der Erde wurden erschüttert, so gewaltig waren den späteren Berichten nach die Schlachten, die geschlagen, und die Mächte, die gegen Morgoth ins Feld geführt wurden. Ich erinnere mich noch, wie die am Ende immer häufiger und heftiger werdenden Beben Elros und mich immer mehr beunruhigt hatten; wir wussten nicht, was da genau vor sich ging, es waren Mächte am Werk, die weit über unser Verständnis der Welt hinaus gingen, und das ängstigte uns.

Jeder weiß, wie diese Jahre endeten. Morgoth wurde in triumphaler Schlacht niedergeworfen und die Valar obsiegten am Ende über den Verräter. Doch die Gestalt der Welt war auf immer verändert. Sie war nachhaltig zerbrochen.


4Und vielleicht glaubte er es nicht mit Unrecht, denn immerhin hatte jeder Hohe König vor ihm gewaltsam den Tod gefunden, Fingon und Turgon sogar recht bald, nachdem sie ihr Amt angetreten hatten.