Der Moment danach oder: Ein weiteres längst überfälliges Ereignis
Sherlock bäumte sich stöhnend auf, als er mit einem langgezogenen „John" kam. Es dauerte nur noch Sekunden, bis auch John Erlösung fand. Er klammerte sich schwer atmend an Sherlock fest, ihre Münder aneinander gepresst, gelegentliche Küsse austauschend und den Atem des anderen trinkend. Einen Moment verharrten beide bewegungslos in ihrer Position, sich einander tief in die Augen blickend.
Schließlich legte John eine Hand and Sherlocks Wange und fuhr mit dem Daumen über dessen leicht geöffnete Lippen. Sherlock hauchte lächelnd einen Kuss darauf und legte sich dann neben John, in seinen Arm, den Kopf auf seine Schulter gebettet, eine Hand auf seiner Brust liegend, ihre Beine ineinander verschlungen.
Mit der freien Hand angelte John nach der Bettdecke, die auf dem Fußboden gelandet war. Sorgfältig breitete er sie über ihnen aus und vergrub dann lächelnd sein Gesicht in Sherlocks Haaren. Eine Weile lagen sie so da, schweigend und endlich die lang ersehnte und unglaubliche Nähe des anderen genießend.
Irgendwann murmelte Sherlock:
„Das hätten wir schon vor Ewigkeiten haben können und tun sollen."
Bei diesen Worten wurde John ganz warm ums Herz, denn es war Sherlocks Art, zu sagen ‚Ich liebe dich. Schon lange'.
„Hätten wir.", bestätigte er. Ich liebe dich auch. Schon lange.
„Und warum haben wir es nicht getan?"
„Weil wir große Idioten sind!"
„Waren!", lachte Sherlock und hinderte John mit einem langen Kuss an einer möglichen Antwort.
