Hey ihr!
Bevor ihr mich mit Tomaten bewirft oder dergleichen, lasst mich erklären:
Ich habe leider eine sehr unzuverlässige Beta-Leserin und es tut mir auch leid, dass ich das so öffentlich sagen muss. Aber ich hatte ihr vor 3 Wochen das 10. Kapitel geschickt. Und dreimal dürft ihr raten! Genau, sie hat es immer nocht nicht durchgelesen.
Deswegen war es mir jetzt egal, ob es durchgelesen ist oder nicht. Ich wollte euch nicht noch länger warten lassen. Darum dürft ihr alle Fehler behalten die ihr findet. Natürlich könnt ihr mich darauf aufmerksam machen oder mir einfach eine neue Beta-Leserin empfehlen!
Suche ganz dringend eine neue und zuverlässige Beta-Leserin/Leser!!!
Eine gute Nachrichthabe ich dann doch noch für euch: Während meine Beta-Leserin nicht gelesen hat, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein bisschen weiter an der Geschichte geschrieben. Kurz gesagt: Das nächste Kapitel kommt schneller als bisher!
Wie immer bedanke ich mich hiermit recht herzlich bei meinen treuen Reviewern! Ohne euch würde es nur halb so viel Spaß machen!!
Danke!
P.s.: Danke an alle, die mich auf ihre Alert und/oder Favourite Liste gesetzt haben. Das ist sehr schmeichelhaft. Vielen lieben Dank!
10. Nicht nur Dumbledore hat geniale Einfälle!
Auf dem Weg zu meinem wohlverdienten Bett, traf ich Harry, der gerade ein Interview mit Padma hinter sich hatte.
„Hi Herm! Und wie geht es dir?"
„Schrecklich." Antwortete ich knapp.
„Willst du darüber reden?" Ich schüttelte mit dem Kopf als wir um die nächste Ecke bogen.
Stille trat ein.
„Tja, ich denke es ist wirklich nicht einfach mit Malfoy auszukommen." Fing Harry den Faden wieder auf.
„Ich meine," er kratze sich am Kinn, „schau ihn dir an."
Ich drehte den Kopf in seine Richtung.
„Was meinst du damit?"
„Naja, ich denke mir nur, dass er wesentlich bessere Dinge mit seiner Zeit anzufangen wüsste, als sich mit dir zu treffen."
Er blickte mich ernst aus seinen grünen durchdringenden Augen an. Wenn er seine verdammte Brille nicht aufhätte, dann würde ich ihm jetzt die Augen auskratzen. Schade nur, dass mir der Stress der letzten Wochen dazu gebracht hat, wieder mit dem Nägelkauen anzufangen und es ihm so erspart blieb.
Ich blickte ihn ungläubig an.
„Willst du mich ver-"
Er unterbrach mich mit seinem Gelächter.
„Das haha war nur ein Scherz, Hermine." Er klopfte mir Freundschaftlich auf die Schulter, ehe er sich die Tränen aus den Augenwinkeln wischte.
„Haha, sehr komisch. Ich glaub meine Hose ist schon ganz nass..." Ich drehte meinen Kopf wieder nach vorne und stürmte mit großen Schritten davon.
„Hey! Sorry Hermine. Das war nicht so gemeint! Ich dachte wir wollten noch ein bisschen reden wegen der Sache heute morgen."
Er rief mir hinterher, doch ich hatte keinen Nerv mehr für den Jungen-der-bald-nicht-mehr- überleben-würde-wenn-er-so-weiter- machte!
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„Das ist es!" Ich schmiss meine Decke beiseite und sprang freudig aus dem Bett.
„Dobby!" rief ich im Stillen. Mit einem lauten KNALL stand er vor mir.
„Miss Granger hat mich gerufen und Dobby ist gekommen. Was kann Dobby für Miss Granger tun?"
„Ich hoffe etwas nicht allzu schweres." Meinte ich zu ihm und lächelte. Vielleicht sollte das doch noch ein guter Tag werden!
Das würde wohl der beste Start in den Tag seit Wochen sein, dachte ich im Stillen. Obwohl mich mein schlechtes Gewissen plagte. Wie konnte ich nur so etwas tun, war ich doch diejenige die B.Elfe.R ins Leben gerufen hatte.
