dieses neue Kapitel ist finster und brutal,mit einem unerwarteten Ende..., wünsche euch beim Lesen trotzdem viel Vergnügen, eure Severina

Über dem dunklen, schmutzigen Kerkerraum schwebte eine Wolke aus Dunst, gepaart mit feuchtem Staub.

Inmitten dieser wogenden Nebel erkannte man schemenhaft eine hochgewachsene Gestalt, welche, die Hände um die Kante des Labortisches gekrallt, starr vor sich hin blickte.

Sein schwarzes schulterlanges Haar hing ihm wirr und fettig im Gesicht, der Ausdruck seiner Augen war leer und stumpfsinnig und um seinen Mund hatte sich ein harter Zug tief eingegraben.

Selbst seine stolze, hochaufgerichtete Haltung hatte man ihm genommen und einen gebeugten, zerbrochenen Menschen zurückgelassen.

Prof. Severus Snape, einst angsteinflößender, respektfordernder und gefürchteter Lehrer für Zaubertränke in Hogwarts, stand nun in diesem finsteren Loch, gezeichnet von der Willkür Voldemorts.

Längst hatte er aufgegeben die Flüche zu zählen, die er Tag für Tag und Nacht für Nacht ertragen musste.

Jeden noch so winzigen Fehler, jedes falsche Wort, strafte der Dunkle Lord gnadenlos.

Sein Körper war ausgebrannt, ausgemergelt und schwach.

Längst hatte Severus Snape erkannt, dass sein Plan der Rückkehr ein verhängnisvoller Fehler gewesen war, ein nicht wieder gutzumachender Fehler.

Täglich kam Voldemort zu ihm und verlangte nach „Mortiferum".

Akribisch testete der Dunkle Lord jede einzelne Phiole, mussten Dutzende unschuldiger Tiere sterben.

Snape war sich langsam darüber klar geworden, dass, wenn Voldemort genug von dieser todbringenden Substanz gelagert hätte, um die Weltherrschaft an sich zu reißen, sein Leben keinen Pfifferling mehr wert wäre.

Schloss er seine Arbeit ab, dann wäre auch sein Leben zu Ende, vielleicht sogar ausgelöscht mit seinem eigenen Trank.

Dabei hätte alles ganz anders verlaufen sollen.

Severus hatte mit dem Todestrank das Vertrauen des Dunklen Lords zurück kaufen wollen.

Das Voldemort mit dieser einen Phiole nicht zufrieden sein würde, damit hatte er gerechnet.

Doch er hatte sich in Malfoy getäuscht, seinen Hass unterschätzt und seine Hinterlist.

Während Voldemort in manchen Situationen noch relativ human mit Snape umging, erfüllte es Lucius mit einer großen Genugtuung, ihn bis zur Bewusstlosigkeit zu quälen.

So eiskalt wie seine Seele und so hart wie sein Hass und seine Verachtung, peitschte Lucius Malfoys „Crucio" oft durch diesen Raum und erfüllten die Luft mit den Schmerzensschreien seines Opfers.

Dieser abgrundtiefe Hass, voll Inbrunst mit diesem einen Wort heraus geschleudert, ließen die Qualen dieses Fluches um ein Vielfaches unerträglicher werden.

Und Snape spürte, dass Malfoy ihm liebend gerne ein „Avada Kedavra" ins Gesicht spucken würde.

Doch noch war es nicht soweit und Malfoy wusste, dass ein gegen Snape gerichteter Todesfluch auch für ihn selbst eine todbringende Strafe zur Folge hätte.

Aufseufzend dachte Prof. Snape an die Menschen, die er in Hogwarts zurückgelassen hatte, die ihm vertrauten, die auf Ergebnisse seiner Mission warteten, um ihre eigene Arbeit planen zu können.

Sie würden ahnen, dass seine Vorhaben gescheitert waren und annehmen, Voldemort hätte ihn getötet.

Fast empfand er so etwas wie Reue und den Wunsch, nach Hogwarts zurückkehren zu können.

Und unbewusst gestand er sich ein, dass McGonagall und Dumbledore mit ihren Befürchtungen und Warnungen nicht so verkehrt gelegen hatten.

