Entscheidungen fällen
Edwards Sicht:
Es war ein Tag wie jeder andere.
Jeden Tag dasselbe, dasselbe Leben, derselbe Alltag.
Fast zu früh am morgen läutete der wecker.
Ich sah auf die uhr und fuhr mit einem satz aus dem bett.
Verdammt es ist schon 5.30 Uhr, in einer halben stunde musste ich in der arbeit sein, wieso musste ich auch immer verschlafen.
So schnell ich konnte suchte ich mir meine Sachen zusammen und zog mich an.
Ich musste ja nie viel mitnehmen, das meiste war auf der arbeit, mein Kittel und mein Koffer waren immer dort. Dadurch das mein Vater im selben Krankenhaus arbeitete mussten wir nie zwei mit nachhause nehmen.
Ich musste mich nun wirklich beeilen um noch rechtzeitig zu kommen. In letzter zeit ist mir das schon zu oft passiert.
5.50, jetzt wird's brennslich.
Mit meinem Autor raste ich los und musste höllisch aufpassen um keinen Unfall zu bauen.
Ich wollte gerade in die letzte Kreuzung einfahren als ich das Auto das von rechts kam zu spät bemerkte.
Einen Moment dachte ich schon das sei mein ende, aber dann besann ich mich eines besseren und stieg die bremse in den Boden.
Kurz vor dem anderen wagen blieb ich stehen. Ich stieg aus um nachzusehen ob ihnen auch nicht fehlte.
„Es tut mir so Leid. Ist alles in Ordnung bei ihnen?" fragte ich schnell den man am Steuer. Er sag nur geschockt auf die Rückbank.
Dann bemerkte ich die Frau die hinten „lag".
Verdammt, sie ist schwanger und ich renne ihnen ins Auto. Du Idiot.
„fahren sie hinter mir her ins Krankenhaus." Gab ich ihm die Anweisung, er nickte, und rannte zurück zum Auto.
Ich startete das Auto und fuhr so schnell es ging ins Krankenhaus. Heute war es mir egal ob ich zu spät komme.
Hinter rum waren die Parkplätze, ich fuhr zu meinem reservieren platz und stieg sofort aus.
Am Vordereingang, wurde der Frau schon aus dem Auto geholfen.
Drinnen ging ich zum meinem Spinnt und zog mich schnell um.
Mein weißer Kittel, der mir bis zu meinen Knieen ging, wartete schon auf mich. Auf der rechten Brusttasche war mein Name aufgestickt, so wusste jeder, wem dieser Kittel gehörte.
Als ich zurück kam standen sie an der Rezeption.
Was macht Schwester Barbara da noch so lang? Sieht sie denn nicht dass sie ein Notfall war?
Ich ging zu ihnen und schaute zu ihr.
„Schwester Barbara?" fragte ich sie mit unschuldiger Mine.
Sie sah hoch und schenkte mir ein lächeln.
„Was kann ich für sie tun Dr. Cullen?"
„Wir brauchen hier so schnell es geht einen Rollstuhl, sehen sie das nicht!"
Sie sah mich erschrocken an. Damm bemerkte ich eine Hand auf meiner Schulter.
Ich drehte mich um und sah das mein Vater hinter mir stand und mich musterte.
„Edward was ist hier los? Wir sind hier in einem Krankenhaus nicht im Flohzirkus."
Dann bemerkte er denn Man mit seiner Frau, jetzt erkannte er wohl das Problem.
„Barbara, einen Rollstuhl sofort." Sagte er bestimmend.
Schnell stand sie auf und suchte in den Gängen nach einem.
Sie kam zurück und brachte die Frau in den Kreissaal.
Ich beruhigte mich wieder.
„Edward", begann er zu reden." Du kannst dir nicht solche Fehltritte erlauben. Du bist einer der besten Ärzte hier und ein Vorbild für die Jüngeren. Lass dich nicht von Kleinigkeiten aus der ruhe bringen und verschaffe dir Respekt."
„Ich weiß dass du recht hast, aber im Moment kann ich mich irgendwie nicht richtig konzentrieren. Aber ich weiß nicht wieso?"
Während des Gespräch gingen wir zur Aufgabenwand. Ich musste ja noch wissen welche Patienten ich heute bereuen musste.
Er sah mich traurig an.
„Liegt es immer noch an Jessica? Ihr Tod liegt jetzt schon ein Jahr zurück. Du solltest loslassen."
„Nein, es liegt nicht daran, es ist nur ein Gefühl das ich schon länger mit mir rum trage. Aber ich kann es nicht erklären."
