Titel: Party

Teil: 10/11

Autor: Sarista

E-Mail: frankpetra.freitag@t-online.de

Serie: Harry Potter

Rating: PG - 13

Warnung: Das ist eine Slash - Story, also zwei Männer miteinander. Wer so was nicht mag, sollte sie nicht lesen.

Disclaimer: Die Figuren dieser Story gehören J.K. Rowling und ich verdiene hiermit kein Geld.

Pairing: Draco Malfoy / Harry Potter

Widmung: yvymaus, Matjes, selene, Iljana, Evil*Twin, jessy, Chillkroete, Cygna und Lauriel. Ich freue mich übrigens immer über Kommentare und glaubt mir, kein Autor würde sich über ein Lob nicht freuen nur weil es schon ein paar mal ausgesprochen wurde, oder *grins*?

Anmerkung: Ok, ich muss zugeben, dass der Brief von unserem kleinen Drachen ist, war irgendwie klar, aber das war ja auch das Logischste, also werft mir bitte keine Ideenlosigkeit vor *seufz*. Es tut mir auch leid, dass ich erst jetzt update, aber ich kam einfach nicht voran.
Kapitel 10

Kaum zwei Wochen später griff Voldemort wirklich an. Und dank Harrys Warnung waren alle so gut vorbereitet, dass sie ihn besiegen konnten. Harry Potter selbst kämpfte an vorderster Front. Er war es auch der Voldemort den Gnadenstoß verpasste.

Die meisten Todesser hatten überlebt und waren nun Gefangene. Unter ihnen auch Draco Malfoy. Seine Chancen freizukommen standen aber sehr gut, da er als ehemaliger Schüler behaupten konnte, dass er Hogwarts verteidigen wollte.

Sirius Black und sein Patenkind schritten durch die Reihen der Gefangenen. Sirius behauptete war, dass er nur gucken wollte, wer gefangen worden war, aber in Wirklichkeit war er die ganze Zeit damit beschäftigt den Todessern zu erzählen wie schrecklich es denn in Askaban war und wie gering die Fluchtchancen waren. Als sie an den beiden Malfoys ankamen blieb Sirius stehen.

"Na Malfoy. Wie geht's denn so? ich hoffe doch sehr, dass du dich schon auf Askaban vorbereitest. Oder überlegst du schon auf welche Art du dich umbringst?", höhnte Sirius kaum waren sie direkt vor den beiden.

"Ich habe eigentlich gerade überlegt auf wie viel Schadenersatz ich Hogwarts und das Ministerium verklage. Wie könnt ihr es wagen mich so zu behandeln?", antwortete dieser kühl.

"Och glaub mir, du wist dich noch nach dieser Behandlung zurücksehnen, wenn du erst mal in Askaban bist."

Lucius wollte gerade zu einer Erwiderung ansetzen, als sie neben sich etwas zerreißen hörten. Vor ihren Augen war Harry gerade damit beschäftigt einen Brief fein säuberlich zu zerkleinern. Und zu ihrer größten Überraschung machte er das so gründlich, dass nicht mal ein dafür ausgebildeter Fachmann das Papierstück wieder zusammen fügen könnte.

"Du hast doch nicht ernsthaft geglaubt, dass ich nur wegen dir zu einem dieser bescheuerten Gerichtstermine komme, oder? Fang lieber ein neues Leben an und zwar schön weit weg von Askaban", meinte er noch zu Draco und drehte sich dann um und ging.

Kurz bevor er außer Sichtweite war, schaute er noch mal zurück und strahlte den jungen Malfoy an. Dieser konnte nicht anders als zu lächeln. Harry Potter war wirklich wieder ganz der Alte.

Als Harry abends im Bett lag, dachte er noch mal über alles nach. Hatte er das Richtige getan? Um das zu beurteilen rief er sich noch mal den genauen Inhalt des Briefes ins Gedächtnis:

