Kapitel 10
Als Remus bewusst wurde, dass er Harry anstarrte und Harry es gemerkt hatte, wandte Remus schnell seinen Blick ab. Harry ein unbehagliches Gefühl zu geben, war schließlich das Letzte was er wollte. Eigentlich hätte er gerade nichts lieber getan, als Harry in die Arme zu nehmen und fest an sich zu drücken, doch ignorierte er den Impuls. Harry kannte ihn nicht und hätte eine Umarmung von ihm wohl nicht akzeptiert. Er hatte Harry mit seinen Tränen schon genug beunruhigt, dachte Remus und versuchte seine widerstreitenden Gefühle unter Kontrolle zu bringen.
Seufzend lehnte er sich in den Sessel zurück und wartete darauf, dass Sara und die Kinder ihre wenigen Sachen einpackten.
Wie viel ein einziges Gespräch doch ändern konnte, obwohl sich ein Teil von ihm immer noch zu sträuben schien dem Glauben zu schenken, was Harry ihm erzählt hatte. Immer noch konnte er die Wahrheit nicht recht fassen.
Das Wissen, dass er Sirius in all den Jahren unrecht getan hatte, war schwer zu ertragen. Hätte er doch nur damals abgewartet und zugehört, als Sirius ihn darum gebeten hatte. Wie viel eher hätte er die Wahrheit erfahren. Wie viel Kummer ihnen allen erspart geblieben wäre. Denn dass Harry und die kleine Faith unter der Situation gelitten hatten, war mehr als deutlich geworden. Jetzt, viel zu spät, bedauerte er es zutiefst Sirius damals angegriffen zu haben.
„Wird er uns glauben?"
Remus schaute erschrocken auf und schluckte, als er in Harrys smaragdgrüne Augen sah, die ihn ängstlich und zugleich hoffnungsvoll ansahen. Als er Sara und den Kindern mitgeteilt hatte, dass sie auf dem schnellsten Wege nach Hogwarts gehen müssten, hatte eine Weile eine bedrückende Stille geherrscht. Harry und Faith hatten zu Sara geschaut und die junge Frau zu ihm. Auch wenn er wusste, dass es den drei schwer fiel ihm zu trauen und er wahrscheinlich auch nicht überrascht sein sollte, schmerzte es ihn doch. Erst als er gesagt hatte, dass es keine andere Möglichkeit gab Sirius zu helfen, hatte sich Sara einverstanden erklärt.
Remus stand langsam auf und wagte es einen Arm um Harry zu legen. Ob Dumbledore ihnen glauben würde, war in der Tat die Frage, aber dass Albus die Wahrheit erfahren musste, stand fest. Die Wahrheit musste ans Licht kommen, Sirius musste freigesprochen werden, ein anderer verurteilt. Abgesehen davon würde Albus am ehesten mit der Situation fertig werden, er würde wissen was zu tun sein, er würde mit dem Zaubereiminister sprechen und alles Nötige in die Wege leiten.
„Ja, er wird uns glauben.", sagte Remus und drückte Harry einen Augenblick behutsam an sich.
Als Sara wenig später meinte, dass sie fertig seien, verzauberte Remus das Gepäck zu einer Größe, dass es bequem in Saras Handtasche passte, was ihm ein Kopfschütteln von Sara einbrachte und machte sich mit Sirius' Familie auf den Weg nach Hogwarts.
Da Remus keine unnütze Zeit verschwenden wollte und er keine andere Möglichkeit sah, führte er seine Begleiter zu einer verlassenen kleinen Straße und winkte den Fahrenden Ritter herbei, der immer noch Zauberer and Hexen zu den jeweils gewünschten Orten brachte und dessen Besitzer sich nicht darum kümmerten , dass sie den Zorn des Dunklen Lords erregten, wenn sie den Todessern verwehrten den Bus zu benutzen.
