Connor lief es eiskalt den Rücken hinunter als er gegen fünf Uhr morgens aufwachte.
Sofort richtete er sich auf und sah sich um. Er war immer noch bei Jake der, im Gegensatz zu Connor, heute Nacht sehr gut geschlafen hatte. Schließlich ist diesem gestern eine große Last von den Schultern gefallen, als er seinem Freund gestehen konnte was er kann. Seine Eltern hingegen hatten kaum ein Auge zu bekommen...
In ihrem Haus wachte Sandra für einen Moment auf. In Ihrem Kopf drehte sich alles. Ihr war etwas übel. Dieser verdammte Wein, dachte sie als sie sich die kleine Wasserflasche auf ihrem Nachtisch greifen wollte. Erst jetzt merkte sie das sie nicht allein war... Benommen blickte sie nach rechts und sah den stämmigen Oberkörper von Warren Griffith neben sich liegen. Seine Beine und ein Teil des Rückens lagen unter der Decke während er auf dem Bauch liegend, und auch noch nackt, neben ihr lag. Sandra stockte der Atem... Sie hatte es schon wieder getan...
Einmal ein bisschen Alkohol getrunken und schon mit einem Mann zusammen im Bett. Das letzte mal als sie so unvernünftig handelte, war als sie Oliver verführte und am Ende auch noch Schwanger war. Und bestimmt hatte sie auch nicht daran gedacht zu verhüten. Sandra wolle am liebsten gleich losheulen... Aber dann dachte sie über die Sache nach... Spaß gemacht hat es trotz allem allemal... Sie schloss wieder die Augen und schlief auf der Stelle ein... Es würde bestimmt nichts passieren...
In einiger Entfernung lag der Wissenschaftler ebenfalls wach in seinem Bett neben seiner Frau. Die Arme zufrieden hinter den Kopf gelegt und mit breitem Grinsen im Gesicht dachte er an seinen Plan... Bald... schon sehr bald... könnte er zu Phase zwei zugehen... Sofern seine beiden Lakaien ihren Auftrag auch wirklich erfüllen, konnte er noch vor Weihnachten nach Metropolis zurückkehren...
Nicht weit weg schlich sein 17-jähriger Sohn mit einer kleinen Mini-Taschenlampe durch den Gang in Richtung Labor. Die beiden 'Freaks' wie er sie nannte, waren gerade losgefahren. Und seine Eltern schliefen noch. Das war die perfekte Gelegenheit um sich ein bisschen an den Proben seines Vaters zu bedienen...
Er hasste das leben hier! Er wollte das wieder was sie in Metropolis zurückgelassen hatten. Hier im 'Niemandsland' hatte er das Gefühl gefangen zu sein. Er wusste woran sein Vater arbeitete und war, obwohl er immer desinteressiert handelte, sehr daran interessiert. Als er an der Tür ankam zog er den Schlüssel heraus, denn er seinem Vater aus der Tasche geklaut hatte, und öffnete leise und vorsichtig die Tür. Bevor er eintrat, blickte er sich um und schaute auf den Boden. Für den Fall das einer der Freaks in der nähe war, bzw. mal wieder als Pfütze auf dem Boden war. Vorsichtig schlich er durch das dunkle Labor zu einem abgeschlossenen Schrank. Er wusste wo er suchen musste. Lächelnd schloss er den Schrank auf, zog eine leere Spritze aus einer Schublade und suchte nach dem richtigen Reagenzglas... schließlich wollte er Stark werden... und keine Pfütze...
Eine weitere Person die nicht schlafen konnte war Oliver Queen, der von Felicity dazu gedrängt, eigentlich diese Nacht mal Pause machen wollte und durchschlafen sollte. Sie meinte dann würde ihm einfallen wie er die Sache mit Connors Freund angehen sollte. Doch es brachte nichts und er lag einfach wach in seinem Bett. Seit inzwischen einer Stunde stand er im Wohnzimmer und starrte aus dem Fenster auf die Lichter der Stadt. Überall leuchtete schon die Weihnachtsdekoration, doch in ihm wollte keine Feststimmung aufkommen. Als die Tür sich öffnete wachte er aus seiner Lethargie auf.
