Der Kutscher und der reiche Mann kommen gemeinsam wieder aus dem Zelt. Sich verneigend, fügt der Kutscher hinzu: "Es war mir ein Vergnügen mit Euch Geschäfte zu Machen." Der reiche Mann nickt und ruft den Wachen etwas zu. Merlin sitzt auf dem Boden und sieht dem Treiben des Mannes verwundert zu. Er beobachtet die Situation. Als die beiden Wachen bei dem Mann eingetroffen sind, verbeugen sie sich vor ihm. Der reiche Mann zeigt mit dem Finger auf Merlin, der augenblicklich zurückweicht. "Nehmt ihn mit und folgt mir zur Schmiede." Nachdem der Kutscher Merlins Fesseln vom Gitter gelöst hat, ziehen die beiden Wachen Merlin hoch und schieben ihn hinter dem teuergekleideten Mann her. Zusammen betreten sie einen dunklen Raum, indem ein heißes Feuer brennt. Die Luft ist stickig und rußig. Der Schmied tritt von seiner Feuerstelle weg und kommt zu dem Mann gelaufen, der Merlin gekauft hat. Er verbeugt sich: "Zu euren Diensten. Was kann ich heute für Euch tun?" Der teuergekleidete Mann lächelt: "Ich brauche Eure Dienste. Das Übliche. Mein neuer Sklave benötigt sein Erkennungszeichen."

Merlin zuckt zusammen: "Ihr wollt mich doch nicht etwa kennzeichen wie ein Pferd? Ich bin doch kein Tier!" Verzweifelt zerrt er an seinen Handfesseln. Der Mann grinst ihn belustigt an: "Natürlich nicht. Da ist viel zu gefährlich. Die Wunde kann sich dabei stark infizieren. Gerade du solltest das wissen." Der Schmied geht jetzt auf Merlin zu und sieht sich seinen Hals genauer an. Der junge Zauberer versucht einen Schritt rückwärts zu gehen, doch seine beiden Aufpasser halten ihn fest. Abschätzend seufzt der Schmied und verschwindet im hinteren Teil seiner Schmiede. Der reiche Mann nutzt die Zeit und stellt sich seinem Sklaven vor: "Mein Name ist Lord Ryan. Ich bin dein neuer Herr. Und genau so, wirst du mich ansprechen. Ich erwarte von dir absolute Gehorsamkeit, oder ich werde es dich lehren müssen." Er lächelt Merlin an. "Heute bekommst du dein Erkennungszeichen. Du erhälst eine Halsschelle mit meinem Wappen darauf. Damit wird dich jeder Einwohner der Stadt, jeder Wachmann als mein Sklave identifizieren."

Merlin, der von der Aussicht eine Halsfessel zu tragen, wenig begeistert ist, schreit seinen neuen Herrn jetzt wütend an: "Ich bin aber kein Sklave! Ich bin ein freier Bürger! Und vor allem gehöre ich nicht Euch! Ich habe bereits einen Herren, dem ich diene. Ihm allein gehört meine Loyalität!" Lord Ryan muss jetzt lachen: "Merlin, das glaube ich dir sogar. Du benimmst dich nicht wie ein Sklave." Der junge Zauberer ist verblüfft: "Dann lasst Ihr mich gehen?" Lord Ryan lacht erneut: "Du bist süß! Merlin, ich habe eben eine Menge Geld für dich bezahlt. Ich werde dich ganz bestimmt nicht gehen lassen. Gewöhn dich an den Gedanken. Du gehörst jetzt mir. Du bist jetzt ein Sklave." Aber so schnell gibt Merlin nicht klein bei: "Das werde ich nicht. Ich werde mich nicht daran gewöhnen. Ihr habt mich gehenzulassen!" Er zerrt erneut an seinen Fesseln. Jetzt ist Lord Ryan nicht mehr so amüsiert: "Genug!" Er macht einen Schritt auf seinen Sklaven zu: "Ich werde dir schon noch beibringen, wie sich ein Sklave zu benehmen hat." Der Schmied kommt zurück und bringt eine Halsschelle mit. Merlin versucht nach hinten auszuweichen, aber er hat keine Chance. Seine beiden Aufpasser halten ihn fest. Einer der Beiden ergeift Merlins Kopf um ihn ruhig zu stellen, während der Schmied ihm die Halsfessel anlegt. Er verschließt die Fessel und überreicht den Schlüssel an Lord Ryan. "Es war mir wie immer ein Vergnügen." Lord Ryan bezahlt den Schmied und dreht sich zu den beiden Wachen um: "Bringt ihn ins Hospital!" Die Wachen verbeugen sich und verlassen die Schmiede. Sie ziehen einen verzweifelten Merlin mit sich.