Der erste Teil der Ausbildung
Nachdem Harry am nächsten Morgen in der Pyramide aufgewacht war, bemerkte er das er von seinen Lehrern und seinen Gefährten, soweit man das bei letzteren überhaupt sagen kann, lächelnd betrachtet wurde.
„Das soll unser Auserwählter sein, aber er liegt in seinem Bett und schläft wie ein kleines Baby" bemerkte Morgana fies grinsend.
Merlin fing schallend an zu lachen und auch alle „vier" Gefährten konnte Harry in Gedanken lachen hören.
„Wenn ihr euch genug amüsiert habt kann ich ja mit meinem Vergnügen beginnen..." dabei grinste Harry diabolisch. Gleichzeitig wurde es still um ihn herum. Alle schauten Ihn bestürzt an, soweit man das bei den Tieren überhaupt sagen konnte. Auch gingen alle einige Schritte rückwärts von Harry weg.
„...na das mit dem Respekt klappt ja schon, dann kann ich mich ja waschen gehen und später frühstücken." Mit einem Lachen verschwand Harry im Bad.
Als er sich dann an den Tisch setzte wurde er nur schweigend mit funkelnden Augen von Morgana und Merlin beäugt. Harry hingegen genoss sein Frühstück in vollen Zügen.
Später fragte Morgana Merlin: „Wie bekommen wir eigentlich Harrys Gefährten mit zurück nach Glastonbury?"
Chazor antwortete in Harrys Gedanken: Dadurch, das wir mit dir den Seelenbund eingegangen sind brauchst du uns nur zu rufen. Auch als Reisender durch die Dimension und Zeit werden wir immer dort sein wo du bist, wenn du es nur willst. Die ist einer der wichtigsten Erkenntnisse der Seelenmagie, die du ja noch lernen wirst!
„Also wie Chazor mir eben mitgeteilt hat braucht ihr euch nicht um meine Seelengefährten kümmern. Sie kommen überall hin wo ich bin, auch wenn ich durch Zeit und Raum reise oder gar geschickt oder mitgenommen werde!" informierte Harry seine Lehrer.
„Das kann äußerst hilfreich für dich sein Harry." bemerkte Merlin.
So machten sich alle bereit nach Glastonbury zurück zu kehren. Harry macht mit seinen Gefährten aus, dass er sie, sobald er an der Hütte angekommen sei, er sie zu sich rufen würde, schließlich wollten sie viel voneinander wissen und sich besser kennen lernen.
Merlin nahm Harry an die eine Hand und Morgana an die andere, sprach nur: „Los geht's" und schon waren sie vor ihrer Hütte angekommen.
Nun machte er sich daran erst einmal seine ganzen Gegenstände in seinem Raum abzulegen. Das war dann sehr schnell erledigt, denn er wollte seine neu gewonnenen Gefährten nicht länger missen.
Harry rief gedanklich nach seinen Gefährten und im nächsten Augenblick war er von ihnen umgeben: Schön das ihr hier seit. Hier lebe ich im Moment und mache den ersten Teil meiner Ausbildung. Schaut euch ruhig ein wenig um hier.
Sollen wir hier in deiner Nähe bleiben? Fragte Godin, der Greif
Wie sollten wir das handhaben? Schließlich seid ihr erst einmal freie Lebewesen, und über unseren Bund können wir ja jederzeit miteinander in Kontakt treten. fing Harry an. Ich finde eigentlich solltet ihr euch nicht einschränken. Ihr könnt hin wo ihr wollt. Ich frage mal die beiden, ob es hier etwas zu bedenken gibt!
„Ich hab eine Frage an euch. Wohin können meine Gefährten, gibt es Gegenden die sie meiden sollen?"
„Nein, sie können hin wo sie wollen. Und in nördlicher Richtung ist ein sehr unübersichtliches Gebirge, dort würde Chazor auch in seiner Drachenform nicht auffallen!" antwortete Morgana
„Ja aber das wäre doch perfekt" freute sich Harry.
Aber heute bleibt ihr doch noch hier? fragte er seine Gefährten in Gedanken
Keine Angst, wir bringen dich schon noch in dein Bettchen... lästerte eine Stimme in seinen Gedanken, die er nicht zuordnen konnte.
Dann gingen Harry die Augen über als er den hämisch grinsenden Merlin entdeckte. Du kannst dich auch mit mir telepatisch unterhalten?
Auf einmal meldete sich in seinen Gedanken ein weibliche Stimme: ...und nicht nur er... und dann schien sein Kopf zu platzen, weil ein halbes dutzend Lacher sich in seinem Kopf sammelte.
„Und ich hab für euch den Übersetzer gemacht – ich gehe wohl besser und fange mal mit dem lernen an." Damit verschwand er beleidigt in seinem Raum. Aber er nahm sich vor das darüber noch nicht das letzte Wort gesprochen war.
Andererseits war er auch nicht traurig, sich endlich einmal mit seinen neuen Gegenständen eingehender zu beschäftigen. Zuerst aber leerte er seinen Kopf, obwohl er durch seine ständig verschlossenen Gedanken sowieso nicht mehr so leicht durch Legilimens angreifbar war. Er packte die beiden Siegelringe, den seines Vaters und der von Sirius neben den Blitzring. Er grinst so vor sich hin, als ihm der Gedanke kam wie das wohl aussehen würde, wenn er an den drei mittleren Finger einer Hand die drei Ringe hätte, würde ihn das im Boxkampf helfen, wie ein Schlagring. Dann nahm er alle drei Ringe und steckte sie einfach aus Spaß an den linken Ringfinger. Zuerst den seines Vaters, dann den Blitzring und zu letzt den Siegelring der Blacks.