An der Tafel angekommen sah ich schon, heute hatte ich hauptsächlich Visiten in Aussicht.
Mrs. Austin Urin Probe Endoskopie Gespräch
Mrs. Collin Röntgen Gespräch
Mr. Brand Nachuntersuchung Gespräch
Mr. Miller Operations- Erklärung Narkosevorbereitung
Mr. Hohle Blinddarm Operation Nachuntersuchung
„Ich sollte mich lieber mal an die Arbeit machen, bevor der Chef noch merkt dass ich schon wieder zu spät war." Sagte ich und ging noch mal zurück um mir die unterlagen der einzelnen Personen geben zu lassen.
Schwester Clarissa hatte schon alles für mich bereit gelegt.
Mein erster Stopp war also Mrs. Austin, sie musste nach ihrer Nieren Op noch mal eine Endoskopie über sich ergehen lassen.
Ich musste feststellen ob alles wieder seinen gerechten gang ging.(A/N so das war bei meiner Mam so schlimm, da haben die Ärzte doch glatt den Harnleiter zugenäht! Die musste ein 2tes mal operiert werden damit die das wieder hinkriegen! Damit war sie dann schon wieder fast zwei Monate im Krankenhaus! Da sieht man's mal wieder!).
Die Endoskopie dauerte nicht lange und das Gespräch mit ihr war sehr ruhig und befriedigend.
Es war immer schön jemanden eine gute Nachricht überbringen zu können. Weil sie uns bald verlassen konnte.
Trotzdem zog sich der Vormittag, nur schleppend voran.
Ich wollte grade nach meinem nächsten Patienten sehn, als ich am Kreissaal vorbei kam.
Sollte ich mal nach ihnen sehn?
Ich entschied quasi aus den bauch heraus und ging hinein.
Über all sah ich nach, nach einer Ewigkeit hatte ich sie gefunden.
Sie lag in einem Einzelzimmer und hatte ein kleines Bündel in ihrem Armen und er stand an ihrer seite.
Sie sahen glücklich aus.
Ich wollte grade wieder gehen als sie mich durch das kleine Fenster bemerkte.
Sie winkte mich zu ihnen ins Zimmer.
„Guten Tag, ich wollte sie nicht stören. Ich wollte nur mal sehn wie es ihnen denn geht.
Übrigens Herzlichen Glückwunsch."
„Dankeschön, es ist ein Junge aber wir können uns einfach für keinen Namen entscheiden."
„Oh, naja sie werden schon noch den richtigen finde.." sagte ich noch und wollte schon gehen als sie mich zurück rief: „warten sie noch Dr." „Ja, ist noch etwas?"
„Ich würde gerne wissen wie sie heißen?"
Wieso wollte sie denn das wissen?
Sie wollte doch wohl nicht im ernst ihr Kind nach mir benennen, der dem er es fast zu verdanken hatte das er überhaupt nicht geboren hätte können.
„Ich heiße Edward, aber bitte suche sie weiter einen Namen, geben sie ihn einen anderen, nicht den meinen."
„Nein, mit gefällt Edward. Und was hältst du davon?" fragte sie ihren Mann. Er nickte er nur zu.
„Dann nennen wir ihn auch so."
Ich ging aus dem Zimmer und wieder zu meinem nächsten Patienten, da bemerkte ich das mir seine unterlagen fehlten.
Ich ging wieder den weg zurück um sie mir zu holen aber sie war nicht da.
„Ich glaube ihr Vater hatt sie vorhin geholt? Sie könnte ihn seinem Büro liegen?" erzählte mir Schwester Beatrice.
Also musste ich wohl zu seinem Büro gehen um sie mir zu holen.
Dort angekommen ging ich zu seinem Schreibtisch und suchte in allen Schubladen.
Aber dann entdeckte ich etwas anderes, vielleicht viel Wichtigeres für mich.
Briefe.
Und zwar nicht irgendwelche Briefe, sondern Briefe von Bella!
Das konnte doch nicht sein, sie hatte also doch an mich gedacht, all die zeit hatte ich geglaubt ich bin ihr egal geworden.
Aber wieso waren die hier und ich hatte sie nie erhallten?
Dann fand ich einen kleinen Zettel, er war von Esme, meiner Mutter.
Liebster Carlisle,
Bella hat Briefe an Edward geschickt, aber ich und ihre Eltern hielten es für das beste
sie keinen Kontakt mehr haben zu lassen.
Vielleicht, könnten sie so über den verlust ihrer Freundschaft und des andern hinweg kommen.
