Bli bla Blubb
Als der Fisch endlich fertig war, genossen sie es, einmal etwas anderes zu essen, als ihr gewöhnliches Brot. Sie überlegten einige Zeit, wie sie Hammads Familie ein Lebenszeichen geben konnten, doch sie kamen zum Schluss, das man dafür am besten die Muggelpost aus einem anderen Land, möglicherweise Frankreich, nutzte.
„Christian, eigentlich wollten wir die Animagusverwandlung die nächsten Monate durchführen. Das wird ja jetzt nichts mehr.", merkte Julian nach ihrer Postdiskussion an.
Christian nickte: „Ja, leider. Aber das hier geht vor."
„Was ist das?", fragte Hammad ganz Beiläufig.
„Die erste Animagusverwandlung ist ein langer Prozess. Zaubertränke, kombiniert mit Verwandlungsmagie, Zauberkunst und ein großer Haufen Glück. Anschließend kann man sich in ein Tier verwandeln. Mit normaler Zauberkunst geht dies temporär auch, aber als Animagus gibt es keine Terminierungen.", erklärte Christian. Julian war sich sicher, dass sein Freund während dem Reden sicherlich 80 Prozent seines Mundinhalts verloren hat. Manieren hatte sie schon lange abgelegt.
Nach dem Essen gingen Julian und Hammad zum Schwimmen an den See. Christian blieb am Lager zurück um etwas nachzudenken. Es war nicht Julians Art, jetzt schon über Hogwarts nachzudenken. Er hingegen machte sich schon seit einem Tag Gedanken, wie sie nach England kommen sollten, aber vor allem nach Hogwarts. Selbst wenn sie das versteckte Schloss finden sollten, können sie dort sicherlich nicht einfach hereinspazieren. Sogar wenn es keinen Schutzzauber dafür gab, würden sie angegriffen werden. Christian kramte in seiner Tasche, in der Hoffnung einen Joint zu finden. Er brauchte jetzt Weed. Vielleicht fiele ihm dann etwas ein.
Er kramte in seiner Hosentasche, doch er hatte kein Gras dabei. Stattdessen fand er etwas anderes, kleineres darin. Ein kleines Stück Papier. Dieser Lupin gab ihm dieses Papier ganz beiläufig, bevor sie die Ehrenloge verlassen hatten. Christian sah es sich genau an. Es war ein wirklich kleines, weißes Blatt Papier. Kurz überlegte er zu prüfen ob es eine magische Wirkung hat, aber manche Gegenstände verloren diese wenn man danach prüfte.
Also blieb Christian nichts andres übrig, als das Stück Papier gelangweilt anzustarren. Nach einigen Momenten legte er es auf den Boden, weiler ins Schlafzimmer Gras holen ging.
Auf seinem Rückweg, nahm er sich im Recherchebereich einen Stift mit.
Den Joint machte er sich auf dem Weg zum Feuer an. Das Papier lag immer noch neben den lodernden Holzscheiten. Julian kam gerade nass vom See gestapft. Als er Christian erblickte rief er: „Christian komm.".
„Komm du mal bitte her.", antwortete er gerade so laut, das es Julian verstand. Der blickte etwas missmutig drein, akzeptierte aber auch und lief zu Christian.
„Was los?", fragte er, als er etwas näher war.
„Ich will nach England solange es noch Sommer ist. Wir brauchen eine Idee wie wir Hogwarts kommen, denn die werden uns sicher nicht durch ihre Schutzzauber lassen. Das einzige was ich hab, ist dieses Stück Papier.", sprach er und hielt das weiße Stück Papier in der Hand.
„Keine Ahnung. Darum kümmern wir uns morgen.", zuckte Julian mit den Achseln und drehte sich schon wieder um.
„Nein. Jetzt.", erwiderte Christian.
Jetzt war Julian richtig sauer. Er mochte es nicht, etwas gegen seinen eigenen Willen zu machen. Er schritt auf Christian zu, entriss ihm das Stück Papier.
„Lass mich raten. Du traust dich nicht den „Magie aufspüren" Zauber zu prüfen ob das Ding verzaubert ist. Dann helf ich dir.", wütete Julian. Christian sah ihn entsetzt an. Sein Mitstreiter lies das Papier in das Feuer fallen und zerstörte es damit. Dies dachte er zumindest. Aber entgegen seiner Erwartung brannte es nicht. Julian zog es mit dem Zauberstab wieder zurück und ließ es ins Gras ab.
Es verglühte den Boden auf dem es lag. Leichte Rauchschwaden begannen sich zu bilden.
