Huhu Leutz -knuff-
nun setzt ich nach sau langer Zeit mal wieder ein Kapitel dieser Story Online :) Leider kann ich euch nun auch mitteleilen das wir nicht mehr zusammen weiterschreiben werden. Dieses und auch noch die 3 folgenden Kapitel (die ich noch habe) haben wir eh schon nur noch zu zweit und nicht mehr zu dritt geschrieben :( Aber eins versprech ich euch...DANN SCHREIB ICH EBEN ALLEINE NE FORTSETZUNG -g- . Ist das ein Angebot -umkuck- ?
Ok viel Spass beim Lesen :)
Blacky
Kapitel 10
Trennungsschmerz
Etwa eine Woche später, wird Draco durch ein Klopfen an der Scheibe seines Schlafzimmers geweckt. Irritiert blickt er um sich und erkennt auch schon die Geräuschquelle: Ein schwarzer Adler hackte mit seinem Schnabel gegen das Fenster. Draco richtete sich verschlafen auf und schlurfte zum Fenster. Dieses geöffnet erkannte er sofort, um welchen Adler es sich handelte: Der Adler seines Vaters. Elegant ließ dieser sich ins Zimmer gleiten und landete auf einem Tischchen. An seinem Bein gebunden war eine Nachricht, welche Draco sofort an sich riss und verängstigt durchlas:
Draco,
ich werde in unverzüglich nach Hogwarts kommen um dich abzuholen. Wir haben beschlossen, dass es das Beste ist, wenn du die Schule wechselst. Pack also deine Kleidung zusammen und sei reisefertig.
Dein Vater
Lucius Malfoy
Er stand da und starrte auf das Stück Pergament. Das durfte doch nicht wahr sein. Natürlich hatte sein Vater öfter angedeutet, dass er seinen Sohn lieber in Durmstrang sehen würde. Dort, so sagte er immer, würden die wahren Schwarzmagier ausgebildet. Draco sah vom Brief auf und blickte herüber zu Harry. Der schlief seelenruhig in der großen grünen Decke eingekuschelt. Langsam bewegte er sich auf dem Kamin zu. Das Feuer prasselte leise vor sich hin. Ein letztes Mal blickte er auf den Brief, bevor er ihn ins Feuer warf. Erst als die Flammen das letzte Restchen verschlungen hatten wandte er sich ab. Schnell und leise packte er sein Habe zusammen. Harry schlief immer noch tief und fest. Er konnte ihn nicht wecken, er wollte Harry diese schlimme Nachricht nicht sagen. Nach langem hin und her entschloss er sich schließlich einen Brief an Harry aufzusetzen.
Lieber Harry,
ich muss für einige Zeit nach hause. Ich kann dir nicht sagen wieso. Bitte vertrau mir einfach. Ich werde so schnell wie möglich wieder nach Hogwarts zurückkehren. Du weißt wie sehr ich dich liebe und brauche. Sei stark, Harry.
In liebe Draco
Er beendete den Brief und versiegelte ihn. Dann begab er sich rüber zum Bett, legte den Brief auf den Nachtschrank, drückte Harry einen letzten Kuss auf die Lippen und verließ das Zimmer.
Ein heller Sonnenstrahl fiel auf Harrys Gesicht, sodass er langsam begann die Augen zu öffnen. "Morgen mein kleiner Drache, bist du schon wach?" Fragte Harry, doch es kam keine antwort also richtete er sich auf um sich auf Draco konzentrieren zu können... doch wo war er. Harry stand langsam auf 'Vielleicht ist er ja im Bad' dachte er sich und ging geradewegs darauf zu. Doch auch dort war er nicht. 'Wo ist er bloß, er wird doch nicht ohne mich in die große halle gegangen sein?' mit einen tiefen seuftzer setzte er sich zurück aufs bett. Nach einiger Zeit fiel ihm ein Brief auf dem Nahttischschrank auf, er griff sofort danach und öffnete ihn.
Lieber Harry......
'Er ist weg, er ist nicht mehr in Hogwarts' dieser Gedanke schoss ihm ohne eine Pause durch den kopf.
Draco betrat die Eingangshalle. Wie als hätte er es geahnt stand sein Vater bereits in der Mitte des Raumes. Die Hände zu Fäusten geballt in die Seite gestemmt, in der linken den Schlangenstab haltend und gekleidet in einen schwarzen, schweren Umhang. Als er seinen Sohn erblickte drehte er sich nur um und schritt durch das große Portal in der Annahme, dass Draco verstehen würde, dass er ihm zu folgen habe.