Bitte, verstecke die Briefe in deinem Büro im Krankenhaus wo Edward sie hoffentlich nie finden wird.
In Liebe deine
Esme
Ich las das und konnte einfach nicht glauben was sie getan hatten,
Sie hatten Bella und mich zuerst getrennt und dann haben sie einfach ihre Briefe abgefangen.
Mit den Briefen in der ahnd ging ich nach draußen in den Gang.
Was sollte ich jetzt machen?
Diese Frage konnte ich mir Eigentlich sparen.
Ich wusste die antwort schon.
Ich würde, nein ich musste gehen und sie suchen, egal was kommt.
Da kam auch schon meine Rettung um die ecke Dr. Stephans.
„Dr. Stephans, ich müsste sie bitte diese Op für mich zu übernehmen, ich habe da einen unaufschiebbaren Notfall zu erledigen. Ich steh in ihrer schuld."
Sagte ich zu ihm so schnell dass er nichts dazu sagen konnte.
An meinem Auto holte ich mein Handy raus und buchte den nächsten Flug nach London.
Ich hatte grade noch genug zeit um nach hause zu fahren um noch ein paar Sachen einzupacken.
Ich war schneller fertig als ich zu hoffen wagte, ich hatte nur glück das niemand zu hause war.
Ich musste Esme zumindest schreiben was ich vorhatte.
Meine geliebte Familie,
Ich habe die Briefe in Dads Büro gefunden, ihr habt mir jahrelang weiß gemacht das Bella nicht mehr an mich gedacht hat, das hatte sie sehr wohl.
Ich weiß wieso ihr das getan habt und dafür bin ich auch dankbar.
Aber heute muss ich mich auf die suche nach ihr machen
Ich muss sie wieder sehen.
In liebe euer
Edward
Ich legte den Brief in die Küche.
Hier würde ihm Esme nach dem einkaufen finden.
Ich hasste mich dafür was ihr antat, aber ich musste gehen.
Ich wusste einen anderen weg.
Ich hatte noch zeit, also beschloss ich zu meiner lieblingsstelle an der Klippe zu gehen.
Als ich da war setze ich mich wieder auf einen Felsen.
Was wenn ich sie nicht finden würde?
Was wenn sie mich nicht wieder erkennt oder ich sie?
Ich wurde traurig au diese Gedanken, so dass ich erst zu spät merkte dass sich mir jemand nähert.
Vielleicht geht sie ja wieder wenn ich sie nicht beachte.
Ich starrte immer nur auf die weite des Meeres.
Und dann wusste ich das ich sie finden würde ganz bestimmt.
"Ähm Entschuldigung" stotterte sie mich dann an.
Nicht reagieren, aber diese stimme sie war mir so bekannt aber woher nur?
Sie kam langsam auf mich zu, sie war unsicher.
"Geht es dir gut?" fragte sie mich mit etwas festerer stimme
Was sollte ich den darauf antworten?
Aber warum macht sie sich denn Gedanken darüber.
Langsam hob ich den kopf um sie doch mal anzusehen aber ich sah nichts.
"Wieso fragst du?" fragte ich sie.
"Du siehst so traurig aus" stellte sie fest.
Immer noch kannte ich diese stimme, aber woher, woher nur.
Ich sah sie mir genauer an, ihre schönen schokobraunen haare und ihre augen sahen mich fragend an.
Ich sah das sie ein freundschafstband trug, aber woher kannte ich es?
Mein blick schweifte zu ihrer silbernen armbanduhr.
Was schon so spät!
Ich verpasse noch meinen Flug!
"Was so spät schon. Ich muss los" sagte ich noch schnell zu ihr und verschwand zu meinem Auto.
Ich schaffte es grade noch so zum einchecken.
Im Flugzeug sah ich mir die Briefe mal etwas genauer an.
Mein herz wurde schwer die dem was sie mir alles anvertraut oder was sie alles gefragt hätte.
Ein Satz brannte sich ein in meinem Gedächtnis.
„….Edward da du mich anscheinend schon völlig zu vergessen scheinst werde ich aufhören dir Briefe zu schicken.
Ich ertrage es nicht mehr zu warten auf etwas das sowieso nicht kommen wird.
Wieso hast du unsere versprechen gebrochen immer füreinander da zu sein?
Wieso sag es mir? ..."
Denn ganzen Flug über musste ich an diese Zeilen und an diese Mädchen von der Klippe denken.
Aber wieso nur?
Was war so besonderes an ihr?
Sie hatte mich angezogen mit ihren schönes schokoladenen augen.
Würde ich sie je wiedersehen?
Ober gar Bella jemals wieder finden?
