auxia: Gar nicht so schlecht, ja Harry wird gerettet werden von der letzten Person mit der man rechnen würde…

Tolotos: Tja sagte doch das Albus Dumbledore einen schweren Fehler macht, oder? Ja und er wird dafür bezahlen auf viele Arten und nein die Wunden heilen nicht schnell. Ich freue mich dass dir das Kapitel trotzdem gefallen hat, das nächste wird besser. Ich wollte ja das Kapitel da nicht enden lassen, aber es war so passend…

Ameisenbaer: Die Dursleys…ich weiß nicht, aber jemand anderer kriegt sein Fett weg. Keine Sorge…die Dursleys kommen erst sehr viel später wieder vor, wahrscheinliche erst im 2. Teil.

Schokki: Also ich kann dir nur sagen, dass alle deine Geschichten in den nächsten Kapiteln beantwortet werden. Deswegen will ich da nicht vorgreifen. Es wird dir gefallen, das weiß ich. Ja Draco will Harry wirklich einladen und er wird es machen….

rainman70: Ja sicher, aber irgendwie ist Severus nicht auf diese Idee gekommen. Er ist noch immer auf gewisse Art und Weise dem Direktor verpflichtet. Das hat er nicht vergessen, er hat zu tun was Albus befiehlt, so wirklich völlig gegen ihn stellen, soweit ist Severus einfach noch nicht. Aber es wird sich alles ändern, versprochen…

Angel344: Ja, das tut er auf eine Art und Weise, wie niemand gerechnet, am allerwenigsten er selbst…

Trang-Ouls-Avatar: Wolfgang Hohlbein: Der Greif. …und das Bergwerk hatte ihn wieder (Mark) Aus dem Buch stammt der Satz und er war so passend, dass ich ihn mir „ausgeliehen" habe…

jdsmile: Warum er kein Selbstbewusstsein hat? Ganz einfach, diese Leute haben ihn schon einmal misshandelt, er hat nie gelernt ihnen gegenüber damit um zu gehen. Severus und Tom sorgten dafür, dass er einfach nicht mehr daran erinnert wurde. Ein Teil von ihm weiß, dass es falsch ist, aber ein anderer Teil hat einfach nur Angst. Viele Kinder, die misshandelt wurden, lassen sich das immer wieder gefallen, weil wenn sie in der Situation sind, sie einfach nicht wissen was sie tun sollen. Sie haben einfach Angst und verkriechen sich in sich selbst. Harry macht das auch. Er weiß, dass das was die Dursleys tun falsch ist, aber er hat zu große Angst um sich zu wehren.

Ach ja es sind keine 27 sondern nur 24 Kapitel dafür wird es einen 2. Teil geben…

xerperus: Ja, die Geschichte hat die Angewohnheit ab und zu einen schlechten Geschmack zu hinterlassen. Der Teil zu schreiben war auf eine Art und Weise sehr unangenehm. Ein bisschen unrealistisch obendrein, weil den Dursleys eigentlich klar sein müsste, dass etwas derartiges nicht unentdeckt bleiben würde, aber ich dachte mir na und, meine Geschichte. Die Familie wird froh sein, dass Harry da ist, weil er den Prügelknaben für Vernon ist und der dann die Familie in Ruhe lässt. Ich habe es nicht mit in die Geschichte übernommen, aber Vernon ist ein Schläger er hat nach Harrys Verschwinden, die Familie geprügelt, die das Harry übel nimmt und nicht Vernon.

Wie immer bedanke ich mich bei allen so tollen Reviewern!

Der letzte Satz, aus dem letzten Kapitel stammt aus einem Roman von Wolfgang und Heike Hohlbein, die als die Veteranen der deutschsprachigen Fantasy gelten. (Der Greif)

Da schon alle gespannt sind auf das nächste Kapitel sind, kann ich nur allen gute Unterhaltung wünschen und hoffen, dass es weiterhin allen Lesern so gut wie bisher gefallen hat.


