Disclaimer: GG gehört mir noch immer nicht :(

A/N: Okay, ich soillte erwähnen, dass ich diese Sachen vor drei Jahren geschrieben habe. Ich überarbeite die Teile zwar so gut es geht, aber zum Teil lass ich sie auch so, wie wie sind. So war halt mein Schreib-Stil mit 17.

Dann viel Spaß mit dem nächsten Teil!


„Okay, Mia... woher kennst du Jess?"

„Also..."

Amilia streifte durch ihren Lieblingsbuchladen. Sie hatte sich vor zwei Wochen das letzte Buch gekauft und in ihren Augen war dieser Zeitraum eindeutig zu lang. Jedes zweite Buch zog sie aus dem Regal, las die Beschreibung oder sogar die ersten Sätze des Buches und jedes mal stellte sie das Buch wieder zurück an seinen Platz. Sie hatte schon an die hundert Bücher in der Hand gehabt, als sie beschloss später noch ein Mal nach einem guten Buch zu suchen und stattdessen erst ein Mal eine CD zu kaufen. Sie drehte sich um und schon war es passiert. Sie war mit irgend jemandem zusammen gestoßen. Der Ruck war so groß gewesen, dass sie rücklings auf ihrem Po landete. „Pass doch auf!" Amilia wusste, dass sie nicht ganz unschuldig war, aber zugegeben hätte sie das nie.

Was? Du hast mich doch angerempelt!"

Amilia bemerkte erst jetzt, dass es bei der Person, die sie angerempelt hatte, um einen Jungen hielt, der ungefähr in ihrem Alter sein musste.

Du hättest dich ja nicht mitten in den Gang stellen müssen." Amilia hatte sich wieder aufgerappelt und schaute dem Jungen wütend an. Kurz darauf, wirbelte sie herum und verließ den Buchladen ohne sich noch ein Mal umzudrehen.

„Da haben wir uns das erste Mal gesehen. Ich hielt Jess für ziemlich eingebildet."

„Ich dich aber auch. Ich war ziemlich wütend gewesen und hatte überhaupt keinen Nerv mehr nach einem Buch zu suchen. Ich entschied mich in einem Musikladen abzureagieren..."

Jess schaute dem Mädchen wütend hinterher. Wie konnte man nur so sehr von sich selbst überzeugt sein? Er schleuderte das Buch, das er gerade in der Hand hielt achtlos zur Seite und verließ den Buchladen. Sein Ziel war sein Lieblingsgeschäft im Bereich Musik. Nach einer halben Stunde hatte er eine CD gefunden, die ihm gefiel. Er drehte sich um und schwups war es passiert, vor ihm landete jemand auf seinem Hinterteil.

Aaah! Ist heute etwa der Tag der Idioten?" Das Mädchen schaute wütend nach oben. Als sie Jess sah, schien sie erst richtig wütend zu werden. „Sag mal hast du es auf mich abgesehen? Ich würde ganz gerne noch ein Weilchen leben!" Sie stand auf und funkelte Jess wütend an.

Du schon wieder!" Er verdrehte genervt die Augen. „Sag mal hast du nichts besseres zu tun, als mich zu verfolgen?"

Was?" Die Stimme des Mädchens schien sich fast zu überschlagen. „Wieso sollte ich einem Idioten wie dir hinterher laufen?"

Lieber ein Idiot als eine eingebildete, kleine Göre, die absolut keine Ahnung von Musik und Literatur hat."

Sag das nicht noch mal!"

Ich sag doch nur die Wahrheit. Gib's doch zu. Du gehst in solche Läden, weil du darauf hoffst, dass irgend ein Typ das cool findet und dich um ein Date bittet."

Du scheinst ja zu wissen, wovon du sprichst!" Das Mädchen drehte sich um und verschwand ohne Jess Reaktion abzuwarten.

„Danach habe ich sie wirklich gehasst!"

Amilia fing an zu lachen. „Ich ihn auch, aber wir sind uns immer wieder über den Weg gelaufen. Ob wir wollten oder nicht, wir haben uns jeden Tag gesehen. Und dann saßen wir eines Tages im gleichen Literaturkurs. Wir haben wie immer angefangen uns zu streiten. Das ging so weit, dass wir zum Direktor mussten, der uns zum Nachsitzen am Nachmittag verdonnert hat."

