Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.

Die Originalstory ist von MrsValensi.

Feuer!

Das Schweigen bereitete sich wie eine schwere Decke über uns aus. Edward wich meinem Blick aus und machte den Mund ein paar mal auf und zu. In dem Moment wurde mir klar was für ein Idiot ich doch war. Edward war in dieses Mädchen verliebt. Sie war entweder seine Freundin oder jemand sehr wichtiges für ihn. Er hatte mich geküsst, war aber in das andere Mädchen verliebt. All die kleinen Illusionen die ich mir gemacht hatte, verfielen in tausend kleine Teilchen.

„Bella! Ich rede mit dir!" Als ich von weitem diese Stimme hörte sah ich auf. Rosalie sah mich mit gerunzelter Stirn an. „Bist du Ok? Hast du die Stände notiert?"

Ich sah auf meine Hände, unbewusst hatte ich das Notizbuch zugemacht.

„Nein." Flüsterte ich. „Ich mach es sofort."

Ohne jemanden anzusehen ging ich los. Es war mir egal ob ich Hilfe brauchte, ich wollte jetzt erstmal allein sein und meinen Kopf frei bekommen. Ich versuchte die Tränen zurückzuhalten und ging zwischen den Ständen durch die auf dem Parkplatz aufgebaut waren. Was zum Teufel war mit mir los? Das dürfte mich doch nicht so runter ziehen. Ich hatte es doch gewusst. Edward und ich waren nichts.

Überhaupt nichts!

Seufzend betrachtete ich nochmal das Foto des Mädchens.

Nein, nein und nein! Schnell blätterte ich bis zu der Seite mit den Ständen.

Ich fing jetzt besser mal an,sonst würde ich noch wahnsinnig werden.

„Bella! Wie geht's?" Jacob kam fröhlich grinsend auf mich zu.

Ich lächelte ehrlich zurück und ging auf ihn zu.

„Erschöpft." Scherzte ich. „Und du?"

„Och gut." Antwortete er vergnügt. „Die Schwächlinge aus der fünften brauchten etwas Hilfe mit den Ständen. Wir haben einfach mehr Kraft." Erklärte er wichtig und zeigte seine Muskeln.

Ich lachte, zweifelte es aber nicht an. Im Gegenteil, Jacob und seine Freunde waren größer als alle anderen Jungs an der Schule. Sie würden durchaus für älter durchgehen.

„Und du? Was machst du?" Fragte er und ging neben mir her.

„Ich muss eine Liste von allen Ständen machen die fertig sind." Erklärte ich. „Ich hab schon einige Versuche gestartet und das Ergebnis bis jetzt ist Null."

Er lachte.

„Komm und wir fragen die Jungs welche sie schon aufgebaut haben." Schlug er vor.

Er zeigte auf die Gruppe die sich auf einer Wiese neben der Schule befanden. Sie hatten eine Decke unter einen Baum gelegt und lümmelten darauf herum. Sie hatten sich ein Picknick aufgebaut und machten Pause. Die Gruppe wirkte fröhlich und entspannt, bis sie Jake und mich bemerkten, sofort verstummten ihre Gespräche.

„Leute! Das ist Bella Swan." Stellte mich Jacob vor und ich lächelte in die Runde. Aber ich bekam nur ernste Blicke zur Antwort.

Jake zog die Stirn kraus.

„Was ist los?" Fragte er verwirrt.

Sie sahen sich gegenseitig bedeutend an, ich erkannte Quil, der stand auf und kam zu uns. Er sah Jake ernst und fest an und seufzte.

„Wir haben Sam und seine Leute in der Nähe gesehen." Murmelte Quil und ich sah wie Jake dich versteifte.

„Wie ihr habt die hier gesehen?" Fragte Jake und ballte seine Hände zu Fäusten. „Was haben sie gemacht?"

„Relax, wir haben sie vertrieben." Erklärte Quil und legte Jake eine Hand auf die Schulter. „Wir waren nur überrascht das sie noch in der Gegend sind."

