AN: Sorry wegen der langen Wartezeit.. mein Umzug in die USA, das Eingewoehnen, meine Arbeit und auch technische Schwierigkeiten (mein laptop ist gecrasht und hat ein Grossteil des schon uebersetzten Kapitels mit sich in den tod genommen, danach war ich etwas demotiviert, des gleiche kapitel NOCHMAL zu uebersetzen,und ich hab noch immer kein eigenen PC...) sind teilweise schuld. also ja.. sorry

inchen93 und linlin gewidmet. Danke fuers Betaen!

Kapitel Zehn

Todesangst

EINS

Ein stetiges Pochen in seinem gesamten Körper weckte Harry auf. Für einen Moment fragte er sich, warum er so viel Schmerzen hatte, erinnerte sich dann aber an seine Vision. Es war die schmerzhafteste und grauenvollste Vision gewesen, die er bisher gehabt hatte.

Harry erinnerte sich deutlich und das an sich war seltsam. Malfoy und Avery hatten eine Frau in den Raum, in welchem Voldemort das Treffen abhielt, geschleift. Die einzigen anwesenden Todesser, von Malfoy abgesehen, waren die, deren Loyalität fragwürdig war. Die Frau war niemand. Sie war eine willkürlich ausgewählte Hexe, die Voldemort entführt hatte, um seinen Standpunkt klar zu machen. Er hatte sie gefoltert und dann in sieben Stücke zerrissen. Sie hatte bis zum Ende gelebt. Harry erinnerte sich an so viel Blut und Schmerz.

„Harry?", fragte Snape von der Tür aus und riss Harry damit effizient aus seinen Erinnerungen.

Harry wollte antworten, aber alles, was er zustande bekam, war ein schmerzerfülltes Stöhnen.

Snape näherte sich dem Bett und setzte sich auf die Bettkante. „Hast du Schmerzen?", fragte er. Seine Stimme war so sanft und voller Sorge, dass sie sich für Harry fremd anhörte.

Harry nickte bedächtig. „Mein ganzer Körper tut weh", sagte er leise.

„Ich kann dir heute keine schmerzstillenden Mittel mehr geben", sagte Snape. „Soll ich dich noch einmal massieren?"

„Nein, vielen Dank, Sir", erwiderte Harry. „Der Schmerz ist in mir. Es sind nicht meine Muskeln."

Snape sah für einen Moment nachdenklich aus, aber dann hellte sich sein Gesichtsausdruck auf. „Ich werde dir eine Gemüsesuppe bringen", sagte er und stand auf.

„Ich bin nicht…", begann Harry, aber Snape war bereits verschwunden. Er wartete, bis Snape mit einer dampfenden Schüssel voller Suppe wiederkam.

„So, bitteschön, Harry", sagte er mit einem Lächeln.

„Ich bin nicht hungrig", sagte Harry, in dem Wissen, dass es keinen Unterschied machen würde. Tatsächlich…

„Unsinn", sagte Snape, setzte sich hin und drapierte eine Serviette auf Harrys Brust.

„Sobald du von dieser wunderbaren Suppe probierst hast, wirst du hungrig werden." Er fütterte Harry mit einem Löffel Suppe.

„Wieso sind Sie so nett?", fragte Harry. Sein Magen war wie zusammengeschnürt, aber er zwang das Essen hinunter, da er wusste, dass er es brauchte.

„Was meinst du, Harry?", fragte Snape und gab Harry mehr Suppe.

„Das", sagte Harry, und deutete vage mit seinen Händen. „Sie geben mir Zaubertränke und kümmern sich um mich. Sie füttern mich mit Suppe, um Himmels Willen. Warum? Sie hassen mich! Ich weiß es!"

Snape seufzte und gab ihm mehr von der Suppe. „Natürlich hasse ich dich nicht", sagte er.

Harry verlor seine Beherrschung, als er Snapes abweisenden Tonfall hörte. Er schlug den Löffel, den Snape versuchte, ihm hinzuhalten, weg und sandte damit einen Schwall Brühe und Gemüse an die Wand. „Hören Sie auf mit dem Scheiß!", sagte er wütend. „Sie haben mich immer gehasst! Sie haben mir niemals einen Grund gegeben, etwas anderes zu denken!"

„Nein?", fragte Snape ruhig. „Und was würdest du die letzten dreieinhalb Monate nennen?"

„Pflichtgefühl", spuckte Harry giftig.

Snape seufzte wieder. „Ich mag dich früher nicht besonders gut leiden haben können, aber die Gründe für diese Abneigung existieren nicht mehr. Ich helfe dir nicht aus Pflichtgefühl, wie du es so feurig ausgedrückt hast. Ich helfe dir, weil ich mir Sorgen mache, was dir zustößt."

Harry saß still da und glaubte nicht ein einziges Wort von dem, was Snape sagte. „Ich bin müde", sagte er.