10. just another help

Lucius Malfoy glaubte sich verhört zu haben. Sein Sohn, sein Sohn, nicht irgendwer, nein sein Sohn hatte sich mit Harry Potter angefreundet. Als Draco ihm geschrieben hatte, dachte er es wäre eine gute Möglichkeit den jungen Potter auf seine Seite zu ziehen. Nun aber erkannte er, dass es umgekehrt gewesen war. Potter hatte Draco auf verändert. Der junge Mann erzählte ihm, dass er es nicht mochte wenn er andere quälte, weil der junge Potter dann so traurig wurde.

Teufel auch eins! Dann noch diese Sache mit dem Stein, wenn er die Erzählungen richtig gedeutet hatte, steckte er mächtig in Schwierigkeiten. Denn dann hatte sein Sohn geholfen eine Rückkehr des schwarzen Lords zu verhindern. Was für sich keine schlechte Idee wäre, aber wenn der schwarze Lord das je erführe…

Lucius schickte seinen Sohn zu Bett und schloss sich in seinem Büro ein. Mit einem Glas setzte er sich hin und begann nach zu denken. Es stand außer Zweifel, dass er auch ohne den schwarzen Lord ein gutes Leben hatte, vor allem ein friedlicheres. Pah, Frieden hatte keine Macht, nur ihm Krieg konnte er seinen Einfluss ausbauen. Dennoch? Bisher hatte er es Recht gut geschafft.

Draco hatte interessante Fragen gehabt. Verstörende, er stellte die Überlegenheit der Reinblütigen in Frage und brachte einige sehr interessante Beispiele dazu. Nicht, dass er nicht überzeugt wäre, dass er Lucius der beste Zauberer wäre den er kannte. Nein, sein Sohn zeigte ihm immer noch Respekt, sogar mehr als vor Beginn dieses Schuljahres, aber gleichzeitig hatte er eine Frage aufgeworfen, die sich Lucius nicht entziehen konnte.

Er meinte, dass der schwarze Lord nicht wegen der Reinblütigkeit den letzten Krieg gefochten hätte. Das alleine wäre zu wenig.

Lucius hatte ihm widersprochen und klargestellt, dass es um Macht ging und nahm an, dass damit diese unangenehme Diskussion beendet wäre.

Doch sein Sohn war intelligenter, als er erwartet hatte.

Wenn es denn um Macht ging, warum hat der schwarze Lord sie dann nicht genommen, als er sie hatte? Hatte Draco nach einer kleinen Weile gefragt.

Lucius konnte ihm keine Antwort auf diese Frage geben. Er hatte darüber noch nie nachgedacht. Er hatte eigentlich noch nie über all diese Fragen nachgedacht. Er war ein Todesser, weil sein Vater es ihm befohlen hatte. Er hasste andere Menschen, weil sich nie jemand die Mühe gemacht hatte, ihn so wie er war kennen zu lernen. Für alle war er der Sohn des Vaters. Irgendwann war er dann genauso geworden. Macht bedeutete mehr, als Freundschaft.

Doch sein Sohn hatte das Leben für den Vernichter von Voldemort riskiert. Warum? Er musste dieses ungewöhnliche Kind kennen lernen….

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Es war Nacht, als er in der kleinen Kammer schmerzend wieder zu sich kam. Vernon hatte schon wieder seinen Job verloren und hatte sich betrunken. Er hatte Harry verprügelt bis dieser ohnmächtig zusammenbrach.

Harry verstand nicht was er getan hatte und einem kleinen Teil von ihm war es egal. Der andere wollte ja nichts tun, dass Vernon oder andere Mitglieder der Familie aufregte. Warum musste er hier sein, hier war er doch unerwünscht.

