Kapitel 9 – Die Wege, die sie gingen 1

1. Christina

Sie war so glücklich ihren Vater getroffen zu haben. Er hatte sogar seine Enkelkinder kennen lernen können, auch wenn er nicht wusste, dass sie das waren. Chris hatte sogar gesagt, dass es ihm gefallen würde, wenn sie ein Teil seiner Familie wären. Ihr Dad mochte sie und ihre Kinder, das war alles was zählte.

Zuerst überlegt sie ihrem Mann, Rose oder Leo etwas von dem Zusammentreffen zu erzählen, doch nach erneuten Überlegungen entschied sie, das es sicherer wäre, wenn keiner etwas davon wüsste. Sie fürchtete sich vor der Rache der Ältesten. Christina war sehr überrascht als nicht passierte. Sie war sich nicht sicher ob die Ältesten, die nahezu alles sahen, dieses Zusammentreffen übersehen hatten oder ob sie möglicherweise gewollte hatten, dass die Beiden sich treffen.

Nach allem was gesehen war schuldeten sie Chris und seiner ganzen Familie sehr viel. Speziell Chris, den er (sein zukünftiges Ich) war schließlich der jenige der sein Leben gegeben hatte um, nicht nur seine Familie, sondern auch die ganze Welt und die Zukunft zu retten. Dies schloss die Ältesten sein. Christina wusste nicht, warum sie diese Sachen geschehen ließen, aber auf der anderen Seite war es ihr auch ziemlich egal im Augenblick.

Die junge Frau war glücklich und das war alles was sie im Moment wissen musste. Ihren Vater getroffen und mit ihm geredet zu haben war nun ein wichtiger Teil ihrer Erinnerungen. Es war eine ihrer glücklichsten Erinnerungen überhaupt. Es gab nur eine die noch großartiger was als diese. Dabei handelte es sich um die Geburt ihrer Zwillinge.

Christina entschied sich allerdings die Magie nicht länger Teil ihrer Familie sein zu lassen. Sie selbst hatte diese ehe immer sehr selten genutzt. Das hatte auch seinen Grund sie empfand sie mehr als Gefahr, denn als Gabe. Sie wollte auch ihre Kinder, Enkelkinder usw. vor dieser vermeintlichen Gefahr bewahren. Sie sorgte dafür dass ihre und die magischen Fähigkeiten ihrer Kinder für immer von ihnen genommen wurden und somit an niemanden ihrer Familie mehr weiter vererbt werden würden. Die Kinder vermissten sie nicht, da sie ihre noch nicht bekommen hatten und sie konnte gut ohne sie Leben. Nun brauchte sie keine Angst mehr vor Dämonen oder anderen Wesen zu haben, die es nur auf ihre und die magischen Fähigkeiten ihrer Familie abgesehen hatten. Sie konnten nun ein relativ unproblematisches Leben leben.

Dies konnte sie allerdings nicht allein durchführen. Christina brauchte eine stärkere Macht. Sie hätte ja diese Schwestern gefragt, aber das konnte sie ja nicht. Also rief sie eine höhere Macht um Hilfe an. Die Ältesten taten es für sie. Sie waren beeindruckt, das Christina diesen Weg gehen wollte und beschlossen sie dafür zu belohnen. Sie und die Kinder würden ihren Vater / Großvater noch einmal sehen dürfen. Das sagten sie ihr zwar nicht, aber sie sorgten dafür dass es geschah, als die Zeit reif war.