Als er den letzten Ring aufgezogen hatte fingen alle drei Ringe an zu schimmern. Erst leicht und dann immer heller. Harry keuchte auf und versuchte die Ringe vom Finger zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg damit. Das Leuchten wurde immer heller und mit einem weißen Blitz waren die drei Ringe verschwunden und nur noch einer war da. Seinen Finger und auch die ganze Hand hatte überhaupt nichts abbekommen. Aber der „neue" Ring sah ganz anders aus als jeder der vorherigen Ringe. Erst einmal war er dreieckig. Eine Ecke zeigte zur Fingerspitze, dort war auch der Kristall des Blitzringes. An den anderen beiden Ecken waren die Siegel der Potters und der Blacks zu erkennen.
„Cool, jetzt einen Ring für alles ist natürlich besser als wie ein eitler Pfau mit drei Ringen rumzulaufen." Sprach Harry zu sich selbst. Danach nahm er sich das Buch der Magie vor. Es war völlig unbeschrieben. Sobald er aber an einen Zauber dachte stand er im Buch. Er übte den einen oder anderen Spruch im Laufe des Abends. Unter anderem gefiel ihm der Erschaffungszauber. Mit dessen Hilfe wollte er sich an Merlin und Morgana revanchieren, dafür dass sie ihm nichts von ihren telepatischen Fähigkeiten erzählt hatten.
Drei seiner Gefährten, Godin, Tjark und Chazor waren unterwegs um sich auf Glastonbury ein wenig umzuschauen, was wohl einige Tage dauern konnte. Einzig Tasatir die silberne Schlange war bei ihm im und auch im Raum. Hast du eigentlich besondere Magische Fähigkeiten? fragte Harry Tasatir.
Ich kann mich unsichtbar machen!
Wir Zauberer können uns desillusionieren und ich habe sogar einen Tarnumhang, mit dem ich unsichtbar werde. entgegnete Harry.
Ja schon, aber ich kann dich dann immer noch erkennen, da ich deine ultraviolette Strahlung aufnehmen kann, damit bist du dann für mich trotzdem sichtbar.
Stimmt, Mad Eye konnte mich auch unter dem Tarnumhang erkennen... dachte Harry
Ja, aber meine Unsichtbarkeit ist von niemanden zu empfangen und da du mit mir gebunden bist müsste das bei dir problemlos gehen. bemerkte Tasatir
Tasatir redete weiter: Konzentriere dich einfach und stelle dir vor nur noch deine Seele wäre hier im Raum. Dann müsste es klappen.
Harry beschwor einen Spiegel herauf, dann fiel er ein wenig in Meditation und dann konzentrierte er sich darauf vorzustellen, das nur noch deine Seele wäre hier im Raum wäre. Aber er konnte sich immer noch im Spiegel erkennen, als er darauf schaute.
Bin ich nun unsichtbar? fragte Harry Tasatir.
Nein, ich kann dich sehen. Außerdem könntest du dich auch desillusioniert im Spiegel sehen aber nicht wenn du echt unsichtbar bist. Versuche es nochmals
Nach etlichen vergeblichen Versuchen und fast zwei Stunden später klappte es dann doch. Als er in den Spiegel schaute war erst nur noch ein schemenhaftes Flimmern im Spiegel zu sehen und dann nichts mehr. Glücklich und zufrieden und mit einem diabolischen Grinsen ging er zu Bett und schlief auch sofort ein.
Am nächsten Morgen war er wieder sehr früh wach. Seine morgendlichen Fittnessübungen wollte er nicht vernachlässigen, sondern sogar weiter ausbauen. Zuerst aber rief er den Erschaffungszauber auf und hatte augenblicklich eine Puppe heraufbeschworen, die ihm glich wie ein Ei dem Anderen. Er deckte sein Double noch mit der Decke zu, so dass es aussah als würde er noch schlafen. Das passte für seinen morgendlichen Plan und die kleine Revanche gegen Morgana und Merlin. Danach machte er sich unsichtbar und joggte los. Während des Laufens machte er sich Gedanken, wie der Tagesablauf zu gestalten sein würde. Dazu müsste er erst einmal wissen was Merlin und Morgana ihm beibringen wollten. Aber zuerst einmal das Vergnügen. Die Übungen wie Sit-Ups, Liegestützen und andere machte er im Wald und nach ca. zwei Stunden kam er zurück zur Hütte. Es war kurz nach sieben. Merlin und Morgana waren dabei den Tisch zu decken und unterhielten sich.
„Er schläft immer noch. Liegt da wie ein Baby!" schmunzelte Morgana.
Merlin lachte: „Ja, ja auch unserem kleinen Held geht wohl mal die Puste aus. Und lutscht er noch sein Däumchen..." Daraufhin kicherten beide um die Wette.
Harry kam jetzt so richtig in Fahrt. So dachten die beiden über ihn. Alles klar ...RACHE ... waren seine Gedanken.
„Lass uns den Tisch fertig decken und dann können wir ihn ja wecken."
Merlin grinste diebisch: „Au ja, eine kleine Dusche zum Aufwachen hat noch niemanden geschadet!" und rieb sich vor lauter Vorfreude die Hände.
Als Morgana mit der Schüssel mit Obst herausbrachte ging Harry in Aktion über. Er stellte ihr erst einmal ein Bein. Das Obst flog wie von einem Katapult aus geschossen direkt auf Merlin zu und das meiste traf, für ihn unglücklicher Weise, sein Gesicht. „Mensch kannst du nicht aufpassen!" Raunzte Merlin Morgana an. Er war über und über mit zum Teil sehr reifen Obst dekoriert.
