Kapitel 10
Max ging zu der Adresse, die Logan ihr gegeben hatte. Es war eine alte Lagerhalle. Max ging als erste in das Gebäude, Dix und die anderen würden vorerst warten. Sie wollten nicht, dass Lydecker sie sah, nicht bevor sie es geplant hatten. Es hing zu viel an der perfekten Ausführung des Plans.
Lydecker war noch nicht da, deshalb wartete Max. Sie sah sich um und suchte nach Fluchtwegen. Aber es gab keine.
Endlich traf Lydecker zusammen mit Logan und seinen beiden Schlägern ein.
„Lange nicht mehr gesehen, Donny.", sagte Max als er das Gebäude betrat.
„Max, schön dich wieder zu sehen. Du siehst großartig aus. Du scheinst nicht überrascht zu sein, dass ich hier bin."
„Hör mit den Freundlichkeiten auf, Lydecker. Ich weiß, dass du Logan gefangen genommen hast. Und ich weiß über Claire und Alec bescheid. Sorry, aber der Plan war dich allein zu erwischen."
„Das habe ich mir fast gedacht, aber ich bin nicht allein. Diese zwei hinter mir sind die Zukunft. Sie sind die besten von der neuen Y-Serie. Sie sind viel stärker als die X-Serie. Du kannst sie nicht besiegen.", sagte Lydecker.
„Du bist dir sehr sicher über deine Schoßhündchen, nicht wahr? Aber unterschätz mich nicht."
„Das würde ich nie tun, aber ich weiß wozu du fähig bist Max. Wie du dich vielleicht erinnern kannst, habe ich dir alles beigebracht. Du warst mein kleines Mädchen. Ich kenne all deine Stärken und Schwächen. Du glaub mir, sogar wenn du viel stärker geworden bist seitdem du Manticore verlassen hast, wirst du immer noch nicht in der Lage sein, einen allein zu besiegen. Geschweige zwei von ihnen. Sie sind zu stark für dich."
„Bereit es zu versuchen. Ich liebe eine gute Herausforderung und ein zusätzliches Training hat noch nie jemanden geschadet, nicht wahr?", sagte Max und machte sie für den Kampf bereit.
„Max, hast du einen Todeswunsch?", fragte Tony. Es war das erste Mal, dass er sprach seit sie angekommen waren. Er wusste nicht über ihren Plan bescheid.
„Was interessiert dich das, Logan. Du hast deine kleinen Geheimnisse und ich habe meine.". Tony wusste, dass Max nur ein Cover spielte aber er wusste nicht, was sie ihm damit sagen wollte. Er musste einfach nur vorsichtig sein und jeden ihrer Schritte beobachten."
in der Unterkunft der Transgenos
Gibbs lief unruhig durch den Raum. Ihm gefiel es nicht zurück gelassen zu werden, wenn etwas Großes geschehen würde. Besonders nicht, wenn einer seiner Agent darin verwickelt war.
„Jethro, setz dich hin. Du machst mich ganz verrückt.", sagte Kate.
„Ich kann nicht einfach ruhig sitzen. Ich muss etwas tun."
„Ich weiß, wie du dich fühlst. Ich würde auch lieber dort sein. Aber ich weiß, dass Max ihn zurück bringen wird und wir wären nur eine zusätzliche Last für sie. Wie Max uns schon gesagt hat, sie wurden darauf trainiert solche Dinge zu tun. Sie wissen, was sie machen."
„Ich weiß. Es ist nur, dass…. Ich brauche einen Kaffee.", sagte Gibbs, nahm sich seine Jacke und ging zur Tür.
„Jethro, das wirst du nicht tun. Ich kenne dich zu gut. Sie brauchen uns nicht."
„Ich weiß nicht, wovon du redest, Kate. Ich wollte nur einen Kaffee holen. Willst du auch einen?"
„Ich komme mit dir, damit nichts tun kannst, dass du vielleicht eines Tages bereust."
Kate ging zu Joshua und sagte ihm, wohin sie gehen würden. Dann ging zu zurück zu Gibbs, der ungeduldig wartet.
„Du weißt ja nicht einmal, wohin wir gehen sollen.", bemerkte Kate.
„Ich habe Abs wegen der Adresse angerufen. Es ist nicht sehr weit weg. Wir nehmen ein Taxi, okay?"
„Ich habe es gewusst. Wir bekommen großen Ärger, aber wen interessiert es?"
im der Lagerhalle
„Kann dein Spielzeug auch noch was anderes aus dem da?", fragte Max Lydecker. Die beiden Y-Serien hatten sich seit der Ankunft nicht bewegt. „Das wird langsam langweilig, Donny."