Sein Geld, wie er sich vergewissert hatte, würde wohl knapp ausreichen. Einen Blick auf Harry werfend, wies er Harry gleichzeitig an seine Narbe versteckt zu halten. Der Fahrende Ritter war zwar nicht gerade ein beliebtes Fortbewegungsmittel von Remus, aber diesmal würde es seinen Zweck erfüllen. Er ignorierte die staunenden Blicke Saras und der Kinder und drängte sie sich schnell auf die Betten zu setzen.
Während Sara sich mit weißem Gesicht versuchte irgendwo festzuhalten, schienen die Kinder die Fahrt lustig zu finden, jedenfalls nachdem zu urteilen wie sie sich quietschend aneinander klammerten.
Dennoch war Remus mehr als froh, als sie in Hogsmeade aussteigen konnten.
„Alles in Ordnung?", fragte er Sara leise, deren Gesicht immer noch reichlich blass war.
Sie nickte wortlos. Remus lächelte ihr zu und bedeutete ihr und den Kindern ihm zu folgen.
Sie waren kaum einen Schritt weit gekommen, als Remus die Auroren bemerkte, die kreuz und quer über die Straße liefen. Er runzelte die Stirn und wollte gerade einen von ihnen anhalten und fragen, was geschehen war, als eine bekannte Stimme seinen Namen rief.
„Remus! Wo warst du nur? Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht.", rief Claire und fiel ihm erleichtert um den Hals. Remus drückte sie kurz an sich und schob sie dann von sich.
„Claire, was ist geschehen?", fragte er, das ungute Gefühl niederkämpfend, das in ihm aufstieg.
Claire schaute zu seinen Begleitern. Er sah die Neugierde in ihren Augen, doch erst als er nickte, begann sie zu sprechen.
„Ich weiß nichts Genaues. Anscheinend wollte Peter Pettigrew Sirius Black aufsuchen. Und jetzt sind beide verschwunden. Der Auror, der Black bewachen sollte, hat den Krankenflügel kurz verlassen und weiß von Nichts. Jedenfalls hat es ganz den Anschein, dass es Black gelungen ist zu fliehen. Pettigrew hat er offensichtlich als Geisel genommen. Obwohl es ein Rätsel ist, wie er es in seinem Zustand geschafft hat nicht nur Pettigrew anzugreifen, sondern auch noch zu entkommen, ganz zu Schweigen vom Bett aufzustehen."
Remus starrte Claire sprachlos an, blickte dann zu Sara und den Kindern, die sich an Sara festhielten
Peter, dachte Harry und fühlte, wie er erstarrte. Verzweifelt blickte er auf.
„Sirius wurde verletzt?", fragte er leise. Auch wenn er sich vor der Antwort fürchtete, er musste sie wissen. Harry umklammerte Saras Arm, schloss flüchtig die Augen. Alles in ihm drängte zu hoffen, dass Sirius tatsächlich entkommen war. Doch nachdem was die junge Frau gerade gesagt hatte, schien etwas anderes viel wahrscheinlicher. Wenn Peter Sirius in seiner Gewalt hatte, dann war Sirius verloren. Peter würde ihn zu Voldemort bringen.
„Sirius?", hörte er Claire fragen. Er spürte, wie sie ihn prüfend ansah, seine Narbe bemerkte. Ihre Augen weiteten sich. Sie wollte etwas sagen, doch ehe sie dazu kam, bat Remus:
„Bitte, Claire, wurde Sirius verletzt? Ich werde dir gleich alles erklären."
Claire schluckte.
„Das französische Ministerium wollte Black unter Veritaserum befragen, aber es schien keine Wirkung zu zeigen, sodass sie ihm eine ziemlich hohe Dosis verpasst haben. Das Resultat war, dass er das Bewusstsein verlor. Sein Zustand was ziemlich ernst, glaube ich. Jedenfalls nachdem was ich gehört habe. Deswegen verstehe ich auch nicht, wie er es geschafft haben soll…"
„Peter wird Sirius zu Voldemort bringen, Remus!", sagte Harry und sah Remus an, der mit sorgenvollem Gesicht nickte.
