Chapter 10: The Change

Harry zögerte kurz und legte dann seine Hand auf die Sphäre. Anfänglich passierte garnichts und Harry begann sich zu fragen, ob er hereingelegt worden war, als aus dem Nichts auf ein­mal die Geschehnisse begannen. Harry's Blickfeld schien zu explodieren.

Harry fühlte sich als wenn sein Geist auseinandergerissen würde, und die Gedanken und Erin­nerungen, die er sicher verwahrt glaubte, und an denen er mehr als nur mit seinem Leben hing, aus ihm herausgerissen würden, während andere Gedanken, die er gerne vergessen hät­te, wieder an die Oberfläche gebracht wurden. Er fühlte sich als ob jemand ein erhitztes Mes­ser genommen hätte und es in seinen Geist gerammt hätte und diesen wahllos auseinander schnitt. Neben den mentalen Ereignissen spürte er auch extreme körperliche Schmerzen. Harry fühlte sich als wenn man den Cruciatus auf ihn gesprochen hätte, nur das in diesem Fall eine unmenge an Personen ihn auf ihn gesprochen hätten, die um ein vielfaches stärker waren als Voldemort.

Harry bemerkte, das jemand noch lauter schrie als alles, was er je gehört hatte, und es waren Schreie, die jene während der Quidditch-Weltmeisterschaften in den Schatten stellten. Schliesslich bemerkte Harry, das ER es war, der schrie. Das waren die letzten klaren Gedan­ken, als der Schmerz, sowohl physisch als auch Mental, fast ins unendliche gesteigert wurde. Harry spürte bald, wie alles, was ihn zu Harry Potter gemacht hatte, seine Gefühle, seine Erin­nerungen, einfach alles, langsam von ihm abglitt und durch den Schmerz ersetzt wurde.

Bald meinte Harry, das er schon immer den Schmerz gefühlt hatte, das der Schmerz das ge­samte Universum ausmachte, das er überall war, und immer sein würde. Er konnte sich nicht daran erinnern, je ohne Schmerz gelebt zu haben, und er glaubte, das der Schmerz, dieser fürchterliche Schmerz es war, der ihn ausmachte. Schliesslich spürte er etwas hinter dem Schmerz, das sich langsam an die Oberfläche arbeitete; es war Zielstrebigkeit.

NEIN! Rief es. ICH WERDE NICHT AUFGEBEN! ICH WERDE MICH NICHT GE­SCHLAGEN GEBEN! ICH WERDE NICHT OHNE KAMPF UNTERGEHEN! ICH BIN DEIN WAHRES ICH!

Mit der puren Verzweiflung den Schmerz zu bekämpfen, kam Harry wieder zu sich. Dank al­lem, was er erlebt hatte, kehrte er langsam in schmerzhaften Schritten wieder zurück, und be­gann damit, jene Dinge, die Harry Potter ausmachten wieder zusammenzufügen, wobei er Dinge fand, die er für verloren gehalten hatte, aber auch Dinge, die er nicht einmal geahnt hat­te. Schliesslich, nach fast einer Ewigkeit, wie ihm schien, gelang es Harry, den Schmerz ab­zuschütteln und er war wieder Harry Potter, der Junge der Lebte, ein Junge, der wieder er selbst war.

Harry öffnete seine Augen und sah das er sich nicht bewegt hatte, und seine rechte Hand noch immer auf der Sphäre lag, er noch immer stand, aber die Sphäre selbst schien kleiner gewor­den zu sein, um genau zu sein, schien alles um ihn herum irgendwie verschleiert. Harry be­merkte dies nur am Rande, da sein physischer Körper nun zu protestieren begann. Harry fühl­te sich miserabel, schlimmer als er sich je zuvor gefühlt hatte. Sein gesamter Körper schmerzte, selbst seine Haare, und seine Kehle fühlte sich so blutig und roh an, das Harry sich sicher war, das er künftig nur noch flüstern würde können. Aber dann, plötzlich, explodierte die Sphäre und die Einzelteile aus…was auch immer es für eine Substanz war, landeten alle in Harry. Was Harry allerdings mehr überraschte, als die explodierende Sphäre, war die Tatsa­che, das er den Schmerz kaum wahrnahm. Er spürte ihn, aber er schien nur noch nebensäch­lich. Er sah sich um und erkannte schliesslich, das alles wie verschleiert wirkte, woraufhin er den Mund öffnete, um etwas zu sagen.

