Joe war mit Jon aus der Umkleide getreten und bewegte sich auf die Türe zur Schneiderei zu. In einer Stunde hatte er seinen Auftritt, doch er wollte Meg vorher noch einmal sehen. Meg , die mit Ryan und Cindy in ihren Räumen saß, steckte sich gerade ein Stück Banane in den Mund, als ihr Handy klingelte. Kurz schaute sie auf das Display, kaute schneller und bekam wie immer dieses Strahlen in den Augen, wenn er anrief.
"Hi Ric, wie geht es dir?" Sie fuhr sich durch die Haare und ließ sich gegen die Stuhllehne fallen. "Du kommst schon einen Tag früher. Super, da freue ich mich aber sehr drüber. Nein, du wirst dir kein Hotelzimmer nehmen, du schläfst natürlich bei mir. Gut, ich bin dann morgen gegen Eins am Flughafen. Lieb dich."
Joe hatte die Hand an der Türklinke und drückte sie jetzt fest zu. Tief holte er Luft, ließ sie dan los und ging wortlos weiter. Jon sah ihm verwirrt hinterher und folgte ihm.
"Das war Ricardo. Er kommt schon morgen", sagte Meg und Ryan strahlte nun ebenso wie sie.
"Wer ist Ricardo?", wollte Cindy wissen.
"Mein Mann...also eher gesagt mein Exmann", warf Meg schnell ein, als sie Cindys verdutztes Gesicht sah.
"Das hört sich aber so an, als würdet ihr euch noch prima verstehen."
"Ja, tun wir. Er war und wird immer mein bester Freund sein."
Joe stiess die Türe zum Backstagebereich auf, zog sich sein Shirt über den Kopf und warf es auf die Bank, die rechts an der Wans stand.. Er setzte sich, stützte seine Arme auf den Knien ab und senkte den Kopf.
"Hey, Bro, was ist los mit dir", wollte Jon wissen, der nun neben ihm stand.
"Nichts! Alles gut", knurrte Joe,
"Klar, alles gut." Er setzte sich neben seinen Freund und hutzte ihn mit seiner Schulter an.
"Ich glaube, Meg spielt mit mir."
"Kannst du mal deutlicher werden."
"Verdammt, es hätte mir nach dem Kino schon klar sein müssen. Der Ring", murmelte er.
"Hallo! Bahnhof!" Jon hob beide Hände in die Luft.
"Ach Fuck. Meg trägt einen Ehering und ihr habt doch eben gehört, dass sie wohl mit einem Mann telefoniert hat."
"Hey, warte mal. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Ryan sie dabei unterstützen würde, wenn sie ihren Ehemann betrügt, falls es wirklich so sein sollte das sie einen hat. Seid ihr nicht für morgen verabredet?"
"Yup"
"Dann warte doch erst mal ab."
"Vielleicht hast du recht. Los, aufwärmen ist angesagt."
Nach dem Kampf betrat Joe nassgeschwitzt die Umkleide, wo Colby und Joe schon auf ihn warteten.
"Los, ab unter die Dusche mit dir. Ich habe Hunger", kam sofort von Jon, der noch dabei war seine Sachen in die Tasche zu packen.
"Jaja, Alter Mann ist kein D-Zug." Joe streifte sich die Weste vom Körper und warf sein Shirt in seinen Rucksack. Er wollte gerade aufstehen, als sein Handy summte.
- Hi Mister. Wollte dich eigentlich noch antreffen, aber musste Cindy zur Abendschule fahren, da ihr Auto gestreikt hat -
Er drückte auf antworten und tippte auf die Tastatur.
- Schade, hätte mich gefreut -
- Muss unsere Verabredung morgen leider absagen. Mein Besuch kommt schon einen Tag früher. -
Joe fasste sich durch die Haare und seufzte leise auf.
- Kein Problem -
- Nicht böse sein Ok. Wir holen das auf alle Fälle nach. Wie wäre es, wenn du übermorgen zum Essen kommst -
Doch anstatt zu antworten, reichte er Jon sein Handy und stand auf. "Siehst du, ich hatte doch recht."
