Hallo liebe Leser,

ich weiß ich sollte mich schämen euch dieses letzte Kapitel so lange vorenthalten zu haben, doch meine letzten beiden Wochen waren sehr stressig, da die letzten Klausuren anstanden und geschrieben werden mussten.

moonyaa: Ich muss mich bei dir besonders entschuldigen, da ich dich warten ließ; ja, es war wirklich eine einfache und simple List und ich bin mir sicher, dass in der Realität einige dies ebenfalls nicht durchschauen könnten.

Salmalin: Auch dir danke ich für dein Review. Ich bin natürlich offen für jede Kritik, doch muss ich ganz klar und deutsclih zu meiner Verteidigung sagen, dass diese FF nur die Übersetzung vom englischsprachigen Original ist (wie übrigens auch deutlich im 1. Kapitel angemerkt). Ich habe mir, nach einem Hinweis von not necessary, den Film 'Much ado about nothing' angesehen, der eine Verfilmung des Shakespears ist und ich muss sagen, dass das Original wirklich fast komplett identisch ist. Ich finde es schade dass manche Leute dies machen, um vielleicht eine Challenge zu gewinnen, bei der diese FF ja entstanden ist, denn ich bin der Meinung, dass man Fanfktions schreibt, um seiner Fantasie uneingeschränkten, freien Lauf lassen kann.

Auch allen anderen Reviewern danke ich ganz herzlich für einen Kommentar.

Aber nun gibt es hier den Epilog, das letzte Kapitel der Übersetzung des Originals 'Too Wise To Woo' von Apythia.

Viel Spaß wünsche ich euch.

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Epilog

„Also, sag mir, durch welcher meiner scheußlichen Seiten hast du dich in mich verliebt?"

Hermine erstickte beinah an ihrem Tee. Nachdem sie einige Male gehustet hatte, um ihre Atemwege wieder frei zu bekommen, zeigte sie Severus ein freches Grinsen. „Wer hat irgendetwas über verliebt sein gesagt?"

Sie haben sich, seit dieser einen Nacht, in der sie die Heilung von Lucius' Fluch gebraut hatten, den größten Teil des Jahres getroffen. Natürlich hatten sie versucht ihre Beziehung so geheim wie möglich zu halten, aber es dauerte nicht lange bis die anderen die leidenschaftlichen Blicke bemerkten, die ihre gewöhnlichen Spötteleien begleiteten. Hermine hätte niemals gedacht, dass verbale Streitereien solch ein unglaubliches Vorspiel sein konnten, bevor sie Severus in ihr Bett einlud.

Sie sah ihren Geliebten an – der Begriff „Freund" schien für ihn nicht wirklich passend zu sein – und sah ein kleines verletztes Aufblitzen über seine Augen flackern. Sogar nach all dieser Zeit, schien er noch unsicher in Bezug auf ihre Beziehung zu sein, auch wenn er dies niemals offen zugeben würde. Sie nahm seine Hand in ihre. „Ich habe mich in dich verliebt mit all deinen scheußliche Seiten zusammen", antwortete sie. „Ein komplettes Packet, das so schlecht ist, würde sich niemals etwas Gutes untermischen lassen. Aber für welche meiner guten Seiten hast du zuerst unter der Liebe gelitten?"

Severus lächelte. Sie liebte sein Lächeln, genauso wie sein Lachen, es war eine Freude für sie alleine und etwas, das der Rest der Welt selten zu sehen bekam.

„Unter Liebe leiden, nun, da liegt die Wahrheit", sagte er. „Dich zu lieben war immer schmerzvoll, da ich es gegen meinen Willen tat."

„Zum Trotze deines armen Herzen", sagte sie mit einem Schmunzeln.

„Und es wird ein armes Herz sein, wenn du weiterhin darauf dringst so viel meines Goldes bei Madame Malkins auszugeben", sagte er, eine Augenbraue erhebend.