„Oliver?!" sagte Thea als sie in die Wohnung kam. „Du bist aber früh auf!"
„Ich hab die ganze Nacht kein Auge zugetan!" murmelte Oliver und starrte wieder nach draußen.
Thea schaltete das Licht an damit es richtig hell wurde und legte ihren Mantel ab. Sie hatte gerade den Club abgeschlossen und Feierabend gemacht.
„Felicity, hat mir gesagt du wärst heute Nacht zuhause. Du würdest dich nicht wohl fühlen! Ist alles okay?"
Oliver seufzte und drehte sich um um seine Schwester anzusehen. Sie wusste über Connor Bescheid aber nicht über die Metawesen. Er konnte ihr also kaum erklären das der beste Freund ihres Neffen ein Metawesen mit telekinetischen Kräften war. Oliver musste sich eine gute ausrede einfallen lassen. Da erinnerte er sich ja das Sandra heute Abend ein Date hat...
„Connor hat mich gestern Abend angerufen. Er sagte seine Mutter hätte ein Date. Und jetzt hat er Angst... einen Stiefvater zu bekommen!" log Oliver. Die Lüge war mau. Aber sie schien zu wirken da Thea schmunzeln musste.
„Das ist alles! Der Junge ist sieben! Er wird sich daran gewöhnen. In dem Alter sind Kinder aufmüpfig. Weißt du noch was für ein Sturkopf ich war als ich sieben war?" fragte Thea.
Oliver musste lachen. Er erinnerte sich sogar sehr gut daran... „Oh... ja... hahaha... Connor hat definitiv die Dickköpfigkeit aus unserer Familie."
Auch Thea musste lachen und drehte sich um um in die Küche zu gehen und etwas zu essen. Auf dem weg zum Kühlschrank entdeckte sie ein Blatt Papier auf der Küchentheke. Die Buchungsbestätigung, für Olivers Flug nach Central City!
„Du fährst dorthin? Wollten wir nicht zusammen kurz vor Heiligabend dorthin fahren?" fragte Thea. Sie freute sich schon darauf, ihren Neffen endlich persönlich kennenzulernen und nicht nur über die Webcam. Und jetzt Flog Oliver alleine.
„Ach... ich..." murmelte Oliver. Jetzt musste er sich eine gute Ausrede einfallen lassen. „Das ist eine Geschäftsreise!"
„Eine Geschäftsreise? Was für eine Geschäftsreise?" fragte Thea mit hochgezogener Augenbraue.
Oliver rutschte das Herz in die Hose. Er wollte seine Schwester nicht anlügen, andernfalls konnte er ihr kaum beichten das er mit Flash und den Eltern eines Metawesens sprechen wollte...
„Ich wollte es dir erst an Weihnachten erzählen... aber ich... arbeite an einem beruflichen Comeback."
„Echt! Das ist ja toll!" sagte Thea lächelnd. „Was ist es?"
„Ehm... Die Überraschung lässt du mir noch für Weihnachten. Falls alles klappt?!" log Oliver. „Ich werde aber trotzdem kurz bei Connor vorbeischauen! Da spare ich mir das Hotel!"
„Okay!" sagte Thea lächelnd. „Dann kannst du ja gleich die Tasche mit seinen Weihnachtsgeschenken mitnehmen..."
Oliver war erleichtert. Thea kaufte ihm die Sache ab.
„Sag, mal Oliver... Was ist das für ein Typ mit dem sie ausgeht?"
„Felicity, hat ein Foto von ihm im Internet gefunden!" erklärte Oliver und kramte sein Handy hervor. „Willst du es sehen?"
Oliver, öffnete das Foto auf seinem Handy und zeigte das Foto von Warren Thea die sofort anfing zu sabbern...
"Der sieht Toll aus!" schwärmte sie was bei Oliver Kopfschütteln auslöste.