"Versuch besser nicht zu sprechen," sagte eine sanfte, weibliche Stimme. Ein rothaariges et­was erhob sich und trat langsam auf ihn zu, um ihm einen Kelch zu reichen. "deine Stimm­bänder sind bei deinen Schreien massiv geschädigt worden, wodurch du nicht reden kannst." als Folge ihrer Worte verspürte Harry eine gewisse Panik. Als wenn sie diese gespürt hätte, legte die rothaarige Frau eine beruhigende Hand auf seine Schulter und fuhr fort. "Dieser Zaubertrank wird deine Stimmbänder heilen, und gleichzeitig sich um die anderen Kratzer und Verletzungen kümmern, die du erlitten hast. Deshalb trink ihn bitte," sagte sie beruhi­gend.

Harry entschied sich dazu, das er nichts zu verlieren hatte und hob den Kelch an seine Lippen und begann den Inhalt zu trinken. Er wartete auf den Schmerz als die Flüssigkeit seinen ge­schädigten Hals erreichte, aber dieser kam nicht. Statt des Schmerzes fühlte Harry umgehend eine Erleichterung und Entlastung, nicht nur in seinem Hals sondern auch im gesamten Kör­per. Verdammt, dieser Trank hatte sogar sehr gut GESCHMECKT, etwas, das Harry bisher bei KEINEM Zaubertrank passiert war. Harry trank den Kelch schnell leer und lächelte dank­bar zu der Frau.

Als Reaktion darauf klopfte sie ihm sanft auf die Schulter und sagte, "Ist es jetzt besser?" und als Harry nickte griff sie nach seiner Brulle und nahm sie an sich. Der Raum wurde umge­hend deutlich erkennbar. Harry schaute überrascht auf die wunderschöne rothaarige Frau die ihn sanft anlächelte. "Keine Angst, jetzt ist dir das Sprechen wieder möglich," sagte sie.

"W-Wer sind sie?" fragte er. "Was ist passiert? Wieso sind meine Augen so perfekt… Mo­ment, wieso erscheint alles so anders?"

Die Frau lachte nun sanft. "Ich bin Morgana Le Fey," sagte sie. Als Harry entsetzt drein schaute, lachte sie erneut und sagte, "Ah, ich sehe schon, das du von mir gehört hast, aber kei­ne Sorge, die Geschichten über mich sind… fehlerhaft. Ich denke, das mein Ehemann, Mer­lin, dir einige Fragen besser beantworten kann, als ich, denn zugegebenermassen, bin ich kein Experte in den möglichen Antworten." Harry schaute sie überrascht an, als er erkannte, das sie in der Tat Merlin's Ehefrau war. Sie sah so jung aus, höchstens wie 21 oder 22, und Mer­lin sah so… nun halt Uralt aus, zumindest als er ihn traf.

In dem Stuhl in dem der alte Mann vorher gesessen hatte, sass nun ein Mann, der Harry über­raschend ähnlich sah. Während Morgana wieder ihren Platz an der rechten Seite ihres Man­nes einnahm, schaute sich Harry im Raum um. Vorher waren in dem Raum sehr alt wirkende Personen gewesen, aber jetzt wirkten jene, die Harry erkannte, ziemlich jung und er würde sie auf höchstens 22 Jahre schätzen. Harry wandte seine Aufmerksamkeit nun wieder dem Mann vor ihm zu. Er sah Harry sehr ähnlich, ausser das er jene blauen Augen hatte, die Harry be­reits vorher bemerkt hatte. Nun… er sah wie Harry aus, wenn Harry einem griechischen Gott ähnlich sehen würde.

"Vielleicht solltest du dich selbst einmal betrachten, Harry," sagte nun Merlin. "Du wirst überrascht sein, wie du nun ausschaust." mit diesem Kommentar erschuf Merlin mit einer knappen Geste einen Spiegel vor Harry, der fassungslos sich selbst betrachtete. Vor ihm stand eine Person die Harry war, aber die er nicht kannte.