„Es war nicht so viel, Severus, und ich habe es selbst bezahlt", sagte sie. „Außerdem dachte ich, dass du möchtest, dass ich gut aussehe, wenn ich heute mit dir zusammen ausgehe."

„Bist du dir wirklich sicher, dass es für mich notwendig ist heute Abend diese schreckliche Veranstaltung zu besuchen?"

Sie lachte über seinen Schmollmund. Wenn ihr jemand vor einem Jahr erzählt hätte, dass Severus Snape schmollte, hätte sie ihm geraten die Finger vom Feuerwhiskey zu lassen.

„Ja, ich bin sicher", sagte sie, sich von ihrem Stuhl erhebend und zu ihm gehend. Sie setzte sich auf seinen Schoß. „Es ist Rons und Lunas Hochzeit und wir müssen dort sein."

„Du bist ihre Freundin. Ich verabscheue den Weasley Jungen."

„Nein, dass tust du nicht", sagte sie sein Gesicht in ihre Hände nehmend. Sie fand ihn unglaublich verehrungswürdig, wenn er so verdrießlich war, aber sie war intelligent genug diesen Gedanken nicht zu äußern. Stattdessen, lehnte sie sich zu seinem Ohr und flüsterte: „Ich verspreche dir es wert zu machen, dorthin zugehen."

Er hob eine Augenbraue.

„Das Kleid hat dazu passende Unterwäsche."

„Ist das so?"

„Du wirst warten müssen und sehen." Sie gab ihm einen kurzen, aber leidenschaftlichen Kuss. „Es ist Zeit sich fertig zu machen oder wir werden zu spät kommen."

„Oh, ich denke wir werden definitiv zu spät sein", sagte er, Hermine in seine Arme hochhebend und sie ins Schlafzimmer tragend. Ihr Lachen folgte den beiden.

Auf der Feier wurden Hermine und Severus mit Harry, Ginny, Tonks und Remus zusammengesetzt, die bereits etwas mehr getrunken hatten.

„So, wann ist denn euer großer Tag", fragte Hermine Tonks, zu dem funkelnden Diamanten an Tonks Finger gestikulierend.

„Wir denken, im Frühling", sagte Tonks und legte ihre Hand auf Remus' Taille, den Kopf auf seine Schulter.

„Es ist schon über der Zeit, dass jemand den Wolf an die Leine nimmt", sagte Snape, doch ohne wirkliche Gehässigkeit. Obwohl er niemals nett – er schauderte bei diesem Gedanken – zu Hermines Freunden sein würde, versuchte er gesellschaftlich zu sein und das bedeutete weniger boshafte Bemerkungen zu machen. Er dachte nicht wirklich, dass es etwas ändern würde, da, sehr zu seinem Ärger, ihre Freunde über die Jahre immun gegen seine Beleidigungen geworden zu sein schienen.

Als ob er diesen Punkt betonen wollte, lächelte Lupin. „Eine Leine, das ist etwas was wir noch nicht versucht haben."

„Ich weiß nicht", sagte Tonks schüchtern. „Ich bin eher dafür unsere alten Schulkrawatten zu benutzen."

Snape wurde bass. Er wollte wirklich nichts über das Sexleben des Metamorphmaguses und des Werwolfes wissen. Es tat ihm Leid, die Beleidigung gemacht zu haben und damit an die erste Stelle gerückt zu haben.

„Was ist mit euch beiden?", fragte Ginny.

„Was ist mit uns?", antwortete Hermine.

„Wann wirst du eine ehrliche Frau aus ihr machen, Snape?", fragte der Junge-der-lebt-um-ihn-zu-ärgern.

„Ja, Severus", fügte Remus hinzu. „Wann? Oder müssen wir euch beide auch noch zum Altar führen?"

Tonks stieß Remus den Ellbogen in die Rippen, hart genug um ihn grunzen zu lassen, während Ginny und Harry ihm böse Blicke zuschossen. Snape wusste sofort, dass irgendetwas verkehrt war. Aber es war Hermine, die das Puzzle zuerst zusammensetzte.

