Disclaimer: Alle nix meins….

Autorin: Neurotica

Übersetzer: GefallenerEngel

Ü/N: und wieder sind zwei wochen um :) viel spaß!


Zehn

Eine Woche nach den Vorkommnissen bei der Quidditchweltmeisterschaft, kehrte Harry nach Hogwarts zurück. Sirius saß im Ministerium fest, wo er mit Heulern zu kämpfen hatte und wütenden Hexen und Zauberern, die von "laxen Sicherheitsmaßnahmen" sprachen. Unnötig zu sagen, dass Sirius nicht die beste Laune hatte.

Das Dunkle Mal, welches über den Bäumen bei der Meisterschaft erschienen war, zierte noch Tage danach die Titelseite des Tagespropheten. Rita Skeeter, die immer noch der Meinung war, dass Sirius ein Todesser war, ließ keine Chance aus, den Chefauroren anzuprangern. Kingsley Shacklebolt musste zuletzte, die Reporter nicht weniger als zehn mal in der vergangenen Woche aus dem Aurorenbüro schmeißen.

Aber alles wurde merkwürdig und stressiger. Am Morgen, als Harry zurück zur Schule sollte, erhielt Sirius einen Kaminruf von Arthur Weasley über den pensionierten Alastor Moody. Mad-Eye hatte einen Eindringling in sein Haus "gehört" und seine Mülltonnen durch den Garten fliegen lassen. Arthur hatte Sirius gerufen, weil der jüngere Zauberer gut kannte.

Sirius kam am Ort des Geschehens an und überraschte alle Anwesenden, da er seinen Vorgänger nach der Befragung verhaftete. Einige Sachen, die er gesagt hatte, passten nicht zu Mad-Eyes Vergangenheit. Er erzählte den Reportern im Vorgarten, dass es zur eigenen Sicherheit, des paranoiden, alten Auroren war. Zurück im Ministerium, warfen Sirius und Kingsley ihn in eine Zelle. Sogar Kingsley hinterfragte die Motive seines Chefes. Sirius hatte einen Zauber an Moody ausgeübt und einige merkwürdige Ergebnisse erhalten. Er sagte Kingsley, Mad-Eye eine Stunde zu beobachten.

Eine Stunde verging und Kingsley war immer noch völlig verwirrt. Moody wurde ungehaltener und verlangte zu erfahren, warum er unter Arrest stand. Sirius antwortete nicht.

Und dann, direkt vor ihren Augen, veränderten sich die Dinge. Moodys graues, krauses Haar wurde kürzer und veränderte sich in eine strohige Farbe. Moodys hölzernes Bein fiel von seinem Fleck, platz machend für ein richtiges Bein. Das magische Auge, welches viele Leute noch mehr von ihm abschreckten, wurde, mit einem merkwürdigen Geräusch von einem richtigen Auge, aus dem Sockel gedrückt.

"Verdammt," flüsterte Kingsley, auf Barty Crouch Junior starrend, der zitternd in der Ecke, der Zelle saß.

Sirius sagte nichts; er schockte Crouch und apparierte in Moodys Haus. Eine intensive Suche begann, im Haus, nach dem echten Alastor Moody. Sogar Dumbledore wurde dafür gerufen. Gegen Nachmittag, fanden der Chefauror und der Schulleiter Moody auf dem Boden einer magischen Truhe. Dumbledore nahm ihn mit nach Hogwarts; er sollte seinen neuen Job als Lehrer an diesem Tag antreten. Sirius kehrte ins Ministerium zurück und traf einen verwirrten und leicht aufgebrachten Kingsley Shacklebolt vor.

"Was geht hier verdammt noch einmal vor?" schrie Kingsley als Sirius eintrat.

"Leise. Geh finde Barty Crouch, ich will ihn hier haben, wenn ich das mache," sagte Sirius zu seinem Stellvertreter. "Und Bones ebenfalls; sie will dies sicher sehen," sagte noch schnell, während Kingsley ging.

