Sorry, dass es so lange gedauert hatte, aber Balin konnte das Kapitel
lange net fertig übersetzen (aber wollte es unbedingt selbst tun...), weil
er eine Grippe hatte und das Bett hüten musste! Als Trost wird das Kapitel
11 sehr bald hochgeladen! (sobald es unser Beta (Hamzu *wink*)
zurückgeschickt hat!)
Jetzt Balin:
Kapitel 10: Versuchung
James blinzelte und starrte zu der kleinen Uhr auf seinem Tischchen, das neben dem Bett stand. Es war zwei Uhr morgens. Er konnte einfach nicht einschlafen, obwohl er sich jetzt schon seit zwei Stunden hin und herwälzte und verzweifelt versuchte ins Reich der Träume zu gelangen. Seine Gedanken waren wohl einfach zu aufgerüttelt.
Morgen würde er bereits wieder den üblichen, monatlichen Trip zur Heulenden Hütte machen, um Moony zusammen mit Padfoot und Wormtail zu verstecken. James war am Tag vor Vollmond immer ein wenig nervös, doch das konnte doch nicht der Gund für diese totale Schlafunfähigkeit sein.
Nein, alle Gedanken von James drehten sich um Lily und ihre Verabredung. Er hatte die Heulende Hütte mit einem Nachgeschmack von ihren weichen Lippen verlassen. Er war ganz sicher gewesen, dass er nun mit ihr zusammen sei doch die Dinge schienen sich geändert zu haben, seit sie sich vor dem Schulsprecherinzimmer verabschiedet haben.
Auf dem Rückweg hatte er sie zu ihrem Zimmer zurückbegleitet. Auf dem ganzen Weg war sie ziemlich ruhig gewesen und hatte ihn höchstens flüchtig und etwas schüchtern angelächelt. Doch als er ihr einen -- sehr vorsichtigen Abschiedskuss gab, spürte er in ihr etwas Fremdartiges. Dennoch hatte er sie danach gefragt, mit ihm bald wieder auszugehen, worauf sie leichtfertig zugestimmt hatte. Wohl um ihm einen Gefallen zu machen. Alles in allem gaben ihm die letzten zehn Minuten von ihrer Verabredung redlich zu denken.
"Sie fühlt sich für das Geschehene verantwortlich", vermutete er.
Auf alle Fälle gab es keine andere Erklärung. James kannte Lily genug gut, um zu wissen, dass man bei ihrem ersten Date im allerbesten Fall gerade mal einen unschuldigen Kuss bekommt. Einen solchen, wie James ihr vor der Tür zu ihrem Zimmer gegeben hatte. Und dennoch hatte er am Ende der Verabredung zwischen ihren Beinen gelegen und ihr über die Jeans und unter die Bluse gestreichelt. Wenn sie ihn dort nicht gestoppt hätte, wäre er noch viel weiter gegangen. Ab diesem Gedanke wurde ihm beinahe übel.
Er spürte plötzlich eine Regung in seinen Pyjamahosen, worauf er leise stöhnte. Es störte ihn nicht nur -- er musste jeden Abend mit sich kämpfen um eine Erektion zu verhindern, wobei er jeweils ein recht schlechtes Gewissen hatte. Er hätte gewisse Dinge nicht so weit kommen lassen dürfen. Selbst wenn sie ihn dazu angestiftet hätte, war er der mit der praktischen Erfahrung. Er wusste schliesslich nur zu genau wie schnell man vom Ausführen von sexuellen Dingen überwältigt werden kann.
Sie war unschuldig. Er wusste, dass sie gemocht hatte, was sie getan hatten. Doch er war sich sicher, dass sie zurück in ihrem Zimmer darüber brütete hatte, was es hiess solche Dinge bei ihrem ersten Date zu tun. Sie war nach der alten Art erzogen worden, bei der "brave Mädchen" gewisse Dinge bei ihrem ersten Date nicht machen oder gewisse Dinge sogar nie machen, ausser sie sind verheiratet oder zumindest mit dem Typen und Tugendbold des Jahrhunderts zusammen.
Es war jämmerlich, zu wissen, dass das Mädchen, für das er nun schon so lange gekämpft hatte so leidenschaftlich fühlen konnte und so fest etwas wollte, es jedoch nicht zu zeigen getraute. Und es war noch schlimmer, denn der Teil von ihm der noch vor einem Jahr ihr geschmeichelt hatte, sie zu verführen versuchte und sie überzeugen mit ihm zu gehen versuchte, war wegen dem Schlimmsten nun im Bodenlosen versunken: Wegen seinen Gewissensbissen.
Er stöhnte und warf sich auf die andere Seite.
Er wollte vorsichtig mit ihr umgehen und sie nicht mehr die Führung übernehmen lassen. Er wollte schlichterweise einfach Vorsicht und Kontrolle walten lassen. Ihre Unschuld machte sie auf eine Art verletzbar; sie wusste nicht wie mit sexuellen Gefühlen umzugehen ist, sie wusste nur, dass sie sich gut und zugleich schuldig fühlte. Wenn James nicht die Führung übernehmen würde, würde sie nur etwas tun, was sie danach bereuen würde und James wusste, er würde nicht standhalten, wenn sie es bedauern würde mit ihm zusammen zu sein. Wenn sie sich schuldig fühlen würde, sich selbst ihm zu geben.
Liebte er sie? Er wollte sie. Er mochte sie. Er verehrte sie seit langem, für Jahre. Doch liebte er sie wirklich? Er war sich selbst nicht sicher, ob er wirklich wusste, was das meinte. Doch irgendwie fühlte er sich schuldig, weil er schon so früh so weit gegangen war. Etwas liess ihn fühlen, sie nicht zu drängen oder zu verletzen. Dieses Etwas hatte er zuvor noch nie gefühlt gehabt.
Er drehte sich auf die andere Seite und schliesslich fand er endlich Schlaf. Sein letzter bewusster Gedanke bevor er einschlief war von langem, dunkelroten Haar, das über seine Hände fuhr, geprägt.
----------------------------------------------------------------
Woche später sassen James, Sirius und Remus im leeren Gemeinschaftsraum und arbeiteten halbherzig an ihren Zauberspruchaufgaben. Professor Flitwicks liess nicht gerade viel von seinem freundlichen Verhalten den Siebtklässlern gegenüber entfalten. Er überhäufte sie nicht nur mit Bergen von Hausaufgaben, nein er brummte ihnen auch gleich noch etliche obligatorische Übungslektionen auf. Die anderen Lehrer waren kein Stück besser. Denn nachdem James diese Aufgabe endlich zu Ende hatte, musste er noch für Verwandlung, Zaubertränke und Runenkunde arbeiten. Er war dankbar, dass die anderen Schüler bereits in ihren Schlafräumen oder noch in der Bibliothek waren.
"N.E.W.T.s waren vor einem Monat," murrte Sirius. "Diese Masse an Hausaufgaben ist vollkommen ungerechtfertigt."
"Es sieht aus als würden sie 'überschüssige Tiere' von der sprichwörtlichen Herde erlegen," meinte Remus in Gedanken versunken. Seine Augen waren auf eine schwierige Frage der Hausaufgaben gerichtet. "Sortieren die Schwächeren aus und schauen, wer in den oberen Klassen klar kommt.