Dieser hatte auch nicht wirklich Probleme diese Gestik zu verstehen und folgte seinem Vater mit gesenktem Kopf. Voller hast war Harry aus dem Zimmer gestürzt. Wenn so dachte er sich würde er vielleicht Glück haben und Draco wäre noch nicht weg. Er rannte die Flure entlang, in der Hoffnung Draco noch zu treffen. Als er schließlich die Eingangshalle erreichte, sah er gerade noch wie Draco durch das Portal verschwand. Das war zuviel für ihn. Seine Knie gaben nach und er sank auf den Bode. Tränen rannen ihn seine Wangen hinab. Wieso nur? Wieso verschwand Draco so einfach ohne sich von ihm zu verabschieden? "Draco" versuchte Harry zu rufen doch weder Draco noch er hörte einen Ton. 'Das ist alles ein Albtraum, ich muss doch irgendwie aufwachen' dachte er. "Harry, was machst du Hier" sagte eine Stimme doch Harry hörte diese nicht. Eine Hand griff nach seiner Schulter "Harry" begann die Stimme nochmals. Dieses Mal reagierte Harry und drehte sich schnell um, er sah Professor Lupin. "Professor" stammelte Harry "Was ist mit dir" fragte Lupin. Harry schweig einen kleinen Moment "er ist weg, einfach weg ohne sich zu verabschieden" flüsterte Harry. "Lupin, Potter. Beabsichtigen Sie uns mit Ihrer Anwesenheit zu verschonen?", kam eine herablassende Stimme aus dem Dunklen.
Harry drehte den Kopf ruckartig herum. Snape trat aus dem Schatten. Fast instinktiv wischte Harry schnell mit dem Ärmel über seine Augen, so dass nur noch eine leichte Röte ahnen ließ, dass er gerade geweint hatte.
Da niemand ihm zu antworten schien, setze Snape fort: "Lupin, ich möchte mit Ihnen reden. Folgen Sie mir!", befahl er und drehte sich um, ohne auch nur einen Moment zu zweifeln, dass man seiner Aufforderung nicht folgen würde.
Lupin sah kurz zu Harry, welcher sich inzwischen wieder aufgerichtet hatte. Ein Blick von ihm verriet, dass er keinen Wert darauf legte jetzt über "ihn" ausgefragt zu werden und so wendete sich Lupin zum gehen! Harry sah noch kurz Lupin hinterher, bevor er sich in Bewegung setzte. Er schlurfte die Treppe hinunter und trat nach draußen. Der frische Wind blies ihm ins Gesicht. Langsam ging er zum See hinüber. Verträumt blickte er auf den See hinaus. Hier hatten sie sich zum ersten Mal geküsst. Wieder rannen ihm Tränen die Wangen hinab. Er zog den Brief aus der Tasche und las ihn noch einmal durch. Wieso nur musste er so dringend nach hause?
Harry überlegte sich tausend gründe warum draco nach hause sollte, und einer schien ihm schlimmer als der andere. Er hatte seinen verschwommenen Blick immer noch auf den See gerichtet und bemerkte somit nicht mal das Hedwig auf einen ast über ihm gelandet war und schuhute. Erst als Hedwig neben ihm landete und ihn sanft in den Finger zwicke drehte Harry den Kopf zu seiner Eule. "Hallo Hedwig" nuschelte Harry leise und strich ihr durchs Gefieder. Hedwig schuhute aufgeregt und somit machte auf dem Brief an ihrem Bein aufmerksam. Harry nahm ihn vorsichtig ab, lächelte seine Eule kurz an worauf sie verschwand. Vorsichtig und mit zittrigen Händen nahm er den Brief und öffnete ihn. Er ahnte bereits von wem er war...
Harry es tut mir leid, dass ich so einfach gegangen bin... aber ich konnte es dir nicht sagen. Ich hoffe du weißt, dass ich dich liebe und dass ich dich auch immer lieben werde... auch, wenn wir uns wahrscheinlich nie wieder sehen werden.
Ich hätte wissen müssen, dass mein Vater es irgendwann mitbekommen würde. Ich hoffe nur, dass ich das überleben werde... obwohl... ein Leben ohne dich... ich weiß nicht, ob das noch lebenswert ist.
