(Disclaimer und Beta: siehe frühere Kapitel)

A/N: Das Folgende sind kleine Ausschnitte aus den Racheplänen Harrys und Voldemorts kleinen Beiträgen - da mehrere Pläne zugleich umgesetzt werden, wirkt es auf den ersten Blick vielleicht etwas verworren, lasst euch nicht drausbringen!

10. Kapitel - Rache

"Glaubst du, sie werden uns das abkaufen?"

"Kingsley sagte, Harry habe dem Orden zwar erzählt, dass ich ihn und seine Verwandten entführt habe; er hat dabei jedoch nicht widerrufen, was wir über seinen Verkauf durch die Dursleys in deren Köpfe gepflanzt haben. Soviel der Orden weiß, könnte ich Harry aufgegriffen haben, nachdem die Dursleys ihn schon in die Hände seiner Käufer übergeben hatten."

"Die habm wiaklich voagehabt, Harry zu veakaufn?", fragte klein Nico nochmal nach.

"Nein. Das denken sie nur. Aber sie haben ihn sechzehn Jahre lang ganz schlecht behandelt. Sie waren richtig fies zu ihm. Und es tut ihnen noch nicht mal leid", erklärte 'Tante' Rolanda. "Deshalb werden wir sie ein wenig ärgern."

Vorlost rollte die Augen. "Du verziehst die Kinder, wenn du ihnen beibringst, Rache zu nehmen", beschwerte er sich.

Tatsächlich leuchteten Nicos Augen vor Begeisterung.

Rolanda Hooch zuckte nur mit den Schultern.

Sie hatte die Neuigkeit, dass Vorlost temporärer Leiter eines Waisenhauses war, erstaunlich gut aufgenommen. Dass er außerdem der Dunkle Lord war, konnte sie auch nicht weiter beeindrucken.

"Ich habe mich verliebt", hatte sie einfach gesagt. "Nach über vierzig Jahren der Einsamkeit, unterbrochen nur hin und wieder durch oberflächliche Beziehungen, werde ich nicht hinterfragen, wer der Mann ist, der mir endlich zeigt, was Liebe ist. Wenn du fähig bist, zu lieben, dann bist du offensichtlich nicht der böse dunkle Lord, als der du überall dargestellt wirst."

Damit war das Thema für sie erledigt gewesen.

Rolanda war jedoch eine Spielerseele. Als sie von Vorlosts Plänen hörte, die Zaubererwelt einzuschüchtern, damit sie endlich den Krieg gegen ihn abblies, war sie mit Feuereifer dabei und heckte einen Plan nach dem anderen aus.

Ihr war es auch zu verdanken, dass sie in diesem Moment zu dritt in einer gemieteten Limousine saßen, der kleine Nico ein Energiebündel, das vor lauter Vorfreude nicht aufhören konnte, auf dem Sitz zwischen ihnen hin und her zu wackeln und über alles und nichts zu plappern.

"Is Harry dea Mann, dea eine Chiäne is?"

"Hyäne, Nico. Ja, genau der."

"Und die wahn richtig fies zu ihm?"

"Ja."

"Gut. Dann zieh' ich auch den Rock an", verkündete der Fünfjährige.

"Es ist ein seidener Lendenschurz, kein Rock", erklärte Vorlost freundlich.

"Das macht nix", sagte Nico, die hohe Stimme ganz ernsthaft, "ich muss ja nicht darüba redn."

"Genau. Es ist wichtig, dass du kein Wort sagst. Respektvoll musst du wirken, und eingeschüchtert.

Sieh zu, dass du den Brief übergibst, wenn du willst, warte, bis er ihn gelesen hat, und dann komm schnell zum Wagen zurück."

"Weaden die zu mia auch gemain sain?"

"Das sollten sie mal lieber lassen!", grollte Vorlost. "Ich komme natürlich mit. Ich habe einen coolen Mantel, wie der aus Matrix-"

"Und du willst mir was über Erziehung erzählen, wenn du die Kleinen so gewalttätige Muggelfilme sehen lässt?"