"Wo ist eigentlich Wurmschwanz?" fragte Sirius und glotzte im leeren Gemeinschaftsraum umher.
"Bücherei, vermutlich," meinte James und strich energisch eine Zeile seines Zaubersprücheaufsatzes. "Er ist irgendwie etwas seltsam, dieses Jahr, was glaubt ihr?"
"Wurmschwanz war schon immer etwas seltsam," meinte Sirius.
"Nein, ich meine nur, er hängt nicht mehr ganz so viel herum mit uns," antwortete James.
"Hm," machte Sirius. "Wenn du mich fragst ist es eine Erleichterung. Peter ist eigentlich ganz ok aber -- naja, ihr wisst schon."
James und Remus nickten. Sie wussten, was Sirius meinte. Peter war schon immer ein wenig der Aussenseiter gewesen; ein Mitläufer. Sie hatten ihn akzeptiert weil er freundlich und flott war und ihre Geheimnisse hüten konnte, aber James wusste genau, dass er genau so gut ohne Peter Pettigrew als bester Freund auskommen würde. Auf alle Fälle, hatte er ihm die Geschehnisse seiner Verabredung mit Lily berichtet nicht; nur Sirius und Remus hatte er eingeweiht.
Sirius war es logischerweise, der ihm auf den Rücken klopfte.
"Gut gemacht Kumpel," grinste er heiter. "Bereits in einer Woche hast du sie in der Tasche."
"Verpiss dich," gab James wütend zurück. "Ist es endlich zu dir durchgedrungen, dass ich vielleicht bei ihr nicht übereilig handeln möchte? Dass ich sie vielleicht für mehr als nur ein Stück Fleisch halte?"
"Easy, Kumpel," sagte Sirius. "Du hast uns nun schon seit zwei Jahren mit den Versuchen Lily Evans zu kriegen gelangweilt."
"Ja ok, ich war ein Idiot und ein verdammter Angeber!" schrie James zurück. "Im Gegensatz zu anderen Personen die ich kenne reifte ich noch etwas im Bezug auf Mädchen. Auch Lily hat Gefühle, oder nicht?"
Sirius schwieg und schaute nur etwas geschockt von der Reakton von James zu Boden.
Remus brach schliesslich das Schweigen. "Herzlichen Glückwunsch. Du HAST tatsächlich gereift.
"Haub ab," sagte er luftschnappend und eilte wütend davon. Er wünschte er hätte kein Wort ihnen gegenüber verloren. Glücklicherweise erwähnten die beiden in seiner Gegenwart Lily für die nächste Woche nicht mehr.
Lily zeigte nun James gegenüber eine klare Schüchternheit. Es war unverständlich für ihn und dennoch fühlte er einen Schmerz bei dem Gedanken daran. Sie entschuldigte sich auf jede erdenkliche Art um nicht allein mit ihm zusammen zu sein (abgesehen von ihren nächtlichen Patrouille, bei denen sie so wenig sagte wie möglich). Er merkte bald, dass sie absichtlich etwas Abstand bis zu ihrem nächsten Date halten wollte.
Und was war nun mit ihrem nächsten Date? James war sich nicht sicher was sie tun sollten. Er wollte mit ihr irgendwo auf den Ländereien picknicken gehen. Etwas abseits, ganz allein, aber er war sich nicht sicher, ob sie einwilligen würde. Sie würde auf keinen Fall wenn man ihr Verhalten in letzter Zeit als Massstab bertrachtete. Er hasste es, wenn er über etwas unsicher war; noch nie war er sich bei einem Mädchen so unsicher wo er nun genau stand. Er war wütend auf sich selbst wegen der Wirkung von Lily auf ihn.
Er schüttelte seinen Kopf und zwang sich die Hausaufgaben zu erledigen. Er beendete seine Zauberspruch-Tabelle und fuhr mit Runenkunde fort. Es war beinahe elf als James einfiel, dass er heute Abend mit Lily patrouillieren musste. Er schloss das Runenkundebuch und stand aus seinem Sessel auf, als sich das Portrait öffnete.
"Marianne Bennett, Clarissa Strobridge und Lily kletterten soeben durch das Loch und stoppten abrupt, als sie James, Sirius und Remus lernen sahen.
"Hallo Ladies," grinste ihnen Sirius entgegen. Lily verdrehte ihre Augen, aber Clarissa und Marianne kicherten beide. James schielte kurz zu Remus hinüber und sah wie der ein Grinsen unterdrückte und sich krampfhaft das Arithmantikbuch vors Gesicht hielt.
"Hallo Lily," sagte er etwas nervös. Sie sah wie immer super aus und warf ihm einen schüchternen Blick zu.
"Runden," sagte sie schlicht. Clarissa und Marianne kicherten immer noch; Lily kniff Marianne, die auf die Lippen biss und aufhörte zu kichern. Sie und Clarissa nickten den Jungs zu und verzogen sich in Richtung Treppe und Mädchenschlafräume.
"Jep," sagte James und hob seine Bücher auf. "Etwas dagegen, wenn ich sie noch kurz in meine Raum bringe?"
Lily schüttelte den Kopf; sie war sogar noch schüchtern in der Gegenwart von Remus und Sirius, die verstohlene Blicke hinter ihren Aufgaben hervor warfen.
James ging zu Lily beim Portrait und sie kletterten hindurch und gingen zum Schulsprecherzimmer.
"So," sagte James etwas ungeschickt. "Wie gehts dir?"
"Oh -- äh, gut danke."
Eine bedrückende Stille folgte darauf. Er fühlte sich lächerlich. Vielleicht müsste er nur gerade in die übliche Stichelei zurückfallen, so wie er es immer getan hatte, aber seine Zunge fühlte sich als wäre sie zu geschwollen um zu sprechen. Sie schwiegen bis sie seinen Raum erreichten und er das Passwort murmelte. Er ging hinein und warf unachsam seine Bücher auf einen Stuhl. Er drehte sich um und war überrascht, dass Lily ebenfalls hineingekommen war.
"So," sagte sie und schielte im Raum umher. "Das ist also dein Zimmer."
"Jep," sagte James. Seine Augen wanderten von ihr zu seinem Bett und sofort spürte er das Blut hochschiessen. Verdammt! Am besten ich schaue das Bett erst gar nicht an, dachte er sich.
Nur war das Zimmer so klein und das Bett so verdammt gross, dass es unweigerlich dominierte. Lily anzuschauen half auch nicht; sie sah so lieblich im flackernden Laternenlicht aus.
"Ganz hübsch," meinte sie.
"Sollen wir gehen?" fragte er etwas gewürgt als er ein Drücken unter seinen Roben spürte. Dumme, dumme, DUMME Erektionen! dachte er wütend. Er begann zu gehen und versuchte dabei nicht zusammen zu zucken als ihn seine Hosen klemmten.
"James," sagte Lily, als er an ihr vorübergehen wollte. Sie legte eine Hand auf seinen Arm. James schloss seine Augen. Sie hatte ihn seit ihrer Verabredung nicht berührt. Er wünschte sie hätte ihn in diesem Moment nicht berührt. Sein Bett war genau daneben und schien spöttisch hinaufzublicken.