„Ich dachte sie wären in den Norden gezogen..." Murmelte Jacob und starrte auf den Boden.

Quil zuckte mit den Schultern.

„Ich bin genauso überrascht wie du Bruder." Sagte er.

Jake knurrte irgendetwas unverständliches, was sich gar nicht nett anhörte.

Jacob drehte sich wieder zu mir und fragte mit einem gezwungenem Lächeln.

„Möchtest du was essen?"

Ich nickt resigniert. Meine Fragen hatten noch Zeit.

Jacob stellte mich seinen Freunden vor und ich setzte mich zu ihnen. Wir aßen zusammen und die Stimmung wurde wieder ausgelassener, es wurde viel geredet, gescherzt und gelacht. Ich schaffte es sogar, mit Hilfe der Jungs, meine Liste zu vervollständigen, so das ich auch meine lange Abwesenheit rechtfertigen konnte. Nachdem wir unser angenehmes Picknick beendet hatte, fingen sie an alles einzupacken. Ein dunkelhäutiges Mädchen mit glänzenden schwarzen Haaren, ihr Name war glaube ich Leah, packte das Essen wider in die Behälter und packte sie dann in einen Rucksack. Jake gab mir seine Hand und half mir auf die Füße. Ich lehnte mich gegen den Baum unter dem wir gegessen hatten.

„Hey ihr Turteltauben!" Rief Quil und alle drehten sich zu uns. Ich merkte das ich noch immer Jakes Hand hielt und wurde rot. Er lächelte und machte keine Anstalten meine Hand los zulassen. „Wir sehen und später."

Schelmisch grinsend schubste Quil Jake an, der geriet ins Stolpern und machte ein Schritt nach vorn, so das er direkt vor mir stand. Ich hörte seine Freunde sich lachend entfernen. Jacob für seinen Teil,sah mich an,entfernte sich aber keinen Millimeter, im Gegenteil er hob die Hand und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr. Ich sah ihn konfus an und sein Lächeln wurde breiter. Jetzt wo er so nah war,merkte ich das seine Auen gar nicht schwarz waren, sondern von einem sehr dunklen Braun. Vielleicht hatte ich ihn ein wenig zu lange angesehen.

„Was? Gefalle ich dir?" Fragte er und lachte.

Ich lachte auch.

„Oh ja." Antwortete ich sarkastisch. „Ich bin ganz hin und weg von dir."

Jake lachte und lehnte seine Stirn gegen meine.

Die Situation schien mir aus den Händen zu gleiten.

Und den Beweis dafür bekam ich, als ich Jakes Hand in meinem Nacken fühlte und sich seine Lippen auf meine legten. Ich war nicht dazu fähig seinen Kuss zu erwidern als seine Lippen sich auf meinen bewegten. Ohne es zu wollen, kam mir ein anderer Kuss in den Sinn. In dem Moment realisierte ich, das meine Gefühle für Jake über eine normale Freundschaft hinausging. Er gefiel mir und ich hätte mich mit der Zeit in ihn verlieben können. Aber die Sache hatte sich unglücklicher weise anders entwickelt und ich hatte andere Lippen auf meinen gefühlt. Seine Lippen.

Und danach gab es kein Zurück.

Jake fing an meinen Mund zu erforschen und mir fiel der erhebliche Unterschied zwischen Jacob und Edward auf. Jake war extrem leidenschaftlich und, ohne jeden Zweifel, schickte jede Berührung einen kleinen Feuerstoß durch meinen Körper. Er war nicht so delikat,aber deswegen nicht aggressiv, seine Bewegungen waren etwas plump, aber weder schlecht noch unangenehm. Aber mein Atem hatte nicht gestockte als seine Lippen meine berührt hatten, meine Beine gaben nicht nach, es drehte sich nichts und ich wollte nicht ewig so bleiben.

Der stärkste Grund allerdings war, Jacob war nicht er.

Das Notizbuch noch immer in der Hand, legte ich meine Hände auf Jakes Brust und löste,so taktvoll wie möglich, meine Lippen von seinen. Jake sah mich mit einem gezwungenen lächeln an, streichelte zart über meine Wange und entfernte sich dann etwas.

