AN1: Da einige Leute scheinbar sich darüber aufregen mache ich noch einmal darauf aufmerksam, das:

1. Die Geschichte ansich im englischen Original alleine dem ursprünglichen Author / der ursprüngliche Authorin gehört, und nicht aus meiner Feder stammt.

2. Ich nachweisslich explizit die Erlaubnis hatte, sie zu übersetzen, auch wenn diese zum Teil 5-6 Jahre alt ist.

AN2: As Some guys seem to take Notice of this Series i proclaim 2 things:

1. This Story itself and all Things in it (english and German Version) belong completely! to the original Authors and i am NOT the original Author.

2. I had the explicit PERMISSION to translate the English version, even if this Permision is 5 to 6 years old.

OK, On with the Story.

Dienstag, 1. Oktober 1996

Dining Hall

8:15 am

Harry war als erstes am nächsten Morgen von Dr. Carter entlassen worden. Seine Rippen waren nun völlig verheilt, und sein Bein war soweit wieder hergestellt, das er wieder zum Unterricht gehen konnte. Carter hatte ihm aber zur Sicherheit eine richtige Krücke gege ben, die er noch ein paar Tage lang verwenden sollte und Harry erschien auch mit der Krücke zum Frühstück, zwar noch leicht humpelnd, aber sehr hungrig. Er hatte am Abend noch ein wenig gelernt, und war den anderen sogar im Unterrichtsstoff etwas vor aus….Hermine wäre wirklich stolz auf ihn, dachte er. Er war wirklich guter Laune, bis die Post eintraf.

Die wichtigste Schlagzeile des Chronicle war derzeit der Kampf im Ministerium sowie Harry's Beteiligung daran. Während die anderen Schüler schon vermutet hatten, das eini ges geschehen war, so war dies die endgültige Bestätigung. Die Artikel, und es gab eine Menge, beriefen sich primär auf Quellen aus Großbritannien, und deren Aussage lautete "Mr. Potter ist derzeit für keine Aussage zu sprechen", obwohl Harry sich fragte, ob sie es überhaupt versucht hatten. Insgesamt verhielten sie sich ihm gegenüber sehr positiv, obwohl die Tatsache, das er mehrere Todesser hatte töten müssen, durchaus in den Arti keln gestanden hatte. Es gab viele „das ist dort also Passiert"-Kommentare der anderen Schüler, und einige der mutigeren fragten ihn, wie es war jemanden zu töten…aller dings meinten sie es nicht ernst, sondern nur aus Neugier, allerdings wurde es ihnen recht schnell klar, das Harry diese Frage nicht beantworten würde. Harry bekam nun ein ungu tes Gefühl, und beschloss, sicher zu gehen.

"Dobby!" Der kleine Elf erschien.

"Bitte geh in die Winkelgasse und besorge mir eine Ausgabe des Tagespropheten und bring sie mir."

"Ja Harry, ich bin sofort wieder da." und fort war er.

"Was denkst du wird drin stehen, Harry?" Harry verzog das Gesicht.

"Nun Claudia, nachdem ich den Chronicle gelesen habe, denke ich habe ich einen neuen Spitznamen 'Der Junge der Tötete'." Dobby kehrte nun zurück.

"Das war schnell, ich wusste nicht, das du Geld bei dir hast."

"Oh nein, Harry, ich bin einfach zum Laden gegangen und habe mir die Ausgabe der Zwillinge genommen. Ein gesparter Sickel ist ein guter Sickel. Aeh, Harry…der Zwil ling Fred sagte, du solltest dich zum lesen hinsetzen." Oh oh.

Die generelle Überschrift war den Ereignissen von gestern gewidmet, wie es zu erwarten war, und auf der vordersten Seite fand man nur übertrieben große Überschriften:

CHAOS IM MINISTERIUM! HOGSMEADE ZERSTÖRT! DU WEIßT SCHON WER IN DER ÖFFENTLICHKEIT!

Nun, das war bisher nicht so schlecht…nun es war schlecht, aber es ging bisher nicht um ihn. Harry dachte, das Fred vielleicht übertrieben hatte. Dann drehte er die Seite um und sah es.

"Potter in der Mitte der Kämpfe im Ministerium!"

Die Überschrift mochte nicht aussagekräftig sein, aber der folgende Artikel ließ nur we nige Zweifel aufkommen. Es war eindeutig, das der Autor, den Harry nicht kannte, einer der Zuschauer gewesen war. Harry's sehr aktive Rolle in den Ereignissen wurde übertrie ben genau beschrieben, und auch die Zauber die er einsetzte, wurden erstaunlich genau beschrieben…aber ein sehr langer Teil wurde Harry's Einsatz von Parsel gewidmet. Der Autor, das musste zu seinen Gunsten gesagt werden, erwähnte, das Harry die be schworenen Schlange direkt gegen die Todesser schickte. Der Autor beschrieb Harry au ßerdem als sehr rücksichtslos, wenn es um seine Angriffe auf die Todesser ging, und stellte immer wieder seine Motivation dahinter in Frage. Sein Zusammentreffen mit Vol demort wurden nur am Rande erwähnt, aber es gab nur wenige Details darüber, abgese hen davon das Harry den Pulsarzauber gegen ihn eingesetzt hatte…einen Zauber, der, wie der Autor beschrieb, nicht in Hogwarts gelehrt wurde.

Ein anderer Artikel befasste sich mit dem Verfahren selbst, und beschrieb übertrieben ge nau die Insistenz von Lucius, Harry in das Kreuzverhör zu nehmen. Ein anderer Teil ließ ihn lächeln, da seine Beleidigung von Dumbledore Wort für Wort abgedruckt worden war….sein Lächeln schwand aber, als der Autor über die Prophezeiung spekulierte, und was Harry damit gemeint haben könnte, als er sie erwähnte. Keiner seiner Freunde wurde in dem Artikel erwähnt, und Arthur und Bill nur sehr kurz. Harry hingegen wurde nicht wirklich als Held dargestellt, sondern eher als …..nun, er wusste nicht recht wie er es beschreiben sollte, nur das es sehr negativ war, obwohl es wohl schlimmer sein könnte. Teile von ihm fluchten mental über diese Artikel, denn er hätte ganz einfach wie Draco reagieren können und einfach sitzen bleiben können. Das Problem damit war, das er wusste, das der Artikel in diesem Fall ihn definitiv als Feigling dargestellt hätte. Harry war stolz darauf, ein Brite zu sein, aber manchmal musste er sehr lange nach Gründen für diesen Stolz suchen.

Um aber fair zu bleiben musste gesagt werden, das alle sehr schlecht dabei weg kamen. Fudge wurde auf das übelste beleidigt, obwohl es so schien das seine Flucht noch nicht bekannt gegeben worden war. Sein Abgang aus dem Gerichtssaal, als der Alarm aus Hogwarts erklang, wurde als Feigheit eingestuft, und der Autor erwähnte nur am Rande, das sein Büro eine „Kein Kommentar"-Mitteilung herausgegeben hatte. Bones und Rufus wurden ebenfalls kritisiert, und zwar wegen ihrem Mangel an Voraussicht, aber auch we gen der Flucht der Gefangenen. Dumbledore wurde im Grunde genommen ignoriert, ab gesehen von ein wenig Kritik im generellen. Die meisten Autoren stimmten darüber ein, das er nach Hogwarts zurück musste um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten, und wurde deshalb aus dem Kampf herausgehalten.

Die Personen die am besten in der Zeitung weg kamen waren natürlich die Toten. Jeder der toten, treuen Mitglieder des Wizengamot wurde einzeln erwähnt, aber auch die 34 ge töteten Auroren. Harry erfuhr, das in Hogsmeade acht Personen starben, und besonders traurig stimmte ihn der Bericht über die „Drei Besen". Er wusste nun, das er seine Freun de in Hogwarts nicht so schnell wiedersehen würde, da es ohne Hogsmeade verständli cherweise keine Hogsmeade-Wochenenden geben konnte…nicht das er es geplant hät te, aber wollte sich diese Option eigentlich offen lassen, und gerade diese wollte er sich eigentlich offen lassen.

Er reichte die Zeitung nun an Sophie weiter, und humpelte zu Professor Murray hinüber, die neben fünf anderen Lehrern saß, darunter auch Heyman, Ripley, und Lyman.

"Geht es dir besser, Harry?"

"Etwas übermüdet, aber abgesehen davon geht es mir gut. Ich habe nur gerade den Ta gespropheten gelesen, und ich frage mich wieviele Heuler ich bisher bekommen habe." Lyman begann nun zu kichern als er das hörte, und war es überraschenderweise der ant wortete:

"Ich war vorhin dort und habe nachgesehen. Bisher waren es drei, aber der Tag ist noch sehr jung, und es dauert einige Zeit, hier her zu kommen." Hedwig hatte zwei Tage ge braucht, um Great Lakes von WWW aus zu erreichen, so das er sich fragte, wieso drei so schnell hier waren. Er überging dies allerdings und musste ebenfalls lachen.

"Ich frage ich, ob sie mich hier erreichen würden? Nebenbei, vielen Dank." Er wollte weitergehen, aber Ripley hielt ihn auf.

"Harry, in der Klasse heute würde ich gerne deinen Kampf und die Erinnerungen daran zeigen, so das die anderen daraus lernen können." Harry dachte einen Moment lang dar über nach, und sah keinen Grund dafür, abzulehnen, denn vier von ihnen hatten es bereits gesehen: Sophie, Reiko, Claudia, und Drew, sowie Ripley.

"Das ist in Ordnung, aber ich würde es vorziehen, wenn sie ihnen nur den eigentlichen Kampf und nicht das Geschehen danach zeigen würden. Sie müssen nicht unbedingt so viel über mein altes Leben erfahren." Obwohl gut 20 Personen aus der Schule alles gese hen hatten, dachte Harry, das man die Trennlinie irgendwann ziehen musste.

"Damit habe ich kein Problem. Ich möchte nur gerne ihre Meinung zu dem Geschehen haben, und was sie anders gemacht hätten, also denk bitte darüber nach. Ich werde dir au ßerdem noch weitere Zusatzpunkte zu denen aus dem Testduell geben." Diese Klassenar beit würde in drei Wochen geschrieben werden, und Harry hatte bereits gut die Hälfte da von fertig, in der es um seinen persönlichen Duellstil gehen würde.

"Ich werde bereit sein, Sir." Er ging nun zum Tisch zurück, sagte aber seinen Freunden nicht, was am Nachmittag passieren würde. Sophie und Reiko hielten ihre Köpfe neben einander und lasen die Zeitung.

"Ich habe bisher erst drei Heuler bekommen, ich frage mich was dort drüben los ist? Ich bin der „Junge der Tötete"!'" Seine Zimmerkameraden lächelten leicht.

"Ich schicke dir gerne einige zu, vielleicht können wir eine solche Kampagne hier in der Schule beginnen."

"Wirklich witzig, Warrick, wir müssen dich wohl wieder auf eine Tour schicken."

"Ich will doch nur helfen, Herr Gott im Himmel, niemand scheint meine Ideen zu mö gen." Die anderen zeigten Warrick wie sehr sie seine Ideen mochten indem sie ihn mit Essen bewarfen. Dies war etwas, das relativ oft geschah, so dass die anderen Tische nur lachten, als Warrick sich selbst und den Tisch wieder reinigte. Sie gingen bald wieder ge trennte Wege, wobei Harry und Jonas in Richtung Muggelstudien gingen.

"Wirst du für Quidditch nächste Woche einsatzbereit?"

"Das sollte ich, Carter schien sich aber keine Sorgen darum zu machen, als ich ihn fragte. Ich freue mich bereits auf Quodpot am darauf folgenden Tag, ich habe noch nie ein ech tes Spiel gesehen."

"Es wird ein verrücktes Wochenende, Ich muss mit Claudia darüber reden, denn wir spie len gegen Shawnee."

"Ich denke es geht ihnen nur darum, euch zusammen zu bringen." Harry fing an zu La chen, aber Jonas schüttelte nur entsetzt den Kopf.

"Fang du bitte auch nicht noch damit an, Harry, nur weil du verliebt bist, heißt das nicht, das du den Rest auch zusammen bringen sollst. Claudia und ich sind mit der jetzigen Si tuation zufrieden. Sie will nicht meine Freundin sein, und ich brauche das Drama nicht mehr, sie überzeugen zu wollen. Auf diese Weise bleibt es meine Entscheidung." Harry hatte das bereits früher gehört, aber noch nie mit so viel Ernst in der Stimme.

"Du hast keine derartigen Gefühle für sie oder?" Dies war keine Frage in dem Sinne, son dern eher eine Art Feststellung.

"Nicht wirklich, nein. Früher ja, aber Claudia regte sich immer wieder darüber auf, aller dings nicht auf die radikale weise. Ich denke ich habe es aufgegeben, denn ich will sie nicht mehr verärgern. Sie könnte mir jetzt sagen sie liebt mich und ich denke nicht, das ich es genauso sagen würde." Harry und Jonas verbrachten zwar nur wenig Zeit allein zu sammen, in der Regel in der Zeit vor- und nach Muggelstudien, weshalb sie sehr wenig mit einander gesprochen hatten. Harry hatte immer gedacht, es sei nur eine Frage der Zeit, denn genau das hatten Warrick und Sophie beide gesagt.

"Das ist in Ordnung, und ich werde nicht weiter darauf eingehen, das verspreche ich. Ich habe es nur getan, weil die anderen es auch taten, und ich mach dir keine Vorwürfe, das du es Leid bist." Und das tat er nicht, und es war einer der Gründe, wieso er Hermine nie wirklich näher kam, weil er schlicht den anderen nicht beweisen wollte, das sie recht hat ten….und er vermutete, das Hermine es genauso sah.

"Danke sehr, glaub es oder nicht ich bin dir dankbar. Ich werd dich nicht bitten, Sophie zu überreden….." Er ließ den Rest unbeantwortet, und hoffte das dies reichen würde.

"Ich werde es ihr gegenüber erwähnen, aber du weisst schon was das wirkliche Problem ist oder." Beide sagten zugleich.

"Warrick."

"Ganz richtig, und das ist genau dein Problem."

"Äh, nun ja, er hat gerne das letzte Wort Claudia gegenüber, ich bin mir nicht einmal si cher, ob er überhaupt erwartet, das wir darauf eingehen." Oh Ja das tat er, dachte Harry, aber er unterließ einen Kommentar.

Sie gingen nun zum Unterricht und bereiteten sich auf einen erneuten dreistündigen Ma rathon bei Ziegler vor, wobei es eine zehn minütige Pause gab. Ziegler schien eine Jam mermiene zu tragen, aber seine Aussprache sorgte dafür, das man ihn die ganze Zeit zu hörte, und das man sich nicht langweilte. Harry hatte gehört, das Professor Mendoza, der ältere Mann, der die fortgeschrittene Muggelstudien-Klasse unterrichtete, ähnlich klang, allerdings bei Leibe nicht so faszinierend. Es gab sogar Gerüchte unter den Schülern das diese ihre Muggelstudien-OWL-Ergebnisse so angepasst hätten, damit sie nicht im fort geschrittenen Kurs für Muggelstudien landeten….denn Schüler, die ein „O" in einem Fach hatten, nicht an den regulären Stunden teilnehmen durften. Jonas, der dies Harry ge sagt hatte, erzählte ihm auch von dem Gerücht, und sagte das er keiner von jenen war…aber er sagte es so, als wenn er das nicht ganz ernst meinen würde.

Klassenraum B, Verteidigung

14:00 Uhr

Die erste Stunde von Grundkampftechniken war mit Zielübungen versehen, eine neue Übung, die laut Ripley mehr oder weniger regelmäßig stattfinden würde. Die Schüler sprachen den Reducto und andere, explosive Zauber auf block förmige Ziele, welche ihr Lehrer aufgestellt hatte. Heute war es nur reines Bogenschießen, nur mit Zauberstäben, aber später würden sich die Ziele bewegen und es gäbe andere Hindernisse. Dieses Sze nario ähnelte den Olymics, die jeden Mai stattfanden, allerdings ohne jegliche Ablenkun gen. Er deutete außerdem an, das ein weiteres Massenduell in kürze folgen würde, aller dings gab er auf Nachfrage keinen genauen Zeitpunkt dafür an. Harry wurde angeboten, hier auszusetzen, aber er weigerte sich, denn dies würde die einzigste zauberstabgebunde ne Stunde am heutigen Tag sein. Er benutzte eine Mischung aus Reducto und Repulsar, und wie die anderen auch, hatte er seinen Spaß dabei, das Ziel in seine Einzelteile zu zer legen. Seine Energie ließ etwa zur Hälfte der Zeit langsam nach, aber er ging einfach dazu über, die Frequenz der Zauber anzupassen.

In der zweiten Hälfte des Unterrichts wurde gezielt die Geschichte von Harry im Ministe rium wiedergegeben. Entgegen seiner ursprünglichen Meinung hatte Harry es erlaubt, das auch das Duell gegen Voldemort gezeigt wurde, aber erst, nachdem die anderen fünf ihm versprochen hatten, nichts über den Zauberstab von Voldemort auszuplaudern. Ripley fragte Harry worum es ging, denn Voldemort wusste vermutlich nicht, wer seinen Zau berstab hatte. Harry antwortete, das er vermeiden wollte, das alle wussten, das er den Stab hatte, weshalb die Erinnerung mit dem Abgang von Voldemort endete. Sie ließen die Erinnerung zweimal ablaufen, einmal ohne Ton, und dann mit entsprechenden Kom mentaren von Harry über das Geschehen, und was er sich bei manchen Dingen gedacht hatte. Danach beendete Ripley die Wiedergabe, reichte Harry die Erinnerungen zurück und stellte ihm die erste Frage:

"Nun Harry, was hättest du anders gemacht?" Harry hatte das Geschehen beim ersten Mal genau auf diese Frage hin genau beobachtet.

"Nun zum einen, ich hätte die Zuschauerränge besser ausgenutzt. Ich erkenne nun, das sie verängstigt waren, und nicht jeder riskiert sein Leben so wie ich es tat…..aber wenn mehrere Dutzend von ihnen mitgekämpft hätten, hätte es einiges verändert. Eine andere Sache waren die Schlangen, die ich effektiver eingesetzt hätte, und vielleicht hätten ande re hinter mir genauso reagiert, das hätte einiges an Zaubern abgelenkt." Ray Elwood, vom Proctor Haus, hatte die eindeutigste Frage:

"Wieso hast du keinen fataleren Zauber gegen Voldemort benutzt? Ich weiß das du er schöpft warst….verdammt, ich bin allein vom zusehen schon erschöpft, aber hattest du wirklich keine Energie mehr?"

"Mehr oder war es so, ja, Ray….und ich mache dir für die Frage keine Vor würfe, denn ich habe das selbe getan. Der Pulsarzauber benötigt nur wenig Energie zum Zaubern, aber ich hatte nicht mehr viel Energie über. Außerdem waren da noch die politi schen Überlegungen. Wenn ich den Avada Kedavra genutzt hätte, wäre ich vermutlich sofort danach verhaftet worden." Das überraschte sogar Ripley.

