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Wenig später saßen sie unter der Uhr und Kakashi ließ sein Urteil fallen. Akuri und Samaly saßen, links und rechts neben Hanabi.

Kmknkhguu...

„Oho. Der Magen knurrt. Tja, dumm gelaufen. Ach übrigens was diese Training hier angeht. Ich habe beschlossen keinen von euch auf die Akademie zurück zuschicken" sagte Kakashi.

Samaly blinzelte.

„Warum? Ich bin doch die größte Zeit in einem Genjuzu gefangen gewesen."

Samaly begann zu jubelte und Akuri schaute zufrieden.

„Soll das bedeuten das wir bestanden haben?!" fragte Hanabi glücklich. Kakashi grinste.

„Es bedeutet das ihr alle drei Durchgefallen seid." Das Jubeln von Samaly verstummte. Er schaute die Gruppe ernst an. Seine Augen waren eiskalt.

„Diese Übung, hat euch gezeigt, wie viel eure Freundschaft im Kampf wert war: Nichts. "

Akuri blinzelt wütend und wollte auf seinen Sensei losgehen.

Kakashi dreht den Spieß um und hielt Akuri ein Kunai an die Kehle.

„Ihr wisst nicht was es heißt ein Ninja zu sein, ihr haltet es für ein Abenteuer, oder?!" sagte Kakashi nun richtig wütend, obwohl seine Stimme immer ruhig blieb.

Samaly blickte ängstlich auf das tödliche Kunai und Akuri kniff die Augen zusammen. Hanabi blickte verstört auf ihre Hände.

„Warum gibt es Shinobis? Habt ihr euch das einmal gefragt?"

„Wie meinen sie das Sensei?" fragte Hanabi.

„Ich meine, dass auch ihr nicht einmal ansatzweise begriffen hat, was es heißt ein Shinobi zu sein!"

„Shinobi sein..." flüsterte Samaly nachdenklich.

„Ja, was ist wohl entscheidend dafür ein guter Shinobi zu sein?" fragte Sensei Kakashi weiter, ohne das Kunai von Akuris Halsschlagader zu entfernen.

„Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einem Shinobi und einem Ninja?"

„Das haben wir nicht in der Akademie gelernt." Sagte Hanabi nachdenklich.

„Es geht um Handlungsweise. Herr Gott! Ich rede von Teamwork!"

…...Stille...

„Machen wir das denn nicht schon!?" sagte Hanabi irritiert.

„Nein, macht ihr nicht. Ihr habt zwar das Grundprinzip verstanden, aber mehr auch nicht." erwiderte Kakashi. „ Wenn es richtiges Teamwork gewesen wäre, hättet ihr die Glöckchen doch bekommen, oder?"

„Nun ist es zu spät. Aber wenn ihr ein bisschen mehr Rücksicht auf eure Mitglieder genommen und gekämpft hättet wie in den letzten Minuten, hättet ihr diesen Test vielleicht bestanden."

„Moment mal...Wir sind doch drei im Team und es gibt nur zwei Glöckchen. Wer die Glöckchen bekommen sollte, hätte am Schluss zu massivem Streit geführt. Warum haben sie dann zwei Glöckchen genommen, Sensei?" fragte Samaly weiter.

„Weil ich euch mit Absicht gegeneinander ausgespielt habe. Ich wollte sehen ob ihr das Wohl der Gruppe und der Mission über euer eigenes Interesse stellt. Ganz einfach." sagte Kakashi und schaute dabei ganz besonders Akuri an.

„Ein GeNin muss die Fähigkeit zum Teamwork haben, ihr wart nah dran, aber nah dran ist auch daneben." Kakashi schaute jetzt Hanabi an.

„Hanabi, du hast gute Anlagen im Nahkampf, aber deine Angst zu verlieren wirkt sich auf deine Entscheidungen aus. Habe mehr Vertrauen, auch in deine Kameraden."

„Ja." murmelte Hanabi.

„Und du Samaly, musst auch mal auf dich achten. Du bist in ein Genjuzu gelaufen um einem Kameraden zu helfen, der aber keine Hilfe brauchte. Du verlässt dich zu sehr auf die Hilfe anderer. Die Aufgabe war, die Glöckchen zu bekommen, nicht deine Teammitglieder zu betreuen."

Samaly nickte stumm.

„Du Akuri, hattest zwar gute Ideen mit diesen Ablenkungsmanöver aber du lässt dich zu sehr von deinem Temperament leiten. Achte auch auf deine Sicherheit. Du ganz besonders musst die Mission mehr in den Vordergrund stellen."

Akuri biss die Zähne zusammen.

„Ninja Missionen werden in Gruppen durchgeführt, man braucht zwar die Speziellen Fähigkeiten des einzelnem, aber das Team muss perfekt zusammen arbeiten um die Mission erfolgreich durchführen zu können. Wenn Einzelne die Mission aus den Augen verlieren, führt das zum Scheitern der Mission. Vielleicht verliert man sogar einen Kameraden."

Kakashi festigte seinen Griff am Kunai.

„Ein Beispiel: Samaly. Töte Hanabi sonst wird Akuri sterben!"

Samaly sah gequält von Hanabi zu Akuri und wieder zurück, während Hanabi fassungslos denn Sensei anschaute.

„Das Genjutzu…" murmelte Samaly verstört. Kakashi nickte.

„All das ist schon vorgekommen. Es kann wirklich passieren." Er steckte das Kunai zurück in die Tasche.

„Darüber habe ich noch überhaupt nicht nachgedacht." gab Samaly zu. Hanabi seufzte tief. Akuri schaute frustriert auf den Boden.

„Gut möglich das ihr es mit einem leichten Gegner zu tun habt, aber es kann auch um Leben oder Tod gehen. Ihr könntet bei jeder Mission euer Leben aufs Spiel setzten." Kakashi stand auf und lief zu dem Stein auf dem unser Mittagessen stand.

„Habt ihr euch denn Stein schon mal angesehen und die Namen die darauf ein gemeißelt wurden?" fragte Kakashi als er vor dem Stein stehen blieb.

„Es sind die Namen von Ninjas, die in unserem Dorf als Helden verehrt werden." sagte Kakashi weiter.

„Wirklich?" fragte Hanabi neugierig.

„Ich spreche hier von ganz besonderen Helden." Hanabi schaute auf.

„Wie meinen sie das Sensei?" Kakashi zögerte eine Sekunde.

„Sie alle sind I.K.A. Helden."

„Was ist das? Wie wird man ein I.K.A. Held?"

„Es bedeutet: Im Kampf aufgeopfert."

„Sie leben nicht mehr." sagte Samaly leise, zu sich selbst.

Hanabi verstand und senkte betreten denn Kopf.

„Das ist ein Gedenkstein. Die Namen meiner besten Freunde sind hier ein gemeißelt." Samaly schluckte betroffen. Einen Moment war Schweigen. „Ich will nicht, dass ihr auch irgendwann dort eingemeißelt werdet, wegen mangelnder Disziplin und fehlerhaften Teamgefühl." Er seufzte.

„Na schön. Ich werde euch noch eine Chance geben! Aber es wird nicht leichter. Ihr habt nur drei Stunden um ein Glöckchen zu bekommen. Ihr könnt jetzt zu Mittag essen, um Kraft zu tanken, mit Ausnahme von Akuri." sagte Kakashi und trat vor uns. Akuri verzog wütend das Gesicht.

„Tja. Das ist die Strafe dafür, dass du dein Wort nicht gehalten hast." sagte Kakashi.

„Und wer versuchen sollte ihm essen zu zustecken, ist damit sofort Durchgefallen!"