„Die Frage wäre damit abgehakt. Schreib mal was drauf.", lächelte ihn Julian höhnisch an. Christian ärgerte sich, dass er daran selber nicht gedacht hat. Starke Magie schützt sich oftmals selber oder wird geschützt.
„Nein, was machen wir wenn es eine Art magische Eintrittskarte ist.", gab er zu bedenken.
„Dann haben sie eben ein Autogramm von uns darauf.", grinste sein Freund mittlerweile deutlich besser gelaunt zurück. Er hob das immer noch warme Blatt auf, griff nach dem Stift neben Christian, lies es ohne Zauberstab in die Luft gleiten und schrieb darauf:
Bli bla blubb.
„Toll, wenn das jetzt funktioniert denken die, du bist ein 3 Jähriger Autist.", antwortete Christian ärgerlich. Ihn nervte Julians Art in solchen Situationen.
„Dann hoff das es nicht klappt. Oder vielleicht doch?", grinste Julian immer noch zurück. Auf dem Blatt tat sich nichts. Dann muss es wohl eine Eintrittskarte oder ähnliches sein.
Julian wollte gerade Christian die Karte zurückgeben, als er aus dem Augenwinkel neue Schrift darauf erkannte.
„Christian Schau. Da passiert was.", rief er aufgeregt zu seinem abgelenktem Kumpanen. Jetzt fand er es auch interessant.
Christian sprang auf und lief neben Julian. Er schaute ihm über die Schulter.
Sirius, wir haben doch entschieden wir benutzen diese Pager nicht mehr, weil Remus seinen abgegeben hatte und die die ihn erhalten haben, tot sind. Außerdem sollst du deinen verdammten Namen drunter schreiben.
-Arthur
Julian grinste. Dieser Sirius musste jemand mit Humor sein. Er fragte sich ob dieser Arthur und dieser Sirius in Hogwarts lebten. Schrieben sie gerade mit anderen Widerstandskämpfern? Dachten sie alle sie seien tot? Für Potter und die anderen beiden musste es so ausgesehen haben.
Also wirklich. Diese wertvollen Werkzeuge für so etwas zu benutzen. Bitte unterlasst das doch endlich. Wir haben Leute im Außeneinsatz, die dieses Mittel wirklich brauchen. Was denken die sich über euch dumme Bengel und eure Ernsthaftigkeit.
-Minerva
Langsam erschien dieser Schriftzug, als wenn er in Echtzeit geschrieben wurde, darunter.
„Außeneinsatz. Das ist Hogwarts, Julian. Wir reden mit ihnen!", rief Christian. Er fiel Julian um den Hals. Anscheinend hatte sich Christian darüber schon lange den Kopf zerbrochen.
„Minerva, Minerva, ...", fing Julian an, „der Name sagt mir etwas...".
„Minerva, hmmm... McGonnagal!", viel es Julian wieder ein , „Co-direktorin, Animagus, Verwandlungsmeisterin. Geniale Zauberin."
Julian lächelte. Ja, daher kannte er diesen Namen.
„Sollen wir uns für diesen Sirius ausgeben?", fragte Julian mit einem Lächeln. Christian schüttelte nur den Kopf. Das könnten sie nun wirklich nicht tun.
Christian fragte sich aber auch, was sie nun schreiben könnten. Sie müssten sich zu erkennen geben, aber er wollte eigentlich sicher sein, das er wirklich mit Hogwarts sprach.
„Ich weiß was wir schreiben. Gib her.", sagte Christian und nahm sich das Blatt. Julian fuchtelte mit dem Zauberstab, sodass es auch für seinen Freund schwebte.
Als Christian mit schreiben begann, sah sich Julian um. Hammad kam gerade lächelnd vom See. Er lief auf sie zu.
Als Julian auf das Blatt blinkte, sah er das Christian fast fertig war.
Dumme Bengel stimmt wohl, Miss McGonnagal. Leider halten wir das Sirius-Shaming (wer auch immer das ist) für, in diesem Fall, unangebracht. Der gute Herr hat sicherlich eine gebührende Entschuldigung verdient.
Ebenfalls muss ich zugeben das es mich und meine entzückende Begleitung enttäuscht das sie an unserem Können so sehr zweifeln uns für tot zu halten, wenn unsere Feinde noch leben.
Wir würden uns womöglich eurer Bewegung anschließen wollen. Vorerst würde ich aber gerne von Ihnen wissen, wie viele Todesser im Raum waren, als wir mit ihren Mitgliedern zusammen stießen. Gerne können sie uns nach der Antwort auch eine Frage stellen, um unsere „Echtheit" zu prüfen. Mein Englisch ist etwas eingerostet, aber ich hoffe verständlich.
