Der Radarschirm vor ihm zeigte nichts verdächtiges an, genau so auch der Schirm für die Weltallüberwachung. Stabsunteroffizier Perling lehnte sich zufrieden in seinem Stuhl zurück, nahm einen Schluck aus seiner Kaffeetasse und lauschte wieder den Klängen des basisinternen Radios.
Seine Aufgabe hier war klar definiert. Sollte ein Raumschiff oder sonst etwas in das Sonnensystem einfliegen, würden die Sensoren die man aus einem Frachtschiff ausgebaut und auf einem Satelliten befestigt hatte eine Signal an seine Station senden und ihn vorwarnen. Er würde es in diesem Fall dem General melden. Er würde dann auf Befehl des Generals die gesamte Radaranlage auf dem Planeten aktivieren, es waren immerhin fast zwanzig große Radarantennen, die 40% des Planeten und des Alls darüber abdeckten. Diese würden dann Daten zum Gefechtsstand übermitteln und die planetare Abwehr mit Zieldaten versorgen. Das alles war aber bis jetzt alles nur theoretisch. Noch nie hatte man dies gemacht und jeder hoffte, dass es dabei bleiben würde.
Nach dem das Lied welches gerade lief endete und ein neues begann registrierte der Satellit ein Hyperraumfenster, welches sich über dem zweiten Mond des Planeten öffnete. Perling stellte sofort seine Tasse beiseite und blickte auf den Bildschirm. Schnell beruhigte er sich wieder, als er die Identifikation-Freund-Feind empfing. Die IFF war ein System was es einem ermöglichte eigene Raumschiffe, Jäger und Bomber von denen des Gegners zu unterscheiden. Das System schickte auf einer speziell verschlüsselten Frequenz das Signal, welches Namen, die Registrierung und einen speziellen Code enthielt.
Das Schiff wurde als Leviatan identifiziert, eines der erbeuteten Frachtschiffe.
„Herr Leutnant. Die Leviatan ist von der Erde zurück." meldete Perling dem zuständigen Offizier der Flugkontrolle.
„Danke. Erstatten sie mir ebenso Meldung wenn die Athene das System erreicht. Laut Flugplan sollte sie in zwei Stunden den Hyperraum verlassen."
„Jawohl Herr Leutnant."
Über seine Bildschirme verfolgte Perling die Landung der Leviatan. Als sie den Boden berührte lehnte er sich in seinem Stuhl zurück, lauschte der Musik und beobachtete wieder die Bildschirme.
Landeplatz
Die Oberst Dudmars und Deprie standen vor der noch verschlossenen Luke des Frachtschiffes und warteten darauf, dass diese sich öffnete. In den letzten drei Monaten waren immer wieder solche extra Flüge zur guten alten Erde unternommen worden. Jedes Mal flogen ein, zwei Schiffe die Erde an, luden ihre Fracht ein und brachte sie hier her. Es war nicht irgendeine Fracht, es waren Personen. Um genau zu sein die zukünftige Besatzung der BB-1000. Es waren zweihundert Piloten und ihre RIO´s, Techniker für die Jäger und die 1000. Insgesamt vierhundertfünfzig Männer und Frauen. Es war aber nur ein Bruchteil der geschätzten gesamt Besatzung. Ein Zwölftel um genau zu sein.
Die Luke öffnete sich und eine Oberstleutnant verließ das Schiff, gefolgt von rund dreißig weiteren Personen. Der Oberstleutnant ging auf die beiden Oberst zu und salutierte zackig vor ihnen.
„Oberstleutnant Jäger, meldet sich zum Dienst."
Alex und Paul erwiderten den Gruß.
„Willkommen Oberstleutnant Jäger. Das ist Oberst Deprie und ich bin Oberst Dudmars. Sie und ihre Männer folgen uns in die Basis, dort wird ihnen dann alles gezeigt und sie bekommen ihre Übergangsquartiere gezeigt."
Was Alex aber nicht sagte, war die Tatsache, das diese "Übergangsquartiere" aus Zelten und Feldbetten bestanden.
Sobald die 1000 eintreffen würde, wollte man die Besatzung sofort auf sie verlegen.