"Ich habe Nico den Film nicht sehen lassen. Aber er hatte sich hinter dem Sofa versteckt, als wir den DVD- Player ausprobiert haben, den du mitgebracht hast."

Rolanda hatte eine Schwäche für Muggelkino, ganz besonders, wenn in einem Film Szenen vorkamen, in denen Menschen ohne Besen flogen. Unter ihrem kantigen, fokussierten Äußeren war die raubvogelgleiche Hexe ein Träumer.

"Mein Mantel ist aber noch cooler als der im Film...", fuhr Vorlost fort, dem kleinen Muggeljungen einen Unsichtbarkeitsmantel als technisches Wunder zu erklären.

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"Und somit erkläre ich die DA erneut für eröffnet!", rief Harry.

"Hurra!!!", schallte es ihm aus fünfzig Kehlen entgegen.

Mat strahlte. Vorlost würde höchst zufrieden sein. Noch hatte er ihm nicht erzählt, dass Harry sich erinnerte - die Nachricht war zu heikel, als dass er sie einer Eule anvertrauen wollte. Doch sein Heimvater hatte in seinem letzten Brief mit gut versteckten Andeutungen versprochen, eine Abgesandte zu schicken, die Harry überprüfen sollte. Mat hatte eine ziemlich klare Vorstellung davon, wer das sein würde. Er freute sich schon darauf, Vorlosts Freundin wieder zu treffen.

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"Petunia, Liebes, machst du auf?", rief Vernon hinter seiner Zeitung hervor.

"Ich kann nicht, ich habe Fleisch in der Pfanne", rief die hagere Frau zurück. "Und Dudley ist noch nicht von der Arbeit zurück."

Frustriert schnaubend legte Vernon Dursley Zeitung und Kaffee beiseite und erhob sich.

"Was kann ich für Sie tu-"

Die Worte blieben ihm im Halse stecken, als er sah, wer auf seiner Türschwelle stand und aus tiefschwarzen, mit Kajalstift umrandeten Augen zu ihm hoch sah.

Der kleine Junge, der in seinem dünnen Tuch ausgesehen hätte wie ein Mitglied einer dubiosen Einrichtung, irgendwo in den Rotlichtbezirken der Großstadt - wenn er nicht mindestens zehn Jahre zu jung dafür wäre - öffnete leicht die kirschroten Lippen, als wolle er etwas sagen, sah sich dann aber nervös um und überreichte Vernon wortlos einen an ihn adressierten Umschlag.

Er blieb stehen und senkte unterwürfig den Blick.

Vernon wusste sichtlich nicht, was er tun sollte. Schon begannen einige Nachbarn, neugierige Blicke in seine Richtung zu werfen. Es war sechs Uhr abends, jedermann war gerade auf dem Heimweg von der Arbeit.

Die lange, schwarze Limousine, welche vor seinem Haus geparkt war, hätte allein schon für Aufsehen gesorgt. Der kleine, für diesen Novembertag viel zu leicht bekleidete Junge aber, welcher da vor dem ehrbaren und respektierten Mister Dursley stand, brachte die Zungen in weitem Umkreis zum tanzen.

Vernon konnte den Jungen genauso wenig fortschicken wie er ihn hereinbitten konnte. Die Hände des untersetzten Mannes zitterten, als er den Briefumschlag öffnete und eine kleine, goldgerandete Karte herausnahm.

Mr. Dursley,

Wir haben die Ware, für welche wir Sie bezahlt haben, nie erhalten. In Übereinstimmung mit Punkt 5.3.21 des Vertrages nehmen wir uns daher einen Ersatz unserer Wahl.

Es war eine Freude, mit Ihnen Geschäfte zu machen.

R. H.

Vernon erbleichte.

"Junge, wer hat dich mit diesem Brief geschickt?"