Anstatt seines kleinen, knöchernen Körpers sah Harry einen 22 Jahre alten Mann vor sich, der gut Sechs Fuss gross war und dessen Körper dem...nun ja, dem eines griechischen Gottes äh­nelte. Sein Haar war länger geworden und fiel nun über seine Schultern hinab, während seine Augen noch immer Grün waren, aber deutlicher hervortraten. Aber weit erstaunlicher war die Tatsache, das diiesen Mann die Macht regelrecht in Wellen umgab. Sie waren nicht sichtbar, aber schon der Blick auf ihn machte klar, das die Macht fast unendlich zu sein schien. Sein Wesen war stark und Selbstsicher, das eines Kämpfers, während er die Macht auszustrahlen schien, die ein natürlicher Anführer besass, aber trotzdem war dieser Mann noch immerHarry Potter.

Nach wenigen Augenblicken, in denen Harry sich selbst anstarrte, schaute er wieder zu Mer­lin, der ihm nun noch ähnlicher sah als vorher und der Spiegel verschwand. "Um deine Frage zu beantworten, das, was dir gerade geschah, war ein Ritual, das wir alle absolvieren mussten, nun ja… alle ausser dem letzten. Es wird der Test des Schmerzes genannt, und wurde allein mit dem Ziel eingeführt, um dein wahres Potential freizugeben. Die Sphäre, die vorhin in der Hand hieltest…nun ja… sie wurde früher als Sphäre der Macht bezeichnet. Sie wurde er­schaffen um deine Fähigkeiten freizugeben und dir die Macht zu geben, ein Erzmagier zu werden. Aber bevor du dies tun kannst, musstest du einen Preis bezahlen."

"Der Test des Schmerzes," sagte Harry, der genau wusste, was der Preis gewesen wäre.

"Ja," sagte Merlin. "Wenn der Typ von Person, der du bist, nicht gepasst hätte, sprich wenn dein Charakter, dein Wille und dein Mut nicht gepasst hätten, hätte der Schmerz dich über­nommen, und du hättest ihm nicht widerstehen können. Er hätte dich in den Wahnsinn getrie­ben und schliesslich getötet.

„Es steht geschrieben," fuhr er fort, "das, je mächtiger der Magier ist, der ein Erzmagier wird, der Schmerz noch stärker wird. Diese Theorie wurde aber bis zum heutigen Tage nie bestä­tigt. Kein anderer Erzmagier hat bisher einen schlimmeren Test erlebt, als ich, und kein ande­rer Erzmagier war bisher so mächtig wie ich," hier hielt er kurz inne bevor er fortfuhr. "Das hat sich heute geändert," sagte er zu Harry, der ihn überrascht anschaute. "Der Test des Schmerzes den du absolviert hast, hätte jeden von uns übermannt, und er war deutlich stärker als alle anderen vorher. Allerdings bist du jetzt auch fast unendlich viel stärker als wir alle zusammen, wodurch du eine art Mythos geworden bist."

Harry akzeptierte diese Neuigkeiten erstaunlich ruhig. Nach ein paar Augenblicken sagte er, "Und die Veränderungen?"

"Deine physischen Veränderungen sind ein Nebenprodukt deiner Verwandlung. Dein Körper hat sich dem Mass an Macht angepasst, das du jetzt besitzt."

"Anders ausgedrückt, wirst du mit diesem Körper für den Rest deines unnatürlich langen Le­bens leben müssen," sagte Morgana, mit einem gewissen Übermut in der Stimme.

Harry, er ihren Übermut ignorierte, erkannte nun etwas anderes. "Unnatürlich langes Leben?" fragte er.

"Du alterst nicht länger," sagte der Mann neben Merlin, den er nun als Godric Gryffindor er­kannte. "Du, genauso wie wir hier anwesenden, wirst immer so aussehen wie jetzt, direkt nach deiner Transformation."

"Also bin ich unsterblich?" fragte Harry fassungslos.

"Nein, du kannst durchaus sterben, allerdings ist es sehr schwer, es zu schaffen, und in dei­nem Fall denke ich müsste die gesamte Magiergemeinschaft gemeinsam mit uns zusammen es versuchen um es zu schaffen," sagte Merlin. "Einfach ausgedrückt wirst du nicht mehr al­tern."

"Aber vorhin warst du noch ein alter Mann," meinte Harry zögernd und verwirrt. "Das stimmt, ihr saht alle viel älter aus."

"Ja, nun, wir dachten, das wir wie alte, weise Menschen im Rat agieren sollten, als du an­kamst," sagte Morgana leicht grinsend, "wir dachten, es würde dich mehr beeindrucken."