Sirius starrte durch die Gitterstäbe, auf den zusammengekümmten Körper des Mannes, den er schon lange Tod vermutet hatte. Er hatte gesehen, wie die Dementoren den Körper des Jungen außerhalb Askaban vergraben hatten.

Es gab keine richige Erklärung, warum Sirius den falschen Moody, an diesem Morgen, ins Ministerium gebracht hatte. Er hatte etwas bemerkt, während er und Arthur Moody befragt hatten, aber er hatte einen einfachen Spruch benutzt um Gesundheit zu überprüfen, das Ergebnis hatte gezeigt, dass Mad-Eye die Gesundheit eines Dreißigjährigen hatte.

Kingsley kehrte eine halbe Stunde später mit Bones und einem wütenden Crouch an den Fersen zurück.

"Was soll das ganze?" schrie Crouch, als er Sirius erblickte.

"Eigentlich hatten wir gehofft, dass du uns das sagen kannst, Barty," sagte Sirius ruhig. "Guten Nachmittag, Ministerin." Bones hob eine Augenbraue. Sie kannte den Blick auf Sirius genau.

Kingsley führte Crouch zur Zelle und zwang ihn, seinen Sohn anzusehen. In einer Sekunde verschwand jegliche Farbe aus Crouch Seniors Gesicht. Er begann zu stammeln und stottern, versuchte überrascht über das Erscheinen seines Sohnes zu sein. Kingsley bemerkte eine merkwürdige Art der Fazination auf Sirius Gesicht.

Mit dem Gebrauch von Veritaserium, kam die Wahrheit heraus. Wie Crouch und seine letzte Frau, mit der Hilfe des Vielsafttrankes, ihren Sohn aus Askaban befreit hatten. Der jüngere Crouch war seit Jahren unter dem Imperiusfluch. Letztendlich hatten sie genug, um Crouch für den Rest seines Lebens einzusperren.

Crouch Junior würde zurück nach Askaban gehen und für den Rest seines natürlichen Lebens, unter der stetigen Aufsicht der Dementoren sein. Sie haben einige Informationen von dem Gefangenen erhalten. Wie die Tatsache, dass Lord Voldemort im nächsten Jahr auferstehen wird, obwohl das nur ein Korn für sie war. Er konnte ihnen nicht den Aufenthaltsort vom dunklen Lord nennen; anscheinend hatte Malfoy seinen Herrn in ein Versteck gebracht. Ihr Plan war es Harry Potter in das Trimagische Turnier zu bringen, ihn zum Sieg zu verhelfen und den Pokal als Portschlüssel zu verwenden, der den Jungen zu Voldemort bringen sollte. Das zu hören, ließ Sirius wieder froh sein, dass er Auror war; andersnfalls hätte er niemals diese Informationen erhalten. Er war kurz davor beide Couchs zu Brei zu schlagen, aber Kingsley war da, ihn zurück zuhalten.

Bones orderte an, beide, solange bis eine Verhandlung für Couch Senior abgehalten werden sollte, nach Askaban zu bringen. Sirius war mehr als glücklich, ihn dahin zu bringen.

Später wurde eine Pressekonferenz abgehalten, um die Ereignisse zu erklären. Die Reaktionen waren schlimmer, als in der Nacht, in der Sirius für unschuldig und frei erklärt worden war. Keiner von ihnen konnte glauben, dass der berühmt-berüchtigte Bartemius Crouch, der Mann der einst so gegen die Dunklen Künste war und nicht gezögert hatte seinen einigen Sohn, den Dementoren zu übergeben, sowas getan hatte. Eine der ältesten reinblütigen Familien in Britanien starb so mit ihren Mitgliedern in Askaban.

"Also was geschieht jetzt?" fragte Remus, neben Sirius in der Kellerküche von Nummer Zwölf sitzen.

Sirius seufzte und stürzte ein weiteres Glas Feuerwhiskey hinunter. "Bones hat durchweg Kontakt mit Dumbledore - wegen Voldemort natürlich. Mich würde es nicht überraschen, wenn der Orden während des nächsten Monats oder so wieder gegründet wird."

