Plätzchenbacken, Waschen, Abendessen kochen und an Homt weiter schreiben, darüber hätte ich fast dieses Chap vergessen o.O Bitte vielmals um entschuldigung :x Und jetzt viel Spaß mit dem ersten 'runden' Chap :)


Kapitel 10: Gespräche

~ Julie ~

In den darauf folgenden Wochen gab sich Julie alle Mühe, für Daren da zu sein, damit dieser nicht wieder in ein solches Loch, wie nach der Niederlage gegen Slytherin, fallen konnte.

Aber allzu große Sorgen machte sie sich nicht, denn er benahm sich so wie immer. Allenfalls sein Eifer, die Quidditchmannschaft zu verbessern, hatte zugenommen.

Dieser Umstand bedeutete für sie noch mehr einsame Nachmittage und Abende, an denen sie allein vor dem Kamin saß.

Die vielen Hausaufgaben, die jeder Lehrer ihnen aufs Auge drückte, beschäftigten sie gut, aber trotzdem fehlte ihr Daren.

Sie hatte sich in den letzten zwei Jahren einfach daran gewöhnt, dass er bei ihr war, auch wenn sie nur schweigend nebeneinander saßen und jeder für sich arbeitete.

Nicht, dass sie ihm Vorwürfe gemacht hätte, lieber sollte er viel trainieren, als dass er nach dem nächsten Spiel wieder so geknickt war.

Außerdem wusste er sie für das lange Warten zu entschädigen, indem er an seinen seltenen freien Abenden lange mit ihr auf en Sofa im Gemeinschaftsraum lag und sie gemütlich miteinander kuschelten.

Eines Tages hing eine Mitteilung am Schwarzen Brett im Gemeinschaftsraum, welche sie zusätzlich beschäftigte:

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Alle Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrganges, welche noch keine genauen Vorstellungen bezüglich ihrer späteren Berufswahl haben, finden sich im Verlauf der nächsten Woche bei ihrem Hauslehrer ein.

Genauere Termine werden ihnen von ihrem Hauslehrer mitgeteilt.

Gez. Minerva McGonagall, stellvertretende Schulleiterin

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Nachdem sie den Aushang gelesen hatte, zog sie sich nachdenklich in einen Sessel zurück und machte es sich dort bequem.

Der Unterricht war für heute beendet, aber die Hausaufgaben mussten erledigt werden, weshalb sie den Gedanken an ihre Zukunft zunächst hinten anstellte und ihre Aufgaben erledigte.

Später saß sie mit grünen Tintenfingern und untätig da, während sie auf Daren – der Mal wieder eine Trainingseinheit anberaumt hatte – wartete.

Um sie herum unterhielten sich die Schüler angeregt und sie schnappte hie und da ein paar Gesprächsfetzen auf.

Unweit von ihr hatten sich einige Mädchen aus ihrem Jahrgang niedergelassen und als Julie bemerkte, dass sie sich offenbar über ihre Zukunftspläne austauschten, wurde sie hellhörig.

Möglichst unauffällig drehte sie ihren Kopf in die Richtung, aus der die Stimmen kamen, um besser zu verstehen.

„Mein Dad arbeitet für Gringotts und er will, dass ich dort eine Ausbildung mache. Als Buchführerin oder so ähnlich…", jammerte gerade ein blonder Rauschgoldengel, der mit dem Rücken zu ihr saß.

„Du Arme", wurde die Beklagenswerte auch sogleich von den zwei Anderen bemitleidet. „Den ganzen Tag irgendwelche langweiligen Zahlen hin und her tauschen, schrecklich! Und du kannst es deinem Vater wirklich nicht ausreden?"

Die blonde Pracht wippte als der dazugehörende Kopf verneinend geschüttelt wurde.

„Ich habe alles versucht, er will sich nicht davon abbringen lassen. Was bringt es mir denn, wenn ich eine Ausbildung mache? Sobald ich einen Mann habe, werde ich sowieso nicht mehr arbeiten."