In Meadowood, wo einige Zeit später langsam die Sonne aufging. Wachte Sandra endgültig auf. Sie hatte Kopfschmerzen. Ihr war übel und sie wollte sich am liebsten übergeben. Sie richtete sich auf, streckte sich und sah zu Warren rüber.
„Der letzte Typ der in ihrem Bett war, wollte sie in die Luft sprengen. Jetzt lag da einer der nicht nur gebildeter war und viel besser aussah, sondern auch einer dessen Beine über den unteren Bettrand hingen da er zu groß war. Warren schlief seelenruhig weiter. Sandra nutzte den Moment um kurz die Bettdecke anzuheben um sich mehr anzusehen. Sie wurde ganz rot als sie die Decke zurückzog und sich aus dem Zimmer stahl um Frühstück zu machen...
Einen Block weiter goss Jakes Mutter sich und ihrem Mann Kaffee ein. Beide hatten kaum ein Auge zugetan weil sie die Sache erst verarbeiten mussten...
„Wer hätte gedacht das Oliver Queen Flash kennt?" sagte Laurie als sie sich ihrem Mann gegenübersetzte.
„Können wir dem Typen überhaupt trauen?" fragte Jonathan.
„Ich... glaube schon! Ich weiß nicht wieso, aber ich habe dieses eigenartige Gefühl das wir ihm wirklich vertrauen können. Frag mich nicht wieso. Aber..."
In diesem Moment kam Schäferhund Didi in die Küche. Winselnd legte er seinen Kopf auf Frauchens Schoß und wedelte mit dem Schwanz.
„Was ist los? Hasst du Hunger?" fragte Laurie als sie den Hund streichelte und stand auf um eine Dose Hundefutter aus dem Schrank zu holen.
Als sie am Fenster vorbeiging fiel ihr das Auto auf...
Leicht geschockt blieb sie am Fenster stehen und beobachtete das Auto. Es war wieder dieses Coupe. Das gleiche hatte sie schon einmal gesehen... An dem Tag als es so stark geschneiht hatte. Als die Schule ausfiel und sie mit den Jungs beim Schlittenfahren war... Es war das gleiche Auto. Lauries Herz fing an zu rasen. Hatte der Fahrer vielleicht doch etwas gesehen? Sie spähte nach draußen und beobachtete das Auto. Es war auf der anderen Seite der Kreuzung am Straßenrand, neben einem Hydranten, geparkt und schien leer zu sein. Vielleicht 30 Meter von Ihnen entfernt. Was sie nicht wusste, war das das Auto nicht leer war... Sondern die Insassen einfach nicht sichtbar...
Im inneren des Wagens hatte der Mann der sich Unsichtbar machen konnte einfach seine Hand auf die Schulter des Mannes gelegt der sich verflüssigen konnte und ihn so mit unsichtbar gemacht. Der Flüssige beobachtete mit einem Fernglas das Haus.
„Mist, die Frau hat das Auto bemerkt!" sagte er als er Laurie im Fenster sah.
„Ach, las sie. Kannst du das Kind sehen?"
„Nein! Aber die Frau starrt zu uns rüber. Vielleicht wird sie mistrauisch?"
„Warum sollte die Mistrauisch werden?" fragte der Unsichtbare.
„Vielleicht hat sie mein Auto wiedererkannt?"
In der Küche sah Laurie zu ihrem Mann. „Jon, komm mal her und sieh dir das an!"
Ihr Mann stand auf und ging zum Fenster. „Was ist den?"
„Siehst du den Mercedes da?"
„Ja! Was ist damit?"
„Der Wagen war beim Schlittenfahren auch da. Er ist weggefahren, kurz bevor Jake Connor gerettet hat!"
Jonathan sah sich das Auto nun auch genauer an und merkte das es leer war. „Schatz, das Auto ist leer! Das parkt einfach nur!"
„Jon, der Fahrer hat auf mich einen sehr merkwürdigen Eindruck gemacht. Er ist weg lange bevor es passiert ist... aber..."
„Laurie... Ich glaube wir beide sind einfach nur übermüdet und völlig fertig!" murmelte ihr Mann.