„Es wird immer so sein,solange er da ist, richtig?" Fragte er resigniert.

Ich nickte leicht.

„Dann entschuldige bitte." Sagte er ernst.

„Nein,entschuldige dich nicht." Bat ich ihn, ich fühlte mich auch so schon schlecht genug.

Er lächelte sanft und gab mir einen Kuss auf die Wange.

„Denk nur immer an eins, sollte er sich weiter wie ein Idiot verhalten, ich bin hier." Versicherte er mir und warf sich in die Brust.

Ich lachte, auch wenn ich wusste das er mit seinem Scherz seine Gefühle verbergen wollte.

„Danke Jacob."

„Bitte."

Schweigend gingen wir zu den anderen zurück und Jacob verabschiedete sich auf halber Strecke mit dem Versprechen mich zu besuchen, wenn der Löwe mal nicht auf der lauer lag, das waren seine Worte und er meinte natürlich Edward. In Gedanken ging ich weiter bis ich Rose und Alice sehen konnte, die mit den fertigen Sträußen die Stände dekorierten. Sobald Rosalie mich sah,kam sie mit schnellen Schritten auf mich zu.

„Ist sie fertig?" Fragte sie und zeigte auf das Notizbuch.

Ich nickte langsam und sie nahm mir das Buch aus der Hand.

Dann sah sie mich an und zog die Stirn kraus.

„Bist du Ok?" Fragte sie.

Ich nickte wieder.

Glücklicherweise fragte Rose nicht weiter nach, aber ich konnte die neugierigen Augen von Alice auf mir spüren. Die Jungs stießen zu uns und Alice musste ihre Fragen erstmal zurückhalten. Ich nutzte das aus und bot mich an, mit Jasper, die Sträuße zu den hinteren Ständen zu bringen. Zusammen schafften wir es alle aufzuhängen wir unterhielten uns über Belanglosigkeiten und langsam fühlte ich mich besser. Auf unserem Rückweg fiel mir dunkle Wolken auf, die sich über der Schule zusammen zogen. Bei den anderen angekommen, hörte ich auch schon Rosalie über das Wetter schimpfen, während Emmett sie versuchte zu beruhigen.

Zum Glück hielt sich das Wetter den Nachmittag über und das Fest wurde ein voller Erfolg. Der Parkplatz fühlte sich mit Menschen und an den Ständen herrschte Hochbetrieb. An fast jedem Stand hatten sich Schlangen gebildet und die Leute warteten bis sie an der Reihe waren. Gegen fünf fing eine Band an zu spielen und die Stimmung war richtig gut.

Noch immer etwas in meinen Gedanken versunken, machte ich meine Arbeit am Essensstand und half manchmal Rosalie, immer unter den aufmerksamen Augen von Alice. Am Nachmittag kamen auch Esme und Carlisle um einen Gang über das Fest zu machen. Alice, Edward und ich waren an unsrem Stand, als Carlisle zu mir kam.

„Kann ich einen Moment mit dir sprechen Bella?" Bat er mich.

Schnell nickte ich und ging zu ihm.

Zusammen entfernten wir uns etwas von den anderen und gingen zu einer etwas ruhigeren Zone. Carlisle räusperte sich.

„Ich war heute Nachmittag bei deinen Eltern Bella." Erklärte er.

„Und?" Fragte ich ungeduldig.

„Ich will dir keine falschen Hoffnungen machen." Sagte Carlisle und ich wurde noch ungeduldiger. „Aber wir haben Heute neue Untersuchungen gemacht."

„Die Ergebnisse haben klare Verbesserungen gezeigt,vor allem in den lebenswichtigen Organen." Erkläre er und ich bekam ein warmes Gefühl in der Brust. „Diese Verbesserungen haben wir nicht erwartet aber es wird ihre Regeneration auf jeden Fall einfacher machen."

Ein Lächeln schlich sich auf mein Gesicht und eine Träne kullerte über meine Wange.