Morgana musste lachen, entschuldigte sich aber wegen ihres Missgeschicks. Merlin ging in die Hütte, um sich umzuziehen und zu säubern. Kurze Zeit später kam er mit einem Krug Saft heraus. „Siehst du ich kann wenigsten gerade laufen." Lästerte er in Richtung Morgana. Als er ihr etwas Saft einschenken wollte wurde der Krug von Harry am Boden angeschubst und Morgana bekam einen großen Schwall übergegossen.
„Das hast du absichtlich gemacht!" schimpfte sie.
„'Tschuldigung das war ich nicht!"
„Wer denn sonst!" schimpfte Morgana. Und schmiss das restliche Obst auf Merlin. Es wäre sicher noch zu einer kleinen Essenschlacht ausgeartet. Aber wie aus dem Nichts erschien ein riesiger Schwall Wasser und beide waren zwar sauber aber pitschnass.
Dann war ein lautes Lachen zu hören und direkt neben ihnen erschien Harry mit einer leeren Wanne in den Händen. Er bekam sich kaum noch ein. Merlin und Morgana schauten ihn vollkommen erschrocken an, zum einen weil sie ihn nicht bemerkt hatten und zum Anderen, weil er offensichtlich schon so lange wach war.
Sie waren sprachlos. Harry rief noch einen Reinigungs- und einen Trocknungszauber auf und setzte sich an den Tisch. Dann rief er mit einem riesigen Grinsen: „Frühstück!" und begann zu essen.
Merlin und Morgana setzten sich langsam dazu. Dann fragte Morgana, die sich als erste gefangen hatte: „Du warst doch eben noch im Bett. Wir haben dich gar nicht bemerkt, es sind auch keine Türen gegangen?"
Harry grinste immer noch: „Na ja mein Double liegt wohl immer noch im Bett, den Erschaffungszauber habe ich mir gestern beigebracht. Und Tasatir hat mir beigebrach, wie man sicht unsichtbar macht!"
„Aber das hätten wir doch bemerkt, wenn du desillusioniert gewesen wärst?" Fragte sich Merlin
„Darum war ich ja auch unsichtbar und nicht nur desillusioniert. Da bin ich wirklich durch niemanden zu erkennen." Antwortete Harry.
„Jetzt lasst uns frühstücken und dann besprechen wir deine weitere Ausbildung."
Merlin ging nicht weiter darauf ein.
Nach dem Frühstück setzten sich die drei zusammen.
„Ich werde deine Geisteskräfte ausbilden. Dazu gehören Telekinese, Telepathie, Teleportation und Gedankenlesen," begann Morgana das Gespräch.
„Und ich bringe dir die Grundzüge der But- und Seelenmagie bei," ergänzte Merlin.
Ich möchte aber mein Fitness-Training weitermachen. Außerdem möchte ich mich weiter mit dem Buch der Magie beschäftigen und alle Sprüche und Flüche lernen. Wenn nötig sogar Sprüche und Flüche die dunkel sind." Merlin und Morgana schauten ihn entsetzt an.
„Schaut mich nicht so an, es geht schließlich um Voldemort und mit einem Wingardium Leviosa kann ich ihn sicher nicht besiegen. Außerdem möchte ich lernen ein Animagus zu werden."
„Ich habe mir meinen Plan folgender Maßen vorgestellt. Morgens von fünf bis sieben Fitness-Training. Dann Frühstück. Danach mit Morgana die Geisteskräfte Trainieren. Danach Mittag essen, dann mit Merlin die verschiedenen Arten der höheren Magie, danach Animagustraining, Abendessen und zum Schluss übe ich im Buch der Magie.
„Da hast du dir aber viel vorgenommen. Doch zuvor sollten wir deine Animagusform feststellen. Wir haben hier die heilige Quelle, in der Merlin den heiligen Gral verbarg, weshalb sich das Wasser rot färbte daher heißt die Quelle auch Blutquelle. Wenn du ein paar Tropfen Blut dort hinein fallen lässt, dann erscheint dir das Tier, in das du dich verwandeln kannst." Erklärte Morgana.
So machten sich die drei auf den Weg zur Blutquelle. Dort angekommen schauten sich die drei an und Harry ging sofort an den Rand der Quelle. Dort zog er den Kristalldolch und schnitt sich ein wenig in die Hand. Dann ließ er ein paar Tropfen Blut hinein fallen und verschloss den kleinen Schnitt mit einem Heilzauber. Dann konzentrierte er sich auf die Quelle. Das Wasser fing an zu rotieren und es erschien eine Art Nebel. Langsam konnte er im Wasser etwas erkennen. Es waren Unmengen von Tierformen. Sowohl magische als auch nichtmagische. Er konnte sich gar nicht alle merken. Alles was er kannte und noch viele mehr waren zu erkennen. Dann verblasste das Bild und plötzlich war nur noch klares Wasser zu erkennen.
Dann drehte er sich zu seinen Lehrern um und erkannte das sie ihn wieder einmal fassungslos anschauten. „Was habt ihr den jetzt schon wieder. Ich habe so viele magische als auch nichtmagische Tiere gesehen, das ich mir das gar nicht merken konnte. Heißt dass das ich kein Animagus werden kann?"
Merlin schüttelte nur den Kopf: „Nein, das Gegenteil ist der Fall. Du bist ein Multianimagus. Du kannst dich in jedes beliebige Tier sei es magisch oder auch nichtmagisch verwandeln. Wir konnten das beobachten während der letzten drei Stunden!"
