Zeit für Veränderung

Kapitel 10: Entscheidung

Seit der Hochzeit sind nun zwei Wochen vergangen. Lauras Wunde ist verheilt und die Piratenallianz aufgelöst. Blöd ist nur, dass Laura sich weigert zu den Strohhüten zu gehen. Offiziell war sie ja ein Mitglied der Strohhut-Bande.

„Komm schon, Laura. Du bist ein Mitglied der Strohhut-Bande. Du kannst nicht hierbleiben.", Law verzweifelte fast an ihr. Sie hatte keinen Grund, weiter bei Law auf dem Schiff zu bleiben, ihre Wunde war ja verheilt.

„Was ist, wenn ich bleiben will?", meinte Laura verspielt. „Immerhin will ich nicht dein Feind sein."

Da hatte sie allerdings recht. Wenn sie zu den Strohhüten geht, dann sind die zwei Feinde, aber wenn sie bei ihm bleibt, dann wusste er nicht, wo sie schlafen sollte. Er ließ sie ganz sicher nicht mit bei ihm schlafen.

„Wo willst du dann schlafen? Ich habe kein Zimmer mehr für dich, und nachdem was auf Dressrosa passiert ist will ich dich nicht unbedingt mit bei mir schlafen lassen.", erwiderte Law. Laura warf ihm ein zerknülltes Papier gegen den Kopf.

„Spießer. Wenn du mich nicht in deiner Nähe haben willst, kannst du es doch einfach sagen.", Laura schmollte etwas. Law wurde rot aus Peinlichkeit.

„So meinte ich es nicht. Ich finde es ganz toll, dich in meiner Nähe zu haben. Es ist nur, wegen der Dinge die de Flamingo gemacht hat, möchte ich dir nicht zumuten, bei mir mit im Bett zu schlafen.", stammelte Law. Laura lächelte leicht.

„Es wäre für mich kein Problem, immerhin bist du nicht de Flamingo. Du beobachtest mich wenigstens nicht beim Duschen.", schmunzelte Laura. Law bekam Nasenbluten bei dem Gedanken daran, sie nackt zu sehen. Er hielt sich die Nase zu. Jetzt wusste er, was Sanji erlebte.

„Du machst mich fertig. Die Allianz ist beendet und das heißt, dass du zurück zu den Strohhüten musst.", Law hatte sich weggedreht.

„Ich weigere mich zurück zu gehen. Ich kann dich ja sonst nicht ärgern.", kicherte Laura. Sie hatte bemerkt das Law Nasenbluten hatte.

„Wenn du doch nicht so stur wärst. Ich würde dich ja gerne mitnehmen, aber wenn der Strohhut merkt, dass du nicht mehr da bist, ist er sicher sauer.", Law war so ruhig wie man es von einem Arzt erwarten würde. Laura verdrehte ihre Augen. War Law wirklich so ein Spießer?

„Warum fragst du Ruffy nicht einfach?", fragte Laura.

„Ist schwer, wenn ich Nasenbluten habe. Du musstest auch das mit dem duschen ansprechen.", meckerte Law Laura an.

„Ich kann nix dafür, dass du dir vorgestellt hast, wie ich nackt aussehe.", Laura meckerte zurück.

„NA KLAR KANNST DU WAS DAFÜR! DU HAST ES ANGESPROCHEN!", schrie Law sie an. Laura streckte ihm die Zunge raus.

„Ich habe nur gesagt, dass de Flamingo mich beim Duschen beobachtet hat. Das war auch nur einmal.", Laura schien es nicht zu stören, dass Law sie anschrie. Sie verschränkte die Arme und saß einfach da wie eine Prinzessin. „Du hast wenigstens Anstand."

„Du bist manchmal echt kompliziert. Und das liegt nicht daran, dass du eine Frau bist.", murmelte Law.

„Ich habe das gehört. Du bist auch nicht immer verständlich. Also wer ist hier kompliziert?", Laura sprang auf. Die zwei schauten sich beide verärgert an. Der Streit war aus einer Nebensächlichkeit entstanden und dennoch war er immer noch belanglos. Es ging ja nur darum, dass Laura sich weigerte zu den Strohhüten zu gehen.

„Du bist so verdammt stur. Wieso willst du nicht zu den Strohhüten zurück?", Law war genervt, verständlich, da er ja mit einer Lorenor sprach.

„Du verstehst es einfach nicht, oder? Weißt du wirklich nicht warum ich nicht zu den Strohhüten zurück will?", Laura war ziemlich sauer und leicht enttäuscht, dass Law sie entweder einfach nicht bei sich haben wollte oder er es einfach nicht verstand. Wieso auch? Er fragt ja nicht nach.

