Alles klärt sich… oder auch nicht
Daheim, ja ich nannte Charlies Haus inzwischen daheim, setzte ich mich sofort an den Computer. Er war langsam und ich hatte hier und da noch Probleme. Insbesondere für das Eintippen brauchte ich lange. Wie schrieb man überhaupt Vampir? Doppel i? Vampiir? Oder doch mit ie? Vampier? Oder ganz anders? Vaampir? Ich war verwirrt. Dann gab ich einfach etwas ein, das eine Mischung aus allem war: Vaampiier.
Ich weiß nicht wie, aber mein Computer schaffte es mir das Wort Vampir anzuzeigen. Für mich würde es trotzdem Vaampiier bleiben! Aber egal, jetzt sollte ich wohl mal nach den Einträgen dazu schauen. Nach einer Weile schaffte ich es, einen kleinen Text zu finden, der die meisten Punkte zu enthalten schien.
Vampir: Bluttrinkendes Wesen, welches Jahrhunderte überleben kann. Verwandelt sich des Nachts in eine Fledermaus, schläft tagsüber in Särgen und seine Behausung hat es unter der Erde. Zudem wird es von Sonnenstrahlen verbrannt. Es existieren wahrscheinlich noch weitere Merkmale. Allerdings sind diese nicht bekannt, denn um sie heraus zu finden müsste man sich in Lebensgefahr begeben. Niemand, der jemals nah genug an einen Vampir heran gekommen ist, um andere Merkmale heraus zu finden, hat es überlebt.
Na das war ja aufschlussreich und äußerst professionell, aber es tat seinen Zweck. Aber Fledermäuse? Bitte! Also hatte es wohl nicht viel mit Edward zu tun. Wahrscheinlich hatte er einen Comic oder so etwas gelesen und daran gedacht. Warte. Hieß das, ich erinnerte ihn an eine Comic-Figur? Schnell ging ich vor den Spiegel. Nein… eigentlich konnte das nicht sein.
Bronzy war total doof. Ich ging wieder zurück in mein Zimmer. Ich wusste nicht was ich machen sollte, um nicht an Saphira zu denken. Da fiel mir etwas ein, was Charlie mir gezeigt hatte. Chatten! Ausprobiert hatte ich es bisher noch nicht, also war ich bereit für eine weitere Erfahrung. Meine erste Konfrontation: Ein Nickname. Ich hatte keine Ahnung. Es sollte etwas mit mir zu tun haben, aber es sollte nicht jeder mit mir verbinden können.
Saphira. Nein, das wäre zu offensichtlich und ich musste ja vorsichtig sein. Ich wollte nicht von Leuten des Königs entdeckt werden. Brom? Auch er war zu bekannt, genauso wie Roran es inzwischen war. Garrow. Perfekt! Also loggte ich mich auf unserer Schulwebseite, die ich gewählt hatte, als Garrow ein.
Das nächste Problem war schon im Anmarsch: Die Sprache. Sofort wurde ich angeschrieben. Und wer war E.A.M.?
E.A.M.: Hey Garrow, neu hier?
Garrow: Könnte man so sagen…
E.A.M.: Wenn du fragen hast, wende dich ruhig an mich. Ich habe mich irgendwie dazu überreden lassen hier den Admin zu machen und bereue ist. Aber wenn es irgendwelche Probleme geben sollte weißt du, wen du fragen kannst.
Admin? Und wie sollte ich bitte hier Probleme bekommen? Oder war das vielleicht wieder Slang für irgendetwas. Ich konnte wohl doch weniger Jugendsprache als ich dachte, aber nachschauen wollte ich es gerade nicht. Doch noch jemand gesellte sich zu unserem Gespräch.
BlackAngel: Hey Edward, ein neues Gesicht und du kannst es nicht in Ruhe lassen?
Garrow: Edward? Edward Cullen?
E.A.M.: Alice! Was soll das? Du sollst hier doch nicht meinen Namen benutzen!
BlackAngel: Als ob dich das wirklich interessiert! Außerdem hast du mich auch gerade Alice genannt!