// Na Harry,

wie geht es dir? Nach allem, was ich gehört habe, wohl nicht so gut. Genau aus diesem Grund wird Voldemort bald angreifen. Glaub jetzt bloß nicht, dass ich mich verändert habe; man wird mit der Zeit bloß schlauer. Ich will nicht noch mal die Qualen erleben, die bei unserer letzten Trennung entstanden. Ja, ja, ich weiß. Du glaubst nicht, dass ich damals gelitten habe? Habe ich aber! Ich habe dich geliebt. Mehr geliebt als mein eigenes Leben. Und genau das war der Grund für die Trennung! Mein Vater verlangte in dem Brief von mir, dass ich ein Todesser werden sollte. Ich habe ihn dafür gehasst, fast so sehr, wie mich für meine Schwäche hasste. Die Schwäche, die mich seinem Befehl folgen ließ. Ja, ich bin ihm gefolgt. Ich wurde genau wie er ein Todesser und, das kann ich mit Stolz behaupten, einer der besten. Warum ich dir das schreibe? Ich will, dass du einen Beweis gegen mich hast. Durch diesen Brief kannst du mich nach Askaban schicken und ich weiß, dass du es tun wirst. Das heißt, ich werde entweder im Kampf gegen dich sterben, oder du wirst mich in die Hölle schicken. Wir werden uns nicht wiedersehen und das ist auch gut so. Ich habe mein Leben gelebt und ich kann ohne Zweifel behaupten, dass die Zeit mit dir meine schönste Zeit war. Ich habe schon öfters an Selbstmord gedacht, aber dann hätte ich mich selbst verraten. Also wähle ich diesen Weg. Ich möchte entweder durch deinen Zauber oder durch deine Anklage sterben. Ein bescheidener Wunsch, oder? Deswegen habe ich auch noch einen. Ich wünsche mir, dass du wieder lächelst. Habe ich dir so wehgetan? So sehr, dass du nicht mehr lächelst? Es tut mir leid. Dabei war doch dein Lächeln das einzige, was mich so manches Mal vor dem Selbstmord bewahrt hat. Ironie des Schicksals? Wahrscheinlich. Aber ich bin davon überzeugt, dass ich dich auch ohne Lächeln lieben werde. Jetzt fragst du dich bestimmt, warum ich gegangen bin, wo ich dich doch so liebte und noch immer liebe. Ganz einfach: Wir sind wie Tag und Nacht, wie Weiß und Schwarz, wie Feuer und Eis. Wir können ewig nebeneinander existieren, aber zusammen gibt es uns nicht. Sicher könnten wir es versuchen, aber wir würden uns selbst verraten. Nach einiger Zeit würde aus Tag und Nacht Dämmerung werden, aus Weiß und Schwarz Grau und aus Feuer und Eis Wasser. Und genau das wollte ich verhindern. Du bist einmalig. Du solltest dich nicht an mich angleichen. Du solltest du bleiben. Aber du bist nur du, wenn du auch lächelst. Also tu mir bitte den Gefallen und gehe mit einem Lächeln durch das Leben! Das war's auch schon. Ich habe meine Herzenswünsche vorgetragen und dir die Möglichkeit der Rache gegeben. Und nun habe ich noch eine Bitte: Wenn du irgendwann mal wieder an mich denkst, dann bitte ohne Trauer. Ich habe dich geliebt und du hast mich geliebt. Warum solltest du also nur an unsere Trennung denken? Denk doch lieber an unsere gemeinsame Zeit. An die Besuche in der Schwulenbar, an unser erstes Mal und an die Zeit, die darauf folgte. Ich habe übrigens auch ein Bild von mir beigelegt. Du kannst es entweder verbrennen und mir den Tod wünschen oder es an die Wand hängen und es ein paar Mal im Jahr mit einem Lächeln betrachten. Ganz nach deinen Wünschen also.

In Liebe

Draco Malfoy

PS: Fröhliche Weihnachten! //

Wie gut das er ihn sich mit einem Zauber ins Gedächtnis gebrannt hatte. Ja, er hatte richtig gehandelt. Nun konnte seine große Liebe ihr Leben führen und vor allem konnte er endlich ohne Trauer an die damalige Zeit zurückdenken. Und genau das tat er auch. Die nächste Stunde lag er in seinem Bett, starrte auf das Photo und dachte an all die schönen Erinnerungen. Die gemeinsamen Abende in der Schwulenbar, die Treffen vor dem Verbotenen Wald, das erste Mal und natürlich die darauffolgende Zeit. Und mit solchen und ähnlichen Gedanken schlief er ein.

Ende?

Anm.: Soll ich noch einen Epilog schreiben? Das hängt ganz von euren Kommentaren ab. Also nur ein paar Augenblicke opfern und mir schreiben, ob ihr euch über einen Epilog freuen würdet. Sobald ich fünf Forderungen habe, werde ich ihn auch ganz schnell schreiben. Versprochen. Auf hoffentlich bald Sarista PS: Wie macht man eigentlich etwas kursiv oder fettgedruckt in den Fanfics?