Jon las die SMS und zuckte auf, als Joe mit wollter Wucht gegen den Abfalleimer trat, der im Raum stand.
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"Hi Honey", begrüßte sie Ricardo am nächsten Tag und zog sie an sich. Sie sah ihm strahlend ins Gesicht und strich ihm seinen Pony nach links.
"Hey, du hast zugelegt. Steht dir gut."
Arm im Arm verließen sie den Flughafen, stiegen in Meg's Wagen und fuhren zu ihrer Wohnung, wo sie schon von Ryan, Wade und Viktoria erwartet wurden.
"Hey Muscle. Lass dich drücken", rief Ricardo und umarmte ihn. Er zog seine Jacke aus und sah sich in Meg's Wohnung um. Vor dem Wohnzimmerschrank blieb er stehen, berührte mit zwei Fingern seine Lippen und führte sie dann auf eines der Bilder, die dort standen. Meg, die mit dem Kaffee aus der Küche kam, betrachtete die Szene mit einem Lächeln.
"Wie war eigentlich deine Verabredung mit diesem Joe?", wollte Ricardo jetzt wissen, als er sich setzte. Nun richteten sich auch die Blick der anderen drei auf sie.
"Schön", antwortete sie knapp.
"Schön? Ist das alles? Wir wollen Einzelheiten", stöhnte Viktoria.
"Wir haben uns den Film angesehen und sind danach von Fans belagert worden."
"Das war alles?"
"Ganz sicher nicht. Die Stelle zwischen Film und Belagerung fehlt und das will sie uns anscheinend nicht erzählen." Ricardo schmunzelte sie an. Ohne ein weiteres Wort, jedoch mit einem Glanz in den Augen, den alle Anwesenden wahrnahmen, führte Meg die Gabel zum Mund.
Nachdem die fünf einen netten Nachmittag zusammen vebracht hatten, fuhren Meg und Ricardo zum Strand, um spazieren zu gehen. Wade, Ryan und Viktoria machten sich zum Training auf ins Center.
"Es ist schön, dass du extra hergekommen bist", kam leise von Meg, als sie nebeneinander herliefen.
"Das ist doch selbstverständlich."
Ricardo griff nach ihrer Hand, denn er wusste, dass Meg's seine Nähe jetzt brauchte. Sie bummelten noch eine Weile die Strandpromenade entlang und ließen sich irgendwann in den weichen Sand fallen, wo Ricardo sie zwischen seine Beine zog. Eine Zeitlang starrten sie stumm in den Himmel und beobachteten die untergehende Sonne. Dabei strich er ihr immer wieder liebevoll über die Haare und Meg genoss seine Berührungen. Sie konnte sich ein Leben ohne Ricardo nicht vorstellen. Vor ein paar Jahren dachte sie, dass sie ihn für immer verloren hätte und sie war in ein tiefes dunkles Loch gestürzt. Aber er und vor allem Luisa hatten sie wieder dort rausgeholt.
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Joe und Colby liefen schwer keuchend an der Strandpromeade nebeneinander her. Joe's Lungen brannten, doch er wollte sein heute gesetzes Ziel schaffen. Schon den ganzen Tag hatte er diese innere Unruhe in sich und er dachte, dass er sie durch hartes Training loswerden würde. Er hatte seine Kopfhörer auf den Ohren, aus denen laut Linkin Park dröhnte. Colby wusste, dass Joe's Gedanken sich um Meg drehten, also lief er stumm neben ihm her. Joe's Kehle schnürte sich zu, als er sie erkannte und sein Herz schlug plötzlich zehn Takte schneller. Der Strand war noch gut besucht, doch sie würde er unter hunderten von Leuten erkennen. Meg, die engumschlungen mit einem dunkelhaarigen Mann im Sand saß. Seine Hand zu einer Faust geballt, drehte er seinen Kopf Richtung Wasser, als sie die beiden fast erreicht hatten.