Snape seufzte ein drittes Mal und stand auf. „Schlaf ein wenig", sagte er, noch immer in dem gleichen, zur Weißglut treibenden geduldigen Tonfall. „Du WIRST mehr essen, wenn du aufwachst."

„Wie auch immer", murmelte Harry. Snape ging und schloss sanft die Tür.

ZWEI

Severus ging in sein Schlafzimmer und fügte dem Fluchblockerzaubertrank drei Tropfen Drachenblut hinzu. Harrys Ausbruch ließ ihn sehr depressiv und bestürzt zurück. Er hatte begonnen, den Jungen zu mögen und die Tatsache, dass Harry ihm noch immer nicht glaubte, schmerzte. Severus rieb sich grob sein Gesicht, als er ein Klopfen an der Tür hörte. Ah, endlich jemand, um seine Frustrationen loszuwerden.

Mike schaute auf den Boden als Severus die Tür öffnete. „Komm herein", sagte Severus, als er sich umdrehte und in sein Schlafzimmer ging.

Mike trat ein, schloss die Tür und stand auf den Boden schauend still da.

„Zieh deine äußere Robe aus", sagte Severus ohne nach hinten zu sehen. Mike gehorchte geräuschlos.

„Sagt mir, Vent", sagte Severus kalt. „Hast du über deine Taten nachgedacht?"

„Ja, Betreuer", erwiderte Mike leise.

„Und?", fragte Severus kurz angebunden.

„Es war falsch von mir dein Vertrauen so zu verraten, wie ich es getan habe", sagte Mike.

„Du realisierst natürlich", sagte Severus sanft, „dass ich mit der Bestrafung deiner Anmaßung noch nicht fertig bin."

„Ja, Betreuer", wimmerte Mike fast.

„Komm her", sagte Severus. Mike schleppte sich in das Schlafzimmer. „Schließ die Tür." Mike tat es. „Du und ich werden ein kleines Spiel spielen." Severus begann Kerzen auf seiner Kommode anzuzünden.

„Was für ein Spiel, Betreuer?", fragte Mike.

Severus lächelte, obwohl Mike es nicht sehen konnte. Mike erinnerte sich an Severus' Sprechspiel. „Zieh deine Schuhe aus", sagte er. Mike tat es. Severus drehte sich um, um den jungen Blondschopf anzuschauen. „Ich werde dich vögeln. Du wirst tun, was ich sage und wirst keine Fragen stellen. Es gibt einen Haken." Severus machte eine Pause. Als Mike nichts sagte, fuhr er fort: „Du musst still bleiben." Severus wandte sich einer großen Mahagonietruhe neben seinem Kleiderschrank zu. Er öffnete sie und holte eine Bullenpeitsche und ein kleines Messer hervor. Er platzierte diese Gegenstände auf der Kommode und drehte sich zu einem ziemlich blass aussehenden Mike um. „Nun, nebenan ist ein sehr krankes Kind, welches versucht zu schlafen. Das sind die Regeln: mit jedem Stöhnen verdienst du dir ein Schnitt mit dem Messer. Mit jedem Wimmern verdienst du dir eine Verbrennung von meinem Zauberstab. Mit allem, was lauter ist, verdienst du dir fünf Hiebe mit meiner Peitsche. Verstehst du die Regeln?"

Mike sah äußerst nervös aus. „Ja, Betreuer", sagte er schwach. Severus näherte sich Mike und streichelte die Wange des Blondhaarigen zart, beinahe liebevoll.

„Willst du mich, Vent?", fragte er.

„Ja, Betreuer", erwiderte Mike atemlos.

„Was ist mein Name, Vent?"

„Severus."

„Du wirst mich bei meinem Namen nennen."

„Ja, Severus."

„Möchtest du mich in dir fühlen?"

Mike wimmerte ein wenig und Severus fing an in seinem Kopf zu zählen. „Ja, Severus."

Severus brach den Kontakt und entfernte sich ein wenig. „Zieh dich aus." Mike tat es. „Leg dich auf den Rücken."

Mike näherte sich dem Bett.

„Auf dem Boden", erläuterte Severus. Mike zögerte. „Jetzt", sagte Severus kalt. Mike tat, was ihm gesagt wurde. Severus kniete über Mike und fing an, den bebenden Körper sanft zu berühren. Er grinste, als er ein Zittern durch Mikes Körper jagen fühlte. Er würde Mike so laut wie möglich werden lassen.

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„Knie nieder", befahl er. Mike tat es. „Bleib so, bis ich zurückkomme." Severus ging ins Badezimmer, schloss die Tür und genoss eine dreißigminütige Dusche. Als er hinaustrat, kniete Mike noch immer, auf seinem Gesicht war jedoch ein leidender Ausdruck.