Der Doktor tätschelte sanft meine Schulter und wir gingen wieder zu den anderen.

Im laufe des Nachmittags hatte ich die Möglichkeit allen Cullens und Hales die Neuigkeiten zu erzählen, sie freuten sich mit mir und ich wurde von den anderen Dilemma abgelenkt. Emmett bot sich an mit mir sämtliche Spiele auszuprobieren die es auf dem Fest gab, so war ich verdammt abgelenkt.

Nach dieser anstrengenden, aber lustigen Runde mit dem ältesten der Cullens, arbeitete ich weiter an unserem Stand. Ich kümmerte mich gerade um Wechselgeld, als die ersten Tropfen fielen. Es war mittlerweile neun Uhr und die Leute fingen an zu ihren Autos zu rennen, um vor dem immer stärker werdendem Regen zu flüchten.

Die Schüler für ihren Teil versuchten zu retten was zu retten war und brachten so viel Sachen wie möglich in die Turnhalle. Wir hatten vor in der Halle zu warten bis der Regen nachließ, aber eine halbe Stunde später erschien der Direktor zusammen mit zwei Lehrern.

„Das Schulfest wir auf Grund des Wetters früher geschlossen!" Erklärte der Direktor frustriert.

Die meisten Schüler stimmten zu und setzten sich in Bewegung. Wir verabschiedeten und von Rosalie und Jasper und gingen zum Ausgang. Draußen zog ich mir meinen Pulli über den Kopf und wir rannten durch den starken Regen. Am Volvo angekommen, warfen wir uns in das Auto als ob der Teufel hinter uns her wäre. Emmett, Alice und ich drängten uns auf den Rücksitz, um uns gegenseitig zu wärmen, unsere Klamotten waren patschnass.

Schnell waren wir am Haus der Cullen angekommen und Edward parkte so nah wie möglich am einem kurzen Sprint durch den Regen waren wir im Haus. Esme empfing uns mit Handtüchern und sagte uns das sie auch schon Tee zubereitet hatte. Wir dankten ihr und als wir zumindest nicht mehr tropften, ging wir die Treppe herauf. Ich folgte Alice in ihr Zimmer, während ich mir die Haare trocken rubbelte. Alice machte hinter uns die Tür zu und setzte sich,so nass wie sie war, auf ihr breites Bett. Sie sah mich an und klopfte dann auf das Bett, damit ich mich neben sie setzte. Ich wusste sofort was jetzt kommen würde und versuchte mich davor zu retten.

„Ich bin nass Alice und mir ist kalt." Erklärte ich. „Ich gehe duschen, ziehe mich um und dann komm ich."

Sie zog eine Augenbraue hoch und schüttelte den Kopf.

„Es stört mich nicht wenn mein Bett nass wird." Antwortete sie stur. „Und wenn dir kalt ist gebe ich dir eine Decke."

Ich seufzte resigniert und setzte mich zu ihr.

„Was?" Fragte ich etwas genervt.

Sie lachte leise.

„Was ist Heute passiert?" Fragte Alice.

Ich versuchte mich dumm zu stellen obwohl ich sehr genau wusste was sie meinte.

„Heute? Wann?" Fragte ich so verwirrt wie ich konnte.

„Bella du weißt genau das du ein lächerlicher Lügner bist." Bemerkte Alice sarkastisch.

Ein neuer resignierter Seufzer kam über meine Lippen. Sie hatte ja Recht.

„Gut." Murmelte ich. „Aber versprich mir das es hier im Zimmer bleibt."

„Ich verspreche es." Antwortete sie schnell. „Aber...was ist den passiert?"

Ich atmete ein paar mal tief ein und aus.

„Versprichst du, das du nicht sauer wirst?" Fragte ich.

Sie zog die Stirn kraus.

„Ich verspreche es." Sagte sie zögernd.

„Egal was es ist?"

„Egal was es ist." Wiederholte Alice und verdrehte die Augen. „Komm schon Bella, du machst mir Angst. Was ist passiert?"

