Harry Potter und der unendliche Kampf
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Harry Potter und alle Charaktere und Orte aus Harry Potter sind Eigentum von J.K. Rowling und ggf. Ihren Publishern. Dies ist eine Fan-Geschichte, mit der kein Geld gemacht wird. Eine Verletzung der Rechte Dritter ist nicht gewollt.
Kapitel 10
Am nächsten Morgen beim Frühstück, warfen weder Ginny noch Hermine zornige Blicke zu Chris. Vielleicht, würde sie mir ja doch noch irgendwann verzeihen, dachte sich Chris. Nur hoffentlich, lebe ich dann noch um auch was davon zu haben.
Nach dem Frühstück schleppte sich Chris zum Alte Runen Klassenzimmer und setzte sich neben Hermine ohne sie anzusehen.
Er verstand die welt nicht mehr als er auf einmal ein paar Minuten nach Unterrichtsbeginn eine Hand auf seinem Bein spürte und er verstand sie noch weniger als er runter sah und bemerkte, das es Hermines war. Er sah sie an und sie sah ihn ebenfalls an. Sie formte die Worte "Ich liebe dich" mit ihren Lippen und Chris konnte nicht anders, ihm kamen die Tränen in die Augen. Damit hatte er nicht gerechnet, nicht jetzt und nicht heute. Er wischte sie schnell weg.
Professor Vektor: Mr. Stevenson, ist alles in Ordnung mit ihnen?
Chris: Ja, danke, Sir. Es ist alles okay. Ich bin nur noch etwas erkältet.
Das genügte dem Lehrer für alte Runen. Hermine nahm Chris Hand unter dem Tisch und drückte sie und Chris wollte nicht das sie sie jemals wieder loslassen würde. Und das tat sie auch nicht, zumindest bis zum Ende der Stunde. Er schwor sich sie nie wieder wütend zu machen, so lange er lebte, egal wie lange das noch sein mochte. Und wenn doch, würde er sich selbst einen Fluch an den Hals zaubern. Nachdem Hermine ihre Sachen eingepackt hatte und auch Chris fertig war zum gehen, nahm sie wieder seine Hand und zog ihn mit sich aus dem Klassenraum. Sie sah sich panisch um und Chris wollte fragen was sie hat, aber da zog sie ihn auch schon in einen der Geheimgänge, drückte ihn gegen die Wand und versuchte mit dem zweiten richtigen Kuss den sie hatten, ihren Rekord vom Ersten zu brechen. Als sie beide nach Luft schnappten und Hermines Kopf auf Chris Schulter ruhte, seine Händer immer noch um sie geschlungen, brach er die Stille.
Chris: Ich nehme an, du weisst mittlerweile von dem Angriff?
Hermine nickte auf seiner Schulter.
Hermine: Oh Chris... Ich will nicht das du die Zielscheibe spielst.
Chris strich ihr sanft über den Rücken.
Chris: Ich kann schon auf mich aufpassen.
Hermine: Versprichs mir...
Chris: Was versprechen?
Hermine: Das du morgen nicht sterben wirst.
Chris spürte wie Hermine zitterte. Sie weinte.
Chris: Hey... (er drückte sie fest an sich) Es wird schon schief gehen.
Hermine schluchzte.
Hermine: Versprich es mir, Chris.
Chris: Ich.. Ich kann dir nichts versprechen, ich werd alles versuchen -
Sie drückte ihn noch fester.
Hermine: Versprich es mir einfach, bitte Chris.
Chris seufzte.
Chris: Also gut. Ich verspreche es.
Hermine nahm den Kopf von seiner Schulter, wischte sich die Tränen aus den Augen und lächelte ihn an.
Hermine: Danke. Und wehe du hältst es nicht, glaub mir, du willst mich nicht erleben, wenn ich wirklich wütend bin.
Chris grinste.
Chris: Nein, das möchte ich nicht.
Er küsste sie und ging dann mit ihr zur nächsten Unterrichtsstunde.
Die 5 Gryffindors, die von dem Angriff wussten, schleppten sich nur mühsam durch die Unterrichtsstunden. Es war einfach zu verrückt, hier herum zu sitzen als wäre es ein Tag wie jeder andere, wo doch morgen Nacht Voldemort die Schule angreifen würde. Sie konnten natürlich auch niemandem von den Anderen warnen, es wäre zu gefährlich, sie wussten ja nicht, wem sie wirklich trauen konnten.