Der kleine Junge sah ihn aus weit aufgerissenen Augen an und schüttelte stumm den Kopf.

Plötzlich drehte er sich um und lief mit eiligen Schritten zurück zu dem Wagen. Das schnelle Tempo hatte zur Folge, dass sein Tuch ein wenig angehoben wurde und den Blick auf einen blanken, runden Kinderpopo freigab.

Empörtes Getuschel und aufrichtiger Abscheu eilten wie ein Buschfeuer die Straße hinunter.

Die Türe des eleganten schwarzen Wagens schloss sich mit einem dumpfen Geräusch hinter dem kleinen Jungen.

Man konnte die Limousine gerade noch um die Ecke am Ende des Magnolienweges biegen sehen, als mit quietschenden Bremsen ein Polizeiauto auf dem freigewordenen Platz zu stehen kam.

Nicht nur die Nachbarn, sondern auch die Vertreter der öffentlichen Ordnung waren sehr daran interessiert, warum ein Wagen, der mit einem Ring von Kinderhändlern in Verbindung zu stehen schien, bei den Dursleys gehalten hatte...

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"Minister, könnten Sie mir bitte erklären, wie dieses Formular auf meinem Schreibtisch landen konnte?", erkundigte sich eine wütende Mme Bones bei Alastor Moody.

Sie schwenkte ein unscheinbares Formular, welches sich heute auf ihrem Stapel mit zu erledigenden Akten eingefunden hatte.

"Ich wüsste wirklich gerne, weshalb unser Ministerium die Verwandten Harry Potters aus einem Konflikt mit der Muggelpolizei retten soll. Ich habe die Aktion aufgeschoben, bis ich genau Bescheid weiß. Wir können nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass Einzelne für ihre Taten nicht bestraft werden, selbst wenn es sich um die Familie eines so geschätzten Mitgliedes unserer Gesellschaft wie Harry Potter handelt. Wie Sie sich vielleicht erinnern werden, gab es für Aberforth Dumbledore damals auch keinen Mitleidsbonus, nur weil er der Bruder des berühmten und beliebten Albus Dumbledore war, als er diese Ziege..."

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"Sagen Sie, Professor, ist es wahr, was hier steht?"

Harry Potters grüne Augen wirkten stumpf, als er von seinem Platz am Ravenclaw- Tisch verwirrt zum Schulleiter hinauf blickte. In der Hand hielt er die neueste Ausgabe des Quibblers.

"Wurde ich ... von ... von den Dursleys ... verkauft?"

Es fiel ihm schwer, unter den gebannten Blicken seines Publikums nicht dem Drang nachzugeben, seine entsetzt geweiteten Augen in einem schelmischen Grinsen aufblitzen zu lassen.

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Rolanda streifte Nico einen Pullover über sein Monty Python- T-shirt und zwang ihn, noch einen Schluck heiße Schokolade zu nehmen, damit er sich bloß nicht erkältete. Vorlost derweil kicherte vergnügt in sich hinein, als er sich vorstellte, wie Dursley versuchte, den Beamten zu beweisen, dass er Harry nicht verkauft hatte.

Der Junge geht aufs St. Brutus... - Lügen Sie uns nicht an! - Er geht auf eine Schule namens Hogwarts, in Schottland. - Wollen Sie uns für dumm verkaufen? So eine Schule gibt es nicht! - Es ist ein Internat... eine Schule für... für...

Voldemorts Kichern wurde zu schallendem, lauten Gelächter.

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"Du-weißt-schon-wer soll..."

"Ich weiß, und hast du schon gehört..."

"... den Minister..."

"...aber er ist doch..."

"...kann man denn noch vertrauen?"

Minerva schüttelte den Kopf. Die Gänge des alten Schlosses summten vor Gerüchten, die seit Erscheinen des Quibblers herumgingen. Das alleine war schon beunruhigend genug. Doch es gab auch zusätzliche 'Gerüchte' - wahre Fakten über die Pläne des Ordens -, welche Seite an Seite mit den Halbwahrheiten und Schauermärchen die Runde machten. Woher kamen sie?