„Ja, da hast du recht. Das hat meine Mutter meinem Vater auch erklärt, als er mir eine Stelle im Ministerium suchen wollte. Jetzt darf ich nach der Schule erst einmal ein halbes Jahr Urlaub bei Verwandten in Südeuropa machen und dann, wer weiß…" Das Mädchen sah äußerst selbstzufrieden aus und Julie hätte darauf gewettet, dass ihre Freundinnen gerade sehr, sehr neidisch waren.

„Hast du es gut", maulte die Dritte im Bunde und ihr Tonfall bestätigte Julies Vermutung.

„Meinen Eltern reden die ganze Zeit nur davon, dass sie mindestens fünf Enkelkinder von mir haben möchten. Jedes Mal dasselbe, wenn ich in den Ferien Zuhause bin. Und seit ich mit Thomas gehe, ist es noch schlimmer!"

Mitleidige Laute und fassungsloses Kopfschütteln folgten sofort.

„Wobei…", lenkte der Rauschgoldengel ein, „mit dem geeigneten Mann könnte man sich das mit den Kindern überlegen. Nichts gegen Thomas, ich mag ihn, aber er ist nicht ganz meine Kragenweite." Wieder bewegte sich ihre ausladende Frisur und Julie musste sich nicht anstrengen, um daraus ein huldvolles Nicken zu folgern.

„Aber wenn ich so an unseren Quidditchkapitän denke..."

Während die Mädchen kicherten, rutschte Julie abrupt tiefer in ihren Sessel und starrte verbissen auf das zuckende Feuer im Kamin.

Diese Sabberhexe!

Wie konnte sie es wagen so über ihren Quidditchkap-

Verdammt!

Jetzt benutzte sie auch noch deren Worte!

Wütend suchte sie irgendetwas, um sich daran abzureagieren, doch nur ihre Bücher und Pergamentrollen lagen vor ihr auf dem Tisch, in ihrer Reichweite.

In Ermangelung etwas Besseren, setzte sie sich auf, beugte sich vor und griff danach, um Alles zusammen zu schieben und zornig in ihre Tasche zu stopfen.

Dabei ging sie leider etwas zu heftig vor, denn als sie ein Buch vom Tisch riss, setzte sie das darunter liegenden Pergament gleich mit in Bewegung.

Schnell wollte sie mit ihrer freien Hand zugreifen, um es ebenfalls in die Tasche zu verfrachten, doch sie verfehlte es knapp. Der Luftzug, entstanden durch ihre Handbewegung, trieb das Papierstück weiter über den Tisch.

Scheinbar reibungslos glitt es über die Holzplatte, um, an deren Rand angelangt, in einem sanften Winkel Richtung Boden schwebend, direkt in den Flammen zu landen, wo es zischend aufgezerrt wurde.

Erstarrt sah Julie den einzelnen glimmenden Funken nach, die tiefer in das Feuer fielen und schließlich nicht mehr zu erkennen waren.

Der Verwandlungsaufsatz.

20 Zoll.

Zwanzig.

Zoll.

Verwandlungsaufsatz.

Asche.

Stöhnend senkte sie den Kopf und erlaubte sich einen Moment ihre Tollpatschigkeit leidenschaftlich zu verabscheuen, dann langte sie mit einem tiefen Seufzer in ihre Tasche, nahm das Verwandlungsbuch, Feder und Pergament wieder heraus und machte sich daran, die Hausaufgabe erneut aufzuschreiben. Im Grunde hatte sie es ja nicht anders verdient.

Geschlagene zwei Stunden vergingen und sie hatte mittlerweile ihre restlichen Nerven gegen einen halbwegs annehmbaren Aufsatz getauscht – wenigstens hoffte sie das.

Ein Blick aus dem Fenster zeigte ihr nur, was sie eh schon wusste, es war spät und die Sonne längst untergegangen.

Indem sie ihre Aufmerksamkeit wieder in den Raum lenkte, stellte sie fest, dass Daren immer noch nicht da war, sich die Schwätzerinnen dafür aber nicht gerührt hatten und ungestört ihrer Beschäftigung – plaudern – nachgingen.