"W-was?" fragte er.
"Wegen--wegen unserer Verabredung," sagte sie langsam und hielt immer noch seinen Arm.
"Möchtest du absagen?" platzte es plötzlich aus ihm heraus.
"Nein!" sagte sie schnell. "Ich meine--unsere letzte Verabredung."
"Ah, ok," sagte er total erleichtert, obwohl er wünschte er könnte aus dem Zimmer rennen und ihre Hand endlich abschütteln.
"Ich, uh," sagte sie und lief purpurrot an. "Ich hatte eine schöne Zeit, weisst du. Aber ich fürchte -- Ich war ein bisschen zu schnell--und ich möchte nicht, dass du eine falsche Idee von mir hast. Ich meine, ich mache solche Dinge eigentlich nie bei dem ersten Date und--und ich möchte dir sagen dass--ich dich sehr m-mag aber ich möchte, dass du nicht denkst ich sei--sei von der Sorte von -"
"Ich verstehe," sagte James schnell. "Und ich denke nicht, dass du von einer solchen Sorte bist."
"Wirklich?"
"Naja, ich denke--du bist wundervoll. Und--ich hatte eine grossartige Zeit mit dir. Die beste überhaupt."
Sie wurde erneut rot.
James grinste verlegen; sie kam ihm ein bisschen näher zu ihm.
Sie waren alleine in seinem Raum mit geschlossener Tür. Moment mal? Wann hatte er die Tür geschlossen? Hatte SIE die Tür geschlossen? Sie duftete wie ihr Name es bereits verriet; nach Lilien. Sein Bett war keine zwei Schritte von ihm entfernt, es wirkte weich und sehr einladend. Er musste hier herauskommen.
"Ich meine nur," sagte sie langsam, "ich mache solche Dinge eingentlich nie."
"Was für Dinge?" fragte er. Du hast sie NICHT soeben DAS gefragt, du dummer, lüsterner Schwachkopf. Weshalb täschelst du ihr nicht den Kopf und sagst ihr, es sei schon ok und gehst mit ihr heraus weil es schon spät ist? Weshalb zur Hölle stehst du nur da und lässt sie näher zu dir kommen? Weshalb fragst du noch nach diesen unanständigen Dingen, die du mit ihr gemacht hast?
Das Bett ruft dich. Kannst du es hören? Es sagte, James komm hierher. Komm her mit diesem lustvollen Mädchen mit ihrem roten Haar herüber und lass dich mit ihr darauf fallen--
"Du weisst was ich meine," sagte sie schüchtern. "Äh, dich lassen--ehm. Mich betatschen."
Au, au, AU! Meine Unterhose bringt mich noch um. Ich hau gleich ab, verdammt nochmal.
"Mochtest du es?" fragte er und war sehr nahe bei ihr.
WAS ZUR HÖLLE MACHST DU, POTTER? Was zur Hölle sagst du da? Geh raus hier! Mach deine Runden! Schulische Verpflichtungen!
Oh, James ich bin gleich hier drüben!
Fresse du gottverdammtes Bett!
"J-ja," flüsterte sie. "Und du?"
Oh. Mein. Gott. Was hat sie nun soeben gesagt? Was hat sie soeben gefragt--
"Jah" sagte er heiser. Du tätest besser damit zu glauben, dass ich es geliebt habe, du süsses Mädchen, dachte er.
"Das ist gut," sagte sie und ihr Atmen verschnellerte sich. "Also ich meine ich bin glücklich. Gut. Ich glaube, ich denke--wir solten einfach langsam vorgehen und so."
"Absolut," sagte James. "Langsam. Das kann ich. Kein Problem."
Ich lüge wie gedruckt. Ich sterbe.
"Uh, sollen wir patroullieren gehen?" fragte sie.
Ja, ja, JA, lass uns Runden machen. Gleich jetzt verdammt nochmals bevor ich ihr alle Kleider herunterreisse und sie ficke gleich dort, wo sie steht.
"Tönt gut," meinte James, er hatte eine hohe Fistelstimme. Sie lächelte herzlich, öffnete die Tür und ging hinaus. James nutzte den Bruchteil einer Sekunde, bei der sie ihm den Rücken zeigte und brachte seinen Hoseninhalt in eine komfortablere Position und folgte ihr dann hinaus. Er stiess einen deutlich hörbaren Seufzer der Erleichterung aus. Sie hatten die Gefahrenzone verlassen und befanden sich endlich auf dem Korridor.
"Gehts dir gut James?" fragte sie wobei ihre Stimme im Korridor wiederhallte.
"Äh, ja bestens," sagte James knapp. Er schluckte, atmete tief ein und beruhigte sich selbst, als er zu ihr aufschloss.
Doch als sie eine Zeit lang in Freundschaftlicher Ruhe nebeneinander hergingen, begann James sich zu ärgern.
Eine Woche früher hatte er beschlossen den Dingen nicht einfach freien Lauf zu lassen. Es war seine Sache, glaubte er, da es sie gewesen war, die in der Heulenden Hütte ihn gebremst hatte. Er dachte, dass sie durch ihre fehlende Erfahrung eher ihre Kontrolle über sich selbst verlieren würde als er.
Oder so hatte er geglaubt. Doch heute Abend, nachdem er ein paar schreckliche Minuten allein mit ihr in seinem Schlafzimmer verbracht hatte, wunderte er sich über sich selbst. Er war einem Angriff gegen sie knapp entkommen. Eine einzige Minute länger und er hätte sich nicht mehr zurückhalten können. Er sagte sich selbst, dass er nie irgendetwas getan hätte, was sie verletzt hätte, und es war wahr, doch immer dasselbe, der beinahe totale Verlust über seine Selbstbeherrschung, die ihn nur schon überfiel, wenn er nahe bei ihr stand. Wie wird er das schaffen, wenn er ganz alleine mit ihr das nächste Date verbringt?
Vielleicht sollte er Sirius fragen und ihn bitten ebenfalls mit einem Mädchen mit ihnen mitzukommen. Wenn sonst noch jemand dabei war, war es wahrscheinlich einfacher die Kontrolle nicht zu verlieren. Doch James verwarf diese Idee sofort wieder. Er kannte Sirius, er würde mit grosser Wahrscheinlichkeit ihn und Lily bald mit seinem Mädchen verlassen und dieses irgendwo bumsen und er müsste dann allein mit Lily zurechtkommen und das mit dem Wissen, dass Sirius soeben -- vergnügte.
Remus war ebenfalls nicht gut. Er war beinahe in jeder freien Minute am lernen, erledigte seine Vertrauensschülerpflichten oder bearbeitete Arbeiten für die N.E.W.T.s die noch Monate entfernt waren.
Peter selbstverständlich kam schon gar nicht in Frage.
Dies hiess also, dass James allein mit Lily ausgehen musste.
Und dies hiess auch, dass er mit seinem beinahe überwältigenden sexuellen Verlangen, das ihn jedes Mal überkam, wenn sie näher als zwei Schritte kam, alleine zurechtkommen musste.
Er beschloss, dass ein Picknick auf den Schlossländereien die einzige brauchbare Idee war, denn statt dass er sie weglocken von anderen Leuten würde, wählte er einen eher publiken Ort. Das würde ihm helfen. Unter dem Baum am See. Perfekt. Und er hoffte das Wetter würde nicht umschlagen.