Harry musste diese Informationen erst einmal verarbeiten, und als er dann in die Runde der gut einhundert Magier und Hexen schaute sagte er. "Und was jetzt?" fragte er.

"Jetzt," sagte Merlin auf einmal ernst, "müssen wir dein Training beginnen."

"Training?" fragte Harry.

"Ja," sagte Godric. "Es gibt sehr vieles, das du wissen musst, bevor du zurückkehren kannst, Dinge, die wichtig sind: Wissen über deine Kräfte, aber auch deine Einschränkungen. Aus­serdem musst du noch deinen Stab erschaffen."

"Mein Stab?" fragte Harry, und sah sich um. Nun sah er, das jeder Mann und jede Frau einen Stab besass, der an ihrem Stuhl lehnte. Jeder Stab war anders, jeweils nach dem Geschmack der Person gefertigt, aber trotzdem war jeder Stab einmalig. "Lass mich rachten, die letzte Aufgabe für mich ist die Herstellung des Stabes, oder?"

"Exakt," begann Merlin. "Dann wollen wir einmal anfangen."

Harry fand schnell heraus, wie wenig er wirklich über die Magie wusste. Die vier Gründer waren seine ersten Lehrer. Jeder von ihnen lehrte ihm alles, was er oder sie in Hogwarts ge­lehrt hatte und was noch immer Teil des Lehrplanes war. Sie begannen wieder im ersten Schuljahr, und dieses Mal erklärten sie ihm alles weit besser als es vorher der Fall gewesen war. Harry hatte nun sogut wie keine Freizeit mehr. Wann immer er wach war, wurde er ir­gend einer Art von Training unterzogen, egal ob es bei Godric Duelliertraining war, sowohl mit Zauberstab als auch mit dem Schwert, oder ob es Rowena war, die ihm die Verzaube­rungskunst näher brachte oder wenn es Helga war, die ihm Arithmatik und Hellsehen bei­brachte, er war immer am lernen. Was Harry überraschte war die Tatsache, das, egal wie hart er auch arbeitete, er sich nie erschöpfte, und er nie etwas vergass. Einfach ausgedrückt, waren seine Erinnerungen perfekt.

Nachdem er die Inhalte des Hogwarts-Lehrplanes gemeistert hatte, ging er zur fortgeschritte­nen Magie über. Jeder einzelne Erzmagier half ihm dabei. Circe, Merlin, Morgana, Romulus, Remus, Artemis, Apollo, Hermes, Thor, Odin, Ra, und Callisto waren nur einige der Helfer neben den vier Gründern. Mit der Zeit, wobei Harry sich nicht sicher war, wie lange es dau­erte, aber es erschien ihm wie Jahrhunderte, erlernte er all jene Dinge, die es über die Magie zu wissen gab. Er arbeitete sich durch all jene Bücher über das Material, die es gab und las dabei sämliche Bücher der Bibliothek von Hogwarts, darunter jene der verbotenen Abteilung. Er las auch jene Bücher über die Magie der Sorcerer-Ebene. Schliesslich, nachdem er alles gelernt hatte, das möglich war, war er bereit für die Erschaffung seines Stabes.

Zu diesem Zeitpunkt besass Harry alles bekannte Wissen über den magischen Fokus, obwohl er auch ohne Zauberstab zaubern konnte, darunter auch Zauber des Magus-Levels. Ein Zau­berstab, den der Rest der magischen Welt benutzte, war nicht stark genug, um Zauber über den Level des Sorcerer zaubern zu können, aus diesem Grund wurde ein Stab benötigt.

Bevor er mit dem Bau des Stabes begann, entschied sich Harry dazu eine Pause zu machen. Er hatte jetzt so lange schon gelernt, das er vergessen hatte, das er eigentlich erst sechszehn Jahre alt war. Er erschuff einen Beobachtungsglobus und überprüfte seine Freunde. Er hatte dies schon einige Male getan, aber immer nur sehr kurz, und in der Regel kurz bevor er schla­fen ging. Dieses Mal allerdings entschied sich Harry dazu, sie genauer zu beobachten, wie sie lebten und sich daran zu erinnern, wer er vor der Zeit auf Avalon war. Harry hatte mehrere Briefe von seinen Freunden bekommen, in der Regel von Ginny Weasley, der Harry sehr gern antwortete. Als er seine Freunde beobachtete, entschied er sich auch dafür, nach ihr zu se­hen. Was er sah, überraschte ihn. Das war nicht mehr das junge Mädchen das erkannte son­dern, ähnlich seiner drastischen Veränderung, eine wunderschöne junge Frau. Harry beob­achtete sie, während sie ihr Leben lebte, und bemerkte wie schön ihre Bewegungen waren und wie sich ihre Roben immer mehr ausfüllten. Er beobachtete sie verzweifelt, denn er wusste, das sie nun in verschiedenen Welten lebten und das, obwohl er sich wünschte, das es anders wäre, sie niemals mehr als eine gute Freundin sein konnte.