Müde und entnervt packte sie ihre Sachen - sehr viel vorsichtiger als beim ersten Mal - zusammen, sah sich noch einmal vergeblich nach Daren um und stieg dann die Treppe zum Schlafsaal nach oben.

Aus dem Vorhaben, vor dem Schlafengehen noch etwas über das kommende Gespräch mit Flitwick nachzudenken, wurde allerdings nicht allzu viel, da sie sehr schnell einschlief.

oOoOoOo

Der nächste Tag verlief anfangs wie jeder andere auch: Müdes Frühstück mit Daren, Unlust in der Doppelstunde Geschichte der Zauberei, noch mehr Unlust in Kräuterkunde mit Alraunen, Mittagessen, Unterricht, Hausaufgaben, Lernen.

Erst Flitwick, den sie in der letzten Stunde in Zauberkunst hatten, durchbrach die gewohnte Routine.

Am Ende seines Unterrichts bat er alle Ravenclaws noch zu bleiben, sprach dann mit jedem ein paar kurze Worte und legte für jene, die es wollten, einen Zeitpunkt für das Beratungsgespräch fest.

Zu ihrer Überraschung sah sie, wie Daren sich ebenfalls meldete. Er wusste doch schon was er nach der Schule machen wollte. Oder doch nicht? Was wollte er überhaupt machen? Hatten sie darüber etwa noch nie gesprochen? So direkt konnte sie sich nicht daran erinnern…

Stirnrunzelnd dachte sie nach und bekam dabei fast nicht mit, dass Flitwick ihr eine Uhrzeit nannte. Hastig nickte sie und folgte dann Daren, der schon an der Tür war.

Lächelnd nahm sie die von ihm angebotene Hand und sie spazierten den Gang entlang.

„Ehm…" meinte sie nach einer Weile irritiert, „gehen wir nicht in den Gemeinschaftsraum?" Ihr Weg führte auf jeden Fall nicht dorthin.

„Nein, ich muss doch in zehn Minuten in Flitwicks Büro sein. Du bist übrigens gleich nach mir dran, falls du das nicht ganz mitbekommen hast." Er klang eindeutig amüsiert.

„Ich glaube nicht, dass es sich lohnt vorher noch in den Turm oder in die Große Halle zu gehen, so lange wird das vermutlich nicht dauern", fügte er noch hinzu.

Immer noch antwortete sie nicht, da sie genug damit zu tun hatte, ihre Gedanken zu ordnen. Erst auf seinen fragenden Blick hin nickte sie und lächelte ihn an. „Okay."

Damit war er beruhigt und führte sie weiter.

Vor dem Büro ihres Hauslehrers angekommen, löste Daren seine Hand aus ihrer und klopfte damit gegen die Tür.

Diese schwang zurück und Flitwick rief Daren hinein, anscheinend hatte der kleine Professor sie irgendwie überholt.

Ihr Freund lächelte ihr nochmal zu, sie lächelte zurück und schon stand sie vor einer geschlossenen Tür.

Jetzt hieß es wohl warten – schon wieder.

Missmutig schnitt sie eine Grimasse und lehnte sich an die gegenüberliegende Wand des Ganges, um die Tür im Auge zu haben.

Leider war das nicht sonderlich bequem, was zur Folge hatte, dass zuerst einmal die schwere, bücherbepackte Tasche auf dem Boden landete, ehe sie sich, einige Zeit später, selbst neben dieser nieder ließ.

Die Beine im Schneidersitz überschlagen lehnte sie sich zurück und kam nun, da sie Zeit hatte, endlich dazu, über ihre Zukunftswünsche nach zu denken – aufgrund widersprüchlicher Gedankengänge bedauerlicherweise nicht allzu produktiv.

Deshalb konnte sie Darens aufmunternden Blick, den er ihr wenig später zuwarf, während er die Tür für sie auf hielt, nicht mit einem entspannten Lächeln beantworten.