„Was solange hat das gedauert? Ich dachte das wären nur ein paar Minuten gewesen!"
„Am besten gehen wir zurück und den restlichen Tag ruhst du dich aus. Vielleicht trainierst du noch ein wenig mit deinem Zauberstab und dem Buch der Magie, aber übertreibe es nicht!" ermahnte Morgana. Damit gingen sie zurück und Harry versank wieder einmal in seinem Selbststudium.
Am nächsten Morgen nach Training und Frühstück begann Morgana mit ihrer Ausbildung.
„Du kennst ja Legilimentik. Die hohe Kunst, Gefühle und Erinnerungen aus den Gedanken eines anderen herauszuziehen nennen Magier »Legilimentik«. Das als Gedankenlesen zu nennen würde man der Legilimentik nicht gerecht werden. Jemand, der die Legilimentik beherrscht, kann unter bestimmten Voraussetzungen in die Köpfe seiner Opfer eintauchen und richtig deuten, was er dort vorfindet. Einen Schritt weiter geht die Telepathie. Sie bezeichnet die Fähigkeit, Information von einem Menschen zu einem anderen Menschen oder allgemein einer anderen "Wesenheit" zum Beispiel Tier oder Pflanze zu übertragen, ohne direkt sinnlich wahrnehmbare Einflussnahme. Der Sender kann somit dem Empfänger mittels Gedankenkraft in Kontakt treten."
„Aber das beherrsche ich doch schon mit meinen Vertrauten und mit Euch. Muss ich das noch weiter lernen oder können wir nicht gleich mit der Teleportation beginnen?"
Morgana lachte wieder einmal über seine Ungeduld: „Du hast uns schon so oft überrascht, deshalb will ich mit dir probieren, ob nicht ein besonderer Aspekt in der Telepathie von dir genutzt werden kann. Telepathisch kannst du dich mit Wesen in deiner Nähe oder wenn du mit ihnen gebunden bist kommunizieren. Aber was ist, wenn du Telepathie über Zeit und Raum hinweg nutzen willst? Willst du nicht mit jemanden aus deiner Zeit versuchen in Kontakt zu treten?
„Remus..." war Harrys sofortige Reaktion.
„Zum Beispiel, aber zuerst wollen wir das mit leichteren Medien trainieren. Siehst du den Falken über uns fliegen? Versuche mit ihm Kontakt aufzunehmen und bitte ihn zu dir herab zu kommen. Wenn du das geschafft hast, hast du ein Studienobjekt um gleich eine erste Animagusform zu testen.
Sofort machte er sich daran, an den Falken zu denken und mit ihm in Kontakt zutreten. Aber das war einfacher gedacht als getan. Nach einer halben Stunde war der Falke verschwunden und er hatte keinen Kontakt mit ihm knüpfen können.
„Ärgere dich nicht," kam es von Morgana, „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Du musst immer mehr üben. Vielleicht nehmen wir zuerst Tiere, die hier heimisch und zutraulich sind. Wir haben hier auch Pferde. Mit denen könntest du anfangen. Später können wir dann auch Pflanzen nehmen."
„Ich kann dann auch mit Pflanzen sprechen?" Harry war überrascht.
„Ja, sicher aber erst einmal machen wir jetzt Pause und essen etwas. Danach kannst du mit Merlin mit der Blutmagie beginnen."
Nach dem Essen setzten sich Harry und Merlin zusammen. Morgana war unterwegs, um ein Pferd für die nächsten Tage zu besorgen.
„Harry lass uns mit dem Thema der Blut- und Seelenmagie beginnen. Weist du was das bedeutet?"
„Nein keine Ahnung!" kam Harrys ehrliche Antwort.
Merlin begann mit der Erklärung: „Die Blutmagie ist eine "wilde" bzw. schamanische Magieform. Ihre Riten und Gebräuche sind nicht nach logischen Mustern aufgebaut, es gehört eher eine gutes Gespür für die magischen Kräfte um sich herum.
Die Blutmagie macht sich die Kräfte des Geistes zunutze. Sie zapft nicht nur die magischen Kräfte an, sondern auch die Kräfte der wechselwirkenden Energien von Seelen und spirituellen Umgebungen. Eine oftmals genutzte Kraft ist die, die im Blut eines Lebewesens vorhanden ist. Diese Magieform hat deswegen auch den Übernamen Blutmagie erhalten, obwohl sie im ursprünglichen „Ta'uri Rak'tar'pachai" heißt. Wie man den Namen entnehmen kann, stammt diese Magieart ursprünglich aus Shangri-La von den Ta'Uri Wölfen. Sie kommt auch in anderen Ländern vor, hat aber dort nicht einmal annähernd die Macht des Rak'tar'pachai erreicht.
Die einzigen Personen, die diese durch ihre blutigen Rituale verrufene Magieart noch im vollen Umfang kennen, sind Rachas'ri und ich, denen das gesamte Wissen in den Geist gebrannt wurden und das Buch Taya'an, in welchem das Wissen über diese Magieart steht. Mit der Blutmagie lassen sich auch Dinge beschwören, unter anderem Folgende: Zombies, Skelette, gepanzerte Schrecken und Dämonen. Außerdem kann man mit Blutmagie die Fähigkeiten zweier in die Fähigkeiten einen neuerschaffenen dritten Wesen binden."
Harry schwirrte der Kopf. Wie sollte er das alles lernen? Fragte er sich.
„Hier hast du das Buch Taya'an. Nimm es und lese darin. Wenn du geeignet bist, wovon ich aber ausgehe, dann kannst du das lesen und auch lernen."