Doch sei es drum, er musste versuchen, das Ruder noch herum zu reißen und vielleicht doch noch Voldemorts Vergebung zu erlangen.

Aber dazu müsste er Malfoy beeinflussen können, oder wenn es nicht anders ging, ihn töten.

Er wäre nicht Severus Snape, wenn er einfach so aufgeben würde.

Nein, er musste kämpfen, solange noch ein Fünkchen Leben in seinem Körper wohnte.

Er schloss die Augen und ein leichter warmer Schimmer legte sich kurz auf seine Züge. Dianeas Gesicht erschien vor seinem geistigen Auge, er sah sie lachen und ihm zunicken, sah dann jedoch die Kugel, welche ihr Antlitz trug und erlebte noch einmal ihren Schmerz über seine Entscheidung zu Voldemort zurückzugehen.

Snape öffnete die Augen wieder und der harte Zug um seinen Mund vertiefte sich noch ein wenig mehr.

Dianea!!!

Was hatte er alles falsch gemacht, wie oft musste er sie enttäuschen, ihr weh tun und ihre Gefühle mit Füßen treten?

Und nun war sie in Hogwarts.

Aber es war ja erklärlich, wo Lupin, ihr Angetrauter, ebenfalls mit dem Orden im Schloss weilte.

Hass loderte in ihm empor, Hass auf diesen verfluchten Werwolf, der ihm die Frau genommen hatte, für die er zum ersten Mal nach ewiger Zeit Gefühle empfand.

Wie aus lodernden Flammen entstieg aus seinem Innersten etwas, das unaufhaltsam an die Oberfläche strebte und ihn fast zu ersticken drohte.

Mit Mühe unterdrückte Snape ein Schluchzen, als ihm plötzlich klar wurde was er fühlte – Zuneigung, Sehnsucht, Liebe.

Dianea – unerreichbar, gebunden an das Versprechen, das sie einem Anderen gab,

zerstört von seinen eigenen harten Worten.

Dianea – wo bist du ?

Mit einem harten Knall flog die Kerkertür gegen die Wand und Lucius Malfoy stand mitten im Eingang, den Zauberstab in der Hand und zischte ihm entgegen:

„Los, der Meister hat Sehnsucht nach dir. Beweg dich!", und schon stob ein heller Blitz aus der Spitze seines Zauberstabes und Snape stöhnte getroffen auf.

„Hast du deinen abgrundtiefen Hass nicht besser im Griff, oder kann es sein, dass du Angst vor mir hast, Lucius?", meinte Snape, seinen Schmerz überspielend.

Doch er wagte nicht, seinen eigenen Zauberstab zu ziehen und sich zur Wehr zu setzen.

Sollte er sich wirklich mit Malfoy anlegen, dann würde er es spätestens bei Voldemort büßen müssen.

Zwar konnte man nur einen Tod sterben, aber wer würde schon freiwillig gehen solange noch ein Fünkchen Hoffnung bestand?

Langsam ging Snape auf Malfoy zu, ohne ihn aus den Augen zu lassen und trat an ihm vorbei auf den dunklen Gang hinaus.

„Verräter!", zischte ihm Malfoy im Vorbeigehen zu und stieß ihm seinen Zauberstab schmerzhaft in den Rücken.

„Warum sollte ich Angst vor dir haben? Und meinen Hass wirst du zu spüren bekommen bis dein jämmerliches Leben sich dem Ende zuneigt."

Snape ballte die Hände zu Fäusten, bis die Knöchel weiß hervortraten.

„Warum eigentlich dieser Hass, Lucius? Wäre ich freiwillig wieder in eure Reihen zurückgekommen, nur um mich von euch töten zu lassen? Mein Ansinnen war ehrlich und mein Geschenk an den Meister eine Offenbarung.

Habe ich meine Loyalität nicht schon genügend unter Beweis gestellt? Keine Folter konnte mich des Betruges entlarven, meine Tränke waren stets von eindeutiger Reinheit und auch jedwede Bestrafung habe ich ohne Gegenwehr über mich ergehen lassen. Lucius, ich habe dich als Freund um Hilfe und Unterstützung gebeten und muss nun erkennen, dass dein einziges Ansinnen mein Tod ist. Erkläre es mir!"