„Mia holte eine Buch raus und fing an zu lesen. Alles ich einen Blick auf den Titel werfen konnte, war ich ganz schön verwundert. Es war das gleiche Buch, dass ich zu dem Zeitpunkt auch gelesen habe."

„Und nicht nur das, wir haben fast synchron gelesen. Jess sprach mich nämlich am nächsten Tag auf das Buch an und so kamen wir das erste Mal ins Gespräch ohne uns die Köpfe einzuschlagen."

„Wir streiten uns noch immer regelmäßig, aber das ist nie so gemeint. Wir sind wirklich gut befreundet."

Luke stand sprachlos hinter Theke. Auch Rory und Lorelai schienen völlig perplex zu sein. Keiner der Drei konnte sich daran erinnern, dass Jess jemals so viel auf einmal gesagt hatte. Auch Dean schaute verwundert zu Jess. Einzig und allein Tristin schaute vollkommen desinteressiert drein.

Dean erwachte als erste aus der „Starre". Ihm war eingefallen, dass Taylor ihn zu sich bestellt hatte. „Ich muss los. Macht's gut!" Er stand auf und gab Rory einen flüchtigen Kuss. „Ich ruf dich heute Abend an."

„Okay."

„Mach's gut Dean!" Lorelai schaute ihm kurz hinterher und trank dann mit einem Schluck ihren Kaffee leer. „Ich sollte auch mal los. Ich muss kurz ins Hotel." Lorelai stand auf und griff ihre Tasche.

„Was? Du hast doch noch gar nichts gegessen. Das ist nicht sehr gesund für deinen Körper!" Luke schaute sie protestierend an.

„Ich esse dafür mehr zum Mittag! Bis nachher! Mach's gut Schatz!" Lorelai drückte ihre Tochter kurz. „Bis nachher Luke!" Lorelai ging, ohne auf eine Antwort von Luke zu warten.

„Hey Jess, irgendwelche interessanten Bücher die ich nicht kenne?" Amilia stützte ihren Kopf gelangweilt auf ihre Hände.

„Ja oben, komm mit!" Jess verschwand zur Treppe und Amilia folgte ihm.

Zurück blieben Luke, Rory und Tristin.

„Okay, ich muss ein bisschen was in der Küche machen. Willst du wenigstens was?"

„Ähm, ja, Kirschkuchen und noch ne Tasse Kaffee!"

„Wenigstens bist du etwas vernünftiger als deine Mutter." Luke stellte Rory einen Teller mit einem extra großen Stück Kuchen hin und schenkte ihr Kaffee ein.

„Luke, sehr können dich die Angewohnheiten meiner Mom nicht stören, sonst wärst du nicht in sie verliebt." Rory grinste Luke an. „Wirst du jetzt mein neuer Daddy?" Sie schaute ihr Gegenüber mit großen Augen an.

„Rory!" Luke schaute sie an.

Rory musste lachen. „Ganz ruhig Luke. Das war ein Scherz!"

Luke atmete erleichtert auf. Zwar liebte er Lorelai und an Rory lag ihm auch sehr viel, aber mit solchen Dingen wollte er noch nicht konfrontiert werden. „Wenn was ist, ruf einfach." Luke verschwand in der Küche, ohne Tristin auch nur ein Mal angeschaut zu haben.

„Ist der immer so charmant zu Gästen?" Tristin war auf den Hocker neben Rory gerutscht.

„Wenn du willst, kannst du meinen Kuchen haben. Ich hab eigentlich gar keinen Hunger und ich muss sowieso nach Hause. Ich muss noch ein paar Vorbereitungen für die Schule treffen. Mach's gut Tristin!" Rory stand auf und verschwand. Sie hörte nicht ein Mal mehr, wie Tristin ihr nachrief.


So, dass war der neue Teil. Nicht gerade der Hit, aber es wird besser und vor allem spannender!

Über Reviews würde ich mich freuen!