So vergingen die nächsten Wochen. Zwischenzeitlich kamen seine Gefährten vorbei, so erlernte er nach und nach deren Formen als seine Animagusformen.
Mit dem Pferd konnte er nach zwei Monaten telepatisch sprechen. Von da an ging es sehr schnell mit allen möglichen Tieren auch mit Vögeln, die sehr weit entfernt flogen nahm er schnell Kontakt auf. Nach drei Monaten konnte er mit allen Tieren die es hier gab kommunizieren. Nach weiteren drei Monaten konnte er sich auch mit Pflanzen und Bäumen telepatisch unterhalten.
Mit der Blutmagie kam er sehr gut voran. Nicht nur, das er Zombies, Skelette und gepanzerte Schrecken beschwören konnte auch den magischen Blut-Schwur beherrschte er perfekt. Nur beim erschaffen von neuen Wesen, in dem er die aus zwei anderen neu erschuf war er noch nicht sehr weit gekommen.
Sein Auswahl an eigenen Zaubersprüche und Flüche wurden immens groß. Und die Kraft, die hinter den Sprüchen mit seinem neuen Zauberstab, steckten waren immens. Er begann nun auch die stablose und stille Magie zu üben. Langsam wünschte er sich mit Remus in Verbindung zu setzen.
„Ich möchte heute Abend versuchen mit Remus in Kontakt treten." Fing Harry am Abend an zu sprechen.
„Ja versuche es sammle Kraft und gehe heute früher zu Bett und versuche mit deinem ganzen Herzen an Remus zu denken!" Sprach Merlin
Morgana stimmte dem zu: „Du schaffst das – sicher!"
Dann ging er in sein Zimmer. Nachdem er sich gewaschen hatte ging er zu Bett. Er streckte sich auf seinem schmalen Bett aus, und driftete, an Remus denkend, in den Schlaf.
Harry öffnete seine Augen, und anstatt seinen kargen Möbeln seines Zimmers hier auf Glastonbury erblickte er eine wunderschönen, Viktorianischen Garderobenschrank aus Mahagoniholz. An der gegenüberliegenden Zimmerwand befanden sich zwei gleichfarbige Bücherregale, die allerdings nicht so verziert waren. Die Regale waren mit Büchern gefüllt: Taschenbücher, Hardcovers und sogar in Leder gebundene Bücher.
Er stand verblüfft da und überlegte woran ihn dieses Zimmer erinnert. Dann schweiften seine Augen zu dem Sofa, das ebenfalls zu der restlichen Einrichtung passte, auf dem Remus saß und ein Buch las.
Er vermisste ihn. Das musste ein Traum sein, denn wenn er wirklich dort wäre müsste er wissen, dass er da war. Dann schaute er plötzlich mit erschrockenen Augen auf und musterte ihn.
„Hallo Harry, bist du das wirklich? Oder ist das ein Traum? Lebst du?" schrie Remus, und wollt ihn umarmen, lief aber durch ihn durch. Die Beiden schauten sich erschrocken an. „Was ist passiert?"
„Ich…ich weiß nicht. Ich dachte ich würde träumen, weil du nicht zu bemerken schienst, dass ich da war."
„Tut mir leid, ich war in das Buch versunken. Es geht um die Wehrwolf-Rechte. Dann habe ich dich bemerkt. Und ich habe noch nicht einmal gehört wie du hereingekommen bist."
„Das ist seltsam. Ich kann dich hören, du kannst mich hören, aber wir können uns nicht berühren. Das kann kein Teleportieren sein, denn dann wäre ich wirklich bei dir. Also muss es Telepathie sein und das über Zeit und Raum hinweg. Wahnsinn!" war Harrys ausgelassene Reaktion. Dann erklärte Harry grob, was er in den letzten Monaten erlebt hatte, aber nicht wo er war und wer in ausbildete.
Nachdem Harry geendet hatte hörte er Remus schluchzen. „Du hast deine Eltern wieder getroffen und Sirius. Ich bin so glücklich für dich. Und ich freue mich das du noch lebst!"
„Ja," grinste Harry, „und Sirius meinte ich solle dir einen schönen Gruß ausrichten und du sollt dir endlich Tonks schnappen..." jetzt fiel Harry in ein lautes Lachen. Er konnte richtig spüren, wie Remus rot wurde und sich schämte.
„Jetzt halt mal die Luft an, das ist meine Sache oder wie sieht das mit dir und deiner Familienplanung aus!" konterte Remus.
Jetzt war es an Harry seine Gesichtsfarbe schneller zu wechseln als ein Chamäleon. Rot stand ihm eindeutig nicht...
Dann aber antwortete er bedrückt: „Weist du zum einen gibt es hier niemand außer meine Lehrer und andererseits habe ich keine Zeit und kein Interesse nach einem Mädchen zu suchen. Ich muss mein möglichstes tun um so schnell wie möglich in der Lage zu sein gegen Voldemort zu bestehen. Und dann habe ich die Aufgabe zumindest ihn und wahrscheinlich etliche seiner Todesser zu töten. Kannst du dir vorstellen, das es ein Mädchen gibt, das einen Killer oder Mörder lieben kann und mit ihm eine Familie gründen will? Ich nicht!"
Remus war vollkommen geschockt und Harry spürte, das er ein ganz schlechtes Gewissen hatte. „So war das aber nicht gemeint. Und ich glaube das es genügend Menschen gibt, die dich richtig einschätzen und wissen wer du wirklich bist! Glaub mir."
