A/N: Sooooo, Update diesmal einen Tag später, aber gestern war ich noch im Flugzeug und leider hab ich gerade kein Internet zu Hause. Heute hab ich Geburtstag und dachte es wäre ganz passend. Für alle die sich nach diesem Kapitel fragen, wann denn mal wieder Evoe beleuchtet wird: Das kommt dann nächstes Mal :)
*ETHIN/ELARN*
Nachdem wir wieder einigermaßen zu Atem gekommen sind, liege ich noch einige Minuten regungslos auf dem Boden und versuche mich auch geistig mit den heutigen Geschehnissen anzufreunden. Ziemlich spät dafür, aber es geht wohl nicht mehr anders. Ethin liegt neben mir, mit einem geradezu widerwärtig zufriedenen Gesichtsausdruck. Das passt mir gar nicht. Auch wenn ich zugeben muss, dass dieses Erlebnis überraschend intensiv war, möchte ich ihm doch am liebsten sein schmutziges Grinsen mit flüssiger Säure aus dem Gesicht ätzen. Ich bin immer noch wütend.
„Also", sage ich so energisch wie es in meinem zerschlagenen Zustand gerade geht. „Wo ist er?"
„Bei Lenwe", antwortet Ethin ausnahmsweise geradeheraus und ohne weitere Umschweife. Seine vorher so zufriedene Miene hat eine deutliche Trübung erfahren. Etwas, das ich durchaus nachvollziehen kann, wenn es um Lenwe geht. Ich schaue ebenso dunkel drein, angesichts dieser Neuigkeit.
„Lenwe", wiederhole ich stirnrunzelnd und beginne überrascht damit mich aufzusetzen, was mir einige Schmerzen bereitet, die ich aber im Lichte dieser Neuigkeiten mühelos ignorieren kann. „Was will der denn nach all diesen Jahren auf einmal von ihm?"
Diese Entwicklung ist schlecht. Nach dem, was ich über ihn weiß, ist Lenwe mit der richtigen Motivation durchaus imstande und wahrscheinlich auch willens einigen Schaden anzurichten. Etwas, das verdächtig nach Schuldbewusstsein aussieht breitet sich auf Ethins Gesicht aus.
„Es gab da einen kleinen Zusammenstoß zwischen uns", murmelt er undeutlich und bewegt sich dabei vorsichtig aus meiner unmittelbaren Reichweite, was mich misstrauisch die Stirn runzeln lässt. „Ich habe Lenwe zufällig auf dem Markt gesehen und unter einem Vorwand die Stadtwache auf ihn angesetzt. Das hat ihm nicht gefallen."
Mit schmalem Blick setze ich mich nun völlig auf.
„Da du und er das offensichtlich überlebt haben, sehen ich die Problematik noch nicht so ganz", merke ich scharf an und kann daraufhin mitansehen wie Ethin tatsächlich noch etwas schuldiger dreinschaut.
„Danach habe ich ihn dann selbst angegriffen", gibt er zu und kaut dabei unruhig auf seiner Unterlippe.
„Erfolglos", tippe ich dunkel und ernte ein missmutiges Nicken. Dies ist eindeutig einer der Momente in denen ich Ethins Impulsivität aus ganzem Herzen verfluche!
„Ich war so geblendet von meinem eigenen Hass, dass ich die möglichen Folgen einfach ignoriert habe. Mir war egal ob ich dabei sterbe", fährt Ethin leise fort und starrt zu Boden. „Ich bin nicht gestorben. Lenwe hat mir die Nacht über deutlich klar gemacht was für ein Fehler es war sich mit ihm anzulegen", gibt er zu und schlingt, mit einem kleinen Schaudern, hilflos die Arme um seine angezogenen Beine. Im Moment sieht er reichlich niedergeschlagen aus. Meiner Meinung nach geschieht ihm das auch völlig recht. Lenwe hätte ihm am besten gleich den Hals umdrehen sollen! Schade eigentlich, dass er es nicht getan hat. Dann hätte ich jetzt ein Problem weniger.