„Stimmt etwas nicht, Vent?", fragte Severus kalt.

„Meine Beine schmerzen, Severus", erwiderte Mike.

„Du wirst mich Betreuer nennen", sagte Severus. „Du bist sorglos, Vent und weißt nicht, wie man Befehlen Folge leistet." Er ging zu der Kommode und nahm das kleine Messer zur Hand.

„Du hast insgesamt sieben Mal gestöhnt. Streck deinen rechten Arm aus."

Mike nahm eine ungesunde grüne Farbe an, tat aber was von ihm verlangt wurde. Severus schnitt sieben zehn Zentimeter lange Linien in Mikes Oberarm. Mike biss seine Zähne zusammen, um keine weiteren Laute von sich zu geben.

„Schrei, wenn du möchtest", sagte Severus als er sich aufrichtete.

„Aber was ist mit…", begann Mike.

„Ich habe immer Stillezauber auf dem Raum", sagte Severus und richtete ein ziemlich fieses Grinsen auf Mike. Mike verstummte. „Nun," Severus nahm seinen Zauberstab zur Hand und legte das Messer beiseite. „du hast drei Mal gewimmert." Er verbrannte Mike drei Mal unterhalb der Schnitte.

„Bitte, Betreuer", wimmerte Mike erbärmlich.

„Du hast ziemlich oft geschrien", sagte Severus und ignorierte Mikes Bitten. „Zwölf Mal soviel ich weiß. Das sind sechzig Hiebe." Severus verstaute seinen Zauberstab und nahm die Bullenpeitsche zur Hand.

„Bitte nicht", bettelte Mike.

Severus grinste. „Du kanntest die Regeln und hast dich dafür entschieden sie zu ignorieren. Das ist nicht meine Schuld. Beug dich vor." Mike tat es und Severus begann ihn auszupeitschen. Er vollzog die gesamten sechzig Hiebe aber nicht so stark, wie er es gekonnt hätte. Er wollte den Mann nicht umbringen, nur bestrafen. Nach der Bestrafung kniete Severus neben einem sehr schwachen und wimmernden Mike nieder.

„Hast du heute etwas gelernt, Vent?", fragte er.

Mike nickte stumm.

„Was hast du gelernt?", fragte Severus.

„Ich w-werde in Z-zukunft l-lo-loyaler sein, B-Betreuer", stammelte Mike.

„Sieh zu, dass du es bist", erwiderte Severus. „Wäre ich der Dunkle Lord, wärst du jetzt schon tot."

„J-Ja, B-Betreuer", sagte Mike und nickte eifrig.

„Gut", sagte Severus und stand auf. „Jetzt zieh dich an und geh mir aus den Augen."

Zwanzig Minuten später war Mike verschwunden und Severus machte sich eine Tasse Tee.

Harrys harte Worte lasteten noch immer schwer auf seinem Gemüt. Was weh tat waren nicht die Worte, sondern die Rechtfertigung dahinter. Harry hatte jeden Grund zu glauben, dass Severus ihn hasste. Das Problem war, dass Severus DAS gehasst hatte, was er gedacht hatte, über den Jungen zu wissen. Alle diese Gründe waren innerhalb einer Woche des Zusammenlebens zerstört gewesen. Severus fühlte, wie er äußerst beschützend gegenüber Harry wurde. Alles was er tat, war von Gedanken beeinflusst, wie diese Taten sein junges Mündel beeinflussen könnten.

Severus schüttelte seinen Kopf und versuchte, seinen Kopf frei zu bekommen. Er fügte seinem Tee eine große Menge Zucker hinzu. Als er begann umzurühren, knickten seine Knie plötzlich ein und er fühlte, wie die Kraft der Verbindung schwächer wurde. Harry lag im Sterben.

Severus rannte ins Schlafzimmer, sobald er sein Gleichgewicht wiedergefunden hatte und sah Harry in Krämpfen auf dem Bett. Seine Augen waren so verdreht, dass nur noch das Weiße zu sehen war. Das war keine Vision. Das war nicht ein weiterer Fluch, der Harrys Körper zerstörte. Severus wusste, dass das, was er sah, ein echter Anfall war. Er drehte sich um und rannte zum Kamin. Er nahm eine Prise Flohpulver und warf es in die Flammen.

„Poppy Pomfrey!", schrie er drängend. Einen Moment später trat Poppy aus dem Feuer. Severus führte sie zu Harrys Raum.

Harry hörte auf zu krampfen als sie eintraten. Tatsache war, dass er aufhörte irgendetwas zu tun, atmen eingeschlossen.

„Ach, du meine Güte!", rief Poppy aus und eilte an Harrys Seite. Sie legte ihr Ohr auf seine Brust. „Komm her!"

Severus eilte sofort zu ihr. Poppy neigte Harrys Kopf zurück und benutzte Severus' Finger, um Harrys Nase zuzuhalten.