Etwa zu dieser Zeit betrat Circe seine Räume in Avalon und beobachtete, wie er nachdenklich auf den Beobachtungsglobus starrte.

"Wer ist sie?" fragte Circe, was Harry komplett überrumpelte.

"Ginny Weasley," sagte er nachdenklich. "Sie ist die jüngere Schwester meines besten Freun­des, und wir beide haben seit meinem Geburtstag Briefe ausgetauscht. Ich möchte sie näher kennenlernen, und ihr Freund werden."

"Das ist aber nicht alles, was du möchtest, oder?" fragte Circe, und schaute zu Harry, der sehr nachdenklich wirkte, und sie machte es sich zur Aufgabe, herauszufinden, wieso.

"Was meinst du?" fragte Harry verwirrt. "Nicht alles, was ich möchte? Es spielt keine Rolle, was ich möchte oder? Ich meine, ich bin jetzt hier und ein Erzmagier, und sie ist dort draus­sen," sagte er mit trauriger Stimme.

"Harry das ist verrückt," sagte Circe und setzte sich neben ihn. "Ich habe dich einige Minuten lang beobachtet, also bitte, wie lange beobachtest du sie schon?"

"Den ganzen Tag," war seine leise Antwort.

"Harry, du bist verliebt," sagte Circe. Als er dies verneinen wollte, hielt sie ihre Hand em­por. "Widersprich mir bitte nicht, Harry, ICH WEISS, wenn sich jemand Verliebt hat, und du hast dich eindeutig in Ginny verliebt." daraufhin liess Harry den Kopf hängen, denn er wuss­te, das die dunkelhäutige weibliche Erzmagierin die Wahrheit sagte.

"Es spielt keine Rolle, ob ich sie liebe oder nicht," sagte Harry. "Es würde niemals gut ge­hen. Ich bin ein Erzmagier und sie nicht. Und dank mir wird sie nie die Gelegenheit bekom­men, auch einer zu werden." sagte Harry, der herausgefunden hatte, das die Sphäre der Macht eigentlich nicht hätte zerbrechen dürfen. Der Rat war in der Tat völlig überrumpelt gewesen, als sie dies bemerkten, da sie wussten, das die Sphäre fast unendlich viel Macht besass, die sich so schnell wieder aufladen konnte, das sie fast unendlich war. Sie hatten schnell erkannt, das Harry jene Eigenschaften der Sphäre übernommen hatte.

"Harry," sagte Circe. "Es spielt keine Rolle, ob du ein Erzmagier bist, und erst recht spielt es keine Rolle, wie lang du schon hier lernst. Wenn du zurückkehren wirst, wirst du weiterhin sechszehn Jahre alt sein, egal wie lange du hier gelebt hast. Wenn du dieses Mädchen wirk­lich liebst und nichts unternimmst, egal wie lange du lebst, wirst du es noch bereuen. Ich spreche hier aus Erfahrung, denn ich habe genau das getan."

Als er dies hörte, schaute Harry überrascht zu der wunderschönen Frau. "Du hast dich in je­manden verliebt, aber diese Liebe ignoriert?" fragte er.

Circe nickte," und jeden einzelnen Tag habe ich es bereut, nicht meinem Herzen zu folgen," sagte sie. "Weisst du, Harry; du wirst noch feststellen, das jene Dinge, wie Macht, Wissen und Weisheit nicht alles bedeuten. Du kannst deine Emotionen vergessen und einfach so le­ben, so wie ich einst, aber du wirst dann niemals wirklich lebendig sein, aber anders herum kannst du zu deinen Emotionen stehen und mit ihnen leben, und dann das Leben finden und leben, egal welche Herausforderungen es an dich stellt. Das ist die richtige Wahl, glaub mir."