Am schlimmsten, war es jedoch am nächsten Tag, in der Doppelstunde Zaubertränke. Da stand Snape vor seinem Pult. Snape, der sie alle verraten würde. Harry hätte ihm am liebsten an Ort und Stelle einen Fluch auf den Hals gehetzt, aber das ging natürlich nicht. Snape würde seine Strafe bekommen, er würde Lebenslänglich in Askaban bekommen. Aber Harry fand, das es nie früh genug sein konnte den gehassten Zaubertrank Lehrer loszuwerden. Er fragte sich, wie Chris so ruhig bleiben konnte, wo sich doch morgen die Prophezeihung erfüllen könnte. Natürlich, wenn alles nach Plan läuft, ist Hermine die ganze Zeit über in Sicherheit. Aber... Wann lief schonmal alles nach Plan. Harry sah unwillkürlich zu Chris, welcher es bemerkte und ihm nur müde zulächelte. Und dann sah er Hermine neben ihm und er wusste warum er so ruhig blieb. Sie hielt seine Hand unter dem Tisch. Harry fragte sich, warum er noch nicht gemerkt hatte, das sie zusammen waren. Klar, die Beiden versuchten es vor Ron zu verheimlichen, aber gerade heute hätte Ron etwas merken müssen. Hermine und Chris waren heute zu ausnahmslos jeder Unterrichtsstunde zu spät gekommen. Wenn Harry nicht alles täuschte, lag das daran das sie wohl an diesem Tag jeden einzelnen Besenschrank und Geheimgang von Hogwarts aufgesucht haben, um ein wenig... Zeit für sich alleine, zu haben. Harry konnte es ihnen nicht verübeln. Es klingelte und die letzten beiden Stunden waren zu ende. Die Schüler packten eifrig ihre Sachen zusammen und verließen Snapes Klassenraum und den Kerker. Harry, Ron, Hermine und Chris gingen mit einem flauen Gefühl im Magen aus dem Kerker. Hier, genau hier, würde in wenigen Stunden Voldemort stehen und Chris, Rons Eltern und Brüder, Lupin, Dumbledore und viele andere, würden gegen ihn und seine Todesser kämpfen, bis die Auroren eintreffen würden.
Um 5 vor 12 standen Chris, Hermine, Ginny, Harry und Ron im Gemeinschaftsraum.
Chris: Nun, ich sollte los.. Es wird gleich abgeschlossen.
Ron und Harry nickten wiederwillig.
Ginny: Pass auf dich auf Chris. Versuch nicht den Helden zu spielen...
Sie hing an Harrys Arm, klammerte sich an ihm fest.
Chris: Nun, wenn ich das hier überlebe, brauche ich ihn nicht mehr Spielen , oder? (ein leichtes grinsen zeichnete sich auf seinem Gesicht ab)
Hermine stand etwas abseits neben Ron, aber jetzt lief sie auf Chris zu und umarmte ihn so doll das ihm die Luft weg blieb.
Hermine: Vergiss nicht was du versprochen hast...
Chris strich ihr über den Rücken und küsste ihre Stirn.
Chris: Ich vergesse es nicht, Hermine.
Sie ließ ihn los und trat ein paar Schritte zurück, wischte sich kurz über die Augen.
Chris: Nun denn...
Er griff in seine Hosentasche, zog eine Zigarette und ein Feuerzeug heraus und zündete sich eine an.
Hermine: Man darf in Hogwarts nicht Rauchen... Ich bin Präfektin, weisst du? Ich müsste dir Punkte abziehen.
Chris lächelte. Ron und Harry glaubten nicht was sie sahen, sie würde ihm doch JETZT nicht wirklich Punkte abziehen um ihn zu bestrafen.
Chris ging durch das Portraitloch nach draussen. Kurze Zeit später kam McGonagall ihm entgegen, rümpfte die Nase beim Anblick der Zigarette, aber sagte nichts.
McGonagall: Die Anderen warten schon in Dumbledores Büro, ich werde kurz den Fluch auf die Tür sprechen. Wenn sie vielleicht helfen würden?