„Du musst für ihn atmen", sagte sie.

„Was?", fragte Severus, plötzlich nervös. Er hatte niemals zuvor eine Wiederbelebung gesehen.

Poppy platzierte ihre Hände, eine auf die andere, in der Mitte von Harrys Brust. „Atme in seinen Mund, wenn ich es dir sage", erwiderte sie. Sie drückte kräftig und Harrys Brustbein krümmte sich unter dem Druck. „Eins, zwei, drei, vier, fünf", zählte sie. „Atme!"

Severus beugte sich hinunter, legte seinen Mund auf Harrys und atmete aus. Als er sich wieder aufrichtete, fing Poppy an zu pressen.

„Eins, zwei, drei, vier, fünf, atme!"

Severus atmete wieder.

„Komm schon, Harry!", murmelte Poppy. „Atme!"

Severus atmete wieder, aber noch immer passierte nichts.

„Tu das nicht, Harry!", sagte Poppy und drückte wieder auf Harrys Brust. „Atme!"

Severus atmete wieder und dieses Mal fing Harry rau an zu husten.

„Oh, Merlin sei Dank", sagte Poppy erleichtert.

Severus seufzte, während er versuchte, seine Fassung zu bewahren. Er zauberte Harry auf eine Trage und folgte Poppy in den Krankenflügel.

DREI

Harry hörte einen Streit, als er langsam wieder zu Bewusstsein kam. Er zwang sein Gehirn zuzuhören und erkannte, dass die sich unterhaltenden Menschen Snape und Madam Pomfrey waren.

„Ich weiß es nicht, Severus!", rief Madam Pomfrey aus. „Das ist einzigartig! Ich habe sowas noch nie zuvor gesehen! Das hat niemand!"

„Also willst du es nicht einmal versuchen?", fragte Snape. Seine Stimme hörte sich merkwürdig gepresst an, als ob er Tränen zurückhalten würde. „Verstehst du nicht, dass er stirbt, Poppy? Sein Körper wird von innen zerstört! Du musst ihm helfen!"

„Ich bin kein Wunderheiler, Severus", sagte Madam Pomfrey sanft.

Harry hörte ein Geräusch, das unmissverständlich leichtes Weinen war. „Okay", sagte Snape nach einem Moment mit belegter Stimme. „Ich werde mich selbst um ihn kümmern."

Harry hörte, wie sich Fußtritte seinem Bett näherten.

„Natürlich werde ich ihm helfen, Severus", sagte Madam Pomfrey. Ihre Stimme begann sich ebenfalls gepresst anzuhören. „Es wäre das Beste, wenn du ihn bei mir lassen würdest. Ich bin in Zauberkunst viel besser als du."

Snape seufzte schwer. „Zwei Wochen, Poppy", sagte er. „Das ist alles, was ich brauche. Wenn du ihn bis dahin am Leben halten kannst, wird er in Ordnung kommen. Der Zaubertrank wird in zwei Wochen fertig sein."

„Ich kann nichts versprechen, Severus", erwiderte Madam Pomfrey. „Ich werde es versuchen, aber ich kann nicht garantieren, dass er es schafft."

Harry hörte ein unterdrücktes Schluchzen, bevor Snape wieder redete. „Ich nehme an, das ist alles, was ich verlangen kann", sagte er schließlich. Harry hörte, wie sich ihm mehr Fußtritte näherten und dann das Knarren des Stuhls, als Snape sich neben seinem Bett hinsetzte.

„Was machst du?", fragte Madam Pomfrey.

„Ich bleibe bei ihm", erwiderte Snape ruhig.

„Ich denke nicht!", sagte Madam Pomfrey. „Du wirst zu deinen Räumen zurückkehren und schlafen!"

„Ich bleibe hier!", sagte Snape nachdrücklich.

„Dann wirst du in einem meiner Betten schlafen", erwiderte Madam Pomfrey. „Denn du wirst sicherlich nicht wach bleiben. Du siehst zum Umfallen müde aus!"

Harry hörte, wie Snape aufstand. „Nun gut", sagte er müde. „Du wirst mich sofort informieren, wenn sich etwas verändern sollte?"

„Natürlich", sagte Madam Pomfrey sanft. „Nun geh!" Harry konnte förmlich sehen, wie sie auf den Ausgang zeigte und schlief mit einem kleinen, nicht wahrnehmbaren Lächeln auf dem Gesicht wieder ein.

VIER

Severus kehrte durch und durch niedergeschlagen in seine Räume zurück. Er hatte in beinahe zwanzig Jahren nicht geweint und es schmerzte es zu tun. Harry war ihm ans Herz gewachsen. Er hatte sich daran gewöhnt, dass der Junge da war. Er hatte sich an Harrys gemurmeltes 'Morgen Professors' und sein müdes Stirnrunzeln vor dem Frühstück gewöhnt. Allein der Gedanke an einen sterbenden Harry war genug, um ihn zum Schluchzen zu bringen.