Nachdem Alex die „Neuen" mit Paul eingewiesen hatte ging er auf sein Quartier. Hinter sich schloss er die Tür, nahm sich seinen Laptop und loggte sich in das Netzwerk der Basis ein. Als erstes klinkte er sich ins Radio ein und drehte seine Boxen auf. Als das erledigt war, loggte er sich in den Hochsicherheits-Server ein und suchte die Pläne für die F-14 "Super Tomcat", die X/C-200 "Pelikan" und die BB-1000. Schnell hatte er alles gefunden und öffnete den Order der 1000 und begann zu lesen.
X/BB-1000: Die BB-1000 Besitzt zwanzig Hauptbatterien, im Kaliber 48 Zentimeter, 45 kleinere Batterien in Kaliber 15 Zentimeter und rund 200 Flakgeschütze im Kaliber 50 Millimeter. Es stehen verscheide Munitionsarten zur Verfügung. Außerdem gibt es 20 Raketensilos für nukleare, wie auch konventionell bestückte Raketen.
Sie besitzt zwei Hangars für je 80-120 Jäger und Bomber. Die standert Anzahl an Jägern und Bombern beträgt pro Hangar 100, davon 80 Jäger (F-14 oder F-302) und 20 Bomber/Transporter (C-200).
Als er ein 3D-Bild der 1000 sah musste er schmunzeln. Sie hatte eine große Ähnlichkeit mit dem Schiff aus der Serie Battlestar Galaktica.
'Wenn die Amis etwas können, dann ist es zu Übertreiben. Wie wollten sie das Schiff den bitte auf der Erde bauen? So viel Material und Geld hätten die doch gar nicht aufbringen können. Und wie lange hätte der Bau gedauert? Fünf, zehn oder mehr Jahre? Wir haben Glück, das Pluga uns das Schiff baut, sonst hätten wir in zwanzig Jahren noch keins.' ging es ihm durch den Kopf. Er strich sich kurz durch die Haare und las dann weiter.
Eine Stunde später in der Basis
Perling saß noch immer auf seinem Platz und wartete auf die Athene, die in den nächsten fünf bis zehn Minuten im System eintreffen sollte. Exakt sieben Minuten und vierzig Sekunden Später öffnete sich ein Hyperraumfenster.
Sofort sprangen alle möglichen Leuchten an seinem Platz an. Er sah sich die eintreffenden Daten an und erkannte, das das Hyperraumfenster um ein Hundertfaches größer war, als es bei einem Frachtschiff seien sollte. Er griff zum Hörer und rief den General an.
„Heine?" hörte er auf der anderen Seite der Leitung den General sagen.
„Stabsunteroffizier Perling. Sir, die Sensoren haben ein unbekanntes Schiff im System geortet."
„Sind sie sicher?"
„Ja, Sir. Das Hyperraumfenster war Hundertmal größer und stärker, als das von einem Frachtschiff."
„Code Grün sofort auslösen."
„Ja,Sir."
Beide legten auf. Während der General in den Kommando und Gefechtstand eilte, aktivierte Perling das Code Grün Protokoll.
Überall auf der Basis Sprangen rote Alarmleuchten an und Perlings Stimme schallte durch die Gänge.
„Code Grün! Ich wiederhole Code Grün! Das ist keine Übung!"
Alex Quartier
Alexander war über seinem Laptop eingeschlafen und wurde nun unsanft aus seinem Träumen gerissen, als er die Durchsage hörte. Er blinzelte einmal, zweimal war aber trotzdem noch nicht richtig wach. Nach weiteren Sekunden und einer weiteren Wiederholung der Durchsage war er sehr schnell hell wach.
Blitzschnell war aus den Feder, griff nach seiner Ausrüstung und rannte auf den Flur. Dort kamen ihm dutzende Soldaten entgegen auf den weg zur einer der Waffenkammern oder zu ihrer Gefechtsposition.
Unterwegs traf er auch auf den Rest seines Teams, die schon bewaffnet waren.
„Oberst, was ist hier los?" fragte Rebecca.
„Ein Code Grün." antwortete Alex sarkastisch, wo rauf er von allen nur blöd angesehen wurde.
„Woher soll ich wissen, was los ist. Ich habe bis jetzt geschlafenen. Gehen wir zum Kommandostand, dann wissen wir mehr."