Hatten die Kinder von Todessern sie in Umlauf gebracht? Doch woher nahm Du-weißt-schon-wer sein Wissen? Gab es außer Severus noch einen Doppelagenten?

Ihre unruhigen Augen begegneten denen des Schulleiters.

Sie beiden waren die letzten Lehrer, welche noch wach waren. Der Rest des Kollegiums hatte sich einer nach dem anderen vorzeitig zurückgezogen. Die Woche hatte an ihrer aller Nerven gezerrt. Es war kein Wunder, dass die Ordensmitglieder unter den Lehrern vor Sorge Nachts kaum ein Auge zubekamen.

Was, wenn Potter inmitten der Gerüchte auch zu Ohren kam, dass Dumbledore ihn obliviated hatte?

Auch die übrigen Lehrer jedoch waren an diesem Freitagabend unnatürlich abgespannt gewesen.

Die Schüler hatten sich seit Jahren nicht so schrecklich verhalten, und noch immer hing über allen die Frage, was Du-weißt-schon-wer als nächstes plante.

Ihr müder Blick fiel auf die alte Standuhr in der Ecke des Lehrerzimmers.

Es war noch nicht einmal acht Uhr.

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"Wo... wo bin ich?"

Dudley Dursley raffte sich mühsam von dem schmalen Bett auf, wo er soeben erwacht war. Sein Hinterkopf schmerzte noch immer leicht von dem Schlag, der ihn in die Bewusstlosigkeit geschickt hatte.

Ein hochgewachsener Mann mit fettigen, schwarzen Haaren musterte ihn mit gekräuselten Lippen.

"Willkommen, Mr. Dursley. Wie es scheint, hat Ihr Vater einen Vertrag abgeschlossen, laut dem Ihr Cousin uns übergeben werden sollte. Leider versäumte Mr. Dursley Sr. aber, den Jungen zu liefern.

Wir konnten ihn nicht aufspüren, also haben wir - wie es uns der Vertrag erlaubt - nach Ablauf der vierjährigen Schonfrist an seiner Statt nun eben Sie mitgenommen. Unsere Kunden wollen nicht mehr länger warten, also müssen wir zusehen, dass wir Sie in möglichst kurzer Zeit in Form bringen.

In Ihrem momentanen Zustand würden Sie dem Ruf unserer Organisation schaden. Wir werben mit ausgesuchter Qualität und edler Ware. Während Ihr Cousin eine gewisse feingliedrige Schönheit besaß, muss ich leider sagen, dass Sie, nun ja..."

Sein abschätziger Blick sagte mehr als Worte.

"Wenigstens haben wir Geschäftspartner, welche mit mehr als nur Kindern handeln. Denn auch wenn der kleine Schwarzhaarige, den wir wollten, sehr kindlich für sein Alter wirkte, so sind Sie doch recht deutlich schon erwachsen... zumindest was den Körper betrifft."

Es war ein deutliches Zeichen von Dudleys Angst und Verwirrung, dass er sich nicht darüber beschwerte, als seinem Cousin in irgendeiner Hinsicht unterlegen bezeichnet zu werden.

Der blasse und dürre Mann hielt ihm eine Flasche mit einer grünlichen Flüssigkeit hin.

"Trinken Sie..."

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"Sie würden Harry Potter also unterstützen, gleich auf welcher Seite er stünde?", fragte Hermine noch einmal.

"Aber selbstverständlich", antwortete der Zentaur. "Wir haben in den Sternen gelesen, dass..."

Hermine blendete den Rest seiner Erläuterungen aus und konzentrierte sich stattdessen auf den Hauselfen neben dem Zentauren.