Denk immer dran Harry ich liebe dich und ich werde immer bei dir sein...
In Liebe
dein kleiner Drache Draco
P.S. Wenn du dich fragst, warum dir Hedwig den Brief bringt... sie ist mir gefolgt... und dann hab ich ihr heimlich diesen Brief gegeben
Tränen rannen ihm die Wangen hinab und tropften auf das Pergament.
"Harry?", hörte er Hermine von weitem rufen.
Schnell wischte er seine Tränen weg und steckte den Brief ein.
"Ja?"
"Harry, es ist kalt. Was machst du hier draußen?", sie sah ihn besorgt an.
"Frische Luft schnappen!"
"Harry, lüg mich nicht an!"
"Wieso sollte ich dich anlügen?" fragte Harry und versuchte dabei so empört wie möglich zu klingen. "Was ist denn in letzter Zeit mit dir los? Du hast dich total verändert, du schottest dich von Ron und mir total ab". Das Hermine sauer war konnte man ihrer Stimme hören, doch Harry sagte darauf nicht. "Das kann doch nicht wahr sein, ich dachte wir wären Freunde" schrie sie ihn an und drehte sich um, um zu gehen. Harry sah entsetzt in ihre Richtung "Hermine warte doch" rief er.
Hermine hatte gehofft, dass Harry sie aufhalten würde. Sie wollte niemals ihre Freundschaft aufs Spiel setzen und Harry wie es schien ebenfalls nicht.
Hermine drehte sich um und blickte zu Harry, der sich auf einen abgestorbenen Stamm gesetzt hatte. "Natürlich sind wir Freunde... es.. es ist nur so schwer...", stotterte er. Hermine ging zu ihm und setzte sich neben ihn, nahm ihn in den Arm. "Harry du weißt doch, dass du mit mir und Ron über alles reden kannst; aber es ist schlimm, wenn du uns so im Regen stehen lässt und wir nicht wissen, was mit dir los ist.", flüsterte sie. "Es tut mir leid Hermine. Es ist nur..ich weiß nicht wie ich es erklären soll..es ist schwer für mich..ich will euch nicht verlieren!", stammelt Harry.
Hermine schaut ihn verständnisvoll an.
"Harry uns kannst du alles erzählen!"
Harry atmet einmal tief durch bevor er anfing Hermine alles zu erzählen. Sie hört ihm zu und ließ immer wieder ein "Aha" vernehmen oder sie drück ihn noch einmal herzlich.
Als Harry endet greift sie nach einer Hand.
"Harry, du hättest es uns schon viel früher erzählen sollen!"
Harry sah auf Hermines Hand, schaute zum See und ihr dann in die Augen. "Das alles stört dich nicht?" fragte er "Und du bist nicht sauer?"
"Nein Harry, mich stört es nicht und ich bin auch nicht sauer, du hättest es mir nur schon viel früher sagen sollen". Sie stand auf und zog Harry mit auf die Beine, "Komm lass uns reingehen hier ist es kalt". Harry folgte ihr ohne nur einen Gedanken daran zu verschwenden das er vielleicht alleine sein wollte. Wollte er das überhaupt?
Nein, das wollte er bestimmt nicht sein. Er wollte mit IHM zusammen sein... mit seinem Draco. Doch diese Gedanken rissen ihr zurück in die Fluten der Traurigkeit und erneut rannen die Tränen seine Wangen hinab.
Hermine spürte eine der Tränen, die auf ihre Hand fiel. Sie drehte sich um und als sie ihn Harrys rote Augen sah, nahm sie ihn schützend in die Arme. Sie fand keine Worte, die Harry hätten helfen können, so hoffte sie, dass wenigstens ihre Anwesenheit Harry zeigen würde, dass er in dieser Situation nicht alleine war.
Harrys weinen brach nicht ab, mehr und mehr verließen ihn seine Kräfte und er sackte zusammen. Hermine versuchte den Aufprall zu dämpfen und saß schließlich neben ihm. Sie legte seinen Kopf auf ihre Schulter und streichelte ihn wie eine Mutter ihr Kind. "Hermine was soll ich denn jetzt nur machen" schluchzte Harry und schmiegte sich noch fester an Hermine an. "Ich weiß nicht warum er nach hause musste, er schien es ja selber nicht zu wissen, ich hab Angst". Hermine sah ihren guten Freund besorgt an. "Das muss man doch raus finden können" grübelte sie, jedoch hatte sie ihre Gedanken laut ausgesprochen. Harry sah sie verblüfft aber auch erschrocken an "Wäre das möglich?" fragte er. "Harry hast du ihn schon mal angeschrieben? Vielleicht kann er dir mittlerweile mehr sagen" bohrte Hermine vorsichtig nach. "Nein habe ich nicht, er ist auch noch nicht lange weg, und wenn der Brief abgefangen wird dann..." die restlichen Worte gingen in seinem schluchzen unter.