Chris nickte, zog seinen Zauberstab und sprach mit McGonagall den unbrechbaren Fluch der die Tür für exakt 6 Stunden ab jetzt verschließen würde. Die Tür glühte bläulich, das glühen wurde stärker und stärker bis es gleissend weiss war und dann in sich zusammenbrach und verschwand. Der Zauber war abgeschlossen. McGonagall sprach einen anderen Zauberspruch und das Portrait der fetten Dame verschwand. Die Tür dahinter war nicht von dem Rest der Steinmauer zu unterscheiden, so würde es nahezu unmöglich sein überhaupt die Stelle zu finden an der ein versteckter Durchgang war, ausser man kannte die Stelle in und Auswendig.
Chris und Professor McGonagall machten sich auf den Weg zu Dumbledores Büro, wo sie und der Rest vom Orden noch einmal alles Besprechen würden.
Zwei Stunden später, im Kerker.
Alle waren auf ihren Positionen und starrten gebannt auf den Schrank. Jeden Moment würden sie dort heraus kommen. Und dann öffneten sich die Schranktüren. Ein im schwarzen Umhang gehüllter Mann mit Kapuze über dem Gesicht stieg heraus und sah sich um. Die Mitglieder des Ordens hielten sich versteckt. Es müssten alle aus dem Schrank raus sein, bevor sie sich zeigen würden. Zumindest, bis Voldemort erschien. 10 Todesser kamen einer nach dem Anderen aus dem Schrank. Und dann kam er. Voldemort. Chris schluckte und eine Hand legte sich auf seine Schulter. Er drehte sich um und sah das es Dumbledores war, welcher hinter ihm Stand. Chris nickte ihm zu und sah wieder zu den Todessern. Dumbledore streckte seine Hand aus, drei weitere Todesser kamen aus dem Schrank. Ein Ball aus Feuer sammelte sich in Dumbledores Hand, zwei weitere Todesser kamen aus dem Schrank. Der Ball aus Feuer in Dumbledores Hand wurde größer und größer und dann schmiss er ihn in Richtung Schrank und vernichtete 2 Todesser die gerade noch aus dem Schrank klettern wollten, samt dem Schrank. Jetzt gab es für Voldemort kein Zurück mehr und nicht alle Todesser hatten es geschafft ins Schloss zu kommen.
Lucius: Eine Falle!
Die Todesser schwärmten aus und bildeten einen Halbkreis vor Voldemort. Chris spürte wie Dumbledore seine Schulter drückte und dann trat Dumbledore aus seiner Deckung ins Freie und ging den Todessern entgegen.
Voldemort schubste zweit Todesser beiseite und stellte sich vor sie.
Voldemort: Dumbledore.
Dumbledore: Tom (dumbledore nickte). Ich denke, du bist nicht nach Hogwarts gekommen um zu lernen?
Ein breites Grinsen zog sich über Voldemorts schlangenartiges Gesicht.
Voldemort: Nein. Ich bin gekommen um Harry zu töten, ein für alle Male. Ich dachte eigentlich, sie wären bereits tot, Dumbledore. Dann hat Snape versagt.
Dumbledore nickte abermals.
Dumbledore: Wir sind ihm auf die Spur gekommen, ja. Aber was Harry angeht, muss ich dich entäuschen, Tom. Er befindet sich an einem sicheren Ort und du wirst hier, solltest du dich nicht ergeben, sterben.
Voldemort begann zu lachen. Die anderen Todesser stimmten mit ein.
Voldemort: Du bist nur ein alter Mann, Albus. Ich werde deinem viel zu langem Leben, ein wohl verdientes Ende setzen.
Dumbledore: Du sagst das, als wäre es ein Nachteil ein alter Mann zu sein. Aber gut, lassen wir das. Nun, ergibst du dich?
Voldemort: Nein! Crucio!
Voldemort rief den Fluch und zeigte mit dem Zauberstab auf Dumbledore, jedenfalls dahin wo Dumbledore eben noch stand, denn dort war er nicht mehr.
Voldemort: Komm raus! Du Feigling!
Die Todesser sahen sich um. Dann erklang Dumbledores Stimme, hundert meter weiter, schon fast am Ausgang vom Kerker.