"Wir Elfen Ihnen zu großem Dank verpflichtet", sagte das kleine Wesen, welches das Elfenvolk zu seinem Sprecher gewählt hatte, nachdem Dobby den Job aufgegeben hatte, um wieder in Hogwarts zu arbeiten. "Wir auf Miss Grangers Seite."

"Dasselbe gilt für uns", knurrte ein Sprecher aus der Fraktion der Werwölfe. "Und wenn es auch nur ansatzweise stimmen sollte, was der Quibbler schreibt, so schulden wir auch Voldemort zumindest unsere Dankbarkeit, wenn nicht sogar eine gewisse Loyalität. Er war uns schon immer gewogener als das Ministerium, ich bin froh, dass nun auch der Rest der Zaubererwelt einen gemäßigteren Kurs meinem Volk gegenüber eingeschlagen hat..."

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"WAS FÄLLT IHNEN EIGENTLICH EIN, SIE MIESES STÜCK DRACHENDUNG!!! SIE HABEN SICH VON SIE- WISSEN- SCHON- WEM KAUFEN LASSEN UND -"

Mit einem müden Wink seines Zauberstabes ließ der Minister einen weiteren Heuler in Rauch aufgehen, der mitten in seine Unterredung hinein plötzlich erschienen war und sofort zu kreischen begonnen hatte. Aus blutunterlaufenen Augen starrte Moody den Herausgeber des Quibblers an.

"Ich fühle mich nicht wirklich geneigt, mich für den Heuler zu entschuldigen", presste er hervor, "da es Ihr Artikel war, welcher diesen Eulensturm über mich hat hereinbrechen lassen."

Mr. Lovegood sah ihn nur aus neugierigen Augen an.

"Verzeihen Sie, aber welcher Artikel? Meinen Sie den über Eulenzucht in Kargosien letztes Jahr?", erkundigte er sich höflich.

Moodys einzige Antwort war ein schicksalergebenes Stöhnen.

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"Im Januar also?"

Rolanda beobachtete, wie ihr Verlobter im Zimmer auf und ab strich wie ein Tiger im Käfig. Vorlost war nervös wie eines der kleineren Kinder, als sie ihm erklärte, wann er Harry endlich wieder treffen sollte.

Es würde das Datum für die 'alles entscheidende Schlacht' sein.

"Ja, am zwölften. Für den Tag haben die Drei Schwestern einen Sturm vorhergesagt."

Sie nahm sein Gesicht in die Hände und Strich dem flachnasigen Mann sanft über die Schläfen.

"Mach dir nicht so viele Sorgen. Harry kann Mrs. Granger jederzeit Kontakt mit mir aufnehmen lassen, Mat ist also in keinerlei Gefahr, entdeckt zu werden.

Harry hat seine volle magische Gabe wieder und wird sich kein zweites Mal eine solche Blöße geben. Er vertraut darauf, dass du deinen Teil des Theaters gut spielen wirst. Vertraue ihm doch einfach auch!"

"Ich habe so lange nur mir selbst vertraut, ich weiß nicht, ob ich es noch kann."

"Versuche es doch einfach. Wenn du Harry nicht vertrauen kannst, wem dann?"

"Dir natürlich, Liebes. Aber gib mir ein Wenig Zeit, ja? Wenn ich neben dir auch noch Harry vertrauen soll, wächst der Kreis meiner Vertrauten um 100 Prozent an, das ist ein großer Schritt..."

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"Seid ihr nun eigentlich ein Paar oder nicht?", fragte einer von Harrys Mitschülern ein wenig gereizt, als Luna sich auch bei diesem Treffen der DA wieder wie eine Klette an Harry heftete.

Dumbledore hatte Harrys Drängen nachgegeben und erlaubt, dass auch einige der früheren Mitglieder der DA Hogwarts betraten, um Harry mit dem Unterricht zu helfen.

"Ein Paar?" Harry musterte Luna etwas zögerlich. "Ich weiß nicht; sind wir?"