Remus nickte. "Es könnte schlimmer sein, weißt du," sagte er, an seinem eigenen Glas Feuerwhiskey nippend.

"Ich weiß," sagte Sirius, darüber nachdenkend, was mit Harry passiert wäre, wenn er in dem Wettkampf wäre. "Aber wir werden Malfoy nicht so bald finden, Voldemort wird wieder zurück zur Macht kommen, bevor wir es wissen." Mit diesem Statement, beschloss Sirius seine Cousine Narcissa in Malfoy Manor zu besuchen.

Mit einem Team von fünf seiner besten Auroren und einer vom Ministerium unterschriebenden Genehmigung in der Hand, stand Sirius vor den großen, weißen Türen von Malfoy Manor und wartete. Als sie aufging, lagen die Augen der Auroren auf einem kleinen Hauselfen mit fledermausartigen Ohren und großen grünen Augen. Sirius erklärte sein kommen mit aller autorität die er besaß und führte die Auroren in die Eingangshalle von Narcissa's Heim.

Die große blonde Frau, sie hatte den abwertenden Blick, den sie schon als Teenager getragen und meist für Sirius hatte, kam die Treppe hinunter. Sirius präsentierte seiner Cousine den Durchsuchungsbeschluss und fing an, sprichtwörtlich, jede Ritze im Haus zu durchsuchen. Er zog Bücher hervor, verschob Teppiche und alles andere, wohinter ein mögliches Versteck war. Narcissa verfolgte, Beschuldigungen murmelt, wenn sie dachte Sirius würde sie nicht hören, den Prozess durch ihr Haus.

Nachdem sie die Suche halb abgeschlossen hatten, zog einer der Auroren Sirius zur Seite und flüsterte ihm zu, dass sie etwas unter dem Salon gefunden hatten. Der Chefauror schaute sich in der Geheimkammer um und spürte wie ein Grinsen auf seinem Gesicht erschien. "Oh Narcissa," flötete er, die Treppen hochgehend. Er schickte nach Arthur, der Chef der Abteilung für Muggelartifakte war und sich die Kammer anschauen sollte.

Narcissa erklärte sich bei allem unschuldig, was die Ministeriumsangestellten fanden; es gehöre alles ihrem Ehemann. Sirius, der nette Typ der er war, machte einen Handel mit seiner Cousine: sie händigte alle Informationen, die sie über Lucius hatte aus und sie würde nicht in einer Zelle gegenüber der Crouches einsitzen. Welche er für sie haben würde.

Am Ende der Befragung, hatten sie nur herausgefunden, dass Lucius ein paar mal seit seinem Verschwinden in sein ehemaliges Heim zurückgekehrt war. Narcissa vermutete, dass seine Besuche dazu waren, um einige Dinge zusammen zusammeln, die er vor seiner Familie evrsteckt hielt. Aus irgendeinem Grund, glaubte Sirius ihr.

Er verließ Malfoy Manor ziemlich zufrieden. Auch wenn sie nicht wussten wo Malfoy war, sind sie ihm näher gekommen, wie schon seit Jahren nicht mehr. Drei Auroren wurden abgestellt um das Manor zu beobachten, im Falle das er aus irgendeinem Grund, zurück kommen solle.

Als er um zehn Uhr zu Nummer zwölf zurückkehrte, konnte er nur zweimal eine Grimasse ziehen beim Anblick seines Kindheitshauses, als er leise seinen Weg durch das Haus ging, seinen besten Freund suchend. Er und Remus hatten sich glücklicherweise davor gewahrt dass die erschreckende Stimme von Mrs. Black seit ihrer Ankunft nicht ertönt war und Sirius wollte es so belassen.

Sirius fand Remus in einem Wohnzimmer, das tuend was er schon die letzten Tage getan hatte: lesen.

"Worüber lest du verdammt nochmal?" fragte Sirius, sich seinem Freund gegenüber setzend.

"Ebenfalls hallo," murmelte Remus, nicht von seinem Buch aufsehend.