"Du glaubst das du nach der Ermordung des Dunklen Lords im Gefängnis landen wür dest? Nun ja der Spitzname passt schon, aber es gibt auch Unverzeihliche, die toleriert werden."

"Ich würde das Risiko nicht eingehen. Ich hatte mich nach dem ersten Zauber dazu ent schieden. Das war ein weiterer Grund wieso ich den Avada Kedavra nicht einsetzte, denn ich wollte sicherstellen, das ich genügend Energie hatte um meinen Weg hinaus kämpfen zu können. Ihr versteht vermutlich die politische Situation dort drüben nicht. Ich wäre beinahe im Gefängnis gelandet nur weil ich das Leben meines Cousins mit einem Patro nus gerettet habe, und ich habe es dem Wizengamot auch erklärt, aber trotzdem denkt gut die Hälfte des Wizengamot noch immer, das ich lügen würde…nur weil sie es einfach nicht glauben wollen, oder weil es ihren Zielen am besten zu Wege kam, wenn der Junge der Lebte zurecht gestutzt wurde. Bezeichnet mich als Paranoid, und ihr wäret nicht die ersten…..aber ich werde mit Sicherheit nicht für den Mord an Voldemort ins Gefängnis gehen." Niemand konnte ihm wegen diesen Gedanken Vorwürfe machen. Ein paar Fragen richteten sich noch auf den Pulsar-Zauber, und während seiner Erklärung sagte er auch, das Drew ihm diesen beigebracht hätte, so dass dieser antwortete.

"Repulsar wurde vor wenigen Jahren entwickelt und zwar von unseren Auroren um die Werwölfe bekämpfen zu können, aber auch bis zu einem gewissen Grad die Vampire. Er ist als ein einfach zu verwendender, als Ablenkung nutzbarer Zauber ausgelegt, der keine größeren Verletzungen erzeugt, normalerweise jedenfalls, ausser einigen Kratzern und blauen Flecken….oder man verliert alle Zähne, wenn man richtig trifft, wie Harry ja recht effektiv bewiesen hat. Die Folgen sind auch für die Muggel leicht zu übersehen, und es gibt keine unnötigen Fragen. Ich habe ihn letzten Monat in unserer ersten Stunde das erste Mal verwendet, und solange man damit umzugehen weiß, kann man damit nie manden verletzen. Mein Vater brachte ihn mir im Sommer bei, und er ist nun Teil der Standardzauber, die jeder Auror verwendet." Drew war nicht gerade dafür bekannt, so lange Reden zu halten, weshalb alle sehr genau zuhörten. Sein Vater, Mitchell, war einer der erfahrensten Auroren, und praktisch permanent in Milwaukee stationiert, weshalb Drew hier zur Schule ging. Seine Mutter, Hollie, war die Repräsentantin des mittleren Westens im 25 Personen umfassenden magischen Kongress.

Ein paar weitere, technische Fragen wurden gestellt, und dann endete die Klasse. Ripley hielt Harry kurz zurück.

"Was sind deine Pläne mit deinem zweiten Zauberstab, Harry? Wirst du mit ihm arbei ten?"

„Das weiß ich wirklich nicht, ich habe noch nicht darüber nach gedacht. Es ist der Bru der-Zauberstab zu meinem, also denke ich das er auch bei mir funktionieren könnte."

„Sag mir bitte Bescheid, wenn du etwas damit machen willst, dann werde ich einige Übungen für dich arrangieren. Ist er an einem sicheren Ort?"

"Er ist absolut sicher, ich mache mir absolut keine Sorgen, das Voldemort ihn sich zu rückholen könnte." Das machte er sich in der Tat nicht, denn er bezweifelte das jemand auf die Idee käme, das Harry und die Zwillinge das Flohnetzwerk des Koffers hatten, und selbst wenn das der Fall wäre, so kannten sie noch immer nicht die Adresse von Harry's Koffer, selbst wenn sie irgendwie an den Koffer in WWW heran kamen….und die Zwillinge hatten ihn sehr gut versteckt, und auch mit Fallen versehen, und selbst Lee Jor dan wusste nichts davon.

Die Jugendlichen gingen in ihre Zimmer um ihre Bücher weg zubringen, und das Sextett traf sich im Koffer um die Pläne für die Karte zu besprechen. Die Karte war derzeit nur eine Art Skelett ohne Muskeln. Die Gänge waren fertig, ebenso die vier Gemeinschafts räume, sowie alle ihre Klassenräume. Was ihnen primär noch fehlte waren die Büros der Lehrer, und praktisch alle Zimmer, neben mehreren verschlossenen Räumen im Keller. Warrick sprach als erster.

"Last uns nach dem Abendbrot anfangen, dann können wir wenigstens den Keller Fertig stellen."

"Wie viele Personen sollen das jeweils tun? Würden wir keine Aufmerksamkeit erregen, wenn wir sechs herumlaufen?"

"Du hast Recht, Reiko, was wir tun müssen ist sicherzustellen, das die Drei-Personen-Teams über die wir sprachen funktionieren, wobei aber nur ein Team jeweils unterwegs ist. Dieses Team wird die Karte dabei haben, und kann so sehen ob sich jemand nähert."

"Wer sollte zu erst gehen, Harry?" Harry sah sich um, denn es war keine leichte Ent scheidung.

"Nun wer hat noch Hausaufgaben, die bis heute Abend fertig sein müssen?" Harry und Jonas waren die einzigsten die sich meldeten, obwohl Sophie sich leicht räusperte.

"Nun ich habe noch eine Stunde Runen, wenn wir so lange warten können, ansonsten wäre ich verhindert."

"Cool, das ist ein guter Plan. Um 20 Uhr werden wir drei in den Keller gehen. Der Rest wird nachsehen, ob wir in Clancy's Zimmer kommen. Wenn er in dem Gemeinschafts raum ist, geht hinaus und lasst Winky den Raum auf die Karte bringen. Wir müssen ihn im Auge behalten und das so schnell wie möglich, aber tut nichts voreiliges, Warrick, denn er beobachtet dich sehr genau." in der Tat tat er dies, und es war durchaus in ihrem Jahrgang bekannt, das Clancy Angst vor Racheaktionen für sein Benehmen in den letzten Jahren hatte. Warrick war laut der einhelligen Meinung der wahrscheinlichste Übeltäter, da er die meisten Strafarbeiten dank Joe Clancy bekommen hatte…..aber wie zuvor ge sagt, konnte er nie etwas beweisen…bis jetzt, denn nun hatten sie die Karte. Das war der Grund wieso Warrick und Reiko, mehr oder weniger jedenfalls, so sehr die Karte be fürworteten, denn sie wollten eine Art Frühwarnsystem haben.

Das nächtliche Abenteuer verlief ohne Probleme, da die Karte jetzt auch die Räume im Keller beinhaltete. Das schloss auch den mysteriösen Konferenzraum mit ein, den Winky gefunden hatte. Sie versuchten hinein zu gelangen, aber wie bei allen anderen Gemein schaftsräumen hatte auch dieser magische Schlösser…welche hier in Great Lakes nur von Murray, Heyman, und jenen, deren Signatur integriert war, geöffnet werden konnten. Joe Clancy's Raum befand sich auch auf der Karte, und es war recht bald er sichtlich, das er zur Bibliothek ging, nachdem Harry und seine Freunde fort waren. Reiko und Winky verschwanden kurz und sein Raum tauchte auf der Karte auf. Die Büros der Lehrer würden am Wochenende eingefügt, da die meisten Lehrer auch Familien hatten und nicht in der Schule wohnten, obwohl viele am Wochenende sehr lange arbeiteten. Ausnahmen waren hier aber Murray, deren Ehemann ein Arzt in einem Muggel-Kranken haus in Marquette, Michigan war. Ihn traf man hin und wieder auch bei den Mahlzeiten an, denn beide hatten keine Kinder; Heyman, dessen Muggel-Ehefrau vor fünf Jahren ge storben war, und deren Kinder jetzt mit der Schule fertig waren; und Lyman, der sehr gerne als Single lebte und meist Wanderungen unternahm. Diese drei, aber auch einige andere lebten in Wohnungen in der Nähe ihrer Büros. Harry war fast geneigt, Lyman von der Karte zu erzählen, nur um seiner Meinung wegen, aber Sophie hatte ihn davon abbringen können.

An diesem Abend, nachdem er die aktuelle Ausgabe des Tagespropheten gelesen hatte, schrieb Harry einen kurzen, höflichen Brief an Rufus Scrimgeour, in dem er die Mitglied schaft in der Liga auf höfliche Weise ablehnte. Er deutete an, das seine derzeitige Auslas tung in der Schule die Ursache war, aber auch das Gefühl,, das viele ältere Magier in der Liga mit ihm nicht einverstanden sein würden, was zu unnötigen Problemen führen wür de. Dies war natürlich korrekt. Was Harry aber nicht schrieb, obwohl er es wollte, war, das er keinerlei Vertrauen in das Ministerium hatte, obwohl sie es zugegebenermaßen gut zu meinen schienen, obwohl dies scheinbar nicht für alle galt. Die Idee, ihn die zumindest nominelle Kontrolle von Rufus oder Dumbledore zu stellen, bereitete ihm Probleme. Er wollte die Tür für eine Rückkehr nach England nicht schließen, nachdem er die Schule in Great Lakes beendet hatte….und das hatte er auch in einem PS erwähnt, denn sollte die Einladung im Juli 1998 noch gelten, würde er es ernsthaft in Erwägung ziehen…er meinte das nicht ernst, aber das Wort „ernsthaft" war, so vage es klang, doch ein mögli ches Versprechen.

Er bekam wenige Tage später eine kurze Bestätigung, welche seiner eigenen Nachricht fast wörtlich glich. Die Reaktivierung der Liga wurde zwar im Tagespropheten erwähnt, , aber Harry's Weigerung wurde nicht erwähnt. Harry's Meinung über Rufus wuchs mas siv, denn er überging ihn nicht einfach, und Harry's neuer Heulerrekord lag nun bei 25. Der Skandal um Fudge war noch nicht bekannt geworden, obwohl die Zeitungen gegen Ende der Woche zu bemerken begannen, das er seit dem Verfahren nicht mehr gesehen wurde. Erstaunlicherweise äußerte sich niemand, der Travis' Bericht in der Krankenstati on miterlebt hatte, da sie der Meinung zu sein schienen, das die Briten mit ihren eigenen Problemen fertig werden sollten, weshalb kein Artikel im Chronicle erschien. Einige Lehrer von Harry traten am Freitag neugierig auf ihn zu, da sie sich fragten, was vor sich ging. Er zuckte mit den Schultern und schien genauso verwirrt wie alle anderen auch. Er schrieb einen kurzen Brief an Arthur, überbracht von Dobby, in dem er ihn danach fragte, und erhielt wenige Stunden später eine Nachricht. Arthur sagte das nur die Leiter der Ab teilungen davon wussten, und jeder vorgab, das Fudge in Urlaub war. In der Zwischenzeit versuchten Rufus, Bones, und Dumbledore herauszufinden, wieviel Schaden entstanden war, und wie sie sicherstellen konnten, das so etwas nie wieder geschehen konnte. Er bat Harry auch, nichts darüber zu sagen, und Harry fragte sich, ob die Amerikaner mehr über Fudge wussten, als die Briten.

Die Karte war an diesem Wochenende beendet, obwohl es länger dauerte als erwartet. Das Problem war die Menge an Zimmern die sie Besuchen mussten, aber auch das sie keinen wirklichen Zugang zu Proctor hatten. Selbst ihre Baupläne von Proctor waren nur eine grobe Schätzung, wobei sie Annahmen das die dortigen Räume genauso aufgebaut waren wie in Jefferson, Cortez, und Shawnee. Wie in Hogwarts, gab es keinen direkten Zugang zu den jeweiligen Räumen für fremde Leute. Schließlich gingen sie das Risiko ein, es am Sonntag Abend zu machen, während Claudia und Reiko draußen vor der Ein gangstür standen und die Granaten aufluden, legten Dobby und Winky diese in den glücklich weise leeren Räumen ab…abgesehen von einem Raum wo ein Schüler schlief. Sophie stand in einer der Ecken und hielt die Karte, für den Fall das jemand vor bei kam. Die gesamte Aktion dauerte 20 nervenaufreibende Minuten, aber insgesamt gab es keine Probleme. Harry, dank seiner neuen Kenntnisse, war die Hausordnung von Great Lakes zu Rate gezogen und festgestellt, das jene Dinge die sie taten, gegen keinerlei Re geln verstießen…..aber ihnen war durchaus bewusst, das Murray und Heyman diese Aktion nicht gerne sehen würden. Das war auch der Grund wieso Harry Remus gegen über auch den Inhalt des Briefes von Pettigrew erwähnt hatte: er wollte vermeiden, das dieser die ganze Sache Murray gegenüber erwähnte.

Die anderen drei Häuser waren der einfachere Teil, da sie einfach jeden Gang entlang laufen konnten und an die Türen klopfen konnten, obwohl sie dies während der Essens zeit nicht taten. Die einfache Begründung für jene, die öffneten war, das sie die Bestel lungen für WWW aufnahmen. Harry hatte die Pakete am Donnerstag ausgeliefert, aber niemand stellte diese Begründung in Frage. Es gab fünf Situationen wo jemand öffnete, aber jedes mal erschien einer der Elfen hinter denjenigen und ließ eine Granate fallen. Sie versammelten sich nun am Sonntag nach dem Abendbrot im Koffer….Nun ja jeden falls Abendbrot für die Jungen, während die Mädchen im Koffer Pizza assen, die Winky gemacht hatte, da sie während des Essens in Proctor gewesen waren. Es gab einige Dinge zu besprechen und Jonas fing an.

"Harry, planst du, Drew einzuweihen?" Harry hatte lange darüber nachgedacht, aber konnte sich bisher nicht entscheiden. Er mochte Drew, denn er war das ideale Gegenteil von Warrick und Jonas, aber er war sich nicht sicher wie er auf die Pläne reagieren wür de.

"Ich denke nicht, zumindest vorerst. Sehen wir wie er auf unsere ersten Scherze reagiert. Nebenbei, wir sechs haben die Arbeit an der Karte gehabt, und wir sollten jene sein, die den ursprünglichen Nutzen daraus ziehen." Warrick hatte das selbe Argument geplant, wurde aber überrascht, als Harry ihm zuvor kam.

"Aber insgesamt würdest du es wollen?"

"Ich habe meine Entscheidung getroffen, und diese steht, und Dobby und Winky sind eingeweiht und so sollte es vorerst bleiben."

"Du planst also nicht, ihn in den Koffer einzuweihen?"

"Nun das habe ich nicht vor, Jonas, obwohl ich es überlegt habe. Nicht je der muss zwangsläufig dem anderen folgen, so sehe ich es. Es ist ähnlich wie bei Rick und Terry, es ist einfach unhöflich nicht hinein zu können, wenn sie im Raum sind, aber so gehen wir auf Nummer sicher. Also, habt ihr eure Marauder-Namen ausgewählt?" Alle nickten. Die Gruppe hatte dies mehrmals besprochen, und sie hatten sich schnell darauf geeinigt, das es keine tierischen Namen sein würden, da einige von ihnen definitiv Ani magi wer den würden.

"Wirst du weiterhin Prongs sein?" Harry hatte immer wieder in den letzten Wochen dar über nach gedacht, da es ihm Sorgen bereitete, das Murray vielleicht die Karte während ihrer Zeit in Hogwarts gesehen haben könnte, oder das sie zumindest davon gehört haben könnte. Die einzigsten Lehrer in Hogwarts die damals Klassenkameraden der Marauder gewesen waren, sind Snape und McDowell…und McDowell war der zweite Lehrer, der Flitwick damals in die Vereinigten Staaten begleitet hatte. Harry bezweifelte, das Snape irgend welche Geschichten Murray gegenüber erwähnt haben dürfte. Am Ende je doch entschied er sich dabei zu bleiben, denn er wollte die Ehre seines Vaters auf diese Weise weiter aufrecht erhalten.

"Ja Reiko, das werde ich. Es gibt Risiken dabei, aber wenn wir unsere Arbeit nicht unter zeichnen, wird Murray erst Recht etwas vermuten wenn sie die Karte sehen sollte."

"Nun, das wollen wir unter allen Umständen vermeiden. Mein Name wird Quicksilver sein. Es ist der Spitzname meiner Großmutter, und da ich bereits einen der Namen meiner Großmutter trage, möchte ich diesen verwenden." Reiko's mütterliche Großmutter, die eine reinblütige Japanerin war, trug ebenfalls den Vornamen Reiko, und ihre Großmutter Aylesworth hatte dünnes, silbernes Haar….und jedes 100- und 200-Meter-Rennen während der Leichtathletikmeisterschaften in ihrer Altersklasse gewonnen, deshalb der „Quick"-Zusatz. Warrick lächelte, denn Großmutter Aylesworth, deren Sohn eine Halb-Japanerin geheiratet hatte, hatte keine Probleme damit, das ihre Enkelin einen Afro-Ame rikaner als Freund hatte. Sie hatte ihn praktisch sofort als Teil der Familie akzeptiert, als sie sich zu Weihnachten das erste Mal trafen, obwohl Reiko und Warrick erst kurz Zeit zusammen waren.

"Mein Name wird Magician sein, denn ich liebe die Ironie in diesem Wort. Denn wenn die Leute an Magie denken so sehen sie immer nur Siegfried und Roy, und die Leute lie ben die beiden. Dies ist einer der Gründe wieso wir in der Lage sind uns hier so gut zu verstecken, es ist so einfach leichter die Muggel in die Irre zu führen." Harry war noch nicht lange Amerika und kannte noch nicht alles:

"Wer sind Siegfried und Roy?" Warrick verbrachte mehrere Minuten damit es ihm zu er klären und Harry kratzte sich am Kopf.

"Sie sind Tigertrainer? Wie kann das Magie sein?"

"Keine Sorge darüber, wir werden im Sommer versuchen zu ihrer Show zu gehen, dann wirst du es verstehen." Harry war sich darüber nicht so sicher, aber er nahm sie beim Wort. Claudia war die nächste, denn sie und Jonas hatten sich darüber seit Wochen unter halten.

„Mein Name wird Cherlindrea sein, aus der Willow-Serie. Ich mochte es wie ruhig sie war…obwohl ich durchaus weiß, das ich es nicht bin." Claudia war nicht immer in ihrem Leben so grossgewachsen gewesen, sondern hatte in den letzten beiden Jahren einen Wachstumsschub gehabt, und hatte noch immer Probleme mit der entsprechenden Koordination. Sie schämte sich aber nicht dafür, sie gab es einfach zu und machte weiter. Die beiden Jungen hatten sie immer wieder zu Quidditch oder Quodpot überreden wol len, um ihr dabei zu helfen, aber sie lehnte einfach Jonas zu sehr ab:

"Nun angelehnt an das Willow-Thema, wird mein Name Madmartigan sein, der Spitzna me einer Art Prototyp eines Kriegers." Harry grinste, da er diesen Charakter von Val Kil mer ebenfalls mochte.