„Awww... Du hasst recht!" sagte sie und ging vom Fenster weg um dem Hund sein Futter zu geben. Vielleicht war der Fahrer auch einfach nur bei einem Nachbarn zu besuch.
Im Wagen machte der Unsichtbare ein Foto von dem Mann und seiner Frau. Auch von dem Haus. „Okay, wir warten bis sie das Haus verlassen..."
Im Haus entdeckte Laurie währenddessen auf dem Kalender was heute für ein Tag war... Es war der Tag an dem sie ihren Weihnachtsbaum holen wollten. Sie hatten es Jake hoch und heilig versprochen heute zum Weihnachtsbaummarkt in Valleyville zu fahren. Dieser hatte das komplette Kalenderblatt vollgeschmiert nur um an diesen Tag zu erinnern.
„Aww... Jonathan... Wir wollten doch heute den Baum holen!" jammerte sie. „Wir sollten uns fertig machen!"
„Oh... stimmt ja. Ich rufe Sandra an!" sagte ihr Mann und ging zum Apparat um Sandra Bescheid zu geben das sie Connor abholen soll.
Diese stand grinsend in ihrer Küche und dachte darüber nach das es richtig gut tat mal wieder auszugehen. Und dann auch noch mit einem Typen der wirklich gescheit und aufrichtig war. Während sie an die vergangene Nacht dachte klingelte das Telefon. Aufgeschreckt rannte sie zum Apparat um abzuheben bevor Warren aufwacht. Es war Jonathan der sie bat Connor abzuholen. Sandra gab die Erlaubnis das Connor die kurze Strecke laufen durfte und dankte ihnen fürs Babysitten. Kaum hatte sie aufgelegt, klingelte es sofort wieder. Diesmal war es Oliver, der sich für Montag ankündigte.
„Ich dachte du und deine Schwester wollten erst in zwei Wochen, kurz vorm Fest vorbeikommen?" fragte Sandra.
„Ich muss aber vorbeikommen!" erklärte Oliver während er einen kleine Sporttasche aus dem Schrank zog um diese zu Packen. „Connor hat mir gestern Abend halbwegs gestanden was passiert ist!"
„Was?" sagte Sandra nun ganz aufgekratzt. „Echt? Wer ist es? Was kann es?"
„Sandra, das will ich nicht am Telefon besprechen!" erklärte Oliver während er die ersten Sachen in der Tasche verstaute. „Ich lande am Montag um 10 Uhr in Central City. Je nachdem kann ich dann um 12 oder um 1 bei euch sein..."
„Ich werde dich abholen!" erwiderte Sandra.
„Das musst du nicht!"
„Doch! Ich hole dich ab! Ich nehme mir den Tag frei. Oder ich erzähl meinem Chef das Connor Windpocken hat. Ist mir egal... Dann haben wir die Gelegenheit das ganze zu besprechen."
Oliver seufzte: „Also gut! Wo wir gerade am reden sind... Wie war eigentlich dein Date?"
„Aww... Hat Felicity geplaudert?"
„Nein! Connor hat es erwähnt! Ich hab ein Foto von dem Kerl gesehen... Eine frage: Ist der Kerl Bobybuilder oder so etwas..."
„Nein!"
„Und wieso sieht der Kerl dann so aus als wie aufgepumpt bis zum geht nicht mehr?" fragte Oliver.
Sandra schmunzelte und dachte an den Witz nach den Warren ihr gestern erzählt hat und mit dem er sie rumgekriegt hat: „Warren ist ein Werwolf aus der Fernsehserie True Blood!"
Oliver, der die Serie nicht kannte verstand den Witz nicht. Tat aber so!
„Wirklich sehr witzig!" murmelte Oliver. „Was kommt als nächstes? Willst du mir weißmachen das er ein Metawesen ist oder so etwas?"
„Ha ha... Nein! Ich..." begann Sandra doch dann traf sie der Schlag.