„Ja klar ich kenne da welche, die dafür vollstes Verständnis haben. Die kennen mich schon seit fünf Jahren und verurteilen mich sofort, wenn die Indizien gegen mich sprechen. Und dann, obwohl meine Unschuld bewiesen ist, sind sie auf Grund von miesen Intrigen immer noch nicht sicher, ob ich nicht doch ein verurteilenswürdiger Mörder bin. Du weißt wen ich meine! Vergiss es dieser Typ Mensch gibt es nicht!" endete Harry ironisch.
Remus dachte an Hermine und Ginny und musste ihm Recht geben.
„Siehst du jetzt gibst du mir Recht!"
„Ich habe aber nichts gesagt, scheinbar bist du auch ein Emphat und kannst Empfindungen spüren." Fiel Remus auf.
„Remus, lass uns jetzt weiter schlafen ich melde mich irgendwann wieder. Ach so was ich noch sagen wollte. Ich bin jetzt zehn Monate hier am lernen. Beim mir vergeht die Zeit zehnmal schneller als bei dir. Also wenn ich dich treffe, werden voraussichtlich 2-3 Monate vergangen sein, ich aber werde dann schon 18 Jahre alt sein. Bis dahin werde ich mich auch äußerlich stark verändert haben."
„Gute Nacht!" kam es noch von Remus.
„Ach Remus du kannst Tonks und wenn du sie siehst Hagrid und Dobby davon erzählen. Aber achte darauf das sie nichts weiter sagen. Dir auch eine Gute Nacht" Damit glitt Harry auch in den Schlaf.
Am nächsten Morgen erzählte er Merlin und Morgana, das es ihm gelungen war mit Remus in Kontakt zu treten.
„Außerdem glaubt Remus, das ich ein Emphat bin. Ich denke es stimmt, ich konnte spüren wenn er sich schämte oder als er sehr bedrückt war!"
„Wow, das ist ja eine tolle Fähigkeit, aber warum war Remus denn bedrückt?" Wollte Morgana wissen.
„Sorry, aber darüber möchte ich nicht sprechen!" Antwortete Harry
Seine Lehrer schauten sich sorgenvoll an und Harry sprach sie an: „Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Remus hat eine scheinbar schöne Zukunftsperspektive von mir angesprochen, aber ich habe ihm erklärt das ich dieses Glück sicher nicht finden würde. Jetzt sage ich nichts mehr dazu. Bitte versteht das!"
„Auf jeden Fall kann ich dir bestätigen, dass du ein Emphat bist und über das andere kannst du reden wann immer du willst, es wäre aber besser sich das von der Seele zu reden." Sagte Merlin und Morgana nickte.
„Nun, nachdem du die Telepathie so super beherrschst sollten wir mit der Telekinese beginnen. Und Merlin wird mit dir auch die Seelenmagie beginnen." Sagte Morgana.
„Du kennst sicher den Aufrufezauber „Accio". Mit diesem Sammel- oder Aufrufezauber kann man bewegliche Gegenstände auch aus größerer Entfernung herbeizaubern. Oder „Wingardium Leviosa" mit dem man Gegenstände durch die Luft fliegen zu lassen kann. Dies alles wirst du viel besser durch deine Telekinese erlernen. Dies ist die Fähigkeit, allein durch Gedankenkraft physikalische Kraft auszuüben, zum Beispiel Gegenstände zu bewegen. Gelegentlich sind besondere Magier auch in der Lage durch Telekinese Gegenstände sichtbar zu verformen oder gar zu zerstören."
„Könnte ich dann jemanden den Zauberstab in seiner Hand zerstören bei einem Duell, Mo?" fragte Harry interessiert.
Morgana antwortete: „Ja genau, aber achte darauf, wenn ein Schutzzauber über den Gegenstand liegt, dann bewirkt diese Fähigkeit nichts."
„Kann man als Schutzzauber auch einen Reflexions-Zauber auf den Gegenstand legen, damit dann die Wirkung vielleicht auf die Gegenstände der jeweiligen Person mit telekinetischen Kräften zurückprallt?" Harry war schon mitten in der Aufarbeitung dieser Fähigkeit.
Morgana war erstaunt: „Das sollten wir unbedingt testen! Nun aber erst einmal kurz zu den Grundlagen."
Sie legte einige Äste vor ihn auf den Tisch. „So jetzt denke einfach daran diese Äste von dem Tisch zu schieben. Aber bitte keine stummen Zaubersprüche, sondern bewege den Ast mit deinen Gedanken!"
Natürlich hatte Harry am Anfang einige Probleme. Aber nach sechs Monaten konnte er sämtliche Gegenstände egal wie klein oder groß und wie stabil oder schwer auch immer bewegen und auch zerstören. Morgana war sehr begeistert.
Merlin hatte in dieser Zeit mit ihm das Thema der Seelenmagie bearbeitet.
Flashback
„Was ist eigentlich Seelenmagie?"
Merlin antwortete: „Ich würde sagen, am Besten könnte man das mit Astralreisen umschreiben! Es ist sozusagen eine tiefe, innere Verbindung zu einer oder mehreren Personen. So ,dass man Gedanken und Gefühle teilt. Grundsätzlich kann man ein Seelenband in vier verschiedene Kategorien einteilen: 1. eine nicht permanente Geistverschmelzung, 2. das „Erkennen", 3. ein freiwilliges von beiden Parteien geschlossenes „Seelenband" und las but not least 4. die Entreißung einer Seele oder auch Seelenraub."
„Ich verstehe gar nichts?" stöhnte Harry auf.
