10. Dancing with the Death Eaters I

Heute war es soweit, der Ball im Zaubereiministerium würde in fünf Stunden beginnen und Persephone war jetzt schon total durch den Wind. Es lag nicht am Ball, denn auf solchen war sie durch Job schön öfters. Nein es lag an ihren Eltern die sie heute, nach vier Jahren, wiedersehen würde und davor hatte sie Angst.

Angst was sie alles zu ihr oder Charlie sagen würden. Denn in den Augen ihrer Familie waren sie Blutsverräter. Heute würde sie auch die Verlobte ihres Bruders kennen lernen. Persephone wusste jetzt schon das dieser Abend kein gutes ende nehmen würde.

Gedanken verloren lag sie im Wohnzimmer auf dem Sofa als Sirius herein kam.

„Was ist denn mit dir los? Machst du dir schon wieder Gedanken über dem Ball?", fragte Sirius und setzte sich neben Seph aufs Sofa.

„Naja nicht direkt über den Ball eher über meine Eltern.", antwortete die schwarzhaarige leise.

Sanft zog Sirius sie in seine Arme.

„Das wird schon und du hast ja immer noch die Weasleys." Versuchte Sirius sie zu trösten.

„Ich wünschte du würdest mich auf den Ball begleiten.", sprach die junge Frau leise.

Verwundert drehte Sirius sein Kopf und sah direkt in ihre blauen Augen. Er versang geradezu darin. Ja auch er hatte sich schon gewünscht, dass er ihre Ballbegleitung sein darf. Doch dieser Wunsch würde er ihr nie erfüllen können, denn er war ein Gefangener seines eigenen Hauses. Auch Persephone sah in seine grauen Augen. Langsam kam sie ihm immer näher und küsste ihn zaghaft auf den Mund. Leidenschaftlich erwiderte Sirius ihren Kuss. Das war mehr als er sich in den letzten Tagen erhofft hatte. Nach gefühlten 10 Minuten lösten die beiden sich schwer atmend von einander.

„Sirius ich...,"

Doch weiter kam sie nicht denn Sirius küsste sie wieder, diesmal etwas stürmischer. Diesmal war es Persephone die den Kuss unterbrach. Bevor er sie wieder unterbrach sprach Persephone endlich aus was sie schon seid Tagen fühlte.

„Sirius ich Liebe dich."

Verwundert schaute er sie an, doch dann fingen seine Augen an zu strahlen.

„Ich Liebe dich auch Seph aber ich bin nicht gut genug für dich.", traurig wandte er seinen Blick ab.

„Wie meinst du das?", fragte Persephone verwirrt.

Doch Sirius hab ihr keine antwort.

„Sirius bitte, antworte mir.", flehend sah die ihn an.

„Ich kann dir keine gute Zukunft schenken. Ich darf das Haus nicht verlassen, überall werde ich gesucht. Außerdem bin ich zu alt für dich."

„Das ist jetzt nicht dein ernst oder? Sirius ich liebe dich, mir ist es egal ob du das haus verlassen kannst oder nicht, mir ist es egal wie alt du bist. Ich will einfach nur dich, du allein machst mich glücklich."

„Aber...",

„Kein Aber. Es ist mein Leben und ich habe meine Entscheidung getroffen.", lächelnd sah sie ihn an.

„Gut aber auf deine Verantwortung.", gab Sirius grinsend zurück.

Er war einfach nur glücklich, glücklich, dass sie ihn liebte auch mit dem wissen das er sich nie mit ihr in der Öffentlichkeit zeigen konnte.

Nach einiger Zeit zog Persephone Sirius nach oben.

„Kommst du mit hoch? Ich muss mich für den Ball fertig machen. Charlie wird bald hier sein." Stumm folgte er ihr nach oben.

Als erstes ging Persephone duschen. Danach war das Make up und die Frisur an der Reihe.

Seelenruhig saß Sirius auf dem Bett und schaute seiner Freundin zu die wie ein aufgescheuchtes Huhn durch ihr Zimmer rannte und ihren Schmuck suchte. Natürlich hatte er von seiner Position aus einen guten Blick auf ihren Körper da Persephone momentan nur BH und String an hatte. Ausführlich musterte der schwarzhaarige seine halb nackte Freundin.

„Ich hoffe dir gefällt was du siehst", unterbrach Seph Sirius Gedanken.

Ertappt aber mit einem schmutzigen grinsen im Gesicht sah er sie an.

„sicher gefällt mir was ich sehen und das beste daran ist, dass es jetzt alles mir gehört."

„Sirius Black anstatt mich die ganze Zeit anzuschauen könntest du mir ruhig helfen meinen Schmuck zu suchen." Gespielt vorwurfsvoll sah sie an, aber insgeheim freute sie sich darüber, dass Sirius nicht die Augen von ihr lassen konnte.

„Schatz hast du mal in deinem Schmuckkasten nachgeschaut", fragend sah er sie an.

Ohne ihm zu antworten ging sie zu ihrem Schmuckkasten und schaute da nach ihrem Schmuck. Denn Sirius hatte recht, dort hatte sie noch nicht nachgeschaut. Natürlich waren sie dort. Dankbar gab Persephone Sirius eine Kuss, bevor sie zu ihrem Schrank ging und ihr Kleid hervor holte.

Nachdem Sirius seiner Freundin in ihr Kleid geholfen hatte schaute er sie an. Persephone war wunderschön. Sie strahlte förmlich und das blau brachte ihre Augen sehr schön zu Geltung.

„Du siehst wunderschön aus", brachte Sirius endlich heraus. Verlegen und mit einem Hauch rot auf den Wangen schaute Persphone auf den Boden.

"Danke", nuschelte sie.

„Komm ich begleite dich noch bis zur Tür, Charlie wird vermutlich jede Minute hier auftauchen."

Dankens nahm seph den Arm den er ihr anbot. Sie war viel zu aufgeregt als, dass sei allein die Treppen hätte runter laufen können.

Unten angekommen tauchte auch schon Charlie auf.

„Wow Seph du siehst toll aus."

„Danke", lächelnd sah die schwarzhaarige den rothaarigen an. Mit einem Kuss verabschiedete sich Persephone von Sirius, der ihr noch viel Spaß wünschte, bevor sie zu Charlie ging und mit ihm zusammen zum Zaubereiministerium apperierte.