E.A.M: Ja, aber nur weil du mich Edward genannt hast!
Garrow: Alice? Cullen?
BlackAngel: Wer sonst? An unserer Schule gibt es doch nur eine Alice und einen Edward.
Garrow: Bronzy und Igel also…
Warte! Hab ich das gerade eingetippt? Wo bitte war ich mit meinen Gedanken, dass ich die Worte in den ganzen drei Minuten des Tippens nicht gelesen und gelöscht hatte? Hallo? Ich fluchte.
E.A.M.: BELLA? What the FAQ?
Garrow: Was der was?
E.A.M.: Fuck!
Garrow: ähm… okay…
Ich kramte jetzt doch rasch nach dem Wörterbuch. Ich hatte es lange nicht mehr gebraucht – also bestimmt ganze drei Tage nicht mehr. FAQ – Fuck… Meistens für What the FAQ oder auch What the Fuck gebraucht, was in der Übersetzung in etwa bedeutet Was zum Teufel. Okay.
Garrow: ach, vergiss es.
BlackAngel: lasst mich nicht außenvor! *vor euch auf und ab springt* … wartet… Igel?
Garrow: …
Garrow: Ich finde der Name passt…
BlackAngel: Echt? Igel?
E.A.M.: Wieso nennst du dich Garrow? Und Alice und mich Igel und Bronzy?
Garrow: Was geht dich das an?
BlackAngel: Wie heißen die andren? Oder haben die keine Namen?
E.A.M.: Warum veranstaltest du eigentlich immer so ein Fiasko, wenn wir uns unterhalten?
BlackAngel: Hört auf mich zu ignorieren!
Garrow: Ich veranstalte keins, mein Leben ist eins!
Oh nein, hatte ich das wirklich geschrieben? Mist, Mist, Mist! Bevor einer von ihnen antworten konnte, verließ ich den Chat. Hoffentlich würden sie denken, dass ich über meine Mutter schrieb. Ich hatte tatsächlich etwas Neues gelernt: Nie wieder chatten. Bronzy kannte seinen Spitznamen schon, aber Igel wusste ihren jetzt auch. Ich sollte besser aufpassen. Obwohl, ich hatte sowieso nicht viel mit ihnen zu tun. Besser nicht darüber nachdenken.
Ich hatte noch eine Idee, wie ich mich ablenken könnte. Ich würde einfach Harry Potter weiterlesen. Natürlich, es ist keine besonders… einfallsreiche Idee, aber eine gute. Jetzt wusste ich, wie man sich mit einem Buch in eine andere Welt verlieren konnte. Ich blendete alles aus und konzentrierte mich nur auf das Buch. Und bevor ich mich versah, war ich hinüber in meinen Ruhezustand geglitten.
Am nächsten Morgen wachte ich nicht so früh auf. Ich hatte wohl bis spät in die Nacht gelesen. Allerdings hatte ich das Gefühl, Saphira zu verraten, wenn ich versuchte nicht an sie zu denken. Und versuchte doppelt meine Schuld zu unterdrücken. ‚Saphira würde nicht wollen, dass ich traurig bin und außerdem ist sie ja nicht tot', redete ich mir ständig ein.
Ich musste mich beinahe beeilen um in die Schule zu kommen. Draußen regnete es einmal mehr in Massen und da ich keine Regenjacke dabei hatte, war ich völlig durchnässt, als ich in meinen ersten Unterricht ging.
Die ersten Stunden zogen sich wie Kaugummi. Und seit ich es probiert hatte, konnte ich sagen: es zieht sich verdammt lang! Und als es endlich Mittagspause war, wollte ich mich schon erleichtert auf den Weg zur Cafeteria machen. Doch daraus wurde vorerst nichts. Eine kleine Elfe stand neben mir und fragte: „Igel?"
Verwirrt starrte ich auf die zierliche Gestalt. „Wie bitte?"
„Warum nennst du mich Igel? Sag schon! Sag schon! Sag schon!" Sie sprang um mich herum.