„Also dann will ich mit einer kurzen Einleitung beginnen." Setzte Merlin an
„Bei einer nicht permanenten Geistverschmelzung kann sich ohne dass es abwegig wird eine größere Anzahl von Wesen beteiligen. Ermöglicht werden kann es durch Berührung oder durch Aufhalten der Person in der näheren Umgebung und ein wenig Konzentration. Jetzt fragen sich Außenstehende, was soll das, die Wesen sitzen einander doch schon gegenüber, warum sprechen sie nicht einfach über das was sie austauschen wollen. Das Schlagwort in diesem Fall heißt „Worte". Worte sind eine Beschreibung dessen, was passiert ist oder was passieren könnte. Ein Zauberer beispielsweise nimmt diese Worte auf, interpretiert sie, schlussfolgert und entscheidet dann mit seinen eigenen Gedanken. Tauscht man Ereignisse und Situationen in einem Seelenbund aus, so wird nicht über das Ereignis erzählt, sondern diese Situation noch einmal nachgefühlt. So braucht sich der erzählende Zauberer nichts ausdenken, um die Situation gebührend zu beschreiben und der zuhörende „Zuhörer" nichts interpretieren, weil er das Erlebte seines Gegenübers fühlen kann. Ein solches kurzfristiges nicht permanenten Seelenbund zu bewerkstelligen, bedarf es der astralen Welt, wie es ein Magier zu sagen pflegt."
Das übten sie zuerst und nach wenigen Wochen hatte Harry das perfekt im Griff.
Danach erklärte Merlin ihm den zweiten Schritt: „Das Erkennen ist an Seltenheit und an seiner Definition so gewaltig, das es sehr schwierig ist, es auch nur annähernd verdeutlichend zu beschreiben. Ich werde es so gut es geht versuchen. Am Anfang weiß man nicht was passiert, man weiß nur manchmal, das etwas nicht mehr stimmt, eine innere Ruhe überfällt einen in der Gruppe, man wird fahrig, etwas aufbrausender, man isst wenig und sucht, um sich selbst wieder zu finden meist die Einsamkeit. Es ist nicht möglich zu erkennen was geschehen ist, ist man krank oder nur schwach. Andere wieder rum fühlen sich normal, ziehen alleine umher und ahnen nichts. Ganz gleich ob man etwas fühlt wie innere Unruhe oder nichts, so wird es dennoch früher oder später passiert, jener Augenblick, den besonders die Elben „das Erkennen" nennen. Es ist der bloße Blick in sein Gegenüber, zufälliger Kontakt, ein einziger Moment in dem man sich ansieht und es erscheint einem als würde die Welt für einen winzigen Moment den Atem anhalten und alles würde still werden, so als hätte es niemals Geräusche gegeben. Nur ein einziges Wort erschallt wie der Klang einer wunderschönen Melodie in deinem Inneren, es ist warm, vertraut und voller Liebe und ist man dem Blick, dem man austauschte im Nächsten Moment wieder entschwunden, so erklingt jener Name immer noch in einem und man weiß, es ist nicht sein eigener Seelenname. Meist schauen sich dann zwei Elben verwirrt und ungläubig in die Augen. Warum? Das Erkennen sucht sich Liebende aus, das mag Zufall sein. Ein Erkennen kann zu jeder Zeit, an jedem Ort zu jedem beliebigen Elben geschehen. Es kann auch sein, das sich zwei Elben erkennen, die sich überhaupt nicht mögen. Was die Sache natürlich komplizierter macht. Ein solches spontanes Erkennen ist unmöglich zu kontrollieren, weil jener Gegenüber, dazu bestimmt ist, den Seelennamen des anderen zu erfahren. Andersherum ist es genauso. Warum das so ist, weiß ich nicht, vielleicht frage ich die Mutter des Weltenbaumes oder den Weltenbaum selbst nach seinen Gründen."
„Dieses Erkennen ist ein Geschenk. Es hat nichts mit Vertrauen, Freundschaft oder Liebe zu tun, sondern ist eine Situation die einfach passieren kann und der man sich niemals entziehen kann."
„Wow, und da ich elbischer Abstammung bin habe ich diese Fähigkeit auch?" fragte Harry.
„Ja, aber das ist etwas, was du nicht trainieren kannst, es kommt und ist da und dann wirst du es merken. Außerdem haben auch die Druiden diese Fähigkeit. Bein Zauberern und Magiern kommt sie äußerst selten vor!" Erklärte Merlin.
„Darum gehe ich gleich auf das nächste Thema ein." Sprach Merlin weiter.
„Ein freiwilliges von beiden Parteien geschlossenes „Seelenband" ist die engste und festeste Verbindung. Man kann auch künstlich ein Erkennen hervorrufen. Dieses Erkennen erreicht man in dem man seinem Gegenüber seinen Seelennamen als Akt größtem Vertrauens und Freundschaft nennt. Du wirst irgendwann deinen Seelennamen erkennen. Dein bestes Training dazu ist die Kontaktaufnahme mit deinen Eltern und Sirius." Dieses Training solltest du die nächsten Wochen und Monate nebenbei mit trainieren."
„Und nun zum letzten und schlimmsten Teil der Seelenmagie. Sie gehört zu den größten aller Foltern und die unumstößliche Wahrheit einem Wesen wirklichen Schmerz zuzuführen ist die Entreißung seiner Seele ohne dessen Einverständnis. Diese Tat ist so grauenvoll und unglaublich schmerzhaft, das kein Wesen das dieses Phänomen jemals durchgemacht hat davon berichten möchte, deshalb sind jegliche Aufzeichnungen eines Seelenraubes auch sehr wage. Ich möchte das du das kennst aber sein vorsichtig damit."
Harry war ganz aufgeregt: „Kann man die Seele demjenigen, der sie gestohlen hat auch wieder entreißen und dem Bestohlenen wieder geben?"