Sie schlossen ihre Runden kurz nach Mitternacht ab; James bot Lily an mit ihr zu ihrem Zimmer zurückzugehen, worauf sie sofort einwilligte. Sie kamen zur Tür. Sie lächelte ihn an, drehte sich um und murmelte das Passwort und öffnete sie dann. Er lächelte schwach und küsste ihr schnell auf denn Hals.
"Also, 'Nacht," sagte er und wollte sich umdrehen.
"Wart," sagte sie schnell.
Uh oh.
"Möchtest du nicht hinein kommen?" fragte sie.
Kacke, Kacke, KACKE.
"Uh--"
"Du hast mir deinen gezeigt," sagte sie und lächelte mit diesen unschuldigen, grünen Augen zu ihm hinauf. "Ich werde dir meinen zeigen."
Sie hatte dies soeben NICHT gesagt!
James prustete laut heraus. Es war ein nervöses, hysterisches Lachen. Sie schaute ihn zuerst etwas unsicher an, doch dann schoss ihr Blut ins Gesicht.
"Du meine Güte," sagte sie und biss sich auf die Lippen. "Ich kanns kaum glauben, was ich soeben gesagt habe."
"Schon recht," sagte er und versuchte seinen normaleren, witzigen Tonfall wieder zu gewinnen, was jedoch sehr gewürgt klang. "Ich glaube ich beisse dir desswegen nicht gleich die Nase ab."
ARRGGGH! Schlechte Wortwahl, Potter! Sie kicherte.
"Verdammt," sagte er und wurde nun rot. "Uh, also, ich meine ich werds dir nicht übel nehmen."
Sie kicherte. "Also, du möchtest nun hinein kommen?"
"Uh," sagte er unsicher. Vorsicht Potter. Wenn du schon nein sagen willst, dann so, dass du sie nicht beleidigst.
"James?"
"Ähm -- ich denke das ist nicht eine so gute Idee."
"Oh," sagte sich etwas betreten.
"Es ist nicht wegen dir!" sagte er schnell und nahm ihre Hand. "Ich--äh, uh- -weisst du, du und ich allein in einem Zimmer mit einem grossen Bett hört sich, uhm, nicht nach einer sehr guten Idee an, wenn du weisst was ich meine."
"Oh," sagte sie verstehend. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen. "Du meinst also damit, dass-- du dich nicht kontrollieren kannst wenn ich in der Nähe bin?"
Oh, du unglaublicher TÖLPEL!
"Nicht recht, nein," sagte James wahrheitsgetreu und machte einen Schritt auf sie zu, jedoch mit der Vorsicht bedacht nicht die Türschwelle zu ihrem Zimmer zu überschreiten.
"Hmm, ich denke wir sollten also einfach gut nacht sagen," sagte sie, lehnte etwas nach vorne und küsste ihm schnell auf die Lippen. "Nacht."
Sie drehte sich und wollte in ihr Zimmer zurückkehren, als James sie an der Schulter packte und sie zu sich hinzog.
"Du kleines Lausemädchen," brummte er und küsste sie langsam, öffnete seinen Mund versenkte seine Zunge. Sie wimmerte und küsste ihn zurück. Sie machten so noch einige Minuten weiter, bis er abbrach; sie klammerte sich müde an ihn und er war sehr zufrieden, zu sehen, dass wenn er nicht aufgehört hätte, sie in Ohnmacht gefallen wäre. Seine Erektion war nun natürlich so gross dass er sich vornahm einen Dehnungszauber auf all seine Hosen anzuwenden, nur um sich wenigsten ein bisschen freier zu fühlen.
Er blickte an ihr hinunter. Sie schwankte ein bisschen hin und her, was James triumphieren liess. Wenn sie ihn schon Arm nahm, konnte er ihr es auf der Stelle zurückzahlen.
"Schlaf gut, Evans," sagte er in einer ruhigen Stimme. Er reckte sich und gab ihr einen zögernder Kuss auf ihren Nacken und liess einen kleinen Schwenker mit der Zunge zu ihrem Ohrläppchen gleiten, welches er nur für einen Augenblick nippelte. Sie zuckte etwas zusammen und er liess sie gehen. Sie lehnte schwer gegen die Tür mit einem matten, sexy Lächeln auf den Lippen.
"Du böser Junge," sagte sie, ohne böse zu werden, als sie im Zimmer verschwand und die Tür schloss.
Das kurze Gefühl von Triumph flaute sofort ab, als er spürte wie seine Hosen ihn schmerzhaft quetschten. Er eilte schnell zu seinem Zimmer und versuchte das in seinen Hosen etwas zurecht zu rücken. Er brummte das Passwort zu seinem Schlafzimmer und rannte hinein. Er riss sich den Mantel herunter und zog die Hosen aus. Die Erleichterung traf augenblicklich ein.
Er fiel auf sein Bett, er war ganz durcheinander. Wie sollte er so seine Selbstbeherrschung beibehalten, wenn sie ihn so verführte? Es machte ihn noch ganz krank. Er hatte noch nie mit solcher Lust umgehen müssen.
Es ist nicht nur Lust, desshalb ist es so schlimm, dachte er. Er mochte sie. Er wollte mit ihr zusammen sein und er wollte sie besser kennen lernen -- als Person, aber das war verdammt schwierig, wenn sie ihn die ganze Zeit so süss anschaute.
Er zog seine Shorts aus und lag rücklings auf dem Bett. Es war heiss in seinem Raum. Seine Erektion wollte nicht zurückgehen. Er hätte sie nicht so küssen sollen. Der Gedanke, dass er sie vielleicht etwas frustriert zurückgelassen haben könnte, liess ihn ebenfalls nicht abkühlen, denn dies alles hatte ihn so richtig aufgeheizt.
Seine Erektion meldete sich erneut und er stöhnte laut. Da gab es nur noch etwas, das er dagegen tun konnte.
Er dachte dabei die ganze Zeit an Lily.
*-*-* RIESENDANK AN ALLE REVIEWER! - Hat uns riesig gefreut. Weiter so ;)
Zu den Reviews:
Soulsister: Hehe, dieses Mal dauerte es etwas (sorry). Aber Kapitel 11 kommt bald ;)
Gereon: Hehe, du bisch so, wie de Erik gseit het... woher soell ich das wüsse?! (Thorin)
Jessy Black: Wir sind es schon lange...
Mices: *umherguck*(Thorin)*werkönntedawohlgemeintsein* *mitfingeraufdurinzeig* DU!!! ;) Thx für das Lob Mices
Dinu: Ich denke au, dass die Gschicht chli übertribt (au bim James), aber so ischs uf jede Fall lustig!
costa: Jep, i de Büecher hets zwenig über d Marauders und d Eltere vom Harry... drum sind Lily&James fics so geil und meistens lustig, wil sich das vo de Charaktere ergit (Dialekt is ok, oda? :D)
VanillaCherry: Wie gesagt dauerte ein wenig :´( Aber bald kommt ja Chapi 11
herm13: Danke an Beide ;) (nächstes mal bitte genau schreiben, wer was schreibt ;) ) Nachricht an die Autorin ist unterwegs
*not as sweet as sweet*: Sorry, hehe, da is es!