Er vermisste Tom schrecklich und die Gäste in der Halle. Er könnte mit dem alten Feroson Higg über Quidditch reden. Ihm von den Schulspielen erzählen, mit welchen Manövern Gryffindor sein Hausteam geschlagen hatte und was er gemacht hätte um die Gryffindors zu besiegen.

Vielleicht käme auch der kahlköpfige Auror vorbei und nahm sich wieder Zeit ihm Verwandlungen zu erklären oder würde ein Schwank aus seinem Leben erzählen.

Er würde den herrlichen Braten essen, den es sonntags gab. Oder auch im Buchladen aushelfen und die neueste Ausgabe vom Kessel lesen. Er könnte mit Severus reden und ihn all die wunderlichen Dinge fragen, wie er es gewohnt war.

Aber am meisten vermisste er Tom. Tom der immer da war, ihm einen gute Nacht Kuss auf die Stirn gab. Tom, der ihm beim Frühstück schief angrinste und ihm einen Nachschlag gab.

Tom der ihn umarmte und bei ihm blieb, wenn er schlecht schlief.

Harry vergrub so sehr er konnte sich in den Erinnerungen. So sehr, dass er das Scharren an der Tür fast nicht wahrnahm. Bis er ein Fiepen hörte.

War das eine Eule? Aber wer sollte ihm eine Eule schicken?

„Ich kann nicht raus, die Tür ist verschlossen", murmelte er leise.

Das Tier, oder was auch immer da draußen war, fiepte wieder. Dann hörte Harry wieder ein Scharren, aber es war ein anderes, als zu vor. Das Tier schien mit seinen Krallen, den Schieber zu betätigen. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen war der Schieber beiseite geschoben.

Harry öffnete die Tür um einen Spalt und ließ das Tier ein. Es war Dracos Steinadler!

Draco hatte ihn eingeladen! Harry konnte es kaum fassen. Was sollte er tun. Er hatte nichts zu schreiben hier. Mit zittrigen Fingern löste er einen Span von einen der Bretter. Das war zwar keine Feder, aber so gut wie. Wenn er jetzt noch Tinte fand, aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Er wusste nicht was aus seinen Sachen geworden war. Das meiste war ohnehin bei Tom, oder Severus. Er hatte nur seine Schulsachen und Kleider mitgebracht.

Seine linke Hand war verklebt von Schorf. Vernon war öfters darauf getreten und sie tat höllisch wen. Harry biss die Zähne zusammen und kratzte etwas Schorf ab. Er drückte an der Wunde bis etwas Blut kam. Ihm wurde schwindlig.

Mit krakeliger Schrift schaffte er es ein Wort zu schreiben. Ein Wort, das alles sagte.

Hilfe

Mit letzter Kraft band er den Brief wieder an den Vogel fest und schickte ihn zurück.

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„Glaubst du wirklich dein Vogel kann Harry finden, dass haben schon andere vor ihm probiert, das kannst du mir glauben", meinte Lucius zu seinem Sohn.

Draco zuckte mit den Schultern.

„Er ist mein Freund, es war ein Versuch Wert, findest du nicht Vater?", erwiderte der blonde Mann ernst. „Ich mache mir Sorgen um Harry."

„Warum, bei allen Kesseln, er ist der Junge der lebt, ein Held", knurrte sein Vater aufgebracht. Ein Malfoy sorgte sich nicht um andere, das war gegen ihr Prinzip.

Draco schien davon nicht mehr viel zu halten.

„Du kennst ihn nicht Vater. Es hat etwas mit Dumbledore zu tun. Ich habe versucht heraus zu finden was los ist, aber Harry wollte nicht darüber reden. Er redet nicht darüber wo bisher gelebt hat. Es war aber ganz sicher nicht bei den Muggelverwandten, wie es in der Zeitung stand. Verdammt, er hat einfach nicht darüber geredet, aber immer komische Augen gekriegt, wenn es um die Ferien und unser zu Hause ging. Ich verstehe es auch nicht, ich mach mir halt Sorgen Vater. Er ist mein Freund."