-HoD
„Perfekt, dann warten wir mal ab.", sagte Julian nach dem lesen. Er klopfte Christian auf die Schulter.
Recht schnell erschien eine Antwort:
Ich überlegt doch nicht wirklich diese Monster aufzunehmen?
-Molly
„Charmant. Wie immer werden wir geliebt und verehrt.", redete Christian vor sich hin.
„Wie immer...", gab ihm Julian recht.
Molly bitte!
Wir stehen auf der gleichen Seite wie sie. Nur die Mittel sind anders. Es waren 3 Todesser im Raum. Poll unter dem Imperius-, und zwei Ohnmächtige.
-Remus
Julian nickte und lächelte Christian an. Dieser zeigte wieder auf das Blatt wo erneut ein Schriftzug erschien.
Welche Haarfarbe trug ich?
-Tonks
Das war dann wohl ihre Frage. Christian dachte kurz nach, war sich dann aber sicher. Schwarz. Aber warum fragte sie das. Wechselte sie so oft ihre Haarfarbe?
Recht kurz, schwarz.
-JdT
Kurze Zeit kam keine Antwort mehr, bis wieder ein paar Zeichen auftauchten:
:-D
-Tonks
Kurz darauf fing wieder jemand an zu schreiben.
Ich fasse es nicht. Wie könnt ihr mit ihnen so schreiben? Ich habe viel mehr von dir erwartet, Tonks. Das sind Massenmörder!
-Molly
„Immer noch Charmant.", nuschelte Christian vor sich hin, als in roter Schrift ein neuer Schriftzug erschien.
Hallo Julian und Christian. Franz Heinrich hat mir viel über euch erzählt. Sehr viel.
Hier machte der Schreiber eine kurze Pause. Julian wunderte sich woher die Person ihre Namen kannte. Er kam zum Schluss, dass es nicht so schwer war. Die Todesser kannten sie seit der Ermordung von Christians Eltern auch. Er war mehr als interessiert an dem, was geschrieben würde.
Einer der beiden, sehr wissbegierig, talentiert. Der andere ebenfalls talentiert, ohne es auch nur einmal im Unterricht zu zeigen. Unfassbare Duellfähigkeiten, weit über dem Niveau eines 7. Klässlers Hogwarts mit starkem Interesse an der schwarzen Magie. Wobei das beide betrifft.
Wieder stoppte der Schreiber. Es war eine sehr schöne Schrift. Julian wurde bewusst, dass ihr alter Lehrer, schon immer seine Tarnung durchschaut hat. Aber warum wurde Julian dann nie bestraft?
Christian war geschockt. Das Geschriebene überraschte ihn sehr. Mit wem schrieben sie und woher wusste diese Person so viel über sie? Es wunderte ihn auch, dass der Schriftzug rot war und niemand darüberschrieb, beziehungsweise anfing etwas Eigenes zu schrieben. Denn dieser Schreiber ließ sich unfassbar viel Zeit.
Wäre der dunkle Lord nicht zurückgekehrt, hätten wir uns vor 4 Jahren schon getroffen. Ihr beide hättet Hogwarts zu eurem fünftem Schuljahr besucht.
Wie oft wollte der Schreiber noch Neuinformationen fallen lassen. Sie hätten Hogwarts besucht? Julian fragte sich unfreiwillig, was jetzt wohl mit ihnen wäre, wenn sie vor fünf Jahren nach Hogwarts gelangt wären. Wären sie immer noch dort?
Ich muss Remus korrigieren. Es waren, zumindest laut der Rune am Arm eines von euch Beiden, 4 Todesser im Raum.
Der Fremde besaß auch große Kenntnisse über die alten Runen, denn sonst wüsste er nicht, dass dies eine Lokalisierrune war. Wenn er das wusste, musste er nur noch eins und eins Zusammenzählen. Warum sollte jemand wie sie, sonst eine Rune, die magische Signaturen lokalisiert, besitzen.
Ihr habt hier in Hogwarts einige Fans, die euch gerne begrüßen würden. Deutlich mehr unserer Mitstreiter sind aber extremst kritisch euch gegenüber. Ich muss ehrlich sagen, das ich ebenfalls eher zu dieser Gruppe gehöre. Da ich aber weder den Willen eurer Unterstützer, wie auch den meines alten Freundes Franz untergraben will, schlage ich ein unverbindliches Treffen in unserem Savehouse in London vor. Ob ich selbst anwesend sein werde, weiß ich nicht. Weitere Fragen werden euch sicher die Anderen beantworten können. Ich bin ab jetzt verhindert.