„Sie warten nur auf mein Kommando. Bist du dir sicher, dass du das wirklich machen willst? Du weißt, dass ich dich immer am liebsten hatte. Ich habe gesehen, dass du etwas Besonderes warst."
„Oh ja. Katze hat am besten mit mir funktioniert. Gute Mixtur für deine neue Serie. Aber nicht mit mir. Ich werde nicht kampflos mit der kommen."
„Nicht einmal für Mr. Cale? Ich weiß ihr wart Freunde in Seattle. Sogar mehr als Freunde. Und ich weiß, dass du einen tödlichen Virus in dir trägst und deswegen nicht mehr bei ihm sein kannst. Wenn du mit mir kommst, gebe ich dir ein Gegenmittel und du kannst wieder bei ihm sein."
„Und warum sollte ich das tun? Wenn ich mit dir komme, werde ich Logan nie wieder sehen. Keine Change, Kumpel.", sagte Max und machte sich für den Angriff bereit.
„Max, tu das nicht. Du weißt nicht, wozu sie in der Lage sind. Du kannst diesen Kampf nicht gewinnen, nicht einmal wenn du der beste Kämpfer bist, den ich kenne.", bettelte Tony, da er nicht wollte, dass Max verletzt wurde.
„Logan, vertrau mit. Ich weiß was ich tue. Und du wirst sehen, das ich diesen Kampf gewinne.", sagte Max und sah Tony in die Augen. Dort sah sie die Liebe, der er für sie empfand.
„Also Donny. Als erstes lässt du Logan frei. Du hast jetzt alles, was du wolltest. Logan hat nichts mehr damit zu tun."
Widerwillig ließ er Tony gehen, obwohl Tony lieber bleiben wollte. Wenn er seine Freundin schon verlieren würde, wollte er wenigstens ihre letzten Minuten mit ihr verbringen.
„Logan, bitte warte draußen auf mich. Ich verspreche dir, dass ich dich holen werde, wenn ich mit diesen beiden fertig bin. Okay?" Tony hatte nichts mehr zu sagen, also ging er hinaus auch wenn er es hasste.
im Taxi
„Glaubst du, wir werden noch rechtzeitig ankommen?", fragte Kate.
„Ich weiß es nicht. Wir sind gleich nach Max gegangen, also können wir Glück haben und rechtzeitig ankommen. Ich weiß nicht, was sie geplant haben, aber über eine Sache bin ich mir sicher. Tony wird es nicht gefallen. Wir können zumindest für ihn da sein."
Das Taxi hielt vor einer alten Lagerhalle. Gibbs bezahlte der Fahrer und gemeinsam gingen sie zum Eingang.
Es war finsterste Nacht, deswegen sahen sie nicht woher die Stimme kam. „Was wollt ihr hier? Max hat euch doch gesagt, dass ihr im Hauptquartier bleiben sollte.", sagte die Stimme und hielt sie davon ab, die Lagerhalle zu betreten. Gibbs wusste, dass es Dix war.
„Das sind auch meine Freunde. Und ich werde nicht tatenlos herumsitzen während die beiden hier einen Kampf austragen. Wir werden euren Plan nicht gefährden. Wir wollen nur für die beiden da sein. Okay?"
„Okay, aber ihr wartet hier draußen. Verstanden?" Kate und Gibbs nickten etwas ängstlich vor der Kreatur.
Genau in diesem Moment ging die Tür auf und jemand wurde heraus gestoßen.
„Tony, geht es dir gut?", fragte Kate besorgt.
„Gut? Ich bin in Ordnung. Max ist diejenige um die ich mir Sorgen mache."
„Sie kann auf sich selbst aufpassen, Tony.", sagte Gibbs.
„Normalerweise kann sie das. Aber diese beiden Typen da drin sind zu viel für sie. Ich geh da wieder rein."
„Und was wirst du dann machen?", fragte Kate. „Max kann besser kämpfen, wenn sie weiß, dass du hier in Sicherheit bist."
„Aber ich werde nicht hier herum sitzen, während meine Freundin dort drinnen zusammen geschlagen wird. Ich habe Angst, dass sie sterben wird, wenn ich ihr nicht helfe. Also lasst mich gehen, bitte.", flehte Tony.
„Ich werde dich ganz sicher nicht da rein gehen lassen. Du bist nicht in der körperlichen Verfassung das zu tun. Du bist zusammengeschlagen wurden, und ich bin mir sicher, dass du nichts zu essen oder zu trinken hattest, seit du gefangen genommen worden bist. Du würdest die Sache nur schlimmer machen.", versuchte Gibbs Tony umzustimmen."