Sirius rollte mit den Augen und lehnte sich zurück. "Wir müssen dir ein Mädchen finden, Moony," sagte er plötzlich.

Remus verschluckte sich beinahe an seinem Tee. "Und warum sollten wir das tun?"

Sirius zuckte mit den Schultern. "Dich eine Weile aus diesem Haus raus zu bekommen. Und ich meine nicht, diese Treffen mit Dumbledore," fügte er bei Remus Blick hinzu.

Remus und der Schulleiter hatten mehrere Treffen, seit dem die Crouches inhaftiert worden waren. Sie bereiteten die Rückkehr des Orden des Phönix vor, eine Prozedur, die für die erste Zeit geheim bleiben sollte.

"Ich hab keine Zeit für Frauen, Sirius. Anscheinend du aber," Remus grinste Sirius über sein buch an.

"Zu deiner Information, nicht dass es von Belangen wäre, ich habe Hestia seit einer Woche nicht mehr gesehen," sagte Sirius verteidigend.

"Nur weil sie nicht in der Stadt ist."

"Ehrlich, worüber liest du?" fragte Sirius das Thema wechselnd.

Remus senkte sein Buch und seufzte. "Dumbledore möchte das ich wieder verdeckt arbeite. Ich lese etwas über die dinge, die ich zu tun habe. Und ich bin nicht befähigt, dir zu sagen, wohin ich gehe, also frag nicht. Aber ich kann dir versichern, ich bin kein Todesser."

"Oh du bist lustig," sagte Sirius trocken. "Wann wirst du auf diese kleine Mission gehen?"

"Drei Tage," murmelte Remus, wieder sein Buch lesend.

"Und wann hattest du geplant, mir dies zu sagen?" fragte Sirius mit gehobener Augenbraue.

"In drei Tagen."

Ein Kissen flog durch den Raum, das Buch aus Remus Händen schießend.


Remus schlich, in der Nacht, langsam und leise durch das Haus. Er konnte nicht schlafen, wenn es um sein Leben ging und er wusste warum. Er war noch nie auf so einer Mission gewesen, seit dem ersten Krieg und Dumbledore schickte ihn jetzt, was nur heißen konnte, dass der Schulleiter bald einen zweiten Krieg geben wird. Es war eine einfache Mission: er sollte bekannte Orte suchen, an denen Gerüchte besagten, dass Voldemort dort war. Die Chance dass der Dunkle Lord an diesen Orten wieder auftauchte war geringer als Null, aber es musste getan werden.

Einer dieser Orte war das alte Riddle Haus, der Ort an den Harry Jahre zuvor von Wormtail gebracht worden war. Das war der offensichtlichste Grund, warum remus nicht darin zurückkehren wollte.

Remus ging runter in die Küche und nahm den letzten Brief von Harry auf. Zwei Wochen waren in dem Halbjahr vergangen und Harry schien das vierte Schuljahr zu genießen. Der halbe Brief handelte über Beschwerden aus dem Mangel an Quidditch wegen dem Trimagischen Turnier und der Rest davon wie Aufregend es in Moodys Unterricht war. Harry machte deutlich, dass er Remus unterricht liebte, es aber bei Moody etwas anderes war. Sirius sagte, es war die Paranoia. Die Viertklässler studierten die Unvergesslichen Flüche. Anscheinend hatte Harry es dreimal geschafft den Imperiusfluch azuschütteln, eine Tatsache, die Sirius ihn stolz mit James Fähigkeiten mit dem Fluch vergleichen ließ.

Remus legte den Brief zurück auf den Tisch und ging zur Anrichte um ein paar frische Schokoladensplitterkekse die Molly am Vortag geschickt hatte zu nehmen. Er nahm sich ein Butterbier aus dem Kühlschrank und genoss die merkwürdige Kombination. Werwölfe hatten manchmal merkwürdige Gelüste...