„Aber er hat dich wieder gehen lassen?" frage ich ungeduldig nach, als Ethin nur bedrückt schweigt. Eine schmerzliche Grimasse huscht über seine Züge.
„Ja, das hat er. Mehr oder weniger", murmelt Ethin und zwingt sich dann sichtlich weiter zu sprechen. „Er hat mich halbtot in der Gosse zurück gelassen und wahrscheinlich angenommen ich würde dort sterben, oder es war ihm einfach egal. Ich bin zwar nicht gestorben damals, aber er hat natürlich Spuren hinterlassen, die ich nicht vor Evoe verbergen konnte."
Ich frage mich wieso Lenwe das getan hat. War er absichtlich so schlampig oder ist Ethin einfach zäher als der Magier gedacht hatte? Wollte er seine Geringschätzung Ethin gegenüber deutlich machen? Wusste er am Ende gar nicht zu wem Ethin gerade gehörte? Lenwes Beweggründe sind mir noch ein Rätsel und ich wünsche mir mehr zu wissen. Dennoch, ab hier muss Ethin eigentlich gar nichts mehr sagen. Ich kann mir nur zu gut vorstellen was danach geschehen ist. Am liebsten möchte ich ihn anschreien, verlangen zu wissen wieso er Evoe nicht davon abgehalten hat gegen einen derart gefährlichen Feind anzutreten, aber ich weiß, dass sie beide ihre eigenen Gründe hatten Lenwe zu hassen. Evoe kann, auf seine eigene nachgiebige Art und Weise, erstaunlich stur sein, wenn er wirklich will. Das ist zwar nur sehr selten der Fall, aber diesmal scheint dem leider so gewesen zu sein. Ethin hätte ihn nicht aufhalten können, selbst wenn er es ernsthaft versucht hätte. Das hält mich allerdings nicht davon ab gerade ausnehmend wütend auf ihn zu sein.
„Und Evoe hat dann natürlich die Dinge in die Hand genommen und ist gegen Lenwe vorgegangen", führe ich Ethins Geschichte grimmig fort. Er nickt vorsichtig, aber ich kann ihm deutlich ansehen, dass dies noch nicht alles war.
„Licht über dich! Jetzt rede schon endlich du hirnloser Ork!" belle ich ihn ärgerlich an. Es juckt mich in den Fingern ihn kräftig durchzuschütteln, aber das würde mir die gewünschten Informationen gerade auch nicht schneller verschaffen, auch wenn es ungemein befriedigend wäre.
„Er hat sich gut vorbereitet und viel über Lenwe in Erfahrung gebracht, dass sogar ich nicht wusste", erklärt Ethin zögerlich. „Alles lief nach Plan. Wir haben ihm heimlich Drogen verabreicht und ihn dann mitgenommen, während er bewusstlos war. Evoe hat ihn unten im Keller eingesperrt."
„Im Keller?!" will ich entgeistert wissen. „Wie ist er denn da bitte heraus gekommen? Ihr hättet ihn ohne Probleme erledigen können verdammt nochmal!"
Ethin windet sich.
„Was hast du angestellt?" will ich hart wissen. Ich bin so wütend, dass ich ihn dabei nicht einmal mehr beschimpfe.
„Ich wollte ihn unbedingt selber umbringen", gesteht der blonde Elf sichtlich gepeinigt. „Natürlich hätte ich das nicht heimlich getan... oder vielleicht doch... aber Evoe wusste auch so wie stark mein Bedürfnis war."
Ich knirsche mit den Zähnen. Wenigstens weiß er selber wie dumm er war. Alles in mir sehnt sich danach ihm eine ordentliche Tracht Prügel zu verabreichen, aber noch weiß ich ja nicht alles.
„Evoe hat das tatsächlich zugelassen?" stöhne ich entgeistert. Ich kann es kaum glauben, aber andererseits ist es Ethin über den wir hier reden. Evoe hat ihm schon immer vieles durchgehen lassen. Ich wünschte er wäre jetzt hier, damit ich ihm dafür Vorhaltungen machen könnte.