Voldemort hechtete los und die Todesser folgten ihm, doch dann kamen von allen Seiten Flüche. Die Ordensmitglieder schossen aus ihrer Deckung auf die Todesser. Sie wollten sich gerade zurück ziehen, aber Chris stand hinter ihnen und Dumbledore vor ihnen, im Kampf mit Voldemort verwickelt. Es gab kein Entkommen. Drei Todesser schrien Expelliarmus und zeigten mit ihren Zauberstäben auf Chris, doch er hielt eine Hand hoch und hatte Protego gerufen, bevor die drei Flüche ihn erreichten und an seinem Schildzauber abprallten. Mit der anderen Hand, welche seinen Zauberstab hielt, rief er währenddessen nacheinander Stupor, Stupor, Petrificus Totalis. Einer der Todesser wurde von dem Stupor getroffen und fiel bewusstlos zu boden. Der zweite Stupor verfehlte sein Ziel, da der Todesser sich hinter dem mit dem Körperlehmungszauber erstarrten Todesser versteckte. Chris sprang auf den erstarrten Todesser zu, machte eine Handbewegung und der Todesser wurde wie von einer unsichtbaren Wand einige Meter durch den Raum geschleudert, samt dem Todesser der sich hinter diesem versteckt hielt. Noch in der Luft bekam der zweite Todesser einen Stupor von Fred, oder George ab, man konnte sie nicht auseinander halten. Er hielt einen Daumen hoch zu Chris gerichtet, doch Chris war schon mit den nächsten beschäftigt. Die Todesser warfen Flüche in alle Richtungen, für Zielen war keine Zeit mehr. Ein grüner Fluch, der Todesfluch, flog haarscharf an Chris Kopf vorbei, er hatte Glück. Die Deckungen der Ordensmitglieder hielten nicht mehr lange. Die Avada Kedavras rissen große Stücke aus den Steinsäulen. Eine der Säulen zerbrach in der Mitte, der obere Teil der Säule fiel zu Boden und begrub jemanden unter sich. Chris konnte nicht sehen wer es war. Er hörte einen der Weasley Zwillinge schreien und sah ihn auf die am Boden liegende Person zulaufen. Einer der Todesser nahm seine Kapuze ab, Lucius Malfoy. Er zielte mit seinem Zauberstarb auf Fred und schrie Crucio. Fred ging vor der von der Säule begrabenen Person zu Boden und war nur noch eine zitternde Masse. Chris musste ihnen helfen. Er beschwor mit beiden Händen einen blau glühenden Schild um sich und lief loß. Er rammte zwei Todesser auf dem Weg, sein Schild flackerte, aber zerbrach nicht. Die Todesser wurden weggerammt und einer von ihnen wurde noch bevor er auf den Bode fiel, von einem Fluch von einem der Ordensmitglieder getroffen. Lucius sah Chris aus dem Augenwinkel, drehte sich zu ihm und rief abermals Crucio. Chris Schild flackerte wieder, stärker, Lucius warf noch einen Fluch auf ihn und Chris schild zerbrach, aber das war egal, er war nahe genug. Chris rammte Lucius mit aller Wucht, so das dieser hinten über flog und 2 Meter über den Boden schlitterte. Jetzt sah er wer die Person unter der Säule war. Rons Mum, Mrs Weasley. Fred war zu ihr gekrabbelt. Er zitterte noch etwas und fühlte ihren Puls.
Fred: Sie lebt noch... Aber ihr Puls ist schwach.
Chris duckte sich und wich so einem Fluch aus den einer der Todesser hinter ihm auf ihn geschossen hatte. Er musste Mrs Weasley irgendwie hier rausbekommen. Er griff unter seinen Umhang und zog sich die Kette mit dem Medallion über den Kopf.
Fred: Was? Nein, Chris, den Portschlüssel brauchst du noch, sonst töten sie di-
Chris: Ich hab Ron versprochen auf euch aufzupassen
Fred: Aber-
Doch Fred konnte nicht mehr weiter protestieren, denn Chris hatte sich schon seine Hand geschnappt und die von Mrs Weasley, wickelte die Kette um ihre Hände und sie verschwanden. Der Portschlüssel würde sie in den Gryffindor Gemeinschaftsraum bringen, in Sicherheit. Madam Pomfrey war dort, sie sollte sich eigentlich um Chris kümmern, sollte er schwer verletzt den Portschlüssel benutzt haben. Sie würde Mrs Weasley vielleicht retten können.
Chris sah einen weiteren Fluch über ihn hinweg fliegen, doch er kam aus der anderen Richtung. Er traf einen Todesser der gerade Avada Kedavra auf Chris sprach, aber traf ihn bevor er den Fluch beenden konnte. Chris drehte sich in die Richtung aus der der Fluch kam.