„Worauf willst du hinaus?"
„Ich glaube das Dementoren bei ihrem Kuss einem die Seele entreißen. Wenn dem so ist, müsste es doch möglich sein, diese seelenlosen Menschen doch zu helfen?"
„Das ist wieder so typisch für dich, Harry. Dem sollten wir in den nächsten Monaten nachgehen!" auch Merlin war ganz erfasst und aufgeregt in der nächsten Zeit bei diesem Thema.
Nach einigen Monaten und der zu Hilfenahme des Buche der Magie in Zusammenwirken mit dem großen Heilstabes fanden sie einen Zauberspruch, um diese bisher verloren geglaubten Seelen zu retten. Sie feierten dieses Ergebnis zusammen mit Harrys Gefährten bei einem gemütlichen Abendessen.
Flashback Ende
Zwischenzeitlich zwei Monate nach dem Gespräch mit Remus hatten sie seinen 17.ten Geburtstag gefeiert. Ihr Geschenk für Harry war eine Reise Per Teleportation, auf die sie beide ihn begleiteten, zur Anwaltskanzlei Sills Cummis Epstein & Gross P.C. ins Jahr 1996. Dort sprachen sie dann mit Rechtsanwalt Mr. Laurence Ackourey, der ihnen sehr kurzfristig mit einem Termin entgegen kam. Harry startete mit seiner Vorbereitung für die Rückkehr in seine Welt nach seiner Ausbildung. Er bevollmächtigte Mr. Ackourey zu seinem Vermögensverwalter. Remus sollte der stellvertretende Vermögensverwalter werden. Als erstes sollten sie die Mehrheit am Tagespropheten erwerben. Außerdem sollten mögliche Beteiligungen an aussichtsreiche Unternehmen geprüft werden und im Bedarfsfall Anteile gekauft werden. Es wurde noch eine Firma als Holding gegründet. Harry entschied sich für den Firmennamen „Flash Inc." – jeder der seine Aversion gegen seine Berühmtheit kannte würde ihn, Harry, nicht damit in Verbindung bringen.
Harry hatte zwischenzeitlich auch erfahren, das Wehrwölfe nahezu keine Rechte hatten. Sie durften kein Grund erwerben und nicht heiraten.
„Das ist sicher auch der Grund, warum Mr. Black Mr. Lupin eine lebenslanges Wohnrecht vererbt hatte. Dies ist nicht anfechtbar!" klärte Mr. Ackourey Harry auf.
„Was kann ich tun, damit dieses Unrecht aufgehoben wird. Ich möchte, das die Wehrwölfe die gleichen Rechte bekommen wie alle anderen Zauberer auch!" Harry hatte sich regelrecht in Rage geredet
„Und das machst du nur wegen Remus Lupin?" fragte Merlin erstaunt.
„In erster Linie für ihn, sicher, aber ich denke da auch weiter." Erklärte nun Harry, „Bis auf ein paar wenige wirklich böse Wehrwölfe, wie z.B. Grayback, wollen die meisten sicher nicht in einen Krieg hineingezogen werden. Und sicher sind sie auch kein Fan von Voldemort. Aber wenn wir sie weiterhin so diskriminieren schließen sie sich sicher aus Rache Voldi an. Also wenn ich was für die Wehrwölfe tue habe ich dadurch bis zu drei Vorteile. 1. ich helfe Remus und grins Tonks – 2. Voldemort verliert einen großen Teil seiner Armee – und 3. Vielleicht helfen sie mir dann beim finalen Schlag gegen die Schlangenfresse."
Merlin und Morgana waren wegen der Bemerkung über Tonks und Remus am lachen und selbst Mr. Ackourey konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Hast du sonst noch den einen oder anderen Plan?" Fragte Morgana.
Harry grinste und sah dabei Mr. Ackourey an: „Wie viele Riesen gibt es in Britannien Mr. Ackourey?"
„Hmmm... so ca. 50 müssten es sein" sagte Mr. Ackourey
„Und wie viel sind richtig auf der Seite von Voldemort
„Höchstens vier oder fünf!"
„Das heisst der Rest also mindestens 45 haben kein Interesse an einem Krieg. Also wenn ich die iles of darkness meine Insel, die doch sehr groß und unübersichtlich ist möchte ich den Riesen für immer zur Nutzung und zum Leben überlassen. Doch darüber möchte ich dann mit Hagrid reden!" stellte Harry fest
Sowohl Mr. Ackourey als auch Merlin und Morgana waren höchst erstaunt über Harrys politischen Geschick.
„Last but not least möchte ich das Ziel verfolgen, das Fudge abgesetzt wird und ein kompetenter Mensch Zaubereiminister wird. Wer das können wir dann später noch planen" endete Harry.
Zum Schluss gingen sie noch gemeinsam mit Mr. Ackourey zu Gringotts, um ihm einen Zugriff auf das Potterverlies zu gewähren.
Sein neuer Ring bereitete keine Probleme. Er konnte damit beide Verließe betreten. Gleichzeitig erhielt er von den Gringotts-Kobolden die schriftliche Bestätigung seiner Volljährigkeit. Hopindock, der Hauptkobold erklärte Harry noch, das niemand feststellen würde, das Harry bereits jetzt volljährig wäre. Ein immenser Vorteil für ihn. Er beauftragte Mr. Ackourey noch Remus regelmäßig einen Bericht über die Aktivitäten zu geben. Er, Harry würde sich dann mit ihm in Verbindung setzen.
Damit verließen Morgana, Merlin und Harry unbemerkt von der Zaubererwelt wieder Harrys Dimension und kehrten zurück zur Ausbildung.