Als Flitwick sie ansprach trat sie hastig ein und zog die Tür an der Klinke hinter sich her.

„Setzen Sie sich doch, Miss Sorrey", forderte ihr Professor sie auf.

Unsicher nickte sie und nahm auf dem Stuhl, vor dem Schreibtisch, Platz.

Flitwick, ihr gegenüber, ließ sich ebenfalls nieder, wobei es nicht viel unterschied machte ob er auf seinem Stuhl, noch erhöht mit Büchern, stand oder saß.

„Wir haben ja schon zu Beginn des Schuljahres miteinander gesprochen, wenn Sie sich erinnern?", quickte Flitwick und sah sie erwartungsvoll an.

Bei ihrem erneuten Nicken lächelte er.

„Gut, gut. Haben Sie sich inzwischen überlegt welchen Beruf Sie nach ihrem Abschluss ergreifen möchten?", kam er dann gleich zur Sache.

Julie nickte, schüttelte dann den Kopf und zog zuletzt die Schultern nach oben, ihre Unsicherheit deutlich signalisierend.

Der Professor ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen, sondern sah sie weiter freundlich an, bis sie sich dazu genötigt sah, ihre Gesten mit einigen Worten zu erklären.

„Ja, also… ich,… ich weiß es nicht so genau", gab sie beschämt zu und senkte den Kopf.

„Das ist doch nicht schlimm!", beruhigte Flitwick sie sogleich. „Wir gehen da einfach methodisch vor."

Als sie kurz aufsah blickte sie in sein strahlendes Gesicht.

„Also, was sind denn Ihre Stärken, im Unterricht?", fragte er munter darauf los, schaffte es aber nicht, Julie mit seiner Begeisterung anzustecken.

„Ich habe keine", murmelte sie leise und senkte den Kopf erneut.

„Ah, äh." Damit schien sie ihr Gegenüber etwas aus der Bahn geworfen zu haben. „Natürlich haben Sie welche", verkündete er gleich darauf überzeugt.

„Haben Sie nicht schon irgendeine kleine Idee?", wollte er leicht irritiert wissen, als sie ihm nicht antwortete.

„Hmm, ja, ich dachte… vielleicht könnte ich bei Madame Malkins in der Winkelgasse eine Lehre machen?", schlug sie sehr leise vor, alles andere als sicher, ob das eine annehmbare Wahl war.

„Hervorragend", zwitscherte ihr Professor, er befand es eindeutig für gut. „Das würde Ihnen Freude bereiten, ja? Sehr schön, sehr schön. Lassen Sie mich überlegen. Ich denke Sie sollten möglichst bald eine Eule mit einer Anfrage senden, ob das Geschäft Praktikanten annimmt. Ihre Noten sind hierbei wohl eher nicht so wichtig, aber Sie können diese nachreichen, sobald Sie Ihren Abschluss haben. Wirklich, eine sehr gute Wahl. Ich freue mich für Sie."

Mit etwas Mühe war Julie diesem Wortschwall gefolgt und versuchte alles im Kopf zu behalten.

„Danke Professor, dann werde ich es so machen, wie Sie gesagt haben", erwiderte sie erleichtert.

„Wunderbar, wunderbar. Damit hätten wir vorerst alles geklärt nicht wahr? Schön, falls noch irgendwelche Fragen auftauchen sollten, wenden Sie sich gleich an mich Miss Sorrey. Und nun beeilen wir uns besser, sonst kommen wir zu spät zum Abendessen."

Quirlig sprang er von seinem Hochsitz herunter, wuselte zur Tür und öffnete diese mit seinem Zauberstab.

Nachdem sie hinaus getreten war folgte er ihr und verriegelte die Tür wiederum mit einem ungesprochenen Zauber.

„So, dann bis Morgen Miss Sorrey, Mr. Gender", verabschiedete sich der Professor gut gelaunt und war gleich darauf hinter einer Biegung verschwunden.