Vor ein paar Wochen hatte er sie endlich gefragt, ob sie an einer Beziehung interessiert sei. Sie hatte 'Nein.' gesagt und seine Hand ergriffen, um sie dann den ganzen Abend lang zu streicheln und nicht mehr loszulassen.

Harry wurde aus Luna noch immer nicht schlau.

Nun aber sah sie ihn an und für einen kurzen Moment ließ sie, nur für ihn alleine, ihre Maske fallen. Ihre sonst umwölkten, unfokussierten Augen brannten vor starker Emotion, als sie die seinen trafen und sich ganz leicht weiteten.

Heiß pulsierte das Blut in Harrys ganzem Körper. Sein ganzes Wesen schien nur auf die Frau vor ihm konzentriert zu sein. Bis Luna den Blick abwandte und ihr Gesicht wieder hinter ihrer zerstreuten Maske verbarg.

"Ich weiß es auch nicht", sagte sie nonchalant. "Wir sollten das mal klären."

Harry klang wesentlich weniger unbeschwert, als er sich zu einer Antwort aufraffte.

"Wir könnten einfach sagen, wir sind zusammen", schlug er nervös vor.

"Okay", antwortete sie einfach nur.

So wurden Harry und Luna ein Paar.

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Das wirklich Krasse ist, dass ich eine Freundin habe, die tatsächlich 'Nö' gesagt und dann seine Hand genommen hat. Sie ist zwar sonst keine Luna, aber diese Aktion... -Kopf schüttel- War mir ein Zitat wert. -g- Die beiden jetzt sind seit mehreren Jahren zusammen. : )

-Wie immer vielen Dank für die wundervollen reviews!!! Mein dickes fettes Dankeschön geht diesmal an Ina, coco, goldentree, Lin-Lin, Aschra, TC2509, TempesteSatanus, Sharly-17 und ArcadiaPirat. Danke!!!

Es tut mir leid, dass ich in letzter Zeit so selten update. Ich habe natürlich tausend ganz wundervolle Ausreden- aber seien wir ehrlich, ich habe derzeit ganz einfach zu viel Schweinkram im Kopf, den ich nicht mal auf stellen möchte, trotzdem aber aufschreiben muss, um ihn loszuwerden... Wie auch immer, ich gelobe Besserung und werde mich wirklich bemühen, bald auch die 'Heimat' zuende zu schreiben. ; ) -

Ina: hm, jetzt habe ich den Zeitungsartikel gar nicht so genau beschrieben. Schlimm?

coco: Luv 'ya! -knuddel-

LinLin: Danke für die Schokolade!!! Du bist ein Lebensretter- sie war gerade aus! -mampf, schluck- Lecker!

TC: Ich weiß, ich weiß, wenn ich schneller updaten würde, wäre die Gefahr nicht so groß, dass man zwischendrin alles vergisst. Musstest du diesmal auch wieder die ersten beiden Teile lesen, um den Anschluss zu finden? Sorry! ...'Die auf drei Fanfiction-Archiv-Seiten an die 400 verschiedenen Storys am lesen ist' - oh, das kenne ich auch! Führst du auch schon Buch, um nicht nach drei oder vier Kapiteln erstaunt festzustellen, dass du die fic schonmal gelesen hast? ;D

Tempest, Sharly, Pirat- Hi! Danke für die reviews! Wie schon gesagt, ich bemühe mich, bald wieder zu updaten, aber letztendlich ist es eben Glückssache, was meine Faszination gerade in Bann hält... (wenn ich nur so Zeug wie in 'Rabentod' oder 'Just Fine' im Kopf habe, dann wäre es sehr dumm, hier weiterschreiben zu wollen - denn das Ergebnis wäre ganz sicher unschön). -seufz- Aber, fertigschreiben werde ich es mit 100prozentiger Garantie! Ich lass' keine fics sterben! Versprochen! ; )

Bis bald! (...hoffentlich.)

- Dime