Während Snapes Worten liefen die beiden so ungleichen Männer weiter den nur spärlich erleuchteten Gang entlang.

Noch immer war Malfoys Zauberstab schmerzhaft in Snapes Rücken versenkt und trieb ihn so vorwärts.

„Ich traue dir nicht, Snape. Du spielst ein falsches Spiel und glaube mir, ich finde heraus, was deine Pläne sind. Und nenne mich nie wieder deinen Freund!"

Verächtlich spie Malfoy diese letzten Worte heraus.

Die Treppe in die oberen Etagen erschien in ihrem Blickfeld und Malfoy dirigierte seinen Vordermann darauf zu.

„Na los, du kennst dich doch schließlich hier aus. War ja lange genug deine Heimat, ehe du dich verräterisch vom Dunklen Lord abgewandt hast."

„Es wird wieder meine Heimat werden", zischte Snape kalt und wandte sich um.

Ein Handrücken traf ihn unvorbereitet mitten im Gesicht und ließ ihn wanken.

„Das mag sein, aber erst nach meinem Tod. Denn ich werde es zu verhindern wissen!" spie Malfoy verächtlich hervor.

Ohne Überlegung riss Snape seinen Zauberstab aus dem Umhang und richtete ihn auf Malfoy, der ihn ungläubig ansah.

„Deinem Wunsch kann entsprochen werden, Lucius. Möchtest du noch etwas sagen bevor du stirbst?"

Snapes schwarze Augen funkelten böse und gefährlich.

Da begann Malfoy zu lachen, ein kaltes und überhebliches Lachen, das an den Wänden schauerlich entlang hallte und Snape mit einer Gänsehaut einhüllte.

„Versuch es doch einmal, mein Lieber", säuselte Lucius zuckersüß und ein Grinsen zog über sein Gesicht.

Er hob ebenfalls seinen Zauberstab und richtete ihn genau auf Snapes Stirn.

„EXPELLIARMUS!", bellte Snapes Fluch durch die Luft.

Doch nichts geschah, außer das sich Malfoys Lachen ins Infernalische steigerte.

„STUPOR!", setzte Snape noch einmal nach und schlug seinen Zauberstab mit Wucht durch die Luft.

Doch wieder geschah nichts.

„Hast du den Dunklen Lord wirklich so unterschätzt, dass er dir deinen Zauberstab so ohne weiteres überlässt? Er ist nun nicht mehr wert als ein lumpiges Stück Holz. Seine Zauberkraft ist geblockt durch einen starken schwarzen Bann, der nur durch den Meister selbst wieder gelöst werden kann."

Die eiskalten grauen Augen funkelten den Zaubertränkelehrer schadenfroh an, ehe ein „ANHELUS", gehässig hervorgeschleudert, Snape in die Knie zwang.

Keuchend nach Atem ringend brach er auf der Treppe zusammen, sein Gesicht war rot und schweißüberdeckt und immer wieder griff er sich an seine Kehle.

Er würde qualvoll ersticken.

„Finite", flüsterte Malfoy. Augenblicklich erstarb das Keuchen und Snape zog scharf und tief die Luft in seine ausgedorrte Lunge.

„Lass es dir eine Warnung sein, Snape, und versuche nie mehr einen Angriff auf mich", schleuderte Lucius dem am Boden liegenden gehässig entgegen.

„Und jetzt bewege dich, der Meister wird ungeduldig."

Von dem neuerlichen Schock seiner Hilflosigkeit noch gefangen, stolperte Snape die Stufen hinauf.

Sein Gehirn arbeitete fieberhaft und überdachte die Lage seiner aussichtslosen Situation.

Keinen funktionierenden Zauberstab, keinen Weg zur Flucht, körperlich angeschlagen und gnadenlos der Rache Malfoys ausgeliefert, wäre jeder Andere sicherlich schon verzweifelt.