„Ja das hat er. Natürlich lief nicht alles nach Plan, wie du dir wahrscheinlich denken kannst. Lenwe hat mich überwältigt und ihn wahrscheinlich so dazu gebracht die Tür aufzuschließen. Ich war bewusstlos und wir wissen beide wie es um Evoes Nahkampffähigkeiten bestellt ist", schließt Ethin niedergeschlagen.
„Du verdammter Idiot!" zische ich und werfe einen Schuh nach ihm. Entgegen meiner Erwartungen treffe ich sogar. Die kleinliche Befriedigung, die ich genieße, während ich Ethin dabei zusehe wie er sich die schmerzende Stelle an seinem Kopf reibt verpufft recht schnell wieder. Leider macht mir diese Geschichte nämlich auch eines nachdrücklich klar. Ethin hatte völlig recht als er behauptet hat ich könnte ihn alleine Evoe's wegen nicht töten. Das der sich für Ethin einem solchen Risiko ausgesetzt hat, spricht für mich Bände, denn normalerweise würde er niemals so unvorsichtig handeln. Allerdings gibt es mir auf eine verdrehte Art und Weise auch wieder Hoffnung. Wenn er für Ethin so weit geht, vielleicht wird er mich dann doch nicht abweisen. Zumindest wenn ich ihn rechtzeitig aus Lenwes gierigen Krallen befreien kann. Der Gedanke treibt mir einen tiefen Seufzer über die Lippen.
Lenwe ist also mit großer Wahrscheinlichkeit frei in unserem Haus herumgelaufen. Diese Vorstellung verursacht einen harten, wütenden Knoten in meinem Bauch. Kein Wunder, dass mir die Schilde dort unbekannt waren. Sie stammten bestimmt von ihm.
„Wir müssen so schnell wie möglich wieder zum Haus zurück", beschließe ich, in Gedanken bereits mit der Planung unserer nächsten Schritte beschäftigt, obwohl ich gerade noch nicht einmal Kleider am Leib trage. „Falls er noch einmal dorthin zurückkehrt, will ich nicht, dass er Hinweise auf meine Anwesenheit entdeckt."
„Und die recht offensichtliche Abwesenheit meiner... sterblichen Überreste? Die wird er schließlich trotzdem bemerken, oder nicht?" fragt Ethin zweifelnd nach und scheint dabei frustrierend sicher, dass ich ihn tatsächlich nicht umbringen werde, selbst jetzt wo er seine wichtigste Information enthüllt hat. Andererseits, hätte ich das tun wollen, dann wäre er wahrscheinlich bereits tot, Valaira hin oder her. Ich schätze Ethin hat schon sehr lange begriffen, was mir erst vor ein paar Augenblicken wirklich klar geworden ist, dass Evoe ihn selbst dann schützen kann, wenn er gar nicht anwesend ist. Ich schlucke meine erneut aufwallende Wut wieder herunter und versuche mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
„Das alleine hat nicht zwangsläufig zu bedeuten, dass ich es war der dafür verantwortlich ist. Im Gegenteil. Es heißt eher, dass Lenwe nun Energie aufwenden muss um herauszufinden wer tatsächlich dahinter steckt. Das ist für uns nur von Vorteil, denn dadurch ist er nervös und abgelenkt. Wir kehren zurück, bringen das Haus in Unordnung als hätten wir Wertgegenstände gesucht, wie gewöhnliche Einbrecher. Sofern er länger nicht dort war denkt er vielleicht sogar jemand hätte deine Leiche mitgenommen und die Einzelteile auf dem Schwarzmarkt verkauft."
Das ist gar nicht mal so abwegig. Körperteile von Elfen stehen bei einigen magischen Professionen ziemlich hoch im Kurs, denn sie sind natürlich nur schwer zu bekommen.
„Und wenn er es dann doch herausfindet?" bleibt Ethin hartnäckig.