Severus schenkte sich ein Scotch-on-the-rocks ein und setzte sich auf seine Couch. Er hatte nicht die geringste Absicht zu tun, was Poppy ihm befohlen hatte. Seine Gedanken waren voller Sorge und Schmerz, so dass er wusste, dass Schlaf unmöglich sein würde. Er schloss seine Augen und ließ seine Gedanken wandern…

Ein achtzehnjähriger Severus stand auf der Holzveranda eines sehr alten und doch wunderschönen Hauses. Er beobachtete die Wiese, die das Haus umrahmte, fasziniert, wie die Wildblumen die Landschaft mit so vielen verschiedenen Farben bemalte. Er lächelte als starke Arme seine Taille von hinten umschlossen, und lehnte sich in die Umarmung.

„Dein Zuhause ist wunderschön", sagte Severus glücklich. „Danke."

„Für was, Severus?", fragte eine tiefe Stimme sanft.

„Dass du mich hierhergebracht hast", erwiderte Severus. „Dass du mir dein Zuhause gezeigt hast." Er drehte sich in der Umarmung um und schaute seinen leicht größeren Lover an. Jason McCullen war schwarzhaarig und hatte blassblaue Augen, die wie Kristalle aussahen. Seine tiefe Bräune ließ seine Augen heller strahlen, als er Severus anlächelte.

Severus hatte schon immer eine Schwäche für dunkelhaarige Männer mit leuchtendfarbenden Augen und dunkler Haut gehabt. Er fand sie wunderschön und Jason war keine Ausnahme.

„Ich liebe dich, Severus", sagte Jason sanft. „Du verdienst es alles über mein Leben zu wissen."

Severus küsste sanft Jasons Mund und lehnte sich an dessen Brust: „Ich liebe dich auch, Jason."

Severus öffnete seine Augen und beugte sich vor, seine Ellbogen auf seinen Knien. Er schüttelte seinen Kopf, als er sich an seinen einzigen richtigen Freund erinnerte. Niemals wieder würde er sich erlauben, sich so stark in jemanden zu verlieben. Er hatte Jason blind vertraut und Jason niemals für Verrat oder Fehlverhalten fähig gehalten. Jason war sein größter und schmerzhaftester Fehler gewesen.

Der elfjährige Severus saß alleine auf der schwarzen Ledercouch im Slytheringemeinschaftsraum und fühlte sich wie der ultimative Außenseiter. Niemand hatte ihn jemals gemocht und er erwartete nicht, dass sich das änderte, nur weil er nach Hogwarts gekommen war. Als er schlecht gelaunt anfing, seine ersten Hausaufgaben, ein langer und lästiger Verwandlungsaufsatz, zu machen, kam ein Junge und setzte sich neben ihn.

„Hallo", sagte Jason. Sogar mit zwölf war seine Stimme recht tief und beeindruckend gewesen.

„Ich bin Jason."

Severus war so überrascht, dass er nur starren konnte.

„Wie heißt du?", fragte Jason freundlich.

„Ähh", sagte Severus intelligent. „Severus Snape."

„Snape, huh?", fragte Jason. „Mein Nachname ist McCullen. Ich habe gemerkt, dass du Probleme mit deinem Aufsatz hast."

Severus nickte stumm.

„Möchtest du Hilfe?", fragte Jason. „Verwandlung ist mein bestes Fach."

„Sicher", erwiderte Severus. „Danke."

„Kein Problem."

Jason war so überzeugend gewesen. Severus hatte niemals daran gedacht, seine Aufrichtigkeit zu hinterfragen. Wie närrisch er gewesen war. Harry um sein Leben kämpfen zu sehen, brachte viele schmerzvolle Erinnerungen zurück, von denen er gehofft hatte, dass sie vergessen waren. Harry lag sterbend im Krankenflügel und das letzte Mal, dass Severus mit ihm gesprochen hatte, war ein Streit gewesen. Severus konnte den Gedanken nicht ertragen, dass Harry sterben würde und all diese furchtbare Dinge glauben, schmerzte Severus sehr zu denken, dass er Harry verraten hatte, genauso wie Jason ihn, Severus, verraten hatte. Harry hatte Severus vertraut, dass er ihn am Leben erhielt und Severus hatte ihn auf die schlimmste vorstellbare Weise im Stich gelassen.

Harry würde einen langsamen, qualvollen Tod erleiden und es gab nichts, was Severus tun könnte, um es zu verhindern. Er glaubte nicht wirklich daran, dass Poppy in der Lage sein würde, Harry durch die nächsten zwei Wochen zu bringen und der Gedanke ließ ihn zum dritten Mal in dieser Nacht in Tränen ausbrechen. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er versagt, ein Versprechen einzuhalten. Wieso musste es das wichtigste sein, das er jemals gemacht hatte?