Kommandostand
Der General und weitere Offiziere und Mannschaften betrachteten die Daten, die über die Bildschirme flackerten. Man hatte nicht nur eine Mögliches Raumschiff entdeckt. Nein es waren sogar zwei riesige Objekte auf dem Weg zum Planeten.
Als M-1 eintraf bot sich ihnen ein unglaubliches Bild. Durch die Fenster des Kommandostandes konnten sie direkt in die Schlucht mit dem Tor und in das Tal hinein sehen.
Dort war alles aufgefahren was die Basis zur Verteidigung besaß. Panzer, Hubschrauber, Artillerie, Mörser, getarnte MG-Stellungen und sogar mehrere Patriot Luftabwehrraketen-Stellungen. Dazwischen wuselten die Infanteristen umher. Alles in allem sah es aus wie ein gigantisches Bienennest.
„Herr General, M-1 meldet sich zur Stelle." kam es von alles.
„Rühren." antwortete der General.
„Sir, was haben wir?" wollte Laura wissen.
„Zwei Raumschiffe nähern sich dem Planeten. Wir wissen nicht ob es die Goa´uld oder sonst wer ist..."
Der General wurde durch ein helles Licht, was urplötzlich im Kommandostand auftauche unterbrochen. Durch das Licht geblendet verdeckten alle ihre Augen oder drehten sich weg. Als das Licht schwächer wurde stand dort wo das Licht erschienen war eine kleine graue Gestalt mit großen schwarzen Augen. Ein Asgard. Einige der Soldaten hatten noch nie einen Asgard, sei es auf Bildern oder in echt gesehen und zielten von da her mit ihren Waffen auf ihn.
„Willkommen." kam es von Alex, der als erster seine Stimme wieder gefunden hatte.
„Dudmars, es ich schön dich wieder zusehen. Ich bin heute hierher gekommen, um ein Versprechen einzulösen."
Alex war erst am überlegen wer dieser Asgard war und von was er da sprach. Dann viel es ihm wie schuppen von den Augen.
„Pluga, das sind erfreuliche Neuigkeiten. Danke."
„Hermiodt und ich standen in eurer Schuld und die haben wir nun eingelöst."
„Wo du grade von Hermiodt sprichst wo ist er?" mischte sich nun auch Laura in das Gespräch mit ein.
„Er ist auf dem weg zur Erde um dort mit dem Stargate-Center an der neuen Schiffsklasse zu arbeiten. Ich zeige euch nun euer Schiff."
In einem Erneuten Lichtblitz waren der General, M-1 und Pluga verschwunden.
Unbekannter Ort
Die kleine Gruppe Materialisierte in einem dunklem Raum.
„Ach du heilige Scheiße!" rief Manuel, nachdem der Transporterstrahl verschwunden war.
„Klappe Stuffz." sagte Thomas musste aber selber über diese Aussage grinsen.
Da M-1 mitsamt ihre Ausrüstung hergebeamt worden waren schalteten sie ihre Taschenlampen an, ihren Waffen ein und erhellten den Raum. In ihm standen Dutzende Konsolen. Diese standen um drei Plätze in der Mitte. Es war die Kommando Brücke.
24 Stunden später
In den letzten 23 Stunden war die Hölle los. Sowohl auf dem Planeten, als auch im Orbit. Während die Al´kesh und Frachtschiffe Personal und Güter zur BB-1000 , die man auf den Namen Bismarck II getauft hatte, brachte, flogen die F-14 und die C-200Simulierte Starts und Landungen, so wie Dogfights.
Jeder wusste worum es ging. In weniger als zwei Stunden wollte General Heine den Jungfernflug unternehmen. Eigens dazu angereist waren mehrere Generäle und Admiräle aus Deutschland, England und den USA.
Vor allem die Admiräle der Deutschen Marine liefen mit einem breitem Lächeln durch das Schiff, denn die BB-1000 Bismarck II stand im Flottenregister der Deutschen Marine.
Eine Stunde vor Abflug, trafen sich alle Admiräle, Generäle und die Führungscrew im großem Besprechungsraum.
„Meine Damen und Herren Willkommen Auf der Bismarck II. Dem bis jetzt stärksten je von Menschen entworfenem Schiff. Laut den Asgard können wir es mit vier Schiffen der Hatak-Klasse aufnehmen. Von Gleitern gar nicht erst zu Sprechen." fing General Heine an.