"Hey, ist das Meg da vorne?", kam von Colby, der ihn anstubste und in sein Gesicht sah.
"Lauf weiter Colby", fauchte er.
Meg sah die Zwei nun ebenfalls, winkte ihnen zu und stand sofort auf. Freudestrahlend ging sie in ihre Richtung, doch Joe sah sie nur kurz an und lief an ihr vorbei. Colby hob entschuldigend die Schultern und rannte hinter ihm her. Sie sah den beiden nach und drehte sich wieder Ricardo zu, der noch immer im Sand saß.
"Alles ok Meg?" Ricardo sah sofort, dass mit ihr etwas nicht stimmte, als sie sich wieder in den Sand setzte. Noch immer folgte sie den beiden Männern mit ihrem Blick und schüttelte leicht den Kopf. Ricardo zählte eins und eins zusammen und seufzte auf.
"War das Joe, Meg?"
"Hmmm" Meg fuhr mit der Hand durch den Sand, um ihn dann durch ihre Finger rieseln zu lassen.
"Du hast ihm nichts erzählt oder?"
"Nein, warum auch."
"Meg, wie glaubst du fühlt er sich jetzt. Er sieht dich hier mit einem anderen Mann sitzen. Engumschlungen. Ich kann mich noch gut an Luisa's erstes Mal erinnern. Für sie war es auch sehr schwer. Meg, wenn du etwas für ihn empfindest, sollte er es schon wissen. Es ist ja nichts schlimmes."
Meg nickte leicht. "Ich glaube, du hast recht."
Als sie am nächsten Morgen mit Ricardo gefrühstückt hatte, machte sie sich auf den Weg zur Arbeit. Sie lief durch die Trainingshalle, da sie hoffte, Joe zu erblicken, doch er war nirgendwo zu sehen. An ihrem Arbeitsplatz angekommen, holte sie ihr Handy hervor.
- Hi Mister. Würde gerne mit dir reden. Meldest du dich, wenn du im Center bist. Meg -
Bis zum Mittag hatte sie keine Zeit, sich weiterhin Gedanken um ihn zu machen, da Ashley und Pamela zur Anprobe kamen und Ettore's neuer Mantel für den heutigen Abend fertig werden musste. So entschloss sie beim Mittagessen die Gelegenheit ergreifen, um mit ihm zu reden. Gutgelaunt betrat sie die Kantine, doch auch hier war von Joe keine Spur zu sehen. Sie holte sich einen Salat von der Theke und setzte sich zu Ryan, Jon und Eva.
"Ist Joe heute nicht im Haus, Jon?" Fragend sah sie ihn an.
"Natürlich Schneiderlein. Schon seid heute morgen."
"Gut, danke." Mit erhöhtem Tempo aß sie zu Ende, stellte das Tablett weg und ging dann in die Trainingshalle, wo sie Joe mit seinen Kopfhörern auf der Hantelbank sah.
"Hey Meg, darf ich dir Alanna vorstellen?", rief Randy, der im Trainingsring lag und sie ging zuerst zu ihm rüber. Er lag mit dem Rücken auf dem Boden und Alanna saß auf ihm.
"Hallo Alanna, ich bin Meg. Meine Güte, du bist aber stark. Mach weiter so, dann kriegst du ein Match gegen deinen Dad."
Das Kleine Mädchen hob beide Hände und hielt sie in die Luft.
"Und wer ist die Kleine Dame?"
"Zoe, eine Schulfreundin von Alanna. Zoe ist sehr scheu und braucht immer eine Weile", beschrieb Randy das rothaarige Mädchen, welches in der Ringecke stand. Meg sah zu der Kleinen und lächelte sie an.
"Hallo Zoe. Schön dich kennenzulernen. Also ich finde du solltest Alanna ein wenig helfen. Randy ist doch schon sehr stark und vielleicht schafft sie es nicht alleine."