"Ich liebe dich, Sorsha? Ich liebe sie nicht, sie hat mir ins Gesicht getreten, ich hasse sie…..oder?" Sie kicherten nun alle als Harry seinen Lieblingssatz aus der Serie rezitier te. Sie drehten sich nun zu Sophie um, denn sie war die letzte, die noch keinen Namen genannt hatte. Sie hatte sehr lange darüber nachgedacht, und war viele Möglichkeiten durchgegangen. Selbst Harry lehnte sich neugierig vor, denn sie hatte ihm ihre Wahl nicht mitgeteilt.

"Mein Name wird Half Pint sein, nach Laura Ingalls. Ich wuchs mit der Serie „Das kleine Haus in der Prärie" auf, und sie war schon immer mein Lieblingscharakter in dieser Serie, aber auch aus den Büchern." Alle, die das hörten, nickten.

Harry holte das Stück Papier hervor, das Remus ihm im August gegeben hatte. Er sprach die aufgelisteten Zauber auf die neue Karte, und nachdem sie aufglühte, war sie leer. Har ry deutete nun mit seinem Zauberstab darauf und sagte.

"Ich schwöre Feierlich ich bin ein Tu-Nicht-Gut"

Nach wenigen Sekunden erschien eine neue Schrift.

Messrs. Prongs, Madmartigan, und Magician, in fester Gemeinschaft mit Misses Quick silver, Half Pint, und Cherlindrea präsentieren stolz die Karte der Herumtreiber, Typ II.

Hurra, es klappte. Nach einigen Diskussionen entschieden sie sich dazu, dass das Quid ditch/Quodpot Wochenende ihr „großer Auftritt" sein würde. Dies würde viel Spaß ma chen.

Montag, 7. Oktober 1996

Nach einer Woche in einer Gemeinschaft ohne Fudge, gab Rufus schließlich nach und gab eine Erklärung ab, das er ehemalige Minister geflohen war, und einiges an Geld mit genommen hatte….sie nannten aber keine genaue Summe. Die Presseerklärung im Ta gespropheten war kurz und klar, und sie beinhaltete die typischen Überschriften….mit relativ wenig Erfolg. Die Zwillinge, deren Rücken mittlerweile komplett verheilt waren, kamen am nächsten Abend in den Koffer und sagten Harry, das es relativ wenig Aufre gung in der Winkelgasse gegeben hatte. Einige der Händler, und die Öffentlichkeit insge samt, waren sehr überrascht darüber, das Fudge so feige handelte, weshalb es relativ ru hig ablief. Sie hatten alle gewusst, was sie sich einhandelten, als er gewählt wurde, da sie sich gegen einen mehr dynamisch veranlagten Führer entschieden hatten, der vielleicht machthungriger gewesen wäre. Rufus wurde nicht gerade als überaktiv angesehen, aber er wurde als vertrauenswürdig eingestuft.

Am Mittwoch Mittag erhielt Harry einen kurzen Brief von Dumbledore, den ersten seit dem Brief der ihn seit der Nacht mit Snape erreichte.

Lieber Harry,

Ich zögere noch dir dies zu schreiben, aber die kürzlichen Ereignisse zwingen mich dazu. Rufus Scrimgeour sagte mir, das du definitiv nicht der Liga beitreten wirst, und während ich weiß, das meine Meinung vermutlich die letzte ist, die du hören möchtest so muss ich dich doch auffordern, es dir anders zu überlegen. Ich habe die Erinnerung von Rufus über den Kampf gesehen, und es erstaunt mich welche Kenntnisse du besitzt. Dein Sieg über Voldemort war wirklich erstaunlich, und deine Überlegungen danach genauso. Die Kriegsbemühungen brauchen dich Harry, wir hier in Hogwarts brauchen dich.

Ich bitte dich nicht, nach Hogwarts zurückzukehren, ich gehe nicht soweit. Aber du musst einem alten Mann zugute halten, das ich noch immer hoffe, das du es dir wenigstens überlegen könntest. Ich weiß das wir unsere Probleme hatten, aber ist alles, was ich tat, wirklich unverzeihlich? Hogwarts und Großbritannien sind es wo du hin gehörst Harry, so sicher du dich in Amerika fühlen magst, wirst du definitiv IMMER hier her gehören. Ich verspreche dir, das du nicht länger im Schloss in Gefahr bist, und das ich in keinen deiner Sommerpläne eingreifen werde, da ich weiß das du sehr vorsichtig sein wirst, selbst ohne meine Bitten.

Ein anderes Thema ist, das ich über Miss Granger weiß, das du Voldemort's Zauberstab hast, und ich muss dich auffordern, ihn SOFORT zu vernichten. Wir wissen beide, wel che Gefahr von ihm für dich ausgeht, aber auch für unsere Gesellschaft im allgemeinen, und deshalb MUSS er vernichtet werden. Ohne seinen Zauberstab kann Voldemort nicht seine volle Macht einsetzen. Der Zauberstab wählt den Magier, wie Mr. Ollivander es zu sagen pflegt, und unser Freund kann nicht einfach in einen entsprechenden Laden gehen und einen kaufen.

Ich hoffe mit diesem Brief unsere Beziehungen wieder zu verbessern Harry. Ich gebe dir keine Anweisungen irgend etwas zu tun, ich weiß das ich dich nur darum bitten kann…..aber ich MUSS dich fragen, denn es geht um das Wohl unserer Gemeinschaft. Bitte denk darüber nach, was ich sagte Harry, ich freue mich bereits auf deine Antwort.

Mit freundlichem Gruß,

Albus

Die Eule, die ihn gebracht hatte wirkte sehr erschöpft, und Harry nahm an, das Dumble dore den Brief kurz nach dem Bericht über Fudge abgeschickt haben musste. Er würde sich mit Sicherheit einen Trans-Atlantik-Kamin in einem Koffer besorgen müssen, dachte Harry. Dadurch würden die Eulen weit weniger belastet. Vor einem Monat hatten sich Harry und Hedwig in gewisser Weise unterhalten, und darin ging es unter anderem dar um, das Harry sie Dinge fragte und versuchte die Antworten zu interpretieren, wodurch er heraus fand, das es Hedwig keine Probleme bereitete über den Atlantik zu fliegen, wenn sie es nicht tun musste. Sie flog zweimal die Woche von Michigan nach Oklahoma, und Reiko's Eltern stellten sicher das sie gut versorgt wurde. Dobby und Winky reisten mehrmals am Tag über den Kamin im Koffer nach England, und waren die 50 Galleonen die Harry ihnen gab mehr als wert.

Harry dachte einige Augenblicke über den Brief nach, und spielte dabei mit seinem Sand wich, und reichte den Brief dann Sophie, die ihn las, und ihn dann um den Tisch herum reichte, auch zu Drew. Claudia sagte es als erstes:

"Nun er versucht es, das sehe ich. Das ist der geschriebene Anblick von ihm, der auf Kni en vor mir kniet." Harry lächelte leicht.

"Ja, es ist verlockend, da stimme ich zu." Er dachte an etwas und begann zu Lachen.

"Was ist so witzig?"

"Sophie, ich stelle mir nur mein Verhalten vor, wenn ich jetzt einfach in die Große Halle von Hogwarts marschieren würde und sagen würde "Entschuldigung, ich habe mich an ders entschieden, wo ist mein Stundenplan?'" Er schüttelte sich leicht, während die ande ren lächelten. Keiner von ihnen hatte wirklich geglaubt, das er fortgehen würde, sondern sie warteten eher darauf, was mit Dumbledore geschehen würde, nur weil er ihn über haupt gefragt hatte. Warrick fasste es richtig zusammen.

"Oh Ja, und wie viele verschiedene Wege es gäbe, wie der Prophet dich einen Feigling nennen könnte? 'Potter kehrt mit eingezogenem Schwanz zurück'"

"Das wäre kurios, und ich wollte nie das Ende davon hören….selbst wenn ich ihn aufheben wollte, etwas, das ich nie tun würde." Drew sprach nun zögernd, da er sich noch immer daran gewöhnen musste, das die Gruppe ihn akzeptierte.

"Was ist mit dem Zauberstab? Ich hätte gedacht, das er ihn für sich alleine haben will." Harry grinste nun.

"Nun wenn er ihn nicht zurückbekommt, und er weiß, das ich ihm den Stab nicht zurück geben werde, wird er ihn auf jeden Fall außen vor haben wollen. Es ist keine schlechte Idee, und wenn jemand anders als ich ihn hätte, würde ich dem zustimmen."

„Hast du schon damit gezaubert?"

"Ja, ich war kurz draußen nach dem Schachclub. Er reagiert sehr viel träger als mein nor maler Stab, aber auch bei diesem hatte ich lange Zeit Probleme ähnlicher Art, so dass ich sicher bin, das er funktioniert. Nicht viele Leute besaßen zwei voll kompatible Zauberstä be. Ich brauche ihn auch lange Zeit nicht, aber es ist eine gute Reserve."

"Du trittst der Liga nicht bei, oder?"

"Nein, aber das nächste Mal wo ich in England wird erst wieder im Sommer sein, denn ich habe meinen Freunden einen Besuch versprochen." Unausgesprochen blieb die Tatsa che, das er einmal die Woche in England war und zwar im Laden…aber Drew wusste noch nichts darüber. Während des Essens besprachen sie, ob Harry entweder: Dumbledo re ein neues Nasenloch verpassen sollte für den Brief, oder ob er den Brief einfach igno rieren sollte. Harry sagte relativ wenig während der Diskussion, obwohl er die Vorteile von beiden Meinungen einsah.

Als alles gesagt war, entschied sich Harry für die dritte Option. Kurz vor dem Mittages sen holte er ein Stück Pergament hervor und schrieb einen kurzen Brief.

Lieber Albus,

Danke für ihren freundlichen Brief, aber ich muss leider ihre Bitten ablehnen.

Ich wünsche noch einen schönen Tag,

Harry

Und wieder reichte er den Brief an die anderen, und Jonas fasste ihre Reaktion zusam men.

"Dies wird ihn ziemlich verwirren, das du so freundlich bist." Harry musste nun lächeln.

"Ich weiß." Die Eule, die den Brief von Dumbledore überbracht hatte, befand sich noch immer in der Eulerei, als der Unterricht zu Ende war, weshalb Harry seine Antwort ihr übergab und sie losschickte.

"Lass dir Zeit, es eilt nicht." Harry konnte nicht anders als sich zu Fragen ob er wirklich eine gewisse Erleichterung bei der Eule erblickt haben könnte. Harry hatte den Zwillin gen einen langen Brief geschrieben, und ihnen die Situation erklärt. Dobby kam mit einer schnellen Antwort zurück, die besagte, das dies auch für sie neu war, und das Dumbledo re nichts derartiges bei dem Treffen des Ordens erwähnt hätte. Dies überraschte Harry nicht wirklich, denn dem alten Mann war sicher klar, das die Zwillinge ihm die Informa tionen aus dem Orden zukommen ließen, und selbst wenn sie es nicht taten, das Bill es tun würde.

Es gab keine Antwort von Dumbledore auf Harry's Ablehnung, und in den nächsten Ta gen verschwand Dumbledore immer mehr aus Harry's Gedanken.

Samstag, 12. Oktober 1996

10 am

Great Lakes Athletic Field

Es war der Tag der Quidditch-Spiele auf dem GLAF, und das erste Spiel, zwischen Cor tez und Proctor stand an, gefolgt von einer kurzen Mittagspause, bevor das Spiel zwi schen Jefferson und Shawnee um 14 Uhr begann. Es gab keine Umkleideräume auf dem Feld, weshalb die Teams sich in ihren Gemeinschaftsräumen umzogen und zum Feld gin gen. Harry und Warrick sprachen nicht viel an diesem Morgen, insbesondere nicht über das Spiel….aber beide kannten die Fakten. Denn dank Harry war Cortez auf einmal der haushohe Favorit auf den Pokal…etwas, das zwar nicht sehr fair war, da Connor Banks, der Kapitän der Mannschaft, der letztes Jahr die Schule abschloss, immerhin zwei der drei Snitches gefangen hatte….obwohl es in einem Fall keine Rolle spielte, das sie zu dem Zeitpunkt bereits 50-240 zurück lagen. Proctor war technisch gesehen der Titel verteidiger…jedenfalls wären sie es, wenn sie nicht ihre wichtigsten Spieler durch das Ende derer Schullaufbahn verloren hätten, so dass sie nur rein theoretisch die Titelvertei diger waren. Sechs von ihnen hatten die Schule abgeschlossen, und der siebte wechselte in das Quodpot Team und würde das Team nicht neu aufbauen. Trotzdem hielten sie den Pokal, und die drei anderen Häuser jagten sie darum.

Die heutige Ansagerin war Elizabeth Westin, die jüngere Lehrerin in Verzauberungs kunst, welche die Auslosung am Morgen verloren/gewonnen hatte. Die Lehrer zogen Lose um festzustellen, wer der Ansager in den Spielen sein würde, aber mit der Bedin gung das es jeweils nur ein Spiel sein würde. Dies hatte beinahe zu einem Aufstand ge führt, als vor zwei Jahren der Hausmeister von Great Lakes, Riley Poole der Ansager war, obwohl die meisten elfjährigen die Worte von ihm bereits kannten. Logischerweise nahm er nicht mehr an der Verlosung teil, aber ihm wurde es erlaubt, seine Stelle zu be halten, nachdem Murray und Heyman ein ernstes Wort mit ihm gesprochen hatten.

"Herzlich willkommen zu unserem ersten Quidditch-Match der Saison! Heute Morgen treten Cortez und der Titelverteidiger, Proctor gegen einander an! Und nun die Teams! Für Cortez:

"Als Hüterin eine Zweitklässlerin aus Whitewater, Wisconsin, Jane Abbott!"

"Als Jägerin, eine Sechstklässlerin aus Alice Springs, Oklahoma, Reiko Aylesworth!" Die Bevölkerung von Alice Springs bestand vollständig aus Leuten aus der Tecumseh Magical Academy, wo Reiko's Eltern arbeiteten.

"Als Jäger, ein Erstklässler aus Georgetown, Michigan, Billy Amend!"

"Als Jäger eine Zweitklässlerin aus Oakdale, Illinois, Kim Cuthbert!"

"Als Kapitän und Schläger, ein Siebtklässler aus Minneapolis, Minnesota, John Geyser!"

"Als weiterer Schläger, ein Fünftklässler aus Indianapolis, Indiana, Warrick Forrester!"

"Und schließlich als Sucher, ein Sechstklässler aus Godric's Hollow, Wales, Harry Pot ter!"

Die Mannschaft von Cortez, die außerhalb des Feldes gewartet hatten, flogen nun in das Stadion während ihre Namen genannt wurden. Warrick wurde am lautesten bejubelt, denn er war ziemlich beliebt, und er flog zur Fankurve von Cortez hinüber und klatschte die Hände der Leute ab. Harry erschien als letzter, und wurde ebenfalls bejubelt. Er konn te Sophie in der ersten Reihe der Fankurve von Cortez erkennen, die Jonas' Ferngläser in der Hand hielt. Westin wartete bis es wieder ruhig war, bevor sie das Team von Proctor ankündigte.

"Und nun die Titelverteidiger von Proctor:"

"Als Hüter, ein Erstklässler aus Grand Rapids, Michigan, Neal Stephenson!"

"Als Jäger ein Zweitklässler aus Cuyahoga City, Ohio, Danny Waterhouse!"

"Als Jäger eine Erstklässlerin aus Paducah, Kentucky, Elizabeth Zeur!"

"Als Jäger ein Sechstklässler aus Milan, Tennessee, Ike Newton!"

"Als Schläger ein Zweitklässler aus Holt, Michigan, Bobby Shaftoe!"

"Als Schläger ein Auszubildender aus Holt, Michigan, Jack Shaftoe!"

"Und schließlich als Kapitän und Sucher, ein Sechstklässler aus Charleston, West Virgi nia, Ray Elwood!"

Die Spieler von Proctor von denen keiner in der letzten Saison gespielt hatte, flogen ebenfalls unter dem Jubel ihres Hauses auf das Feld…..und es jubelte kein anderer. Warrick's Beliebtheit und Harry's 'Ruhm' hatten dazu geführt, das die anderen Häuser sich hinter Cortez stellten…..die Tatsache, das Harry und Warrick außerdem noch gut mit Jonas befreundet waren, führte erst Recht dazu, das Jefferson sie anfeuerte.

"Unser Schiedsrichter am heutigen Tage ist Cooper Manning, der berühmte Hüter der New York Thunderbolts!"

Manning, ja der Manning….mit der Nackenverletzung während der College-Zeit, hah….versammelte die Kapitäne um sich und erinnerte beide noch einmal an die Regeln. Manning gab nun die Bälle frei und das Spiel begann.

"Cortez hat den Quaffle, Aylesworth hat ihn nun und fliegt das Feld entlang, die einzigste erfahrene Jägerin in diesem Spiel…..sie Wirft… und trifft! 10 Punkte für Cortez!" Reiko hob die Arme jubelnd in die Luft…..und wiederholte es eine Minute später er neut, als sie den Quaffle erneut errang und ihn zu Amend weiter gab der problemlos traf. Der Snitch war bisher noch nicht aufgetaucht, aber Harry machte sich einen Spaß daraus, immer wieder auf den Hüter, Stephenson zu zufliegen, was seinen Rhythmus immer wie der durcheinander brachte und Reiko und den anderen fast freie Wurfbahn bot.

Die Offensive von Proctor hatte große Mühen, da Cortez' erfahrene Schläger ihnen das Leben sehr schwer machten. Geyser war fast so groß wie Warrick, und beide kannten den jungen Jägern von Proctor gegenüber keine Gnade, was zu freien Flugbahnen für Reiko, Billy, und führte….und genau das war das Problem, da Billy und Kim noch nicht sehr gute Würfe abgegeben hatten, obwohl ihr Zusammenspiel gar nicht schlecht war. Zum Glück war Reiko erfahren genug, und Cortez hielt die Führung. Es gab keine Fouls, da die Jäger von Proctor zu sehr damit beschäftigt waren, den Bludgers auszuweichen, und Abbott war so gut,das die Jäger von Cortez nicht unnötig hart spielen mussten.

Nach gut 15 Minuten stand es 60-20 für Cortez, und der Snitch tauchte das erste Mal auf, direkt neben Abbott bei den Toren von Cortez. Harry flog darauf zu, während seine El wood ihm folgte…und es wurde sehr deutlich, das Elwood kein guter Flieger war, son dern nur ein moderater. Harry jagte den Snitch für gut eine Minute bevor der goldene Ball verschwand. Er sah sich um und sah wie seine Kameraden zwei weitere Tore war fen….und wenige Augenblicke später kam der Snitch direkt auf ihn zugeflogen, und er griff daran…nein, jetzt noch nicht, denn der Ball drehte sich um 180 Grad und flog zu den Fankurven hinüber, gefolgt von Harry.

"Du willst also spielen?"

WHOOSH!

Die Fans von Jefferson gingen sehr schnell in Deckung, während Harry beinahe mit ih nen kollidierte…und dann, wenige Sekunden später erneut, da Elwood, der es wenigs tens versuchen wollte, streifte die Oberseite der Reling, so dass er völlig ausser Kontrolle aus dem Stadion hinaus katapultiert wurde. Er bekam den Besen aber wieder unter Kon trolle, bevor er auf dem Boden aufschlagen konnte, aber es war schon erschreckend, und er nahm sich einige Minuten Zeit, sich wieder zu beruhigen.