„Du bist 21 Jahre alt. Du bist alt genug um Entscheidungen zu treffen und du hattest deine Entscheidung schon vor einem Monat getroffen. Du gehörst zur Strohhut-Bande und damit war es das mit dem Gespräch.", meinte Law ganz sachlich. Laura ohrfeigte ihn zum zweiten Mal in der ganzen Zeit, in der die beiden sich kannten.

„Sag doch einfach, wenn du mich nicht um dich herumhaben willst. Du warst derjenige der gesagt hat, dass ich dir nicht mehr aus dem Kopf gehe. Du hattest mir damals versprochen auf mich aufzupassen und mich zu retten, falls das nötig wäre. Und jetzt willst du das ich gehe? Du bist so verdammt kompliziert.", Laura war nun wirklich sauer. Sie war nun richtig beleidigt. Law rieb sich die Wange. Sie hatte recht, er hatte es versprochen.

„Hey, tut mir leid. Ich wollte damit nicht sagen, dass ich dich nicht weiterhin beschützen werde. Ich möchte nur das du glücklich bist.", Law sah seinen Fehler ein.

„Denkst du ich bin glücklich, nur, weil ich mit meinem Bruder reisen kann? Denkst du ich bin glücklich, nur, weil du es so siehst?", Laura war nun traurig. Verdammt, Law hatte sie traurig gemacht. Das war das letzte was er wollte.

„Ich verstehe. Es tut mir leid.", Law nahm Laura in seine Arme. „Ich verstehe was du meintest."

„Ich will bei dir bleiben. Das macht mich glücklich.", flüsterte Laura unter Tränen. Law streichelte über ihren Kopf um sie zu beruhigen.

„Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht traurig machen. Natürlich darfst du bei mir bleiben.", flüsterte Law zurück. Er schob sie etwas weg um in ihr Gesicht zu schauen. Law legte seine Hände auf ihre Wangen und wischte ihr die Tränen weg.

„Du bist sehr viel schöner, wenn du nicht weinst.", lächelte Law. Laura lächelte auch etwas.

„Danke.", meinte Laura. Beide schauten sich so verliebt in die Augen, dass Law ihr Gesicht zu seinem zog. Sie waren dabei sich zu küssen, aber Law zögerte. Er hatte noch immer das Bild von Laura auf de Flamingos Schoss im Kopf, wie er sie küsste. Er wollte nicht, dass Laura ihn dafür hasste.

„Was ist los?", fragte Laura. Law drehte sich weg. Wollte er wirklich noch länger warten? Er wollte sie nicht wegen so einem dummen Fehler verlieren.

„Ich musste nur gerade an etwas denken. Es tut mir leid. Solange ich an die Dinge denke die…", fing Law an wurde aber von einem Kuss unterbrochen.

„Du denkst zu viel nach. Die Sache mit de Flamingo hat sich erledigt.", lächelte Laura, nachdem sie aufgehört hatte, ihn zu küssen. Law war verwirrt, weil das so unerwartet kam.

„Hat es dir die Sprache verschlagen?", kicherte sie. Law hatte ihr den Rücken zugekehrt und fasste sich auf seine Lippen. Ist das gerade wirklich passiert? Egal was es war, Law wollte das nochmal erleben.

„Hast du mich gerade geküsst? Wenn ja, kannst du es nochmal machen?", wollte Law wissen.

„Ich habe dich geküsst. Wieso? War das dein erster Kuss?", Laura war überrascht, aber bei genauerer Überlegung machte es schon Sinn.

„Ja leider. Zumindest war es mein erster richtiger Kuss.", Law war rot. Ihm war es peinlich das zuzugeben.

„Weißt du, das war mein erster nicht erzwungener Kuss. Und ich bin froh, dass du derjenige warst.", meinte Laura auch etwas verlegen. Law lächelte. Er nahm wieder ihr Gesicht und diesmal küsste er sie. Laura war etwas überrascht, erwiderte trotzdem den Kuss.

„Weißt du eigentlich, dass du mich zum glücklichsten Mann der Welt machst?", fragte Law nachdem sie aufgehört hatten sich zu küssen. Er legte ihre Stirn an seine.

„Ich weiß. Du machst mich zur glücklichsten Frau auf der Welt. Ich bin so froh bei dir sein zu können.", flüsterte Laura.

„Ich bin auch froh. Ich liebe dich.", lächelte Law zurück.

„Ich liebe dich auch.", antwortete Laura.

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Laura hat ihre Entscheidung getroffen und damit hat sich alles in ihrem Leben geändert. Von der Marinesoldatin über Königin von Dressrosa zur festen Freundin des Kapitäns der Heart-piraten. Veränderung ist gut und es wurde langsam Zeit für eine Veränderung in Lauras Leben.

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Autoren Notiz: Ich habe es endlich geschafft. Ein gelungener Abschluss, aber noch ist es nicht vorbei. Freut euch auf ein letztes Kapitel.