Ich zucke mit den Schultern.
„Er weiß nicht viel über mich. Und das was er wissen wird, ist alte Information. Er hatte nicht den geringsten Grund sich in den letzten Jahren für mich zu interessieren."
„Er hat Evoe", hält Ethin mir stur entgegen. „Wenn er einmal herausgefunden hat, was es bedeutet unter dem Fluch des Quortek Caluss zu stehen, wird er Evoe auch dazu bringen ihm alles zu erzählen was er wissen will. Es ist nur eine Frage der Zeit, jetzt da er ihm schutzlos ausgeliefert ist."
Dazu kann ich nur zweifelnd schauen. Generell halte ich Evoe für Widerstandsfähiger. Widersprechen kann ich Ethin allerdings nicht wirklich. Schließlich weiß er sehr viel besser als was dieser Fluch einem antun kann. Allerdings bringt mich das auf eine interessante Idee. Soweit ich weiß ist dieser Fluch durch Blut an die Seele gebunden. Die einzige Möglichkeit diese Verbindung zu beenden und ihn zu lösen, die ich bisher finden konnte, war der Tod und ein halb von Säure zerfressener Zettel mit dem Beginn eines gefährlich wirkenden Rituals, den ich jedoch nie verlässlich als authentisch einstufen konnte. Jedenfalls nicht authentisch genug um Evoe dieser Gefahr auszusetzen. Eigentlich war das fahrlässig von mir. Aber jetzt ist es zu spät um mir zu wünschen ich hätte mir rechtzeitig mehr Mühe gegeben. Jetzt bleibt nur noch die unschöne Gegenwart.
„Und was ist mit dir? Schließlich ist es auch dein Fluch", will ich daher als nächstes von Ethin wissen. Er braucht einige Sekunden bevor er begreift worauf ich hinaus möchte, aber dann bekommt er einen sehr interessanten Gesichtsausdruck. Auf ein konzentriertes Stirnrunzeln und den nach innen gewendeten Blick, folgt erst das Schließen der Augen, dann weitere Grimassen der zunehmend irritierten Konzentration, während Ethin immer heftiger an seiner Unterlippe nagt und dann irgendwann weicht all dies dem ungläubigen Erstaunen.
„Sie ist weg", flüstert er mit plötzlich weit aufgerissenen Augen und wirkt fast ein wenig verloren angesichts dieser unerwarteten Abwesenheit von was immer er auch erwartet hatte zu finden. Evoe hat es mir gegenüber einmal als Leere und Dunkelheit beschrieben, aber ich hatte immer Schwierigkeiten mir das Gefühl auch nur vorzustellen unter dem er und Ethin dank dieses Fluches zu leiden haben... hatten.
„Wie ist das möglich?" will der blonde Elf aufgeregt von mir wissen. Seine Stimme bricht und er steht dabei offensichtlich auf einmal am Rande einer ausgewachsenen Panik.
„Du bist gestorben", erkläre ich ihm nur trocken und frage mich was genau der Grund für diese plötzliche Unruhe ist. Sollte er nicht erfreut sein? So weit mir bewusst ist, ist dieser verfluchte Zustand ziemlich hinderlich gewesen. „Damit löst sich offenbar tatsächlich auch der Fluch auf."
Ein paar Sekunden starrt Ethin mich leise keuchend und am ganzen Körper bebend an und ich frage mich, ob er sich von selbst wieder fangen wird oder ob ich ihm vorher eine kräftige Ohrfeige verpassen muss. Ethin überrascht mich heute aber aufs neue, indem er plötzlich einfach kraftlos in der nächsten Ecke zusammensackt und beginnt leise, aber vernehmlich zu schluchzen, die schmalen Hände fest vor sein Gesicht gepresst, als könnte er so vor mir verheimlichen, was er gerade tut.