„Die Momentane Besatzung besteht aus gut vierhundertfünfzig Personen. Wir haben zwei voll ausgestattete Geschwader je einhundert Maschinen an Bord. Zum einen wären das die 101. Night Ravens unter Oberstleutnant Markus O´Connel und die 102. Suicide Kings unter Oberstleutnant Maria Beyer."
Der General machte eine Pause.
„Des weiterem haben wir eine Kompanie der Gebirgsjäger und eine Einheit des SEK-M an bord..."
Irgend wo im Hyperraum
Vor rund dreißig Minuten war die Bismarck in den Hyperraum gesprungen. Ihr Ziel war das Alpha Tauri Sternen System.
In einer gigantischen Energieentladung öffnete sich das Hyperraumfenster und die Bismarck II glitt majestätisch durch das leere, schwarze, kalte All. Aus dem Backbord als auch dem Steurbord Hangar schossen je eine Staffel F-14 und eine Staffel C-200.
Alpha Tauri System 5 Lichtsekunden (circa 1.5 Millionen Kilometer) hinter der Bismarck
Das Hatak hatte registriert, wie sich das Hyperraumfenster geöffnet hatte. Der Kommandant, ein niederer Goa´uld namens Imola in den Diensten von Kolma befahl das man sich dem Schiff nähern sollte.
Lautlos flog das Schiff durchs All. Je näher sie den fremden Schiff kamen umso mehr freute sich Imola schon darauf, die Crew zu Foltern.
Bismarck II Kommandobrücke
General Heine saß im Stuhl des Kommandanten, rechts neben ihm saß Oberstleutnant Tobias Gibbs, der 2. Offizer der Bismarck am Platz des Sensor Offiziers. Links neben Heine saß Alex am Platz des Steuermanns. Des weiteren saßen die beiden Stabshauptmänner Yannick Eversmen und George McTrisch.
„Herr General, die Sensoren haben soeben in etwa drei Lichtsekunden eine Schiff ausgemacht, was sie auf uns zu bewegt." meldete Gibbs.
„Können sie es Identifizieren?" wollte der General wissen.
„Noch nicht 100 prozentig, dafür ist es noch zu weit weg, ich würde aber sagen es ist eine Goa´uld Schiff, der Hatak-Klasse." sagte Gibbs
„Alarmstufe Eins. Alle Mann auf Kampfstation, Jäger bereit machen, aber noch nicht starten. Wer ist draußen?" wollte der General wissen.
„Die Rote, Blaue, so wie die Alpha und Charlie Staffel." antwortete Alex.
„Funker, geben sie Weisung an die Rote und Blaue Staffel. Sie sollen sich dem Schiff näher und es einwandfrei Identifizieren und dann sofort zurück kommen. Keine Heldentaten." befahl Heine dem Funkoffizier.
Dieser bestätigte mit einem kurzen Ja, Sir und übermittelte die Befehle. Die Rote und Blaue Staffel beschleunigten und flogen los.
Cockpit Rot 1
Oberstleutnant Maria "The Queen" Beyer Geschwader Cheffin der 102. Suicide Kings flog mit ihrer Super Tomcat an der Spitze der Formation aus vier F-14 und vier C-200 und sie war total aufgeregt. Sie flog jetzt seit gut acht Jahren Flugzeuge und Helikopter, hatte schon über ein dutzend bestätigte Abschüsse, doch seitdem sie die Super Tomcat flog, war sie bei jedem Flug ein wenig nervös. Ein Grund dafür war die Tatsche, dass sie nur durch ein anderthalb Zoll dickes Glasdach, vom Vakuum des Alls geschützt war. Das andere war die Tatsache, das sie gegen Aliens kämpfte.
„Rot 1 hier Blau 1. Queen, meine Sensoren Bestätigen, das es sich um ein Hatak handelt." meldete Blau 1.
„In Ordnung Hammer, fliegen sie und ihre Staffel zurück zur Bismarck wir folgen in dreißig Sekunden." antwortete Maria.
„Verstanden." bestätigte Hammer und drehte mit seinen vier Pelikans ab.
„Bismarck hier Rot 1 haben 100 prozentige Bestätigung für das Zielobjekt. Sind auf dem Rückweg." teilte Maria der Bismarck mit und flog zu ihr zurück.