Aber es war zu spät, denn der Snitch führte Harry auf einem wilden, dreiminütigen Flug ähnlich einer Achterbahn durch das Stadion. Er bereitete Abbott einen tierischen Schre cken, als er den Snitch glatt durch einen der Ringe von Cortez folgte…..da er so klein war, ging dies problemlos. Er fing den Snitch, nachdem dieser seine eigene Variante des Wronski Feint durchführte, aber Harry fing ihn gerade noch rechtzeitig vor einer Bruch landung. Westin hatte die Geschehnisse um den Quaffle jetzt direkt ignoriert und es be reitete ihr viel Freude zu beschrieben wie Harry Potter auf der Jagd nach den Snitch durch das Stadion flog.

"Und Harry fängt den Snitch, wobei er knapp eine Bruchlandung vermeiden kann, wo durch Cortez mit 230 zu 40 gewinnt! Das war ein sehr gutes Spiel zum Saisonauftakt!" Das Spiel hatte etwas weniger als 30 Minuten gedauert, sehr zur Freude des Schiedsrich ters Manning, da er am Nachmittag ein Spiel seines normalen Teams absolvieren musste. Die Spiele der Amerikanischen Quidditch Liga wurden Sonntags ausgetragen, wodurch die sechs Teams am nächsten Tag alle spielen würden.

Ein atemloser Harry landete nun am Boden, wo Reiko ihn fast rammte beim Versuch ihn zu umarmen.

"Das war genial, wie fühlt es sich an, durch den Ring zu fliegen?"

"Ich bin froh, das ich heute Morgen keinen dritten Pfannkuchen gegessen habe, so fühle ich mich." Warrick, John, und der Rest des Teams landete nun und sie genossen den Ju bel der Fans. Harry konnte Sophie's Schreie regelrecht hören. Warrick und Reiko umarm ten sich und Warrick grinste.

"Du warst einfach großartig mit deinen acht Toren!" Harry war in den letzten Minuten ziemlich beschäftigt gewesen, aber er hatte die Tore von Warrick und John zu Beginn durchaus gesehen.

"Hast du irgend jemanden vom Besen geholt?"

"Nein, sie sind alle noch kleiner als du, Harry, und deshalb schwer zu treffen." Harry schüttelte nun recht deutlich den Kopf.

"Uh uh, nein, ich werde dir mit Sicherheit wieder als Ziel für deine Übungen zur Verfü gung stehen, vergiss es."

"Ach komm, es ist für das Team!" Das Team von Proctor war mittlerweile gelandet, und beide Teams schüttelten sich die Hände. Elwood war der einzigste, den Harry kannte, und beide mussten über ihre Manöver über den Fans von Jefferson herzlich lachen.

"Ich war „sooo" kurz davor, Jonas zu Rammen, aber die Reling war am Ende im Wege."

"Nun, seine Reflexe in Sachen Ausweichen dürften sich danach drastisch verbessert ha ben oder was denkst du? Ich habe ihn auch fast getroffen, vielleicht mag der Snitch ja keine Quodpot-Spieler oder so. Wo bist du danach abgeblieben?"

"Ich konnte den Absturz knapp sechs Fuß über dem Boden abfangen, war aber leicht des orientiert, weshalb ich so lange zurück in das Stadion brauchte. Ich denke, nächstes Jahr wird das Spiel für dich schwerer."

"Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück bei den kommenden Spielen."

Die Teams und die Fans gingen zum Mittagessen wieder hinein, wobei viele Schüler zu Harry herüber kamen und ihm gratulierten. Er genoss das Gefühl, denn es war knapp ein Jahr seit seinem letzten echten Spiel vergangen, und er freute sich bereits auf das nächste Spiel gegen Jefferson. Dieses Spiel allerdings fand erst in sieben Monaten statt und das Training im Freien würde vermutlich erst im April wieder beginnen, abhängig vom Wet ter. In dieser entspannten Situation erzählte er Rick und Terry, mit denen er zusammen mit Warrick zu Mittag aß, von seinem Koffer, aber auch von fast allen Besonderheiten…..abgesehen vom Kamin. Es stellte sich heraus, das sie so etwas schon länger vermutet hatten, obwohl sie es nie beobachtet hatten. Beide schworen das sie ihn niemals öffnen würden, und lachten, als Harry sagte, das sie ihn wegen dem Kof fer nie zusammen mit Sophie erwischten. Beide hatten ihre eigenen Freundinnen, und nutzten oft Stille-Zauber während ihrer Treffen, wobei die Dunkelheit ihnen auch half, da keines der Zimmer ein Fenster nach Aussen besaß.

Das zweite Spiel war ein regelrechtes Massaker, Jefferson Shawnee mit 300 zu 30 regel recht vernichtete, wobei Sally Jenkins alle wieder einmal überraschte, als sie 10 Tore hin ter einander warf, wobei sie bereits im letzten Jahr die beste Spielerin aller Teams gewe sen war. Das Spiel war noch kürzer als das vorherige, denn es dauerte nur 22 Minuten. Shawnee war die andere Mannschaft, die keine erfahrenen Spieler mehr besaß, und trotz ihres Trainings mit Cortez wurden sie doch von Jefferson deklassiert. Dies war eines der wichtigsten Probleme für die Quidditch Teams während der Jahre, da die meisten Spieler sich nur auf eine Mitgliedschaft in den Quodpot-Teams vorbereiteten, wo die Teams in der Regel aus den älteren Schülern bestanden. Cortez hatte keinen einzigen Spieler auf diese Weise verloren, aber sie waren auch das einzigste Haus, wo dies zu traf. Vier Spie ler hatten ihre Schulzeit beendet, und die vier neuen Spieler, darunter Harry, es waren zwei Neulinge und zwei Reservespieler, hatten versichert, das sie das Jahr über im Team bleiben würden…so wie es bei Geyser und Warrick war. Warrick sagte Harry das ihm schon seit Jahren eine Position in Quodpot angeboten wurde, aber er hatte sie nie akzep tiert, da er einfach lieber Quidditch spielte.

Harry und der Rest des Teams sahen sich das Spiel interessiert an, und Abbott freute sich nicht wirklich auf das Spiel. Geyser, der bester Laune war, sagte Abbot aber, das Jenkins letztes Jahr nur insgesamt 18 Tore geworfen hatte….dies war das Spiel wo der damali ge Sucher, Connor Banks den Snitch trotz des verlorenen Spiels gefangen hatte. Harry dachte bei sich selbst das Wood wohl die meisten Würfe hätte abwehren können, und er hatte mehrmals gegen sie während einfacher Spiele im Sommer gespielt und er wusste, das sie eine bessere Jägerin war als er….besonders da er keinerlei Übung in dieser Position besaß. Er lächelte allerdings innerlich, als er an Ron dachte wenn dieser Jenkins gegenüber stünde, und wie sehr es sich auf dessen Selbstbewusstsein auswirken würde. Das erste Gryffindor Quidditch Spiel würde ein zwei Wochen stattfinden, gegen Raven claw, und Harry war fast geneigt, es sich anzuschauen, natürlich getarnt unter seinem Tarnumhang. Er grübelte noch immer darüber, und würde es mit Fred und George das nächste Mal, wenn er sie sah, besprechen.

Die Party im Gemeinschaftsraum von Cortez an diesem Abend war ziemlich Laut, da es eine Scherznacht war, und viele der Schüler hatten sich ihre Einkäufe von WWW für die sen Abend aufgehoben. Dies war vermutlich ihre einzigste Feier, da Cortez nur als Aus senseiter für den Quodpot-Pokal in diesem Jahr galt. Ihre Mannschaft bestand fast nur aus Viert- und Fünftklässlern, abgesehen von wenigen Siebtklässlern. Harry war kurz davor, einen seiner Sümpfe zu aktivieren, aber Warrick und er hatten sehr viel Spaß dabei den anderen Scherze zu spielen….aber immer noch im normalen Bereich bleibend. Die Party wurde nur für Schüler von Cortez veranstaltet, was sehr schade war, denn niemand liebte es mehr, die Novizen zu ärgern als Jonas. Fred und George hatten ein neues Pro dukt entwickelt, das jegliche Schwerkraft um diese herum aufhob und teilweise umkehr te, was diese dann dazu zwang auf den Händen zu laufen. Sie waren in der Schokolade versteckt, so dass es einfach war, die jüngeren Schüler zum Probieren zu bringen. Andere beliebte Dinge waren auch die Kaugummis, welche das Haar der betreffenden Person mit jeder Mundbewegung um einen Zentimeter wachsen ließen, aber auch die temporären Tattoos, die sprechen konnten, die allerdings nur zwischen einer Stunde und einem Tag anhielten, abhängig davon wen man auswählte. Diese Gespräche werden hier allerdings nicht wiedergegeben, da sie nicht jugendfrei sind, obwohl die Zwillinge die Sprüche noch heftiger gestalten konnten, sofern es erwünscht war.

Während das Chaos weiterging, und Warrick für alle sichtbar im Raum war, schlichen sich Harry und Sophie davon und fügten Joe Clancy's Tür etwas magischen Kleber hin zu….wohlgemerkt, während er noch im Raum war, da er sich gerade umzog, nachdem ein Zweitklässler sich „aus Versehen" auf seine Kleidung übergeben hatte, nachdem das Mädchen zehn Minuten lang kopfüber laufen musste. Der Reinigungszauber hatte auch seine Grenzen, besonders bei Erbrochenem. Der Kleber verschloss die Tür umgehend, und, nachdem ein bestimmter Zauber darauf gelegt war, ging das junge Paar fort, bevor sie zu laut zu Lachen begannen. Die umgingen den Rest der Feier, und trafen sich im Koffer. Während sie dort auf der Couch zusammen lagen, sagte einer von ihnen:

"Weißt du, das hier ist wirklich praktisch. Es verhindert das wir uns immer irgendwo hin schleichen müssen."

"Ich muss zugeben, dass das Geld wirklich gut angelegt war. Ich hatte nie jemanden, mit dem ich reden konnte als ich aufwuchs, und in Hogwarts gab es keinen Ort wo ich es hät te ausgeben können, abgesehen von Hogsmeade….aber ja, ich bin wirklich froh, das Peter sich dies ausgedacht hat." Sophie war ebenfalls froh, aber sie hatte Peter noch nie getroffen, etwas das sich aber hoffentlich bald ändern würde.

"Weißt du, du hast dort draußen heute echt gut ausgesehen. Du hättest dein Gesicht se hen sollen als du den Snitch gejagt hast."

"Wie habe ich ausgesehen?"

"Pure Freude Harry, du warst wirklich in deinem Element." er drückte sie nun wieder sanft.

"Oh Ich bin auch jetzt in meinem Element, Sophie, keine Angst." Sie drückte ihm leicht auf die Rippen.

"Du solltest professionell spielen, Harry, und werd einfach kein Auror."

"In Ordnung, wenn du mich darum bittest." Sie fing nun an zu Lachen.

"Netter Versuch, aber du bist so nicht wirklich glaubwürdig."

"Noch. Ich werde es langsam, gib mir einfach etwas Zeit."

"Du bist einfach abzurichten, wenn nur Jonas so einfach zu Handhaben wäre, dann wäre auch Claudia glücklicher." Harry war bisher noch nicht dazu gekommen, mit ihr darüber zu reden, aber er hatte es Jonas versprochen, und so sehr es ihm Probleme bereitete, er hatte es versprochen. Er hatte auch mit Warrick noch nicht darüber gesprochen, denn er wollte den einfachen Teil zuerst erledigen…..Warrick würde nicht so einfach nachge ben. Jetzt schien außerdem ein guter Zeitpunkt zu sein.

"Um, ja…..nun deshalb….weisst du, es ist so….." Sie liebte es wenn Harry so zu Stot tern anfing, aber es war auch jedes mal sehr verwirrend.

"Was um Himmels Willen meinst du?"

"Nun, Jonas und ich haben uns letzte Woche unterhalten, und er hat mir deutlich ge macht, das er keine wirklichen Gefühle mehr für Claudia hegt." Dies war wiederum abso lut neu für sie.

"Wie hat er das gemacht?"

"Nun, er sagte es gerade heraus. Er hat mich höflich gebeten aufzuhören, über Claudia zu sprechen, und ich habe ihm versprochen, auch mit euch darüber zu reden."

"Meinte er es ernst?"

"Auf mich wirkte er absolut ernst, ich meine, du hast selbst gesagt, das sie bisher nichts in dieser Richtung getan hätten und das nach diesen langen Jahren." Jonas und Claudia waren jetzt seit gut 4 Jahren sehr gute Freunde.

Sophie hielt einen Moment inne.

"Nun ich habe sie einmal beim Küssen erwischt, obwohl es unter einem Distelzweig war." Als Harry etwas sagen wollte, sagte sie, "Hey, ich kann einen einfachen Kuss von einem derartigen unterscheiden…naja er dauerte immerhin 10 Sekunden." Das war recht kurz, soweit Harry wusste, aber er war klug genug es nicht zu sagen.

"Wann war das? Haben sie dich gesehen?"

"Weihnachten 1994, und nein, das haben sie nicht."

"Nun, das ist doch schon recht lange her, und es sieht so aus als wenn daraus nichts wur de. Ich meine, es gibt immer einen Zeitpunkt, wo jemand schließlich aufgibt, oder?"

"Ich denke schon…..ich denke das Claudia genau dies meinte. Sie sagt seit Jahren, das noch nicht bereit für einen Freund ist, und wir haben sie immer damit geärgert."

"Nun, hast du das nicht auch früher gesagt? Das du noch nicht bereit seist? Trotzdem ver suchte dich niemand zu einem Date mit jemanden zu zwingen." Das war eine reale Tatsa che, aber trotzdem nicht sehr genau.

"Nun, der Unterschied zwischen mir und Claudia ist, das sie schon immer mit Jungs re den konnte und ich nicht. Ich meine, ich kann zwar mit meinen Brüdern reden, aber nicht mit den Jungen in der Schule, egal ob in der Muggel- oder magischen Schule. Claudia konnte es, und sie hat keine Brüder. Sie ist einfach selbstsicher, weisst du? Und nicht nur im Bezug auf Jungen. Du hast das schon am zweiten Tag erkannt, als du sagtest, das sie praktisch unsere Anführerin wäre."

"Sophie, bitte beruhige dich…..hat Claudia überhaupt Gefühle für ihn?" Sie zögerte kurz.

"Ich denke ja…..aber ich würde mich nicht darauf festlegen. Allerdings würde ich fünf Dollar darauf verwetten."

"Nun hat sie allerdings zu lange gewartet, und ich denke wir sollten sie einfach in Ruhe lassen. Claudia mag zwar darüber lachen, aber ich denke das auch Jonas es endlich ver steht….verdammt, ich bin es Leid, und ich musste mir das erst zwei Monate anhören. Wir haben Jonas immer wieder daran erinnert, das Claudia nicht glaubt, das er gut genug für sie sei." Dies überrumpelte Sophie, denn sie hatte es noch nie so gesehen.

"Du hast recht, ich habe es bisher nie aus diesem Blickwinkel betrachtet. Ich meine ich weiß nicht was er zu Warrick sagte, aber dies ist das erste Mal, das ich hörte, das er sich darüber beschwert."

"Nun das hat er nun getan, und ich stimme dafür, das wir seine Wünsche respektieren. Alle die dem Zustimmen, sagen bitte einfach JA. JA." Sie schüttelte kurz den Kopf und lächelte.

"JA. Aber was machen wir mit Warrick und Reiko? Sollten wir mit ihnen sprechen?"

"Ich weiß es nicht, ich bin dabei hin- und her gerissen. Ein Teil von mir sagt, das wir Jo nas mit Warrick reden lassen sollten, während der andere Teil denkt, das wir ihm helfen sollten. Je mehr wir darüber sprechen desto mehr Sympathien empfinde ich für ihn."

"Ich denke wir sollten noch einen Tag warten, und die Spiele morgen abwarten, nur für den Fall, das Warrick sich dazu entscheidet, sich vorher schon darüber zu äußern." Ach zur Hölle, dachte Harry, auf einen Tag mehr oder weniger kam es nicht an.

"Das ist nur Fair, und es macht Sinn. Und denk bitte nicht daran, sie mit Drew verkup peln zu wollen, nachdem du die Idee mit Jonas aufgegeben hast." Sophie fing an zu Ki chern.

"Nein Harry, das wollte ich nicht damit sagen. Ich denke auch nicht das sie zusammen passen würden, Drew und Claudia jedenfalls…nebenbei denke ich das Claudia ihn ziemlich nervt." Ja das tat sie wirklich, dachte Harry, und er wusste das Drew Claudia zwar nicht mochte, aber er sie auch nicht hasste. Sie hatten sich ein wenig über sie wäh rend des Schachclubs letzte Woche unterhalten.

"Lass und sie einfach erst einmal in Ruhe lassen, und geben wir ihr die Zeit, sich selbst jemanden zu suchen. Ich denke jeder wird davon profitieren." Sophie stimmte dem zu, und beide gingen mit gutem Beispiel voran und waren die nächste Zeit sehr ruhig.

Sonntag, 13. Oktober 1996

09:00 Uhr

Joe Clancy brauchte am nächsten Morgen eine neue Tür, nachdem er seine alte mehrmals mit dem Reducto-Fluch bearbeiten musste, um hinaus zu gelangen, denn es stellte sich heraus, das er sich nicht umziehen gegangen war sondern direkt ins Bett gegangen war. Er ging direkt zum Büro von Heyman und verlangte, das dies untersucht wurde. Heyman war nicht dumm, und hatte eine Vermutung was geschehen war, obwohl er bezweifelte, das es Beweise gab. Es war ihm nicht entgangen, das Clancy viele dieser Zwischenfälle selbst herauf provozierte, insbesondere mit seinem absolut anti-sozialen Verhalten. Bis her hatte ihn auch niemand physisch angegriffen, und so sehr Heyman Warrick auch in der Öffentlichkeit gerne ärgerte, so musste er doch zugeben, das der ältere Junge sich er staunlich zurückhielt. Heyman's größte Angst war allerdings, das Clancy sich nun auf Harry konzentrieren würde, von dem der Stellvertretende Schulleiter dachte, das er eher für das Geschehen verantwortlich war. Murray hatte ihm alles über die Streitigkeiten zwi schen Harry und Draco Malfoy erzählt, unter anderem dank vieler Informationen die sie von Professor Hill aus Hogwarts erhalten hatte. Er hielt es für unwahrscheinlich, das Har ry sich wieder jemanden derart entgegen stellen würde, der aber im Notfall auch zur Ge walt greifen könnte.