Bin ich wirklich so skrupellos geworden, dass ich fast alles tat für diesen Artikel?
Aber warum sollten die Schüler nur über mich und Malfoy bescheid wissen?
Schnell ging ich unter die Dusche (in der Hoffnung mein Gewissen damit rein zu waschen) und nachdem ich fertig war, zog ich mir schnell meine Kleider an und schmiss meinen Umhang um mich.
Wahrscheinlich werden sich alle wundern, woher ich nur diese Information hatte, die alle Schüler beim Frühstück morgen sehen werden.
Am besten sollte ich mir noch überlegen, was ich Dobby für seine tolle Arbeit schenken könnte.
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Mit freudigen Schritten rauschte ich die Treppe Richtung Redaktion runter. Ich war so verdammt stolz auf meine Idee. Ich wäre sogar fast über meinen Umhang gestolpert vor lauter Übermut. Heute war eindeutig ein guter Tag! Kein Malfoy, keine Ginny, kein 1. Klässler und das Beste: Kein Fettighaar! Es konntenur gut weitergehen.
Ich hielt inne, als ich plötzlich komische Geräusche, die sich verdächtig nach Schmatzen anhörten, wahrnahm.
Vorsichtig folgte ich der Quelle des Geräusches. Meine verdammte Neugier mal wieder! Ich war mir sicher, dass sie mich irgendwann in den Ruin treiben wird.
„Versprich- nein, Schwöre, dass dies hier unter uns bleibt!"
Ich kannte die Stimme irgendwo her. Als Antwort auf ihre Frage hörte ich nur ein Rascheln und dann lachte jemand auf. Eindeutig war es eine weibliche Stimme.
„Natürlich nicht, Fledermäuschen."
Wieder lachte die Person mit der weiblichen Stimme auf.
Ich blickte auf eine Tür welche einen Spalt breit offen stand. Ja darauf bedacht kein Geräusch von mir zu geben, lugte ich durch den Türspalt.
Mir blieb der Atem stehen. Das war wohl das Widerlichste was ich je in meinem Leben sah und sehen werde! Was schrecklicheres konnte ich mir nicht vorstellen. Ich meine...
Pansy...
und...
NEVILLE?????!!!
Wie war das möglich?
Slytherin und Gryffindor.
Das ging einfach nicht!!
Sie hatte ihn ja nicht mal aus dem Kessel gezogen! Aus guten Quellen wusste ich, dass sie Dean Thomas zum Interviewen hatte.
Die kleine heile Welt Nevilles brach vor meinen Augen zusammen. Neville, der etwas Tollpatschige Kerl, der Schüchterne...aber so schüchtern und tollpatschig stellte er sich nicht an.
Mit wem der wohl geübt hatte?
„Miss Granger!" Ich schrak zusammen als ich meinen Namen rufen hörte. Schnell schloss ich dir Türe. Ich hoffte das mich die Beiden nicht sahen. Ich wollte dieser Peinlichkeit wirklich entgehen.
„Hallo Professor McGonagall."
„Gut dass ich Sie hier treffe." Sie wühlte in ihrem Umhang, und zog dann nach einer Weile ein Pergament daraus hervor. „Übergeben Sie das bitte allen Vertrauensschülern. Es geht um die Aktion die Professor Dumbledore ins Leben gerufen hat. Dort werden Sie und die Vertrauensschüler alle Antworten auf die Fragen der verzweifelten Schüler finden." Ich blickte kurz auf das Pergament.
„Wissen Sie" fing sie seufzend an, „ich halte diese Aktion gewiss nicht für Verrückt. Ganz im Gegenteil. Nur versuchen Sie mal zig pubertierenden Mädchen im Zaum zu halten."
Sie schüttelte mit dem Kopf, und ihr Blick glitt in die Ferne.
„Ich hoffe mit diesem Schreiben können wir einige Probleme beheben. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag, Miss Granger."
Mit diesen Worten schritt sie davon. Ich nahm an, dass Sie noch etwas mit Fettighaar zu besprechen hatte, da sie in Richtung Kerker lief.