Doch Snapes Überlebenswillen war übermächtig und er wusste nur Eines – er wollte Dianea wiedersehen und wäre es auch nur noch ein einziges Mal.

Aus dem hinteren Teil des Ganges, den sie nun betraten, fiel ein dürftiger Lichtstrahl aus der geöffneten Tür und drangen flüsternde Stimmen an das Ohr der beiden Ankömmlinge.

Snape spürte kaum noch den Schmerz, den der sich in sein Fleisch bohrende Zauberstab Malfoys auslöste.

Er wusste, dass der Dunkle Lord ihn sicherlich nicht auf einen Plausch zu sich gerufen hatte und sein Adrenalinspiegel schoss bei dem Gedanken, was ihn wohl erwarten würde, in die Höhe.

In Sekundenschnelle rief er sich zur Ordnung und konzentrierte sich auf seine Kenntnisse in Okklumentik.

Dann standen sie vor der offenen Tür und Malfoy stieß Snape unsanft ins Zimmer, sodass dieser stolpernd vor Voldemorts thronähnlichem Stuhl seinen Schritt verhielt.

„Sieh an, mein lieber Zaubertrankmischer. Sicherlich wirst du dich fragen, warum ich dich zu mir habe rufen lassen. Nun, ich werde dich heute ein letztes Mal prüfen und mich deiner Loyalität versichern. Vielleicht überlege ich mir deinen Status in meinen Reihen noch einmal."

Voldemorts Stimme klang kalt und gleichzeitig schleimig und Snape ging innerlich auf Distanz.

Hier war allerhöchste Aufmerksamkeit gefordert, um nicht sofort in eine Falle zu tappen.

„Nimm Platz", meinte der Dunkle Lord schon fast loyal und deutete auf einen freien Stuhl nahe seinem. „Lucius!"

Der Angesprochene trat zu seinem Meister und reichte ihm eine kleine Phiole, gefüllt mit einer purpurnen Flüssigkeit, dessen Zähigkeit allein bei dem Betrachter bereits Übelkeit auslöste.

„Hier, trink!", befahl er Snape und hielt ihm das Glasgefäß auffordernd entgegen.

Und Snape erkannte, dass allein eine Frage nach dem „Warum" schon sein Ende bedeutet hätte.

Und so setzte er mit ruhiger Hand die Phiole an seine Lippen und trank die sirupähnliche Flüssigkeit bis auf den letzten Tropfen aus.

Ein leichtes Brennen zog von seiner Zunge, über die Kehle bis herunter zum Magen und hinterließ ein heißes Gefühl.

„Dieses Wässerchen ist noch effektiver als das „Veritaserum" und lässt selbst den hartgesottensten Lügner die Wahrheit ausplappern. Also nimm dich in Acht", fauchte Voldemort und schon hallte sein Zauberspruch wie ein Peitschenhieb durch die Luft.

„PRODERE VERITATIS!"

Durch den Körper des Zaubertrankmeisters lief ein Zittern und er biss die Zähne zusammen bis seine Kiefer knirschten.

Er spürte die Kraft des Trankes und den Willen des Dunklen Lords, der versuchte in seine Gedanken einzudringen.

Severus verteidigte seine Schutzmauer, die er Dank der Okklumentik um seine geheimsten Gedanken gezogen hatte, nur mühsam und sah bereits die ersten Risse durch diese Mauer brechen.

Mit größter Anstrengung versuchte er, sich auf Dianea zu konzentrieren, auf seine Schüler, auf den Zaubertrankunterricht.

Es war ein Gefühl, als würde in seinem Kopf ein Drahtseil reißen, das bis zum äußersten gespannt war. Ein Knall, einem Peitschenhieb ähnlich, durchfuhr sein Gehirn und ließ ihn leise aufstöhnen.

Ein breiter Riss zog durch seine geistige Mauer und Snape fühlte, wie Voldemort seine Bemühungen verstärkte, die Barriere zu überwinden und von seinem Geist Besitz zu ergreifen.

Und wieder ein neuer Versuch.

Dumbledores Tod, seine Fluch mit Draco Malfoy, sein Versteck, seine Rehabilitation.