"Joe, ich denke du solltest dich einfach zurückhalten, und dich nicht äußern. Jemand hat dir einen Scherz gespielt, und er ist gelungen. Sie haben dich genau hier zu provozieren wollen." Clancy war recht groß gewachsen, hatte blasse Haut, die sehr stark Snape ähnel te. Er war sehr gut in den nicht-Zauberstabbasierenden Klassen, und nahm nicht länger an Verzauberungskunst, Verteidigung und Verwandlung teil, da er sich auf die anderen Fä cher: Arithmatik, Zaubertränke, Antike Runen, Astronomie, und Kräuterkunde für seine NEWT konzentrieren wollte.

"Meine Tür wurde irgendwie versiegelt, und ich musste sie zerstören um hinaus zu kom men. Wenn dies nicht überprüft wird, kann wer weiß was als nächstes passieren."

"Joe, du bist nicht gerade beliebt in Cortez, und dich scheint es auch nicht zu stören. Du solltest wissen, das du dafür einen Preis zu zahlen hast." Heyman hatte schon mehrmals versucht ihm ins Gewissen zu reden, aber mit dem selben Erfolg wie jetzt.

"Finden sie wenigstens heraus wer es war."

"Damit du dich rächen kannst?" Clancy leugnete dies nicht.

"Damit ich weiß wer mich jagt, und um mich entsprechend vorzubereiten." Nun das konnte nicht schaden.

"In Ordnung Joe, ich werde mir deine Tür ansehen. Gehe wir." Beide gingen hinauf in den vierten Stock und zu Cortez. Als sie dort eintrafen, kamen ihnen die Spieler des Quodpot-Teams entgegen. Wie es der Zufall wollte, war keiner von ihnen ein Schüler des sechsten Schuljahrs, denn Harry, Reiko, und Warrick waren die einzigsten Spieler aus dieser Klasse. Das Frühstück war gerade beendet worden, und ein paar Schüler saßen im Gemeinschaftsraum, von denen manche darauf warteten, dass das Spiel begann, aber die meisten hatten bereits von der Vernichtung der Tür gehört, und warteten darauf was pas sieren würde.

Heyman trat zu der Tür, welche in fünf Stücke zerbrochen auf dem Boden lag. Er unter suchte den Rahmen und fand genau….gar nichts. Er überprüfte den Rahmen auf Zauber, und fand erneut nichts. Clancy stand hinter ihm, und war immer frustrierter.

"Hier ist nichts, Joe, sie haben ihre Beweise entweder vernichtet, während du fort warst, oder du hast die Beweise mit deinen Zaubern vernichtet."

"Überprüfen sie SOFORT Forrester's Zauberstab, sie wissen doch das er es war, entwe der er oder der Feigling Potter."

"Nein, das weiß ich nicht, Joe, und dies rechtfertigt keine vollständige Untersuchung. Denk auch daran, das Forrester ohne die Freundschaft zu Harry, noch immer dein Zim merkamerad wäre. Also, ich werde Raffles anweisen einen Elfen herzuschicken, der dei ne Tür repariert, bleib bitte kurz hier sitzen." Dies war ein neues Benehmen von Heyman, das er Clancy nicht mehr unterstützte, und der junge Mann mochte es überhaupt nicht.

"Forrester ist dafür verantwortlich, er versucht mich irgendwie zu provozieren."

"Nein, das bin ich nicht, du Idiot. Ich habe nichts mit….was auch immer hier passiert ist." Warrick selbst verliess gerade sein Zimmer neben an, gefolgt von Harry. Er sah ver ächtlich zu seinem ehemaligen Zimmerkameraden, denn er hatte fast alles von dem ge sagten gehört. Heyman dachte das er zumindest fragen sollte.

"Warrick, hast du irgend etwas hiermit zu tun?"

"Nein das habe ich nicht Professor Heyman, obwohl ich froh bin das ich nicht mehr schlief, als der Lärm hier los ging." Als Beweis seiner Unschuld hielt er Heyman seinen Zauberstab entgegen, den Griff voran.

"Hier, überprüfen sie ihn, wenn sie wollen." Er deutete nun auf Harry, der das selbe tat.

"Das gleiche gilt für mich, sie können unsere Stäbe gerne überprüfen." Heyman überlegte kurz, weil sie vielleicht auch nur Bluffen konnten…aber er nahm an das dies der beste Weg war, um Clancy endlich zum Schweigen zu bringen. Er überprüfte zu erst den von Harry, und sprach den entsprechenden Zauber…..und die Zauber die erschienen wären in diesem Fall absolut nutzlos gewesen, es waren in der Regel Stillezauber und Verwand lungszauber, die er geübt hatte. Gleiches galt für Warrick's Stab. Nachdem er sie zurück reichte wandte er sich an Clancy.

"Nun zufrieden, Joe?" Der Junge sah nicht wirklich zufrieden aus, aber er wusste den Zeitpunkt wo er geschlagen war.

"Nun gut, vielleicht war es jemand anderes." Dieser Satz wurde aber ohne wirklichen Ernst gesprochen, aber er sagte nun nichts mehr. Warrick und Harry nickten leicht zu Heyman und gingen fort, und begannen erst zu lächeln, als sie ausser Sicht waren. Sie warteten, bis sie im Gemeinschaftsraum waren, bevor sie irgend etwas sagten.

"Es war eine gute Sache, das es Sophie war, die den Kleber und die Überwachungszauber entfernt hatte." Die Abhörzauber waren eingebaut worden um sicherzustellen, das sie den Lärm zwar nicht hörten, aber nach Möglichkeit die Beweise entfernen konnten.

"Ja meine Liebe war auf dem Ball oder? Ein netter Trick mit dem Zauberstab, ihn Hey man anzubieten."

"Ich dachte einen Moment lang das er sie nie überprüfen würde, aber ich denke er tat es um Clancy zum Schweigen zu bringen."

"Oh Mann, hast du seinen Gesichtsausdruck gesehen?" Beide begannen zu lachen, wäh rend die Mädchen zu ihnen traten. Reiko gab ihrem Freund einen kleinen Klapps auf den Hinterkopf, grinste aber ebenfalls.

"Ich denke es hat funktioniert." Harry sah hinter sich, denn Heyman trat nun in den Ge meinschaftsraum und der stellvertretende Schulleiter sah die vier nicht einmal an. Clancy folgte ihm kurz danach, da seine Tür repariert war. Er trat an sie heran, wobei er hoffte, das sie ihm nichts tun würden.

"Ich weiß das es einer von euch war."

"Du musst ruhiger werden Joe, du hattest also Probleme aus deinem Zimmer herauszu kommen, also diese Mühe würde ich mir gar nicht machen."

"Ach halt die Schnauze, Potter, du magst glauben das du gut bist, aber du bist nur ein Arsch der glaubt, das er besser als alle anderen ist." Harry schaute ihn nur halb lächelnd an, denn er hatte einen derartigen Mist schon einmal gehört…nur das dieser Idiot nicht Crabbe und Goyle als Leibwächter hatte. Das folgende sagte er so ruhig das nur die fünf umstehenden ihn verstanden.

"Versuch es gar nicht erst, Joe, dich mit uns anzulegen. Es gibt keinen Weg wie du ge winnen könntest, und du wirst eine sehr schmerzhafte Niederlage erleiden. Also lass es sein."

"Bedrohst du mich, Potter?"

"Nein ich sage dir nur was geschehen wird, wenn du uns noch einmal solche Probleme wie vorhin bereitest, indem du wie ein ängstlicher Hund zu deinem Herrchen läufst und dich grundlos beschwerst. Du lässt uns in Ruhe und wir tun das gleiche, mehr können wir nicht versprechen. Ein kluger Mann würde es annehmen."

Clancy zeigte ihnen was er davon hielt indem er sich umdrehte und fort ging, und das so ruhig wie möglich. Reiko sah zu Harry und grinste.

"Ich bin wirklich froh das ich dein Freund bin, Harry, ich möchte nicht auf der andere Seite stehen wenn du so redest." Harry grinste nun ebenfalls.

"Das werde ich nie, Reiko, keine Sorge. Ich denke er hat es aber verstanden." Warrick hatte nun ein teuflisches Grinsen auf dem Gesicht.

"Das einzigste Problem ist, das wir unser Versprechen nicht halten werden, oder?"

"Nun, er hat dem Versprechen nie zugestimmt, oder? Also sind wir nicht gehalten uns daran zu halten. Wir werden uns heute Abend nach den Spielen um ihn kümmern." Clan cy war während der Quidditch-Spiele am Tag zuvor gesehen worden, so das er auch heu te vermutlich dort sein würde…selbst solche Idioten durften den Sport lieben, und Clancy war durchaus ein Quodpot-Fan.

Die vier trafen sich unten mit Claudia, und sie gingen in Ruhe zu dem Stadion.

Die Reihenfolge der Spiele war heute morgen umgekehrt worden, so dass Shawnee zuerst gegen Jefferson spielte. Dies würde Harry's erstes Quodpot Spiel sein, und während er bei einigen Trainingseinheiten von Cortez zugesehen hatte, so hatte noch immer Proble me damit sich ein komplettes Spiel vorzustellen. Es gab auch kein „Quodpot über die Zeitalter hinweg" soweit Harry feststellen konnte, und „Quidditch über die Zeitalter hin weg" erwähnte Quodpot nur mit wenigen Sätzen. Trotzdem war das Spiel die beliebteste Sportart im magischen Amerika, und es holte in Kanada und Mittel- und Südamerika im mer mehr zu Quidditch auf. Die Quodpot Weltmeisterschaft hatte letztes Jahr in Colon in Panama stattgefunden, und die Besucherzahlen waren nie größer gewesen, besonders als die Vereinigten Staaten Surinam im Finale besiegten. Das beste europäische Team war San Marino gewesen, das in der Runde der letzten Acht ausgeschieden war.

Quodpot wurde wie folgt gespielt: es gab 11 Spieler auf jeder Seite, die alles Feldspieler waren und es gab keinen Hüter. Der Quod war ein modifizierter Quaffle, der einem Fuß ball ähnelte, und er wurde so verzaubert, das er zu zufälligen Zeiten explodierte…manchmal explodierte er nach 5 Sekunden, manchmal nach fünf Minuten. Der Schulre kord lag bei 9 Minuten, und war jetzt gut 20 Jahre alt. Die 11 Spieler waren in der Luft ähnlich einem Fußballteam verteilt, wobei sich ein kleiner Kessel an jedem Ende, umge ben von einer Barriere befand, so dass kein Spieler näher als 3 Meter heran kam, und des halb waren keine Hüter nötig. Die Idee war, das die Teams den Quod unter einander sich zuwarfen, um ihn in den Kessel des anderen Teams zu befördern….wohlgemerkt, be vor der Quod explodierte, denn wenn das geschah, bekam das Team einen Punkt. Wenn der Quod explodierte, und es gab absolut keine Warnung dafür, wird der Spieler, der ihn zuletzt berührte, des Feldes verwiesen, aber sollte der Schiedsrichter den Wurf als Tor wurf anerkennen, so bleibt der Spieler auf dem Feld, und ein neuer Quod wird ausgege ben. Die Explosion schmerzte leicht, aber alle Spieler trugen magische Brillen, so das es keine ernsthaften Verletzungen geben konnte.

Das Spiel dauerte in der Regel gut eine Stunde, ausser ein Team erreichte vorher 10 Tore, je nach dem was zuerst geschah…oder aber, wenn ein Team keine Spieler mehr auf dem Feld hatte, und dieses Team konnte noch immer verlieren, da das andere Team trotz dem den Rest der Zeit zur Verfügung hatte, Tore zu werfen. Hierdurch sollten übertrie ben harte und knappe Spiele vermieden werden, aber gleiches galt auch für die Regel, das jedes Team mindestens alle 15 Minuten ein Tor werfen musste, sonst würde dem anderen ein Tor gutgeschrieben. Dadurch war das Glück nicht einzig ausschlaggebend im Quod pot, und die Spiele waren in der Regel sehr schnell, und die durchschnittliche Spielzeit betrug in der Schule 30 Minuten und bei den Ligaspielen 20 Minuten.

Die Zuschauerränge waren bis zur Grenze gefüllt, da jeder aus der Schule hier war, aber auch mehrere hundert ehemalige Schüler. Der Sprecher in diesem Spiel war John Ryan, der Lehrer für fortgeschrittene Zaubertränke. Er war ein älterer Mann, und ein ehemaliger Auror dessen Vorliebe schon immer die Zaubertränke gewesen waren. Nach 10 Jahren als Auror, schied er aus und ging seiner wahren Liebe nach. Er war aber auch kein extrem harter Lehrer und verbrachte seine Ferien in der Regel an einem Strand in Florida, von wo er sehr gut gebräunt wieder zurückkehrte.

"Willkommen zum ersten Quodpot-Spiel der Saison! Heute morgen spielt Shawnee ge gen den Titelverteidiger, Jefferson!" Ryan stellte nun die Teams vor, und Jonas wurde als zentraler Mittelfeldspieler vorgestellt, und der Schiedsrichter war der berühmte Spieler Don Frey von den Milwaukee Dragons, einem ehemaligen Schüler von Salem bis vor fünf Jahren.

"Und der Quod ist freigegeben, Harris von Jefferson ergreift ihn, wirft ihn zu Jonas Stee le, der ihn über das Feld wirft…..nein, er wirft ihn zu Hailey, Hailey zielt….nein, er prallt vom oberen Rand des Kessels ab, Anderson aus Shawnee ergreift ihn und wirft ihn über das Feld." Die Teams waren in den ersten Minuten noch nicht warm gespielt, und der Quod war noch nicht detoniert bis:

"Weaver übernimmt den Quod für Shawnee, er will ihn wohl über das Feld werden aber niemand ist frei….."

BOOM!

Weaver wurde regelrecht mit den Überresten des Quods übersät, und flog zum Boden, denn es war auch sein erstes echtes Spiel überhaupt. Ein neuer Quod wurde freigegeben, und Jefferson übernahm ihn. Jonas war extrem genau bei seinen Pässen, und das war sei ne größte Stärke, und Jefferson übernahm bald die Initiative.

"Bouton wirft zu Steele, der wieder zum Tor fliegt, er nähert sich der Barriere, er wirft…mein, er wirft zu Hailey, und Hailey wirft….ER TRIFFT! Jefferson führt 1 zu 0 durch Art Hailey." Hailey hob die Arme und die Fans von Jefferson jubelten.

"Shawnee übernimmt den Quod, Malina wirft zu Rydell, bitte grüß deinen Großvater von mir, Jeff." Jeff Rydell's Großvater war der Vorgänger von Murray als Schulleiter gewe sen. "Rydell wirft…nein, er wird in der Luft von Bouton abgefangen, er wirft quer über das Feld zu MacFadyen….der direkt zum Tor fliegt und einen Treffer erzielt!" Angus MacFadyen, dessen Großeltern aus Schottland stammten und noch in Hogwarts zur Schule gegangen waren, traf zum ersten Mal seit zwei Jahren, da er im letzten Jahr nicht gespielt hatte.

Shawnee lag schließlich mit 0 zu 6 zurück, und ein weiterer Quod explodierte, bevor sie überhaupt ihr erstes Tor werfen konnten, aber ihre Freude war nur von kurzer Dauer, da Jonas erneut traf, obwohl Jefferson außerdem einen Spieler durch eine Explosion verlor. Dann bekam Shawnee seinen ersten Aufwind, und erzielte drei Tore aus vier Chancen, wodurch es nun 8 zu 4 stand. Die Fans von Shawnee, begannen angesichts dieses kleinen Erfolgs laut zu rufen:

"UNSER JAHR! UNSER JAHR!"

Das Team von Jefferson mochte das nicht, und Jonas und Bouton begannen die besten Spieler von Shawnee gezielt zu bedrängen, und sie stahlen ihnen so immer wieder den Quod, was zu einigen einfachen Toren durch Bouton und Hailey führte, den beiden ältes ten Spielern. Keine anderes Team hatte ein so erfolgreiches Trio wie Jefferson mit Bou ton, Hailey, und Jonas, und das zeigte sich auch deutlich, während das Ergebnis immer höher kletterte.

Das Spiel wurde nun interessanter als die Halbzeit erreicht war, denn Jefferson verlor binnen vier Minuten drei Spieler, wodurch Shawnee auf 10 zu 24 herankam.…aber dies was ihr einzigster Höhepunkt in dem Spiel, da Jefferson alles tat um Shawnee zu zwingen, den Quod so lang wie möglich zu halten, wodurch weitere Quods in ihren Hän den detonierten. Die Fans von Shawnee blieben allerdings bis zum bitteren Ende, und lie ßen sich von den Fans von Jefferson nicht unterkriegen, so dass sie zumindest hier nicht verloren. Am Ende des Spiels war Ryan heiser, als er das Endergebnis verkündete.

"Und da ist die Schlusssirene, und Jefferson besiegt Shawnee mit 34 zu 12! Vier Spieler von Jefferson flogen vom Feld gegenüber zweien von Shawnee. Art Hailey und Jim Bou ton haben mit jeweils neun Treffern die meisten Treffer, wobei Jonas Steele 17 Vorlagen und vier Tore aufzuführen hat." Die Fans von Jefferson jubelten, und besonders Murray lächelte im Bereich der Lehrer….sie selbst hatte die Schule 1971 als Jefferson abge schlossen. Im Bereich von Cortez drehte sich Warrick zu Harry um, während die anderen zum Ausgang gingen.

"Also, was hältst du von deinem ersten Quodpot Spiel?"

"Es war interessant, vermutlich auch einfacher anzuschauen als Quidditich, da man nur einem Ball folgen muss. Du willst mit Sicherheit nicht im Team im nächsten Jahr spie len? Du wärst mit Sicherheit dafür bereit."

"Es macht als Fan spass, aber ich mag das Spiel an sich nicht. Du sahst allerdings so aus als wenn du deinen Spaß hattest."

"Das war einfach unglaublich, Jonas, ich habe noch nie einen Quidditchspieler gesehen der so schnell reagierte, und unser Ball ist um einiges leichter zu ergreifen, als der Quod."

"Ja unser Junge wird sicherstellen, das er sehr viel Geld in zwei Jahren verdienen wird. Die Quodpot Weltmeisterschaften sind schon in drei Jahren, und er wird definitiv dort spielen." Sie waren nun bei dem Haupttor angekommen und sahen sich um, wobei sie Jo nas erblickten, der von deinen Quodpot-Fans umgeben war, die alle gleichzeitig seine Aufmerksamkeit wollten…..er war der einzigste bekannte Spieler, der noch Single war. Harry dachte, das die anderen dies in ihren Geschichten übertrieben hatten, aber sie hat ten es sogar Untertrieben. Das Mittagessen war witzig, und das Highlight war Claudia, die aufstand das Lieblingslied von Jonas, Train in Vain, von The Clash zu singen begann. Dies war allerdings das Resultat einer Wette von vor einer Woche, obwohl Claudia ein Handicap von 15 Toren hatte.

Das zweite Spiel an diesem Tag konnte problemlos als Debakel für Cortez bezeichnet werden, da sie 3 zu 23 gegen Proctor verloren, und viele von jenen eher zufriedenen Fans begannen nun laut zu rufen:

"Wirklich schade, Potter das du kein Quodpot spielst!"

Harry hatte soviel davon gehört, das er sich auf einen anderen Platz setzte und einen So noruszauber sprach und rief.

"Lasst mir nur etwas Zeit!"