Severus seufzte schwer und stellte seinem unberührten Scotch auf den Tisch. Es war nun beinahe drei Uhr morgens und Severus war der Meinung, dass es nun sicher war, unbemerkt in den Krankenflügel zurückzukehren.

Er wanderte lautlos durch die Flure und betrat wie ein Geist den Krankenflügel. Harry war im dritten Bett der Reihe. Sein blasses Gesicht wurde vom Mondlicht, das durch das gegenüberliegende Fenster kam, erhellt. Severus trat näher heran und setzte sich auf einen Stuhl neben Harrys Bett. Er beugte sich vor, seine Ellbogen auf seinen Knien, sein Kopf sorgenvoll geneigt.

'Wie konnte das passieren?', dachte er traurig. 'Harry ist zu jung, um soviel erleiden zu müssen. Ist ein wenig Ruhe für den Jungen wirklich zu viel verlangt? Harry verdient es nicht zu sterben, verdammt noch mal! Er verdient es nicht, solch ein unglückliches Leben zu haben!' Er begann tief zu atmen, um weitere Tränen vorzubeugen.

FÜNF

Harry fühlte sich angeschlagen und desorientiert, als er früh am Morgen aufwachte. Er öffnete leicht seine Augen und war überrascht einen dunklen Schopf neben sich zu sehen. Es schien, als sei Professor Snape zurückgekommen und im Stuhl neben Harrys Bett eingeschlafen.

Harry schaute sich um und sah im Fenster das graue Licht des frühen Morgen. Er fragte sich, wie er wieder im Krankenflügel gelandet war und wandte sich dann wieder zu Professor Snape. Er hatte seinen Professor niemals zuvor schlafend gesehen, das eine Mal ausgenommen, als er auf Professor Snapes Bett eingeschlafen war. Professor Snape war einer der einzigen Menschen, den er jemals gesehen hatte, der es schaffte, sogar im Schlaf zugeknöpft auszusehen.

Die Augenbrauen des Professors waren hochgezogen, seine Stirn voller Sorgenfalten unbekannten Ursprungs. Eine Hand berührte leicht Harrys linke Hand, die andere wurde als Professor Snapes Kissen benutzt. Sein Haar lag verstrubbelt auf dem Laken ausgebreitet. Harry war erstaunt als er bemerkte, dass Professor Snapes Haar kein bisschen fettig aussah. Harry fühlte sich schuldig.

'Was hab ich getan?', fragte er sich selbst. 'Ich habe solche furchtbaren Dinge zu ihm gesagt und habe mich nicht einmal entschuldigt! Er hat so viel für mich getan und nun ist er krank vor Sorge. Ich bin solch ein furchtbarer und undankbarer Mensch.'

„Es tut mir leid, Sir", flüsterte Harry. „Ich habe es nicht so gemeint." Er schloss seine Augen und erlaubte sich der Müdigkeit seines Körpers zu erliegen.

Harrys Verstand registrierte langsam sich unterhaltende Menschen um ihn herum. Er war eindeutig zu erschöpft, um seine Augen zu öffnen.

„Du hättest schlafen sollen, Severus", schimpfte Madam Pomfrey. „Ich weiß, was du getan hast. Du bist in deine Räume gegangen und hast gewartet, bis ich schlafen gehe, bevor du zurückgekommen bist."

„Na und? Und wenn ich das getan habe?", fragte Professor Snape und hörte sich verärgert an. „Er sollte nicht allein sein."

„Du wirst dich in ein frühes Grab sorgen."

„Es ist die Verbindung", sagte Professor Snape leise. „Ich kann sein Unwohlsein fühlen. So etwas macht es einem schwer Schlaf zu finden."

„Dann lös die Verbindung", sagte Madam Pomfrey. Ein Moment der gespannten Stille.

„Nein", sagte Professor Snape schließlich.

„Warum nicht?", fragte Madam Pomfrey. „Er ist absolut sicher mit mir. Du brauchst nicht…"

„Ich werde die Verbindung nicht lösen", sagte Professor Snape fest.

Madam Pomfrey seufzte schwer. „Hast du darüber nachgedacht, wie ihn das beeinflussen wird, Severus?"

„Was schwafelst du da?", fragte Professor Snape gereizt.

„Er gibt sich bereits für so viele Dinge die Schuld", erklärte Madam Pomfrey. „Willst du wirklich deine verschlechternde Gesundheit hinzufügen?" Wieder eine lange Stille.

„Ich werde mehr auf mich achten", sagte Professor Snape schließlich. Harry hörte, wie er aufstand. „Aber ich werde die Verbindung nicht lösen." Harry hörte die sich entfernenden Schritte als der Professor wegging.