Arthur Weasley: Danke, Chris.
Chris: Ich danke ihnen.
Chris stand auf und stürtzte sich wieder in den Kampf.
Im Gryffindor Gemeinschaftsraum.
Ron: MUM! FRED!
Ron stürtzte auf die beiden zu als sie auf einmal vor dem Kamin erschienen, seine Mutter stark blutend auf dem Boden liegend, Fred über sie gebeugt ihre Hand haltend.
Hermine: Oh Gott, was ist passiert?
Madam Pomfrey ging ebenfalls schnell zu ihnen und kümmerte sich um Mrs Weasley während Fred ihnen erzählte was geschah.
Hermine: Aber wie will er jetzt zurück kommen?
Fred schüttelte langsam den Kopf.
Ron und Ginny hielfen Madam Pomfrey dabei, Mrs Weasley in den Schlafsaal auf ein Bett zu bringen. Einige der Mädchen wachten auf.
Lavender: Was ist los? Was macht ein Junge in unserem Schlafsaal?
Andrea: Ron?
Einige der Mädchen die aufgewacht waren zogen sich schnell die Bettdecke bis zum Kopf, bevor sie Mrs Weasley bemerkten, das Blut sahen und erschraken.
Ginny: Wir werden angegriffen. Voldemort ist hier.
Wenn sie der Anblick von Mrs Weasley nicht erschreckt hatte, dann das was Ginny gesagt hatte. Jetzt waren ausnahmslos alle wach. Ginny schickte Ron aus dem Schlafsaal, sie blieb bei Mrs Weasley. Ron ging wieder in den Gemeinschaftsraum und kurze Zeit später folgte ihm Andrea.
Andrea: Ron?
Er drehte sich zu ihr.
Ron: Hi.
Andrea ging auf ihn zu und umarmte ihn.
Andrea: Das ist deine Mutter da drin, oder?
Ron nickte nur und war überrascht das Andrea ihn umarmt hatte.
Andrea: Es tut mir so leid. Wie ist es passiert? Was ist überhaupt los?
Ron, Harry, Fred und Hermine klärten sie auf.
Andrea: Also sind wir hier sicher?
Die Anderen nickten.
Andrea: Aber Chris ist da draussen und kann nicht mehr zu uns?
Die Anderen nickten abermals.
Auf eimal erbebte das Schloss. Die Schutzwälle von Hogwarts waren gefallen.
Hermine: Oh gott, was war das?
Harry ging zum Fenster. Seine Augen weiteten sich.
Harry: Oh verdammter Mist.
Die Anderen stellten sich neben Harry vors Fenster. Wies scheint, hatte Voldemort damit gerechnet, das der Plan schief gehen könnte. Es strömten Horden von Dementoren und Todessern durch das Tor, welches in Schutt und Asche lag. Hinter dem Tor stand ein Riese. Harry hatte gehört das Riesen groß waren, aber Hagrid war gegen dieses Biest ein kleines Kind und selbst Hagrids Bruder Gwarp war ein ganzes Stück kleiner gewesen. Der Troll den er in seinem ersten Schuljahr gesehen hatte war ja schon groß, aber dieser Riese definierte groß auf eine erschreckend erstaunliche Art und weise, völlig neu.
Harry: Hagrid! Da unten. Er kommt gerade aus seiner Hütte!
Hermine klatschte sich die Hände ins Gesicht.
Hermine: Er wird doch nicht versuchen alleine gegen die zu kämpfen, oder?
Harry: Nein, guck, er läuft in den Wald. Er holt Grawp, seinen Bruder.
Ron: Hoffentlich kommen die Auroren bald...
Harry: Vielleicht war es doch keine so gute Idee uns hier einzusperren. Wenn die schon das Schloss Portal niedergerissen haben, dann können die auch hier rein. Nur, wenn das soweit ist, kommen wir nicht hier raus.
Ron: Wir könnten die Besen nehmen!
Harry schüttelte den Kopf.
Harry: Nicht alle von uns haben einen Besen und selbst wenn jeder noch einen mit auf seinem Besen nimmt, würden wir nicht alle Gryffindors hier heraus bekommen. Wir müssten alle an einen sicheren Ort bringen. Ich weiss nicht. Hogsmeade vielleicht. Wir würden es niemals rechtzeitig schaffen, hin und her zu fliegen um alle dorthin zu bringen und vielleicht sind sogar schon Todesser dort, oder.. Oder sie waren schon dort.