Die Anhänger von Cortez begannen nun laut zu Lachen, nur um ihr Team nun noch lauter anzufeuern, selbst als das Spiel weiter Fortschritt. Nahe der Ein-Stunden-Marke hatte Cortez nur noch 6 Spieler, und Proctor hatte noch vier….und gewann am Ende. Proctor bejubelte es beim Verlassen des Stadions nicht zu sehr, und die Schüler von Cortez waren sich darüber im klaren, das ihr Team das vermutlich schwächste der vier Teams war und sich daran nichts ändern ließ. Jefferson war am Ende sehr zufrieden, da sie das einzigste Haus waren, das beide Spiele an diesem Wochenende gewonnen hatte, und sie lagen so wohl im Quidditch als auch im Quodpot an erster Stelle.

Harry, Warrick, Reiko und Sophie gingen nun zum Hauptgebäude zurück, wobei unter wegs auch Claudia zu ihnen stieß, um dann in den Koffer zu gehen, um die nächste Akti on gegen Joe Clancy zu planen. Sie suchten, fanden aber Jonas nicht. Sie gingen deshalb zu Jefferson hinauf, denn er war vielleicht schon dort. Auf dem Weg dorthin gingen sie ihren bisherigen Ziele durch. Reiko überlegte, vielleicht Poole, dem Hausmeister, einen Streich zu spielen. Claudia hatte hier aber Einwände.

"Oh nein, definitiv nicht. Er wird als Mitglied des Lehrerstabs eingestuft, und wenn wir uns ihm zuwenden wird das ganze noch härter untersucht als bei einem Schüler, selbst wenn wir sehr sanft vorgehen."

"Dann müssen wir etwas machen, das niemand zurückverfolgen kann, etwas das keine WWW-Produkte verwendet, etwas einfaches, elegantes." Sie unterhielten sich einige Mi nuten lang darüber, bis sie den Gemeinschaftsraum von Jefferson erreichten…..genau im selben Moment wie Drew, der aus der anderen Richtung kam, da es mehr als eine Treppe gab.

"Hallo Leute, sucht ihr Jonas?" Sie nickten.

"Kommt rein, er ist vermutlich im Gemeinschaftsraum oder in unserem Zimmer." Er öff nete die Tür und sie traten hinter ihm ein. Der Gemeinschaftsraum füllte sich langsam mit den Schülern die vom Spiel zurückkehrten, und schien nicht hier zu sein. Drew hatte nicht bei ihm gesessen, weshalb er nicht wusste, wo er sein konnte. Sie folgten ihm zu dem Zimmer, das er sich mit Jonas teilte, und Drew bewegte seine Hand vor der Tür, so dass diese sich leise öffnete. Er trat ohne weiter sich umzuschauen ein, und die anderen folgten ihm…..und sie sahen:

Jonas und seine Freundin, beide nackt, aber auch ohne geschlossene Vorhänge. Jonas sah auf als sie laut einatmeten. Er war mehr als nur überrascht, genauso wie seine Freundin…..die Harry nun als eine Schülerin aus seinem Verwandlungsunterricht aus Proctor zu erkennen glaubte. Sie war es auch die sich zu Wort meldete.

"Würdet ihr uns bitte allein lassen?" Harry und seine Freunde flohen sofort aus dem Raum, während Drew seinen Zauberstab hervor holte und die Vorhänge um Jonas' Bett schloss und einen Stillezauber darauf legte. Er ergriff seine Hausaufgaben von seinem Schreibtisch und ging wieder hinaus.

Sobald sie wieder im Gang waren sahen alle recht beschämt drein. Claudia hatte ein Lä cheln auf dem Gesicht, das ihn sehr stark an McGonagall erinnerte, obwohl er diese Ähn lichkeit nicht aussprach. Warrick, hingegen sprach zuerst.

"Mein Gott, das war heftig. Draußen ist ein wunderschöner Tag oder Drew?" Drew be gegnete immer wieder verschiedenen Klassenkameraden mit ihren Freundinnen, weshalb er damit einfacher umging.

"Es war wirklich ein wunderschöner Tag um Quodpot zu spielen." Harry verstand nun, während sie langsam wieder hinaus gingen.

"Ich frage mich, was es zum Abendbrot geben wird, ich würde mich über Lasagne freu en." Drew sah, wie einer seiner Zimmerkollegen gerade in den Gang hinaus trat, und er winkte ihn zu sich herüber.

"Das kann man bei den Elfen nie so genau wissen, vor ein paar Jahren gingen sie soweit, 12 Mahlzeiten hinter einander nur Hamburger zu servieren, erinnerst du dich noch So phie?"

"Das tue ich, Murray musste sie regelrecht anflehen, die Menüs wieder zu ändern. Reiko, erinnerst du dich noch, was es auslöste?"

"Ich glaube die Lehrer haben es uns nie erzählt oder ? Claudia, weisst du es noch?"

"Mir geht es gut Reiko, ihr könnt aufhören euch zu verstellen, obwohl ihr es wirklich gut gemacht habt. Jonas ist ein Single und er kann tun und lassen was er will. Ich besitze ihn nun einmal nicht." Ihre Stimme war sehr rau, aber es war klar ersichtlich, das sie nicht weinte. Harry stimmte dem zu, was sie sagte, obwohl es deutlich war, das die anderen es nicht taten. Er entschied sich dazu, diese Szene zu beenden.

"Kommt, verschwinden wir. Jonas wird dazu stoßen, wenn er bereit ist." Abgesehen von Drew, aus verständlichen Gründen, verteilten sich die anderen auf ihre Zimmer und tra fen sich zum Abendbrot wieder. Zu Gunsten von Jonas sollte gesagt werden, das er sich nicht für das, was er tat zu schämen schien. Niemand warf ihn mehr oder weniger hinaus, und selbst Claudia unterhielt sich ein wenig mit ihm, obwohl nicht so lange wie sonst.

Zwischen dem Zwischenfall und dem Abendbrot, hatten sich Harry und Warrick lange über die Wünsche von Jonas über das Verhalten von Warrick unterhalten, aber auch über seine nicht vorhandenen Gefühle für Claudia. Warrick war hin- und her gerissen, da er meinte, das seine Loyalität geteilt war. Nur weil Jonas so lange der einzigste andere Jun ge in ihrer Gruppe war, hieß das nicht das Warrick ihn als seinen besten Freund ansah. Während er das nie laut gesagt hatte, so hatte er doch immer über Reiko in dieser Form gedacht, selbst bevor seine Gefühle für sie sich entwickelten. Harry tat sein bestes um ihn zu beruhigen. Es war auch für ihn ungewohnt, da er sowohl mit Jonas als auch mit Claudia gleichviel Zeit verbrachte, aber die meiste Zeit verbrachte er ausschließlich mit Sophie, Warrick, und Reiko.

"Keine Sorge, Claudia wird ihn nicht dazu zwingen, also schau einfach zu."

"Wieso bist du dir da so Sicher, Harry?"

"Weil, wenn sie es tut, wird es deutlich werden, das es ihr doch sehr nahe geht, und ich wette, das sie sich eher einen Finger abschneiden würde, als das sie das zulassen würde."

"Wo würdest du stehen, wenn sie es versuchen sollte?"

"Auf Warrick's Seite, denn Jonas hat nichts falsch gemacht, abgesehen davon das er den Vorhang nicht geschlossen hatte…das ähnelte fast einer Situation wo ich einen Porno film sehen würde. Er ist ein Single und kann tun, was er will, weshalb ich auf dieser Seite stehen würde."

"Sophie steht hinter dir?"

"Und das tat sie bevor wir das ganze sahen, jetzt weiß ich es nicht."

"Nun, Reiko wird mich dafür töten das ich es sage, aber ich stimme dir zu." Es klopfte nun an der Tür, und Sophie und Reiko traten ein. Sie stimmten ihm zu, das Claudia auf das Thema nicht weiter eingehen würde, aber auch das sie alles tun würden um die Dinge zu beruhigen, falls sie es doch tun würde. Jonas war nach dem Abendbrot nicht dabei, was aber an der Party lag, die Jefferson nach dem doppelten Gewinn an diesem Wochen ende veranstaltete…Cortez hatte ihre eigene Party bereits gestern veranstaltet da sie wussten, das es sehr unwahrscheinlich sein würde, das sie auch am Sonntag etwas zu fei ern hatten. Sie ließen Clancy an dem Abend in Ruhe, und Harry hatte dessen Tür über prüft und dort nun mehrere Alarm- und Warnzauber gefunden…..zum Glück befanden sich Harry und Sophie unter dem Unsichtbarkeitsumhang, denn sie hatten etwas derarti ges erwartet. Sie würden einen besseren Moment abwarten müssen, wo sie ihn offen an sprechen konnten.

Claudia ging nicht weiter auf das Geschehen ein, obwohl sie ab jetzt es vermied, irgend welche Zeit allein mit Jonas zu verbringen…..das Mädchen, das Karen Bosworth hieß, war im übrigen nicht seine Freundin, und Harry und Warrick hatten sie am nächsten Tag pflichtbewusst während des Verwandlungsunterrichts ignoriert. Abgesehen davon ver hielten sich die Dinge relativ normal für die Gruppe, die alle auf Samstag warteten, wo sie wieder in die Flackter Alley konnten.

Samstag, 19. Oktober 1996

Great Lakes Dining Hall

10:00 Uhr

Die ersten Besuchstage der Flackter Alley standen nun an und heute war der Tag, an dem die älteren Schüler dorthin gehen konnten. In Great Lakes durften nur die vier obersten Klassenstufen den Campus verlassen und das an diesen Wochenenden, da die Schule den jüngeren drei Schuljahren im Bezug auf die Muggel in Milwaukee nicht vertraute. Die Schule war groß genug, etwa 335 Schüler, und von diesen konnten etwa 190 zur Flackter Alley, weshalb es immer 2 Tage dauerte bis alle dort waren. Deshalb gingen Harry und der Rest seiner Klassenkameraden sowie die Siebtklässler am heutigen Tage, während die restlichen Gruppen morgen gehen würden. Es gab allerdings Ausnahmen, die aber von Fall zu Fall entschieden wurden, diese kamen aber nicht oft vor.

Murray sah zu den anwesenden Schülern, es waren 101. sie war jedes mal nervös wenn solche Tage anstanden, denn es reichte ein einziger Zwischenfall um das totale Chaos auszulösen.

"Denkt an die Regeln, keine Magie Minderjähriger in der Flackter Alley, und keine Ma gie irgend einer Art im Muggelteil von Milwaukee ausser es besteht Lebensgefahr, und das gilt auch für die Siebtklässler. Jeder hat um 17.30 Uhr am Portschlüsselpunkt zu sein, ohne Ausnahme. Irgendwelche Fragen?"

Es gab keine Fragen, da alle darauf warteten, loszukönnen. Sie wurden von zwei Lehrern begleitet, die am Portschlüsselpunkt stationiert würden, um auf Notfälle reagieren zu können. Es würde aber keine offizielle Aufsicht geben, sehr wohl aber am nächsten Tag. Die Jugendlichen die heute los gingen waren alles Veteranen die diese Besuche bereits seit zwei bis drei Jahren machten, und es wurde angenommen, das, wenn man ihnen nicht vertrauen konnte, wem dann? Außerdem, sollte es Zwischenfälle geben, würde der nächs te Ausflug, Mitte Dezember gestrichen. Das war die Zeit der Weihnachtseinkäufe, und niemand wollte diese verpassen.

Die Jugendlichen stellten sich in Gruppen zu Fünf oder Sechs Personen um die Port schlüssel auf, und einer nach dem anderen verschwanden sie. Die Lehrer waren zuerst ab gereist, und sammelten die Gruppen am Ankunftspunkt der sich direkt neben dem Aus gang in den Muggelteil von Milwaukee befand. Dies war nicht wie bei dem Besuch im Sommer, weshalb es keine Baseballschläger oder ähnliches gab, denn die Portschlüssel blieben im Besitz der Lehrer. Wie die anderen Schüler auch ging das Sextett zur Bank und verabschiedete sich dort von Drew. Er ging direkt von hier aus zu der Station der Au roren und würde seinen Tag mit seinem Vater verbringen.

Sophie und Claudia, die beide aus Problemfamilien stammten, bekamen für jeden Besuch der Flackter Alley eine bestimmte Geldsumme aus ihren Verließen zugeteilt. Claudia's Familie könnte den Begriff „Fehlfunktion" praktisch neu definieren, und aus diesem Grund hatte das amerikanische Ministerium es erlaubt, das ihnen das Wissen um Clau dia's magische Fähigkeiten aus dem Gedächtnis gelöscht wurde. Sie bekam immer wie der einmal Briefe von ihnen über die Muggelpost, aber es war keine wirklich enge Ver bindung mehr. Harry kannte diese Art der Familien, und er selbst ging davon aus, das ei nige von Claudia's Problemen auch mit ihren familiären Problemen zusammenhingen. Aus diesem Grund gab es über dem Elternhaus von Sophie die Überwachungszauber, für den Fall das sie sich offen über die Magie äußerten…..was bisher nicht vorgekommen war, und Sophie wollte noch vermeiden das ihre Gedächtnisse verändert wurden, denn sie wollte, das sie sie für das liebten was sie war, nicht für das, was sie vorgab zu sein. Clau dia hatte man nicht gefragt, da das Verhalten ihrer Eltern zu einigen massiven Problemen in der Anfangszeit geführt hatte.

Jonas hatte recht reiche Eltern in Chicago, und Reiko war auch nicht gerade Arm, da die Lehrer in der magischen Welt gut bezahlt wurden. Warrick hatte endlich Harry gegen über zugegeben, das sein Onkel für das Indiana Pacers Basketball Team spielte, und ihm immer wieder Geld zusteckte, obwohl Warrick's Eltern keines Annahmen….sein Vater war ein Zauberstabmeister, seine Mutter arbeitete in der regionale, magischen Regierung von Indianapolis. Sein Onkel war allerdings nicht gewillt gewesen, einen Koffer wie den von Harry zu finanzieren, wie Warrick erzählte. Auch er war nicht unendlich ausschöpf bar. Er versprach allerdings, Harry zu einem Spiel in der Weihnachtspause mitzunehmen.

Nachdem die Jugendlichen ihr Geld geholt hatten, gingen sie noch eine Zeit lang umher, und zeigten Harry einige Dinge in der Flackter die er noch nicht kannte. Von der Zusam menstellung her ähnelte sie der Winkelgasse, obwohl sie weiter ausgedehnt war. Harry hatte seine Augen auf einige Orte gerichtet, die geradezu perfekt für eine Zweigstelle von WWW waren, falls Fred und George jemals sich hier her Ausweiten wollten. Dieses mal mussten sie keine Bücher kaufen, und ihre Ausrüstung wurde von Dobby und Winky im mer wieder ergänzt, die nur zu gern bereit gewesen waren mit Warrick und Reiko zur Apotheke zu gehen oder aber mit Claudia zu anderen Läden. Die meisten anderen Schü ler hatten diesen Luxus allerdings nicht, und diese Läden wurden meist von reicheren Personen besucht.

Der eine Laden in den sie mussten war jener, wo Harry neue Festtagsroben bekommen sollte. Er war in den letzten Monaten ziemlich gewachsen. Allerdings bereitete ihm der Gedanke auch weiter Stress als früher, und außerdem bekam er nun genügen zu Essen, was das Wachstum auch erklärte…genauer gesagt hatte er seit dem Tag, wo er Dobby anstellte, mehr als genügend zu Essen bekommen. Sophie bestand darauf und Harry wusste, das man darüber nicht mit ihr diskutieren konnte…obwohl er es trotzdem ver suchte, wenn auch nur um die Illusion aufrecht zu erhalten, das er auch ein Wort mitzure den hatte.

"Habe ich eine Wahl?" Sie ergriff seinen Arm und zog ihn mit sich.

"Nicht wirklich, nein. Hey, sieh es von der positiven Seite, es ist immer noch besser als ein Finger im Auge."

"Wieviel besser?" Männer, dachte Sophie. Aber dank seiner Fähigkeiten als Anführer wusste Harry durchaus, das er nicht auf alles eingehen musste….obwohl es bisher keine wirklich großen Kämpfe gegeben hatte…..zum Glück.

Sie betraten den Laden namens „The Playground", dem neuesten Kleiderladen der magi schen Welt, der erst vor kurzem eröffnet worden war, wobei Harry den Mädchen massive Reaktionen in Form von Scherzen androhte, wenn sie ihn hier länger als 15 Minuten auf halten würden. Sie nahmen ihn nur halb ernst, und hielten ihn nur knapp 20 Minuten fest. Die drei Mädchen und Jonas und Warrick ärgerten Harry die ganze Zeit, denn sie mein ten, Pink wäre die perfekte Farbe für ihn, und so zwangen sie ihn, seine Roben in dieser Farbe zu bestellen. Harry störte sich nicht wirklich daran, und bestellte zum Spaß eine Robe in extrem grell-grüner Farbe, nur aus Spaß natürlich. Nachdem sie gesagt hatten, das sie die Roben am Nachmittag abholen würden, gingen sie wieder zum Eingang zu rück.

Die ursprüngliche Überlegung war das sie sich zum Mittag hin aufteilen würden, und die beiden Paare getrennte Wege gehen würden, während Jonas und Claudia woanders hin gingen…aber die Ereignisse der letzten Woche hatten diese Pläne zunichte gemacht. Beide kamen recht gut mit einander klar, aber es gab noch immer diese gewisse Form ei ner Barriere zwischen ihnen…und wir sprechen hier über keine magische Barriere. Sie entschieden sich deshalb dazu, zu einem Mexikaner zu gehen, den Drew, der in Milwau kee aufgewachsen war, ihnen empfohlen hatte. Er befand sich in der Nähe des Halloween Kostümverleihs, und sie hatten noch immer ihre Dinge für die Party in gut zwei Wochen zu besorgen.

Nachdem sie fertig gegessen hatten….die Elfen hatten noch immer Probleme, inter essante Menuefolgen zu finden, denn sie kochten in der Regel für große Gruppen….entschieden sie sich, den Kostümverleih zu Letzt zu besuchen, da sie die Dinge nicht länger als nötig herumtragen wollten, und Harry hatte kein Interesse daran, dabei gesehen zu werden, wie er seinen Zauberstab verwendete. Die Mädchen gingen nun in einen Muggel-Kleiderladen, und die Jungs gingen direkt in einen Spieleladen….Cliché ja, aber witzig. Auf dem Weg in das Musikgeschäft ging Harry kurz neben Reiko.

"Hast du es geschafft?"

"Das habe ich, beim nächsten Besuch weisst du es." Harry hatte Reiko gebeten, auf So phie zu achten, und zu sehen welche Musik sie interessierte. Wenn alles klappte, würde er diese Dinge für Sophie zu Weihnachten kaufen.