Sie drehte sich zu ihm um und fragte: „Severus, wann hast du das erste Mal bemerkt, dass du dich um mich sorgst?"

Er fühlte sich unbehaglich in der Öffentlich über seine Gefühle zu reden und Hermine wusste das sehr gut. Zuvor hatte sie ihm niemals öffentlich dazu gedrängt, seine Liebe zu erklären oder irgendwelche Zeichen von offener Zuneigung zu zeigen. Aber als er in ihre Augen sah, wusste er, dass dies für sie eine sehr wichtige Frage war. Er lehnte sich zu ihr hinüber und flüsterte in ihr Ohr: „Ich wusste, dass ich dich mehr mochte als eine Ex-Schülerin, seit dem Tag in deinem Zimmer im Grimmauld Platz. Ich wusste ich… ich liebte dich, während ich alles getan habe um deine Schmerzen zu lösen, als wir deine Wunde heilten."

Sie drückte wie immer ihre Lippen sanft gegen seine. „Ich liebe dich", wisperte sie, bevor sie Tonks und Ginny ansah. Ihre Augen schossen zwischen den beiden Frauen umher, während sie ihn fragte: „Also hattest du diese Gefühle für mich nicht an dem Abend von Rons und Lunas Verlobungsessen im Fuchsbau?"

„Nein, ich…"

„Nun, dann waren Tonks, Ginny und Luna sehr betrügerisch, da sie schworen, dass du an diesem Abend hilflos in mich verliebt gewesen warst."

Die Drohung in ihrer Stimme löste Snapes eigene Erinnerungen an diese Nacht aus und an die Konversation, die er im Garten mit angehört hatte. „Wann hast du dich in mich verliebt?", fragte er sie.

Sie schenkte ihm ihre ganze Aufmerksamkeit und er fühlte sich als ob er alles war, das von Bedeutung war. Er liebte es, dass sie ihn dazu bringen konnte sich so besonders für sie zu fühlen.

„Als du den Fluch entdecktest."

„Welcher Fluch?", fragte Harry.

Snape ignorierte die Unterbrechung und funkelte den Jungen an.

„Dann waren Remus, Harry und Ron ebenso betrügerisch, da sie ebenfalls schworen, dass du deine Liebe für mich gegenüber Tonks, an Miss Lovegoods Geburtstag, zugegeben hast.

„Was?", schrie Hermine.

„Sie schworen, dass du fast krank vor Liebe warst", fuhr Snape fort, ihre Empörung, die über das Gesicht seiner Geliebten tanzte, genießend, besonders, da ihre Wut nicht direkt auf ihn projiziert war.

„Sie schworen dass du beinah tot vor Liebe für mich warst!", entgegnete sie.

Das Paar wandte sich zu ihren Tischgenossen zu.

„Ähm, also wir könnten euch einen kleinen Schubs gegeben haben", gestand Tonks.

„Es ist ja nicht so, dass ihr beiden verstanden habt, was wir alle bereits gesehen haben und was auch ihr früher oder später gesehen hättet", sagte Lupin schulterzuckend.

„Wir dachten, dass ihr beide zu eigensinnig ward um von selbst einen Schritt aufeinander zu zumachen", sagte Ginny.

„Und du Harry? Hast du auch gedacht, dass es lustig wäre mit meinen Gefühlen zu spielen?", fragte Hermine eisig.

Snape versuchte nicht darüber zu lächeln, dass Harry dabei war, dem gesamten Stoß von Hermines Wut entgegenzutreten. Der Trottel hat Glück ich werde ihn nicht verhexen. Er verdient es dafür dass er sie aufgebracht hat,

dachte er, als er nach Hermines Hand griff.

„Es tut mir Leid, Mine. Es tut mir wirklich Leid", plädierte Harry. „Aber ist es nicht egal, wie es passierte? Ihr seid zusammen und glücklich; Ist das nicht alles was zählt?"