Ich brauche einen Moment bevor ich tatsächlich glauben kann, was ich dort gerade sehe. Das erste und letzte Mal, dass ich jemals erlebt habe wie Ethin weinte, war vor fast einem Jahrhundert. Ein wenig besorgt bin ich schon, nachdem sich irgendwann erst glucksende und dann wimmernde Untertöne in die anhaltenden Schnief- und Schluchzlaute mischen. Wer weiß ob ihn dieses Ereignis nicht doch die letzten Reste seiner Zurechnungsfähigkeit gekostet hat? Nachdem er allerdings keine Anzeichen macht, bald irgendetwas anderes zu tun, als zusammengekrümmt dort in der Ecke zu verharren, beginne ich mich schließlich doch zu fragen wie lange ich diesem erbärmlichen Schauspiel noch zusehen muss. Andererseits habe ich auch wenig Lust gerade auf Ethin einzugehen.
Mit einem Schulterzucken mache ich mich irgendwann daran meine Kleider wieder einzusammeln. Mittels eines kleinen Zauberstabs, aus Obsidian widme ich mich als nächstes den zahlreichen Kratzern und Prellungen, die ich heute davongetragen habe. Wie schade für Ethin, dass er so etwas Praktisches nicht besitzt. Für kleinere Verletzungen ist dieses Instrument wirklich sehr nützlich, auch wenn seine Wirkung relativ begrenzt ist. Sobald es geht werden wir zurück zum Haus teleportieren. Zumindest wenn Ethin sich endlich wieder in den Griff kriegen sollte.
„Bist du langsam fertig?" will ich irgendwann gelangweilt von ihm wissen, nachdem ich noch ein paar Minuten auf dem schmalen Bett herumgelegen habe um dort nutzlos an die Decke zu starren. Verdammt, ich will endlich los. Jetzt wo ich einen Anhaltspunkt habe darf ich nicht noch mehr Zeit verschwenden. Ethin reagiert nur sehr bedingt auf meine Frage, indem er sich noch etwas fester zusammenrollt. Ich selbst kann daraufhin nur mit den Augen rollen.
„Wie du willst", beschließe ich ungnädig, „dann gehe ich eben alleine."
Darauf reagiert er allerdings mit beängstigender Geschwindigkeit. Ehe ich noch richtig schauen kann, hat Ethin sich entfaltet und einen eisernen Klammergriff um einen meiner Knöchel gelegt, den einzigen Teil von mir den er so schnell erreichen konnte.
„Wehe du lässt mich zurück!" grollt er mich vom Boden aus erstaunlich überzeugend an und gräbt dabei spitze Fingernägel in meine Haut. „Dann bringe ich dich eigenhändig um!"
Auf diese Drohung hin, muss ich einfach lachen.
„Wie denn? Mit deinen bloßen Händen? Mach dich nicht lächerlich Ethin. Du würdest mich nicht einmal finden wenn ich es nicht wollte."
Er starrt mich nur beunruhigend ernst an.
„Sei dir da nicht so sicher Elarn. Ich kenne dich besser als du denkst", behauptet er mit einer Stimme die immer noch heiser ist von der gerade abgehaltenen Heulerei. Als ob ich ihn unter diesem Umständen ernst nehmen könnte.
Ich schnaube herablassend.
„Da du ja nun endlich wieder ansprechbar bist, werden wir diese niedliche Theorie wohl nicht testen müssen", beschließe ich herablassend. „Können wir jetzt also endlich los?" will ich gleich darauf ungeduldig wissen. Die Frage ist eigentlich mehr eine Formsache, denn ich habe wirklich nicht vor noch eine Sekunde länger hier zu verschwenden.
Ethin nickt jedoch nur stumm, richtet sich dabei gänzlich auf, schlüpft in die Hose und zieht sich hastig sein Hemd über den Kopf. Danach wischt er sich mit einem Ärmel Rotz und Tränen aus dem Gesicht, was mich angewidert die Nase kräuseln lässt. Ich greife unsanft nach seinem anderen Arm, schnappe mir meine Tasche und beginne sofort mit dem Teleportzauber.
