LIEBE DEINE FEINDE DANN DREHEN SIE DURCH
Disclaimer: Wie immer. Die bekannten Charaktere und die Welt gehören JKR!
Viel Spaß mit dem neuen Kapitel!
10. Gehorsamkeit hält die Regeln ein. Liebe weiß, wann sie zu brechen sind
„Oh, Granger!" sagte Draco Malfoy sauer und genervt, da sie ihn erschreckt hatte als sie einfach so in sein Zimmer kam
„Nein Hermine!" Sie grinste und wirkte doch ungläubig,
„Dein Passwort ist Hermine und nicht Granger!"
„Ach halt doch dein Maul!"
„Wie redest du eigentlich mit mir?"
„Wie mit einem…"
„Schlammblut! Ich weiß!" sagte Hermine gleichgültig.
„Verdammt was willst du?"
Draco war erst nicht davon begeistert Hermine °°Argh, Granger, Sie heißt Granger!°° in seinem Zimmer zu haben und noch weniger passte ihm, dass sie sein Passwort wusste.
„Ich will wissen warum dein Passwort Hermine ist, ganz einfach und komm mir jetzt bloß nicht mit dummen Ausreden!"
°°Verdammt ich muss mir ganz schnell etwas einfallen lassen!°°
„Granger, du nimmst dich viel zu wichtig!"
°°Ich liebe diese Geistesblitze!°°
Draco setzt sich auf seine Couch, die Füße legte er übereinander geschlagen auf dem Tisch ab und die Arme verschränkte er hinter seinem Kopf.
Ein süffisantes Grinsen verkomplettierte das Bild des perfekten und doch eiskalten Machos.
„Wie wärs wenn du raten würdest, vielleicht verrate ich es dir dann?"
Mit einer solchen Wendung hatte Hermine wirklich nicht gerechnet, sie hatte gehofft ihn endlich festgenagelt zu haben.
„Winde dich da jetzt nicht raus du Schlange. Ich werde nicht gehen ehe du mir nicht die Wahrheit gesagt hast!"
„Ach Süße, du kannst auch zugeben das du einfach nur in meiner Nähe sein willst. Dafür brauchst du keinen Vorwand!"
°°Jetzt hab ich sie. Ich wusste sie würde kommen, um ihr blödes Tagebuch abzuholen. Wie konnte Miss-Ich-Weiß-Alles-Besser so dumm sein und hier tatsächlig allein auftauchen, noch nicht einmal ihren Zauberstab hat sie gezogen.°°
Draco hielt noch immer seinen Zauberstab umklammert und nahm ihn nun, bereit zu zaubern, richtig in die Hand.
°° Ich werde es allen zeigen, der dunkle Lord wird stolz auf mich sein!°°
„Albus, du meinst das waren Miss Granger und Mister Malfoy? Wie konnte es dazu kommen?"
„Nun Severus, das kann ich dir im Moment auch nicht beantworten…,"
er schaute über seine Brille hinweg direkt in die Augen des Zaubertranklehrers, die Fingerspitzen legte er dabei zusammen,
„…aber ich denke wir werden eine Lösung finden!"
Draco richtete seinen Zauberstab urplötzlich auf Hermine „Accio Hermines Zauberstab!"
Hermine wollte eben diesen gerade ziehen, als sie sah das Draco seinen Zauberstab wieder auf sie richtete doch da war es schon zu spät. Der Zauberstab zischte zu Draco herüber und dieser fing ihn auf.
„Du dummes Ding! Du hättest nicht herkommen dürfen. Ich bin der Feind und du bist jetzt in meiner Gewalt!"
Hermines Gesichtszüge verhärteten sich.
„Was hast du mit mir vor Frettchen?"
Dracos Augen funkelten vor grausamer Boshaftigkeit.
„Was denkst du? Ich werde dich natürlich zu meinem Herrn bringen!"
Für einen Moment sah man Hermine die Angst an, doch dann siegte die Gryffindor in ihr °°Ich hatte ihn doch gesehen, kein Todessermal. Er muss seit den Ferien dabei sein, verdammt!°°
Trotzig sah sie ihn an.
„Gib mir meinen Zauberstab wieder du Ratte!"
„Ratte? Das ist ja mal was ganz neues!"
Mit einem Wink seines Zauberstabes klickte das Schloss seiner Tür.
„Jetzt kommt hier niemand herein, nicht mal mit Passwort, es sei denn ich will es!"
„Arschkriecher!"
„Wie bitte?"
„Ich sagte Arschkriecher. Sag mal machst du alles was er verlangt ? Würdest du Vol.. ihm auch einen…"
„Es reicht!"
Erklang seine herrische Stimme.
„Silencio!"
Ein weiterer Zauber gegen Hermine brachte sie zum Schweigen.
„Petrificus Totalus!" Hermine konnte sich nicht mehr bewegen.
Draco ging auf sie zu, wie eine Raubkatze welche stolz um ihre Beute schleicht.
„Jetzt hörst du mir zu!"
flüsterte er, wobei seine Lippen so nah an ihrem Kopf waren dass sie seinen heißen Atem über ihrer Wange streichen fühlte. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken. In ihrem Kopf rasten die Gedanken, suchten nach einer Lösung aus dieser misslichen Lage.
„Du machst nur was ich dir sage. Was immer ich dir auftrage zu tun tust du und du machst nichts ohne mich vorher um Erlaubnis zu bitten. Solltest du dich daran halten, wird dir nichts passieren. Ich werde dich nicht einmal zum dunklen Lord bringen solange du brav bist. Harry wird dich auch so zuerst bei ihm suchen und ihm in die Arme laufen. Aber ich rate dir, mich nicht zu verärgern!"
Seine Stimme war kalt wie Eis und seine Worte stachen ihr mit Grausamkeit und Schmerz in ihr Herz. Wie konnte sie nur so dumm gewesen sein.
"Finite!" erklang es nicht mehr ganz so kühl.
Hermine konnte sich wieder bewegen und auch ihre Stimme hatte sie wieder, doch war sie sich noch nicht sicher wie sie reagieren sollte
„Verstanden Granger?"
Drang die gehässige Stimme Malfoys an ihr Ohr. Sie sah ihm direkt in die kalten Augen, und sie wusste, dass er ihr ihre Unsicherheit ansehen konnte.
„Aber.."
„Ja atmen darfst du ohne vorher zu fragen!"
Schnitt er ihr unvermittelt das Wort ab, sein Blick war fast tödlich, so dass sie unwillkürlich zusammen zucken musste.
„Sowie einige Gesten, wie Kopfnicken und ähnlichem, sprechen jedoch nicht. Oder willst du lieber zum dunklen Lord?"
Führte er seine Ausführungen mit einem sadistischen Lächeln auf den Lippen zu Ende.
Sie schluckte eingeschüchtert, doch ihr Blick hielt seinem Stand, während sie nur schweigend den Kopf schüttelte.
An dieser Stelle wieder vielen Dank an meine Betaleserin Brianna-Elona , die geduldig diese Geschichte korrigiert.
Besonderer Dank geht an die Reviewer , die mich immer wieder dazu ermuntern weiterzuschreiben.
Und nun zu den Schwarzlesern: Ich freue mich das ihr gefallen an meiner Gesichte gefunden habt und ich denke das es jetzt an der Zeitz wäre mal einen Review dazulassen.
Der Titel " Gehorsamkeit hält die Regeln ein. Liebe weiß, wann sie zu brechen sind "
ist ein Zitat von Antonio de Mello; indischer Jesuitenpater