...er war in der Stadt in jener Nacht... er hatte einen extrem feinen Geruchssinn... er war größer und stärker als andere Menschen...
„W... Wi... Willst... t... t... du mir Angst machen?" stammelte Sandra.
„Nein! Entschuldige!" sagte Oliver.
„Nur mal so gefragt..." begann Sandra und setzte sich auf die Couch. Sie atmete tief durch und stellte ihre Fragen. „Mal angenommen... Flash glaubt eine Person sei ein Metawesen, ist aber nicht sicher. Kann er das irgendwie herausfinden ohne die Person direkt zu Fragen?"
„Sandra, was willst du damit sagen?" fragte Oliver. „Soll Flash prüfen ob dein Freund ein Metawesen ist?"
„Pff... Nein!" sagte Sandra. „Sag ihm er soll die Dibnys Untersuchen! Hallte dich aus meinem Privatleben heraus! Wir sehen uns Montag!"
Mit diesen Worten legte Sandra auf.
Oliver sah fragend sein Mobiltelefon an und sofort schrillten bei ihm sämtliche Alarmglocken...
„Oliver? Guten Morgen! Was ist los?" fragte Barry als Oliver diesen nur Sekunden später anrief.
„Kannst du zwei Personen für mich Untersuchen ob es sich bei Ihnen um Metawesen handelt?" fragte Oliver womit er Barry mehr als überraschte...
In etwa zur gleichen Zeit wachte auch Warren auf. Er roch frischen Tee, und Eier mit Speck. Er begriff was letzte nacht passiert war und war zum ersten mal seit langem wieder richtig glücklich. Sofort sprang er aus dem Bett und streifte sich ein paar Sachen über um nach unten zu gehen...
Fast zeitgleich verließ auch Connor das Haus der Ostermans...
„Das ist er!" rief der Flüssige im Wagen. „Das ist der Junge der über den Teich geschwebt ist."
„Ist er der Mutant?"
„Nein! Das muss der andere Junge sein. Der ist noch im Haus." erklärte er und beobachtete wie Connor sich lächelnd von Laurie verabschiedete.
„Connor, das ganze bleibt auf jeden Fall unter uns." sagte Laurie und reichte Connor noch seinen Schlafsack.
„Natürlich, Misses Osterman!" sagte Connor lächelnd. „Gute Fahrt nachher!"
„Danke! Und dir guten Heimweg. Deine Mutter weiß Bescheid!"
Lächelnd verabschiedete sich Connor und ging davon.
„Sollen wir ihm folgen?" fragte der Flüssige.
„Nein! Das würde zu viel Aufmerksamkeit erregen!" sagte der Unsichtbare der beide durch Kontakt unsichtbar hielt. „Wir warten! Und mach endlich die verdammte Heizung aus... ich sterbe hier drin!"
„Schhhhhh... Sei ruhig!" zischte der Flüssige. „Das Kind kommt auf uns zu!"
Connor hatte die Straße überquert und kam tatsächlich auf sie zu. Er würde gleich an ihnen vorbeikommen. Beide Männer verhielten sich so ruhig wie möglich. Connor erreichte den Wagen und blieb apruppt stehen. Die Männer sahen das Connor direkt zum Auto starrte. Der Flüssige dachte nach und erinnerte sich das er vielleicht das Auto erkannte. Connor jedoch hatte nur Augen für eine Sache... Sofort lief er weiter und überließ die beiden Metas sich selbst...
Connor ging weiter und traf zu seiner Überraschung nur eine Straßenecke weiter, denn den er jetzt sprechen wollte.
„HALLO, SHERIFF!" rief Connor laut als er sah das das Auto des Sheriffs sich näherte.
Der Sheriff hielt neben Connor an und kurbelte das Fenster hinunter. „Na, so was. Der kleine Mister Hawke! So früh schon auf den Beinen?"
„Sheriff, ich möchte eine Straftat melden!" sagte Connor und wies auf den Mercedes.
Im Wagen beobachteten die beiden Metas weiter das Haus und realisierten das die Bewohner wohl bald wegfahren wollten.