*-*-*
REVIEWS sind wie immer SEHR ERWÜNSCHT!
Jetzt Balin:
Kapitel 10: Versuchung
James blinzelte und starrte zu der kleinen Uhr auf seinem Tischchen, das neben dem Bett stand. Es war zwei Uhr morgens. Er konnte einfach nicht einschlafen, obwohl er sich jetzt schon seit zwei Stunden hin und herwälzte und verzweifelt versuchte ins Reich der Träume zu gelangen. Seine Gedanken waren wohl einfach zu aufgerüttelt.
Morgen würde er bereits wieder den üblichen, monatlichen Trip zur Heulenden Hütte machen, um Moony zusammen mit Padfoot und Wormtail zu verstecken. James war am Tag vor Vollmond immer ein wenig nervös, doch das konnte doch nicht der Gund für diese totale Schlafunfähigkeit sein.
Nein, alle Gedanken von James drehten sich um Lily und ihre Verabredung. Er hatte die Heulende Hütte mit einem Nachgeschmack von ihren weichen Lippen verlassen. Er war ganz sicher gewesen, dass er nun mit ihr zusammen sei doch die Dinge schienen sich geändert zu haben, seit sie sich vor dem Schulsprecherinzimmer verabschiedet haben.
Auf dem Rückweg hatte er sie zu ihrem Zimmer zurückbegleitet. Auf dem ganzen Weg war sie ziemlich ruhig gewesen und hatte ihn höchstens flüchtig und etwas schüchtern angelächelt. Doch als er ihr einen -- sehr vorsichtigen Abschiedskuss gab, spürte er in ihr etwas Fremdartiges. Dennoch hatte er sie danach gefragt, mit ihm bald wieder auszugehen, worauf sie leichtfertig zugestimmt hatte. Wohl um ihm einen Gefallen zu machen. Alles in allem gaben ihm die letzten zehn Minuten von ihrer Verabredung redlich zu denken.
"Sie fühlt sich für das Geschehene verantwortlich", vermutete er.
Auf alle Fälle gab es keine andere Erklärung. James kannte Lily genug gut, um zu wissen, dass man bei ihrem ersten Date im allerbesten Fall gerade mal einen unschuldigen Kuss bekommt. Einen solchen, wie James ihr vor der Tür zu ihrem Zimmer gegeben hatte. Und dennoch hatte er am Ende der Verabredung zwischen ihren Beinen gelegen und ihr über die Jeans und unter die Bluse gestreichelt. Wenn sie ihn dort nicht gestoppt hätte, wäre er noch viel weiter gegangen. Ab diesem Gedanke wurde ihm beinahe übel.
Er spürte plötzlich eine Regung in seinen Pyjamahosen, worauf er leise stöhnte. Es störte ihn nicht nur -- er musste jeden Abend mit sich kämpfen um eine Erektion zu verhindern, wobei er jeweils ein recht schlechtes Gewissen hatte. Er hätte gewisse Dinge nicht so weit kommen lassen dürfen. Selbst wenn sie ihn dazu angestiftet hätte, war er der mit der praktischen Erfahrung. Er wusste schliesslich nur zu genau wie schnell man vom Ausführen von sexuellen Dingen überwältigt werden kann.
Sie war unschuldig. Er wusste, dass sie gemocht hatte, was sie getan hatten. Doch er war sich sicher, dass sie zurück in ihrem Zimmer darüber brütete hatte, was es hiess solche Dinge bei ihrem ersten Date zu tun. Sie war nach der alten Art erzogen worden, bei der "brave Mädchen" gewisse Dinge bei ihrem ersten Date nicht machen oder gewisse Dinge sogar nie machen, ausser sie sind verheiratet oder zumindest mit dem Typen und Tugendbold des Jahrhunderts zusammen.
Es war jämmerlich, zu wissen, dass das Mädchen, für das er nun schon so lange gekämpft hatte so leidenschaftlich fühlen konnte und so fest etwas wollte, es jedoch nicht zu zeigen getraute. Und es war noch schlimmer, denn der Teil von ihm der noch vor einem Jahr ihr geschmeichelt hatte, sie zu verführen versuchte und sie überzeugen mit ihm zu gehen versuchte, war wegen dem Schlimmsten nun im Bodenlosen versunken: Wegen seinen Gewissensbissen.
Er stöhnte und warf sich auf die andere Seite.
Er wollte vorsichtig mit ihr umgehen und sie nicht mehr die Führung übernehmen lassen. Er wollte schlichterweise einfach Vorsicht und Kontrolle walten lassen. Ihre Unschuld machte sie auf eine Art verletzbar; sie wusste nicht wie mit sexuellen Gefühlen umzugehen ist, sie wusste nur, dass sie sich gut und zugleich schuldig fühlte. Wenn James nicht die Führung übernehmen würde, würde sie nur etwas tun, was sie danach bereuen würde und James wusste, er würde nicht standhalten, wenn sie es bedauern würde mit ihm zusammen zu sein. Wenn sie sich schuldig fühlen würde, sich selbst ihm zu geben.
Liebte er sie? Er wollte sie. Er mochte sie. Er verehrte sie seit langem, für Jahre. Doch liebte er sie wirklich? Er war sich selbst nicht sicher, ob er wirklich wusste, was das meinte. Doch irgendwie fühlte er sich schuldig, weil er schon so früh so weit gegangen war. Etwas liess ihn fühlen, sie nicht zu drängen oder zu verletzen. Dieses Etwas hatte er zuvor noch nie gefühlt gehabt.
Er drehte sich auf die andere Seite und schliesslich fand er endlich Schlaf. Sein letzter bewusster Gedanke bevor er einschlief war von langem, dunkelroten Haar, das über seine Hände fuhr, geprägt.
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Woche später sassen James, Sirius und Remus im leeren Gemeinschaftsraum und arbeiteten halbherzig an ihren Zauberspruchaufgaben. Professor Flitwicks liess nicht gerade viel von seinem freundlichen Verhalten den Siebtklässlern gegenüber entfalten. Er überhäufte sie nicht nur mit Bergen von Hausaufgaben, nein er brummte ihnen auch gleich noch etliche obligatorische Übungslektionen auf. Die anderen Lehrer waren kein Stück besser. Denn nachdem James diese Aufgabe endlich zu Ende hatte, musste er noch für Verwandlung, Zaubertränke und Runenkunde arbeiten. Er war dankbar, dass die anderen Schüler bereits in ihren Schlafräumen oder noch in der Bibliothek waren.
"N.E.W.T.s waren vor einem Monat," murrte Sirius. "Diese Masse an Hausaufgaben ist vollkommen ungerechtfertigt."
"Es sieht aus als würden sie 'überschüssige Tiere' von der sprichwörtlichen Herde erlegen," meinte Remus in Gedanken versunken. Seine Augen waren auf eine schwierige Frage der Hausaufgaben gerichtet. "Sortieren die Schwächeren aus und schauen, wer in den oberen Klassen klar kommt.
"Wo ist eigentlich Wurmschwanz?" fragte Sirius und glotzte im leeren Gemeinschaftsraum umher.