Noch etwas zögerlich kam die Kleine jetzt in die Ringmitte, ließ sich auf die Knie fallen hielt jetzt Randys Arm fest.
"Oh, Meg hilf mir. Ich habe keine Kraft mehr", schrie er lachend.
"Wow, unsere zukünftigen Divas Champions." Paul war neben Meg erschienen und hatte seinen Daumen in die Luft gehoben.
"Alanna, Daddy geht kurz mit Paul ins sein Büro. Wenn was ist, dann geh rüber zu Nattie, ok. Ihr bleibt schön hier."
"Machen wir Dad."
Meg winkte Randy noch einmal zu und bewegte sich dann in Joe's Richtung. "Joe, kann ich dich mal sprechen?"
"Ich habe jetzt keine Zeit. Muss gleich zur Physio."
Er wollte sich gerade von der Bank erheben, als Meg ihn an der Schulter berührte. "Bitte"
Mit Schwung setzte er sich wieder auf die Bank, verschränkte die Arme und sah sie an.
"Du brauchst mich nicht so böse ansehen. Ich möchte dir nur etwas erklären."
"Was gibt es da noch zu erklären. Ich habe dich mit dem Kerl gesehen."
"Es ist aber nicht so, wie du denkst."
"Was soll ich denn denken?"
"Es ist schwer zu erklären. Dieser Mann wird immer zu meinem Leben gehören. Er ist..."
Joe sah sie nun wirklich böse an. "Na Super. Erst vögelst du mit mir und dann mit ihm. Das Bett bleibt dann immer warm, was."
"Hey, so nicht ja!. Du tust mir unrecht. Lass mich doch erklären", fauchte sie ihn jetzt an. Joe winkte ab, denn er wollte ihre Erklärung nicht hören. Ihm reichte, was er gesehen hatte. Er stand auf und ging wortlos an ihr vorbei. Meg stiegen Tränen in die Augen und wütend sah sie ihm hinterher. Wade, der die Szene beobachtet hatte, kam auf sie zu.
"Meg?"
Doch Meg schüttelte nur den Kopf und machte auf dem Absatz kehrt. Gerade hatte sie die Türe erreicht, als ein markerschüttender Schrei durch die Halle ging.
"Alanna", hörte man Zoe schreien und alle Anwesenden drehten sich erschrocken zum Ring. Zoe stand in ihm und vor ihr auf dem Boden lag mit zuckenden Bewegungen die kleine Alanna. Joe, der kaum zwei Meter von den beiden entfernt stand, rollte sich in den Ring und drehte sie zu sich.
"Holt einen Krankenwagen", brüllte er.
Saraya, die im anderen Ring stand, lief sofort Richtung Ausgang und Windham hatte schon sein Handy am Ohr und rief den Notarzt. Meg, die mit Wade als nächstes in den Ring gestürmt war, ging vor Alanna in die Knie und hob ihren Kopf leicht an.
"Wach auf Alanna. Alanna", flüsterte Meg, doch von dem Mädchen kam keine Reaktion. Ihr Gesicht war leicht bläulich angelaufen und noch immer zuckte der Kleine Körper. Joe hatte seinen Kopf auf die Kleine Brust gelegt und horchte, ob sie atmete. Es kam Meg wie Stunden vor, bis endlich die Türe aufging und Dylan, einer der WWE Sanitäter mit seinem Koffer bei ihnen ankam.
"Was ist passiert?", wollte er sofort wissen.
Zoe, die heulend in der Ringecke stand, kam langsam auf ihn zu. "Wir haben hier geturnt und dann ist sie mit dem Hals gegen das Ringseil gefallen. Und dann ist sie einfach umgefallen." Dylan öffnete Alannas Mund und erschrak.
"Sie hat ihre Zunge verschluckt."
Mit geübtem Griff fasste er in ihren Hals. Meg war elend zumute. Tränen liefen ihr die Wangen hinab und sie wollte Alannas Hand überhaupt nicht loslassen. Doch sie stand auf und ging nun zu Zoe, die hilflos in der Ringecke stand und umschloss ihre kleinen Schultern, die vor lauter Schluchzen bebten.
