So, hier ist nun endlich das 10. Kapitel. So kurz vor der Veröffentlichung des 7. Bandes habe ich es doch noch geschafft. :-)
2 Dinge vorweg:
1.Es gab mal wieder einen tollen Englischen Begriff, bei dem ich mich geweigert habe den ins Deutsche zu übersetzen. Mal ehrlich Hotness Factor würde sich in Deutsch ziemlich bescheuert anhören,oder?!
2.Ich fliege Samstag Abend für 2 Wochen in den Urlaub und kann mich deshalb nicht abends an den PC meines Mitbewohners schleichen um ein paar Zeilen zu Übersetzen, deshalb müsst ihr leider wieder etwas Geduld aufbringen.
Vielen dank an all meine lieben reviewer euchalleknuddelt!
Und nun:
Viel Spaß beim lesen!
Kapitel 10
Nach einem weiteren langen Trainingstag ging Harry in sein Haus er benötigte dringend eine lange heiße Dusche und ein großes weiches Bett. Die lange heiße Dusche könnte er haben, aber das große weiche Bett musste noch warten, da er Pläne für heute Abend hatte.
Ein lautes Bellen und das kratzen von Krallen auf Hartholzboden weckten seine Aufmerksamkeit und er sah auf um Daisy auf sich zu rennen zu sehen. „Daisy, nicht springen," sagte er, einen Finger auf sie zeigend, aber natürlich hörte sie nicht. Er hatte sie erst seit 2 Wochen, aber sie wuchs schon ein ganzes Stück. „Okay, Mädchen, ich finde es auch gut dich zu sehen...runter Mädchen, runter. Hermione, ruft du sie bitte weg."
„Daisy, komm!"
Daisy , die kurz davor war Harry erneut an zuspringen, drehte ihren Kopf in die Richtung aus der das Kommando kam. Sie schlenderte dann rüber, wo Hermione am Küchentisch saß, auf dem sie Pergament Rollen und Bücher um sich verstreut hatte.
„Platz," sagte Hermione ohne von ihrer Arbeit auf zusehen und Daisy tat was ihr gesagt wurde. „Braves Mädchen, jetzt leg deinen Kopf runter und bleib."
Harry beobachtete wie Daisy ihren Kopf auf ihre kleinen Pfoten legte und niedergeschlagen seufzte."Wie um alles in der Welt machst du das? Sie hört nie auf mich."
„Sie fürchtete den Zorn von Hermione und weis, dass du ein Softie bist."
„Das stimmt nicht," sagte Harry sich an eine Seite des Tisches setzend, während Hermione am Kopf des Tisches war.
„Du verfütterst Essensreste unter dem Tisch an sie, Harry," sagte sie, während sie die Pergamente am Tisch durchstöberte.
Harry runzelte die Stirn. „Du solltest das eigentlich nicht wissen."
Hermione schnaubte, als ob sie sagen wollte Was denkst du was ich bin, dumm?´. „Wie war das Training heute?"
„Na ja, der Trainer sagte mir, dass ich in der A-Mannschaft bin."
Hermione sah zum ersten mal seit er zu hause war von ihrer Arbeit auf und lächelte. „Harry, das ist großartig!"
„Ja,"sagte Harry, verlegen mit den Schultern zuckend. „Training wird allerdings härter werden."
„Wahrscheinlich, aber du wirst jede Minute davon lieben."
„Was machst du hier?" fragte her und bewegte seinen Kopf in Richtung all ihrer Sachen.
Hermione atmete aus, während sie auf den überfüllten Tisch blickte. „Ich will ein Geschäft eröffnen. Einen Buchladen."
„Wirklich?" fragte er, während seine Augen aufleuchteten. „Das ist perfekt für dich!"
„Ich wollte das schon seit einer ganzen Weile machen." Sie legte die Feder, dies sie benutzt hatte runter und rieb ihre müden Augen. „Ich habe sogar den perfekten Ort dafür gefunden. Es ist ein Gebäude am Rand von der Winkelgasse, aber im Hauptbüro befindet sich eine magische Tür, die zu einem Muggel Geschäft führt."
Harry sah sie an. „Ich verstehe nicht."
„Ich möchte einen magischen und einen Muggel Buchladen eröffnen. Nur Muggelgeborene einstellen um auf der Muggelseite zu helfen." Hermione biss sich auf die Lippe, als sie zu ihm auf sah. „Ist das verrückt?"
„Absolut," sagte er lachend. „Ich denke du wirst das großartig machen, Hermione!"