"Wieso weisst du eigentlich, das da vielleicht etwas zwischen uns sein könnte, Circe?" fragte Harry, der sich entschieden hatte, zu seinen Emotionen zu stehen und nicht vor ihnen davon zu laufen, denn sie waren wie seine Macht auch, ein wichtiger Teil von ihm. "Ich weiss ja selbst nicht, ob sie ebenso Gefühle für mich hegt."

"Ich bin mir sicher, das alle jene, die in der Lage sind, dein Herz zu erobern, definitiv wissen, wie wertvoll du für sie und alle anderen bist, Harry," sagte Circe mit einem sanften Lächeln. "und wenn sie die Gefühle nicht erwidert, schick sie zu mir und ich werde sie in eine Mikrobe verwandeln."

Daraufhin musste Harry kichern und er umarmte Circe dankbar. Circe umarmte ihn ebenfalls und sagte ihm, das sie den Rest des Rates darüber informieren würde, das er beschäftigt sei und nicht gestört werden wolle.

Harry, der Ginny noch ein paar Augenblicke lang beobachtete, schaute nun noch kurz nach dem Rest der Familie. Er ging sogar soweit, nach den Dursleys zu schauen, um sicherzustel­len, das es ihnen gut ging. Nachdem er sichergestellt hatte, das alle in Sicherheit waren, wandte sich Harry erneut der Aufgabe zu, seinen Stab zu konstruieren.

Er wusste, das sein Stab ihn praktisch repräsentieren würde, aber auch ein Teil von ihm sein würde. Er dachte darüber nach, wer und was er war, und zwar vor und nach seiner Verwand­lung. Nachdem er uf Ginny's Gesicht innerhalb des Beobachtungsglobus schaute, wusste er, was zu tun war. Er ging in sein Schlafzimmer und sah, das Lily auf ihrem Lieblingsplatz sass. Harry erklärte ihr, was er plante, und fragte sie, ob er ein paar ihrer Schwanzfedern so­wie mehrere kleinere Federn haben dürfte. Nach kurzem Überlegen, stimmte Lily zu, und ge­stattete es ihm, die drei grössten Federn zu entfernen, aber auch mehrere kleinere Federn aus ihren Flügeln. In dem er mit seinem Zauberstab arbeitete, sorgte er dafür, das Lily's entfernte Federn umgehend wieder nachwuchsen, und ging dann wieder in seinen Arbeitsraum, wobei ihm nun der sehr neugierig gewordene Phönix folgte. Harry betrachtete die Federn sehr ge­nau, und betrachtete dann sein Spiegelbild. Circe hatte ihm gesagt, das er seinen Emotionen vertrauen solle, und es fühlte sich einfach RICHTIG an. Harry begann nun mit dem Bau sei­nes Stabes.

Harry nahm die grosse Phönixfeder und formte sie in einen langen Stab aus Kirschholz. An­ders als bei Verwandlungen erlaubte das Formen es dem Gegenstand, seine magischen Fähig­keiten zu behalten. Nahm nur die zweitgrösste Feder und formte sie in einen fliegenden, gol­denen Phönix, bevor er schliesslich die letzte Feder nahm und sie in eine goldenen Spitze formte, die ein Loch hatte. Anschliessend befestigte er die Spitze und den Phönix an den je­weils anderen Seiten des Stabes. Harry wandte sich nun den weissen Federn zu. Er formte zwei von ihnen in kleine Rubine, welche er als die Augen des Phönix verwendete, während er eine weitere Feder in einen kreisförmigen Rubin formte. Nun formte er die restlichen Federn in kleine Rubine die nun stärker glühten. Er befestigte die leuchtenden Rubine im Schnabel des Phönix, und griff nun nach dem Stab.

Er gab nun seine Magie frei und dirigierte diese langsam und vorsichtig in und rund um den Stab, wobei dieser hier und dort sich veränderte, und die einzelnen Teile sich zusammenfüg­ten, bevor er sich in einer schnellen Bewegung mit einem Dolch über das Handgelenk fuhr und den Dolch damit über das Blut an sich band. Er sammelte eine erstaunlich grosse Menge an Blut in einer Schüssel, bevor er seine Wunde heilte. Anschliessen sprach er einen Zauber, der das Blut, das er verloren hatte, wieder ersetzte, damit er keine Folgeprobleme hatte.