-Albus Percival Wolfric Brian Dumbledore
Julian erstaunte als er den Namen sah. Natürlich. Nur dieser Mann konnte all dies von Heinrich und Hogwarts gleichzeitig wissen. Denn dieser Mann verband beides miteinander. Dumbledore war gegen sie. Damit haben die beiden eigentlich gerechnet, aber es verletzte Julian komischerweise trotzdem.
Hammad las die texte interessiert aber lautlos mit. Als er damit fertig war, traute auch er nichts zu sagen.
Erst einige Stunden später entschied Christian zu antworten. Er nahm den Stift und schrieb:
Hallo. Gerne nehmen wir ihre unverbindliche Einladung an. Ich möchte sie aber informieren das uns ein Muggel zu diesem Gespräch begleiten wird, denn es dreht sich genau so um seine Aufnahme wie die unsere. Des Weiteren wäre ich sehr dankbar, wenn sie uns ihren Entscheidungsfindungsprozess erläutern könnten, damit wir uns auf das Treffen vorbereiten können. Außerdem möchte ich hiermit noch ganz deutlich betonen, das wir unsere Zauberstäbe stetig bei uns behalten werden. Mr. Lupin kann sicher bezeugen, das wir nicht jeden Unbekannten umbringen. Miss Tonks und der liebe Mr. Potter ebenfalls.
-Christian
Auch sie mussten jetzt etwas auf eine Antwort warten, aber sie kam nach mehr als einer halben Stunde.
Wenn dieser Muggel zu eurer Gruppe gehört, müssen wir ihn genau so wie euch befragen. Wie gerade schon angedeutet ist es eine Art Befragung. Unsere Gemeinschaft wird eine ungerade Zahl an Personen wählen, die zu diesem Treffen erscheinen. Diese sind wahlberechtigt. Sie werden euch fragen stellen, zu eurer Person, zu euren Beweggründen, zu eurer Vergangenheit. Aber auch zu den Gründen warum ihr euch anschließen wollt. Eure Zauberstäbe werdet ihr genau so in der Hand behalten wie wir. Ich bin mir sicher, das weder wir, noch ihr, sie benutzen müssen.
-Remus
Dieser Remus Lupin schien ihnen sehr aktiv antworten zu wollen. Julian mutmaßte, das er wie auch diese Tonks zu ihren Unterstützern gehörten. Sie schienen damals schon sehr aufgeschlossen. Unweigerlich musste Julian sich fragen ob auch Potter eine Stimme hat, oder ob er zu jung war.
„Christian, Potter hat noch gar nicht geantwortet.", stellte Julian fest.
„Ja, das stimmt, aber was solls?", antwortete Christian etwas verwundert über diesen Sachverhalt.
„Was ist, wenn er keinen solchen Pager, oder wie sie es wieder nannten, hat? Was ist wenn er zu jung ist, um Entscheidungen zu treffen und zu helfen? Ich will dort nicht hin, um eingesperrt zu werden und mir von Pseudolehrern anhören zu müssen, wie schlecht dunkle Magie ist.", erklärte sich Julian genauer.
Christian verstand. Das war tatsächlich eine Gefahr.
„Das muss geklärt werden. Wir werden dort sicherlich nicht in die Oberste Führungsriege geworfen, aber ich will dort nicht mein Dasein vor mich hinfristen."
„Sieh mal. Noch was wurde geschrieben.", bemerkte Julian.
Ich muss noch ergänzen das wir uns den Gebrauch von Veritaserum und Legilemenz vorenthalten, falls wir es für angebracht halten.
„Hoffentlich Legilemenz, dann können sie so lange angreifen wie sie wollen. Da liefern wir ihnen richtige Stusserinnerungen.", lächelte Julian zu Christian, als die geheimnisvolle Person, weiterschrieb.
Zusätzlich werden wir wohl noch einen Fähigkeitentest machen. Also auf welchem schulischen Stand Sie sich befinden. Des Weiteren werden wir, falls es sich wirklich um eine Aufnahme drehen sollte, besprechen müssen was Sie im Hogwarts Umfeld machen werden, sofern ihre Schulbildung abgeschlossen ist.
-H. Granger, Assistentin Koordination Hogwarts
„Oha, Assistentin Koordination Hogwarts, beeindruckend. Schulische Bildung. Ich kotz gleich..", sagte Julian, „aber jetzt mal ernsthaft. Die haben ja so richtige Berufsbezeichnungen..."