„Wo gehst du hin, Severus?", fragte Madam Pomfrey resigniert.

„Ich werde seine Freunde vom Frühstück abholen", sagte Professor Snape. Harry hörte das unmissverständliche Geräusch, der sich öffnenden und schließenden Tür.

Harry kämpfte die nächsten Minuten mit der Bewusstlosigkeit, während sein Verstand undeutlich die Geräusche von Madam Pomfrey registrierte, die im Krankenflügel umherging. Schließlich öffnete er seine Augen und stöhnte wegen dem hellen Licht, das von draußen kam.

„Harry?", fragte Madam Pomfrey sanft. Harry sah einen weißen Farbklecks, die Medi-Hexe, welche sich ihm näherte.

„Was ist passiert?", fragte Harry.

„Du wurdest gestern Nacht krank", erwiderte Madam Pomfrey. Sie richtete Harry mithilfe eines großen Berg Kissen auf. Sie hielt ein Zaubertrankfläschchen an Harrys Lippen. „Trink das, Kind."

Harry trank den Zaubertrank, der ein fruchtiges Aroma hatte und fühlte, wie ein wenig Energie zu ihm zurückkehrte. „Ein Stärkungstrunk", murmelte er. „Danke." Er lehnte sich gegen seine Kissen zurück und schloss seine Augen. Er fühlte, wie langsam seine Energie zurückkam und sein Magen grummelte gereizt. „Ich bin hungrig", sagte er.

„Ich werd dir was von der Küche bringen lassen", sagte Madam Pomfrey. Als sie wegging, öffnete sich die Türe des Krankenflügels und Ron und Hermine traten ein, dicht gefolgt von Professor Snape.

„Harry!", rief Hermine aus und sah überrascht und besorgt aus.

„Hi Leute", sagte Harry schwach, als Ron und Hermine an seine Seite rannten.

„Oh, Harry, was ist passiert?", fragte Hermine.

Harry zuckte unverbindlich mit den Schultern. „Madam Pomfrey sagt, dass ich ...krank geworden bin", sagte er. Er war so müde, aber der Zaubertrank hielt ihn wach.

„Wie krank?", fragte Ron.

„Sie hat nichts sagen wollen", erwiderte Harry. „Ich kann mich… nicht daran erinnern… was passiert ist."

Ron und Hermine wechselten ein Blick und beobachteten neugierig, als Professor Snape sich auf der anderen Seite des Bettes hinsetzte.

Ron schaute Harry perplex an, während Hermine den finsteren Professor aus ihren Augenwinkel anblickte.

„Wir… ähh", sagte Hermine abgelenkt und blickte wieder zu Professor Snape. Sie schüttelte ihren Kopf, als ob sie ihn klären wollte und schaute wieder zu Harry. „Wir haben bald Unterricht. Ich…"

„Du hast zuerst bei mir Unterricht. Solltest du das vergessen haben?", sagte Professor Snape eisig. „Ich werde es sagen, wenn es Zeit ist zu gehen."

„Ja, Sir", erwiderte Hermine und sah aus, als ob sie nichts lieber tun würde als Professor Snape ihre Meinung zu sagen.

„Wir können dir deine Aufgaben bringen, wenn du möchtest."

„Ich glaube kaum-", begann Professor Snape.

„Das hört sich toll an", sagte Harry über ihn hinweg und warf Professor Snape einen vorwurfsvollen Blick zu. Als Professor Snape seine Mund öffnete, um etwas zu sagen, kam Madam Pomfrey mit etwas Haferbrei für Harry herein.

„Das ist genug", sagte sie. „Ihr drei, zum Unterricht mit euch und lasst den Jungen ausruhen! Hopp Hopp! Raus!"

SECHS

Severus scheuchte die zwei Gryffindors aus dem Krankenflügel, während Poppy anfing, Harry mit seinem Frühstück zu helfen. Granger war die Erste, die stoppte.

„Ich will wissen, was los ist!", brach es aus ihr heraus.

„Zehn Punkte von Gryffindor, Granger", erwiderte Severus kalt.

„Nehmen Sie so viele Punkte, wie Sie möchten", fauchte sie.

„Hermine", sagte Weasley warnend.

„Nein!", sagte Granger. „Ich werde mich nicht von der Stelle rühren, bis ich weiß, was los ist!"

Severus schaute sie ungläubig an. „Du wirst nicht-"

„Dann geben Sie mir Nachsitzen!", fiel sie ihm ins Wort. „Es kümmert mich nicht! Ich will wissen, was mit meinem Freund los ist!"

Severus überlegte, ob er das unverschämte Mädchen für den Rest des Jahres Nachsitzen geben sollte, entschied sich aber stattdessen dafür ihre Frage zu beantworten. „Er stirbt."