Er verteilte nun vorsichtig das Blut über jeden Teil des fast fertigen Stabes, bevor er den Rest des Blutes in den Rubin einfügte, wodurch dieser noch stärker glänzte. Als er fertig war, be­rührte er den Stab mit Hilfe seiner Magie, woraufhin es ein fast blendendes Licht gab, als der magische Fokus fertiggestellt wurde. Harry betrachtete den fertigen Stab überrascht.

Der Grundkörper aus Kirschholz wurde solange poliert, bis er glänzte und anschliessend wur­den Löwen, Adler, Phönixe und Eichenlaub eingraviert. Gut ein Drittel des unteren Teils wurden diese Gravueren von dem Siegen der Gryffindor-Potter Familie unterbrochen: einem Schild, auf dem ein Phönix mit ausgebreiteten Schwingen zu sehen war, sowie ein sprungbe­reiter Löwe der in einem Phönix dargestellt wurde, wobei der Phönix von Eichenlaub umge­ben war. An dem anderen Ende des Stabes befand sich das Siegel von . Die goldene Spitze und der Phönix glitzerten, als ob sie poliert worden waren und Harry wusste durchaus, das egal was geschah, kein Teil des Stabes je aufhören würde zu glänzen. Die Rubine, welche die Augen des Phönix bildeten, aber auch der Rubin in dessen Schnabel glänzten ebenfalls sehr stark. Harry musste grinsen, als er seinen Stab aufhob; er war perfekt.

Harry's Leben wurde aber schnell wieder sehr hektisch. Der Rat war sehr erfreut über den wunderschönen Stab den Harry erschaffen hatte, und sie waren alle überrascht, wie mächtig er wirklich war. Sie fanden auch heraus, das Harry der einzigste war, der in der Lage war, den Stab zu benutzen oder auch nur zu berühren, was an der starken Blutsbindung mit Harry lag.

Harry lernte bald die Zauber auf dem Magus-Level, während sein Training weiterging. Er fand allerdings immer wieder Zeit dafür, seine Familie und Freunde zu beobachten, von denen er wusste, das er sie zutiefst vermisste, besonders aber Ginny Weasley. Sobald Harry sein Training auf dem Magus-Level beendet hatte, ging es sofort mit dem Erzmagier-Level wei­ter. In der dritten Woche im August (in der Magierwelt) hatte Harry alles gelernt, was er vom Rat lernen konnte, und war offiziell zum Erzmagier erklärt worden.

Merlin informierte ihn darüber, das er der königlichen Linie angehörte und das er in der Tat ein Prinz war. Morgana, die ihn als Sohn anerkannte, obwohl zwischen ihnen viele Jahrhun­derte lagen, gab ihm eine Reisegarderobe: Festroben, Arbeitsroben, einfache Roben, und Muggelkleidung, die insgesamt von sehr hoher Qualität waren und Harry perfekt passten.

Godric und Rowena nahmen Harry ebenfalls ein Stück zur Seite und informierten ihn darüber, das es einige geschützte Gebäude gab, in denen sie den Grossteil ihres Vermögens gelagert hatten, und sagten Harry ausserdem, da er ihr einzigster Erbe war, und sie das Geld nicht brauchten, das dieses Geld ihm gehörte. Harry war überrascht, da er geglaubt hatte, das der Schatz bei Gringots in seinem Verliess die Überreste ihres Vermögens waren. Sie hatten ihn angelächelt und ihm erklärt, das diese Geldmenge in seinem Verliess nicht einmal die Ober­fläche ihres Vermögens ankratzte, und er war nicht wirklich überrascht als er erfuhr, das er der reichste Magier der Welt war.

Schliesslich nahm Circe Harry zur Seite, während dieser seine Dinge verstaute und den Kof­fer schrumpfen liess, damit er in die Hosentasche passte. Sie ermutigte Harry darin, seine Ge­fühle zu Ginny freien Lauf zu lassen. Sobald Harry bereit war, verabschiedete sich Harry vom Rat, denn er wusste, das er ihn nicht wirklich verliess, da sie alle spüren konnten, was die anderen Taten und spürten, ausserdem war die Kommunikation möglich. Anschliessend ap­parierte er in die Winkelgasse und hielt nach der Person ausschau, die ihm alles im Leben be­deutete: Ginny Weasley.