Er beugte sich vor und schrieb eine kurze Antwort:
Vielen Dank für die Information Miss Granger. Ich hoffe der Gebrauch solcher Mittel wird nicht nötig sein, denn sie zeigen doch ein gewisses fehlendes Vertrauen. Ich hoffe das wir beim Thema Schulbildung ordentlich abschneiden werden, da wir, wie sie ja sicherlich wissen, alles selber lernen mussten.
-Julian
Julian war zufrieden. Nach ganz kurzer wurde wieder eine Antwort geschrieben.
Das Veritaserum und andere Mittel werden benutzt weil, zumindest wenn ich von mir sprechen darf, ich Ihnen keineswegs vertraue. Des Weiteren bedeutet sinnloses morden und töten nicht, das Sie auch nur annähernd so etwas wie schulische Bildung erhalten haben. Eher gegenteilig. Ich, für meine Person, zweifel daran, das ihre Schulbildung auch nur annähernd der entspricht, die sie brauchen um bei uns als Freiheitskämpfer aufgenommen zu werden. Aber ich kann sie beruhigen. In allen Schuljahren (von der 1. bis zur 7. Klasse) sind noch Plätze frei und die Chancen sind hier deutlich höher aufgenommen zu werden.
-Granger
„Was für eine Fotz...", schimpfte Julian.
Christian sah das Blatt verwundert an: „Die hat Temperament. Bin ich falsch oder ist das eine Freundin von Harry Potter?"
Julian nickte erbost. Er nahm den Stift zur Hand und verfasste seine Antwort. Christian blickte ihn wütend an. Julian würde sich auch etwas zurückhalten. Etwas.
Danke für ihre ermutigenden Worte, Miss Granger. Des Weiteren möchte ich erwähnen das das morden keineswegs sinnlos ist. Wenn sie wirklich dieser Meinung sind, dann kann ich Sie auch als keinen echten Freiheitskämpfer ansehen.
-Julian
Julian hoffte das es so rüberkam wie es sollte. Er wollte jetzt diskutieren.
„Die kann sowas von froh sein das ich nicht den lieben Viktor Krum erwähnt habe.", sagte Julian lächelnd zu Christian.
Dieser schenkte ihm mit einem freudigen Lachen die beste Antwort die er geben konnte.
Sicherlich kann ich ein „Freiheitskämpfer" sein und das was Sie tun verurteilen. Dumm Menschen zu töten ohne Sinn und Zweck, sogar zu foltern, zeigt für mich, wie wenig Bildung sie auf ihrer „Schule" erhalten haben. Alles was Sie bisher taten war schlichtweg sinnlos. Sie erreichten nichts. Sie sind zwei kleine Kinder die Krieg spielen wollten und jetzt im Krieg sind. Nicht weniger, aber auch auf gar keinen Fall mehr.
-Granger
Julian musste grinsen. Sie war wirklich zäh.
Jetzt war er wieder an der Reihe. Das würde seine letzte Nachricht diesbezüglich sein.
Ich hätte da noch eine Fragen an sie, bevor ich kapituliere und Ihrer Wenigkeit in jedem Punkt recht gebe. Stützt sich nicht Ihre Freiheit, ihre Hoffnung, auf eine ganz Gewisse Person, den-Jungen-der-noch-lebt? Ist er nicht sogar ihr bester Freund, Miss „Hermine" Granger?
Ist es nicht auch so, das Mister Potter ohne uns tot wäre und damit ihre ganze Rebellion oder wie auch immer Sie es nennen mögen, vorbei wäre? Wie können sie trotz dieser Fakten behaupten, alle was wir Taten war, ich zitiere „sinnlos". Unsere Aufgabe, die wahrlich nicht war, Mister Potters Leben zu retten, ließen wir fallen, um eben dies zu tun. Deswegen fordere ich wenigstens etwas Vertrauen ihrerseits ein. Denn hätten wir es gegenüber ihren Kollegen nicht gehabt, wären sie ebenfalls wie die Todesser, durch meine Hand gestorben.
Zuguterletzt möchte ich noch zu Ihrer „Schule" kommen. Sie sind unfassbar stolz auf dieser Schule ausgebildet worden zu sein. Das freut mich. An ihrer Stelle würde ich meine Hochnäsigkeit etwas ihrem logischen Verstand weichen lassen, bevor ich antworte. Denn weder Tom Riddle, noch ein einziger Todesser, kamen von meiner Schule. Ihr tolles Hogwarts kann das leider nicht von sich behaupten.
-Julian
