Bin mal wieder flott!!!!!! Und schon das nächste Chapi!!!!

Loria: Freu mich auf Heut abend!!! Van Helsing wir kommen!!!

Chap X

Albus weckte sie am nächsten Morgen sanft auf. Sie hatte sich nach der Beerdigung so hingelegt wie sie war und war fast sofort eingeschlafen. Sie hatte von ihren Eltern geträumt und noch einmal Abschied genommen.

Albus setzte sich auf den Bettrand.

"Du warst Gestern sehr still."

Es tat ihr gut seine Stimme zu hören.

"Ich weiss. Ich konnte nichts sagen. Es war wie ein Strick um meinen Hals. Ich hatte schon Mühe nur zu atmen."

"In einer Stunde fährt ein Zug nach Hogsmead. Wenn wir den noch erwischen wollen solltest du langsam aufstehen."

Sie zog sich schnell um und ging dann runter ins Pub, wo Albus auf sie wartete. Sie hatte nun ein sehr dunkel weinrotes Kleid an und trug ihre Haare offen. Das Kleid war oben schön anliegend und war federleicht, sodass es bei jeder Bewegung mit wippte. Als sie unten ankam drehten sich viele männliche Köpfe zu ihr um. Sie registrierte dies mit Genugtuung. Sie hatte Gefallen daran, den Männern die Köpfe zu verdrehen. Albus sah auf ihren Lippen eine Andeutung eines Lächelns. Er war froh sie so zu sehen. Es hatte ihm am Herzen wehgetan, als sie sich selbst so hart bestrafte. Sie hatte einen Teil ihrer Lebensfreude wieder entdeckt und das war wichtig für sie. Sie hätte sich sonst nur selbst seelisch zu Grunde gerichtet.

Nach einer halben Stunde sassen sie im Zug nach Hogsmead. Sie hatte ihre Füße auf den gegenüberliegenden Sitz gelegt und beobachtete nun die Landschaft draussen.

"Du siehst glücklich aus."

Sie schaute ihn an und lächelte dabei.

"Ja das bin ich. Ich bin erleichtert, dass es vorbei ist."

"Nur deshalb?"

Sie konnte ihm nichts vormachen. Unbewusst hatte sie vorhin gerade an Severus gedacht.

Nun machte sich ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht breit.

"Nein…"

Sie liess ihren Onkel zappeln. Obwohl sie sich darüber klar war, dass man es ihr ansah, wollte sie ihm nicht zuviel preisgeben.

"Nun spann deinen alten Onkel nicht so auf die Folter. Erzähl mir alles und lass ja kein Detail aus."

Sie musste nun stak überlegen, was sie ihm alles sagen konnte um nicht zu verraten, in wen sie verliebt war.

"Ich hab jemanden in den Ferien kennen gelernt."

Sie redete extra langsam und setzte gezielt lange Pausen ein um ihn richtig zu quälen.

"Und…?"

"Was willst du denn wissen?"

Sie grinste ihn nun überlegen an.

"Das weißt du genau. Name, Adresse, Personenbeschreibung, mehr Einzelheiten eben."

"Er ist mir in vielerlei Hinsichten ähnlicher, als mir manchmal lieb ist. Und er hat mich verlassen."

Jetzt schien er tatsächlich überrascht.

"Einfach so?"

"Ja. Ohne Abschied. Eines Morgens war er weg."

Er runzelte die Stirne.

"Eines Morgens…? Du hast doch nicht etwa…mit einem Wildfremden???"

"Nein", sie log ihn an, "Er war mein Zimmergenosse." Dies stimmte sogar.

"Aber ich hab doch extra ein Einzelzimmer für dich gebucht?"

"In einem Komplex gab es einen Rohrbruch und so musste das Hotel seine Gäste in Zimmern zusammen rein tun. Es waren immerhin zwei Betten da."

Nun log sie schon wieder. Es war nur die halbe Wahrheit, denn es war ein Zimmer mit Ehebett gewesen. Sie hatte ein schlechtes Gewissen ihrem Onkel gegenüber.

"Na wenn nichts geschehen ist, tut es mir Leid um dein gebrochenes Herz…Ich verstehe aber nicht, was dich daran so glücklich macht?"

"Die Erinnerungen an ihn sind immer noch wunderschön. Ich hab die Zeit mit ihm sehr genossen."

Er schaute sie genau an und wusste, dass er unmöglich noch mehr von ihr erfahren würde. Jetzt jedenfalls noch nicht.