Als sie die Bismarck da auf sie zukommen sah schlug ihr Herz schneller, denn es war ein atemberaubender Anblick der sich ihr immer wieder aufs neue bot. Das 1,5 Kilometer lange Schiff hielt mit voller kraft auf sie zu, neben diesem Koloss fühlte sie sich in ihrer F-14 klein. Sie sah aus dem Cockpitfenster zu, wie die Bismarck über sie daher schwebte, ihr RIO tat es ihr gleich. Nach dem die Bismarck sie passiert hatte startete Maria wieder ihre Triebwerke und flog auf den Backbord-Ausleger zu, durch den sich der Hangar der 102ten befand.
„Hier Rot 1, erbitte Landeerlaubnis." funkte sie die Flugkontrolle an.
„Rot 1, Erlaubnis erteilt."
Langsam flog sie durch den Atmosphärenschilde und setzte ihre Maschine gekonnt auf.
Brücke
„Sir, das Hatak ruft uns." meldete der Funker.
„Dann stellen sie mal durch." meinte Heine und drehte sich zur Seite um auf den Bildschirm sehen zu können. Alex und die anderen anwesenden taten es ihm gleich.
„Ich bin Imola, Diener des einzig wahren Gottes Kolma. Ergebt euch, dann dürft ihr meinem Gott dienen." sprach der Goa´uld mit für sie übliche Stimme, nachdem er auf dem Bildschirm aufgetaucht war.
„Also erstens, wir werden uns nicht ergeben, zweitens Kolma ist kein GOTT." das letzte Wort betonte der General extrem.
Doch Imola schien den General nicht verstanden zu haben, oder wollte es nicht.
„Ihr kümmerlichen Menschen ergebt euch, oder ich vernichte euch." sprach er aufgebracht.
„Nein." erwiderte der General nur und gab dem Funker ein Zeichen die Übertragung zu unterbrechen.
„Jetzt könne wir ja testen, was das Schiff kann. Schilde hoch und Ziel anvisieren."
Im All
Um die Bismarck hatte sich ihr Schild aufgebaut und das keinen Augenblick zu früh, denn das Hatak hatte begonnen zu feuern. Salve um Salve flog auf die Bismarck zu und traf auf ihre Schilde. Dort verpufften sie ohne groß Schaden angerichtet zu haben.
Nun erwiderte auch die Bismarck mit ihren Geschützen das Feuer. Mit ihren vorderen Hauptgeschützen feuerte sie auf das Hatak. Das waren immer hin sechs Doppelläufige 48cm Railguns. Die erste Salve der Bismarck bestand aus sechs Hochexplosiven Sprengköpfen. Diese wurden mit mehr als Mach 6 auf das Hatak abgefeuert.
In kleinen Feuerbällen schlugen sie auf dem Schild des Hataks auf und blendeten für wenige Sekunden dessen Sensoren, so das sie den Start von acht Raketen des Typs WARRIOR nicht mitbekamen. Die Warriors zogen einen Schweif von Abgasen hinter sich her, als sie auf das Hatak zuflogen. Doch trots der kurzzeitigen Blindheit schoss das Hatak weiter uns senke Stück für Stück die Schilde der Bismarck.
Brücke der Bismarck
„Schilde bei 70% leichte Schäden am Antrieb." Meldeten die Waffenoffiziere.
„Schilde des Hataks?" fragte der General über das Tösen der einschlagenden Salven des Hataks.
„50%." bekam er als Antwort.
„Oberst, drehen sie das Schiff so, das wir mit der Oberseite auf das Hatak Zielen." befahl er Alex.
„Aye." bestätigte er und führte das Kommando aus.
Er drehte die Bismarck um 90Grad auf der X- und Z-Achse, so das sie jetzt quer und mit der Oberseite zum Hatak standen.
„Feuer!" befahl der General.
Drei viertel der Hauptgeschütze hatten nun das Hatak im Visier...
23 Jahre Später Erde, Australien, Braien Teleskop
„Da habt ihr das gesehen?" fragte einer der Wissenschaftler die anderen.
„Du meinst diesen kurzen Lichtstrahl?"
„Ja genau den, der sah aus wie eine Explosion im Alpha Tauri System."
„Muss wohl vor Jahren mal ein Schiff explodiert sein..."