„Malfoys haben keine Freunde, sie haben Untergebene", knurrte Lucius brummig, als hätte er das in letzter Zeit schon öfters gesagt.

„Ich weiß Vater, ich weiß. Aber Harry ist wirklich in Ordnung und er ist gut in der Schule. Er ist besser, als dieser Bücherwurm Granger."

„Was du nicht bist, von einem Schlammblut geschlagen. Hast du keine Ehre mehr Draco?"

Das Gespräch hatten sie schon einmal geführt, es hatte zu keinem Ergebnis geführt.

„Sie lernt einfach mehr. Teufel auch eins, ich werde nicht mein Leben hinter Büchern verbringen", ereiferte sich Draco, was ihm wieder einen bösen Blick einbrachte.

„Lucius, Draco kommt Essen, ihr könnt später nach der Eule sehen", lenkte Narzisse ihre Männer ab.

Während des Essens unterhielt sich die Familie über unterschiedliche Dinge. Lucius war ein wenig mürrisch, aber im großen Ganzen war es so wie immer.

Lucius wollte gerade sich gerade dem Tagespropheten zuwenden, als eine Eule hereinkam. Geduldig nahm sie neben Draco Platz.

„Keine Manieren mehr heutzutage. Nimm das Tier vom Tisch runter!", knurrte er.

„Ja Vater", sagte Draco nur. Der sich eine Erklärung sparte, dass die Eulen in Hogwarts immer zum Tisch kamen, wie sonst sollte man seine Nachrichten erhalten. Der junge Malfoy stand von Tisch auf und nahm der Eule den Brief ab.

Er öffnete ihn und seine Hand begann zu zittern.

„Was ist den nun Junge, kommt der hochwohlgeborene Potter nun, oder nicht?", fragte Lucius ungehalten.

Draco sah ihn schreckensbleich an und hielt seinen Vater den Brief hin.

„Ich glaub er hat mit seinem Blut geschrieben Vater", meinte er nur.

„Hilfe! Wo, bei allen Zaubereiministern braucht denn der junge Potter Hilfe?", wunderte sich Lucius.

„Ist doch Scheiß egal, er hat mit Blut geschrieben ihm ist was passiert, ich wusste, dass ihm was passiert und ihr hört mir nie zu!", schrie Draco außer sich.

„NIEMAND REDET IN DIESEM TON SO MIT MIR!", schrie Lucius zurück. „Pass auf was du sagst Draco Lucien Malfoy, oder bald bist du es der Hilfe braucht!"

Draco nickte zitternd er hatte für einen kurzen Augenblick vergessen, wie gefährlich es war seinen Vater zu reizen.

Narzissa schüttelte ihren Kopf.

„Lucius es sind Kinder. Ich denke wir sollten Draco diesen Ausbruch ein einziges Mal verzeihen, wo er sich doch so um seinen Freund sorgt und findest du es nicht merkwürdig, dass Potter uns um Hilfe bittet? Ich glaube Draco, dass der junge Harry Potter in Schwierigkeiten ist und als Mutter bitte ich dich darum zu kümmern. Der junge Mann hat doch keine Familie mehr die sich um ihn kümmert."

Draco lächelte innerlich. Wenn Vater sich darum kümmerte dann würde alles gut werden.

„Gut, gut, wie ich sehe bin ich von Wohltätern und Narren umgeben, ich werde sehen was sich tun lässt. Draco hat dir Harry gesagt, wo er zu finden ist?", meinte Lucius geschlagen.

Draco schüttelte den Kopf er hatte keine Ahnung.

Lucius nickte und verließ die Halle.

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Unter dem üblichen Vorwand, traf er dann einige Stunden in Hogwarts ein. Severus war ein alter Schulfreund von ihm und als Hausvorstand von Slytherin konnte er vielleicht Auskunft geben, wo der junge Potter war.