Der Gedanke an einen aufkommenden zweiten Krieg schwebte über ihren Köpfen, wie ein Sturm ohne Ende, der Remus weniger Angst machte, im Vergleich zu Sirius Entlassung und das Harry zu ihnen kommen sollte um bei ihnen zu leben. Vielleicht war es so, weil er wusste wohin er gehörte; er wusste, dass Sirius und Harry in gefährlichen Situationen auf sich aufpassen konnten. Oder vielleicht wurde er einfach zu alt um sich um solche Sachen zu sorgen. Remus senkte die Flasche und dachte ein zweites Mal darüber nach, bevor er den Kopf schüttelte. Nein, er war nicht alt, nur erfahren.

Das war seine Geschichte und er würde dabei bleiben.

"Morgen Moony." Remus erschrak sich, drehte sich um und erblickte Sirius an der Kellertreppe.

"Merlin, Sirius, ich hatte beinahe eine Herzattacke," sagte Remus, sich wieder zu seinem Getränk und den Keksen wendend.

"Ihr habt mich nicht umsonst 'Padfoot' genannt," scherzte Sirius, sich neben seinen Freund setzend. "Ich konnte mich immer an jeden anschleichen, wenn ich es wollte."

"Und nun, stampfst du, meistens, herum, dass man glaubt die Decke bricht ein," sagte Remus flach.

Sirius zog eine Grimasse.

"Was machst du so spät wach?" fragte Remus, kichernd, seinen Teller mit Keksen zu Sirius schiebend.

"Ich wollte dich das selbe fragen," antwortete Sirius, seinen Snack mampfend.

Remus zuckte mit den Schultern. "Nachdenken," sagte er.

"Willst du reden?"

"Nicht wirklich," antwortete Remus. Sirius hob eine Augenbraue. Normalerweise, würde Remus nicht zögern Sirius zu erzählen, was ihn belastete. Die Tatsache, dass er es jetzt nicht teilen wollte, hieß das es ernst war.

"Okay," sagte er leise. "Also, wie lang wird deine Mission gehen?"

"Keine Ahnung," antwortete Remus. "Ich denke es hängt davon ab, was ich finde."

Sirius nickte, auf den Tisch starrend. "Sei nur vorsichtig, ja?" murmelte er.

Remus lächelte und klopfte Sirius auf den Rücken. "Werd ich, Sirius."

Eine Eule flog durch den Kamin und landete zwischen den zwei Zauberern auf dem Tisch. "Ein wenig früh für Briefe oder?" fragte Sirius mit gehobener Augenbraue.

"Er ist von Dumbledore," sagte Remus, nach dem Brief greifend. Sirius beobachtete, wie Remus den Brief leise las. Nichts auf seinem Gesicht sagte, was der Inhalt war, aber Sirius war daran gewohnt.

Remus faltete den Brief und stand auf. "Planänderung," sagte er, den letzten Schluck Butterbier trinken. "Ich gehe jetzt." er schrieb schnell, auf ein Stück Papier, eine Antwort und band sie dem Vogel ans Bein. Die Eule flog sofort zurück durch den Kamin.

"Jetzt? Remus, es ist 3:30Uhr morgens. Warum musst du jetzt gehen?" fragte Sirius.

Remus stoppte auf halben Weg die Treppe hinauf, drehte sich um und seufzte. "Ich wünschte ich könnte es dir sagen, aber jetzt gerade...kann ich nicht."

Sirius Augenbrauen hoben sich, höher, als Remus weiter die Treppe hoch ging. Er stand schnell auf und folgte. Er verstand nicht, was an dieser Mission so geheim war, dass er nichts wissen durfte. Und umso mehr er darüber nachdachte, desto mehr erinnerte es ihn an den ersten Krieg. Remus würde ohne jegliche Warnung verschwinden, niemandem sagend, was los sei. Aber er wusste es besser. Der Brief war von Dumbledore gewesen; er hatte das Hogwartslogo auf der Rückseite gesehen.

Er erreichte Remus Zimmer in Rekordzeit und fand seinen Freund komplett angezogen, einige Sachen in einen Rucksack packend vor: Zaubertränke, einige Wechselklamotten und Bücher.