Ron: Aber wir können doch auch nicht hier rumsitzen und nichts tun. Wenn wir doch nur schon apparieren könnten, dann könnten wir schnell den anderen helfen und hierher zurükkommen wenn sie den Gryffindor Turm angreifen.
Hermine: Auf dem Gelände von Hogwarts kann man nicht apparieren, Ron, wie oft soll ich dir das denn noch sagen?
Ron: Ach ja.. Stimmt. Aber.. Wenn sie das Tor durchbrochen haben und die Schutzwälle die Hogwarts beschützen, ist dann nicht auch der Anti Apparier Schutz weg?
Hermine überlegte.
Hermine: Möglich wäre es. Ich könnte einfach versuchen mich zu apparieren, dann wissen wirs. Ich hab die Prüfung ja schon gemacht.
Harry: Ist es nicht gefährlich? Was passiert wenn man appariert und ein Schutzwall es verhindert.
Hermine: Nichts, es funktioniert einfach nicht. Also gut. Ich probiers.
Hermine konzentrierte sich, wünschte sich, sie würde nicht hier, sondern 2 meter weiter vorne stehen und apparierte. Jedenfalls wollte sie das. Was wirklich geschah, war das sie sich 2 Meter bewegte, aber in die andere Richtung und sehr unsanft gegen die Wand geschmettert wurde, das ihr der Rücken schmerzte. Harry und Ron schrien gleichzeitig und liefen zu ihr um ihr aufzuhelfen.
Hermine: Danke, es ist alles okay... Dumbledore muss zusätzliche Schutzzauber gesprochen haben, das ist nicht normal. Ein Glück das ich nicht versucht habe mich in einen anderen Raum zu apparieren, ich will nicht wissen was dann passiert wäre. Zumindest, heisst das das der Apparationsschutz wohl erst aufgehoben wird, sollte Dumbledore selbst sterben.
Harry und Ron schluckten.
Andrea stand immernoch am Fenster, doch dann drehte sie sich um.
Andrea: Wir.. Haben ein Problem.
Sie drehte sich wieder zum Fenster und ging Rückwärts ein paar Schritte zurück, auf das Fenster starrend.
Ron, Harry, Fred und Hermine sahen zum Fenster und sahen gerade noch wie ein riesiger Drache sein Maul öffnete und dann sahen sie nur noch einen großen Ball aus Feuer und Schutt von der zerborstenen Wand. Der Drache hatte ein riesiges Loch in die Mauer gerissen.
Sofort gingen die Vier hinter Sesseln und Sofas in Deckung und warteten, warteten und sahen Todesser auf Besen durch das Loch fliegen, drei Stück. Sie stiegen von ihren Besen und sahen sich im Raum um. Harry und die Anderen verständigten sich mit Handzeichen und sprangen gemeinsam aus ihrer Deckung hervor und schossen Stupor auf die Todesser. Zwei wurden getroffen, der Erste taumelte einen Schritt zurück, dann noch einen und fiel durch das Loch in den sicheren Tod. Der zweite knallte bewusstlos gegen die Wand. Der Dritte jedoch, schoss Flüche auf sie und sie gingen schnell wieder in Deckung. Da sie klar in der Überzahl waren und Deckung hatten, konnten sie ihn schnell bezwingen. Zwei weitere Todesser kamen reingeflogen und schossen noch im Flug. Ein Fluch hätte beinahe Hermine erwischt, aber das Sofa vor ihr hatte den Fluch abbekommen. Es fing Feuer. Sie wandte schnell einen Zauber an um das brennende Sofa zu löschen. Harry und die Anderen entledigten sich derweil der beiden Todesser. Und dann spürten Harry und die Anderen, wie all ihr Glück und alle frohen Gedanken aus ihnen herausgesogen wurden. Eine eisige Kälte durchflutete den Raum.
Noch bevor Harry sah wie der erste Dementor durch das Loch schwebte, schrie er "Expecto Patronum" und ein in geissendes Licht getauchter Hirsch brach aus seinem Zauberstab. Der Hirsch stürmte auf die Dementoren zu die schon durch das Loch in der Wand hindurch gekommen waren und riss sie mit sich. Er verschwand mit den Dementoren durch das Loch in der Wand und Harry atmete erleichtert auf.