Sie schenkte ihm ein kleines lächeln, leicht errötend. „Ja, na ja...das Problem ist, dass ich knapp unter der ursprünglichen Preisforderung bin." Sie gestikulierte ihre Hände über den Pergament Rollen. „Ich habe meine Ersparnisse angesehen und ganz gleich was ich tue, ich bin immer etwas knapp bei Kasse. Ich habe den Makler um etwas mehr Zeit gebeten, aber der Fristablauf ist in 2 Wochen,anscheinend möchte ein anderer Typ das Gebäude."
Harry legte eine Hand über ihre. „Wie knapp bei Kasse bist du?"
„Allein um die Pacht zusammen zu bekommen, fehlen mir 5000 Galleonen, aber dann brauche ich noch Geld um Bücher zu bestellen, um neue Möbel zu kaufen und natürlich um meine Angestellten zu bezahlen. Es ist Hoffnungslos."
Harry schüttelte seinen Kopf. „Nichts ist Hoffnungslos," sagte er, als er ein unbeschriebenes Pergament und ihre Feder nahm.
„Was machst du?" fragte sie, als er zu schreiben begann.
„Ich schreibe Gringotts um ihnen zu sagen, dass sie 50000 Galleonen auf dein Konto überweisen sollen. Das sollte helfen."
Ihre Augen weiteten sich und ihr klappte die Kinnlade herunter. „W-was? Harry, nein! Ich kann dich das nicht machen lassen!"
„Hermione, kennst du das Sprichwort, Geld wächst nicht auf den Bäumen´?" fragte er, während er weiter schrieb und aus den Augenwinkeln sah, dass sie nickte. „Na ja, im Grunde genommen...tut es das für mich. Ich bin ziemlich reich, Hermione. Neben der Tatsache, dass was meine Eltern mir vererbt haben mich für Jahre gut versorgen würden, ich habe außerdem das gesamte Black Vermögen, sowie heute habe ich einen 10000000 Galleonen Vertrag über fünf Jahre unterzeichnet."
Hermione seufzte. „Das ist kaum der Punkt, Harry."
„Nein,"sagte er ruhig, seine Feder in die Tinte tauchend. „Der Punkt ist, du bist meine Freundin und du brauchst meine Hilfe. Ich kann nicht mein ganzes Geld für mich ausgeben, wo ist der Spaß dabei?" Harry legte seine Feder runter und rollte das Pergament ein bevor er es beiseite legte und nahm dann ein weiteres unbeschriebenes Pergament und legte es vor Hermione. „Schreibe deinem Makler und sag ihm, dass du einen Termin festlegen möchtest um das Gebäude zu kaufen. Kaufen...nicht mieten. Das Geschäft wird niemals wirklich dir gehören, wenn du es mietest."
Hermione starrte ihn an nicht glaubend was sie hörte. Harry lies ihren Traum so mir nichts dir nichts wahr werden. „Harry,"sagte sie leise und ihre Augen füllten sich mit Tränen. „Ich weis nicht was ich sagen soll!"
„Du kannst damit anfangen indem du mir sagst, wie du dein Geschäft nennen möchtest,"sagte er grinsend.
Hermione lachte, als sie ihre Augen trocknete. „Bücher und Klugheit."
Harry lächelte, als er sich an den Tag erinnerte, runter gegangen waren durch eine Falltür und das als sie bloß Erstklässler waren. Er konnte es sie noch immer klar in seinem Kopf sagen hören. Bücher und Klugheit...es gibt wichtigere Dinge als das. Freundschaft und Mut. „Ich denke es ist verdammt genial." Er legte schließlich die Feder in ihre Hand. „Schreib jetzt!"
Hermione teilte ein lächeln mit Harry als sie die Feder nahm und dann ihrem Makler einen Brief schrieb um ein Treffen vorzuschlagen. Als sie fertig war, nahm Harry das Pergament und rollte es ein und rief nach Hedwig die ein Nickerchen, auf einem der Esszimmerstühle machte. Harry wies sie an was zu tun war und dann sahen sahen beide ihr zu, als sie aus dem Fenster flog. „Nun, Granger...ich denke du bist auf dem Weg eine Geschäftsfrau zu werden."
„Oh,Harry," sie lachte als sie ihre Arme um ihn schlang. „Ich weis nicht wie ich dir danken kann!"
„Du musst gar nichts tun," sagte er, sie fest umarmend. „Du lässt es mich wissen, ob du irgendwie Hilfe brauchst um diesen Laden fertig zu machen. Ich möchte helfen."
„Natürlich, es ist auch dein Laden," sagte sie, sich zurück ziehend. „Ich werde dir 50 vom Gewinn geben."
„Hermione, nein...ich brauche nicht..."
„Gut,dreißig."
Harry seufzte. „Gut, wenn du dich dadurch besser fühlst, bin ich mit 5 einverstanden."