Eine sehr unangenehme Stille folgte seiner Aussage und lautlose Tränen begannen von Grangers Augen zu fallen.

„Du wolltest es wissen", sagte Severus kalt. „Nun kommt mit mir, bevor ich wegen euch zu spät komme." Er ging weg, ohne zurück zu schauen.

Severus war an diesem Abend in seinem Büro und benotete Hausarbeiten, als Umbridge eintrat. Er ignorierte sie.

„Hem, hem", sagte sie.

„Wie kann ich dir behilflich sein?", fragte Severus ohne aufzuschauen.

„Mr. Potter war heute nicht im Unterricht", sagte Umbridge zuckersüß.

„Nein", stimmte Severus ihr zu. „War er nicht."

„Darf ich fragen warum?"

Severus hielt eine sarkastische Antwort zurück. „Er ist krank."

„Ich würde ihn gern sehen."

„Er ist derzeit im Krankenflügel. Ich bin sicher, er wird sich freuen zu hören, dass du dir Sorgen machst."

„Ich bin sicher, dass er das wird", sagte Umbridge mit einem Lächeln, das ihre furchtbar spitzen Zähne zeigte. Severus unterdrückte ein Zittern.

„Wenn du mich nun bitte entschuldigst, Dolores, ich habe viel zu tun."

„Natürlich, Severus. Guten Abend."

„Guten Abend", erwiderte Severus. Umbridge ging, ohne noch etwas zu sagen. Severus legte seinen Federkiel nieder und rieb seine Augen. Er konnte sich einfach nicht konzentrieren. Er entschied sich zum Krankenflügel zu gehen, bevor er ins Bett gehen würde.

Als er oben auf der marmornen Treppe ankam, knickten ihm seine Beine weg. Sobald er sein Gleichgewicht wiedergefunden hatte, beeilte er sich, zum Krankenflügel zu gelangen. Als er den Korridor erreichte, hörte er Schreie.

„Raus!", schrie Poppy.

„Ich verlange zu wissen, was vor sich geht!", schrie Umbridge zurück, ohne den leichtesten Hauch ihres widerwärtigen mädchenhaften Tonfalls.

„Du hast nicht die Autorität irgendetwas von mir zu verlangen!" Severus bog rechtzeitig um die Ecke, um zu sehen, wie Poppy Umbridge körperlich in den Korridor schubste. „Raus aus meinem Krankenflügel, du furchtbare Frau."

„Ich möchte sofort mit Potter reden", erwiderte Umbridge und versuchte, ihre ruhige Haltung wiederzufinden.

Poppy warf ihre Hände in die Höhe und sah dann Severus. „Oh, Himmel sei Dank!", sagte sie. „Würdest du dich darum kümmern, Professor Snape? Ich habe einen Patienten, der sofortige Behandlung benötigt." Damit verschwand sie durch die Doppeltür.

„Was hat das alles zu bedeuten?", fragte Severus scharf.

„Ich möchte mit dem Jungen reden und diese Krankenschwester verweigert mir den Zutritt", erwiderte Umbridge, ihre falsche Zuckersüße wieder in voller Stärke zurück.

„Sie hatte vermutlich guten Grund", erwiderte Severus. „Potters Gesundheit ist im Moment sehr instabil. Wenn du mich entschuldigst." Er ging an ihr vorbei in den Krankenflügel.

„Ich möchte diese Frau nicht mehr hier haben", sagte Poppy ohne hochzuschauen. Sie deckte Harry zu und ein Zaubertrankfläschchen stand auf dem Tisch neben dem Bett.

„Ich werde mit Albus sprechen", erwiderte Severus.

Poppy ging ohne zu antworten.

„Sir?", fragte Harry. Seine Stimme hörte sich angestrengt und müde an.

Severus näherte sich dem Bett. „Was ist Harry?", fragte er.

„Ich… wollte, dass Sie wissen… dass ich... nicht gemeint habe… was ich gesagt habe."

Severus seufzte. „Ich weiß, Harry", sagte er.

„Ich möchte… nur nicht… sterben… mit dem Gedanken… dass ich Sie hasse. Ich hasse Sie nicht."

„Ich weiß, Harry", sagte Severus sanft. „Nun schlaf."

„Ja Sir", erwiderte Harry. „Gute Nacht."

„Gute Nacht, Harry."


Reviews?

AN: jume , hat mich darauf aufmerksam gemacht , das ATTWH schon mal übersetzt wurde.. wenn jemand weiß von wem und/oder nen link hat , wär ich sehr dankbar.. weil doppelt übersetzen braucht das ja keiner!

vielen Dank an

Zauberlehrling:Du hast Recht Harry muss wirklich leiden...

Reinadoreen

Polarkatze

Sakelly: danke fuer das Lob. Das freut mich.

fuer die reviews

und allen die mich zu ihren alerts und favoriten hinzugefuegt haben