Sie saßen einfach da und Harry weinte leise vor sich hin. Hermine überlegte lange hin und her. Und dann fasste sie einen Entschluss.
"Du wirst einfach im Namen eines Slytherin schreiben!"
Harry sah Hermine verwirrt an.
"Und ..und du meinst das geht?"
"Klar wird das gehen!", sagte sie aufmunternd und strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht.
"Komm wir gehen hoch, dann kannst du schreiben. ich helfe dir auch wenn du möchtest" sie lächelte ihn warm an.
"Ok", antwortet Harry und sie standen auf.
"Vater, wieso soll ich die Schule wechseln?", fragte Draco mit trauriger Stimme.
"Das weißt du genau!", zischte dieser zurück. "Nein weiß ich nicht."
BATSCH! Sein Vater hatte ihm eine harte Ohrfeige verpasst, doch Draco unterdrückte die Tränen, er durfte sich von seinem Vater nicht unterdrücken lassen. "Wie kannst du es wagen mit diesem Potter... du hast unsere Familienehre beschmutzt."
"Aber ich liebe Harry!", entgegnete Draco mit fester Stimme. "Du liebst niemanden! Hast du das verstanden? Und schon gar nicht diesen Potter!", fauchte Mr Malfoy zurück.
"A-aber" begann Draco doch alles weiter wurde durch eine erneute Ohrfeige unterbrochen.
"Du hast mir nicht zu widersprechen, wage es nicht noch einmal" zischte ihn sein Vater an. "Und nun verschwinde aus meinen Augen, ich will dich heute nicht mehr sehen"
Mr. Malfoy deutete mit der Hand Richtung Dracos Zimmer. Draco wollte widersprechen doch ihm war klar dass die im Moment keine Gute Idee wäre, also folgte er dem Willen seines Vaters und verschwand in sein Zimmer.
Er ließ sich auf das Bett fallen. Den Kopf in den Kissen vergraben konnte er seine Tränen nicht mehr zurück halten.
Wieso nur musste das alles geschehen? Woher wusste sein Vater überhaupt von der ganzen Sache? Und dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Snape! Es konnte niemand anderes gewesen sein als Snape. Nur der hatte sie beide erwischt. Ein Windhauch, wessen Auslöser eine Eule war, durchfuhr sein Haar.
Er richtete sich auf und wischte sich die Tränen weg.
Dann nahm er den Brief an sich und las:
Lieber Draco,
ich vermisse dich, und leider weiß ich immer noch nicht warum du nach hause musstest. Ich verstehe das alles nicht, und bin sehr durcheinander. Ich weiß nur eins, dass du mir fehlst.
Und ich brauche dich.
Bitte mein kleiner Drache melde dich bei mir.
Ich hoffe die Schuleule wartet so lange bis du meine Antwort
fertig hast. Bitte versuche mir zu antworten.
Slytherin ist einfach nicht mehr Slytherin ohne dich.
In Liebe
Pansy Parkinson
Draco starrte auf den Brief, 'Pansy, was will die denn von mir'. Er lass sich den Brief nochmals durch, dies war nicht Pansy´s Schrift, er kannte ihre Schrift nur zu gut aber dies war sie nicht. Er kannte diese Schrift und nach kurzem überlegen wusste er wessen Schrift dies war 'Harry' dachte er. Tränen bildet sich erneut in seinen Augen 'Ist dieser Brief wirklich von meinem Gryffindor?'. Und nochmals lass er der Brief durch "Mein kleiner Drache", es war Harry. Draco sprang auf und zerrte seine Feder, Tinte und Pergament raus. 'Harry ist wirklich schlau' dachte er und setzte die Feder am Pergament an.
Doch die anfängliche Freude über Harrys Raffinesse und endlich wieder von ihm zu hören verflog, als er die Feder zu den ersten Worten ansetze... er durfte nicht Harry schreiben und das was er schreiben musste, traf ihn noch viel mehr...