„Fünf?" fragte sie. „Aber das ist gar nichts. Fünfundzwanzig."
„Zehn."
„Fünfzehn."
„Zehn," sagte Harry bestimmt, aber mit einem Lachen. „Das ist mein letztes Angebot."
Hermione atmete aus. „Oh, in Ordnung. Wenn es das beste ist, was ich tun kann." Sie steckte ihre Hand aus. „Zehn."
Harry ergriff sie. „Abgemacht."
„Das ist so aufregend!" Rief Hermione aus, als sie begann ihre Unordnung auf dem Tisch aufzuräumen. „Hey, ich habe eine Flasche Champagner im Kühlschrank aufbewahrt. „Willst du sie aufmachen?"
„Ich habe Zeit für einen schnellen Trinkspruch,"sagte er aufstehend. „Ich habe heute Abend Pläne mit Maggie."
„Meint ihr beiden es ernst?"fragte sie, während sie ihm in die Küche folgte.
„Ich weis es wirklich nicht,"sagte er die Champagner Flasche herausziehend. „Ich mag sie wirklich, es macht viel Spaß mit ihr. Außerdem weis ich, dass sie mich nicht wegen Geld oder irgendetwas ausnutzen wird, da ihrem Vater das Team gehört, das Mädchen ist wahrscheinlich reicher als ich."
„Sie ist auch nett," sagte Hermione, als sie sich auf Küchentheke setzte und lachte dann, als Harry den Korken knallen lies. „Ich liebe diese Geräusch!"
Harry lächelte, als er zwei Gläser heraus zog. „Sie ist nett," sagte er, gab ihr das Glas und sprang neben sie, stieß sein Glas mit ihrem an bevor er einen Schluck trank.
„Ich spüre ein aber´ kommen!"
Harry nickte. „Aber...ich weis nicht ob die Chemie zwischen uns beiden schon stimmt, verstehst du?" Er trank einen weiteren Schluck und schüttelte dann den Kopf. „Versteh mich nicht falsch, ich denke sie ist großartig. Sie ist witzig, sie ist süß und...na ja, du bist mit ihr herum gehangen, als wir in der Bar waren mit dem Team."
„Ja, Maggie und ich waren ein wenig besoffen an dem Abend,"erinnerte sich Hermione kichernd. Maggie und eine von Harry´s Teamkollegen, die Jägerin und das einzige Mädchen im Team war, saßen mit Hermione die ganze Nacht zusammen und diskutierten den Hotness Factor aller Männer in der Bar.
„Wem sagst du das," sagte Harry und verdrehte seine Augen. „Ich musste euch beide diese Nacht ins Bett stecken!"
Hermione kicherte, schüttelte aber dann ihren Kopf. „Wir schweifen vom Thema ab, warum denkst du, dass keine Chemie zwischen dir und Maggie ist?"
„Mags ist großartig und ich liebe es mit ihr rumzuhängen, aber ich frage mich ob wir als Freunde besser dran sind."
„Vielleicht seid ihr das," sagte sie und trank dann ihren Champagner aus. „Hast du sie schon geküsst?"
„Na ja, wir hatten bisher noch nicht wirklich die Chance dazu. Ich habe ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen gegeben, aber wir haben uns bisher noch nicht geküsst oder irgendetwas. Es scheint immer etwas unbeholfen zu sein."
„Du musst es einfach hinter dich bringen," sagte sie von der Küchentheke runter springend. „Heute Abend, küss sie einfach...du wirst es nie wissen, wenn du sie nicht küsst."
„Du hast recht," sagte er, trank sein Glas aus,sprang dann herunter und legte das leere Glas in das Spülbecken. „Ich gehe mich besser fertig machen, Mags wird in kürze hier sein." Er umarmte sie fest und küsste sie auf den Kopf. „Ich freue mich für dich,Hermione, wir werden sofort dein Geschäft in Gang bringen."
„Ich kann es nicht erwarten. Mach weiter und mach dich fertig, ich werde die Tür für Maggie öffnen."
„Danke." Er verließ dann die Küche und lief die Treppen hinauf,während Hermione sich dazu entschied sich ein neues Glas Champagner ein zu gießen. Sie ging rüber ins Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch, bereit für eine Nacht vor dem Fernseher und sich mit Champagner leicht antrinken. Krummbein sprang hoch auf ihren Schoß und Daisy sprang hoch auf ein Kissen und rollte sich neben ihr zusammen. „Was würde ich ohne euch machen?"