Sie verbrachten mehrere Stunden im Musikladen, der in der Regel gebrauchte CD's und viele Importsachen verkaufte, der aber auch einige Teststationen besaß. Harry's Abnei gung gegen Muggelmusik wurde sehr deutlich, als er noch nie von diesen Bands gehört hatte, weshalb er nur die auswählte die er kannte. Er hatte eine Stereoanlage in seinem Koffer und Warrick hatte es geschafft, sie korrekt zum Laufen zu bringen, trotz der Ma gie. Nachdem sie noch eine Zeit herumgelaufen waren, sich die Schaufenster angeschaut hatten war es bereits 15:30 Uhr, und sie trafen sich im Halloween Shop.

Harry und Sophie hatten sich lange darüber unterhalten wie sie sich verkleiden sollten, ob nun etwas romantisches oder etwas witziges….oder etwas romanisch-witziges. Reiko und Warrick wählten immer das witzige, und entschieden sich sehr schnell für die Super helden-Kostüme. Sie wählte das Kostüm von Storm aus dem X-Men-Comics, und er das von Batman…..nun, sie waren sich generell immer darin einig, das sie Helden aus Co mics wählten. Jonas hatte sich für eine Ausrüstung aus dem American Football entschie den, weshalb er ein Trikot der Packers, sowie einen passenden Helm in einem Sportarti kelladen neben an kaufte, denn er würde die magische Variante von Brett Favre darstel len. Claudia machte nun einen Witz über seine Größe, und suchte ein Kostüm, das sie als die Freiheitsstatue darstellen würde. Sophie suchte noch immer etwas passendes für die beiden, als sie die perfekte Lösung in einer Ecke fand….als sie noch jung war, hatte sie ein Comic namens Calvin und Hobbes geliebt, und das Kostüm war eine nicht lizensierte Version von Calvin und Hobbes. Ahnt ihr, wer Hobbes spielen würde?

Ja, Harry war klein gewachsen, aber er war noch immer 3 Inches größer als Sophie, wes halb ihm gesagt wurde, das Tigerkostüm tragen würde, während sie eines von Calvin's T-Shirts sowie kurze Hosen tragen würde, ähnlich seinem Bild. Sophie's braunes Haar wür de blond gefärbt und hochgegelt werden. Dies war eine weitere Verhaltensweise die Har ry nicht kannte, und die aus keinem Comic stammte. Sie entschuldigte die beiden kurz, während sie zu einem Bücherladen gingen, und Harry musste sich eines der Bücher kau fen…..was er auch tat.

"Du kannst sie jederzeit ausleihen, ich bin sicher das sie großartig sind."

"Das sind sie, du wirst dich fragen, wo sie dein ganzes Leben über waren."

"Ich habe das Gefühl schon seit einigen Monaten." Sie drückten die Hände und gingen wieder zu den anderen hinüber, wobei Harry viele Einkaufstaschen bei sich hatte. Sie gingen wieder in die Flackter Alley, und nachdem Harry die Tüten verkleinert hatte, hol ten sie die Roben von Harry ab. Sie hatten noch 20 Minuten, aber Harry wollte noch zu einem anderen Laden. Drew war gerade herein gekommen und sie nahmen ihn direkt mit.

"Ich möchte in einen Laden für magische Gegenstände gehen um mir selbst ein Denkari um zu kaufen."

"Ich dachte, das die Zwillinge es für dich kaufen würden?"

"Nun sie sind im Moment sehr beschäftigt, Drew, und ich nehme an, das sie entweder von Dumbledore, dem Ministerium oder anderen überwacht werden. Ich möchte nicht das eine dieser Gruppen glaubt, das die Zwillinge ein Denkarium besitzen, denn der nächste, logische Schritt wäre, das sie es für mich gekauft hätten. Nebenbei machen sie viel für mich, und diese Sache kann ich selbst machen."

Sie gingen direkt zu dem Laden und zehn Minuten später besaß Harry ein mittelgroßes Denkarium…welches er nicht über den Portschlüssel mit zurück nahm sondern Dobby nahm es mit. Kurz bevor der Portschlüssel sich aktivierte, fühlte sich Harry mit dem Kauf sehr zufrieden.

"Also ihr könnt gerne einige meiner Abenteuer dort drüben ansehen. Ich bin sicher, das ihr die Dementoren lieben werdet."

"Ich bin sicher das ich das nicht werde Harry, aber danke das du an uns gedacht hast."

"Jederzeit, Claudia, ich helfe dir immer gerne."

Donnerstag, 24. Oktober 1996

22:30 am

Cortez Lounge

Dies war Harry's schulfreier Morgen, und er saß am Computer und schrieb seine Haus aufgaben in Muggelstudien, welche nach dem Thanks Giving-Tag am Mittwoch abgege ben werden mussten. Der 20 Seiten lange Text befasste sich mit einem fast mystisch zu nennenden Kandidaturversuch zum Amt des Muggel-Präsidenten. Dies war bereits sein dritter Versuch und er hatte gerade 11 Seiten geschafft, als ihn jemand an dem Ärmel zog…..es war ein sehr blasser Dobby.

"Kein „pop" dieses mal, du bist wirklich gut geworden…." Er hielt inne, als er sah, das Dobby's Augen größer als normal waren.

"Harry, du musst unbedingt mit mir mitkommen." Das letzte Mal, als er dies gehört hatte, waren die Zwillinge zu Besuch gekommen.

"Fred und George sind hier? Ist der Laden denn nicht noch geöffnet?"

"Nein Harry, wir müssen zum Büro von Professor Murray, dies ist äußerst wichtig." Har ry zuckte mit den Schultern und sicherte seine Dateien auf dem Computer, verstaute die Diskette und beide gingen hinunter in den Dritten Stock zum Büro der Schulleiterin. Har ry stellte keine Fragen, denn er ging davon aus, das er es ihm und Professor Murray gleichzeitig sagen wollte. Als sie dort ankamen, klopfte Harry und sie wurden hinein ge beten.

"Guten Morgen Ma'am."

"Guten Morgen Harry, womit kann ich dir helfen?" Er sah nun zu Dobby.

"Umm….gute Frage, Ma'am. Dobby hat etwas, das er uns sagen möchte, ich denke das er auch will, das sie es erfahren."

"Setzt euch bitte beide." Das taten sie und Dobby räusperte sich nervös, und richtete sich in seinem Stuhl auf.

"Harry, Professor…heute morgen waren Winky und ich in der Flackter Alley, wo wir die Einkäufe erledigten. Während wir in Richtung des Ladens gingen, hörten wir einen Mann sprechen, und er klang sehr befremdlich." Harry und Murray starrten ihn nun ver wirrt an, denn worum ging es? Dobby sprach nun weiter.

"Der komische Teil war, Harry, das er so ähnlich wie du gesprochen hat….fast genau so wie du." Oh je, Harry ahnte, das dies nicht gut sein konnte.

"Du meinst nicht den normalen englischen Akzent, oder?"

"Sein Akzent ähnelte deinem, Harry, dem aus Surrey." Wie Dobby den Akzent aus Sur rey von anderen unterscheiden konnte, was Harry ein Rätsel, aber er klang sehr ernst in dieser Beziehung. Murray bemerkte, das ihr Schüler sehr blass wurde.

"Harry, du wirkst besorgt, was ist los?" Harry musste kurz nachdenken.

"Dobby, wie sah der Mann aus?" Dobby hatte etwas besseres als eine verbale Beschrei bung zu bieten.

"Winky hatte einen Stift in ihrer Tasche, und sie benutzte die Rückseite unserer Einkaufs liste für die Zeichnung. Und Harry, als ich ihn mir genauer ansah, habe ich ihn erkannt. Er war ein regelmäßiger Besucher der Malfoys, obwohl ich seinen Namen nicht kenne." Er nahm das Stück Papier aus seiner Tasche und reichte es zuerst Murray. Sie bewegte ihren Zauberstab darüber und vergrößerte das Bild mehrmals, es war ein nützlicher Zau ber, der die Qualität des Bildes nicht veränderte.

"Das ist wirklich gut, ich erinnere mich das du sagtest, das einer deiner Elfen zeichnen kann….erkennst du ihn, Harry?"

Er sah sich die Bilder an, und die Ähnlichkeiten waren sehr deutlich erkennbar. Sie sahen sehr bekannt aus, nicht das er den Mann selbst kannte, aber vielleicht einen Verwandten…VERDAMMT, jetzt erkannte er ihn.

"Das Bild ähnelt einem meiner ehemaligen Klassenkameraden von Hogwarts, Gregory Goyle. Sein Vater war vermutlich ein Todesser, aber er nahm an dem Fiasko in der Mys teriumsabteilung nicht teil…und während sein Sohn nicht viel in der Schule spricht, denn er hat das Gehirn eines Fisches, so gehe ich an Hand seines Dialektes davon aus, das er ebenfalls aus Surrey stammt. Ich denke nicht das ich dies erkannt hätte, wenn ich die Bilder nicht gesehen hätte, und Dobby sagte das er ihn bereits einmal gesehen hätte. Kinder aus Surrey gab es so gut wie keine in Hogwarts, aber Goyle und ich waren defini tiv nicht die einzigsten."

"Bist du dir sicher?" Harry kratzte sich kurz am Kinn.

"Nein Ma'am, nicht mit 100 prozentiger Sicherheit, und ich denke das ich diesen Mann noch nie zuvor gesehen habe….aller höchstens ein oder zweimal in King's Cross, aber es ist nicht eindeutig. Aber dieses Bild ähnelt sehr stark Goyle Jr. Außerdem sind die Goyles sehr enge Freunde der Malfoys." Murray dachte einen Moment nach.

"Dobby, wo hast du diesen Mann gesehen?"

"Außerhalb der Apotheke."

"Haben sie ihn je zuvor gesehen?"

"Das weiß ich nicht, Ma'am, obwohl ich ausser von Harry einen derartigen Dialekt noch nie gehört habe, abgesehen von Fernsehsendungen."

"Mit wem sprach er?"

"Mit niemanden, Ma'am, er schien eher mit sich selbst zu reden. Er sprach, wie sie sehen können mit niemanden, aber auch in keinen dieser Spiegel, wie es Harry tat." Murray stand nun auf und warf etwas Flohpuder in den Kamin.

"Mitchell Baylor!" Binnen weniger Sekunden erschien Baylor's Gesicht in dem Feuer.

"Hallo Joanne. Was kann ich für dich tun?"

"Ich muss dich bitten einen Augenblick her zu kommen, hast du dafür gerade Zeit?"

"Einen Moment bitte, ich komme sofort hinüber." Es dauerte genau drei Minuten, bevor er aus dem Kamin geklettert kam. Mitchell Baylor war 46 Jahre alt, knapp 6 Fuß groß, und gut gemuskelt….und er ähnelte sehr stark seinem jüngsten Sohn, Drew….seine beiden anderen Kinder, beides Töchter, hatten bereits ihre Schule in Great Lakes abge schlossen. Er reinigte sich von dem Staub und drehte sich zu den anderen um. Er wusste, wer Harry war, aber er wartete, bis er ihm vorgestellt wurde.

"Mitchell, dies ist Harry Potter und sein Hauself Dobby."

"Harry Potter, es freut mich dich kennen zu lernen, Drew hat mir fast alles über dich er zählt." Sie schüttelten die Hände und Baylor begrüßte Dobby sehr höflich.

"Es freut mich sie kennenzulernen Sir, und bitte richten sie nochmal meinen Dank dafür aus das er mir den Pulsarzauber bei brachte." Mitchell lächelte nun.

"Ja, er sagte das du ihn sehr gut eingesetzt hast in deinem Kampf in England. Ich gehe davon aus, das es in diesem Treffen um mehr geht als um die Vorstellung möglicher neu er Kollegen." Auf Murray's Signal hin, wiederholte Dobby seine Aussage von vorher, wobei er nicht mehr so nervös klang.

"Nun, nun….. ich kann nicht gerade behaupten das es mir überrascht, Harry. Wenn dieser Voldemort so klug ist wie wir denken, hat er so oder so eine derartige langfristige Über wachung organisiert. Die Zusammenarbeit mit dem Vampiren klappt sehr gut, aber er würde trotzdem einen Magier hier haben wollen. Er würde jemanden schicken, der er setzbar ist, was deiner Beschreibung nach auf diesen Mann zutrifft."

Einmal die Woche schickte Harry über die Muggelpost ein falsches Tagebuch mit seinen Unternehmungen an Mark Frankel in Chicago, der es dann anpasste und als eine einzelne Seite an Voldemort schickte. Es gab keine Anzeichen dafür, das dieser sie derzeit offen verfolgte, und Harry hatte viel Spaß, als er seine Besuche in der Flackter Alley neu „er fand".

„Können wir irgend etwas unternehmen?"

"Nein das ist ein Problem, denn ein dunkler Magier zu sein ist hier nicht verboten, son dern man muss wirkliche Verbrechen begehen, oder das Gesetz zur Geheimhaltung ver letzen. Dunkle Magier hier tun dies aber nicht, sie sind so sehr in unser System eingebun den wie wir es auch sind. Harry, du hast aber niemanden dabei beobachtet, das jemand dich verfolgte?"

"Nein, aber im Muggelteil von Milwaukee habe ich nicht darauf geachtet. Wir verbrach ten kaum Zeit in der Flackter Alley, aber ich bin mir sicher, das ich nicht verfolgt wurde."

"Hast du dich auf Überwachungszauber und derartiges überprüft?"

"Mehrmals in Flackter, und dann erneut bevor wir mit dem Portschlüssel zurückkehrten. Ich fand aber keinen bei mir." Baylor dachte nach und sah kurz auf seine Uhr.

"Nun, ich werde in mein Büro zurückkehren und die englischen Auroren kontaktieren. Harry, sollte Goyle wegen irgend welcher Verbrechen gesucht werden, so werden wir ihn in Gewahrsam nehmen."

"Du glaubst, er ist so einfach zu finden?"

"Dobby, hatten du oder dein Freund das Gefühl, das er sich bewusst ist, das ihr ihn beob achtet."

"Nein Sir, Winky brauchte einige Minuten um ihre Zeichnung zu beenden und er hat uns nie angesehen."

"Gut, dann können wir ihn auf die schnelle Weise einsammeln. Ich bin sicher, das er vor sichtig ist, aber wenn er so unvorsichtig ist, wie du sagst, dann mache ich mir keine Sor gen. Entschuldigt mich, ich gleich wieder da." Er verschwand wieder durch den Kamin, und aktivierte die internationale Verbindung in seinem Büro. Rufus Scrimgeour's vorge schlagenes Treffen mit Harry hatte noch nicht stattgefunden, aber Harry hatte gelesen, das Rufus vor einer Woche in Boston gewesen war. Er hoffte das es keine negativen Ge fühle des Mannes ihm gegenüber wegen der Liga gab.

"Was denkst du, Harry?"

"Ich denke, das, sollte er mit Rufus reden, gar nichts passieren dürfte. Er muss derzeit hart daran arbeiten die Regierung wieder herzustellen, und er will sicher vermeiden, das bekannt wird, das die Amerikaner die detektivische Arbeit für ihn erledigen. Außerdem dürfte er im Moment wegen der Liga nicht so gut auf mich zu sprechen sein. Sollte es Travis sein? Er wird einfach froh sein, das ein weiteres Problem erledigt ist. Ich weiß lei der nichts über Bones, denn das einzigste Mal wo ich wirklich mit ihr geredet habe, war bei ihrem Besuch hier, deshalb kann ich sie nicht einschätzen."

"Du denkst immer mehr politisch, Harry, und ich denke das hast du vorher nie getan."

"Nun das liegt an Professor Lyman und Professor Ziegler, sie haben einigen Einfluss auf mich." Baylor kam nun wieder aus dem Kamin.

"Nun ich habe mit Travis Biller gesprochen, und er hat mich sofort gebeten ihn in Ge wahrsam zu nehmen. Er wird wegen mehrerer Verbrechen gesucht, abgesehen davon das er zu Voldemort gehört. Das ist für mich ausreichend, und für Jacobson auch. Harry, ist es in Ordnung wenn ich die Zeichnung mitnehme?"

"Natürlich." Der ältere Mann verkleinerte sie und steckte sie ein.

"Ich sage euch beiden Bescheid, wenn es Neuigkeiten gibt. Hauselfen, die einen Spion unter uns entdecken, ich dachte ich hätte schon alles erlebt, ich könnte glatt in Ruhestand gehen." Dobby musste nun lächeln.

"Werdet ihr ihm direkt folgen, Mitchell?"

"Ich werde mit einem Team in die Flackter Alley gehen, Joanne. Ich sehe keinen Grund, zu warten, und ich bin Neugierig, wie tief das Problem mit Voldemort's Spion noch geht. Ich mag es nicht, wenn ausländische Verbrecher sich hier herumtreiben." Es wurde im mer deutlicher, das er die Idee genoss, Goyle direkt zu fassen.

"Also, ich muss los." Baylor ging durch die Kaminverbindung wieder in sein Büro, wo er eine Gruppe von Auroren zusammen rief. Mitchell war der Chef der Aurorengruppe in Milwaukee, einer der fünf Kommandogruppen der Auroren im Land. Es befanden sich 60 Auroren unter seinem Kommando, sowie einige sonstige Angestellte. Er entfernte den Staub von seiner Kleidung, und kopierte dann die Zeichnung von Winky mehrmals. Er reichte sie dann den anderen fünf Personen des Teams, das auch als Pod bezeichnet wur de, und die ihn begleiten würden.

"Dies ist der Mann den wir suchen. Sein Name ist Gregory Goyle, Alter 39, und ist ein gesuchter Verbrecher in Großbritannien. Er ist ein Dunkler Magier, und ein Alliierter von Voldemort, und er hat ein Tattoo auf seinem Arm. Der Junge, den er ausspioniert, ist Harry Potter, ein guter Freund meines Sohns, so das ich dieses Mal mit euch gehen wer de. Brian, bist du bereit?" Brian McCann, ein kleiner, 33jähriger Mann, war der Anführer des Teams 5, und er nickte. Sie waren nicht gezielt auf den Kampf gegen andere Magier trainiert, denn es gab so wenige Konflikte zwischen den Magiern in Amerika, das die meisten Auroren noch nie jemanden im Dienst getötet hatten. Sie gingen durch den Ka min in die Flackter Alley, wobei sie das grobe Bild des Mannes in der Tasche hatten und teilten sich auf. Wie die Auroren in England, trugen sie keine Uniformen, so dass Goyle zu keiner Zeit ahnte, das er verfolgt wurde.

Gregory Goyle Sr. Hatte sich jetzt seit gut 2 Monaten in der Flackter Alley aufgehalten, und bis zur letzten Woche war ihm nicht viel aufgefallen. Er war nicht soweit gegangen, eine Arbeit anzunehmen, weshalb seine Ausflüge recht kurz gehalten waren. Er fragte sich oft, wieso Voldemort ihn hier her geschickt hatte, denn Potter war hunderte Kilome ter entfernt, und soweit Goyle es sagen konnte, war er erst einmal hier in der Alley gewe sen. Harry lag falsch, wenn er dachte, das niemand ihm folgte. Dank Voldemort und Sna pe, besaß Goyle einen unbegrenzten Vorrat an Vielsafttrank, und hatte genügend Mate rialien von verschiedenen Personen, so dass er Harry überall hin, auch in die Muggelbe reiche folgte. Die Leute sprachen selten über Harry, ausser nach dem Kampf im Ministe rium, aber auch nach dem letzten Quidditchspiel. Er beschwerte sich aber nicht, zumin dest nicht bei Voldemort. Er hatte alles über den Kampf im Ministerium gelesen, und war in der Tat durchaus froh, nicht dort gewesen zu sein. Vor wenigen Tagen, während Petti grew sich bei ihm meldete, hatte dieser ihm gesagt, das es bisher keine Pläne für seine Rückkehr gab. Das Problem hier war aber, das er nichts zu tun hatte, und dies führte zwangsläufig zur Langeweile, er wurde nachlässig.