"Bücherei, vermutlich," meinte James und strich energisch eine Zeile seines Zaubersprücheaufsatzes. "Er ist irgendwie etwas seltsam, dieses Jahr, was glaubt ihr?"
"Wurmschwanz war schon immer etwas seltsam," meinte Sirius.
"Nein, ich meine nur, er hängt nicht mehr ganz so viel herum mit uns," antwortete James.
"Hm," machte Sirius. "Wenn du mich fragst ist es eine Erleichterung. Peter ist eigentlich ganz ok aber -- naja, ihr wisst schon."
James und Remus nickten. Sie wussten, was Sirius meinte. Peter war schon immer ein wenig der Aussenseiter gewesen; ein Mitläufer. Sie hatten ihn akzeptiert weil er freundlich und flott war und ihre Geheimnisse hüten konnte, aber James wusste genau, dass er genau so gut ohne Peter Pettigrew als bester Freund auskommen würde. Auf alle Fälle, hatte er ihm die Geschehnisse seiner Verabredung mit Lily berichtet nicht; nur Sirius und Remus hatte er eingeweiht.
Sirius war es logischerweise, der ihm auf den Rücken klopfte.
"Gut gemacht Kumpel," grinste er heiter. "Bereits in einer Woche hast du sie in der Tasche."
"Verpiss dich," gab James wütend zurück. "Ist es endlich zu dir durchgedrungen, dass ich vielleicht bei ihr nicht übereilig handeln möchte? Dass ich sie vielleicht für mehr als nur ein Stück Fleisch halte?"
"Easy, Kumpel," sagte Sirius. "Du hast uns nun schon seit zwei Jahren mit den Versuchen Lily Evans zu kriegen gelangweilt."
"Ja ok, ich war ein Idiot und ein verdammter Angeber!" schrie James zurück. "Im Gegensatz zu anderen Personen die ich kenne reifte ich noch etwas im Bezug auf Mädchen. Auch Lily hat Gefühle, oder nicht?"
Sirius schwieg und schaute nur etwas geschockt von der Reakton von James zu Boden.
Remus brach schliesslich das Schweigen. "Herzlichen Glückwunsch. Du HAST tatsächlich gereift.
"Haub ab," sagte er luftschnappend und eilte wütend davon. Er wünschte er hätte kein Wort ihnen gegenüber verloren. Glücklicherweise erwähnten die beiden in seiner Gegenwart Lily für die nächste Woche nicht mehr.
Lily zeigte nun James gegenüber eine klare Schüchternheit. Es war unverständlich für ihn und dennoch fühlte er einen Schmerz bei dem Gedanken daran. Sie entschuldigte sich auf jede erdenkliche Art um nicht allein mit ihm zusammen zu sein (abgesehen von ihren nächtlichen Patrouille, bei denen sie so wenig sagte wie möglich). Er merkte bald, dass sie absichtlich etwas Abstand bis zu ihrem nächsten Date halten wollte.
Und was war nun mit ihrem nächsten Date? James war sich nicht sicher was sie tun sollten. Er wollte mit ihr irgendwo auf den Ländereien picknicken gehen. Etwas abseits, ganz allein, aber er war sich nicht sicher, ob sie einwilligen würde. Sie würde auf keinen Fall wenn man ihr Verhalten in letzter Zeit als Massstab bertrachtete. Er hasste es, wenn er über etwas unsicher war; noch nie war er sich bei einem Mädchen so unsicher wo er nun genau stand. Er war wütend auf sich selbst wegen der Wirkung von Lily auf ihn.
Er schüttelte seinen Kopf und zwang sich die Hausaufgaben zu erledigen. Er beendete seine Zauberspruch-Tabelle und fuhr mit Runenkunde fort. Es war beinahe elf als James einfiel, dass er heute Abend mit Lily patrouillieren musste. Er schloss das Runenkundebuch und stand aus seinem Sessel auf, als sich das Portrait öffnete.
"Marianne Bennett, Clarissa Strobridge und Lily kletterten soeben durch das Loch und stoppten abrupt, als sie James, Sirius und Remus lernen sahen.
"Hallo Ladies," grinste ihnen Sirius entgegen. Lily verdrehte ihre Augen, aber Clarissa und Marianne kicherten beide. James schielte kurz zu Remus hinüber und sah wie der ein Grinsen unterdrückte und sich krampfhaft das Arithmantikbuch vors Gesicht hielt.
"Hallo Lily," sagte er etwas nervös. Sie sah wie immer super aus und warf ihm einen schüchternen Blick zu.
"Runden," sagte sie schlicht. Clarissa und Marianne kicherten immer noch; Lily kniff Marianne, die auf die Lippen biss und aufhörte zu kichern. Sie und Clarissa nickten den Jungs zu und verzogen sich in Richtung Treppe und Mädchenschlafräume.
"Jep," sagte James und hob seine Bücher auf. "Etwas dagegen, wenn ich sie noch kurz in meine Raum bringe?"
Lily schüttelte den Kopf; sie war sogar noch schüchtern in der Gegenwart von Remus und Sirius, die verstohlene Blicke hinter ihren Aufgaben hervor warfen.
James ging zu Lily beim Portrait und sie kletterten hindurch und gingen zum Schulsprecherzimmer.
"So," sagte James etwas ungeschickt. "Wie gehts dir?"
"Oh -- äh, gut danke."
Eine bedrückende Stille folgte darauf. Er fühlte sich lächerlich. Vielleicht müsste er nur gerade in die übliche Stichelei zurückfallen, so wie er es immer getan hatte, aber seine Zunge fühlte sich als wäre sie zu geschwollen um zu sprechen. Sie schwiegen bis sie seinen Raum erreichten und er das Passwort murmelte. Er ging hinein und warf unachsam seine Bücher auf einen Stuhl. Er drehte sich um und war überrascht, dass Lily ebenfalls hineingekommen war.
"So," sagte sie und schielte im Raum umher. "Das ist also dein Zimmer."
"Jep," sagte James. Seine Augen wanderten von ihr zu seinem Bett und sofort spürte er das Blut hochschiessen. Verdammt! Am besten ich schaue das Bett erst gar nicht an, dachte er sich.
Nur war das Zimmer so klein und das Bett so verdammt gross, dass es unweigerlich dominierte. Lily anzuschauen half auch nicht; sie sah so lieblich im flackernden Laternenlicht aus.
"Ganz hübsch," meinte sie.
"Sollen wir gehen?" fragte er etwas gewürgt als er ein Drücken unter seinen Roben spürte. Dumme, dumme, DUMME Erektionen! dachte er wütend. Er begann zu gehen und versuchte dabei nicht zusammen zu zucken als ihn seine Hosen klemmten.
"James," sagte Lily, als er an ihr vorübergehen wollte. Sie legte eine Hand auf seinen Arm. James schloss seine Augen. Sie hatte ihn seit ihrer Verabredung nicht berührt. Er wünschte sie hätte ihn in diesem Moment nicht berührt. Sein Bett war genau daneben und schien spöttisch hinaufzublicken.
"W-was?" fragte er.
"Wegen--wegen unserer Verabredung," sagte sie langsam und hielt immer noch seinen Arm.
"Möchtest du absagen?" platzte es plötzlich aus ihm heraus.