„Aber sie braucht meine Hilfe, sonst…." Tony brach in Tränen aus, vor Angst Max zu verlieren.
„Wie werden ihr helfen, wie es geplant war. Wenn ihr uns jetzt entschuldigen würdet, wir müssen einige Ärsche treten.", sagte eine Stimme aus dem Nirgendwo. Tony hatte die Meute von dem Gebäude nicht gesehen, aber er erkannte die Stimme.
„Dix, bist du das?"
„Lange nicht mehr gesehen, Logan."
„Aber ich war noch nie so froh, dich zu sehen. Jetzt verstehe ich auch, was Max mir sagen wollte."
Gibbs und Kate sahen ihn verwirrt an. „Würdest du uns bitte aufklären?", fragte Gibbs.
„Sorry Boss. Als Max rein kam sagte sie etwas über Geheimnisse, die wir haben. Abby hat euch angerufen, nicht wahr. Das war mein Geheimnis und Max hat ihre Verstärkung als Geheimnis. Cleveres Mädchen.", sagte Tony mit einem seiner strahlenden Lächeln auf den Lippen. „Jetzt wird alles gut."
Als erstes gingen Mole und Dix in das Gebäude um Max zu helfen. Natürlich waren Lydecker's Schläger sehr überrascht als sie von hinten festgehalten wurden. Max legte einen guten Kampf hin, beide sahen ziemlich mitgenommen aus. Max sah auch fertig aus, aber nicht so schlimm wie ihre Angreifer.
Der Kampf ging jetzt schon seit 20 Minuten und beide Gruppen wurden langsam müde. Aber Max und ihre Freunde waren besser und in der Mehrzahl, da noch weitere Mitglieder in das Kampfgeschehen eingegriffen haben. Sie besiegten Lydecker. Max, Mole und Dix sahen zu den Verlierern des Kampfes hinunter. Sie würden nie wieder kämpfen.
Lydecker hatte sich während des Kampfes in einer dunklen Ecke versteckt, doch jetzt musste er wieder herauskommen.
„Ich muss schon sagen, du hast sie gut trainiert. Es ist nicht einfach, sie zu besiegen."
„Danke Max. Du kannst auch so etwas tun.", sagte Lydecker.
„Oh wirklich? Wie? Indem ich mit dir zusammen an deinem dreckigen Plan arbeite. Indem ich deine neue Generation austrage? Du kennst mich wirklich nicht, wenn du glaubst, ich würde so etwas machen."
„Du hast es fast schon einmal getan."
„Ich wurde dazu gezwungen. Du hast mich gefangen genommen und dazu gezwungen mit einem Mann, den ich nicht gekannt habe ein Kind zu zeugen. Aber Manticore existiert nicht mehr dank meinen Freunden und mir. Wir alle sind jetzt freie Menschen. Du kannst uns nicht mehr zwingen etwas für dich zu tun, du Bastard."
„Du bist dir sicher, dass du nicht mit mir zusammen arbeiten willst. Willst du wirklich das Leben von Logan und deinen Freunden riskieren?"
„Meine Freunde können auf sie selbst aufpassen und weißt, dass Logan und ich nicht zusammen sein können, wegen dir. Also, warum sollte ich mir um ihn Gedanken machen?"
„Du kannst mir nichts vormachen. Du bist mit ihm in Kontakt geblieben und du bist gekommen um ihn zu befreien. Du kannst mir nicht erzählen, dass du nichts mehr für ihn empfindest."
„Nur um eins klar zustellen. Er ist nicht mit mir in Kontakt geblieben. Ich habe ihn erst vor einigen Tagen aufgesucht, weil einige meine Freunde vermisst wurden. Wir haben herausgefunden, dass du dahinter steckst und haben diesen kleinen Plan entworfen. Mich kümmert es nicht, was mit ihm geschieht.", lag Max.
„Also ist es dir egal, wenn ich das letzte Anti-Serum zerstöre, nicht wahr?"
„Soll ich dir helfen?", fragte Max grinsend. „Da wir nun alles geklärt hätten, werde ich in mein altes Leben zurückkehren. Auf nimmer wieder sehen.", sagte Max und ging.
„Wir werden uns wieder sehen. Das verspreche ich dir. Ich werde dich solang verfolgen, bis du für mich arbeitest."
„Dies wird nie gesehen. Lieber zerstöre ich dein Labor noch einmal und glaub mir, dieses Mal werde ich es richtig machen. Es werden keine Spuren zurückbleiben. Behalte das im Hinterkopf. Ich werde dich zerstören, Colonel Lydecker." Als dies gesagt war, ging Max zusammen mit Mole und Dix hinaus.