Unterdessen im Kerker
Dumbledores Kräfte schwanden. Der Kampf mit Voldemort hatte ihn zu sehr ausgelaugt. Er würde es nicht schaffen, Voldemort zu besiegen. Mit entsetzen musste er feststellen, das es wirklich sein Alter war, das ihm einen Strich durch die Rechnung machte. Er hatte einfach nicht mehr die Ausdauer für ein solch langes Duell. Die Mitglieder vom Orden hatten die Todesser mittlerweile überwältigt und sahen gebannt dem Kampf zu. Sie schleuderten ab und zu Flüche auf Voldemort, wenn sie sicher waren das Dumbledore aus der Schusslinie war, aber Voldemort war zu schnell für sie. Chris schloss seine offenen wunden mit Hilfe von Magie und stand langsam auf. Bevor er den letzten Todesser erwischt hatte, hatte dieser ihm einen Bruchteil einer Sekunde vorher, mit einem Diffindo Fluch erwischt, der Chris Beine und Oberkörper aufgeschlitzt hatte. Er wäre fast auf seinem eigenen Blut ausgerutscht, schaffte es aber die Balance zu halten und ging noch etwas wacklig auf den Beinen auf Voldemort zu.
Chris: Hey, Fettarsch.
Mr. Weasley: Hat er.. Hat er grad Voldemort einen.. Einen... (flüsterte er zu Bill)
Bill nickte nur.
Dumbledore sah erschrocken zu Chris.
Voldemort drehte sich zu Chris rum und sah das seine Todesser gefallen waren.
Voldemort: Wie ich sehe, sind meine Todesser nicht würdig gewesen. Aber das ist egal. Ihr habt trotzdem verloren. 100 weitere Todesser werden bereits das Schultor gestürmt haben und dürften jeden Moment hier eintreffen. Und wenn mich nicht alles irrt, war das Krachen das grad zu hören war das Anzeichen dafür, das altes Mauerwerk einem Drachen nicht stand halten kann. Wundervolle Geschöpfe, nicht wahr? Zu schade um den Gryffindor Turm.
Hermine, dachte Chris. Sie war in Gefahr. Sie, Harry, Ron, Ginny und all die Anderen. Wie konnten sie nur so dumm sein. Dies war kein Schleichangriff, sondern ein Ablenkungsmanöver. Man konnte Dumbledores Gehirn hinter seinen Augen arbeiten sehen. Er konnte nicht weg um ihnen zu helfen, nicht ehe Voldemort tot war. Sie hörten Getrampel, es kam immer näher. Dumbledore drehte sich rum um die Neuankömmlinge mit einem Fluch zu begrüßen den Chris noch nie gehört hatte, aber Voldemort nutzte diesen Moment und richtete seinen Zauberstab auf Dumbledores Rücken. Chris schickte einen Stupor auf Voldemort, bevor dieser Dumbledore verhexen konnte. Voldemort ging nicht zu Boden, wie es eigentlich hätte sein müssen als der Fluch ihn traf, sondern drehte sich um und sah Chris zornerfüllt an.
Voldemort: Das - War - Ein - Fehler.
Alle verbliebenen Ordens Mitglieder kamen aus ihrer Deckung, zielten auf Voldemort und schickten Stupor Flüche los. Voldemort hatte seinen Schildzauber aufgerichtet, bevor der erste Stupor ihn traf, dennoch flackerte sein Schild bedrohlich und die letzten drei Stupors kamen durch und wirbelten ihn herum. Schon kam die nächste Salve und Voldemort musste sich unter den Flüchen ducken. Er lief los, schubste Dumbledore beiseite und rief den Todessern entgegen.
Voldemort: Avery, McNair, haltet sie auf. Ihr anderen folgt mir.
Die zwei Todesser taten wie ihnen befohlen, nahmen Deckung hinter der Tür und schossen alle paar Sekunden einen Fluch durch eben diese in den Kerker, die Treppe hinunter.
Arthur: Sie haben uns den Weg abgeschnitten
Dumbledore: Nein, sie verzögern nur unsere Verfolgung.
Dumbledore sammelte einen großen Feuerball in seiner Hand und schoss ihn die Treppe hoch zur Tür. Als er durch die Tür flog, teilte sich der Feuerball, flog zu beiden Seiten und sie konnten Schreie hören.
Chris: Dumbledore... Hermine... Ich muss zu ihr. Er wird sie töten.