„Jacob hat mich geküsst." Platzte ich heraus und ihre Augen wurden groß.

Schweigen. Alice sagte erstmal nichts.

„Und du hast dich küssen lassen?" Schimpfte sie dann.

Ich sah auf den Überwurf des Bettes und nickte beschämt.

„Aber...du...hast du etwas gefühlt?" Fragte sie langsam.

„Feuer." Antwortete ich ohne nachzudenken.

Ich hob meine Augen und die kleine Cullen sah mich verwirrt an. Sofort wurde ich rot.

„Was meinst du mit Feuer?" Fragte sie. „War es sehr...leidenschaftlich?"

Ich merkte wie mein Gesicht brannte und fuhr mir mit der Hand übers Gesicht.

„Viel mehr als der von ihm." Antwortete ich leise. „Sie sind wie Feuer und Eis. Absolut gegensätzlich."

„Das bezweifle ich nicht." Murmelte Alice. „Aber hat dir der Kuss von Jacob besser gefallen als..?"

„Jake ist leidenschaftlicher, mehr nicht." Unterbrach ich sie, ohne ihre Frage direkt zu beantworten.

Wir hörten einen lauten Krach vor der Tür und drehten uns Beide erschrocken um.

„Was war das?" Fragte ich Alice besorgt.

Die zuckte nur mit den Schultern.

„Nicht, das war sicher Emmett." Antwortete sie gleichgültig. „Wir reden später weiter, du ziehst dich jetzt besser um wenn du keine Erkältung einfangen willst."

„Ich gehe in mein Zimmer." Sagte ich, froh diesem Verhör zu entkommen.

Alice nickte und ich ging mit schnellen Schritten zur Tür. Direkt vor der Tür war ein feuchter Fleck, seltsam. Verwirrt ging ich zu meinem improvisiertem Zimmer. Ich machte die Tür auf und ging langsam, auf der Suche nach dem Lichtschalter,ins Zimmer. Plötzlich fühlte ich wie meine Handgelenke festgehalten wurden, ein Körper gegen meinen stieß und hörte wie die Tür laut zuschlug. Ein Schauer lief mir über den Rücken, der alles andere als unangenehm war. Ich hätte geschrien oder sonst wie reagiert, aber der Duft dieses süßen Parfums, gemischt mit dem Geruch nach Regen, lullte mich ein, beruhigte mich und regte mich gleichzeitig unglaublich an. Feuchte Haare kitzelten meinen Hals und dann spürte ich warmen Atem an meinem Ohr. Mein Herz drohte damit aus meiner Brust zu springen.

„Bella...hast du schon mal Eis angefasst?" Fragte mich diese samtene Stimme die sich in meinen Kopf gebrannt hatte.

Unfähig zu antworten und völlig konfus, nickte ich.

„Dann weißt du ja das man sich auch an Eis verbrennen kann." Sagt er mit ungewöhnlich rauer Stimme direkt an meinem Ohr. „Genau wie am Feuer."

Ich machte große Augen und verstand in dem Moment alles. Mein Herz schlug jetzt in einem so schnellen Rhythmus, der mit nicht mehr menschenmöglich erschien.

„Du...du..?"

Ich kam nicht dazu meinen Satz zu beenden. Das war unmöglich.

Ich fühlte Edwards Hand in meinem Nacken, sie grub sich in mein feuchtes Haar, ich fühlte seine Lippen auf meinen, mit einer leichten Wildheit, die ich von ihm nicht kannte. Seine Bewegungen waren sicher und leidenschaftlich, seine Zunge fuhr mit dem teuflischsten aller Kontakte über meine Unterlippe und ich gab ihm eine Erlaubnis die ihm eh zustand. Unser Kuss wurde immer intensiver und leidenschaftlicher und in meinem Kopf fing sich alles an zu drehen. Aber ein Satz blieb in meinem Kopf den konnte weder die intensive Dunkelheit, noch der verzehrende Kontakt zwischen uns aus meinem Kopf vertreiben.

Auch Eis kann einen verbrennen.