"Es wird alles gut Maus", beruhigte Meg sie.
"Alanna", hörte man jetzt Randy, der mit Paul in die Halle gerannt kam. Er ließ sich neben seine Tochter fallen und strich immer wieder sanft über ihren Kopf. "Alanna, wach auf Süsse. Daddy ist hier." Verzweifelt richtete er seinen Blick auf Dylan, der es geschafft hatte, die Zunge aus dem Rachen wieder in ihre Position zu bringen. Er fühlte ihren Puls und sein Blick haftete auf den kleinen Brustkorb. Die große Flügeltüre zum Saal ging auf und Stephanie, deren Gesicht leichenblass war, kam mit einem Notarzt und zwei Sanitätern, die eine Trage vor sich herschoben zum Ring.
"Sie hatte ihre Zunge verschluckt. Ich habe sie stabilisiert, aber sie atmet nur leicht", teilte Dylan dem Notarzt mit. Der untersuchte Alanna kurz und gab dann die Anweisung, sie auf die Trage zu legen. Nachdem sie notversorgt war, fuhren sie mit ihr aus der Halle, gefolgt von einem völlig aufgelöstem Randy. Die Anwesenden im Raum standen nur stumm an ihren Plätzen und sahen ihnen hinterher.
"Komm Zoe, ich nehme dich mit in mein Büro. Dort werden wir deine Eltern anrufen und du bekommst einen großen Kakao, ja?." Stephanie nahm die Kleine in den Arm und ging mit ihr Richtung Ausgang.
"Mein Gott, der Arme Randy." Viktoria sah noch immer in Richtung Ausgang.
Meg nickte, dann fing sie an zu schluchzen und Wade zog sie sofort in seine Arme. "Hey, ist gut." Sie rieb sich mit dem Ärmel über die Augen und atmete tief durch.
"Ich muss wieder an die Arbeit."
"Wir telefonieren nachher ok?"
Sie nickte und verließ mit senkendem Kopf den Raum. Wade setzte sich neben Jon auf die Hantelbank und zog sich seinen Hoodie über den Kopf.
"Meg war echt aufgewühlt. Geht es ihr gut?", wollte Jon wissen.
"Hey, sie ist selbst Mutter und weiß genau, wie Randy sich gerade fühlt", meinte Alicia gedankenverloren.
Joe hob aprupt den Kopf und sah sie und Wade verwirrt an. "Das wird ja immer besser. Verheiratet und ein Kind. Was kommt als nächstes?"
"Halt. Stop mal. Sie ist nicht verheiratet", entgegnete Wade.
"Willst du mich verarschen? Sie trägt doch einen Ring am Finger."
"Ja. Nein! Ach, verdammt, wie soll ich das erklären." Wade puhlte mit seinen Fingern das Ettikett von seiner Wasserflasche.
"Du brauchst mir nichts erklären. Das soll sie mir dann doch lieber selber erklären." Damit sprang er auf und ging wütend Richtung Schneiderei. Dort fand er nur Cindy vor, die bei Nicole eine Hose absteckte und ihm erklärte, dass Meg wegen Übelkeit heim gefahren sei. Joe beendete sein Training, zog sich dann um und ging mit Jon und Colby gemeinsam zum Parkplatz.
"Meld dich", rief Colby ihm zu, als er in seinen Wagen stieg und sofort losfuhr. Bei Meg angekommen klingelte er, doch es tat sich nichts. Er zückte sein Handy und wählte ihre Nummer, aber dort ging nur die Mailbox an. So entschloss er sich erstmal nach Hause zu fahren und es später noch einmal zu versuchen. Er wollte Aufklärung, da ihm wirklich etwas an Meg lag und er im Moment aus ihr nicht schlau wurde. Mit tausend Gedanken im Kopf schlief er irgendwann ein.