McCann und seine Gruppe brauchten nicht Lange, um Goyle zu identifizieren, da er sich immer am Eingang aufhielt, und er war auffällig genug um ihn zu erkennen. McCann und Baylor waren diejenigen, die ihn erkannten, und McCann sprach leise in seinen Spiegel, womit er die anderen zu sich rief. Baylor ging an Goyle vorbei ohne ihn näher anzu schauen. Er stellte sich direkt rechts hinter ihn, und sprach leise einen Anti-Portschlüssel und Anti-Apparationszauber um Goyle's Bereich herum. McCann trat nun zu Baylor, hielt aber direkt neben Goyle inne und hantierte in seiner Tasche, als wenn er etwas su chen würde. Er fand es nach 30 Sekunden…es war sein Zauberstab, und diesen richtete er direkt auf Goyle's Bauch.

"Heben sie die Hände sehr langsam und keine plötzlichen Bewegungen." Goyle versuch te es gar nicht erst sondern um griff mit der rechten Hand die Kette die er trug.

"Aktivierung." Nichts geschah, aber es war eindeutig, das Goyle keinen sehr guten Ak zent besaß, besonders unter Stress.

"Also wieso wollen sie Fliehen, wenn sie nichts gemacht haben? Mr. Goyle." Goyle hielt einen Moment inne, wobei er in Wahrheit verzweifelt versuchte, zu Apparieren.

"Wir haben Schutzzauber gegen diese Dinge eingerichtet Goyle, und es sind derzeit sechs Zauberstäbe auf sie gerichtet, als versuchen es gar nicht. Sie kommen mit uns, egal, was Voldemort will." Er hob nun mit seiner freien Hand den Ärmel von Goyle an….und das Dunkle Mal wurde deutlich sichtbar. Er ließ den Ärmel wieder los und nahm den Zauberstab des Briten an sich, den er einem seiner Kollegen zuwarf.

"Gehen wir Goyle." McCann nahm einen Portschlüssel aus seiner Tasche und zwang Goyle dazu, ihn zu ergreifen. Sie verschwanden aus dem Büro, während Baylor und der Rest den nächstgelegenen Kamin benutzten…..Portschlüssel waren nun einmal nicht billig. Baylor ging direkt in sein Büro, wo er über den Kamin Murray, Jacobson, und Bil ler anrief, in dieser Reihenfolge. Danach ging er in den Befragungsraum, wo McCann, in seiner normalen, sehr effizienten Weise, Goyle gefesselt hatte und dabei war ihm Verita serum einzuflössen. Sein Boss nickte und drei Tropfen wurden in Goyle's Mund gege ben.

"Wie lautet ihr Name?

"Gregory Alan Goyle Sr."

"Wie lange sind sie bereits in den Vereinigten Staaten?"

"Seit dem 18. August diesen Jahres."

"Wer hat sie hier her geschickt?"

"Lord Voldemort."

"Warum hat er sie hier her geschickt?"

"Er wollte mich hier haben, sollte er je gegen Potter vorgehen müssen."

"Harry Potter?"

"Ja."

"Waren sie je in der Nähe seiner Schule oder der Flackter Alley?"

"Nein das war ich nicht, Ich habe Milwaukee bisher nie verlassen."

"Haben sie Potter bereits einmal hier gesehen?"

"Ja."

"Wann?"

"Letzte Woche, er war mit einigen Freunden hier."

"Sind sie ihm gefolgt?"

"Ja, er verbrachte aber die meiste Zeit auf der Muggelseite von Milwaukee."

"Haben sie daran gedacht ihn zu entführen?"

"Ja das habe ich, aber meine Befehle lauten ihn nicht zu bedrängen. Ich hätte es aber tun sollen, denn er ist einfach zu gefährlich."

"Wo leben sie, solange sie hier sind?"

"Ich wohne in einem Holiday Inn im Muggelteil von Milwaukee." Unter dem Inhalt von Goyle's Taschen befand sich ein Zimmerschlüssel mit dem Wappen des Holiday Inn.

"Haben sie irgendwelche Verbrechen begangen seit sie hier sind, Goyle?"

"Nein." Nun das war Auslegungssache, aber es wäre gut gewesen. Baylor und McCann verliessen den Raum.

"Brian, geh in mein Büro und übergib diese Informationen an Jacobson in Boston, und schick dann jemanden zu seinem Hotel und lass seine Sachen holen. Ich denke wir sind hier soweit fertig."

"Werden die Engländer ihn abholen?"

"Das werden sie, Biller schickt ein Team, sie sollten in gut einer Stunde hier sein, sagt er. Sperrt ihn einfach im Befragungszimmer ein, während der Rest des Teams ihn bewacht. Wir gehen kein Risiko ein."

"In Ordnung. Der Potterjunge ist also ein Freund von Drew?"

"Das ist er, sie hatten ein Duell an ihrem ersten Unterrichtstag in Basis-Kampftechniken, und es war sehr gut. Danach begann Potter kurzerhand damit, Drew in seine Gruppe mit einzubinden. Er scheint ein guter Junge zu sein."

"Nicht der kaltblütige Killer, wie es immer in der Zeitung dargestellt wird?"

"Nun, ich bin mir Sicher, das er das auch ist, aber das muss nicht unbedingt eine schlech te Eigenschaft sein. Er ist auf jeden Fall sehr vorsichtig, das muss ich zugeben. Jacobson hat seine Erinnerung an den Kampf gesehen und es mir erzählt, und ich würde ihm nicht gern in einer dunklen Gasse begegnen." McCann ging nun hinaus um Jacobson zu infor mieren, und Mitchell ging zurück zu Goyle um auf die Engländer zu warten…die keine 30 Minuten später eintrafen, angeführt von Kingsley und Tonks. Sie übernahmen den Gefangenen und brachten ihn mittels mehrerer Portschlüssel zurück zum Ministeri um, über die Portschlüssel-Strecke Boston, Reykjavik, Dublin, und dann London. Seine Verhaftung wurde nicht bekannt gegeben, und er wurde sehr schnell nach Azkaban ge bracht, wo er auf sein Verfahren warten würde, oder aber auf einen Gefangenenaus tausch. Goyle hatte sich nur über die Muggelpost reservieren lassen, und der nächste Be richt würde erst in einer Woche fällig, so das Voldemort nicht ahnte, das er verhaftet wurde.

Donnerstag, 31. Oktober 1996

20:30 am

Essenshalle, Posteingangszeit

Lieber Harry,

Danke für deinen Brief vom Sonntag, und es tut mir Leid, das ich bisher nicht antworten konnte, aber ich hatte zuviel Hausaufgaben zu erledigen. Der neue Zaubertrankprofessor, Professor Shepherd, ist um einiges umgänglicher als Snape, aber er gibt auch deutlich mehr Hausaufgaben auf. Selbst Professor Lupin hat uns nie soviel aufgegeben. Weniger Unterricht heißt nicht unbedingt weniger Arbeit, weshalb ich froh bin, das ich nur sechs Fächer habe.

Das Quidditch Spiel am letzten Wochende ging, so Leid es mir tut das sagen zu müssen, mit 330 zu 300 verloren, und Cho fing den Snitch vor Ginny. Ich bin Froh, das Ron deut lich besser war als der Hüter von Ravenclaw, Katie Bell und Natalie McDonald waren sehr zufrieden mit ihm. Es war ein gutes Spiel, aber ich wünschte, das du dabei gewesen wärst. Ich bin froh, das du dein Spiel gewonnen hast, da hat deine Freundin schon recht, und wenn du spielst, tut es dir eindeutig sehr gut.

Bis jetzt dürftest du wissen, das Dumbledore die Informationen über deinen Kampf mit Voldemort von mir bekommen hat, denn er lud mich in sein Büro ein um mich danach zu befragen, und ich habe erst hinterher erkannt, was geschehen war. Neville sagte mir spä ter, das du genau mit diesem gerechnet hättest, weshalb ich hoffe, das du nicht sauer auf mich bist. Ich erinnere mich daran, das du sagtest das dein Anwalt dir einige Bücher Ok klumentik gegeben hat wäre es möglich das du sie mir leihen könntest? Es klingt nach ei ner Fähigkeit, die mir in der Zukunft sehr nützlich erscheint. Ich frage mich bereits, wie so sie uns hier nicht beigebracht wird.

Ron und Neville haben sich beruhigt, ENDLICH, obwohl ich denke, das es nur solange dauert, bis Neville die Karte wieder hat. Aus dem was Ginny mir sagte, waren sie ein er staunlich gutes Team während der Kämpfe im Ministerium, und genau dies hat sich sehr positiv auf ihr Verhältnis ausgewirkt. Das Problem ist, das es jetzt massive Probleme zwischen Ron und Ginny gibt. Ich habe es nicht mitbekommen aber nachdem du den Ge richtssaal zum Mittagessen verlassen hast, hat Ginny Ron eine Ohrfeige verpasst, und er sagte das er ihr gesagt habe, das, sollte sie es je wieder tun, sie es bereuen würde. Sie hat ihn nicht wieder geschlagen, aber das, kombiniert mit ihrer Drohung im Bezug auf Dean….nun, ich denke Ron hat einfach genug. Er spricht nur mit ihr, wenn es unver meidbar ist, obwohl er sich mehr Dean angeschlossen hat, so unglaublich es ist. Insge samt aber gesehen kommt man mit ihm deutlich besser klar als vor dem Verfahren, wes halb es hier relativ ruhig abläuft.

Hogsmeade wurde natürlich abgesagt, aber sie bauen den Ort wieder auf, und er sollte zu Weihnachten fertiggestellt sein. Es gibt Überlegungen, das wir im Dezember in die Win kelgasse dürfen, um Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Ich denke es hängt davon ab wie der Krieg verläuft. Wenn wir schon beim Krieg sind, wir boykottieren noch immer die DA, aber wir haben beschlossen, daraus keinen großen Aufstand zu machen. Wir sind derzeit 12 Personen, die einen neuen Club gründen wollen, alle aus Gryffindor, ausser Luna. Dumbledore hat sich bisher noch nicht dazu geäußert, weder direkt oder indirekt über Professor Lupin.

Ich muss nun los, ich habe heute Abend Dienst als Präfektin. Ich hoffe dir geht es noch immer gut, und das wir irgend eine Lösung für die Weihnachtsferien finden können. Bitte Pass auf dich auf Harry, wir vermissen dich.

Mit freundlichen Grüßen,

Hermione

Die Schüler in der Halle waren von Pig fasziniert, der Hermine's Brief überbracht hatte. Er schien die Aufmerksamkeit zu lieben und der Standard-Satz war:

"Oh er ist so SÜß." Harry konnte erkennen, das Pig es genoss, obwohl er doch recht übermüdet wirkte. Er schickte die kleine Eule zum Ausruhen zu Hedwig.

He sah auf seine Uhr und bat Dobby, seine Bücher über Okklumentik zusammenzusu chen und sie ihr nach dem Unterricht zu bringen.

Der Rest des Tages war relativ ruhig und sie hatten nur Verteidigung am Nachmittag, und es fand erneut kein Massenduell statt, da Ripley weiter das Ausweichen gegenüber Zau bern übte. Es war kein weiteres Training nach 90 Minuten dieser Übungen nötig, und ei nige der Jugendlichen hatten danach einige Probleme….obwohl jeder sich auf die Par ty am Abend freute.

Die Party fand in der Essenshalle statt, und würde in der Zeit zwischen 18 und 21 Uhr ab laufen, wobei alle Schuljahre willkommen waren. Spezielles, angepasstes Essen würde ausgegeben, und die einzigsten Eintrittskosten waren ein Kostüm. Die Schüler, die sich nicht verkleideten, und es gab jedes Jahr ein paar davon, würden Suppe und Sandwiches in den Gemeinschaftsräumen bekommen. In Harry's Raum zogen sich Rick und Terry schnell um und gingen, verkleidet als ein Pirat und ein Muggelsoldat…..wodurch nur noch Warrick und Harry übrig waren. Warrick's Kostüm war recht kompliziert, da es jede noch so einfache Kleinigkeit, wie den Arbeitsgürtel, enthielt. Harry musste sich nur etwas orangene Farbe in das Gesicht reiben, die Tasthaare aufzeichen, und in sein Tiger kostüm steigen, weshalb Warrick sofort zu Lachen begann.

"Du wirst wirklich so auftauchen?"

"Ich war mir nicht im Klaren darüber, das ich eine Wahl hätte Warrick…nebenbei sieht es gar nicht schlecht aus." Warrick grinste noch immer.

"Wenn du das sagst. Warum befestigst du dir nicht gleich ein "Ausgepeitscht" Schild auf der Rückseite?"

"Das würde das Kostüm zu Nichte machen."

"Du stimmst also zu, das du ausgepeitscht wurdest."

"Das ist verdammt harte Arbeit." Harry ergriff einen Beutel mit WWW Artikeln, und verliess den Raum so ruhig wie möglich…..obwohl ihn sein Kostüm in Wahrheit nicht weiter störte. Es war zwar verrückt, aber das war doch der Sinn bei Halloween oder?

Er traf sich mit Sophie in dem Gemeinschaftsraum, und sie grinste, als sie ihn sah.

"Das sieht echt gut aus, wir werden ein wirklich gutes Paar abgeben." sie ähnelte in ih rem Kostüm Calvin….wenn man davon absah, das dieser Calvin das Gesicht und die Brüste eines Mädchens hatte. Harry umarmte sie, und während er das tat, steckte er sei nen Beutel von WWW in ihre Tasche, da er selbst keine in seinem Kostüm hatte. Dies war eine Mission für zwei Personen und keiner der anderen wusste etwas.

Sie warteten nun auf Reiko und Warrick, die wiederum lachten, als sie Harry sahen, wäh rend Reiko ihren Freund leicht genervt anschaute…aber um ehrlich zu sein, kam dies sehr oft vor. Sie trafen sich mit den anderen in der Halle, weshalb sie nun hinunter gin gen.

Sie waren unter den ersten die eintrafen, und sie gingen umgehend zu den Tischen mit dem Essen, wo sich unter anderem saure Eier und andere Dinge befanden. Jonas und Claudia kamen wenige Augenblicke später, und die Halle war gegen 18:15 Uhr voll. Die Unterhaltung wurde durch RWA (Radio Wizard America) gestellt, deren Show im Raum erklang. Eine Tanzfläche befand sich in der Mitte des Raumes, und so wenig wie Harry bisher getanzt war…..nun ja, er sah so oder so schon witzig aus, also warum nicht. Er zog Sophie auf die Tanzfläche und sie verbrachten einen Großteil des Abends dort, und schließlich fand auch Harry seinen Rhythmus, denn Sophie war bereits eine sehr gute Tänzerin.

Alle knapp 20 Minuten gingen Harry oder Sophie zur Bowle, und wenige Augenblicke später schossen die Inhaltsstoffe der Schüssel in die Luft und verteilten sich über die Leu te im Umkreis…..obwohl Harry und Sophie selbst nie betroffen waren. Die Zwillingen hatten nämlich ein neues Produkt entwickelt, die Liquid Cherry Bomben. Sie waren aller dings nicht flüssiger Natur sondern lediglich die Explosion wurde von Flüssigkeiten aus gelöst, weshalb keine Schüsseln zu reparieren waren. Das geniale daran war, das es einen Timer gab, der zwischen zwei Sekunden und zehn Minuten wählbar war, denn man musste nur den Zauberstab auf die Bombe halten und die Zeit ansagen. Dieses Produkt war noch nicht auf dem Markt, denn es war noch in der Testphase…von der ein Teil hier stattfand.

Sie probierten einige ähnliche Tricks aus, unter anderem mischten sie Gravity Reversers in die Bowle. Die Jugendlichen aus Cortez ahnten, was geschah, aber die anderen 250 Ju gendlichen nicht….und es war auch gut so, das die Mädchen, die Shirts trugen, auch Unterwäsche trugen, da viele viele der Jugendlichen sich in einem Handstand wiederfan den. Die Lehrer störten sich nicht daran, da niemand verletzt wurde, und viele der Ju gendlichen schlicht darüber lachten.

Auf Harry's Bitte hin hatten die Zwillinge eine besondere Variante ihrer Sprechenden Tattoos entwickelt, nur das sie diesmal einen Dialog enthielten, der den Träger auch durchaus beleidigte. Harry und Sophie wechselten sich erneut darin ab, sie „Ausverse hen" an Joe Clancy zu befestigen, der als professioneller Quodpot-Spieler verkleidet er schienen war, aber auch an manchen Anderen, mit denen sie Probleme hatten. Die Stim men der Tattoos waren recht laut, und dadurch wurden die Lehrer aufmerksam…..jeden falls solange, bis sie begriffen, das dies ein Scherz war, denn dann begannen sie zu La chen und sie genossen das Chaos das entstand. Insbesondere Murray hatte das Gefühlt, das Harry und Warrick dahinter steckten, da sie über WWW und Harry Bescheid wusste. Sie gab ihnen auch Punkte für ihre Kreativität, und mischte sich solange nicht ein, wie niemand verletzt wurde. Beleidigungen konnte sie akzeptieren, aber Verletzungen nicht.

Während der ganzen Zeit hielten sich die anderen vier im Hintergrund, und stellten si cher, das sie nichts anfassten, was ihnen nicht sicher erschien, wodurch die beiden ihren Spaß auf ihre eigene Weise hatten. Harry und Sophie hatten in der Tat ihren Spaß, ob wohl sie vorher abgesprochen hatten, das sie nichts wie während der Weihnachtsfeier tun würden, das dies hatten sie sich nun anders überlegt. Die letzte Aktion beinhaltete unter anderem einen kleinen Kombinationszauber auf alle vier Lautsprecher in den Ecken, der als eine Art Wechselwirkung fungierte, der die Lautstärke willkürlich zwischen übermä ßig Laut und extrem Leise wechseln ließ. Murray ließ dies einige Minuten lang zu, aber schließlich war sie es Leid, sich die Ohren zuhalten zu müssen, und beendete die Musik selbst, anstatt die Zauber zu entfernen, da es bereits 20:45 Uhr war. Die beiden Scherz bolde schüttelten sich vor Lachen, und stuften das ganze als Erfolg ein. Auf dem Weg zur Tür hinaus hielt Murray sie aber kurz an und sagte leise.

"Sollte ich euch für die Unterhaltung danken?" Beide lächelten sie an, jener netten Schul leiterin, welche sie einander vorgestellt hatte. Sophie legte ihren Arm um Harry's Schul tern und sagte.

"Es war uns eine Freude, Ma'am." Sie fingen nun an zu Kichern, und gingen nach Oben, denn es war Zeit zum Schlafen.