Daren legte seine Hand um Julies Hüfte und die Beiden folgten dem kleinen Mann etwas langsamer, strebten aber dennoch auf dem kürzesten Weg der Großen Halle entgegen.

„Wie war es?" Daren kam ihr zuvor mit seiner Frage und so zuckte sie wieder mit den Schultern.

„So lala. War schon okay. Ich habe ihm gesagt, ich werde vielleicht bei Madame Malkins – Anzüge für alle Gelegenheiten – eine Ausbildung machen, er fand es ganz gut", fasste sie das Gesprochene zusammen.

„Und du? Findest du das gut?", murmelte Daren und zog sie etwas enger an sich.

„Hmmm, weiß nicht. Ja, irgendwie schon. Vielleicht macht mir das Spaß, könnte ja sein." Leicht verlegen über ihre konfusen Äußerungen – die ziemlich genau ihre Gedanken wiedergaben – sah sie zu ihrem Freund hoch, doch der lächelte sie nur an.

„Probier es doch einfach einmal, wenn es dir Spaß macht ist das doch klasse", teilte er ihr seine Meinung mit.

Kurz überlegte sie, befand dann aber, dass er recht hatte. Solange ihr nichts Anderes einfiel, konnte sie es ja einfach mal versuchen, allzu schlimm konnte es schließlich nicht werden, oder?

„Hm?", machte Daren, als sie eine Weile still nebeneinander hergelaufen waren und er keine Antwort bekam.

„Ich denke, ich versuche es", nickte sie was ihn dazu veranlasste sie wieder kurz an sich zu drücken.

„Und d-„

„Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiizzzzzyyyyyyyyyyyyyy, Hogsmeade! Nächsten Samstag dürfen wir nach Hogsmeade!!!" Kreischend stürmte ein Mädchen auf sie zu und an ihnen vorbei, um, wie man aus ihren lautstarken Worten entnehmen konnte, einer Freundin die Neuigkeit zu übermitteln.

„Hogsmeade?", wiederholte Julie begeistert und strahlte Daren an.

„Scheint so", grinste dieser zurück.

„Gehen wir? Oder…", Julie kam gerade ein böser Gedanke, der ihre Freude schlagartig dämpfte, „…trainiert ihr wieder?"

Erleichtert sah sie Daren den Kopf schütteln.

„Das kann ich nicht machen, die Mannschaft würde mich bei der nächstbesten Gelegenheit vom Besen stoßen", erklärte er, immer noch ein breites Grinsen im Gesicht.

„Außerdem würde ich gerne den Tag mit dir verbringen", meinte er dann und sah sie bittend an.

Gerührt – wie schaffte er das immer wieder mit nur einem Blick? – nickte sie, drehte sich zu ihm und umarmte ihn fest.

„10 Punkte Abzug für Ravenclaw", schnarrte es kalt und erschrocken wichen sie auseinander.

„Für jeden von ihnen. Machen sie gefälligst, dass sie in die Große Halle kommen, anstatt hier den Eingang zu blockieren!"

Da sie aus eigener Erfahrung wussten, dass man den Befehlen von Professor Snape, im Interesse der eigenen Gesundheit, am besten zügig und ohne Widerworte folge leistet, nickten beide synchron. Ohne sich umzusehen und darauf achtend, dass zwischen ihnen mindestens ein halber Meter Abstand war, gingen sie zum Ravenclawtisch. Sicher war sicher.

Als sie dann saßen, nahm Daren ihre Hand unter dem Tisch in seine und drückte sie, während er sie lächelnd ansah.

Verliebt erwiderte sie seinen Blick.

Ein ganzer Tag, den sie nur für sich hatten. Keine Hausaufgaben, kein Quidditch, keine Mädchen die sich gerne den ‚Quidditchkapitän' angeln würden und ja, hoffentlich auch kein Snape.

Dass sie ihn eigentlich nach seinem Gespräch mit Flitwick und seinen Berufsplänen befragen wollte, fiel ihr erst später wieder ein, als sie schon im Bett lag.