„Kommt, gehen wir. Wir dürfen keine Zeit verlieren."
Während sie zum Schloss eilten, hörte Harry wie Remus mit Claire sprach und ihr in knappen Worten erzählte, wer sie waren und was geschehen war, doch Harry schenkte dem keine große Beachtung. Er konnte nur an Sirius denken, in welch tödlicher Gefahr er schwebte. Als sich Faiths kleine kalte Hand in seine schlich, drückte er sie und sah auf.
Sie hatten Hogwarts beinahe erreicht und mit großen Augen starrte Harry auf das Schloss. Sirius hatte ihm oft von Hogwarts erzählt, doch seine Vorstellung entsprach der Wirklichkeit nicht im Mindesten. Auch wenn er außer sich vor Angst und Sorge um Sirius war, konnte er sich nicht helfen. Ehrfürchtig glitt sein Blick über die Türme und Zinnen hinweg. Harry schaute zur Seite und sah, dass auch Sara und Faith nicht unbeeindruckt geblieben waren. Wenig später traten sie durch das Schlossportal und Remus führte sie einen breiten Korridor entlang.
Harry wandte seine Aufmerksamkeit von den sich bewegenden Bildern ab und richtete sie auf Remus' schlanke Gestalt. Auch wenn er sich ziemlich sicher war, dass Remus ihnen geglaubt hatte und nun von Sirius' Unschuld überzeugt war, konnte Harry seine Zweifel, ob sie Remus wirklich trauen konnten, nicht gänzlich verdrängen.
Harry wusste, dass Sirius Remus immer noch als Freund ansah und doch konnte er nicht vergessen, wie sehr Sirius sich in Peter Pettigrew getäuscht hatte. Und nun hatte Peter sie wieder verraten. Harry presste seine Lippen zusammen. Nein, er wollte nicht darüber nachdenken, wo Sirius nun war oder wie es ihm ging. Sirius würde zurückkommen; irgendwie würde alles wieder gut werden, er musste es glauben, er musste es einfach. So versunken war Harry in seinen Gedanken, dass er nicht merkte, wie Remus stehen blieb und ein Wort murmelte.
„Entschuldige.", sagte er leise, als er gegen Remus lief.
Harry zuckte zusammen, als sich der steinerne Wasserspeier vor ihnen plötzlich bewegte und eine Wendeltreppe sichtbar werden ließ.
Sie gingen die engen Stufen hoch und Remus klopfte an die Tür. Bei ihrem Eintritt hob der Zauberer, der an einem wuchtigen langen Schreibtisch saß, den Kopf.
„Remus, da bist du ja. Deine Abwesenheit hat uns beunruhigt. Was führt dich zu…"
Harry, der hinter Remus gestanden hatte, war einen Schritt zur Seite getreten. Er sah geradewegs in blaue Augen, die die Fähigkeit zu haben schienen bis in seine Seele zu schauen. Während er sich bemühte, dem Blick standzuhalten, trat Harry unbehaglich von einem Fuß auf den anderen. Langsam spürte er wie Wut in ihm aufstieg. Er zwang sich ruhig stehen zu bleiben und starrte Albus Dumbledore nun ebenfalls an, versuchte sich zu erinnern, was Sirius über den Anführer des Phönixordens gesagt hatte. Unwillkürlich fragte er sich, was geschehen wäre, wenn Sirius damals zu Dumbledore gegangen wäre. Hätte der alte Zauberer Sirius geglaubt oder wäre Sirius' Angst vor dem Gefängnis begründet gewesen?
„Ich glaube, es gibt Vieles zu besprechen.", sagte Albus schließlich und stand auf.