Ich stand erst mal orientierungslos vor der verschlossenen Tür. Das musste sie wirklich ziemlich mitnehmen, wenn sie-
Was war das?
Ein Klicken war zu hören und ehe ich reagieren konnte, wurde die Türe geöffnet und weit aufgerissene Augen blickten mir entgegen.
Neville schluckte schwer, als er zu reden anfing.
„Ha-Hallo Hermine... wie geht's?" ein undefinierbares quieken entkam seiner Kehle, als er den Satz beendete.
„Was machst du hier, Neville?" Fragte ich und machte auf neugierig.
„Ich... ähm. Nichts." Er wischte sich den aufkommenden Schweiß von der Stirn.
„Wollt nur ein bisschen...ähm ..üben. Du weißt ja... bisschen Magie und so."
Ich glaube wenn er könnte würde er sich jetzt an die Stirn fassen. Ich konnte mir nur schwer das Lachen verkneifen.
„Klar..." meinte ich mitfühlend." Alleine?" Ich konnte wirklich gemein sein.
„Ja." Er nickte heftig so heftig mit den Kopf, dass wenn es Sir Nicholas Kopf gewesen wäre, er sicher gerissen wäre.
„Ich geh dann mal hoch in den... Gemeinschaftsraum. Tschüss, Hermine."
Er zwängte sich mit hochrotem Kopf an mir vorbei und lief, so schnell ihn seine kleinen Füße trugen, der Treppe entgegen. Ich hörte noch ein „Autsch" was mich vermuten ließ, dass seine Tollpatschigkeit wieder zurückkehrte.
Plötzlich überkam mich eine geniale Idee.
Ich betrat den Raum, welcher sich als altes Klassenzimmer herausstellte. Überall standen Tische auf Tische und kaputte wie auch vollkommen abgenutzte Stühle herum. Eine dicke Staubschicht zog sich über die Möbel und an einer Stelle war er vollkommen verwischt, wie geputzt. Also rannte Neville jetzt mit einem total verstaubten Arsch herum, schlussfolgerte ich.
Mit einem dumpfen KLONK rastete die Tür ins Schloss ein. Ich verschloss sie magisch und drehte mich dann wieder dem Raum zu.
„Parkinson, ich weiß dass du hier drin bist, also komm lieber raus."
„Das hättest du wohl gerne!" Ich runzelte die Stirn bei dieser dummen Bemerkung.
Ich hörte ein Klatschen, was mich vermuten lies, dass sie sich selbst für ihre Dummheit bestraft hatte.
„Scheiß Schlammblüter. Sind überall wo man sie nicht haben kann und will. Ich kann Draco nur verstehen, dass er einen solchen Groll gegen dich hegt." Mit wütenden Schritten kam sie auf mich zu, nachdem sie sich den Staub von den Klamotten geklopft hatte.
„Na, war es gemütlich unter dem Tisch?" fragte ich um sie zu ärgern.
„Sehr lustig, Schlammblut."
„Das dürften dann wohl 10 Punkte Abzug für Slytherin sein. Und wenn du mich nochmals beleidigst, dann werden es 50." Sagte ich ernst.
Sie verschränkte die Arme vor der Brust und schnaubte verächtlich. Irgendwie hatten die Slytherin so ziemlich einiges gemeinsam.
„Was hast du jetzt vor, Granger. Es der ganzen Schule zu erzählen?"
„Mir fällt da was viel besseres ein..."
Sie schien etwas beunruhigt.
„Wie wäre es mit einem Deal?" sagte ich. „Einen bindenden, versteht sich." Fügte ich hinzu.
„Was hast du vor, Granger?" Fragte sie aus zusammengekniffenen Augen.
„Meine Chancen verbessern." Antwortete ich ihr.
„Gut, ich höre." Sagte sie verkniffen.
„Also, du gibst mir sämtliche Informationen die du über Draco Malfoy finden kannst. Seine Hobbys, peinliche Geschichten, Fotos... alles was du eben so über ihn weißt und finden kannst. Und ich werde nichts über die Sache mit dir und Neville sagen."
Eine leichte röte zog sich über ihr Gesicht.