Was für Gedanken trieben da durch sein Gehirn?

Wie durch einen Nebel hindurch sah Severus den Blick Voldemorts auf sich gerichtet, geradezu hypnotisch waren seine Augen auf ihn gerichtet und schienen sich in sein Innerstes zu bohren.

„Warum bist du zurückgekommen, Snape?", spürte er die Frage des Dunklen Lords wie eine Made in seine Eingeweide fressen.

„Ich wollte dem Meister dienen", kam Snapes knappe Antwort.

„Warum?"

„Weil ich den wahren großen Zauberer erkannt habe", antwortete Severus wie in Trance.

Das Brennen in Hals und Innereien wurde fast unerträglich und eine unvorsichtige Leichtigkeit umspielte seinen Geist.

„Sieh mich an, sieh mir genau in die Augen", fauchte Voldemort und beugte sich noch weiter nach vorn.

Snape begann auf seinem Stuhl hin und her zu wippen, seine Hände waren wie im Krampf ineinander verschlungen und der Ausdruck seiner Augen schien nicht von dieser Welt.

Seine Nervenenden vibrierten und sein Blut pulsierte in atemberaubendem Tempo durch sein Gehirn.

Die ersten kleineren Steinbrocken fielen und die Mauer wurde langsam instabil.

Severus war kaum noch in der Lage seine Okklumentik effektiv anzuwenden, doch er kämpfte verbissen weiter gegen Voldemorts Übergriffe.

„Was plant der Phönixorden?", tauchte die nächste Frage des Dunklen Lords bereits in sein Unterbewusstsein, kratzte weiter am Mauerwerk und bemühte sich, die Mauer zum Einstürzen zu bringen.

Längst ahnte der Dunkle Lord, dass Snape Okklumentik anwandte und die Wahrheit vor ihm verbarg.

„Rede endlich, oder stirb!", brüllte er wütend und richtete seinen Zauberstab zielgenau auf sein Gegenüber.

Kalter Schweiß überzog Snapes Körper und sein Blick wurde glasig, fast fiebrig, seine Zähne schlugen im Schüttelfrost aufeinander und die Gelenke in Armen und Beinen schienen auseinanderzureißen.

„Der Orden... plant... deinen... Tod", presste Severus hervor und fühlte die Mauer wanken.

Sein Kopf schien bersten zu wollen und dunkle Nebel durchzogen seine Gedanken und Erinnerungen.

Er sah McGonagall in Hogwarts im verborgenen Kerker stehen und hörte seinen eigenen Worten zu, wie er ihr noch einmal seinen Plan auseinandersetzte.

Vor seinem geistigen Auge erschien der Brief, den er an Malfoy geschrieben hatte, mit der Bitte um eine Kontaktierung.

Alte und neue Erinnerungen durchbrachen die Barriere und stürmten auf Severus ein, als er mit Entsetzen erkannte, das der Dunkle Lord die Mauer, die er um seinen Geist gezogen hatte, mit Leichtigkeit einriss und sich somit alle Informationen holte, die Snape mühsam zu verbergen versucht hatte.

Er war verloren, der verfluchte Teufel hatte ihn in seine Hölle gezehrt und würde ihn zu ewiger Verdammnis verfluchen.

Mühsam hob Snape den Kopf und suchte Voldemorts Blick, um in ihm die Wahrheit, die schreckliche alles vernichtende Wahrheit, zu lesen.

Dem Dunklen Lord war es gelungen, ihm, dem starken Zaubertrankmeister, das Rückrat zu brechen, ihn weich zu kriegen wie eine matschige verfaulte Birne, um ihn dann in seinen Händen zu zerdrücken.

Das Letzte, was Severus Snape noch realisierte, war der auf ihn gerichtete Zauberstab, die hasserfüllten Augen mit dem verächtlichen Ausdruck und das gefährlich leise Zischen.

„A-VA-DA KE-DA-V...

Fortsetzung folgt!!

ANHELUS – zum Keuchen bringen

PRODERE VERITATIS – Wahrheit preisgeben

Anm. der Autorin

Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich mich riesig über ein kleines Review freuen würde??