"Nein!" sagte sie schnell. "Ich meine--unsere letzte Verabredung."
"Ah, ok," sagte er total erleichtert, obwohl er wünschte er könnte aus dem Zimmer rennen und ihre Hand endlich abschütteln.
"Ich, uh," sagte sie und lief purpurrot an. "Ich hatte eine schöne Zeit, weisst du. Aber ich fürchte -- Ich war ein bisschen zu schnell--und ich möchte nicht, dass du eine falsche Idee von mir hast. Ich meine, ich mache solche Dinge eigentlich nie bei dem ersten Date und--und ich möchte dir sagen dass--ich dich sehr m-mag aber ich möchte, dass du nicht denkst ich sei--sei von der Sorte von -"
"Ich verstehe," sagte James schnell. "Und ich denke nicht, dass du von einer solchen Sorte bist."
"Wirklich?"
"Naja, ich denke--du bist wundervoll. Und--ich hatte eine grossartige Zeit mit dir. Die beste überhaupt."
Sie wurde erneut rot.
James grinste verlegen; sie kam ihm ein bisschen näher zu ihm.
Sie waren alleine in seinem Raum mit geschlossener Tür. Moment mal? Wann hatte er die Tür geschlossen? Hatte SIE die Tür geschlossen? Sie duftete wie ihr Name es bereits verriet; nach Lilien. Sein Bett war keine zwei Schritte von ihm entfernt, es wirkte weich und sehr einladend. Er musste hier herauskommen.
"Ich meine nur," sagte sie langsam, "ich mache solche Dinge eingentlich nie."
"Was für Dinge?" fragte er. Du hast sie NICHT soeben DAS gefragt, du dummer, lüsterner Schwachkopf. Weshalb täschelst du ihr nicht den Kopf und sagst ihr, es sei schon ok und gehst mit ihr heraus weil es schon spät ist? Weshalb zur Hölle stehst du nur da und lässt sie näher zu dir kommen? Weshalb fragst du noch nach diesen unanständigen Dingen, die du mit ihr gemacht hast?
Das Bett ruft dich. Kannst du es hören? Es sagte, James komm hierher. Komm her mit diesem lustvollen Mädchen mit ihrem roten Haar herüber und lass dich mit ihr darauf fallen--
"Du weisst was ich meine," sagte sie schüchtern. "Äh, dich lassen--ehm. Mich betatschen."
Au, au, AU! Meine Unterhose bringt mich noch um. Ich hau gleich ab, verdammt nochmal.
"Mochtest du es?" fragte er und war sehr nahe bei ihr.
WAS ZUR HÖLLE MACHST DU, POTTER? Was zur Hölle sagst du da? Geh raus hier! Mach deine Runden! Schulische Verpflichtungen!
Oh, James ich bin gleich hier drüben!
Fresse du gottverdammtes Bett!
"J-ja," flüsterte sie. "Und du?"
Oh. Mein. Gott. Was hat sie nun soeben gesagt? Was hat sie soeben gefragt--
"Jah" sagte er heiser. Du tätest besser damit zu glauben, dass ich es geliebt habe, du süsses Mädchen, dachte er.
"Das ist gut," sagte sie und ihr Atmen verschnellerte sich. "Also ich meine ich bin glücklich. Gut. Ich glaube, ich denke--wir solten einfach langsam vorgehen und so."
"Absolut," sagte James. "Langsam. Das kann ich. Kein Problem."
Ich lüge wie gedruckt. Ich sterbe.
"Uh, sollen wir patroullieren gehen?" fragte sie.
Ja, ja, JA, lass uns Runden machen. Gleich jetzt verdammt nochmals bevor ich ihr alle Kleider herunterreisse und sie ficke gleich dort, wo sie steht.
"Tönt gut," meinte James, er hatte eine hohe Fistelstimme. Sie lächelte herzlich, öffnete die Tür und ging hinaus. James nutzte den Bruchteil einer Sekunde, bei der sie ihm den Rücken zeigte und brachte seinen Hoseninhalt in eine komfortablere Position und folgte ihr dann hinaus. Er stiess einen deutlich hörbaren Seufzer der Erleichterung aus. Sie hatten die Gefahrenzone verlassen und befanden sich endlich auf dem Korridor.
"Gehts dir gut James?" fragte sie wobei ihre Stimme im Korridor wiederhallte.
"Äh, ja bestens," sagte James knapp. Er schluckte, atmete tief ein und beruhigte sich selbst, als er zu ihr aufschloss.
Doch als sie eine Zeit lang in Freundschaftlicher Ruhe nebeneinander hergingen, begann James sich zu ärgern.
Eine Woche früher hatte er beschlossen den Dingen nicht einfach freien Lauf zu lassen. Es war seine Sache, glaubte er, da es sie gewesen war, die in der Heulenden Hütte ihn gebremst hatte. Er dachte, dass sie durch ihre fehlende Erfahrung eher ihre Kontrolle über sich selbst verlieren würde als er.
Oder so hatte er geglaubt. Doch heute Abend, nachdem er ein paar schreckliche Minuten allein mit ihr in seinem Schlafzimmer verbracht hatte, wunderte er sich über sich selbst. Er war einem Angriff gegen sie knapp entkommen. Eine einzige Minute länger und er hätte sich nicht mehr zurückhalten können. Er sagte sich selbst, dass er nie irgendetwas getan hätte, was sie verletzt hätte, und es war wahr, doch immer dasselbe, der beinahe totale Verlust über seine Selbstbeherrschung, die ihn nur schon überfiel, wenn er nahe bei ihr stand. Wie wird er das schaffen, wenn er ganz alleine mit ihr das nächste Date verbringt?
Vielleicht sollte er Sirius fragen und ihn bitten ebenfalls mit einem Mädchen mit ihnen mitzukommen. Wenn sonst noch jemand dabei war, war es wahrscheinlich einfacher die Kontrolle nicht zu verlieren. Doch James verwarf diese Idee sofort wieder. Er kannte Sirius, er würde mit grosser Wahrscheinlichkeit ihn und Lily bald mit seinem Mädchen verlassen und dieses irgendwo bumsen und er müsste dann allein mit Lily zurechtkommen und das mit dem Wissen, dass Sirius soeben -- vergnügte.
Remus war ebenfalls nicht gut. Er war beinahe in jeder freien Minute am lernen, erledigte seine Vertrauensschülerpflichten oder bearbeitete Arbeiten für die N.E.W.T.s die noch Monate entfernt waren.
Peter selbstverständlich kam schon gar nicht in Frage.
Dies hiess also, dass James allein mit Lily ausgehen musste.
Und dies hiess auch, dass er mit seinem beinahe überwältigenden sexuellen Verlangen, das ihn jedes Mal überkam, wenn sie näher als zwei Schritte kam, alleine zurechtkommen musste.
Er beschloss, dass ein Picknick auf den Schlossländereien die einzige brauchbare Idee war, denn statt dass er sie weglocken von anderen Leuten würde, wählte er einen eher publiken Ort. Das würde ihm helfen. Unter dem Baum am See. Perfekt. Und er hoffte das Wetter würde nicht umschlagen.