Doch dann fiel ihm ein, dass er nichts mehr zu verbergen brauchte... sein Vater wusste ja bescheid
Lieber Harry,
glaub mir es gibt nichts, was ich in meinem Leben je mehr vermisst habe als dich jetzt. Mein Vater hat von unserer Beziehung Wind bekommen und jetzt, scheint er mit aller Macht zu versuchen sie zu verhindern. Ich habe das ungute Gefühl, dass wir uns nie wieder sehen werden.
Diese paar Zeilen reichen nicht aus, um dir zu zeigen, wie sehr ich dich liebe, doch glaub mir, egal ob ich dich je wieder sehe, du wirst für immer in meinem Herzen bleiben. Trauere nicht um mich Harry. Ich will keine Träne von dir sehen. Lebe dein Leben weiter... ohne mich, aber bitte behalte mich in guter Erinnerung.
Dein kleiner Drache
Er rollte das Pergament zusammen und machte es der Eule am Bein fest. Diese erhob sich sogleich und flog davon. Draco sah ihr noch lange hinterher, tränen übersehen sein Gesicht und fielen wie kleine Kristall Tropfen auf seine Hand.
Wie in Trance ging er zurück zu seinem Bett und ließ sich mit dem Gesicht in die Kissen fallen. Die Kissen dämpften seine verzweifelten schreie. Er hörte wie die Türklinke nach unten gedrückt wurde und wischte sich sofort seine Tränen aus dem Gesicht und schnappte sich ein Buch über schwarze Magie und tat so als sei er darin vertieft. Erst als die Tür aufging richtete er seinen Blick auf. "Draco komm essen, und beeil dich dein Vater wird sonst sehr sauer" sagte seine Mutter in einem leisen besorgten Ton.
"Hey Harry! Jetzt mach nicht so ein betrübtes Gesicht. Er wird schon zurück schreiben!", versuchte Hermine Harry aufzumuntern. "Ich hoffe es!", nuschelte der Angesprochene zurück. "Jetzt iss erstmal was! Ganz abgemagert wirst du Draco nicht gefallen", bemerkte sie und ein Grinsen zierte ihr Gesicht. Scheinbar sah es Harry ein, dass es keinen Sinn hatte darüber nachzusinnen, was denn nun passieren würde und griff lustlos nach einem Brötchen.
"Was hast du da gerade gesagt?", flüsterte Ron zu Hermine.
Schockiert riss diese die Augen auf. "Was meinst du?"
"Ron" zischte Hermine leise "Nicht jetzt das erklär ich dir nach dem essen, hab noch etwas Geduld". Ron sah sie mürrisch an und griff nach dem zweiten Brötchen und schlang es hinunter. "Harry, gehen wir nach dem essen ein wenig spazieren?" fragte Hermine vorsichtig. Harr sah sie entsetzt an, denn Lust auf eine Spaziergang hatte er nun wirklich nicht. Doch dann bemerkte er Hermines Blick der leicht Richtung Ron gewandt war der sich an seinem Brötchen verschluckt hatte und nun gierig den Pokal mit dem Kürbissaft leerte. Er überlegte kurz, es war ihm schon lieber wenn Hermine dabei war wenn es Ron erfährt also Nickte er kurz. Nachdem Ron nun auch sein drittes Brötchen verdrückt hatte standen alle drei auf und verließen die große Halle.
Draußen angekommen platze es aus Ron heraus, "Sag mal Hermine was meintest du eben?" seine Ohren hatten vor Aufregung einen leicht Roten Hauch bekommen.
"Soll ich Harry? Oder willst du es ihm doch lieber selbst sagen?" Harrys schweigen interpretierend, sagte es Hermine gerade heraus: "Harry ist mit Draco zusammen!" Ron war nicht mehr ansprechbar. Hermine fuchtelte wild vor seinen Augen herum, doch er stand da wie aus Stein gehauen.
"Das... das ist nicht dein Ernst?" Dann fing er an zu lachen. "Ahh ich verstehe, ihr wollt mich vergackeiern... beinahe währ ich drauf reingefallen!" Er lachte weiter, bis er einmal von Hermine zu Harry und wieder zurückgeschaut hatte, dann erstarb urplötzlich das Lachen wieder.