„Schon gut! Ich sag es dir, wenn du aufhörst hier so rum zu hüpfen." Alice Cullen stand wie angewurzelt am Boden und starrte mich erwartungsvoll an.
„Ich hab euch damals in der Cafeteria sitzen sehen und ihr… keine Ahnung warum, aber ich hab euch allen fünf, jetzt auch inklusive deines Vaters einen Spitznamen gegeben."
„Welche? Welche? Welche? Welche?"
„Stopp! Wenn ich es dir sage, lässt du mich dann in die Cafeteria gehen?", fauchte ich genervt. Ein stummes Nicken.
„Also, Igel und Bronzy weißt du ja schon. Und vermutlich kannst du dir denken wen ich mit Barbie meine, oder? Barbies Freund heißt Big Bone – sehr passend oder? - und dein Freund Blondie. Euer Vater hätte gut Blondie 2 sein können, aber ich hab mich dann doch für Goldie entschieden. Ich geh dann mal."
Mit diesen Worten machte ich mich auf den Weg. Neben mir ein kleines aufgedrehtes Wesen. „Was noch?", fuhr ich sie genervt an.
„Du hast nur gesagt, dass ich dich in die Cafeteria gehen lassen soll." Und damit fing sie an zu reden und zu reden.
Hin und wieder wollte ich etwas sagen, aber sie sprach einfach weiter. „Ich meine, mir ist schon klar, dass Edward schwierig ist, aber musst du immer so zu ihm sein? Ich meine, ich komme ja auch mit ihm klar. Sogar am besten aus meiner Familie."
Ich hatte nicht zugehört und antwortete einfach: „Aber jemand zu Wort kommen lässt du nie, oder?"
„Oh", murmelte sie.
Ich holte tief Luft um ihr zu sagen, dass sie sich verziehen sollte. „Ich…"
„Darf ich noch eins sagen?"
Ich knurrte regelrecht. „Natürlich. Geh zu deinem Freund oder deinen Geschwistern und sag ihnen was du willst. Aber lass mich damit in Ruhe, verdammt nochmal."
Ich war wirklich gereizt. Wie konnte man so klein sein und trotzdem so viel Energie haben, dass es einen nervte? Ich verzog mich zu meinen Freunden, als Igel anfing einfach nur zu starren. Verrückt.
Viel zu früh war die Pause vorbei – wozu Igel nicht wenig beigetragen hatte. In der Klasse saß schon Bronzy und starrte finster vor sich drein. Als ich mich neben ihm niederließ blickte er nicht einmal auf. Ignorierte er mich jetzt? Schien wohl so. Und dabei hatte er mich immer so schön abgelenkt. Naja, immer noch besser als Igel, die mir die Ohren voll quatschte. Oh man, mir konnte man es wohl nicht recht machen. Ich seufzte, was Bronzy dazu veranlasste mir einen schrägen Blick zu schenken.
Die nächsten Tage verliefen ähnlich. In der Schule saß ich in den Stunden oder bei meinen Freunden. Igel und Bronzy redeten beide nicht mit mir und oft fehlten sie sogar ganz. Ich ignorierte es. Und zu Hause vergrub ich mich in Harry Potter, um mich von Saphira abzulenken. Ich war allerdings schon beim fünften von sieben Büchern. Aber ich hatte etwas von weiteren bekannten und beliebten Büchern gehört und ich wollte sie lesen.
Ich besuchte Saphira nicht. Zum einen konnte ich Arya, Oromis und Glaedor nach meinem letzten dramatischen Abgang nicht mehr unter die Augen treten und zum anderen vertrug ich den Schmerz einfach nicht. Natürlich schmerzte es mich auch, Saphira nicht zu sehen, aber sie im Koma zu sehen, wäre noch tausendmal schlimmer. Nur abends wagte ich, an Saphira zu denken und ich weinte mich oft leise in das, was mir den Schlaf ersetzte.
Tage gingen über in Wochen und Wochen gingen über in Monate. Ich war jetzt schon fast 4 Monate hier und knappe 3 davon war Saphira im Koma. Ich hielt es kaum noch aus.