„Sie machen sich zurecht." sagte der Flüssige als er die Ostermans durchs Wohnzimmerfenster sah. „Sieht so aus als ob sie irgendwo hin wollen."
„Ich weiß nicht wieso... Aber aus irgendeinem Unerfindlichem Grund habe ich das Gefühl das wir uns vor diesem Jungen fürchten müssen." murmelte der Unsichtbare.
„Was? Vor dem Mutanten-Jungen?!"
„Nein! Vor dem der gerade an uns vorbeigelaufen ist!"
„Pah, wieso?"
Just in diesem Moment hielt vor Ihnen der Wagen des Sheriffs.
„Psst... Ganz ruhig!"
„Sind wir noch unsichtbar? Vielleicht hat das Kind uns gesehen?" fragte der flüssige. Jetzt verstand er die Angst.
Beide blieben so ruhig wie nur möglich während der Sheriff aus seinem Wagen stieg und auf sie zukam. Beide verstummten als er Sheriff in das 'vermeintlich leere' Auto hineinblickte und ausspähte. Besorgt sahen beide zu ihm rüber während dieser was aus seiner Tasche zog... aber dann frustriert...
Die Straftat, die Connor gemeldet hatte, war das Parken neben einem Hydranten für das die beiden nun einen Strafzettel kassierten...
Connor lief währenddessen nach Hause. Er beachtete den VW nicht der auf der Einfahrt stand und lief lächelnd zur Eingangstür. Wo er klingelte.
Sandra, die die ganze Zeit lächelnd mit Warren beim Frühstück saß, stand auf und lies Connor ins Haus um ihm Warren vorzustellen, was eigentlich unnötig war, da sie sich ja schon kannten. Aber Connor freute sich ja immer über besuch.
„Hattest du gestern das Date mit meiner Mom?"
„Oh,... ehm... Ja! Ja das war ich! Ich hab dir was mitgebracht!" sagte Warren lächelnd und überreichte Connor die alten Fitnessmagazine. „Hier, du willst doch wissen wie man groß und stark wird!"
„Boah... Danke!" sagte Connor begeistert und blätterte das erste Heft durch. „Ich muss unbedingt stark werden."
„Stark zu sein ist nicht alles!" erklärte Warren. „Worauf es ankommt ist es ein reines Herz zu haben und sich für schwächere und Hilflose einzusetzten."
„Ach... Okay... Aber mit Muskeln sieht es noch besser aus!" sagte Connor lächelnd und las weiter.
In diesem Moment huschte etwas durch die Küche und bließ die Servietten durch den Raum. Warren hielt sich erschrocken an den Oberarm... etwas hatte ihn gepiekst... Das gleiche geschah im Nachbarhaus bei den Dibnys wo Ralph Dibny sich wunderte was das gerade war das die Vorhänge verwehte.
Sandra hatte das Gefühl das irgendjemand im Haus war als sie sich umdrehte.
„Was war das?" fragte sie als sie den Luftzug spürte. Sie konnte sich denken was, bzw. wer das war!
„Autsch! Mich hat was gestochen!" schimpfte Warren und sah auf seinen Arm. Die kleine Einstichwunde hatte sich dank seiner eigenen fähigkeiten schon geschlossen...
Das etwas das den Windstoß in den Häusern ausgelöst hatte war kein Anderer als Barry alias Flash der, wie von Oliver verlangt die Proben genommen hatte. Er konnte nicht glauben das er das Tat. Von Oliver hätte er das schon gar nicht gedacht. Aber jetzt hatte er sie. Eine kleine Blutprobe von Warren und eine kleine von Sandras Nachbarn.
„Oh, mann! Oliver, ich hoffe das ist keine Strafe dafür das wir dir nicht die Wahrheit erzählt haben!" murmelte Barry als er sich die Maske runterzog und die beiden Proben in seiner Hand ansah...
Keiner ahnte, das das wahre Unheil noch bevorstand... und gerade losging als die Ostermans in ihr Auto stiegen... unter der strengen Beobachtung der beiden Metawesen...
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