Keine Sekunde später kam Hedwig durch das offene Fenster geflogen und landete genau auf Hermiones Schulter. „Hey, bist du gekommen um dich der Party anzuschließen?"fragte sie, sah aber dann eine Pergament Rolle an ihr Bein gebunden. „Schon eine Antwort?" Hermione stellte das Glas ab und band das Pergament eifrig los. „Danke Mädchen."
Hermione las die Antwort mit einem lächeln auf ihrem Gesicht. „Sie möchte sich morgen früh treffen!"rief sie vor ihren Tieren aus. „Ist das nicht großartig? Es passiert wirklich!" Hermione seufzte ungläubig und legte das Pergament schließlich an ihr Herz. „Danke,Harry."
Die Türklingel läutete und Daisy Kopf schoss nach oben, dann sprang sie von der Couch um den neuen Besucher zu grüßen. „Daisy, beruhig dich,"Hermione lachte als sie zur Tür ging. „Nicht springen." Sie öffnete dann die Tür , um Maggie auf der anderen Seite der Tür stehen zu sehen. „Hey, komm rein!"
„Hey, Hermione," sagte sie rein gehend und beugte sich schließlich runter um Daisy zu begrüßen. „Hey Mädchen."
„Harry wird sofort unten sein, ich fürchte er hat sich wegen mir etwas verspätet."
„Er hat sich bei mir über das Flohnetzwerk gemeldet und mir über dein Geschäft erzählt," sagte sie. „Ich wollte dir das hier geben." Maggie hielt ihr eine gewebte Tür matte hin auf dem vorne Willkommen´ geschrieben stand. „Ich dachte du könntest es vor den Laden legen. Ich schätze du kannst entscheiden vor welchem Geschäft."
„Maggie, es ist großartig!" sagte sie, als sie es nahm und umarmte dann ihre neue Freundin. „Ich werde es verdoppeln und es dann vor beide legen."
„Gute Idee."
„Lass uns in die Küche gehen, ich habe Champagner."
„Du weist, ich kann niemals nein zu Alkohol sagen."
Zehn Minuten später kam Harry herunter, um Hermione und Maggie lachend und Champagner trinkend vor zu finden. „Oh nein, wenn ihr beide zusammen etwas trinkt, ist das niemals eine gute Sache," sagte er und nahm den Drink aus Maggies Hand.
„Oh, entspann dich," sagte sie und nahm das Glas zurück. „Wir feiern bloß ihr neues Geschäft!"
Harry schüttelte lachend den Kopf. „Na ja, beeil dich und hör auf, wir haben in zehn Minuten eine Reservierung."
Maggie trank den Rest ihres Glases auf Ex und lehnte sich dann vor um Hermione zu küssen. „Nochmal Gratulation, Hermione. Lass es mich wissen, wenn du anfängst, ich würde sehr gerne helfen."
„Danke, je mehr Hilfe umso besser."
„Wirst du heute Abend okay sein?" fragte Harry.
„Oh sicher, mach dir keine Sorgen um mich. Ich könnte anfangen an diesem Projekt zu arbeiten, das ich mir für das Haus überlegt habe, außerdem habe ich noch eine Menge Dinge für den Buchladen zu tun."
„In Ordnung, dann hab Spaß," sagte er und gab ihr dann einen Gute Nacht Kuss auf die Wange.
„Ihr auch und denk dran was ich dir gesagt habe," fügte sie leise hinzu, so dass nur er es hören konnte.
„Ja,ja," sagte er die Augen verdrehend. „Bereit,Mags?"
„Aber sicher!"sie lächelte, als sie es zuließ, dass Harry ihr mit ihrem Umhang half. „Wir sehen uns, Hermione!"
„Tschüss, Maggie. Ich werde dir später diese Woche eine Eule schicken."
„Lass dir das geraten sein,Tschüss!"
„Ich werde nicht zu spät kommen," sagte Harry, als er die Tür öffnete. „Warte nicht auf mich!"
„Das werde ich nicht und Harry?"
„Ja?" sagte er und wartete an der Tür.
„Danke nochmal. Für...alles!"
„Gern geschehen," sagte er grinsend und schloss dann die Tür hinter sich.
„Also, Daisy," sagte sie auf ihre vierbeinige Freundin hinunter sehend. „Sieht so aus, als wären es nur du und ich und eine Haufen Tiere heute Abend." Hermione seufzte, als sie den Kopf schüttelte und ins Wohnzimmer ging und sich dann auf die Couch fallen ließ. „Ich mag an einen Samstag Abend alleine sein, Daisy. Aber ich bin nicht traurig. Ich habe ein neues Geschäft und es wird großartig werden!"
Hermione stand schließlich auf und rieb ihre Hände in Erwartung zusammen. Sie hatte eine Menge Arbeit zu tun.