Die Tage waren an mir vorüber geflossen, doch heute war etwas anders. In Mathe erzählte mir Jessica, dass sie Mike zum Abschlussball eingeladen hatte. Was sie damit meinte wusste ich. Oromis hatte es mir erklärt.
„Da du zur High School gehen wirst, musst du eine wichtige Tradition wissen. Sie feiern zum Halbjahresende immer einen Ball", begann Oromis.
Verwirrung machte sich in mir breit. „Bitte? Stehen sie zu zweit auf einem Ball und versuchen nicht herunter zu fallen?"
„Nicht ganz", lachte mein Lehrer, „es ist eine Feier, wo man in Paaren hingeht, die Mädchen meist in einem schönen Kleid und die Jungen in einem Smoking." Okay, diese Begriffe kannte ich inzwischen. Kleid und Smoking meinte ich.
„Und dann?" Ich war tatsächlich neugierig. Auf diese andere Welt! Was war los mit mir?
„Nun, sie tanzen mit ihrem Partner und trinken Punsch oder essen ein paar Kleinigkeiten. Nicht selten ist der Partner der feste Freund oder die feste Freundin."
Dieser Begriff war mir auch neu. Anscheinend stand das Fragezeichen auch in meinem Gesicht geschrieben. „Nun, Era. In dieser Welt ist es etwas anders gehalten! Wenn ein Mädchen mit einem Jungen zusammen ist, dann ist es ihr fester Freund, also wenn sie auch eine körperliche Beziehung führen. Allerdings haben die Mädchen und Jungen dort nicht selten wechselnde Freunde. Aber auch sie heiraten irgendwann."
Okay, ein fester Freund war jemand den man küsste und ein Ball, war so etwas wie ein Tanzabend. Sinnvoll. Ich war mal wieder bestens vorbereitet.
Naja, jedenfalls hatte Mike sie weder abserviert oder angenommen. Er hatte gesagt, er müsse überlegen. Worüber? Jessica passte zu ihm, fand ich. Warum konnte er es nicht einsehen?
Nun, das klärte sich, als wir im Bio-Raum saßen, Edward neben mir, doch wie immer ignorierten wir uns. Ich warf ihm nur hin und wieder einen Seitenblick zu. „Jessica will mit mir zum Halbjahresball gehen", sagte da plötzlich Mike.
Ich tat so, als wäre mir das völlig neu. „Echt? Ist doch super", antwortete ich und spielte die… ja, was eigentlich? Die Glückliche?
„Naja… ich hab ihr gesagt, ich weiß noch nicht. Ich wusste nicht ob…", er unterbrach sich kurz um tief Luft zu holen, „ob du mich nicht fragen willst." Bitte? Hatte ich ihm irgendwelche Hoffnungen gemacht? Wirklich? Und würde Mike überhaupt einen Smoking finden, der zu seinen grünen Haaren passte? Ich war ja schon immer verwundert, dass er Sachen hatte, die sich nicht zu sehr mit ihnen bissen.
Dieses Mal warf Edward mir einen Seitenblick zu. ‚Einfach weiter ignorieren, Era', sagte ich mir. „Also… ich… ich kann da nicht", versuchte ich mich heraus zu reden.
„Warum?", fragte Mike und sah mich sowohl enttäuscht, als auch verwirrt an.
„Ich… muss da nach Phoenix. Meine Mutter besuchen." Sollte ich Saphira tatsächlich besuchen? Nein! Das würde mich umbringen.
„Kannst du das nicht wann anders machen?", fragte Mike mit einem Hoffnungsschimmer. Ich schüttelte nur den Kopf, doch bevor er oder ich noch etwas sagen konnten, kam Mister Banner in die Klasse. Ich warf rein aus Gewohnheit einen Blick zu Bronzy. Er starrte mich an. Er ignorierte mich nicht. Ob er wohl krank war? Doch Mister Banner forderte unsere gesamte Aufmerksamkeit.