Und kaum einen Augenblick später saßen sie in gemütlichen Sesseln und Harry musste zum zweiten Mal an diesem Tag einen Fremden von Sirius' Unschuld überzeugen, was lange dauerte. Dumbledore hatte viele Fragen und Harry spürte, wie er immer ungeduldiger wurde. Sara schien auch zu wissen, dass er kurz davor war aufzuspringen und seine Beherrschung zu verlieren. Sie legte ihm eine Hand auf den Arm und schüttelte leicht den Kopf.
Dumbledore warf ihnen beiden einen Blick zu und setzte seine Befragung fort. Und Harry antwortete und fragte sogar ab und zu selbst etwas.
„Ich verstehe zwar immer noch nicht recht, weshalb Sirius damals floh anstatt dem Orden und mir die Wahrheit zu sagen, aber ich glaube dir, Harry.", meinte Albus endlich, erhob sich, gab Remus und Claire einige Befehle und schien Harry zu seiner Verblüffung vollkommen vergessen zu haben.
Während Remus mit Albus zurückblieb, brachte Claire sie zu zwei Räumen und meinte der Phönixorden würde so bald wie möglich entscheiden, was zu tun sei. Nachdem Claire sie alleingelassen hatte und Harry sich wütend fragte, warum sie nicht auch an der Versammlung teilnehmen konnten, erschienen drei seltsame kleine Wesen und brachten ihnen etwas zu essen. Faith, die neugierig war, erfuhr, dass es Hauselfen waren und Harry wäre fasziniert von den magischen Geschöpfen gewesen, wäre er nicht zu sehr in seiner Angst um Sirius gefangen gewesen. Das Essen, obwohl köstlich, ließ er beinahe unberührt.
„Harry, du musst etwas essen.", mahnte Sara sanft, doch Harry schüttelte den Kopf.
Faith aß auch nur wenig und selbst Sara schaffte ihre Portion nur halb.
Als Sara sah, wie Harry und Faith gähnten und erfolglos versuchten ihre Müdigkeit zu verbergen, schickte sie beide zu Bett. Harry protestierte.
„Ich bin noch nicht müde."
„Doch, das bist du. Es war ein langer Tag und wer weiß wie lange es noch dauern wird bis der Orden sich entschieden hat, was zu tun ist."
Doch erst als Sara ihm versprochen hatte ihn sofort zu wecken, sollte Claire zu ihnen kommen und ihnen Bericht erstatten, wie sie es versprochen hatte, ging er mit Faith in das andere Zimmer hinüber. Während Faith, die ihre Augen kaum mehr offen halten konnte, einschlief sobald ihr Kopf auf dem Kissen lag, verspürte Harry nicht den kleinsten Drang zu schlafen, mochte er auch noch so erschöpft sein.
Nach einer Weile fand er die Luft im Zimmer zum Ersticken. Er stand auf und ging zum Fenster. Als die kühle Nachtluft ihn umhüllte, seufzte er und tappte zurück zum Bett. Er stolperte über eine ihrer Taschen und fiel auf die Knie. Fluchend begann er die Sachen, die heraus gefallen waren, wieder in die Tasche zu stopfen. Den Zauberstab seines Vaters stopfte er kurzerhand in seine Hosentasche.
Auch wenn er normalerweise keinen Zauberstab brauchte, schaden konnte er nicht. Als Harry das kleine Fotoalbum, das Sirius damals mitgenommen hatte, aufhob, hielt er inne. Er schlug es auf und schaute auf die Bilder seiner Eltern. Als sein Blick auf eines der Fotos fiel, auf dem seine Eltern vor einem kleinen grünen Haus ihm Gras saßen und seine Mutter ihn im Arm hielt, schoss Harry ein Gedanke durch den Kopf.
„Godric's Hollow…", murmelte er.
Weder Sirius noch Dumbledore, als er ihn vorhin gefragt hatte, hatten ihm sagen können, wie er es geschafft haben sollte, Voldemort zu besiegen, noch warum Voldemort unbedingt die Familie der Potters auslöschen hatte wollen. Doch vielleicht würde er im Haus seiner Eltern einen Hinweis finden können. Zugegeben, es war ein verrückter Einfall und wahrscheinlich würde er auch nichts bringen, aber alles war besser, als hier zu warten und nichts zu tun, während Sirius in der Gewalt Voldemorts war.