Severus war wie üblich die Reserviertheit in Person.

„Lucius, was kann ich für dich tun?"

Der Mann senkte seinen Kopf leicht.

„Draco hat Potter zu uns eingeladen", begann er trocken, als hätte in eine Zitrone gebissen. „Was hat eigentlich dieses Satansbraten von Potter in dein Haus verschlagen?", fragte er beinahe interessiert.

„Dein Sohn, Harry hat sich mit ihm angefreundet", sagte Severus, dem diese Frage schon ziemlich auf den Geist ging. Alle fragten ihn was Harry Potter den Helden der Welt in Slytherin machte.

„Harry hat, nehme ich an, angenommen", meinte Severus, der sich immer noch fragte, was Lucius von ihm wollte. Er war sicher nicht wegen Harry gekommen. Lucius war nicht bekannt dafür den Vernichter Voldemorts zu mögen.

„Nun nicht direkt, deswegen frage ich dich ob du weißt wo er ist?"

Nun war es an Severus gefährlich zu funkeln.

„Und wenn ich es wüsste, was würdest du mit dem jungen Harry Potter machen?", fragte er misstrauisch.

„Teufel auch eins, man könnte fast annehmen, dass du James Potters Sohn magst. Nichts werde ich ihm tun, denn er wäre der Gast meines Sohnes, der einen Narren an ihm gefressen hat. Genug um uns alle Schwierigkeiten zu bringen. Aber das ist nicht deine Sorge. Hör zu Draco hat die Befürchtung, dass Harry etwas zu gestoßen sein könnte-"

Severus Fingerknöcheln traten weiß heraus und er seine Halsschlagader zuckte verdächtig.

„Wenn diese verdammten Bastarde ihn angerührt haben, dann bringe ich sie um und danach Dumbledore", knurrte Severus ungehalten.

„Wer, wenn, verdammt du hast den Jungen echt gern", schüttelte Lucius seinen Kopf.

„Vielleicht, vielleicht auch nicht, ich wüsste nicht was dich das angeht", spie Severus noch immer zornig. „Und jetzt sag warum du hier bist."

„Deswegen."

Er hielt Severus den Brief von Draco hin.

Severus schwankte, als er das in Blut geschriebene Wort stehen sah. Es war krakelig. Er nahm seinen Zauberstab und sprach einen kurzen Zauber. Neben, dem Blut schrieb sich in geschwungener Schrift: Harry James Potter.

„Das stammt von ihm", sagte er nur.

„Natürlich was hast du denn gedacht!", knurrte Lucius aufgebracht, schüttelte dann aber den Kopf. „Vergiss es, sag mir einfach wo Potter ist."

„Surrey. Lingusterweg 4. Bei Muggeln, der Schwester von Lily, aber vergiss wir werden es nicht finden. Dumbledore hat dafür gesorgt", brummte der Mann verzweifelt.

„Das lass meine Sorge sein, ich werde Potter finden. Ich will jetzt selbst wissen was hier los ist", knurrte Lucius, nickte dem Zaubertränkemeister, der so gar nicht er selbst war zu und verschwand.

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Harry erhielt Schläge für die geöffnete Schranktür und damit es ja nicht wieder geschah, wurde noch ein stärkeres Schloss an der Tür angebracht. Petunia verweigerte es ihm etwas zu Essen zu geben. Wegen seiner Verrücktheit.

So verbrachte Harry den Tag im Haus, wo er arbeiten zu verrichten hatte und dann wieder in den Schrank getreten wurde.

Es dämmerte bereits, als es an der Tür klopfte.

Dudley machte die Tür auf. Ein großer weißblonder Mann mit in einem sündhaft teuren Armani Anzug stand vor der Tür.

„Verzeihen Sie", begann der Mann und schien ein paar Augenblicke nach zu denken. „Ich suche einen Mann mit dem Namen Vernon Dursley."