Remus beendete das packen, verzauberte die Tasche, damit sie leicht war und schrumpfte sie, damit es in seine Tasche passte. Als er sich zur Tür umdrehte, fand er seinen Weg von Sirius versperrt vor. Er hätte die Situation lustig gefunden, wenn die Umstände anders wären.

"Sirius, ich hab keine Zeit dafür." seufzte Remus.

"Alles was ich wissen will ist, was in dem Brief stand," sagte Sirius, nicht zurücktretend.

"Später. Ich werd später alles erklären. Aber jetzt, musst du mir einfach vertrauen."

Sirius nickte widerstrebend und schritt aus Remus Weg. Er folgte seinem Freund leise den Weg die Treppen hinunter. Remus zog einen schwarzen Reisemantel an und nahm seinen Zauberstab aus der Tasche. Er öffnete die Vordertür und ging die Treppen hinunter. Bevor er Disapperierte, drehte er sich zu Sirius um. Er zögerte und versuchte was zu finden, was Sirius beruhigte. Er merkte, das es nichts gab in diesem Moment und setzte dann zum sprechen an, "Ich seh dich in ein paar Wochen."

"Pass auf," sagte Sirius, seine Hand für den vorläufigen Abschied hebend.

Remus nickte, lächelte und disapperierte aus seinem Sichtfeld.


Er mochte es nicht, nicht zu wissen was vor sich ging. Es war etwas, was ihn immer geärgert hatte. Was verdammt noch einmal konnte Remus machen, dass er es nicht seinem besten Freund sagte?

Er grübelte bis zum Morgengrauen, zog sich schnell an und nahm einen Portschlüssel an die Grenze der Hogwartsgründe. Die leere Butterbierflasche zurück in seine Jeans stopfend, durchquerte er die Tore. Die Stufen von Hogwarts hinauf, durch die Türen, er ging zu dem Büro des Schulleiters. Er beschloss Harry zu besuchen, bevor er ging, aber nicht bevor er die Antworten hatte, die er wollte.

Vor den Gargoyle stehen, dachte Sirius darüber nach, welches Passwort der alte Mann benutzt. Die erste Süßigkeit die ihm in den Kopf kam - Säuredrops - sagend, war er überrascht, dass er richtig laf, vor allem beim ersten Versuch. Der Gargoyle bewegte sich zur Seite, Sirius erlaubend, seinen Weg zum Büro aufzusteigen.

"Herein," sagte Dumbledore, als Sirius geklopft hatte.

Er öffnete die tür und betrat das Büro und seufzte bei dem Anblick, dass nicht nur Alastor Moody sondern auch Severus Snape da waren.

"Sirius, was für eine Überraschung," sagte Dumbledore offensichtlich nicht zu sehr überrascht bei dem Anblick des Chefauroren in seinem Büro. Er hatte dies erwartet.

"Guten Morgen, albus, Mad-Exe," grüßte Sirius, Snapes Anwesenheit komplett ignorierend.

"Was kann ich für dich tun, Sirius?" fragte Dumbledore freundlich, Sirius einen Stuhl anbietend.

"Ähm, also, ich hatte gehofft ich könnte sie allein sprechen, sir," sagte Sirius, die beiden Professoren anschauend.

"Natürlich. Meine Herren, wir können dies später fortsetzen," sagte Dumbledore. Einige Augenblicke später, waren Sirius und Dumbledore allein. Der alte Zauberer lehnte sich in seinem Stuhl zurück, legte Seine Finger zwischen seinen Bart und wartete.

"Ich möchte gern wissen, wohin du Remus geschickt hast, Albus," sagte Sirius schnell.

Dumbledore nickte. "Ich dachte mir sowas," seufzte er. "Ich hab Berichte von mehreren Werwolfkolonien die von Voldemort kontaktiert worden sind. Ich habe Remus gefragt, ob er gehen und mit den Werwölfen sprechen würde, um sie zu überreden sich unseren Reihen anzuschließen."