Harry wusste, dass er etwas tun musste, sowenig Erfolg versprechend es auch sein würde, sonst würde er ersticken an dieser hilflosen Wut, die er fühlte, seit er in der Zeitung von Sirius' Gefangennahme gelesen hatte. Zwar hatte er die vage Vermutung, dass ihm ein Besuch Godric's Hollows auch nicht die Erleuchtung bringen würde, was er tun konnte um Sirius zu retten, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass es wichtig war, dass er das Haus seiner Eltern aufsuchte.
Er legte das Fotoalbum auf seinen Nachttisch, verließ leise das Zimmer und gesellte sich zu Sara, die sich in einen der Sessel gekuschelt hatte und bewegungslos auf die Wand starrte. Sie sagte nichts, als er sich neben sie setzte, legte nur schweigend die Arme um ihn. Sie saßen immer noch so, als ein leises Klopfen ertönte und Remus und Claire hereinkamen.
Als Harry hörte, dass der Orden nicht sofort handeln würde, sondern erst versuchen würde herauszufinden, wo Sirius gefangen gehalten wurde, war er mehr als enttäuscht. Aber Remus' Logik, dass es niemanden, am allerwenigsten Sirius weiterhelfen würde, wenn der Orden jedes bekannte Versteck von Voldemort und seinen Anhängern angriff und darauf hoffte, dass der Dunkle Lord seinen Gefangenen nicht fortschaffen würde, sobald es den Ordensmitgliedern gelingen sollte – was ziemlich unwahrscheinlich war – das Versteck zu stürmen, konnte sich Harry auch nicht verschließen.
Ganz zu schweigen davon, würde jedes Ordensmitglied sein Leben riskieren für ein Unterfangen, das so gut wie aussichtslos war und zudem vollkommen leichtsinnig. Noch dazu war es schwer genug Hogwarts und die anderen Hauptquartiere des Ordens zu verteidigen, wie Remus erklärte. Unter keinen Umständen konnten sie die Verteidigung von diesen Orten abziehen. Claire und Remus versuchten ihnen Mut zu machen und wünschten ihnen schließlich eine Gute Nacht. Sie waren bereits an der Tür, als Harry sich aufrichtete und Remus' Namen rief.
„Könntest du mich nach Godric's Hollow bringen?"
Remus zog eine Augenbraue hoch, sah ihn erstaunt an.
„Nach Godric's Hollow?"
„Ja, bitte, Remus. Kannst du mir den einen Gefallen nicht tun?"
„Harry, was in aller Welt willst du dort?"
„Ich weiß es nicht. Ich war noch nie dort. Es war das Haus meiner Eltern. Bitte, Remus, bring mich hin."
Remus seufzte und tauschte einen Blick mit Claire. Es war Claire, die sagte:
„Warum nicht?"
„Snape wird Voldemort bestimmt sagen, dass Harry in Hogwarts ist. Ich glaube kaum, dass der Dunkle Lord auf die Idee kommt seine Anhänger nach Godric's Hollow zu schicken."
Remus sah zwar noch immer zweifelnd aus, doch willigte er zu Harrys Erleichterung ein.
„Morgen?", fragte Harry und Remus nickte.
Als Harry kurz darauf später im Bett lag, drückte er einen alten Teddybären, den Sirius ihm vor einigen Jahren geschenkt hatte, an sich und bemühte sich krampfhaft einzuschlafen. Doch gelang es ihm nicht, als seine Gedanken immer wieder zu Sirius wanderten. Erst als Sara, die nach ihnen sah, merkte, dass er noch wach war und sie ihn in ihre Arme nahm, schlief er endlich ein, geborgen in ihrer Wärme.