„Dad, da ist wer für dich", schrie Dudley laut.

Der Mann verzog das Gesicht, als der Junge nach seinem Vater geschrieen hatte. Wenn sich diese Sache als Irrtum herausstellen sollte, würde sein Sohn eine Weile lang nicht das Tageslicht sehen.

Seine feine Nase allerdings sagte ihm auf der Hut zu sein, es roch nach menschlichem Blut. Der Geruch war fein, aber wer bei einem oder mehreren Massakern dabei war, erkannte den Geruch überall wieder, egal wie schwach er war.

Der Vater schob den Sohn beiseite, der sich grummelnd und sehr zu Erleichterung von Lucius verzog.

Vernon erkannte den teuren Anzug und sah einen Mann der vielleicht Geld versprach. Hastig lud er Lucius in die Wohnung. Das war alte Magie, hätte Lucius mit Gewalt versucht sich Eintritt zu verschaffen, wäre er gescheitert, aber demnach der Herr des Hauses in geladen hatte, konnte er es betreten. Nicht einmal Dumbledore konnte etwas dagegen tun.

Lucius nahm die diversen Sprüche die rund um das Haus und im Haus lagen war. Wenn er hier einen Angriffzauber oder auch nur einen einzigen Zauberspruch sprechen würde, der jemanden schaden würde, dann würden dem alten Dumbledore die Ohren klingen und sicher würde dieser sofort jemanden herschicken.

All das nahm Lucius in Sekunden war. Zuerst hieß es die Familie in Sicherheit wiegen. Entgegen allen Vorurteilen hatte Lucius einige Muggelfirmen in Besitz darunter eine die, die bankrotte Firma gekauft hatte bei der Vernon Dursley viele Jahre gearbeitet hatte. Das hatte die Sache vereinfacht.

Seit dem Besuch bei Severus, hatte Lucius keine Zeit verschwendet. Er hatte ein paar Kontakte aufgewärmt und binnen einer Stunde die Lebensgeschichte der Dursleys gehabt und somit auch erfahren, dass der komische Junge der bei ihnen gelebt hatte, vor Jahren verschwunden war. Das musste Potter gewesen sein, also war nicht wie der Prophet und Dumbledore behaupteten nach dem Verschwinden wieder bei diesen Verwandten gewesen.

Man konnte von dem Herrn Malfoy viel sagen, aber nicht das er schlampig bei seiner Arbeit war. Nach wenigen Telefonaten, etwas das er zu tun hasste, hatte er eine Stelle für Vernon Dursley in einer seiner unzähligen Firmen. Er würde den Narren zwar in ein paar Tagen wieder kündigen, aber es war der richtige Köder.

Eine gute Position die, die Illusion von Macht versprach. Vernon war der Typ von Mann der wenn er ein Zauberer wäre zwar ein Todesser geworden wäre, aber es nie über einen niedrigen Rang hinausgeschafft hätte.

Lucius stellte in knappen Worten dar, dass er der Vertreter von Campson und Holding wäre und diese ihn hier geschickt hätten. Wegen einer äußerst delikaten Sache.

Harry lag gekrümmt da und hörte den fremden Mann reden. Sie erinnerte ihn an etwas, er hatte das Gefühl die das ihm die Stimme wage bekannt vorkam, aber er konnte sich keinen Reim darauf machen. Ihm war so schlecht und seine Nase hatte wieder bluten angefangen, er konnte nur hoffen, dass der Fremde nicht lange blieb und Petunia in wenigstens ins Bad ließ um sich die Wunden zu säubern.

Lucius hielt die Familie okkupiert, er schaffte das ohne weitere Schwierigkeiten. Das war etwas das er gut konnte, er war mit Leib und Seele Geschäftsmann. Er konnte die Menschen leicht beeinflussen.

„Mit dieser wichtigen Stelle ist selbstverständlich klar, dass hier nicht weiter wohnen können", schloss Lucius das Gespräch.