Sie schlossen ihre Runden kurz nach Mitternacht ab; James bot Lily an mit ihr zu ihrem Zimmer zurückzugehen, worauf sie sofort einwilligte. Sie kamen zur Tür. Sie lächelte ihn an, drehte sich um und murmelte das Passwort und öffnete sie dann. Er lächelte schwach und küsste ihr schnell auf denn Hals.
"Also, 'Nacht," sagte er und wollte sich umdrehen.
"Wart," sagte sie schnell.
Uh oh.
"Möchtest du nicht hinein kommen?" fragte sie.
Kacke, Kacke, KACKE.
"Uh--"
"Du hast mir deinen gezeigt," sagte sie und lächelte mit diesen unschuldigen, grünen Augen zu ihm hinauf. "Ich werde dir meinen zeigen."
Sie hatte dies soeben NICHT gesagt!
James prustete laut heraus. Es war ein nervöses, hysterisches Lachen. Sie schaute ihn zuerst etwas unsicher an, doch dann schoss ihr Blut ins Gesicht.
"Du meine Güte," sagte sie und biss sich auf die Lippen. "Ich kanns kaum glauben, was ich soeben gesagt habe."
"Schon recht," sagte er und versuchte seinen normaleren, witzigen Tonfall wieder zu gewinnen, was jedoch sehr gewürgt klang. "Ich glaube ich beisse dir desswegen nicht gleich die Nase ab."
ARRGGGH! Schlechte Wortwahl, Potter! Sie kicherte.
"Verdammt," sagte er und wurde nun rot. "Uh, also, ich meine ich werds dir nicht übel nehmen."
Sie kicherte. "Also, du möchtest nun hinein kommen?"
"Uh," sagte er unsicher. Vorsicht Potter. Wenn du schon nein sagen willst, dann so, dass du sie nicht beleidigst.
"James?"
"Ähm -- ich denke das ist nicht eine so gute Idee."
"Oh," sagte sich etwas betreten.
"Es ist nicht wegen dir!" sagte er schnell und nahm ihre Hand. "Ich--äh, uh- -weisst du, du und ich allein in einem Zimmer mit einem grossen Bett hört sich, uhm, nicht nach einer sehr guten Idee an, wenn du weisst was ich meine."
"Oh," sagte sie verstehend. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen. "Du meinst also damit, dass-- du dich nicht kontrollieren kannst wenn ich in der Nähe bin?"
Oh, du unglaublicher TÖLPEL!
"Nicht recht, nein," sagte James wahrheitsgetreu und machte einen Schritt auf sie zu, jedoch mit der Vorsicht bedacht nicht die Türschwelle zu ihrem Zimmer zu überschreiten.
"Hmm, ich denke wir sollten also einfach gut nacht sagen," sagte sie, lehnte etwas nach vorne und küsste ihm schnell auf die Lippen. "Nacht."
Sie drehte sich und wollte in ihr Zimmer zurückkehren, als James sie an der Schulter packte und sie zu sich hinzog.
"Du kleines Lausemädchen," brummte er und küsste sie langsam, öffnete seinen Mund versenkte seine Zunge. Sie wimmerte und küsste ihn zurück. Sie machten so noch einige Minuten weiter, bis er abbrach; sie klammerte sich müde an ihn und er war sehr zufrieden, zu sehen, dass wenn er nicht aufgehört hätte, sie in Ohnmacht gefallen wäre. Seine Erektion war nun natürlich so gross dass er sich vornahm einen Dehnungszauber auf all seine Hosen anzuwenden, nur um sich wenigsten ein bisschen freier zu fühlen.
Er blickte an ihr hinunter. Sie schwankte ein bisschen hin und her, was James triumphieren liess. Wenn sie ihn schon Arm nahm, konnte er ihr es auf der Stelle zurückzahlen.
"Schlaf gut, Evans," sagte er in einer ruhigen Stimme. Er reckte sich und gab ihr einen zögernder Kuss auf ihren Nacken und liess einen kleinen Schwenker mit der Zunge zu ihrem Ohrläppchen gleiten, welches er nur für einen Augenblick nippelte. Sie zuckte etwas zusammen und er liess sie gehen. Sie lehnte schwer gegen die Tür mit einem matten, sexy Lächeln auf den Lippen.
"Du böser Junge," sagte sie, ohne böse zu werden, als sie im Zimmer verschwand und die Tür schloss.
Das kurze Gefühl von Triumph flaute sofort ab, als er spürte wie seine Hosen ihn schmerzhaft quetschten. Er eilte schnell zu seinem Zimmer und versuchte das in seinen Hosen etwas zurecht zu rücken. Er brummte das Passwort zu seinem Schlafzimmer und rannte hinein. Er riss sich den Mantel herunter und zog die Hosen aus. Die Erleichterung traf augenblicklich ein.
Er fiel auf sein Bett, er war ganz durcheinander. Wie sollte er so seine Selbstbeherrschung beibehalten, wenn sie ihn so verführte? Es machte ihn noch ganz krank. Er hatte noch nie mit solcher Lust umgehen müssen.
Es ist nicht nur Lust, desshalb ist es so schlimm, dachte er. Er mochte sie. Er wollte mit ihr zusammen sein und er wollte sie besser kennen lernen -- als Person, aber das war verdammt schwierig, wenn sie ihn die ganze Zeit so süss anschaute.
Er zog seine Shorts aus und lag rücklings auf dem Bett. Es war heiss in seinem Raum. Seine Erektion wollte nicht zurückgehen. Er hätte sie nicht so küssen sollen. Der Gedanke, dass er sie vielleicht etwas frustriert zurückgelassen haben könnte, liess ihn ebenfalls nicht abkühlen, denn dies alles hatte ihn so richtig aufgeheizt.
Seine Erektion meldete sich erneut und er stöhnte laut. Da gab es nur noch etwas, das er dagegen tun konnte.
Er dachte dabei die ganze Zeit an Lily.
*-*-* RIESENDANK AN ALLE REVIEWER! - Hat uns riesig gefreut. Weiter so ;)
Zu den Reviews:
Soulsister: Hehe, dieses Mal dauerte es etwas (sorry). Aber Kapitel 11 kommt bald ;)
Gereon: Hehe, du bisch so, wie de Erik gseit het... woher soell ich das wüsse?! (Thorin)
Jessy Black: Wir sind es schon lange...
Mices: *umherguck*(Thorin)*werkönntedawohlgemeintsein* *mitfingeraufdurinzeig* DU!!! ;) Thx für das Lob Mices
Dinu: Ich denke au, dass die Gschicht chli übertribt (au bim James), aber so ischs uf jede Fall lustig!
costa: Jep, i de Büecher hets zwenig über d Marauders und d Eltere vom Harry... drum sind Lily&James fics so geil und meistens lustig, wil sich das vo de Charaktere ergit (Dialekt is ok, oda? :D)
VanillaCherry: Wie gesagt dauerte ein wenig :´( Aber bald kommt ja Chapi 11
herm13: Danke an Beide ;) (nächstes mal bitte genau schreiben, wer was schreibt ;) ) Nachricht an die Autorin ist unterwegs
*not as sweet as sweet*: Sorry, hehe, da is es!
*-*-*
REVIEWS sind wie immer SEHR ERWÜNSCHT!