Dumbledore drehte sich zu ihm um und betrachtete ihn für einen langen Moment. Dann nickte er.
Dumbledore: Ich komme mit, Voldemort wird dort sein.
Doch Chris schüttelte den Kopf.
Chris: Nein, Dumbledore. Sie müssen den anderen Schülern helfen. Sie wissen, wer Voldemort töten wird. Sie kennen die Prophezeihungen. Beide.
Arthur: Es gibt noch eine Prophezeihung?
Die anderen Ordensmitglieder sahen sich verdutzt an.
Dumbledore: Die Auroren werden bald eintreffen, ich komme mit ihnen Mr. Stevenson. Ich dulde keine weiteren -
Chris: NEIN! Sie können uns nicht helfen, sie können mir nicht helfen. Wie lange haben sie gegen Voldemort grade gekämpft? Sie konnten ihn nicht besiegen. Sie sind ihm ebenbürtig. Sie könnten Stundenlang kämpfen und keiner würde siegen, keiner würde verlieren. Sie werden andernorts gebraucht. Und ICH dulde keine weiteren Diskussionen.
Ohne Dumbledores Antwort abzuwarten, rannte Chris los, verwandelte sich im Lauf in seine Geparden Form und sprang mit großen Sätzen die Treppe rauf, rannte durch die langen Gänge, wich den Flüchen von vereinzelten Todessern durch pure Schnelligkeit aus und stoppte vor der Tür zum Gryffindor Turm. Ein großes Loch war in der Mauer. Er hörte Schreie. Er verwandelte sich zurück und lugte angsterfüllt durch das Loch. Er konnte Ron sehen, über Andrea gekauert, die am Boden lag. Hermine, hinter einem Sofa, wie sie ab und zu Flüche warf. Voldemort, der sich mit jemandem duellierte. Harry. Chris betrat den Gemeinschaftsraum. Dann geschah es. Es war, als würde Chris alles in Zeitlupe sehen. Hermines entsetzten Gesichtsausdruck als sie Chris hinter Voldemort sah. Harry der seinen Mund öffnete um zu Schreien. Voldemort, der auf Hermine zielte und ein sich langsam aus seinem Zauberstab windender grüner Fluch. Zu langsam. Was passiert hier, fragte sich Chris. Hatte er gerade irgendwie mit Magie die Zeit angehalten?
Chris ging zu Hermine. Er versuchte sie aus der Bahn des Fluches zu ziehen, doch sie ließ sich keinen Milimeter bewegen. Sie starrte immer noch mit Entsetzen auf den Fleck wo er eben noch gestanden hatte. Er fluchte und sah sich im Raum um. Er ging zu einem großen Schrank und versuchte ihn vor Hermine zu schieben, doch auch er ließ sich nicht einen Milimeter bewegen. Er seufzte und stellte sich wieder vor Hermine. Er küsste sie, drehte sich um und rief erst Protego und dann "Finite Incatatem". Die Zeit wurde schneller und schneller, bis sie ihr normales Tempo erreichte. Hinter ihm fuhr sich Hermine mit einem Finger über ihre Lippen. Der Fluch warf ihn gegen Hermine und er riss sie mit sich zu Boden. Harrys Schrei entwich seiner Kehle "Hermine!". Voldemort starrte verwirrt auf Chris. Wann war er hier rein gekommen? Wie war das möglich? Harry schrie erneut.
Harry: AVADA KEDAVRA!
Harrys Augen funkelten, glühten vor Magie. Er legte seinen ganzen Hass auf Voldemort in den Fluch. Er dachte an seine Eltern, die er nie gekannt hatte. An Sirius, der auf Voldemorts Befehl hin starb. An all die anderen Opfer, die der Krieg mit Voldemort gefortdert hatte. Und an Chris. Als Voldemort sich zu Harry drehte, schlug der Fluch auf seiner Brust ein. Sein Körper fiel nicht zu Boden, aber seine Seele wurde aus seinem Körper gerissen und ein Stück nach hinten geschleudert. Er sah vor sich wie sein Körper in Flammen aufging und sich als ein Haufen Asche und Knochen am Boden sammelte.
Hermine zog sich unter Chris hervor und kniete sich neben ihn. Sie starrte in seine geschlossenen Augen.
Hermine: Nein.. Nein.. Nein.. Oh Chris.. Nein...