„Ich bin sehr glücklich mit Severus, Harry. Sehr glücklich." Snape fühlte, dass sie seine Hand drückte, als sie ihre umschlungenen Hände in ihren Schoß zog. „Aber du hättest nicht versuchen sollen uns zu manipulieren. Keiner von euch. Ihr solltet euch für euch selbst schämen. Nur weil wir ein bisschen weniger emotional sind, als der Rest von euch, heißt das nicht, dass unsere Gefühle Futter für eure Unterhaltung sind."

Obwohl er es später dem Alkohol vorwerfen würde, konnte Snape sich selbst nicht davon abhalten sanft ihren Nacken zu küssen. Sie war redegewandt und schön und sie hatte den Rest des Tisches dazu gebracht dort so gezüchtigt zu sitzen wie es sich für seine Erstklässler - Zaubertrankklasse gehörte. Er entschied etwas Spaß auf ihre Kosten zu haben.

Wissend dass Hermine das Kommende verstehen würde, drehte er sich mit einem schweren, aufgesetzten Seufzer zu ihr, um sie anzusehen. Seine Hand ausstreckend, die Handflächen nach oben, sagte er: „Komm, ich werde dich irgendwann zur Frau nehmen, aber bei diesem Sonnenschein habe ich Mitleid mit dir."

Ihn nicht enttäuschend, nahm sie seine Hand. „Ich würde nicht verneinen, aber an diesem guten Tag werde ich dich teilweise auf Grund von großem Druck nehmen", an diesem Punkt, schoss sie böse Blicke zu den anderen des Tisches, „und teilweise um dein Leben zu retten, dass, ich befürchte, du entweder Tod oder ansonsten durch gefallenen Stolz erdulden wirst."

„Da du anscheinend niemals weißt, wann du den Mund halten solltest, sollte ich das für dich machen." Er lehnte sich zu ihr herüber und überraschte sie, indem er sie vor all den Anwesenden leidenschaftlich küsste.

Als er sich zurückzog nahm er ihre Hand und zog einen Ring aus seiner Tasche. „Dann sag, dass du mein wirst, um mich zu binden oder loszubinden, ich bin mir nicht sicher welches davon."

Er hielt seinen Atem an und sah die Gefühle über ihr Gesicht ziehend. Obwohl er beabsichtigte um ihre Hand anzuhalten, dachte er es in einem privaten Moment zu machen, das bedeutete, nur sie zwei. Aber er war so von ihr eingenommen, dass er beschloss nicht einen weiteren Moment zu warten, sie als sein Eigen beanspruchen zu können. Als er die Tränen sah hatte er Angst, dass er einen Fehler gemacht hatte.

Aber dann lächelte sie.

„Natürlich!", sagte sie, ihre Arme um ihn schlingend. „Ich liebe sich, Severus."

Sie zog sich zurück, um in seine Augen zu sehen. „Und es würde mir eine große Freude sein, dich zu binden. Ich bin mir zwar nicht sicher dich später loszubinden, aber ich mag den Gedanken dich unter meiner Gnade festzubinden." (Ü/N: „losbinden" meint nicht, sich von ihm scheiden zu lassen oder sich zu trennen, sondern ihn von allem schlechten loszubinden, praktisch, dass er endlich ein freier Mann sein kann!!!)

Severus machte etwas, dass alle Anwesenden schockte. Er legte seinen Kopf zurück und lachte, lange und hart, bevor er Hermine in seine Arme hochhob und sie aus der Halle trug, eine staunende Menge zurücklassend.

Ende

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Ich bedanke mich bei allen Lesern, die diese Story gelesen haben.
Mir persönlich hat es super viel Spaß gemacht, diese FF zu übersetzten und zu posten.

Vielleicht kann ich euch ja dazu begeistern eine weitere FF mit dem Pairing SS/HG zu lesen, die ich gerade übersetzte. ('The Quarterblood Princess' lautet der Titel)
Bis diese Übersetzung online kommt, kann ich noch nciht sagen, da ich auch noch eine FF selber schreibe.

Lg
-Serena-S-