Nach der Stunde ignorierte ich Cullen lieber wieder, denn dieser Blickkontakt eben war erschreckend intensiv gewesen. Sport. Nun, wahrscheinlich würde jedem auffallen, dass ich nur SEHR selten von Sport berichte. Das hat auch einen Grund. Ich war tatsächlich eine Niete. Ich interessierte mich einfach nicht genug dafür, einen Ball über ein Netz zu schlagen, mit oder ohne Schläger.
Ich wollte zu meinem Auto und sah dort schon jemanden auf mich warten. Eric Yorkie. Was hatte ich mit ihm noch zu tun? Ich überlegte und da fiel mir ein, dass er ja tatsächlich an unserem Tisch saß! Und ich hatte ihn genauso ignoriert wie Bronzy! „Hey, Eric!", begrüßte ich ihn also extra-freundlich.
„Hi Bella, ich wollte dich was fragen", begann er ohne Umschweife. Ich wollte antworten, doch er schien ziemlich nervös zu sein und sprach einfach weiter. „Ja, also… ich weiß, dass Damenwahl ist, aber… ich wollte… äh, naja dich fragen ob du… nicht vielleicht mit mir gehen willst?" Was? Hieß das nicht, dass er mein fester Freund sein wollte? „Zum Halbjahresball", fügte Eric noch hinzu, als er seinen Fehler bemerkte.
Achso! Ein Glück! „Ich… bin nicht da, Eric!"
„Oh, das hat Mike auch gesagt." Bitte? War das jetzt sein Ernst?
„Und wieso fragst du dann noch?"
„Nun, ich dachte, dass du ihn vielleicht nur angelogen hast, um nicht mit ihm gehen zu müssen. Naja, ich hab es ehrlich gesagt gehofft."
„Er hatte Recht", sagte ich nur knapp und mit einer leicht genervten Kühle in meiner Stimme. Irgendwo hatte auch meine Schauspielkunst ein Ende. Ich stieg in mein Auto und fuhr aus der Parklücke. Auf die Straße konnte ich leider noch nicht, denn vor mir stand das Auto des ach so tollen Edward – von sich selbst zum Mister Ultra-cool gekürten – Bronzy Cullen. Dieser wartete auf seine Geschwister, die gemächlich auf uns zukamen.
Genervt lehnte ich meinen Kopf zurück an die Kopfstütze. Ein lautes Geräusch war zu hören, eine Art Tock-tock. Da war es wieder. Und noch einmal! Knurrend öffnete ich meine Augen und sah Tyler an mein Fenster klopfen. Ja, der Tyler, der mich beinahe überfahren hätte. Der versuchte momentan auch irgendwie Buße zu tun oder so etwas.
Ich kurbelte mit etwas Kraftaufwand das Fenster runter. Draußen regnete es – mal wieder. „Was ist los?"
Tyler grinste frech. „Hast du vor mich zum Halbjahresball einzuladen?", fragte er.
Noch einer? Ich seufzte ungehört. „Ich bin nicht hier, Tyler."
Der lächelte nur leicht. „Kein Problem, dann halt am Jahresabschlussball." Damit war er weg. Und ich starrte ihm nach. Bitte? Warum hatten die Elfen mich nicht auf eine Mädchenschule schicken können? Ja, es gab so etwas!
Ich sah nach vorne und jetzt wo Tyler weg war, saßen die fünf Cullens plötzlich und Edward fuhr, ein fettes Grinsen auf dem Gesicht, los. Hatte er es gehört? Für Menschenohren war es doch viel zu leise gewesen. Vielleicht lachte er aber auch nur über meinen Gesichtsausdruck.
Vollkommen geladen fuhr ich nach Hause. Ich schmiss meine Sachen grob in eine Ecke und packte das Harry Potter Buch. Ich musste mich DRINGEND ablenken, und das ausnahmsweise mal NICHT von Saphira. Schlimmer als dieser Tag ging es nicht mehr. Obwohl, hatte ich das an dem Tag vor dem Unfall nicht auch gedacht? Am besten dachte ich so etwas nie wieder.