„Da ist nichts mit Longbottom." Versuchte sie sich zu verteidigen.
„Natürlich nicht, Fledermäuschen." Sagte ich feixend.
„Du mieses Stück-"
„Keine Schimpfwörter, Parkinson!"
„Also, wie sieht's aus? Machts du mit?" Ich streckte ihr die Hand entgegen.
„Hab ich eine Wahl?" Sie reichte mir ihr und drückte meine so fest, dass ich die Zähne zusammenbeißen musste.
Ich murmelte die bindenden Worte und ich löste mich von ihrer Hand.
„Bist du sicher, dass du im richtigen Haus bist, Granger? Mit dieser Aktion könntest du glatt unserem Haus beitreten." Sagte sie sarkastisch.
Ich ekelte mich vor der Vorstellung mit Malfoy in einem Haus zu leben. Genaugenommen taten wir das ja schon.
„Ich vergaß, du bist ja nicht reinblütig."
„Zum Glück, sonst hätte ich wahrscheinlich den gleichen Horizont wie du. Nämlich keinen!"
Sie funkelte mich wütend an.
„Ich schwöre dir Granger. Das wirst du bereuen." Uhh... ihr Blick könnte mir glatt angst einjagen.
„Ja, womöglich. Aber zuerst habe ich meinen Spaß!" Ich drehte mich wieder zur Türe, und verließ sehr, sehr glücklich den Raum. Für was brauchte man schon einen Raum der Wünsche, wenn man solch ein Glück hatte wie ich?
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Glücklich ging ich in die Redaktion um Terry meine Eroberung zu präsentieren.
„Also Hermine, ich will wirklich nicht wissen, woher du das hast." Mit Bewunderung legte Terry meine Liste auf den Tisch und strich sie liebevoll glatt.
„Tja, das bleibt mein kleines Geheimnis." Ich zwinkerte ihm zu.
„Na gut. Dann werde ich es mal in die Druckerei weitergeben. Ich bin gespannt auf die Reaktionen." Er stand auf und ging auf den großen Terminkalender zu. Ich bemerkte (mit Bedauern), dass die Redaktion das Datum der Veröffentlichung der Artikel mit einem roten Kreis markiert hatte. Darunter stand: „Dumbledores genialster Einfall".
Auf jeden fall weitaus genialer als seine blöden Zitronenbonbons. Grrr!!
„Also, ich kann es dir nicht versprechen, aber ich denke übermorgen könnte es in der Hogwarts Daily stehen." Er zeigte auf den Mittwoch, bei dem „Kochtipps von Hauselfen" stand.
„Perfekt" sagte ich zu ihm und bei dem obwohl ich bei dem Wort "Hauselfen" Gewissensbisse bekam.
„Willst du nicht noch einen kleinen Artikel dazu schreiben? Ich meine, wenn wir den Leuten diese Liste servieren, dann-"
„Ich würde gerne anonym bleiben," unterbrach ich ihn.
Er blickte mich aus fragenden Augen an. Ich zuckte die Achseln und meinte: „Ich will nicht die gesamte Schülerschaft zum Feind."
Er sah mich skeptisch an, behielt seine Gedanken aber für sich.
„Wie du meinst." Sagte er und schrieb Anonyme Liste, Dumbledores Idee betreffend Wichtig unter die Haushaltstipps von Elfen.
„Danke Terry."
Er murmelte ein „gern geschehen" und rauschte an mir vorbei um sich an seinen Tisch nieder zu lassen und eifrig mit dem Schreiben anzufangen.
Ja, wenn Terry Bott eine Idee hatte, dann musste er sie sofort in die Tat umsetzen. Und wenn Hermine Granger einen Plan hatte dann, so hoffte ich, wurde dieser auch gelingen.
Und, was denkt ihr? Ich würde wie immer gern wissen wie ihr das Kapitel fandet. Wenn ihr Ideen haben solltet, dann immer raus damit. Meine Muse lässt sich nämlich immer weniger blicken. Also nichts wie her damit!
Für Reviews bin ich immer offen ;)
P.S.: Nicht vergessen: Wenn ihr jemanden kennt, der gern Beta liest, bescheid geben! Danke.