Vernon sah ihn mit großen Augen an.

„Ein Mann in ihrer Position, kann doch nicht in einem Vorort wohnen, dass tun nur Verlierer. Sie vertreten einen wichtigen Namen, einen Namen der für Qualität steht, sie werden das Haus verkaufen müssen."

Der Geruch war stärker geworden.

„Überlegen Sie mein Angebot, ich werde sie mit ihrer Familie diskutieren lassen", sagte Lucius und verlies ohne ein weiteres Wort, das Wohnzimmer und ließ es so aussehen, als würde er der Familie Privatsphäre gönnen in Wirklichkeit sah er sich um und versuchte heraus zu finden wo Potter sein könnte.

Wahrscheinlich im ersten Stock. Er trat an die Treppe heran, hier war der Geruch besonders stark. Konnte es sein, dass er ein Wimmern gehört hatte? Er hatte, da war es wieder es kam aus dem Wandschrank.

Lucius verfluchte den Anzug, der es schwer machte eine Handbewegung zu verdeckten. Mit einem Schlenker hatte er seinen Zauberstab und die Schranktür war offen.

Da war eine Gestalt, ein Junge, die Narbe war kaum zu sehen, weil das Gesicht so geschwollen war und alle möglichen Farben aufwies. Die Nase, der Mund und das Kinn waren voller Blut. Das war Potter und er sah aus, als wäre er in den Genuss von Lestranges Freundlichkeit gekommen, aber diese Menschen waren Muggeln, sie waren die Verwandten von Harry!

Das war kein Leben für einen Zauberer. Was erdreisteten sich diese Muggel! Wie konnten sie es wagen Hand gegen einen Zauberer zu richten!

Vernon schrie plötzlich auf, er hatte bemerkt, dass die Schranktür offen war.

Lucius drehte sich zu ihnen um, den Zauberstab in der Hand. Er hob in drohend.

„Das war ein Fehler!", knurrte mühsam seinen Zorn unter Kontrolle haltend. „Das war ein schwerer Fehler!"

Lucius fehlten vor Zorn die Worte, er wollte diese Leute verfluchen sie in die Hölle schicken sie lange leiden lassen. Doch zuerst würde er sich um Harry Potter kümmern und dann um alle anderen. Dumbledore konnte Adieu zu seinem Posten sagen, so viel stand fest. Der alte Mann hatte seinen letzten Fehler gemacht und er Lucius Malfoy würde ihn aufdecken.

„Kannst du aufstehen?", fragte er den Jungen beinahe zärtlich.

Harry versuchte aus dem Schrank zu kriechen, ihm war schlecht und schwindlig und er fragte sich wer der Fremde mit dem Zauberstab war. Er erinnerte ihn an wen den er kannte, aber war zu diesig dahinter zu kommen. Mühsam kroch er hervor und schaffte es wackelig auf die Beine zu kommen.

Lucius wechselte den Zauberstab in die andere Hand. Die Dursleys erstarrt in Angst und Hass vor dem Stab wagten es nicht sich zu rühren.

„Sie sind…. Sie sind einer von ihnen!", kreischte Petunia.

„Ein Zauberer meinen Sie, wir ihr Neffe? Ja, das bin ich und jetzt geht mir aus den Augen, bevor ich mich vergesse und euch in die Hölle fluche in die ihr gehört!", schrie Lucius und war ganz der Todesser, wenngleich er keine Maske und Umhang trug. Die Macht die in seiner Stimme mitschwang, war sogar für die Dursleys einschüchternd genug.

Lucius griff mit seinem freien Arm nach der Hüfte von Harry. Der junge Mann war schlank für sein Alter, er spürte einige Rippen. Der junge Mann zuckte kurz vor Schmerz, aber kein Laut kam über seine Lippen, er war schlimmeres gewöhnt.

Lucius trug den jungen Mann aus dem Haus und apparierte fort.


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