„Öhm....ihr meint das doch nicht ernst oder?" Ron war nun jegliche Farbe aus dem Gesicht gewichen, er starrte nur noch abwechselnd von Harry auf Hermine. Doch keiner von beiden sah ihn an, Harry blickt zu Boden und Hermine sah Harry an. Eine Totenbringende stille trat ein, und sie wurde erst unterbrochen als Harry aufstand und Hermine anschaute. "Ich hab zu viel erwartet, ich hätte mir denken können dass Ron niemals so regieren würde wie du" platze es aus ihm heraus, seine Augen füllten sich mit Tränen. Harry schenkte Ron nur noch einen flüchtigen Blick bevor er sich auf den Weg machte Richtung See.
Was sollte sie jetzt tun? Sollte sie wütend auf Ron sein, oder ihm Verständnis entgegen bringen? Doch dann wurde ihr klar, dass im Moment beides nebensächlich war: Harry steckte in einer Beziehungskrise und jetzt wandte sich sein bester Freund von ihm ab, niemand konnte ahnen, was er vorhatte und so entschloss sie sich, so schnell wie möglich ihm zu folgen.
Harry saß an einen Baum gelehnt am See und weinte. Erst sein Drache und jetzt sein Freund... wie sollte das alles weitergehen? Er war so in Gedanken vertieft das er Hermine nicht kommen gesehen hatte und war erschrocken als er ihr Gesicht vor sich war nahm. Hermine legte ihre Hand auf seine Schulter. Harry wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sah sie an. "Bitte Harry, versuch ihm etwas Zeit zu geben" flehte Hermine ihn an. Harrys Augen füllten sich wieder mit Tränen, er wandte seinen Blick von Hermine ab und sah zu See.
"Harry, sieh mich an ich bitte dich" Hermines stimme klang immer besorgter. Doch Harry starrte stumm weiter auf den See. "Es bringt alles nichts mehr Hermine" schluchzte Harry leise. "Was?? Wie meinst du das?" hakte Hermine nach. Doch Harry war wieder still. "Harry" schrie Hermine fast "Rede mit mir ich bitte dich, du kannst mir vertrauen das weißt du" beendete sie ihren Satz. "Es bringt alles nichts mehr Hermine" begann Harry "Drac ist weg, er meldet sich nicht, ich liebe ihn und ich will und kann nicht ohne ihn und dann versteht mich bester Freund nicht" Harry holte Tief Luft "Ron hab ich nun auch verloren, ich schaffe das alles nicht mehr das halte ich nicht mehr aus.... mein Herz hält das nicht mehr aus". Hermine liefen wie Harry die Tränen, sie strich ihm vorsichtig über die Wangen. "Dann werde ich dir eine last abnehmen" erklang eine Stimme. Harry und Hermine starrten in die Richtung aus der die Stimme kam, es war Ron. Dieser ging um den Baum herum und kniete sich zu Hermine vor Harry. "Ich verstehe zwar nicht was du an Malfoy findest, denn für mich wird er der größte Ekel bleiben, aber wenn du ihn liebst, so wie es aussieht stehe ich hinter dir Harry. Ich lasse doch unsere Freundschaft nicht wegen so etwas in die Brüche gehen." Ron lächelte leicht. Harry sah Ron erleichtert an und fiel ihm kurz um den Hals.
Ron stand auf und reichte Harry die Hand um ihm hoch zu helfen. Im selben Moment kam eine Eule und ließ sich neben Harry nieder. Harry der sofort wusste das dies die Schuleule war die er zu Draco geschickt hatte, riss ihr unsanft das Pergament vom Bein, wofür sich die Eule mit einem festen zwicken in Harrys Hand bedanket, doch dies war Harry egal. Er entrollte das Pergament und las. Seine Augen wurden immer größer, erneute Tränen liefen ihm über die Wangen. In seinem Kopf hallten immer die selben Worte 'Ich habe das ungute Gefühl, dass wir uns nie wieder sehen werden.' und 'Ich will keine Träne von dir sehen. Lebe dein Leben weiter... ohne mich, aber bitte behalte mich in guter Erinnerung'. Dies war endgültig zu viel, seine schon sehr stark zerstörte Welt war nun endgültig Tod.
So das wars -g- Sorry sind wetten 1000 Rechtschreibfehler drin, aber leider hab ich auch keinen Beta leser mehr und zugegeben ich habs mir nicht wirklich nach der langen Zeit nochmal durchgelesen. Ich hoffe ihr drückt ein Auge zu :) Bis zum nächsten Chap -knuffz-
Blacky
